DE1764656C - Tragbare Heizvorrichtung für einen thermoelektrischen Generator - Google Patents
Tragbare Heizvorrichtung für einen thermoelektrischen GeneratorInfo
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Description
DIo Erllndung bctrllTt eine tragbare Holzvorrieh- Beheizen anderer Objukto, heispiulswolsc als
Hing für einen thormocloktrischcn Generator utwa . Kocher zur Erwiiriiumg von Speisen, dienen,
rechteckiger OrunUform, bei dor ein Bronner vorgo- c) Bei zu Transport odor Aufbewahrung geschlossenen
ist, über dom betriebsmüßig der auf seiner aenem Deckel sind die gesamte Heizvorrichtung
Unterseite Thermoelemente aufweisende Generator 5 mit den Ruuchabzligon und der Generator eine
waagerecht gehalten ist und die Oberseite einer einzige, raumsparende, leicht transportable und
Brennkammer bildet und bei der der Bronner und stauburo Einheit.
der Generator in einem kastenförmigen Gehliuse an- Dio erflndungsgemliße Heizvorrichtung soll vorgeordnet
sind, zugsweise für einen in der deutschen Patentunmol-
Solchc Heizvorrichtungen sind z.B. aus dem io dung P 17 64 348.0-33 beschriebenen thermoeloktri-Thiemig-Taschenbaueh
»Energie-Dircktumwand- sehen Generator verwendet werden. Dieser Gencralung«
von Dr. K. J. Euler aus dem Juhro 1%7, tor besteht aus zwei Teilgeneratoron und hat durch
S. 92 his 97 bekannt. Dabei ist jedoch die Verwen- verschiedenartiges Zusammensetzen der Teilgenerudungsfühigkeit
der Heizvorrichtung und des Gene- toren entweder einen geringen Umfang, wobei auf
rators beschränkt. t5 der betriebsmiiiJigon Oberseite vorgesehene KUIiI-
Insbcsondcre ist die Heizvorrichtung bei uusge- rippen ineinandergreifen und einen miianderförmibautem
Generator nicht anderweitig verwendbar, gen Kiihlmittelkanal für ein flüssiges Kühlmittel bil-
und die Kühlungsart des Generators ist festgelegt, den, oder einen größeren Umfang, wobei die Külil-
Es ist weiter allgemein üblich, Festigkeit, Witte- rippen zur Luftkühlung die mit Thermoelementen
rungsunempfindliehkeit und Transportfähigkeit von ao versehene Grundplatte des Generators auf zwei Sei-Geräten
durch Einbau in kolTerartige Küsten zu ver- ten überragen. Insbesondere handelt es sich dabei
bessern. Wollte man demgemäß jedoch die Heizvor- um einen thermoelektrische!! Generator mit Kiihlriclitiing
Für einen thermoelektriselien Generator einrichtung, wobei Thermoelemente auf der Unteretwa
nach Art bekannter Camping-Kocher ausfüh- seite einer Trägerplatte angebracht sind, die auf
ren, so würde, durch die aufsteigenden Rauchgase 25 ihrer Oberseite paraljel zu den Stirnseiten senkrecht
eine genügende Kühlung des Generators unmöglich. angeordnete, seitlich über die Tragerplatten hinaus-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese ragende Kühlfahnen trägt, bei dem zwei gleiche, lös-Nachteile
der bekannten Heizvorrichtungen zu ver- bar verbundene Teilgeneraloren mit jeweils rechtmeiden.
