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DE1765657C - Klemmleiste fur Modulschaltelemente - Google Patents

Klemmleiste fur Modulschaltelemente

Info

Publication number
DE1765657C
DE1765657C DE1765657C DE 1765657 C DE1765657 C DE 1765657C DE 1765657 C DE1765657 C DE 1765657C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
terminal strip
strip according
organs
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz A 6200 Wiesbaden Milhnger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TE Connectivity Corp
Original Assignee
AMP Inc
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Klemmleiste mit einer Eine erfindungsgemäße Klemmleiste ist in der
Vielzahl Kontaktzapfen sowie ein zugehöriges nachstehenden Beschreibung im Zusammenhang mit
zapfenförmiges Kontaktorgan. den Figuren e-rörtert. Von den Figuren zeigt
Die erfindungsgemäße Klemmleiste ist zum Zu- Fig. I einen Querschnitt entsprechend der
sammenwirken mit einem elektrischen Modulschalt- 5 Schnittlinie I-I der Fig. 2,
element bestimmt und bewirkt die elektrische Ver- F i g. 2 eine Draufsicht auf eine erfindi'ngsgemäße
bindung mit den Zuführungen des Schaltelementes. Klemmleiste.
In der modernen elektronischen Schaltungstechnik Die dargestellte Klemmleiste besteht aus einem finden mehr und mehr Modulschaltelemente Anwen- Gehäuseblock 1 aus Isoliermaterial. Der Gehäusedung, die entweder in sich vergossen sind oder in io block hat 16 Kanäle 2, die in 2 Reihen zu je 8 anentsprechenden Gehäusen untergebracht sind. In geordnet sind, und in jedem Kanal ist ein elektrisches jedem Fall ergibt es sich, daß von den Schaltelernen- Kontaktelement 3 vorgesehen.
ten in regelmäßigem Abstand Zuführungen heraus- 2 Befestigungslöcher 4 durchsetzen den Gehäuseführen. Bei den Schaltelementen kann es sich um block von der Oberseite bis zur Unterseite, und zwar ein einzelnes Schaltelement, wie einen Widerstand 15 etwa in der Mitte des Blockes und dienen dem oder einen Kondensator handeln oder es kann sich Zweck, den Block an einer Grundplatte zu befestium eine ganze elektrische Baugruppe handeln, bei- gen. Eine elektrische Modulbaugruppe 5 soll elektrispielsweise um einen Oszillator oder einen Ver- sehen Kontakt mit den entsprechenden Kontaktstärker, der in Form eines gedruckten Stromkreises organen bilden. Die Modulbaugruppe 5 hat mehrere oder in in sich zusammengebauter Bauweise aus- ao Zuleitungen 6, die von den Seiten der Baugruppe ausgebildet ist. Insbesondere im letzteren Fall, in wel- gehen, und diese Zuleitungen 6 haben eine Anzahl chem die Schaltelemente des Stromkreises sehr und einen Abstand, der dem Abstand der elektriextrem klein sind, ist es erforderlich, daß die An- sehen Kontaktorgane 3 des Blockes 1 der Klemmschlüsse an dem Stromkreis durch Verbindungs- leiste entspricht.
leitungen bewirkt sind, die gleichzeitig mit der Her- as Aus F i g. 1 erkennt man, daß ein solches Kontaktstellung des Stromkreises hergestellt werden, und nicht organ 3 aus einem flachen Hauptteil und einem hererst, wenn der Si.umkreis in das Gerät eingebaut wird. vorstehenden Zapfen 7 besteht. Der Anschluß an den
Bisher war es üblich, die Verbindungen einer Kontaktzapfen kann entweder unter Anwendung von
Modulbaugruppe mit den Anschlußelementen ent- Kontakthülsen oder mittels Drahtumwicklung erfol-
weder unter Anwendung üblich r Steckerstifte und 30 gen. Das elektrische Kontaktelement 3 hat einen
Steckhülsen herzustellen, wobei die Stromzuführun- Hülsenteil 8, der in dem Hauptteil in Form einer Nut
gen zu den Modulbaugruppen selbst als Steckerstifte gebildet ist. Diese Nut 8 wird beiderseits durch die
wirkten, indem die Zuführungsleitungen zu den Seitenteile 8 und 9 begrenzt, wobei der Teil 9 gegen
Modulbaugruppen an die Kontaktorgane angelötet die Wandung eines Kanals 2 des Gehäuseblockes
wurden ider in den Anschlußorganen verkeilt wur- 35 wirkt und an derselben festgelegt ist, während der
den. Derartige Montageweisen sind brauchbar, wenn Teil 10 nachgiebig ist und an der von der Nut 8 ab-
es sich darum handelt, endgültige Stromverbindun- gewendeten Seite 2 Rinnen 11,12 aufweist, die einen
gen herzustellen, diese Montageweisen verbieten sich Teil eines offenen Schlitzes 13 bilden. Die beiden
aber, wenn die elektrischen Verbindungsstellen eine Teile 9 und 10 laufen zu dem offenen Ende der Nut 8
Anzahl von Malen gemacht und wieder gelöst wer- 40 aufeinander zu und bilden Kontaktflächen 14,15.
