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DE1766465C - Peilanordnung zur Bestimmung von Azimut und Elevation einer ebenen elektromagnetischen Welle - Google Patents

Peilanordnung zur Bestimmung von Azimut und Elevation einer ebenen elektromagnetischen Welle

Info

Publication number
DE1766465C
DE1766465C DE19681766465 DE1766465A DE1766465C DE 1766465 C DE1766465 C DE 1766465C DE 19681766465 DE19681766465 DE 19681766465 DE 1766465 A DE1766465 A DE 1766465A DE 1766465 C DE1766465 C DE 1766465C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goniometer
control element
azimuth
direction finder
elevation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681766465
Other languages
English (en)
Other versions
DE1766465A1 (de
DE1766465B2 (de
Inventor
Christoph von Dipl Phys 4000 Dusseldorf Oberkassel Winterfeld
Original Assignee
Wachtier, Maximilian, Dr , 2409 Sierksdorf Post Haffkrug
Filing date
Publication date
Application filed by Wachtier, Maximilian, Dr , 2409 Sierksdorf Post Haffkrug filed Critical Wachtier, Maximilian, Dr , 2409 Sierksdorf Post Haffkrug
Priority to DE19681766465 priority Critical patent/DE1766465C/de
Publication of DE1766465A1 publication Critical patent/DE1766465A1/de
Publication of DE1766465B2 publication Critical patent/DE1766465B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1766465C publication Critical patent/DE1766465C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