Diese Aufgabe wird bei einer Heizvorrich- eckiger Trägerplatte vorgesehen sind, bei dem die
lung für einen thermoelektriselien Generator der ein- 30 Kühlfahncn auf einer Trägerplatte diese auf nur
gangs genannten Art durch folgende Maßnahmen einer Längsseite um weniger als die Breite einer
gelöst: Stirnseile der Trägerplatte überragen und bei dem
a) Das Gehäuse ist ein nach oben offener recht- auf der anderen Längsseite und den Stirnseiten senkeckiger
Kasten mit einem kastenförmigen Dek- rechte Wandungen vorgesehen sind, derart, daß bei
kel, wobei sich die Deckelfuge etwa in Hirne 35 aneinandcrlicgenden, mit Wandungen versehenen
einer Auflage befindet, auf welcher der Genera- Längsseiten die Kühlfahnen jeweils über die außentor
betriebsmäßig aufliegt oder lösbar be- liegenden Längsseiten hinausragen, während bei anfestigt
ist. einanderliegenden, nicht mit Wandungen versehenen
b) Die Länge des Kastens zwischen seinen beiden Längsseiten die Wandungen und die Trägerplatteu
Stirnwänden ist größer als die Länge des Gene- 40 einen nach oben offenen Kasten bilden, in den die
rators, und die beiden Längswände des Kastens Kühlfahnen unter Bildung eines mäanderförniigen
bilden zwei Seitenwände des Brennraumes. Kühlmittelkanals abwechselnd von den Wandungen
c) Innerhalb des Kastens und des Deckels sind der beiden außenlicgcnden Längsseiten her hineinzwei
etwa am oberen Ende je einer Stirnwand ragen.
des Kastens um eine waagerechte Achse 15 Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
schwenkbar befestigte Rauchabzüge vorgesehen, sich aus den Unteranspriichen. Ein Ausführungsdie
bei geschlossenem Deckel senkrecht stehend beispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand
in diesen und in den Kasten hineinragen und der Zeichnungen erläutert. Die erfindungsgcmäße,
die bei geöffnetem Deckel derart in eine schräge tragbare Heizvorrichtung gemäß diesem Ausfüh-Betriebsstellung
schwenkbar sind, daß ihre im- 5° rungsbeispiel ist in der F i g. I A in der Ansicht auf
teren, offenen Enden an die nicht von den eine Längsseite, in Fig. IB im Schnitt, jeweils bei
Längswänden des Kastens gebildeten Seiten des geschlossenem Deckel und in der Fig. 2A in der
Brennraumes anschließen. Ansicht auf eine Längsseite, in Fig. 2B im Schnitt,
Damit werden folgende Vorteile erreicht: jeweils bei geöffnetem Deckel und in Betrieb, dar-
a) Die vorgesehenen Rauchabzüge leiten im Be- 55 gestellt. Die F i g. 3 A zeigt eine Ansicht auf eine
trieb die Rauchgase über den Generator hinaus Stirnseite, die Fig. 3B diese Ansicht im Schnitt, jc-
und schräg von ihm weg, so daß eine gute Luft- vvcils bei geöffnetem Deckel. Fig. 4 zeigt einen zur
kühlung von den beiden Längsseiten des Ka- Beheizung mit Benzin oder anderen flüssigen Brennstens
her ermöglicht wird, zumal diese Längssei- stoffen geeigneten Brenner.
ten langer als der Generator sind, so daß dieser 60 Die Heizvorrichtung weist einen Brenner 10 auf,
für die Kühlluft gut zugänglich ist. über dem betriebsmäßig der auf seiner Unterseite mit
b) Der nicht starr befestigte Generator ist gegen Thermoelementen Il versehene Generator 12 der
einen Ersatz oder gegen einen Generator andc- erwähnten zweigeteilten Bauweise waagerecht ange-
. rcn Typs leicht auswechselbar und kann bei ordnet ist, derart, daß er mit seiner Unterseite die
Ausfall der Heizvorrichtung auch auf andere 65 Oberseite einer Brennkammer 13 bildet (Fig. 2B).
Behclfs-Heizvorrichtungcn aufgesetzt werden. Brenner 10 und Generator 12 sind in einem nach
Andererseits kann die Heizvorrichtung auch bei oben offenen Kasten 14 mit einem kastenförmigen,
aufeesetztem oder entferntem Generator zum aus zwei Deckelteilen 15 bestehenden Deckel ange-
3 4
ordnet. Die Deckelfuge befindet sich etwa in der der Welse, duß dieser Raucluibzug !9 in zur Ab-
strebung des Kastens 14 dient. Es wlire auch denk- non Bnde an dio Auflage 16 und die Blechmonschelte
bar, die Oberkanten dor beiden Lliiifcswilnde 17 des 21 angedrückt wird,
wunde 17 bilden zwei Seitenwiinde der Brennkuni- auf den Innenseiten ihrer inuenliegenden Wand 25
mer 13 und sind in derem Bereich mit einem tlicr- bzw. 23 mit einem thermischen Isolierstoff uusge-
mischen Isolierstoff, beispielsweise Asbest, ausge- kleidet.
