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DE1764585A1 - Punktbalancierter,raeumlich verstellbarer Strahlungsapparat mit einem Ausgleichsgewicht und einem Gelenkparallelogramm als Verstellgestaenge - Google Patents

Punktbalancierter,raeumlich verstellbarer Strahlungsapparat mit einem Ausgleichsgewicht und einem Gelenkparallelogramm als Verstellgestaenge

Info

Publication number
DE1764585A1
DE1764585A1 DE19681764585 DE1764585A DE1764585A1 DE 1764585 A1 DE1764585 A1 DE 1764585A1 DE 19681764585 DE19681764585 DE 19681764585 DE 1764585 A DE1764585 A DE 1764585A DE 1764585 A1 DE1764585 A1 DE 1764585A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parallelogram
weight
gravity
axis
center
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681764585
Other languages
English (en)
Inventor
Eckstein Emil Leopold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ECKSTEIN EMIL LEOPOLD
Original Assignee
ECKSTEIN EMIL LEOPOLD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ECKSTEIN EMIL LEOPOLD filed Critical ECKSTEIN EMIL LEOPOLD
Priority to DE19681764585 priority Critical patent/DE1764585A1/de
Publication of DE1764585A1 publication Critical patent/DE1764585A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S6/00Lighting devices intended to be free-standing
    • F21S6/002Table lamps, e.g. for ambient lighting
    • F21S6/003Table lamps, e.g. for ambient lighting for task lighting, e.g. for reading or desk work, e.g. angle poise lamps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/10Arrangements for locking
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/26Pivoted arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Punktbalancierter, räumlich verstellbarer Strahlungsapparat mit einem Ausgleichsgewicht und einem Gelenkparallelogramm als Veretellgeetänge. Die Erfindung bezieht sich auf einen punktbalancierten, räumlich verstellbaren Strahlungsapparat mit einem Ausgleichsgewicht und einem Gelenkparallelogramm als Verstellgliedwerk, das durch einen Fuss unterstützt ist. Dabei kann der Fuss entweder auf der unterstützenden Ebene frei stehen oder mit derselben fest verbunden sein. Ins-besondere ist das Verstellgliedwerk in einem seiner vier Gelenke vom Fuss unterstützt.
  • Da die Erfindung mit exakten Gewichtsbeziehungen arbeitet und theoretisch jede Strahlung eine Masseänderung des ausstrahlenden oder angestrahlten Körpers bedeutet, werden zunächst die Begriffe "Strahlung" und "Strahlungsvorrichtung" im Sinne vorliegender Erfindung klargestellt.
  • Unter "Strahlung" wird jegliche Art gerichteten Energie-oder Materie-Plusses verstanden, ob elektromagnetisch wellen- mässiger oder korpuekularer, teilchenmässiger, gas- oder flüssigkeitsartiger Natur, soweit er, nach der klassischen, nichtrelativistischen Nechanik, Gesamtgewicht und/oder Teil- gewichte und/oder Anordnung den Strahlungsapparates nicht ändert bzw. irgendeine Reaktions- oder Beaufsehlagungekraft auf denselben ausübt, bei dem also die Strahlung die gewichtsmäneig eingestellten Gleichgewichtsbedingungen nicht stört. Die "Strahlungsvorrichtung" ist derjenige Teil des Gesamtgerätes, der die Strahlung entweder aussendet oder aufnimmt, ändert, konvertiert, absorbiert, verschluckt, oder ganz oder teilweise reflektiert. Im Sinne obiger Definition betrifft vorliegende Erfindung auf einer aktiven Seite sämtliche elektromagnetischen Strahlungsquellen wie zum Beispiel Beleuchtungs-, Ultraviolett-, Wärme-, und Röntgenlampen, Zaser , Radium-, Kobalt-, mit atomischen Umwandlungsprozessen arbeitende Strahler schlechthin, elektromagnetische Sendeantennen, ferner alle Schallquellen wie beispielsweise hautepreeher und Ultraschallgeber. Auf einer passiven Seite betrifft die Erfindung Spiegel aller Art, Sonnenstrahlsammler, Photozellenanordnungen, optische und Fernsehkameras, Mikrophone, Teleskope, elektromagnetische Empfangsantennen. Ferner solche Geräte, bei denen durch die Strahlungsvorrichtung Teilchen-, Gas-, oder Flüssigkeits- ströme gehen, sofern Ausstrahlung oder Einstrahlung die oben definierten Gewiehtebedingunten erfüllen.
  • Zweck aller räumlich verstellbaren Strahlungsapparate ist es, die Strahlungsvorriahtutg selber in jeden Punkt eines der jeweiligen Anwendung entaprechenden Raumbereiches, der sich in der Praxis von etwa einem Achtel Kugelvolumen bis zu etwa einem vollen Kugelvoluetin erstrecken kann, einstellen zu können, ihr die durch diesen Punkt gerichtete, gewünschte Aktionsrichtung zu geben und die so eingestellte und aus- gerichtete Strahlungsvorrichtung mit ihrer aktiven oder passiven Strahlungstätigkeit verharren zu lassen. Dabei werden verlangt: 1). totale Stellungs- und optimale Standsicherheit; 2). weitgehende Bedienungebequemliehkeit geringsten Arbeitsaufwandes; 3). geringstmögliches Apparatgewicht; 4). ansprechendes Äussere des Gerätes; 5). wirtschaftliche Fertigungsmöglichkeiten. Totale Stellungssicherheit bedeutet jeder Kollabierung, optimale Standsicherheit konstante und grösstmögliche Kippsicherheit des gesamten Strahlungsapparates, der frei auf irgend einer Unterstützungsebene steht, nach allen Richtungen. Für alle Anwendungen gilt die erste Forderung als oberstes Gesetz, bei Ausschaltung der Reibung darf der Verstellmechanismus niemals kollabieren. Bezüglich der Sicherheit sind Felder wechselnder Beschleunigung, ferner stark vibrierende Stand- oder Befestigungsunterlagen zu i beachten. Mit Reibung arbeitende Apparate sind in diesen Fällen gefährdet und kollabieren schliesslich. Die zweite Forderung wird insbesondere im Heim, aber auch in der Werkstatt, bei Ärzten und Wissenschaftlern, in technischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Ateliers, ferner in allen Fahrzeugen verlangt. Die dritte Forderung muss für alle freistehenden, transportablen Strahlungsapparate erhoben werden, ebenfalls in allen Fahrzeugen, und es ist die vierte Forderung insbesondere im Heim und Bureau zu erfüllen. Die in Fahrzeugen verwendeten Strahlungsapparate haben fast immer einen Fuss oder ein sonstiges Unterstützungssystem, die mit dem Fahrzeugkörper fest verbunden sind. Fahrzeuge sind dabei Land-, Luft- und Raumfahrzeuge, ferner Schiffe und Unterwasserfahrzeuge.
