DE176730C - - Google Patents
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- DE176730C DE176730C DENDAT176730D DE176730DA DE176730C DE 176730 C DE176730 C DE 176730C DE NDAT176730 D DENDAT176730 D DE NDAT176730D DE 176730D A DE176730D A DE 176730DA DE 176730 C DE176730 C DE 176730C
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- 230000009191 jumping Effects 0.000 claims description 3
- 238000009941 weaving Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
- D03J5/24—Tension devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 176730 KLASSE 86g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom l.Mai 1904 ab.
Gegenstand, der Erfindung ist ein Fadenführungsblock
für Webschützen mit Einfädelvorrichtung, bei dem der Faden beim Einfädeln zwischen einen von einer Aussparung
des Schützenkörpers zwischen Einfädelvorrichtung und Spindel und der Abflachung des Führungsblockes gebildeten senkrechten
Schlitz geführt, durch einen zur wagerechten und senkrechten Ebene geneigten Schlitz nach
ίο einem in Richtung der Spindelachse im Führungsblock
angeordneten, durchgehenden senkrechten Schlitz geleitet wird, so daß bei leichtem Einfädeln eine sichere Führung des
Schußfadens im Führungsblock erzielt und ein Herausspringen des Fadens vermieden
wird.
Zwar sind ähnliche Vorrichtungen bekannt, bei welchen aber eine einwandsfreie Verhütung
des Ausspringens des Schußfadens auf Kosten der leichten Einfädelung desselben erzielt wird. Ferner besteht besonders bei
schnellaufenden Webschützen das Bestreben, daß der Faden beim schnellen Ablaufen von
der Spule nach und nach sich vergrößernde Spiralgänge bildet, so daß er leicht aus dem
Schlitz gehoben und durch Verwicklung zerreißen wird, und der Webstuhl unnötigerweise
angehalten werden muß.
Bei Fadenführungsblöcken, die z. B. einen geneigt ansteigenden seitlichen Schlitz besitzen,
der dicht an der höchsten Stelle der Bohrung in diese eintritt, genügt schon das
geringste Schlaffwerden des Fadens, um ihn ohne weiteres austreten zu lassen, da sich
ihm nicht das geringste Hindernis gegen Austritt entgegenstellt. Ein Zerreißen des
Fadens und Stillstellen des Webstuhls ist dann fast unvermeidlich.
Da ein derartiges, fehlerhaftes Arbeiten schon bei langsam laufenden Webstühlen mit
erheblichen wirtschaftlichen Verlusten verknüpft ist, so eignen sich derartige Fadenführungen
erst recht nicht für schnellaufende Webstühle, für welche der Erfindungsgegenstand
besonders bestimmt ist.
Demgegenüber hat der Erfindungsgegenstand den großen Vorteil, den Faden auf
seinem Wege von der Spule bis zu seinem Wendepunkt in der Einfädelungsvorrichtung
so zu halten, daß er auch bei der schärfsten Gangart des Webschützens und sehr stark gezwirntem
Schußfaden nicht selbsttätig heraustreten kann. Zu diesem Zweck wird der
Faden in einen diagonalen seitlichen Schlitz eingeführt und tritt durch diesen in einen
hohen senkrechten Schlitz ein. Ist der Faden erst in letzteren eingetreten und dann auch
nur annähernd gerade gestreckt, so ist jede Möglichkeit beseitigt, daß er aus eigener
Kraft sich wieder aus dem erstgenannten Schlitze entfernen kann. Dies wird ganz besonders dadurch erschwert, daß das untere
Ende dieses Schlitzes dicht über dem Boden des zweiten Schlitzes endet, und ferner noch
dadurch, daß die Länge des Führungsblocks kurz und die Höhe des zweiten Schlitzes
verhältnismäßig hoch gemacht ist, damit der erstgenannte diagonale Schlitz möglichst viel
von der Längsachse des Webschützens abweicht.
In der Zeichnung zeigen Fig. ι einen
Grundriß des Webschützens, Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach Linie A-A der
Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie B-B der Fig. i, Fig. 4 bis 7 verschiedene
Ansichten des Führungsblocks.
Der von Hand eingefädelte Schützen 1 trägt in seiner Spulenkammer die Spule 2,
deren Schußfaden 3 sich ungehindert abwickeln kann. Die hölzerne, zwischen der Einfädelvorrichtung 4 und der Spulenkammer
vorhandene Zwischenwand besitzt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, eine Aussparung 7, welche
zur Aufnahme des Führungsblocks 8 dient, dessen Bauart aus den Fig. 4 bis 6 ersichtlich
ist. Dieser Führungsblock besitzt einen zentralen, senkrechten Fadenführungsschlitz 9,
der oben und unten geschlossen ist, und einen geneigten, etwa unter 450 ausgeführten
Eintrittsschlitz 8', der die eine Seite des Führungsblocks derart schneidet, daß er Unterseite
und Oberseite des Fadenführungsschlitzes 9 verbindet (s. Fig. 5). Außerdem ist derjenige
Teil der Seitenwand des Führungsblocks, welcher oberhalb des Schlitzes 8' liegt, abgeflacht,
so daß, nachdem der Block eingesetzt ist, ein seitlicher Ausschnitt 8" (Fig. 3) .gebildet
wird, welcher parallel mit der zentralen Führung 9 bis zur Oberfläche des Schützens
verläuft.
Bei der Einfädelung wird der Schußfaden 3 zunächst in den Schlitz 5 eingeführt und gelangt
dann durch den Ausschnitt 8" und den geneigten Schlitz 8' zu dem zentralen, senkrechten
Fadenführungsschlitz 9, zwischen dessen senkrechten Seiten er eingeschlossen
ist und eine sichere Führung erhält.
Claims (1)
- Patent-An SPRU cn:Fadenführungsblock für. Webschützen mit Einfädelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden beim Einfädeln zwischen einen von einer Aussparung (7) des Schützenkörpers zwischen Einfädelvorrichtung und Spindel und der Abflachung des Führungsblocks (8) gebildeten senkrechten Schlitz (8") geführt, durch einen zur wagerechten und senkrechten Ebene geneigten Schlitz (8') nach einem in Richtung der Spindelachse im Führungsblock angeordneten, durchgehenden senkrechten Schlitz (9) geleitet wird, so daß bei leichtem Einfädeln eine sichere Führung des Schußfadens im Führungsblock erzielt und ein Herausspringen des Fadens vermieden wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176730C true DE176730C (de) |
Family
ID=441276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176730D Active DE176730C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176730C (de) |
-
0
- DE DENDAT176730D patent/DE176730C/de active Active
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