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DE1765164U - Vorrichtung bei fenstern mit einem um eine waagerechte mittelachse schwingbaren fensterfluegel. - Google Patents

Vorrichtung bei fenstern mit einem um eine waagerechte mittelachse schwingbaren fensterfluegel.

Info

Publication number
DE1765164U
DE1765164U DE1956K0022079 DEK0022079U DE1765164U DE 1765164 U DE1765164 U DE 1765164U DE 1956K0022079 DE1956K0022079 DE 1956K0022079 DE K0022079 U DEK0022079 U DE K0022079U DE 1765164 U DE1765164 U DE 1765164U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
awning
window
windows
box
curtain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956K0022079
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VKR Holding AS
Original Assignee
VKR Holding AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VKR Holding AS filed Critical VKR Holding AS
Priority to DE1956K0022079 priority Critical patent/DE1765164U/de
Publication of DE1765164U publication Critical patent/DE1765164U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • Anmelder : Fa. V. Kann Rasmussen & Co. Vorrichtung bei Fenstern mit einem um eine waagerechte Mittelachse schwingbaren Fensterflügel
    -------------------------
    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung bei Fenstern mit einem um eine waagerechte Mittelachse schwingbaren Fensterflügel und mit einer Markise, z. B. ein Rollvorhang,
    eine Persenning oder eine Jalousie aus beliebigem, insbeson-
    e
    dere wetterfestem Stoff.
    Bei bekannten Fenstern der behandelten Art und mit einer
    Abblendung wie genannt, ist diese Abblendung an der Innenseite des Fensters angebracht, so daß sie also nur die Sonnenstrahlen unterbrechen kann, nachdem diese das Glas des Fensters passiert haben. Esst bekannt, daB eine solche Abblendung der Sonnenheizung eines Zimmers nicht effektiv entgegenwirken kann, da dieses voraussetzt, daß die Sonnenstrahlen unterbrochen werden, ehe diese das Fensterglas des Zimmers treffen.
  • Eine solche Abblendung kann durch AuBenmarkisen erreicht werden. Im Laufe der Zeit sind zahlreiche Konstruktionen rar solche Markisen vor feststehenden Fenstern vorgeschlagen, aber gemeinsam ist dabei, daß sie, besonders für größere Fenster, von sehr kräftiger Ausführung sein müssen, um Einwirkungen von Wetter und Wind vertragen zu können, weshalb- » sie teils teuer herzustellen und teils schwierig zu handhaben sind. Noch ein Nachteil bei den bestehenden Markisen ist, daß ihre Betätigungsorgane, z. B. Zugschnüre, an der Innenseite des Fensters zugänglich sein und deshalb durch Öffnungen der Mauer oder des Fensterrahmens geführt werden müssen. Diese Verhältnisse haben verursacht, daß Markisen im großen ganzen nur verwendet werden, z. B. bei Ladenfenstern und Fenstern nach Süden gelegenen Hotelzimmern, da man sich in anderen Fällen mit einer inneren Blendung mittels
    eines Rollvorhanges oder einer Persenning begnügt.
    sich
    Die vorliegende Erfindung gründet auf die Erkenntnis, daß es,
    eben bei Fenstern der voran angegebenen Art, mög-lich ist,
    eine außen liegende, markisenähnliohe Abblendung von einer
    sehr einfachen und billigen Ausführung zu etablieren, da die spezielle Bewegung des Flügels in diesen Fenstern bei der Handhabung oder der Bedienung der Abblendung ausgenützt werden kann.
  • Laut der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Abblendung an der Außenseite des Blendrahmens bei dem oberen Ende dieses angebracht ist, und daß der Fensterflügel an der Außenseite Organe für Zusammenkopplung mit der Abblendung bei der unteren Kante dieses oder in der Nähe der unteren Kante dieses hat, nachdem der Rahmen bis zu einem ansehnlichen Winkel geöffnet worden ist. Die Abblendung kann mit besonderem Vorteil aus einem an und für sich bekannten Rollvorhang (Zugroller) der Art, die stets in die Attfro'
    richtung beeinflußt ist, also ein gewöhnlicher Rollvorhang ohne
    zu
    Sperrklinken, aber die Abblendung kann doch auch voniner''
    .''"'j.-0... '"
    anderen bekannten Art sein.
  • Die Bedienung eines solchen Außenrollvorhanges geschieht bei der Vorrichtung lt. der Erfindung dadurch, daß das Fenster so weit geöffnet wird, daß durch die Fensteröffnung Zugang zu dem außen am Rahmen angebrachten Rollvorhang, unur selben Zeit, wo die Außenseite des Fensterflügels vom Zimmer zugänglich wird. In dieser Stellung kann die untere Kante des Rollvorhangs mittels der genannten Befestieungsorgane zum Fensterflügel in der gewünschten Stellung befestigt werden, und wenn der Flügel dann zugemacht wird, wird der Rollvorhang mit über die Fensteröffnung hinuntergezoen und dann erfolgt die gewünschte Abblendung dieser. Währen dieses kann das Fenster entweder ganz zugemacht werden oder in einer Ventilationsstellung zurückgelassen werden, falls dieses vorgezogen wird. Laut der Erfindung ist die Abblendung, also z. B. der Rollvorhang, in einem gegen die Witterung schützenden Kasten mit Beschlägen zwecks auslösbarer Festhaltung des Ka@stens am Fensterrahmen angebracht. In diesem Fall kann die ganze Abblendungsvorrichtung in Perioden, wo man sie nicht zu verwenden wünscht, z. B. im Winter, außerordentlich leicht vom Fenster abgenommen werden.