    Beleuchtungsgeräte sind die längstbekannten und weitgehendst
    bpiiutzten 31ra.l:lungsapj)arate. Daher und zum leichteren Ver-
    :i-aidii.i ;. Z', .1 1.'Ü rdi e i'cl,ende Pesclireibung eines Ausführungs-
    cler rrfindu2ii; auf einen mit Parallel.ogi-arringlied-
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    gegenüber dem Stand der Technik werden wichtige Begriffe, die ,in der Erfindungsbeschreibung benutzt werden, wie folgt definiert: Parallelogrammgliedwerk:.Ein solches körperliches Gliedwerk, dessen Glieder über vier Gelenke mit zueinander parallelen Achsen derart verbunden sind, daß bei jeder Gliedwerk-Stellung jede zu den vier Gelenkachsen senkrechte Ebene letztere in den vier Eckpunkten eines Parallelogramms paar-weise konstanter Seitenlänge schneidet.
  • Gliedlängsachse: Die gerade Linie durch zwei nicht diagonal gegenüberli,#gende Eckpunkte des Parallelogramms, also die gerade Linie durch zwei Endpunkte einer Parallelogrammseite. Die Gliedlängsachsen sind paarweise paralle, zwei Paare kreuzen sind.
  • Lampe: Die aus mehreren Ttilen bestehende eigentliche Beleuchtungsvorrichtung, auf der Verlängerung eines Parallelogrammgliedee montiert.
  • Lampengewicht: Summe aller Lampenteilgewichte. Lampenschwerpunkt: Gemeinsamer, unveränderlicher Schwerpunkt aller Lampenteilgewichte.
  • Balanciergewicht: Das aus einem Stück oder mehreren Stücken bestehende Ausgleichsgewicht, auf der Verlängerung des Gliedes montiert, das nichtparallel mit dem die Lampe tragenden Glied ist und nicht durch den Unterstützüngegelenkpunkt des Parallelogrammgliedwerkes geht. Balaneiergewicht- . . .. . .. .. .. Schwerpunkt: Der Schwerpunkt des Balanciergewichtes oder der gemeinsame Schwerpunkt aller der das Balanciergewicht zusammensetzenden Teile. Gliedschwerpunkt: Gliedkörperschwerpunkt, der nicht notwendiger-weise auf der Gliedlängsachse liegen muß. Gliedgewichtsgruppe: Gesamtgewicht aus einem Gliedkörper und allen längs der Gliedachse, aber nicht notwenigerweise auf derselben angeordneten, Teilkörpern. Beispielsweise sind der die Lampe tragende Gliedkörper und die eigentliche Lampe eine Gliedgewichtsgruppe. Fernei sind der das Balaneiergewieht tragende Gliedkörper und das Balanciergewicht eine Gliedgewichtsgruppe. Schwerpunkt einer Gliedgewichtagruppe: Gemeinsamer Schwerpunkt aller Teilgewich- te der oben definierten Gliedgewichte-gruppe.
  • Balanciertes System: Das erfindungsgemäß spezielle, auf einer der vier Parallelogrammgelenkachsen in allen seinen Parallelogrammstellungen neutral balancierte Parallelogrammgliedwerk-System, bestehend aus dem Parallelogrammgliedwerk, der Lampe und dem Balanciergewicht. Balanciertes Systemgewicht: Gesamtgewicht aller das balancierte System zusammensetzenden vier Gliedgewichtsgruppen.
    §ohweruu *t des
    Bala Bciertan eo-tomei Gemein t itmer, stets auf der unterstützten
    Gelenkaöhse liegende Schwerpunkt aller
    Trier ß.adgewichtsgruppen, die das oben
    detiniüte balancierte System bilden;
    Unteretützunaeevateas Die Gs,theit der Teile, die dasjenige
    System@,,ildezL, das in seinem oberen Ende
    das bacierte Syotem unterntütst. Der
    ?uss eJaes freistehendea' 8Wleuahtunga-
    gerätet@hana beispielsweise ein solches
    Unterstützungseyaten sein.
    Sohweri"t des
    Unttretütsur$seystems: Gemeinsamer Schwerpunkt der das Unter-
    @r ._w.nar.rw
    etütsungssystea zusammensetzenden Teil-
    gewichte.
    ZamD#naDDat Der aus Unteratüt$ungesyetem und balanciertem
    System bestehende gesamte Beleuchtungsapparat.
    werwunkt den
    -
    nenaupßra, ter: Gemeinsamer Schwerpunkt de* 7ußeynteas und des
    balancierten Systems.
    ano Xzaktee neutrales Gewichtsgleichgewicht, das das ba-
    lancierte System um seine durch das unterstützte
    Parallelogrammgelenk gehende Achse in den möglichen
    @Parailelogrammatellungen besitzt.
    Otabilitgts Stabiles Gleichgewicht den gesamten hampenapparates,
    wenn derselbe auf einer Unterstützungsfläche, bei-
    spielsweise auf einer Tieohoberflgche, steht.
