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DE1764656C - Tragbare Heizvorrichtung für einen thermoelektrischen Generator - Google Patents

Tragbare Heizvorrichtung für einen thermoelektrischen Generator

Info

Publication number
DE1764656C
DE1764656C DE1764656C DE 1764656 C DE1764656 C DE 1764656C DE 1764656 C DE1764656 C DE 1764656C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
generator
heating device
attached
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl.-Ing. 2000 Wedel Maaß
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Publication date

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Description

DIo Erllndung bctrllTt eine tragbare Holzvorrieh- Beheizen anderer Objukto, heispiulswolsc als
Hing für einen thormocloktrischcn Generator utwa . Kocher zur Erwiiriiumg von Speisen, dienen, rechteckiger OrunUform, bei dor ein Bronner vorgo- c) Bei zu Transport odor Aufbewahrung geschlossenen ist, über dom betriebsmüßig der auf seiner aenem Deckel sind die gesamte Heizvorrichtung Unterseite Thermoelemente aufweisende Generator 5 mit den Ruuchabzligon und der Generator eine waagerecht gehalten ist und die Oberseite einer einzige, raumsparende, leicht transportable und Brennkammer bildet und bei der der Bronner und stauburo Einheit.
der Generator in einem kastenförmigen Gehliuse an- Dio erflndungsgemliße Heizvorrichtung soll vorgeordnet sind, zugsweise für einen in der deutschen Patentunmol-
Solchc Heizvorrichtungen sind z.B. aus dem io dung P 17 64 348.0-33 beschriebenen thermoeloktri-Thiemig-Taschenbaueh »Energie-Dircktumwand- sehen Generator verwendet werden. Dieser Gencralung« von Dr. K. J. Euler aus dem Juhro 1%7, tor besteht aus zwei Teilgeneratoron und hat durch S. 92 his 97 bekannt. Dabei ist jedoch die Verwen- verschiedenartiges Zusammensetzen der Teilgenerudungsfühigkeit der Heizvorrichtung und des Gene- toren entweder einen geringen Umfang, wobei auf rators beschränkt. t5 der betriebsmiiiJigon Oberseite vorgesehene KUIiI-
Insbcsondcre ist die Heizvorrichtung bei uusge- rippen ineinandergreifen und einen miianderförmibautem Generator nicht anderweitig verwendbar, gen Kiihlmittelkanal für ein flüssiges Kühlmittel bil- und die Kühlungsart des Generators ist festgelegt, den, oder einen größeren Umfang, wobei die Külil-
Es ist weiter allgemein üblich, Festigkeit, Witte- rippen zur Luftkühlung die mit Thermoelementen rungsunempfindliehkeit und Transportfähigkeit von ao versehene Grundplatte des Generators auf zwei Sei-Geräten durch Einbau in kolTerartige Küsten zu ver- ten überragen. Insbesondere handelt es sich dabei bessern. Wollte man demgemäß jedoch die Heizvor- um einen thermoelektrische!! Generator mit Kiihlriclitiing Für einen thermoelektriselien Generator einrichtung, wobei Thermoelemente auf der Unteretwa nach Art bekannter Camping-Kocher ausfüh- seite einer Trägerplatte angebracht sind, die auf ren, so würde, durch die aufsteigenden Rauchgase 25 ihrer Oberseite paraljel zu den Stirnseiten senkrecht eine genügende Kühlung des Generators unmöglich. angeordnete, seitlich über