den müssen. Wenn es sich darum handelt, eine elek- Die Zuleitungen 6 der Modulbaugruppe 5 sind abge-
trische Anschlußstelle mehrmals zu machen, so er- bogen, so daß sie in die als Kontakthülse wirkende
geben sich Schwierigkeiten, wenn es sich darum han- Nut 8 hineinreichen und zwischen den Kontakt-
delt. daß die Verbindungsstelle an einer Stelle liegt, flächen 14 und 15 ergriffen werden. Der Abstand
an der sich Vibrationen ergeben. 45 zwischen diesen beiden Kontaktflächen ist etwas ge-
Die Erfindung betrifft eine elektrische Klemmleiste, ringer als die Stärke der Zuleitungen 6, so daß die die dem Zwecke dient, elektrische Modulbaugruppen Zuleitungen die Neigung haben, die Kontaktaufzunehmen, und die eine solche Modulbaugruppe flächen 10 und 9 auseinanderzupressen, wodurch zuverlässigerweise und mit gutem elektrischen Kon- sich ein guter Sitz der Zuleitungen ergibt,
takt auch dann hält, wenn sich Vibrationen ergeben. 50 Das Kontaktorgan 3 hat Ansätze 16,17,18 und 19, Die erfindungsgemäße Klemmleiste kann sowohl als welche gegen entsprechende Vorsprünge in dem vorübergehende Anschlußvorrichtung für eine Kanal 2 wirken und das Kontaktorgan 3 in dem Modulbaugruppe als auch als eine ständige An- Kanal 2 festlegen. Das Kontaktorgan 3 hat an der Schlußvorrichtung dienen. unteren Seite abgeschrägte Flächen 20, 21, so daß das
Eine elektrische Klemmleiste, bestehend aus einem 55 Kontaktorgan in den Kanal 2 federnd eingesetzt wer-
Gehäusekörper aus Isoliermaterial, mit einer Mehr* den kann und dabei der Kanal etwas verformt wird,
zahl Kanälen zur Aufnahme von Kontaktclementen, bis die Vorsprünge des Kontaktorgans hinter die Vot*
die dem Anschluß einer Modulbaugruppe dienen, sprtinge des Kanals greifen. Dadurch wird das
kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, Kontaktorgan in dem Kanal des Gehäuseblockes
daß Kontaktelement ein gestanzter Blechteil ist, des* 60 verriegelt.
sen Hauptteil in dem betreffenden Kanal des Ge* Wie Fig. 1 zeigt, kann das Kontaktorgan auch
häusekörpers festgehalten wird und der an der einen weitere Ansehlußteile 23,24 haben, die an der unteren
Seite einen Kontaktzanfen aufweist und daß das Seite der Klemmleiste hervorstehen. Es kann sich Kontaktorgan einen Hülsenteil hat, der durch zwei beispielsweise um einen kurzen Anschlußzapfen 23 Wandteile gebildet wird, von denen der eine Wand* *s handeln, der in eine gedruckte Stromkreisplatte ein-
teil nachgiebig ausgebildet ist, so daß in den HUlsen- gesteckt werden kann, oder um eine Kontaktzunge
teil der Anschlußdraht einer Modulbaugruppe ein* oder auch um einen längeren Kontaktzapfen 24, der
»teckbar ist. ähnlich dem Kontaktzapfen 7 ausgebildet ist und dem
Zwecke dient, dnß ein Anschlußdraht mittels einer Klammer angeschlossen werden kann oder durch Umwickeln befestigt werden kann. Die Grundplatte der Klemmleiste ist mit 25 bezeichnet. Um jede als Kontakthülse wirkende Nut 8 herum ist der Gehäuseblock I mit trichterförmigen Vertiefungen 26 ausgebildet. Dadurch wird das Einführen der Zuführungsdrähte 6 der Modulbaugruppe 5 in die als Hülse wirkende Nut 8 des Kontaktorgans 3 erleichtert.