    Seit langer Zeit ist eine Vielzahl verschiedener Typen von Verstell-Lampen vorgeschlagen und veröffentlicht worden. Da frühzeitig erkannt wurde, dass mit Reibungsgelenken und federn arbeitende Verstellmechanismen die erste Hauptfor-derung der absoluten Kollabierungssicherheit nur sehr un- vollkommen befTiedigen, sind auch schon gewichtsausge- glichene Verstellanordnungen vorgeschlagen worden. Diese Vorrichtungen haben den Vorteil erreicht, dass sie, bei exaktem Gewichtsausgleich, nicht um ihre Unterstützungsachse kollabieren, befriedigende Stabilität besitzen und bei mässiger Verstellgeschwindigkeit geringe Verstellbar- keit benötigen und trotzdem schnell in jede gewünschte Lage gebracht werden können. Von den gewichtsausgeglichenen Verstellvorrichtungen scheiden ZweihebelBysteme, nach Art der Britischen Patentschrift 285 o45, wegen schon bei mittel-grossen Ausführungen zu hoher Gewichte aus. Im Gegensatz zu Zweihebelsystemen ermöglicht die Lampenverstellung unter Verwendung von Parallelogrammgliedwerken eine erhebliche Verkleinerung des Ausgleichgewichtes und damit des Gewichtes des Lampenapparates-. Daher tauchen in der Literatur seit mehreren Jahrzehnten Vorschläge für Parallelogrammgliedwerke als Verstellmechanismen für Lampenapparate auf. Von diesen sind diejenigen, bei denen Lampe und Ausgleichgewicht an parallelen Gliedern des verstellenden Parallelogrammgliedwerkes angeordnet sind, in der Praxis unvorteilhaft; das Gestänge ist ungefüge und kompliziert, das Ausgleichgewicht muss zweiteilig sein, um die durch zur Farallelogrammebene exzentrische Zage des schweren Gewichtes verursachte Verwürgung des Gestänges zu vermeiden, oder das Parallelogrammgliedwerk muss in dem Bereich des Ausgleichgewichtes in komplizierter Weise gabelförmig Busgebildet sein. Ein fünftes und solides Gelenk ist auf einer r2arallelogrammseite, zwischen dessen beiden Endpunkten, notwendig, um als Unterstützungspunkt des gesamten, aus Parallelogrammgliedwerk, Kampe und Ausgleichgewicht be- stehenden verstellbaren Systems zu dienen. Zum Fixieren einer einmal angenommenen Stellung müssen erstens Unteretützungepunkt, zweitens ein Gelenk des Parallelogramms verklemmt werden, was langwierig ist. Es sind auch wieder- holt Lampenapparate vorgeschlagen worden, bei denen die Unterstützung in einem der vier Parallelogramaagelenke er- folgt. Alle bisherigen Vorschläge dieser Art >.doch kollabieren, ohne Zuhilfenahme einer beachtlichen Reibung im Unterstützungsgelenk, und nie sind daher füt praktisch alle Anwendungen als zu gefährlich abzulehnen. Sie alle be- sitzen keinen exakten Gewiehtsmomentenausgleioh um die unter- stützende Achse. Nachfolgend sind vier typische Vertreter dieser letzteren veröffentlichten Art angegeben: a Frankreich, longuet, "levier homoth6tique", Nr. 742 471, patentiertt B. März 1933. (Siehe besonders im Text dieses Patentest Seite 4, Zeilen 49 bis 67, Seite 8, Zeilen 77 bis 89, Zeilen 99 bis 1o3 (Anspruch 1), Seite 9, Zeilen 1o bis 21 (Anspruch 2) Zeichnungen: Fig. 2o).
  • b Deutschland, B. Eckstein, "Verstellbare leuchte oder der- gleichen mit einem einzigen Ausgleichsgewicht und einem Gelenkparallelogramm als Verstellgestänge". Patentiertt 31.# März 1937, Nr. 719 5o1. (Siehe im Text die,iseg Patentest Seite 2, Zeilen 61 bis 67, Zeilen 111 bis 117. Ferner Anspruch 1. Ferner die Zeichnung).
  • c Italien, T. d. S. Giuseppe, T. Guiseppina, "Sopporto articolato orientabile ed esteneibile, ed equili- brato, specialmente adatto per lampade d'illuminazione". Nr. 586 345, patentiert: 5.Dez.1958. (Siehe besonders im Text dieses Patentes: Seite 1, Zeilen 1o bis 1'T, Zeilen 45 bis 49, ferner die Ansprüche 1 und 2, ferner die Zeichnung).
  • d USA, 0.H. Stryker, "Bquipoised %amp". Nr. 3 219'3c3. Patentierts 23. November 1965. (Siehe besondere im Text dieses Patentest Seite 1, Zeilen 9 bis 11, Zeile 45, Zeile 69. Seite 1, Spalte 2, Zeilen 1 und 55. Siehe ferner die 5 Ansprüche und die Zeichnung.) Ein Immpenapparat nach Patent n, Fig. 2o, kollabiert ohne die Mithilfe beachtlicher Reibung im Unterstützungsgelenk A. Das Gestängegewieht, das weit über dem Iampengewieht liegen kann, ist nicht berücksichtigt. Es sind lediglich an den Enden eines seit langer Zeit bekannten Pantographengestänges zwei Gewichte, nämlich die Lampe und das Ausgleiehgewieät, auf einer Geraden durch den Pantographendrehpunkt, der Unterstützungspunkt ist, angeordnet, wobei die zwei Gewichte im Verhältnis der Parallelogrammeeiten von dem Unterstützungspunkt entfernt sind. Das stellt wegen der Nichtbeachtung des Gestängegewichtes kein um den Unterstützungepunät balanciertes System dar. Auch der Lampenapparat nach Patent b kollabiert, da nur eine der beiden, um den Unterstützungspunkt anzusetzenden Gewiohtsmomentengleichungen erfüllt ist, während die zweite nicht beachtet ist.
  • Aus Gleichgewichtsgründen, auch wegen der vektoriellen Schwer- punktsdefinition, wie weiter unten dargelegt, müssen aber zwei Gewichtsmomentengleichungen um die unterstützende Achse A be- achtet sein, und jede der beiden Momentensummen muss gleich Null sein, um A identisch mit dem Schwerpunkt des aus Parallelo-
    grammgliedwerk, Lampe und Ausgleichsgewicht bestehenden Systems
    zu machen. Die Zeichnung zeigt nur Systemlinien, das Patent
    sagt nichts aus über die erforderliche nage des Schwerpunktes
    einer Gliedgewiehtagruppe, was jedoch für jede der vier
    Gliedgewichtagruppen zu beachten ist, wie weiter unten ein-
    deutig erklärt werden wird. Das Patent b gibt somit keine
    praktisch brauchbare hehre und ist wertlos.