kleidet. Die letztgenannte Maßnahme bezüglich der Her-
rators 12, so daß beiderseits des Generators 12 zwi- dung eines aus zwei Teilgeneratoren bestehenden
sclien diesem und den Stirnwänden 18 Raum für Generators der beschriebenen Art, wie an Hand der
je einer Stirnwand 18 um eine waagerechte Achse 15 I B anderersei'ts festgestellt werden kann.
— hier um ein Melrrfaehscharnicr 20 — sqhwenk- Bei einem Zusammenbau des Generators 12 mit
bar befestigt. Bei geschlossenem Deckel stehen sie dem größeren Umfang überragt er die Längsseiten
senkrecht und ragen nach oben in diesen und nach 17 des Kastens 14 beidseitig mit seinen Kühlrippen
unten in den Kasten 14 hinein (Fig. I B). 26 und wird besonders gut gekühlt. Die Kühlluft ver-
Dagegen sind sie bei geöffnetem Deckel derart in 20 läuft etwa wie durch die aufwärtsgerichtelen, geeine
schrage Ik-triebssldlung schwenkbar, daß ihre strichelten Pfeile angedeutet (Fig. .M, .^B) Bei geunteren
offenen Enden dicht an die nicht von den sclilossenein Deckel liegt der Generator 12 in tini-Lüngswündcn
17 gebildeten Seiten lies Brennraumes gedrehter Lage auf der Auflage 16 auf und ragt jetzt
13 anschließen (Fig. 2B). Die Abdichtung wird mit seinen betriebsmäßig obenliegenden Kühlrippen
hier jeweils durch Anliegen an der Auflage 16 und as 26 nach unten in den betriebsmäßig als Brennraum
an einer am Brenner vorgesehenen Bleclimanschette 13 (Fig. 2B) dienenden Raum hinein (Fig. IB)1
21 erreicht. so daß sich zu Transport und Aufbewahrung trotz
Der Deckel ist in der Mitte zwischen den beiden der Unterbringung von Raiicliabzügen 22 in den
Stirnwänden 18 des Kastens 14 senkrecht geteilt, und Deckeiteilen 15 und gleichzeitiger Unterbringung
die so gebildeten Deckelteile 15 sind jeweils an einer 30 des Generators 12 keine Vergrößerung der Heizvor-Stirnwand
18 des Kastens 14 — hier jeweils am obe- richtung ergibt. Die Rauchabzüge im Deckel können
ren Ende der Stirnwand 18 ebenfalls mittels des dabei noch als Transportsicherung benutzt werden,
Mehrfaclischamiers 20 — aufklappbar befestigt. wenn bei geschlossenem Deckel die innenliegenden
Weiter sind die Deckelteile 15 im aufgeklappten Zu- Wände 23 dieser Rauchabzüge 22 auf dem in umgestand
(Fig. 2Λ, 2B) senkrecht gehalten. Durch J5 kehrter Lage angeordneten Generator 12 aufliegen,
diese Anordnung des Deckels wird erreicht, daß die Als weitere Ausgestaltung der Heizvorrichtung ist
für die Kühlung wichtigen Längsseiten im Betrieb vorgesehen, daß am unteren Ende der inncnliegeuvollkoiiimen
freibleiben. Weiter wird damit eine den Wand 25 des an der Stirnwand 18 des Kastens
Bauart ermöglicht, bei der in jedem Deckelteil 15 14 befestigten Rauchabzuges 19 eine verstellbare
ein bei aufgeklapptem Zustand senkrecht stehender 40 Rauchklappe 27 vorgesehen ist (Fig. IB, 2B). Bei
Rauchabzug 22 angeordnet ist und bei der dieser durch die Rauchklappe 27 teilweise versperrtem
Rauchabzug eine Fortsetzung des in die schräge Be- Rauchabzug 19 bildet sich dann im Betrieb direkt
triebsstellung geschwenkten, an der entsprechenden unterhalb des Generators 12 ein Wärmestau, der eine
Stirnwand 18 des Kastens 14 befestigten Rauch- höhere Generatortemperatur und einen besseren Geabzugs
19 bildet. Damit wird eine besonders starke 45 neratorwirkungsgrad bewirken kann.
