DE1765568C - Lagerung eines Drucktastenhebels an einer Bedienungsseite eines Gehäuses, insbesondere eines Rundfunkempfangsgera tes - Google Patents
Lagerung eines Drucktastenhebels an einer Bedienungsseite eines Gehäuses, insbesondere eines Rundfunkempfangsgera tesInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lagerung gleichen Weise ist auch ein Einsetzen der Taste in
eines Drucktastenhebels an einer Bedienungsseite ihre Lagerung möglich. Die Lagerung selbst kann
eines Gehäuses, insbesondere eines Rundfunkem- dabei beispielsweise an ein aus Kunststoff gespritztes
pfangsgerätes, mit einem Drucktastenhebel, der um Gehäuseteil angespritzt sein und aus demselben
eine zwischen dem Fingerdruckstück und dem rück- 5 Kunststoffmaterial bestehen.
wärtigen Betätigungsstück liegende Achse in der Der wesentliche Vorteil der Lagerung besteht dabei
Bedienungsseite des Gehäuses schwenkbar gelagert darin, daß sie, ohne elastische Bauteile oder nachist,
träglich anzubringende Achsen oder andere Lager-
Es sind als Wippe ausgebildete Drucktasten be- teile zu benötigen, in Anformungen der Gehäusebekannt.
Derartige Drucktasten bestehen aus einer u dienungsseite leicht montierbar ist.
Achse, die beiderseits über die Drucktaste hinaussteht Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung und in Lagern geführt ist. Auf der einen Seite der der Erfindung ist das Ende des Betätigungsstückes Achse befindet sich das Fingerdruckstück, das aus beim Aus- und Einschieben des Drucktastenhebels dem Gerät herausragt; auf der gegenüberliegenden durch eine etwa senkrecht zur Bedienungsseite lie-Seite der Achse befindet sich ein rückwärtiges Be- 15 gende Geräteebene geführt.
Achse, die beiderseits über die Drucktaste hinaussteht Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung und in Lagern geführt ist. Auf der einen Seite der der Erfindung ist das Ende des Betätigungsstückes Achse befindet sich das Fingerdruckstück, das aus beim Aus- und Einschieben des Drucktastenhebels dem Gerät herausragt; auf der gegenüberliegenden durch eine etwa senkrecht zur Bedienungsseite lie-Seite der Achse befindet sich ein rückwärtiges Be- 15 gende Geräteebene geführt.
dienungsstück, das in den Schaltstreifen eines Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung
Schiebeschalters eingreift. Die Lagerungen sind dabei dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
in einem Traggerüst angeordnet, das sich in einem Es zeigt
Abstand hinter der Vorderseite beispielsweise eines F i g. 1 einen Schnitt durch das Gehäuse eines
Rundfunkempfangsgerätes befindet. Dieser an sich ao Rundfunkempfangsgerätes mit einpr zum Einschieben
recht einfache Aufbau hat den Nachteil, daß die ein- vorbereiteten Drucktaste,
zelnen Drucktasten eines Drucktastensatzes schwierig Fig. 2 den Schnitt nach Fig. 1 bei eingeschobein
die Lagerungen einsetzbar sind. Es ist zwar mög- ner Drucktaste, die sich noch in der Einschiebelich,
die Lagerungen aus Blattfedern zu bilden, die schwenklage befindet,
sich beim Ehsetzen der Achsstummel beiseite- 25 F i g. 3 den Schnitt nach F i g. 1 mit in betriebsbe-
drücken Einerseits müssen dabei die Blattfedern aber reiter Schwenklage befindlicher Drucktaste,
sehr kräfti,; ausgebildet jein ur J andererseits bedingt Fig.4 einen Schnitt durch Fig. 2 längs der
die Anordnung derartiger Blattfedern einen höheren Linie IV-IV,
Fertigungsaufwand. Fig. 5 einen ebensolchen Schnitt durch die An-
Es ist vveiterhin bekannt, Drucktasten elektrischer 30 Ordnung nach F i g. 2 mit einer anderen Drucktasten-Nachrichtengeräte,
deren Fingerdruckstücke aus der ausführung.
Frontseite des Gerätegehäuses herausragen, in einem In dem Gehäuse 1 eines Rundfunkempfangsgerätes,
besonderen Rahmen hinter der Frontseite des Ge- das als Kunststoffspritzteil ausgebildet ist, befinden
häuses zu lagern. Ebenso ist es bei Kipphebelschaltern sich an dem unteren Teil einer Tragwand 3 Lagebekannt, Halbachsstümpfe an den Betätigungshebel 35 rangen 5 für eine Drucktaste 7. Diese Lagerung 5,
anzuformen, deren Lagerstelle durch eine zusatz- die aus demselben Kunststoffmaterial gespritzt ist,
liehe Platte abgedeckt werden muß, um die unver- besteht aus einer oberen Lagerschale 9, zu der ein
lierbarc Halterung herzustellen. Auch die beiden etwas zurückgesetztes Schalenteil 11 gehört. Der
letztgenannten bekannten Ausführungsformen von untere Teil des Lagers wird von einer Schalenhälfte
Drucktasten bzw. Betätigungshebeln erfordern zu- 40 13 gebildet. Zwischen den Schalenteilen 11 und 13
sätzliche, nur dem Festlegen der Drucktasten oder verbleibt ein Schlitz 15. Dieser Schlitz bildet sich
Kipphebel dienende Bauteile. zwischen einer durch die Drehachse des Lagers ver-
Hs ist Aufgabe der Erfindung, eine einfache Druck- laufenden horizontalen Ebene 17 und einer durch die
tastcnhigcrung zu schaffen, in welcher Drucktasten tiefste Lagerhohlraumstelle 19 verlaufenden weiteren
ohne zusätzliche, nur die Drucktasten festlegende 45 horizontal verlaufenden Ebene 21 aus.