    Lampenapparat nach Patent o kollabiert ebenfalls, ohne Zuhilfe-
    nahme beachtlicher Reibungemomente im ünterstützungepunkt F.
    Wie beim Patent a, ist irrtümlich angenommen, dass ein Panto-
    graphengestänge in seinem Drehpunkt unterstützt und Lampe
    sowie einer durch den Drehpunkt gehenden
    Geraden im Abatandaverhältnie, das dem Parallelogramuseiten'
    verhältnia gleich ist, tragend, die Kempe und das Ausgleich-
    gewicht um besagten Drehpunkt indifferent balanciert. Wieder-
    um ist auch hier das beachtliche Gewicht des Pantographenge-
    atänges unberücksichtigt gelassen. Die Reibung im Unteratütsungs-
    punkt und in den Gelenken ist nur erwähnt - siehe fest dieses
    Patentes, Seite 1, Zeilen 25 bis 27, - um die angeblich - in
    Wirklichkeit nicht - allein durch Gewiehtaahordnung erhaltene
    indifferente Gleichgewiohtelage festzuhalten. Wiederum ist
    nur eine lroaentengleichung um die Unteretütsungsaeäee, anstelle
    der erforderlichen zwei, aufgestellt und beachtet worden. über
    die hege des Eigenschwerpur%tes einer Gliedgewichtsgrnppe be-
    züglich der Gliedlängeachne ist nichts gesagt. Die in i' escen-
    triseh angelenkte Lampe 5 verändert bei jeder ihrer Eigenver-
    stellungen den Eigenaehwerpuakt der Gliedgewichtagruppe ent-
    lang der Uagsaehse i. lusgleichagewicht, Lampenanlenäuag und
    Unterstützungspunkt 1 liegen auf einer Geraden, während bei
    einer Gleichgewichtsunterstützung die durch haatpengelenk und
    Aungleiehgewichtnachwerpunkt gehende Gerade ausserhalb des
    Unterstützungspunktes, vom Parallelogramm abgewandt, liegen
    müsste.Dan gesamte, in 7 unterstützte, aus Pa,rallelogrammmglied-
    werk, Lampe und Auagleichgewicht bestehende System kann nie- mals um F im indifferenten Gewichtsgleichgewicht sein. Auch dieses Patent gibt keine praktische Zehre und ist wertlos. Nach Patent _a ist man, im Gegensatz zu Patent a, darüber im klaren, dass die Vorschläge' des Patentes Vorschläge rein geometrisch-theoretischer Natur sind und nicht wirklich realisierbar.(Siehe Seite 8, Zeilen 82, 83s "les conditions gäombtriques thäoretiquea). Daher weist Patent _a im letzten Ab- schnitt seiner Beschreibung (auf Seite 8, Zeilen 77 bis 89) auf die Notwendigkeit der Benutzung der Reibung hin. -Das Patent d arbeitet bewusst mit einer Kombination von Rei- bung und Gewichtsausgleich und kann somit auch keine befriedi- gende Erfüllung der oben angeführten, für den Zweck einer Strahlungsapparatur, beispielsweise eines Lampenapparates, be- stehenden Forderungen geben. Wiederum muss die Lampe bei Ver- sagen der Reibung kollabieren. Offenbar besteht Unkenntnis über die für exakte Gewichtsbalancierung notwendige Bedingung der Erfüllung zweier Momentengleichungen um den Unterstützungs- punkt und über die spezielle Schwerpunktlage, weiter unten definiert, für jede der vier Gliedgewichtsgruppen.
  • Alle bekannten, seit mehreren Jahrzehnten gemachten An- strengungen, zu einem solchen gewichtsausgeglichenen Lampenapparat zu kommen, der die obigen für Zwecke einer verstell- baren Lampe zu erfüllenden Forderungen befriedigt, insbesondere die oberste Forderung der totalen Sicherheit gegen Kollabieren des Verstellmechanismus, sind bisher teils völlig irrig, teils sehr7Gnbefriedigend gewesen, wie oben dargelegt. Weder ist ein dem Pantographengestänge sehr ähnliches Parallelogammgliedwerk-System wegen dieser Ähnlichkeit allein ein "balanciertes Sys- tem", noch ist die Kombination von Pantographengestänge und Rei- bung eine die Praxis von hampenaU,paraten befriedigende Lösung. Offenbar stellt die Aufgabe, einerseits die exakten mecha- nischen Gesetze zu erkennen, die für einen immerwährenden, exakt balancierten Gewichtemomentenausgleich eines mit einem Parallelogrammgliedwerk arbeitenden balancierten Systeme not- wendig sind, und andererseits diese Gesetze in einer solchen Weise praktisch anzuwenden, dass die weiter oben angeführten, für Zwecke eines verstellbaren Lampenapparates zu erfüllenden fünf Forderungen befriedigt werden, ein bisher nicht überwun- denes starkes Hindernis für die Schaffung eines solchen sehr vorteilhaften, verstellbaren Isampenapparates dar.
  • Die Erfindung will dagegen obige Aufgabe lösen und schafft den angestrebten, vorteilhaften Lampenapparat durch Erfüllung oben angeführter fünf Forderungen.
  • Zur Erhöhung des Verständnisses für die Hauptmerkmale'der Erfindung wird auf folgende mechanischen Gesetze hingewiesen: I. Definition eines Parallelogrammgliedwerk-Systems konstanter Schwerpunktlage: Das auf einer seiner vier Systemlinien in einer seiner zu den Gelenkachsen senkrechten Be- trachtungsebenen seinen Totalschwerpunkt auf- weisende Parallelogrammgliedwerks-System be- hält diesen Schwerpunkt bei allen seinen Parallelogrammstellungen dann im selben Linienpunkt unverändert bei, wenn der ,Eigen-Schwerpunkt jeder der vier Gliedgewichtsgruppen auf einem konstanten Punkt der betref- fenden Gliedlängsachse liegt oder, von der betreffenden Gliedachee entfernt, derart konstant mit Bezug auf die betreffende Gliedgewichtegruppe gelagert ist, dass die durch ihn_gehende Vertikale zu einer zu den Gelenk- achsen vertikalen Ebene einen konstanten Punkt der betreffenden Gliedachse trifft.