Schornsteinwirkung erzielt, und die Rauchgase kön- Die Zufuhr von Verbrennungsluft erfolgt durch neu sehr weit über den Generator 12 hinaus geführt im oberen Teil der Stirnwände 18 des Kastens 14 werden. angeordnete öffnungen 28 (Fi". 2B), die jeweils
Schornsteinwirkung erzielt, und die Rauchgase kön- Die Zufuhr von Verbrennungsluft erfolgt durch neu sehr weit über den Generator 12 hinaus geführt im oberen Teil der Stirnwände 18 des Kastens 14 werden. angeordnete öffnungen 28 (Fi". 2B), die jeweils
In einer weiteren Ausgestaltung ist voigesehen, bei geschlossenem Deckel und daher senkrecht
daß die innen gelegene Wand 23 und die äußere so stehendem, an der Stirnwand 18 des Kastens 14 beWand
24 der in den Deckclteilcn 15 angeordneten festigteni Rauchabzug 19 zwangläulig von dessen
Rauchabzüge 22 jeweils so weit verlängert sind, daß äußerer Wand 25 verschlossen sind (Fig. 1 B). Dasie
sich beim Aufklappen des Deckelteils 15 an die mit ist ein guter Schutz gegen Witterungseinnüsse
innenliegende Wand 25 bzw. die äußere Wand 25 und auch gegen vom Boden her kommendes Spritzdes
an der entsprechenden Seitenwand 18 des Ka- 55 wasser erreicht. Die Verbrennungsluft wird teils als
stens 14 befestigten Rauchabzugs 19 anlegen und Ejektor, teils als Sekundärluft zugeführt. Durch
diese bis zum Erreichen der Bctriebsstellung Drosselklappen 29 (Fig. 3B) kann der Anteil der
(Fig. 2B) mitnehmen. Damit ist erstens eine Bedie- Sekundärluft verändert werden, um für verschiedene
nungserleichterung erreicht, da die Bedienungspcr- Brennstoffe und Umweltbedingungen jeweils bestson
mit dem öffnen des Deckels gleichzeitig den un- 6° mögliche Verbrennungsbedingungen zu schaffen,
teren, an der Stirnwand befestigten Rauchabzug 19 In den Fig. IA bis 3B ist als Brenner 10 jeweils mit in die Betriebsstcllung bringt. Zweitens ist keine ein zweiteiliger Gasbrenner verwendet, der durch besondere Befestigung nötig, um die Deckelteile 15 im Inneren des Kastens 14 vorgesehene Rohrverbinin aufgeklapptem Zustand senkrecht zu halten, da düngen 30 und äußere, mit Schraubkappen versehene die Deckelteile jeweils durch die beiden Rauch- 65 Anschlüsse 31 mit einem äußeren Gasbehälter verabzüge 22 gehalten sind, und drittens wirkt das Ge- bunden werden kann. Der neben und unter dem wicht des Deckeltcils 15 über den am Mehrfach- Gasbrenner verbleibende Raum kann, wie in scharnier20 befestigten Rauchabzug 19 als Hebel in Fig. 2B gezeigt, zur Unterbringung eines blockför-
teren, an der Stirnwand befestigten Rauchabzug 19 In den Fig. IA bis 3B ist als Brenner 10 jeweils mit in die Betriebsstcllung bringt. Zweitens ist keine ein zweiteiliger Gasbrenner verwendet, der durch besondere Befestigung nötig, um die Deckelteile 15 im Inneren des Kastens 14 vorgesehene Rohrverbinin aufgeklapptem Zustand senkrecht zu halten, da düngen 30 und äußere, mit Schraubkappen versehene die Deckelteile jeweils durch die beiden Rauch- 65 Anschlüsse 31 mit einem äußeren Gasbehälter verabzüge 22 gehalten sind, und drittens wirkt das Ge- bunden werden kann. Der neben und unter dem wicht des Deckeltcils 15 über den am Mehrfach- Gasbrenner verbleibende Raum kann, wie in scharnier20 befestigten Rauchabzug 19 als Hebel in Fig. 2B gezeigt, zur Unterbringung eines blockför-
mig vergossenen elektronischen Regelteils 32 dienen,
womit die schwankende Gleichspannung des Generators 32 in eine Gleich- oder Wechselspannung konstanter,
gewünschter Größe umgeformt wird. Zur elektrischen Verbindung zwischen Generator 12 und
Regelteil 32 sind der Generator 12 mit einer Steckerleiste 33 und die Auflage 16 mit einer Steckbuchsenleiste
34 versehen, und diese Steckbuchsenleiste 34 ist mit dem Regclteil 32 durch ein verdecktes Kabel
35 verbunden.