  • Das zum Verständnis der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter-uinweis auf die Zeichnung, auf der Fig. 1, 2 und 3 ein schrägliegende Daohfläohenfenster mit Abblendtmgsvorrichtung laut der Erfindung in drei verschiedenen Stellungen zeigt und Fig. 4 eine Einzelheit in einer wenig geänderten Ausführungform der Erfindung, alles nur beispielsweise. Die in der Zeichnung angegebenen Teile sind folgende :
    1Dachfläche
    2Rahmenstüok
    3Rahmenstu. ok
    4Flügelstüok
    5Seitenstück
    6 Flügelstücke 7 Achse 8 Scharnier 9 Kasten 10 Rollvorhang 11 Spalt 12 Querstock 13 Schienen 14 Kerben 15 Pfeil 16 Pfeil 17 Jalousie 18 Runbtook 19 Schnurzug 20 Loch Auf der rein schematischen Zeichnung bezeichnet 1 eine schräge Dachfläche, in der ein Fensterrahmen mit einem unteren Rahmenstüok 2 und einem oberen Rahmenstück 3 angebracht ist. In diesem Rahmen 2, 3 ist ein Fensterflügel mit einem unteren @ Flügelstück 4, zwei S@eitenflügeln 5 und einem oberen Flügelstück 6 gelagert. Dieser Fensterflügel ist um eine waagerechte Achse 7 schwingbar. Am oberen Rahmenstüok 3 ist mittels eines Scharniers 8 parallel mit der Achse 7 ein Kasten 9 festgemacht, der einen Rollvorhang 10 enthält, der gegen die in Fig. 1 gezeigte Stellung federnd beeinflußt ist. Die zollvorhangbahn selbst ist durch einen Spalt 11 in der nach unten gekehrten Wand des Kastens 9 hinausgeführt, und an dem freien Ende der Rollvorhangbahn ist ein Querstock 12 festgemacht, der in der Stellung in Fig. 1 den Spalt sperrt. Unten an den zwei Seeitenstücken 5 des Fensterflügels befinden sich Schienen 13 mit Kerben 14 für die Aufnahme der in der Querrichtung herausragenden Enden der Quersohiene 12.
  • Wenn man wünscht den Rollvorhang in Anwendung zu bringen, wird erst der Fensterflügel 4,5,6 durch eine Schwingungbewegung nach dem Pfeil 15 in Fig. 1 zu der in Fig. 2 angegebenen Stellung gebracht. In dieser Stellung kann man vom Zimmer innerhalb des Fensters unmittelbar den Querstook 12 am unteren Ende des Rollvorhanles anfassen und diesen Querstook in passende Kerben 14 in den Besohlagsohienen 13 einhaken, wie in Fig. 2 angegeben. Wann das Fenster dann durch eine Schwingung nach dem Pfeil 16 in Fig. 2 zu der in Fig. 3 angegebenen Stellung zugemacht wird, wird der Rollvorhang mit über die Fensteröffnung hinuntergezogen und verursacht ene effektive Abblenduhg. Die Freimachung des Rollvorhanges von dieser Stellung kann nur durch eine Schwenkung des Fensters zu einer Stellung an der in Fig. 2 angegebenen vorbei geschehen.
  • Statt der angegebenen Schienen 13 mit Sohloßkerbe 14 können viele andere Arten von Kopplungsorganen am Flügel 4, 5. 6 verwendet werden. Beispielsweise kann dieser Flügel querliegende, waagerechte Stangen, an denen die untere Kante des Rollvorhangos eingehakt worden kann, tragen. Auf alle Fälle wird es von Vorteil sein, daß die Kopplungsorgane. des Fensterflügels sich ein Stück von der Fensterscheibe hinaus erstrecken, um die Abblendungsbahn frei vom Glas halten zu können.
  • Sowie in der angegebenen Gestaltung als auch in der eben skizzierten Gestaltung sind die Kopplungsorgan des Fensterflügels so eingerichtet, daß sie zeitweilig die untere Kante der Abblendung in einer Zahl von Stellungen in verschiedenen Abständen von der unteren Kante des Flügels festhalten können. Dieses ist oft wünschenswert, um eine mehr oder weniger vollständige Abblendung der Fensteröffnung zu ermöglichen.
  • Wie es aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, dient das Scharnier 8 zwischen dem oberen Rahmenstück 3 und dem Kasten 9 dazu, die Drehung dieses Kastens zu ermöglichen, während der Rollvorhang sich mit den Kopplungsorganen im Flügel verbindet, so daß die Gefahr einer Beschädigung der Rollvorhangsbahn gemindert wird. Wie schon oben gesagt, braucht die Abblendung nicht aus einem Rollvorhang zu bestehen kann aber auch aus einer Persenning oder einer Jalousie 17 wie in Fig. 4 angegeben, bestehen.
  • Diese Jalousie hat einen in dem Kasten 9 angebrachten Rundstock 18 und kann auf diesen mittels eines Schnurzuges 19 aufgerollt werden, der durch ein Loch 20 im oberen Rahmenstück 3 ins Zimmer innerhalb des Fensters eingeführt ist. Es ist zwar aus Rücksicht auf die Dichtheit in der Regel wün-
    schenswert,solcheLöcherzuvermeiden,ias iNrt .
    den Umgebungen verbinden, aber woza das betreffende Loch 20 wie in Fig. 4 angegeben in oder unter dem Kasten 9 ausmündet, wird es in Wirklichkeit nicht die Dichtheit nennenswert verringern. Wenn für die Abblendung eine Persenning verwendet wird, können die Hebeschnüre und Stellschnüre dieser oder die entsprechenden Betätigungsorgane zur Einstellung der Neigung der Persenninglamellen ins Zimmer innerhalb des Fensters in entsprechender Weise hineingeführt werden.
  • Im Vornergehenden ist die Erfindung im Anschluß an ein sohrägliegendes Dachflächenfenster von dem Schwingflügeltyp beschrieben, aber es kann die Erfindung mit eben so großem Vorteil bei vertikalen Fenstern von demselben Typ verwendet werden.