die Tragerplatten hinaus-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese ragende Kühlfahnen trägt, bei dem zwei gleiche, lös-Nachteile der bekannten Heizvorrichtungen zu ver- bar verbundene Teilgeneraloren mit jeweils rechtmeiden. Diese Aufgabe wird bei einer Heizvorrich- eckiger Trägerplatte vorgesehen sind, bei dem die lung für einen thermoelektriselien Generator der ein- 30 Kühlfahncn auf einer Trägerplatte diese auf nur gangs genannten Art durch folgende Maßnahmen einer Längsseite um weniger als die Breite einer gelöst: Stirnseile der Trägerplatte überragen und bei dem
a) Das Gehäuse ist ein nach oben offener recht- auf der anderen Längsseite und den Stirnseiten senkeckiger Kasten mit einem kastenförmigen Dek- rechte Wandungen vorgesehen sind, derart, daß bei kel, wobei sich die Deckelfuge etwa in Hirne 35 aneinandcrlicgenden, mit Wandungen versehenen einer Auflage befindet, auf welcher der Genera- Längsseiten die Kühlfahnen jeweils über die außentor betriebsmäßig aufliegt oder lösbar be- liegenden Längsseiten hinausragen, während bei anfestigt ist. einanderliegenden, nicht mit Wandungen versehenen
b) Die Länge des Kastens zwischen seinen beiden Längsseiten die Wandungen und die Trägerplatteu Stirnwänden ist größer als die Länge des Gene- 40 einen nach oben offenen Kasten bilden, in den die rators, und die beiden Längswände des Kastens Kühlfahnen unter Bildung eines mäanderförniigen bilden zwei Seitenwände des Brennraumes. Kühlmittelkanals abwechselnd von den Wandungen
c) Innerhalb des Kastens und des Deckels sind der beiden außenlicgcnden Längsseiten her hineinzwei etwa am oberen Ende je einer Stirnwand ragen.
des Kastens um eine waagerechte Achse 15 Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben schwenkbar befestigte Rauchabzüge vorgesehen, sich aus den Unteranspriichen. Ein Ausführungsdie bei geschlossenem Deckel senkrecht stehend beispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand in diesen und in den Kasten hineinragen und der Zeichnungen erläutert. Die erfindungsgcmäße, die bei geöffnetem Deckel derart in eine schräge tragbare Heizvorrichtung gemäß diesem Ausfüh-Betriebsstellung schwenkbar sind, daß ihre im- 5° rungsbeispiel ist in der F i g. I A in der Ansicht auf teren, offenen Enden an die nicht von den eine Längsseite, in Fig. IB im Schnitt, jeweils bei Längswänden des Kastens gebildeten Seiten des geschlossenem Deckel und in der Fig. 2A in der Brennraumes anschließen. Ansicht auf eine Längsseite, in Fig. 2B im Schnitt,
Damit werden folgende Vorteile erreicht: jeweils bei geöffnetem Deckel und in Betrieb, dar-
a) Die vorgesehenen Rauchabzüge leiten im Be- 55 gestellt. Die F i g. 3 A zeigt eine Ansicht auf eine trieb die Rauchgase über den Generator hinaus Stirnseite, die Fig. 3B diese Ansicht im Schnitt, jc- und schräg von ihm weg, so daß eine gute Luft- vvcils bei geöffnetem Deckel. Fig. 4 zeigt einen zur kühlung von den beiden Längsseiten des Ka- Beheizung mit Benzin oder anderen flüssigen Brennstens her ermöglicht wird, zumal diese Längssei- stoffen geeigneten Brenner.