Um die Heizvorrichtung auch mit anderen Brennstoffen als Gas beheizen zu können, ist vorgesehen,
daß der Kasten 14 mit einem lösbar angesetzten Boden 36 versehen ist, auf dem der Brenner 10 befestigt
ist, so daß jeweils Boden 36 und Brenner 10 gemeinsam ausgewechselt werden können.
Ein zur Beheizung mit Benzin oder anderen flüssigen Brennstoffen geeigneter Brenner ist in F i g. 4
dargestellt. Der Brenner 10' ist auf einem Boden 36' befestigt, der die Oberseite eines sich nach unten
derart verbreiternden Tanks 37 bildet, daß Brcnnstoffüllstutzen 38 und Druckpumpe 39 außenliegen
und somit leicht zugänglich sind.
Wie insbesondere aus Fig. 3B ersichtlich, besteht
schließlich eine weitere Ausgestaltung im Hinblick auf eine vielseitige Verwendbarkeit der Heizvorrichtung
darin, daß in einer Längswand 17 des Kastens 14 im Bereich des Brennraumes 13 eine verschließbare,
verglaste Lichtaustrittsöffnung 41 vorgesehen ist. Hierbei kann die Lichtaustrittsöffnung 41 z. B.
durch eine Klappe 40 verschlossen werden.
Zum Tragen der Heizvorrichtung ist ein Handgriff 42 vorgesehen, der auf einer Lasche 43 befestigt ist.
Die Lasche 43 ist nur an einem Dcckelteil 15, dem in der Fig. IA dargestellten starr und am anderen
Deckel 15 (Fig. 1 B) lösbar mittels einer drehbaren Schelle 44 od. dgl. befestigt.
Claims (12)
1. Tragbare Heizvorrichtung für einen thermoelektrischen
Generator etwa rechteckiger Grundform, bei der ein Brenner vorgesehen ist, über
dem betriebsmäßig der auf seiner Unterseite Thermoelemente aufweisende Generator waagerecht
gehalten ist und die Oberseite einer Brennkammer bildet, und bei der der Brenner und der
Generator in einem kastenförmigen Gehäuse angeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende
Maßnahmen:
a) Das Gehäuse ist ein nach oben offener rechteckiger Kasten (14) mit einem kastenförmigen
Deckel (15), wobei sich die Dekkclfugc etwa in Höhe einer Auflage (16)
befindet, auf welcher der Generator (12) betriebsmäßig aufliegt oder lösbar befestigt ist.
b) Die Länge des Kastens (14) zwischen seinen beiden Stirnwänden (18) ist größer als
die Länge des Generators (12), und die beiden Längswändc (17) des Kastens (14) bilden
zwei Scitcnwände des Brennraumes (13).
c) Innerhalb des Kastens (14) und des Dckkcls
(15) sind zwei etwa am oberen Ende je einer Stirnwand (18) des Kastens (14) um
eine waagerechte Achse (20) schwenkbar befestigte Rauchabzüge (19) vorgesehen, die
bei geschlossenem Deckel (15) senkrecht (•teilend in diesen und in den Kasten (14)
hineinragen (F i g. 1 B) und die bei geöffnetem Deckel (15) derart in eine schräge Betriebsstellung
schwenkbar sind, daß ihre unteren, offenen Enden an die nicht von den Längswänden (17) des Kastens (14)
gebildeten Seiten des Brennraumes (13) anschließen (Fig. 2B).