auf die Elevation ε der einfallenden Welle geschlossen werden kann.
Es ist seit längerem bekannt, daß Peilungen mit
ίο normalen Keuzrahmen mit Fehlern behaftet sind, wenn zusätzlich zur Bodenwelle eine Raumwelle einfällt Es sind nuc Anordnungen bekanntgeworden, welche in der Lage sind, unter diesen Bedingungen fehlerfrei zu peilen. Eine dieser Anordnungen (deutsche Patentschrift 1188 680) benutzt eine Antenne aus einem Horizontalrahmen und einem drehbaren Vertikalrahmen. Diese Anordnung versagt jedoch, wenn zu Raum- und Bodenwelle noch die am Erdboden reflektierte Raumwelle hinzutritt Es ist das Ziel der vorliegenden Anmeldung, eine Anordnung anzugeben, welche unter diesen Umständen einwandfreie Peilwerte liefert.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist in den Fig. 1, 2 erläutert. In F i g. 1 ist eine mit der Elevation f und beliebiger Polarisation aus dem Azimut ρ an dem Ort der Antenne ankommende Welle dargestellt Zur schräg von oben einfallenden Welle tritt ihre am Erdboden reflektierte hinzu, die wie eine kohärente Welle aus der I levation — f wirkt.
In F i g. 2 wird die erfindungsgemäße Anordnung dargestellt Sie besteht aus drei senkrecht zueinander stehenden Kreuzrahmen Rz, R7, Rx, einer mit dem Bet.ag 1 reflektierenden Horizontalplatte 1 unterhalb der Antenne, einem Goniometer 2 in den Ableitungen der beiden Vertikalrahmen, einem Amplitudenregelglied 3 in der Ableitung des Horizontalrahmens, einem Doppelkanal-Sichtfunkpeiler mit den Verstärkern 4,5 und dem Braunschen Rohr 6.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist die folgende:
Wird die Suchspule des Goniometers 2 in die Richtung ρ gedreht so ergeben sich als Verstärkerspannungen
Uz = H sin f [- cos ωί + cos(<ot + a)~\· D
U„ = H COS r [COS ωί + COS(wi + α)] .
Dabei ist α = 4π (--j sin* der geometrische Phasenunterschied von Raumwelle und reflektierter Raumwelle und D der Einstellwert des Amplitudenregelgliedes 3. Eine leichte Umformung ergibt u;e Peilgleichungen
U. — 2DHcosesin-?-cos (ωί + ~r UF = 2Hsinecos-^-cos (o>t+ ~ — π ).
Diese beiden Spannungen erzeugen auf dem Braunsehen Rohr eine Ellipse, deren Neigung 90 oder 180° beträgt. Stellt man nun das Amplitudenregelglied so ein, daß die beiden Spannungen mit derselben Amplitude bewertet werden, so entartet die Ellipse zum
Kreis. Das ist der Fall für
= Ig6Ig"1 y.
^766465- 4Γ :
Kreis entartet Vermittels dö Beziehmig
-(2^ sin«)
D = tgetg"
Es ergibt sich mithin folgende Peilmethode: Man verdreht die Suchspule des Goniometer so lange, bis eine Ellipse unter 90 oder 180° erscheint, worauf an der Skala des Goniometers das Azimut ρ abgelesen werden kann. Darauf verändert man den Wert D des i^mpiitudenregelg'iedes so lange, bis die Ellipse zum läßt sich dann die Elevation ε bestimmen.
Fällt zusätzlich zur Raumwelle und der reflektierten RaumweÜe eine Bodenwelle aus demselben Azimut ein, so ändert sich nichts an den- Peilkriterien, da die Suchspule in Peilstellung die Bodenwelle ausblendet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Amplitudenregelgliedes nach der Beziehung
    Peilanordnung zur Bestimmung von Azimut ρ und Elevation ε einer ebenen elektromagnetischen Welle der Wellenlänge λ unter Verwendung eines nach den drei Richtungen des Raumes orientierten Antennensystems aus drei zueinander senkrecht stehenden Rahmenantennen, einer reflektierenden Horizontalplatte, eines Doppelkanal-Sichtfunkpeilers, eines Goniometers und eines Amplitudenregelgliedes, dadurch gekennzeichnet, daß das Antennensystem in einer Höhe h über der sehr gut reflektierenden Horizontalplatte angebracht ist, daß in an sich bekannter Weise die Ausgänge der Vertikalrahmen bzw. der Horizontaldipole über ein Goniometer zusammengefaßt mit dem einen } ingang und der Ausgang des Horizontalrahmens bzw. des Vertikaldipols mit dem anderen Eingang des Sichtfunkpeilers verbunden sind, daß vor einem der beiden Eingänge des Peilen) pfängers das Amplitudenregeiglied geschaltet ist, derart, daß, wenn das Goniometer so lange verdreh! wird, bis die Halbachsen eier resultierenden Anzeigeellipse horizontal bzw. vertikal stehen, an der Skala des Goniometers das Azimut ρ der einfallenden Welle ablesbar ist und daß, wenn darauf das >inphtudenregelglied so lange verstellt wird, bis die Anzeigeellipse zum Kreis entartet, aus der Stellung D des Ampntudenregelgliedes nach der Beziehung
    D = tgitg'1 (2-τΓ.Λ sin f J
    auf die Elevation f der einfallenden Welle geschlossen werden kann.
    Die Erfindung betrifft eine Peilanordnung zur Bestimmung von Azimut ρ und Elevation r einer ebenen elektromagnetischen Welle der Wellenlange λ unter Verwendung eines nach den drei Richtungen des Raumes orientierten Antennensystems aus drei zueinander senkrecht stehenden Rahmenantennen, einer reflektierenden Horizontalplatte, eines Doppelkanal-Sichtfunkpeilers, eines Goniometers und eines Amplitudenregelgliedes, und ihr Wesen besteht darin, daß das Antennensystem in einer Höhe h über der sehr gut reflektierenden Horizontalplatte angebracht ist, daß in an sich bekannter Weise die Ausgänge der Vertikalrahmen bzw. der Horizontaldipole über ein Goniometer zusammengefaßt mit dem einen Eingang und der Ausgang des Horizontalrahmens bzw. des Vertikaldipols mit dem anderen Eingang des Sichtfunkpeilerb verbunden sind, daß vor einem der beiden Eingänge des Peilempfängers das Amplitudenregelglied geschaltet ist, derart, daß, wenn das Goniometer so lange verdreht wird, bis die Halbachsen der resultierenden Anzeigeellipse horizontal bzw. vertikal stehen, an der Skala des Goniometers das Azimut ρ der einfallenden Welle ablesbar ist und daß, wenn darauf das Ampilitudenregelglied so lange verstellt wird, bis die Anzeigeelliose zum Kreis entartet, aus der Stellung D des γ) sin
    D =
DE19681766465 1968-05-28 Peilanordnung zur Bestimmung von Azimut und Elevation einer ebenen elektromagnetischen Welle Expired DE1766465C (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1766465A1 DE1766465A1 (de) 1971-08-05
DE1766465B2 DE1766465B2 (de) 1972-08-03
DE1766465C true DE1766465C (de) 1973-03-08

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