ten langer als der Generator sind, so daß dieser 60 Die Heizvorrichtung weist einen Brenner 10 auf, für die Kühlluft gut zugänglich ist. über dem betriebsmäßig der auf seiner Unterseite mit
b) Der nicht starr befestigte Generator ist gegen Thermoelementen Il versehene Generator 12 der einen Ersatz oder gegen einen Generator andc- erwähnten zweigeteilten Bauweise waagerecht ange-
. rcn Typs leicht auswechselbar und kann bei ordnet ist, derart, daß er mit seiner Unterseite die Ausfall der Heizvorrichtung auch auf andere 65 Oberseite einer Brennkammer 13 bildet (Fig. 2B). Behclfs-Heizvorrichtungcn aufgesetzt werden. Brenner 10 und Generator 12 sind in einem nach Andererseits kann die Heizvorrichtung auch bei oben offenen Kasten 14 mit einem kastenförmigen, aufeesetztem oder entferntem Generator zum aus zwei Deckelteilen 15 bestehenden Deckel ange-
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ordnet. Die Deckelfuge befindet sich etwa in der der Welse, duß dieser Raucluibzug !9 in zur Ab-
I lohe einer Auriiigo 16, die hler gleichzeitig tils Ver- dichtung gewünschter Weise mit seinem unteren olle-
strebung des Kastens 14 dient. Es wlire auch denk- non Bnde an dio Auflage 16 und die Blechmonschelte
bar, die Oberkanten dor beiden Lliiifcswilnde 17 des 21 angedrückt wird,
Kastens 14 selbst als Auflage zu benutzen. Die Hl1HgS- s Zweckmäßig sind jeweils dio Rauchabzüge 19, 22
wunde 17 bilden zwei Seitenwiinde der Brennkuni- auf den Innenseiten ihrer inuenliegenden Wand 25
mer 13 und sind in derem Bereich mit einem tlicr- bzw. 23 mit einem thermischen Isolierstoff uusge-
mischen Isolierstoff, beispielsweise Asbest, ausge- kleidet.
kleidet. Die letztgenannte Maßnahme bezüglich der Her-
Die Länge des Kastens 14 zwischen seinen beiden tu stellung des Deckels und der Rauchabzüge ist wie- Stirnwünden 18 ist größer als die Lunge des Gene- derum besonders günstig anwendbar bei der Verwen-
rators 12, so daß beiderseits des Generators 12 zwi- dung eines aus zwei Teilgeneratoren bestehenden
sclien diesem und den Stirnwänden 18 Raum für Generators der beschriebenen Art, wie an Hand der
Rauchabzüge 19 bleibt. Diese sind am oberen Ende Fig. 3 A und 3B einerseits und der Fig. IA und
je einer Stirnwand 18 um eine waagerechte Achse 15 I B anderersei'ts festgestellt werden kann.
— hier um ein Melrrfaehscharnicr 20 — sqhwenk- Bei einem Zusammenbau des Generators 12 mit
bar befestigt. Bei geschlossenem Deckel stehen sie dem größeren Umfang überragt er die Längsseiten
senkrecht und ragen nach oben in diesen und nach 17 des Kastens 14 beidseitig mit seinen Kühlrippen
unten in den Kasten 14 hinein (Fig. I B). 26 und wird besonders gut gekühlt. Die Kühlluft ver-
Dagegen sind sie bei geöffnetem Deckel derart in 20 läuft etwa wie durch die aufwärtsgerichtelen, geeine schrage Ik-triebssldlung schwenkbar, daß ihre strichelten Pfeile angedeutet (Fig. .M, .^B) Bei geunteren offenen Enden dicht an die nicht von den sclilossenein Deckel liegt der Generator 12 in tini-Lüngswündcn 17 gebildeten Seiten lies Brennraumes gedrehter Lage auf der Auflage 16 auf und ragt jetzt 13 anschließen (Fig. 2B). Die Abdichtung wird mit seinen betriebsmäßig obenliegenden Kühlrippen hier jeweils durch Anliegen an der Auflage 16 und as 26 nach unten in den betriebsmäßig als Brennraum an einer am Brenner vorgesehenen Bleclimanschette 13 (Fig. 2B) dienenden Raum hinein (Fig. IB)1 21 erreicht. so daß sich zu Transport und Aufbewahrung trotz