  • II. Schwerpunktdefinition einer beliebigen, beispielsweise auf einer Ebene angeordneten Körpergruppe: "Die geometrische Summe aller Teilprodukte, iedes gebildet aus dem Teilgewicht und dem zu seinem Individualschwerpunkt vom Körpergruppenschwerpunkt gehenden Radiusvektor, ist gleich Null." Das klassische Gesetz II bedarf keines in das Einzelne gehenden Beweises. Gesetz I dagegen erscheint überraschend und wird mit seiner Funktionsanwendung auf vorliegende Erfindung weiter unten anhand von Figuren 1 und 2 nachgewiesen. Vorli@:gende Erfindung hat die Beachtungsnotwendigkeit der Gesetze I und II befolgt und die hieraus sich ergebenden zwei praktischen Bedingungsgruppen für den vorteilhaften, mit Parallelogrammgliedwerk arbeitenden, in einem Parallelogrammgelenk unterstützten und in seinem Totalschwerpunkt punktbalancierten, räumlich verstellbaren Lampenapparat zweckmäßig angewendet.
  • Die Erfindung benutzt ein Parallelogrammgliedwerk als Verstellmechanismus, dessen vier Gliedlängsachsen durch die vier parallelen Gelenkachsen gehen und zu denselben senkrecht sind, mit einer Lampe auf der Verlängerung eines ersten Parallelogrammgliedes, einem Balanciergewicht auf der Verlängerung eines zweiten, mit dem ersten nichtparallelen Parallelogrammgliedes, das mit dem ersten in einem Parallelograrnmgelenk verbunden ist, wobei das Parallelogrammgliedwerk durch ein Unterstützungssystem in der Achse des Gelenkes, das dein Verbindungsgelenk des ersten und zweiten Parallelogrammgliedes diagonal gegenüberliegt, schwenkbar unterstützt und zusätzlich auch drehbar ist um eine, zur besagten Schwenkachse nichtparallele, beispielsweise senkrechte Drehachse des Unterstützungssystems. Dabei ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Schwerpunkt jeder aus einem Parallelogrammgliedgewicht und allen darauf angeordneten Teilgewichten bestehenden Gliedgewichtsgruppe auf einem konstanten Punkt der betreffenden Gliedlängsachse liegt, oder auf einem, nicht auf besagter Iängsachse, liegenden, aber bezüglich des Parallelogrammgliedes konstanten Punkt, wobei die durch diesen Punkt gehende Vertikale auf eine zu den Parallelogrammgelenkachsen senkrechte Ebene die betreffende Gliedlängsachse trifft, und dass jede der beiden Summen aller Teilgewichtsdrehmomente des aus Parallelogrammgliedwerk, Kampe und Balanciergewicht bestehenden balancierten Systems um die Schwenkachse des unterstützten Parallelogrammgelenkes gleich Null ist, wobei diese beiden Summen angesetzt sind auf zwei, durch die Schwenkachse des unterstützten Parallelogrammgliedes gehende, zu derselben senkrechte, sich darauf vorzugsweise, aber nicht notwendiger- weise schneidende, nichtparallele, beispielsweise zueinander senkrechte Richtungsachsen, die ihrerseits beliebig liegen können, und wobei die zwei Hebelarme der zwei Drehmomente eines jeden individuellen Teilgewichten die Vektorkoordinaten mit Bezug auf das gewählte Zwei-Aehsensystem desjenigen Radiusvektors darstellen, der senkrecht zur Schwenkachse des unterstützten Parallelogrammgelenkes ist und von derselben zu dem betreffenden individuellen Schwerpunkt des betreffenden individuellen Teilgewichtes geht.
  • Da in dem durch vorliegende Erfindung erstmalig geschaffenen, exakten, reibungsfreien Zweimomentengewichtaausgleioh des balancierten Systems um das als Unterstützungspunkt dienende Parallelogrammgelenk das das Parallelogrammgliedwerk dar- stellende Gestänge mit einbezogen ist, spielt dessen Gewicht, das weit über dem Lampengewicht liegen kann, eine beachtliche Rolle. Ein zu hohes Gestängegewicht ergibt eine zu grosse, das Balanciergewicht tragende Armverlängerung, einen zu grossen Fuss, unschönes Aussehen und Gewichtserhöhung des gesamten Lampenapparates. Daher ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäss ausgebildeten Lampenapparates dadurch gekennzeichnet, dass ein leichtes und dennoch steifes Parallelogrammgliedwerk dadurch erreicht wird, dass Stangen eines dünnwandigen, rechteckigen Röhrenquerschnittes verwendet werden, die als Sandwich-Körper ausgebildet sind in der Weise, dass sie mit einem Material sehr geringen spezifischen Gewichtes von wesentlich unter einem Gramm pro Kubikcentimeter, beispielsweise Kunststoffschaum oder einem anderen, aus vielen Zellen bestehendem Material, oder Balsaholz, gefüllt sind, wobei besagte Füllung mit der Röhreninnenfläche schubschlüssig verbunden ist und, zusätzlich zu seinen Schaum- oder Zellenhohlräumen, für Konstruktionszwecke Hohlräume verschiedener Gestalt aufweisen kann, wobei der Eigenschwerpunkt der Sandwichstange auf oder neben der geometrischen Längsachse der Stangenröhre liegen-kann.
  • Von den vielen möglichen, im Parallelogrammgliedwerk Sandwichstangen benutzenden Ausführungen eines erfindungsgemässen Lampenapparates ist eine solche bezüglich Gewicht, Steifigkeit und Fertigung sehr vorteilhaft, bei der die Sandwichstangen derart aufgebaut sind, dass um einen zuerst gefertigten Zeichtstoff- oder Kunststoffschaumkern, beispielsweise aus Styrofoam, die Stangenröhre aus dünnem Material, beispielsweise aus imprägniertem Papier, oder aus Kunststoff-Folie, oder aus Metall-Folie, oder aus einer dünnen Holzfolie gewickelt ist.