Claims (1)

  1. Schu. t z a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung bei Fenstern mit einem um eine waagerechte Mittelachse schwingbaren Fensterflügel und mit einer Markise, z. in Rollvorhang, eine Persenning oder eine Jalousie, dadurch gekennzeichnet, daß die Markise am Rahmen bei dem oberen Ende dieses außen mit dem Fensterflügel verbindbar angebracht ist+ 2, Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterflügel an der Außenseite Organe für Verbindung mit der Abblendung bei oder in der Nähe der unteren Kante dieser hat, nachdem der Flügel geöffnet worden ist, insbesondere daß die Markise die Form eines Zugrollos hat.
    3, Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Markise aus einem an und für sich bekannten Rollvorhang der Art besteht, der in der Aufrollungsrichtung unter Federspannung steht. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungspunkte der Kopplungsorgane der Fensterflügel sich ein Stück im Abstand von der Fensterscheibe befinden, am die Markise frei vom Glas halten zu können* 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsorgans dazu eingerichtet sind, zeitweilig die untere Kante der Markise in einer Anzahl von Stellungen in verschiedenen Abständen von der unteren Kante des Ylügels festhalten zu können. 6* Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Markise in einem gegen die Witterung schützenden Kasten mit Beschlägen zwecks auslösbarer Festhaltung des Kastens am Fensterrahmen angebracht ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten der Markise um eine Achse drehbar ist, die mit der Achse des Fensters parallel ist*
DE1956K0022079 1956-03-17 1956-03-17 Vorrichtung bei fenstern mit einem um eine waagerechte mittelachse schwingbaren fensterfluegel. Expired DE1765164U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1765164U true DE1765164U (de) 1958-04-17

Family

ID=32786319

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DE1956K0022079 Expired DE1765164U (de) 1956-03-17 1956-03-17 Vorrichtung bei fenstern mit einem um eine waagerechte mittelachse schwingbaren fensterfluegel.

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DE (1) DE1765164U (de)

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