Der Deckel ist in der Mitte zwischen den beiden der Unterbringung von Raiicliabzügen 22 in den Stirnwänden 18 des Kastens 14 senkrecht geteilt, und Deckeiteilen 15 und gleichzeitiger Unterbringung die so gebildeten Deckelteile 15 sind jeweils an einer 30 des Generators 12 keine Vergrößerung der Heizvor-Stirnwand 18 des Kastens 14 — hier jeweils am obe- richtung ergibt. Die Rauchabzüge im Deckel können ren Ende der Stirnwand 18 ebenfalls mittels des dabei noch als Transportsicherung benutzt werden, Mehrfaclischamiers 20 — aufklappbar befestigt. wenn bei geschlossenem Deckel die innenliegenden Weiter sind die Deckelteile 15 im aufgeklappten Zu- Wände 23 dieser Rauchabzüge 22 auf dem in umgestand (Fig. 2Λ, 2B) senkrecht gehalten. Durch J5 kehrter Lage angeordneten Generator 12 aufliegen, diese Anordnung des Deckels wird erreicht, daß die Als weitere Ausgestaltung der Heizvorrichtung ist für die Kühlung wichtigen Längsseiten im Betrieb vorgesehen, daß am unteren Ende der inncnliegeuvollkoiiimen freibleiben. Weiter wird damit eine den Wand 25 des an der Stirnwand 18 des Kastens Bauart ermöglicht, bei der in jedem Deckelteil 15 14 befestigten Rauchabzuges 19 eine verstellbare ein bei aufgeklapptem Zustand senkrecht stehender 40 Rauchklappe 27 vorgesehen ist (Fig. IB, 2B). Bei Rauchabzug 22 angeordnet ist und bei der dieser durch die Rauchklappe 27 teilweise versperrtem Rauchabzug eine Fortsetzung des in die schräge Be- Rauchabzug 19 bildet sich dann im Betrieb direkt triebsstellung geschwenkten, an der entsprechenden unterhalb des Generators 12 ein Wärmestau, der eine Stirnwand 18 des Kastens 14 befestigten Rauch- höhere Generatortemperatur und einen besseren Geabzugs 19 bildet. Damit wird eine besonders starke 45 neratorwirkungsgrad bewirken kann.
Schornsteinwirkung erzielt, und die Rauchgase kön- Die Zufuhr von Verbrennungsluft erfolgt durch neu sehr weit über den Generator 12 hinaus geführt im oberen Teil der Stirnwände 18 des Kastens 14 werden. angeordnete öffnungen 28 (Fi". 2B), die jeweils
In einer weiteren Ausgestaltung ist voigesehen, bei geschlossenem Deckel und daher senkrecht daß die innen gelegene Wand 23 und die äußere so stehendem, an der Stirnwand 18 des Kastens 14 beWand 24 der in den Deckclteilcn 15 angeordneten festigteni Rauchabzug 19 zwangläulig von dessen Rauchabzüge 22 jeweils so weit verlängert sind, daß äußerer Wand 25 verschlossen sind (Fig. 1 B). Dasie sich beim Aufklappen des Deckelteils 15 an die mit ist ein guter Schutz gegen Witterungseinnüsse innenliegende Wand 25 bzw. die äußere Wand 25 und auch gegen vom Boden her kommendes Spritzdes an der entsprechenden Seitenwand 18 des Ka- 55 wasser erreicht. Die Verbrennungsluft wird teils als stens 14 befestigten Rauchabzugs 19 anlegen und Ejektor, teils als Sekundärluft zugeführt. Durch diese bis zum Erreichen der Bctriebsstellung Drosselklappen 29 (Fig. 3B) kann der Anteil der (Fig. 2B) mitnehmen. Damit ist erstens eine Bedie- Sekundärluft verändert werden, um für verschiedene nungserleichterung erreicht, da die Bedienungspcr- Brennstoffe und Umweltbedingungen jeweils bestson mit dem öffnen des Deckels gleichzeitig den un- 6° mögliche Verbrennungsbedingungen zu schaffen,
teren, an der Stirnwand befestigten Rauchabzug 19 In den Fig. IA bis 3B ist als Brenner 10 jeweils mit in die Betriebsstcllung bringt. Zweitens ist keine ein zweiteiliger Gasbrenner verwendet, der durch besondere Befestigung nötig, um die Deckelteile 15 im Inneren des Kastens 14 vorgesehene Rohrverbinin aufgeklapptem Zustand senkrecht zu halten, da düngen 30 und äußere, mit Schraubkappen versehene die Deckelteile jeweils durch die beiden Rauch- 65 Anschlüsse 31 mit einem äußeren Gasbehälter verabzüge 22 gehalten sind, und drittens wirkt das Ge- bunden werden kann. Der neben und unter dem wicht des Deckeltcils 15 über den am Mehrfach- Gasbrenner verbleibende Raum kann, wie in scharnier20 befestigten Rauchabzug 19 als Hebel in Fig. 2B gezeigt, zur Unterbringung eines blockför-
mig vergossenen elektronischen Regelteils 32 dienen, womit die schwankende Gleichspannung des Generators 32 in eine Gleich- oder Wechselspannung konstanter, gewünschter Größe umgeformt wird. Zur elektrischen Verbindung zwischen Generator 12 und Regelteil 32 sind der Generator 12 mit einer Steckerleiste 33 und die Auflage 16 mit einer Steckbuchsenleiste 34 versehen, und diese Steckbuchsenleiste 34 ist mit dem Regclteil 32 durch ein verdecktes Kabel 35 verbunden.