Die Befestigung* des Gehäuseblockes 1 auf der Grundplatte 25 erfolgt zweckmäßigerweise mittels Schrauben, die Löcher 4 durchsetzen und in der Grundplatte 25 befestigt sind. Nach dieser Befestigung der Kontaktleiste auf der Grundplatte werden die Modulbaugruppen mit ihren abgebogenen Zuleitungsdrähten in die trichterförmigen Vertiefungen 26 eingeführt und nach unten gedrückt, so daß die Zuleitungsdrähte 6 zwischen die Kontaktflächen 14 und 15 der als Kontakthüls.η wirkenden Nuten 8 treten. Wenn die Modulbaugruppen in dieser Weise angeschlossen sind, können Anschlußleitungen mit den Zapfen 7, 23, 24 verbunden werden, und dann ist die Anordnung betriebsfähig. Soll eine Modulbaugruppe ersetzt werden, so kann dies in einfacher Weise durch Herausziehen der Gruppe aus dem Gehäuseblnck 1 erfolgen. Die Kontaktdrücke können in solcher Weise bemessen werden, daß sich weder eine Beschädigung der Zuführungsleitungen 6 noch auch der Kontaktflächen 14,15 der Teile 9,10 ergibt. Der auf die Teile 9,10 ausgeübte Druck bewirkt unter normalen Verhältnissen hinreichend guten elektrischen Kontakt. Ist es jedoch zu erwarten, daß die Klemmleiste unter Verhältnissen benutzt wird, bei denen Vibrationen auftreten, oder wenn die elektrische Verbindung der Modulbaugruppe mit der Klemmleiste permanent sein soll, so kann ein etwas elastischer Streifen von kreisförmigem Querschnitt, beispielsweise ein Draht aus Polyamit-Schnur 27, in den Schlitz 12 eingesteckt werden. Durch diesen Draht 27 wird der Teil 10 ständig in Richtung auf den Seitenteil 9 vorgespannt. Versucht man dann die Modulbaugruppe 6 herauszuziehen, so gibt der nachgiebige Seitenteil 10 nicht federnd nach in bezug auf die andere festgelegte Seitenwand 9, da der eingesetzte Draht 27 einen Druck ausübt, und daher wird die Modulbaugruppe 5 fest an der Klemmleiste gehalten.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Klemmleiste ist darin zu sehen, daß der Gehäuseblock 1 aus einem Stuck besteht und im Wege des Spritzgußverfahrens hergestellt werden kann und das Kontaktorgan 3 in einem einzigen Stanzschritt hergestellt werden kann.
Die verschiedenen Arten, einen Anschluß an das Kontaktorgan 3 zu bewirken, können unterschiedlich sein. Die dargestellten Zapfen 7,23 und 24 können so ausgebildet sein, daß verschiedene Formen des Anschlusses, wie Stecker und Steckhülsen, insbesondere Flachstecker und FlaehsteckhUlsen, verwendet werden können. Durch die Anwendung der Ab' schrägungen 20, 21 an den Kontaktorganen und die Vorsprunge 16,17,18 und 19 ergibt es sich, daß ein Kontaktorgan 3, nachdem es einmal in einen Kanal 2 eingesteckt wird, dort verriegelt gehalten wird und eine Wahrscheinlichkeit besteht, daß es bei vorherrschend starker Vibrationen gelockert wird. Die erfindungsgemäße Klemmleiste ist von gedrängter Bauform und niedriger Höhe, ·>ο daß sie für die geringen Abstände kleiner gedruckter Sehultkreiselemente geeignet ist.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    ίο 1. Klemmleiste bestehend aus ciiu-m Gdiüu'.e-
    block aus Isoliermaterial mit einer Mehrzahl Kanälen zur Aufnahme von Kontaktorganen, die dem Anschluß von Modulbaugruppen dienen, dadurch gekennzeichnet., daß die
    Kontaktorgane (3) aus einem gestanzten Blechteil bestehen und in einem Kanal (2) des Gehäuseblockes (1) verriegelbar sind und an der einen Seite ein Kontaktz.,fen (7) aufweisen und eine Kontakthülse bildende Nut (8) zwischen
    jo zwei Seitenteilen (9, 10) haben, wobei der eine Seitenteil (10) nachgiebig ist und in den Nut der Anschlußdraht (6) einer Modulbaugruppe (5) einsteckbar ist.
  2. 2. Klemmleiste nach Anspruch 1, dadurch ge- »5 kennzeichnet, daß die Kontaktorgane (3) einen
    weiteren Anschlußzapfen (23, 24) auf der dem erstgenannten Zapfen (7) entgegengesetzten Seite haben.
  3. 3. Klemmleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dein Kontaktorgan (3) ein Schlitz (12) vorgesehen ist, in den ein stabförmiger Teil (27) einsteckbar ist, zu dem Zwecke ein Durchfedern des einen Seitenteiles (10) zu verhindern.
  4. 4. Klemmleiste nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseblock aus einem geringfügig nachgiebigem Isolierstoff besteht und daß an den Kanälen (2) Absätze (16, 17, 18, 19) vorgesehen sind, gegen die entsprechende vorspringende Absätze der Kontaktorgane (3) so wirken, daß die Kontaktorgane (3) in dem Kanal verriegelt werden.
  5. 5. Klemmleiste nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß an den Kontaktorganen (3) abgeschrägte Flächen (20, 21) vorgesehen siinJ. die das Einführen der Kontaktorgane (3) in dem Kanal (2) erleichtern.
  6. 6. Klemmleiste nach Anspruch 1 otkr einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kanälen (2) trichterförmige Öffnungen (26) an der Stelle vorgesehen sind, an de>ien sich die Hülsenteile (8) der Kontakturgane befinden.
  7. 7. Klemmleiste nach Anspruch I oder einem der foleenden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kontakthülse bildenden Nuten (8) Kontaktorgane zum offenen Ende hin schmaler wirkt, und dadurch Kontaktflächen (14„ 15) zur Kontaktgabe mit einem Zufühtungsdraht(6) bildet.
  8. 8. Klemmleiste nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste an einer Grundplatte (25) befestigbar (4) ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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