  • In einer weiteren Ausführung der Erfindung wird die Lampe in ihrem Eigenschwerpunkt auf der Verlängerung des besagten ersten Parallelogrammgliedes derart gelenkig- montiert, dass sie um diesen Eigenschwerpunkt winkelmässig in zwei von einander ver- echiedenen Ebenen schwenkbar ist. Dadurch wird erreicht, dass ohne Änderung der konstanten Lage des Eigenschwerpunktes der- jenigen Gliedgewichtsgruppe, von der die Lampe ein Teilgewicht - 3 darstellt, jede beliebige Strahlrichtung durch den vom Lampen- schwerpunkt eingenomenen Raumpunkt gewählt werden kann, ohne irgend eine Gleichgewichtsstörung des erfindungsgemässen balan- cierten Systems zu bewirken.
  • Infolge des erfindungsgemäss erreichten, bei allen Parallelogrammetellungen absolut exakten, neutralen Gewichtsausgleiches des balancierten Systems um die unterstützende Schwenkachse ist nur eine extrem geringfügige Anstrengung gegen den Massenträgheitewiderstand für die Neu-Einstellung des balancierten Systems erforderlich. Bei beabsichtigter Verstellung des Pa- rallelogramms ist diese erfindungsgemässeAigenaehaft sehr er- wünscht, jedoch muss auch eine einfach und schnell zu bedienende Sicherung gegen unbeabsichtigte Verstellung, beispielsweise durch Wind, vorhanden sein. Es ist nun,gerade wegen dieser, der Erfindung eigentümlichen, spielend leichten Beweglichkeit des balancierten Systems um die unterstützende Achse, ohne irgend ein Reibungsmoment, möglich, eine mit geringster Kraft zu betätigende besagte Sicherung am Schwerpunkts-Gelenk des balan- cierten Systems vorzusehen. Entsprechend einer besonderen Ge- stalt der Erfindung wird dies in einfachster Weise dadurch er- reicht, dass ein mit einem Gewinde versehener Bolzen durch den _ oberen, das balancierte System unterstützenden**Kopf des sich -aufrecht erstreckenden Pulsteiles des Unterstützungssystems und durch die sich im Unterstützungsgelenk schneidenden beiden Parallelogrammglieder geht und somit die das balancierte System unterstützende Schwenkachse darstellt, und dass auf dem Bolzen ein, gegen eine in Bolzenrichtung wirkende, elastische Kraft arbeitender Drehgriff aufgeschraubt ist, der, vermittels einer kurzen, schnellen Drehung, jede beliebige Kleanmkraft in Bolzenachsenrich tun, auf das Unterstützungsgelenk ausüben hantig von Null bis zur totalen Blockierung desselben, und damit das balancierte System bezüglich seiner eigenen Parallelogrammstellung in jeden gewünschten Erstarrungsgrad bringen oder total blockieren kann, und ausserdem das balancierte System in :seiner gewählten Erstarrung oder Blockierung gegen die Unterstützungsvorrichtung verschieden stark verklemmen oder total blockieren kann. r4it diesem als "Stopp-Griff" bezeichneten Drehgriff, der zwecks Neu-Verstellung des Parallelogramms schnell gelockert, oder zwecks Festhaltens der eingestellten Parallelogrammposition schnell angezogen werden kann, wird eine erhebliche Erweiterung der Bedienungsbequemlichkeit des erfindungsgemässen Lampenapparates erreicht.
  • Für viele Anwendungsgebiete der Erfindung ist eine zusammengedrängte Gestalt des Balanciergewichtes wegen ihres möglichen Zusammenstoesens mit anderen Apparatteilen unvorteilhaft, und eine sich weiter ausdehnende, beispielsweise bogenförmige, Formgebung vorzuziehen. Entsprechend ist eine besondere Gestalt des erfindungsgemässen Lampenapparates dadurch gekennzeichnet, dass das Balanciergewicht eine bogenförmige Gestalt besitzt, die sich in einer Kurve unter dem Parallelogrammgliedwerk in einer solchen Weise erstreckt, dass Bewegungshinderung zwischen dem Balanciergewicht einerseits, und dem Unterstützungsgelenk und den daran befindlichen Teilen andererseits, vermieden
    wird, wobei diese bogenförmige Gestalt der slii:3acti:ii t t au:3 einem
    Kreisring sein kann oder eine hal~enai@ti:;@; forul i@:@E@.:t@ haclli, uiitl
    wobei in beiden fällen der
    1 i . r: ,
    'bei der das Balanciergewicht nicht starr auf der Verlängerung les als Gewichtsträgers dienenden Parallelogrammgliedes befestigt, sondern dort in einem Punkt schwenkbar oder pendelnd aufgehängt ist. Zweckmässig ist dann dieser Aufhängepunkt längs der Verlängerung des Parallelogrammgliedes verschieblich und in dem für das Gleichgewicht des balancierten Systems notwendigen Abstand vom Gelenkpunkt des Gewichtsträgers feststellbar. Dies ist dann von Vorteil, wenn die Strz.hlungsvorrichtung, beispielweise die Lampe, für verschiedene Arbeiten verschiedene Stärken und damit verschiedene Gewichte besitzt, und daher das Balanciergewicht schnell durch zugegebene oder weggenommene Differenzgewichte oder durch zugefüllte oder abgelasse-ne Flüssigkeiten in seinem Hohlraum auf die für das Gleichgewicht des balancierten Systems richtige Grösse gebracht wer-den muss. Bei freistehenden erfindungsgemässen Lampenapparaten ist eine besondere Zuordnung des Schwerpunktes des balancierten Systems zum Schwerpunkt des Unterstützungssystems zur Vermeidung von Verlusten in der durch die Erfindung erreichten beachtlichen Standsicherheit von Vorteil. Daher wird eine weitere Form eines Lampenapparates entsprechend der Erfindung vorgesehen, bei dem in an sich bekannter Weise der unterstützende Fuss eine für das Stehen auf einer Unterstützungefläche, beispielsweise einer Tischoberfläche, vorzugsweise runde, Basis besitzt, und ferner einen, um die Littelsnnkrechte besagter Basis drehbaren, sich aufrecht erstreckenden, L-förmigen Teil, der oben den Unterstützungspunkt für das unterstützte Gelenk des balan-
    cierten 3yƒtema bildet. Die erfindungsgemässe Zuordnung der
    1>>ci:l=ert besagten ;@@@h;vnrpunkte i. ,7t dann da(lttrc#h öelr:nnzeichii;@t,
    des biil_lniertert ;i@r=3teins auf #let# @ittr#:@ir