Um die Heizvorrichtung auch mit anderen Brennstoffen als Gas beheizen zu können, ist vorgesehen, daß der Kasten 14 mit einem lösbar angesetzten Boden 36 versehen ist, auf dem der Brenner 10 befestigt ist, so daß jeweils Boden 36 und Brenner 10 gemeinsam ausgewechselt werden können.
Ein zur Beheizung mit Benzin oder anderen flüssigen Brennstoffen geeigneter Brenner ist in F i g. 4 dargestellt. Der Brenner 10' ist auf einem Boden 36' befestigt, der die Oberseite eines sich nach unten derart verbreiternden Tanks 37 bildet, daß Brcnnstoffüllstutzen 38 und Druckpumpe 39 außenliegen und somit leicht zugänglich sind.
Wie insbesondere aus Fig. 3B ersichtlich, besteht schließlich eine weitere Ausgestaltung im Hinblick auf eine vielseitige Verwendbarkeit der Heizvorrichtung darin, daß in einer Längswand 17 des Kastens 14 im Bereich des Brennraumes 13 eine verschließbare, verglaste Lichtaustrittsöffnung 41 vorgesehen ist. Hierbei kann die Lichtaustrittsöffnung 41 z. B. durch eine Klappe 40 verschlossen werden.
Zum Tragen der Heizvorrichtung ist ein Handgriff 42 vorgesehen, der auf einer Lasche 43 befestigt ist. Die Lasche 43 ist nur an einem Dcckelteil 15, dem in der Fig. IA dargestellten starr und am anderen Deckel 15 (Fig. 1 B) lösbar mittels einer drehbaren Schelle 44 od. dgl. befestigt.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Tragbare Heizvorrichtung für einen thermoelektrischen Generator etwa rechteckiger Grundform, bei der ein Brenner vorgesehen ist, über dem betriebsmäßig der auf seiner Unterseite Thermoelemente aufweisende Generator waagerecht gehalten ist und die Oberseite einer Brennkammer bildet, und bei der der Brenner und der Generator in einem kastenförmigen Gehäuse angeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende Maßnahmen:
a) Das Gehäuse ist ein nach oben offener rechteckiger Kasten (14) mit einem kastenförmigen Deckel (15), wobei sich die Dekkclfugc etwa in Höhe einer Auflage (16) befindet, auf welcher der Generator (12) betriebsmäßig aufliegt oder lösbar befestigt ist.
b) Die Länge des Kastens (14) zwischen seinen beiden Stirnwänden (18) ist größer als die Länge des Generators (12), und die beiden Längswändc (17) des Kastens (14) bilden zwei Scitcnwände des Brennraumes (13).
c) Innerhalb des Kastens (14) und des Dckkcls (15) sind zwei etwa am oberen Ende je einer Stirnwand (18) des Kastens (14) um eine waagerechte Achse (20) schwenkbar befestigte Rauchabzüge (19) vorgesehen, die bei geschlossenem Deckel (15) senkrecht (•teilend in diesen und in den Kasten (14) hineinragen (F i g. 1 B) und die bei geöffnetem Deckel (15) derart in eine schräge Betriebsstellung schwenkbar sind, daß ihre unteren, offenen Enden an die nicht von den Längswänden (17) des Kastens (14) gebildeten Seiten des Brennraumes (13) anschließen (Fig. 2B).