2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel in der Mitte
zwischen den beiden Stirnwänden (18) des Kastens (14) senkrecht geteilt ist, daß die so gebildeten
Deckelteile (15) jeweils an einer Stirnwand (18) des Kastens (14) aufklappbar befestigt sind
und daß jeder Deckelteil (15) in aufgeklapptem Zustand senkrecht gehalten ist.
3. Heizvorrichtung nach* Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Deckelteil (15) ein
bei aufgeklapptem Zustand senkrecht stehender Rauchabzug (22) angeordnet ist, der eine Fortsetzung
des in die Betriebsstcllung geschwenkten, an der entsprechenden Stirnwand (18) des Kastens
(14) befestigten Rauchabzugs (19) bildet.
4. Heizvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innen gelegene Wand
(23) und die äußere Wand (24) der in den Dekkelteilen (15) angeordneten Rauchabzüge (22)
so weit verlängert sind, daß sie sich beim Aufklappen des Deckelteis (15) an die innenliegende
Wand (25) bzw. die äußere Wand (25) des an der entsprechenden Stirnwand (18) des
Kastens (14) befestigten Rauchabzugs (19) anlegen und diese bis zum Erreichen der Bctriebsstellung
mitnehmen.
5. Heizvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens der an
einer Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigte Rauchabzug (19) auf der Innenseite seiner innenliegendcn
Wand (25) mit einem thermischen Isolierstoff ausgekleidet ist.
6. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 für einen aus zwei Teilgeneratoren bestehenden Generator,
der durch verschiedenartiges Zusammensetzen der Teilgeneratoren entweder einen geringen Umfang
hat, wobei auf der betriebsmäßigen Oberseite vorgesehene Kühlrippen ineinandergreifen
und einen Kühlmittelkanal für ein flüssiges Kühlmittel bilden, oder einen größeren Umfang hat,
wobei die Kühlrippen zur Luftkühlung die mil Thermoelementen versehene Grundplatte des
Generators auf zwei Seiten überragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (12) beim
Zusammenbau mit dem größeren Umfang mil seinen Kühlrippen (26) die Längsseite (17) des
Kastens(14) beiderseits überragt (Fig. 3A, 3B)
7. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurcli gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Deckel
der Generator (12) in umgedrehter Lage auf dei Auflage (16) aufliegt oder lösbar befestigt ist und
mit seinen betriebsmäßig obenliegenden Kühl rippen (26) nach unten in den betriebsmäßig ali
Brennraum (13) dienenden Raum hineinragi (Fig. IB).
8. Heizvorrichtung nach Anspruch 3 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossenen
Deckel die inncnliegendcn Wände (23) der ir dem Dcckelteil (15) angeordneten RauchabzUgc
(22) auf dem in umgekehrter Lage angeordneter Generator (12) aufliegen (Fig. 1 B).
9. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils am unleren Ende
der innenliegenden Wand (25) des an der Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigten Rauchabzugs
(19) eine verstellbare Rauchklappe (27) vorgesehen ist.
10. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil der
Stirnwände (18) des Kastens (14) öffnungen (28) zum Zuführen von Verbrennungsluft vorgesehen
sind (Fig. 2B), die jeweils bei geschlossenem Deckel und senkrecht stehendem, an der
Stirnwand (18) des Kastens (14) befestigtem
Rauchabzug (19) von dessen äußerer Wand (25' verschlossen sind (F i g. 1 B).
11. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kasten (14) mil einem lösbar angesetzten Boden (36, 36') versehen
ist, auf dem der Brenner (10, 10') befestig ist (Fig. IB und 4).
12. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einei
Längswand (17) des Kastens (14) im Bereich des Brennraumes (13) eine verschließbare, verglaste
Lichtauslrittsöffnung (41) vorgesehen is (Fig. 3B).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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