Bauteile festgelegt sind und die jederzeit ein Ein- Die Drucktaste besteht aus einem Fingerdruckstück
setzen oder Herausnehmen der Drucktasten ge- 23 und einem rückwärtigen Betätigungsstück 25,
stattet. zwischen denen sich an beiden Seiten der Drucktaste
Dir gestellte Aufgabe ist bei einer Lagerung der Halbachsstummel 27 befinden. Befindet sich die
eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß gemäß so Drucktaste in der in F i g. 1 dargestellten Ein- und
der Erfindung der Drucktastcnhebcl, dessen Finger- Ausschiebeschwenklage, dann verläuft die Teilungs-
druckslück in an sich bekannter Weise senkrecht aus ebene 29 horizontal. Außerdem liegt das rückwärtige
der Bedienungsseite dus Gehäuses herausragt und der B Jtätigungsstiick 25 am Gehäuseboden 31 auf, der
im Bereich der Lager an sich bekannte Halbachs- eine horizontal verlaufende innere Oberfläche 33 auf-
stiimpfe trügt, Stümpfe mit einer in der Einschieb* SS weist. In dieser Stellung ist die Drucktaste in die
richtung liegenden Tcilungscbcnc .aufweist und daß Lagerung 5 cinschiebbar, wenn das Fingerdruckstück
die Lager senkrecht einschiebbar und nach dem Hin- zuvor durch eine Ausnehmung 35 des Gehäuses 1
schieben und Verschwenken von einem die nnrmnle hindurchgeschwenkt wurde.
nach montierten weiteren /wecken dienenden Hau· 6σ Lagerung 5 eingeschoben sind. Das rückwärtige Be*
teil unverlierbar in den Lagern gebullert sind. tällgungsslUck ist dabei an der Oberfläche 33 des
irMmchwenklagern, d.h. wenn sie in Eingriff mit taste 7 als Führung gedient hat.
einem Schiebeschalter ist, in ihrer Lagerung eine Nach erfolgtem Einschicben wird die Drucktaste,
einwandfreie Verriegelung erführt, kann »ic nach dem 6j wie sich aus Fig. 3 ergibt, in ihre Hetricbsschwenkla-
ί iisen der Taste von dem Sehalterschieber aus ihrer ge gedreht, tn dieser Betriebsschwcnklage verläuft die
iJctrietaschwenkhigu herausgedreht und ohne weiteres Teilungslinie 29 der Halbachsstummcl 27 geneigt zur
aus ihrer Lagerung herausgezogen werden. In der Horizontalen und der Schlitz 15 ist damit verschlos*
sen. Um der Drucktaste 7 ein Zurückschwenken in die Aus- und Einschiebeschwenklage zu verwehren,
ist eine Skalenplaite 37 im betriebsfertigen Zustand vor die Lagerung 5 geschoben. Die Drucktaste 7 kann
damit nicht mehr in ihre Aus- und Einschiebeschwenklage
zurückkehren.
Am hinteren Ende des rückwärtigen Betätigungsstückes 25 ist ein kreisförmiger Ansatz 39 vorgesehen,
der in eine Ausnehmung des Schiebers 41 eines Drucktastenschalters 43 eingreifen kann und in dieser
Ausnehmung auch drehbar ist. Nach dem Einschieben des kreisförmigen Ansatzes 39 in den von
hinten aufgesetzten Drucktastenschalter 43 ist die Drucktaste betriebsfertig.
Bei dem in F i g. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind zwei Drucktasten nach der Erfindung nebeneinander angeordnet. Es ist jedoch auch möglich,
die Drucktasten für den Fall, daß bei einem Gerät einer niedrigeren Preisklasse nur weniger Drucktasten
benötigt werden, die an sich mit angespritzten Lagerungen 5 für eine mittlere Drucktaste 7 frei
bleiben. Die Fingerdruckst.icke der beiden äußeren Drucktasten 7 sind dann, wie sich aus F i g. 5 zeigt,
über die Anordnungsstelle der mittleren Drucktaste hinweg gegenseitig aneinander angenähert. Auf diese
Weise läßt sich lediglich durch die Verwendung anderer Bauteile die Abwandlung einer Drucktastenanordnung
erzielen.
Claims (2)
1. Lagerung eines DruckUislenliehels an einer
Bedienungsseite eines Gehäuses, insbesondere eines Rundfunkcmpfangsgeriites, mit einem
Drucktastenhebel, der um eine /wischen dem Fingerdruckstück und dem rückwärtigen Betäligungsstück
liegende Achse in der Bedieniinpseite
des Gehäuses schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drucktastenhebel (7), dessen Fingerdruckstück (23) in an sich bekannter Weise senkrecht aus
der Bedienungsseite (3) des Gehäuses herausragt und der im Bereich der Lager (5) an sich bekannte
Halbachsstümpfe (27) trügt, Stümpfe mit einer in der Einschiebrichtung liegenden Teilungsebene
(29) aufweist und daß die Lager senkrecht einschiebbar ums nach dem Einschieben
und Verschwenken von einem die normale Ruhelage des Drucktastenhebels begrenzenden
danach montierten weiteren Zwecken dienenden /lauteil (37 oder 41) unverlierbar in den Lagern
gehaltert sind.
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (39) des Betätigungsstückes (25) beim Aus- ur„d Einschieben des
Drucktastenhcbels (7) durch eine etwa senkrecht zur Bedienungsseite (3) liegende Geräteebene
(33) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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