2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel in der Mitte zwischen den beiden Stirnwänden (18) des Kastens (14) senkrecht geteilt ist, daß die so gebildeten Deckelteile (15) jeweils an einer Stirnwand (18) des Kastens (14) aufklappbar befestigt sind und daß jeder Deckelteil (15) in aufgeklapptem Zustand senkrecht gehalten ist.
3. Heizvorrichtung nach* Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Deckelteil (15) ein bei aufgeklapptem Zustand senkrecht stehender Rauchabzug (22) angeordnet ist, der eine Fortsetzung des in die Betriebsstcllung geschwenkten, an der entsprechenden Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigten Rauchabzugs (19) bildet.
4. Heizvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innen gelegene Wand (23) und die äußere Wand (24) der in den Dekkelteilen (15) angeordneten Rauchabzüge (22) so weit verlängert sind, daß sie sich beim Aufklappen des Deckelteis (15) an die innenliegende Wand (25) bzw. die äußere Wand (25) des an der entsprechenden Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigten Rauchabzugs (19) anlegen und diese bis zum Erreichen der Bctriebsstellung mitnehmen.
5. Heizvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens der an einer Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigte Rauchabzug (19) auf der Innenseite seiner innenliegendcn Wand (25) mit einem thermischen Isolierstoff ausgekleidet ist.
6. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 für einen aus zwei Teilgeneratoren bestehenden Generator, der durch verschiedenartiges Zusammensetzen der Teilgeneratoren entweder einen geringen Umfang hat, wobei auf der betriebsmäßigen Oberseite vorgesehene Kühlrippen ineinandergreifen und einen Kühlmittelkanal für ein flüssiges Kühlmittel bilden, oder einen größeren Umfang hat, wobei die Kühlrippen zur Luftkühlung die mil Thermoelementen versehene Grundplatte des Generators auf zwei Seiten überragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (12) beim Zusammenbau mit dem größeren Umfang mil seinen Kühlrippen (26) die Längsseite (17) des Kastens(14) beiderseits überragt (Fig. 3A, 3B)
7. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurcli gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Deckel der Generator (12) in umgedrehter Lage auf dei Auflage (16) aufliegt oder lösbar befestigt ist und mit seinen betriebsmäßig obenliegenden Kühl rippen (26) nach unten in den betriebsmäßig ali Brennraum (13) dienenden Raum hineinragi (Fig. IB).
8. Heizvorrichtung nach Anspruch 3 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossenen Deckel die inncnliegendcn Wände (23) der ir dem Dcckelteil (15) angeordneten RauchabzUgc (22) auf dem in umgekehrter Lage angeordneter Generator (12) aufliegen (Fig. 1 B).
9. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils am unleren Ende der innenliegenden Wand (25) des an der Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigten Rauchabzugs (19) eine verstellbare Rauchklappe (27) vorgesehen ist.
10. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil der Stirnwände (18) des Kastens (14) öffnungen (28) zum Zuführen von Verbrennungsluft vorgesehen sind (Fig. 2B), die jeweils bei geschlossenem Deckel und senkrecht stehendem, an der Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigtem
Rauchabzug (19) von dessen äußerer Wand (25' verschlossen sind (F i g. 1 B).
11. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (14) mil einem lösbar angesetzten Boden (36, 36') versehen ist, auf dem der Brenner (10, 10') befestig ist (Fig. IB und 4).
12. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einei Längswand (17) des Kastens (14) im Bereich des Brennraumes (13) eine verschließbare, verglaste Lichtauslrittsöffnung (41) vorgesehen is (Fig. 3B).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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