    balancierte System tragenden Fussteil dreht, und dass, unter Berücksichtigung der Gewichte des balancierten Systems und des Fuss-Systems,die Abstände der Schwerpunkte derselben von der Basismittelsenkrechten so gewählt sind, dass der gemeinsame Schwerpunkt von balanciertem System und Puss-System, und somit der Totalschwerpunkt des gesamten Lampenapparates, eine konstante Zage auf der Basismittelsenkrechten besitzt, bei jeder Drehstellung des Ir-förmigen Pussteiles. Damit wird optimale und konstante Standsicherheit oder Stabilität des freistehenden Lampenapparates nach allen Kipprichtungen hin erreicht, während bei Nichtbefolgen der Zehre dieser Erfindungsausführung der Lampenapparat Stabilitätsunterschiede in den verschiedenen Richtungen in der Grössenordnung von 15% bis 2o96 aufweisen könnte, und somit die durch die Erfindung erzielte Betrieb$sicherheit zu einem Teil wieder verringert werden würde. Obige Vorkehrungen für konstante Zage des Totalschwerpunktes des Lampenapparates haben für einen entsprechend dem Stand der Technik mit teilweisem Gewichtsausgleich und mit Reibungsmomenten arbeitenden Lampenapparat wenig Sinn, da dort der Schwerpunkt des verstellbaren Systems bei jeder farallelogrammposition seine Lage im Bereich um den unterstützten Punkt herum ändert, und somit nie ein Totalschwerpunkt des Lampenapparates de- finiert ist. Normalerweise wird die Lampe an der langen Verlängerung eines ersten, und das Balanciergewicht an der kurzen Verlängerung eines zweiten Parallelogrammgliedes angeordnet sein. In be- sonderen Fällen, wenn es sich um sehr schwere Lampenstrahler handelt, wie beispielsweise Scheinwerfer, ist es vorteilhaft, die Lampe des erfindungsgemässen Apparates an der kleinen Verlängerung eines ersten, und das Balanciergewicht an der grossen Verlängerung eines zweiten Parallelogrammgliedes anzuordnen. Itit einem solchen erfindungsgemässen Apparat kann dann mit kleinen Kräften, die entlang grosser liege wirken, die schwere Lampe .in jeden Punkt eines vorgegebenen Raumbereiches gebracht wer- den.
  • Die Erfindung wird an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele, in einer Zeichnung dargestellt, erläutert. Es zeigen: Figur 1 den schematisch wiedergegebenen Aufriss eines Lampen- apparates entsprechend der Erfindung, mit rechtwinkliger Orientierung des verstellbaren Parallelogrammgliedwerkes, und mit Bezeichnung von Richtungen, Abständen, Gewichten und Schwerpunkten, wie sie in den Lehren und Beschreibungen dieser Erfindung be- nutzt werden; Figur 2 eine der Fig. 1 ähnliche Abbildung, wobei das ver- stellbare Parallelogrammgliedwerk in eine beliebig schiefe Position, gekennzeichnet durch den Winkel gestellt ist; Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines räumlich verstell- baren, gewichtbalancierten Lampenapparates, ent- sprechend der vorliegenden Erfindung; Figur 4 den Querschnitt durch einen Stab des Parallelogramm- gliedwerkes, der erfindungsweise in Sandwichbauweise ausgeführt ist; Figur 5 eine perspektivische Teilansicht einer besonderen Lampenausführung, welche zur Benutzung mit dem Lampenapparat der Fig. 3 geeignet ist; Figur 6 einen Schnitt durch den 'Unterstützungspunkt des balancierten Synteme der Ausführung nach Big.3, der die Konstruktion den "Stopp-Griffee" zeigt; Figur 7 eine perspektivische Teilansicht des unteren Be- reiches eines erfindungegesänsen Lampenapparates, welche Teilansicht eine der vielen möglichen bogen- förmigen Ausführungen des Balaneiergewichten illustriert; Figur 8 eine Ansicht des unteren Endbereiches des Lampenapparates nach Fig. 3, welche die erfindungsge- mässe Zage des Totalschwerpunktes OGTOT des ge- samten Lampenapparates darstellt; Figuren 9, 1o und 11 extreme Veretellmöglichkeiten des Lampenapparates entsprechend der Erfindung, in denen jedoch vollständig neutrales Gleichgewicht des balancierten Systems um dessen Unterstützungspunkt an der Spitze des Fusses und immerwährend konstante Stabilität und Standsicherheit gewähr- leistet sind.
  • Figur 12 die Ansicht eines "äquistabilen" Körpers,der hin- sichtlich seiner allseitig konstanten Stabilität und Standsicherheit gleichwertig dem Lampenapparat nach Fig. 3 und 8 ist.
  • In Fig. 1 hat das Parallelogramm die zwei kurzen Seiten a, die zwei langen Seiten b und die vier Gelenke A, B, G und D. Das Parallelogramm ist in der Zeiohenebene in Rechtwinkelstellung gezeigt, mit einem durch den als 'Unterstützungspunkt die- nenden Gelenkpunkt A gehendes., in der Zeichenebene liegende, senkreehtee Achsenkreuz z, y, wobei die y-Aohse als mit der m-Iängeaehse zusammenfallend angenommen ist. Die Parallelogrammglieder, wie auch deren sind mit m, und k bezeichnet. Parallelogrammglied k hat das individuelle Ge- wicht Gk und den individuellen Schwerpunkt Ok, wobei die von diesem Parallelogrammglied an seinem Ende getragene Iampe nicht berüeksiahtigt ist. Parallelogrammglied i hat das individuelle Gewicht G1 und den individuellen Schwer- punkt 3i, wobei das von diesem Parallelogrammglied i an seinem Ende getragene Balaneiergewicht nicht berücksichtigt ist. Das sich vom ünter®tüt$ungspunkt A nach oben erstreckende Parallelogrammglied m hat dae individuelle Gewicht G, und den individuellen Schwerpunkt Sm, das wagerecht liegende Parallelogrammglied n hat das individuelle Gewicht G, und den individuellen Schwerpunkt 3n. Die Lampe hat das individuelle Gewicht G1 und den individuellen Schwerpunkt SZ und das Balanciergewicht hat das individuelle Gewicht GBLL und den individuellen Schwerpunkt SIML. Durch A wird eine zur Zeichenebene senkrechte Achse z angenommen. aL, xk und sind die a - Koordinaten von SZ, Sk und Sn; Y1' YBALY Ym sind die y - Koordinaten von 3i, SBAL und Sm , Mit Hilfe der in Pig. 1 eingeführten Bezeichnungen können, unter Benutzung obiger Gesetze I. und II., zwei Bedingungsgruppen aufgestellt werden, die für die Durchführung vor- liegender Erfindung befriedigt werden müssen.
  • Die erste Bedingungsgruppe bestimmt die Anordnung aller Teil- gewichte des zu balancierenden Systems mit Bezug auf die Parallelogrammsystemlinien, wie sie in Definition I. voraus- gesetzt ist, sagt aber noch nichts über den Gesamtsohwerpunkt des noch zu balancierenden Systeme aus. Die Gewichte GL und Gk haben jedes eine konstante Sehwerpunktslage bezüglich der Parallelogrammgliedachse t, ebenso haben die Gewichte G., und G1 eine konstante Schwerpunktlage bezüglich der Parallelo- grammachse i. Damit hat offenbar auch der gemeinsame Schwerpunkt der aus G1 und Gk bestehenden Gewichtsgruppe eine kon-stante Zage bezüglich der Achse k, und der gemeinsame Schwer Punkt der aus GB,i und G1 bestehenden Gewichtsgruppe eine kon-stante Lage bezüglich der Achse i. Entsprechend der Erfindung wi:#d nun besagter gemeinsamer Schwerpunkt der aus G_ u_nd Gk bestehenden Gewichtsgruppe auf die Achse k oder davon entfernt derart vor oder hinter die Zeichenebene gelegt, dass die durch ihn gehende Vertikale zur Zeichenebene die Achse k trifft. Ebenfalls wird auch erfindungsgemäss besagter gemeinsamer Schwerpunkt der aus GBA, und G1 bestehenden Gewichtsgruppe auf die Achse i oder davon entfernt derart vor oder hinter die Zeichenebene gelegt, dass die durch ihn gehende Vertikale zur Zeichenebene die Achse i trifft. Die Schwerpunkte der Individualgewichte Gh, Gk, GBAh und Gi müssen nicht auf den Gliedlängsachsen k und i liegen, sondern können irgend eine beliebige konstante Lage, entfernt von der Gliedachse, haben. lediglich aus Gründen einer einfachen zeichnerischen Darstellung sind in den Figuren 1 und 2 diese vier Schwerpunkte auf die Systemachsen gelegt worden. Ferner sind auch erfindlangsgemäss die konstanten Schwerpunkte Sm und Sn der Glieder m und n auf deren Längsachsen gelegt oder derart entfernt davon vor oder hinter der Zeichenebene, dass die durch diese Schwerpunkte gehende Vertikalen auf die Zeichenebene auf die Längsachsen von _m und n fallen. Mit der geschilderten Anordnung ist also ein solches Parallelogrammgliedwerk-System geschaffen worden, bei dem der Eigenschwerpunkt jeder der vier Gliedgewichtsgruppen auf einem konstanten Punkt der betreffenden Gliedachse liegt oder entfernt davon derart konstant mit Bezug auf die betreffende Gliedgewichtsgruppe, ;dass die durch ihn gehende Vertikale zu einer zu den Gelenkachsen vertikalen Ebene die betreffende Gliedachse trifft.
    2r:it de. in diesem Paragraphen angegebenen Lage C-:i- ler
    wichte des balancierten Systems sind die vier
    der vier Gliedgewichtsgruppen im Sinne der Voraussetzung von Definition I. bezüglich der vier Parallelogrammeyatemlinien angeordnet. Im oft vorliegenden dreidimensionalen Fall eines Parallelogrammgliedwerk-Systems können die vier Schwerpunkte der vier Gliedgewichtagruppen sich auf vier verschiedenen, zu einander parallelen und im konstanten Abstand befindlichen, zu den Parallelogrammgelenkachaen senkrechten, Ebenen bewegen. Jede dieser vier Ebenen kann als Zeichenebene der Figuren 1 und 2 angesehen werden. Die vertikalen Projektionen des Parallelogrammgliedwerk-Systema, in allen Parallelogrammstellungen, sind auf allen vier Ebenen gleich.
  • Die zweite Bedingungsgruppe legt mit zwei Momentengleichungen den Schwerpunkt des Parallelogrammgliedwerk-Systems auf die Schwenkachse des unterstützten Parallelogrammgelenkes A, wozu die Schwerpunktadefinition, Gesetz II., für eine in einer Ebene liegende Körpergruppe benutzt wird. Offenbar ist ein jeder, vom Gesamtschwerpunkt zu irgend einem Teilkörperechwerpunkt zeigende Radiuavektor R gleich der geometrischen Addition: $x 'f-> $y zweier Vektorkoordinaten lt. und Ry, die die Projektionen des Radiuavektor R auf ein beliebiges, schiefwinkliges oder rechtwinkliges, durch seinen Anfangspunkt, nämlich den Gesamtschwerpunkt der betreffenden Kdrpergruppe, gehende, in der Ebene liegendeH Achsenkreuz x, y darstellen. Behält man dieses einmal gewählte Achsenkreuz auch für die anderen Radiuavektoren bei, so kommt man, im Falleder Fig. 1, zu der Bedingungsgruppe: Die Summe aller auf die z - Achse bezogenen Gewichtsdreh- momente um die Schwenkachse des unterstützten Gelenkes A muss gleich Null sein, und ? Die Summe aller auf die y - Achse bezogenen Gewichtsdreh-Momente um die Schwenkachse des unterstützten Gelenkes A muss gleich Null sein. Das fährt zu den beiden Gleichungen: 1 G1 # x1 + Gk # Xk - Gn # zn - G1 # a - G BAI # a a 0 a 2 GZ # b + Gk # b + G: # ym + G1 # y1 - GBA1 # YBAI 0 Zu der Bedingungsgruppe 1, 2 komm4 man auch, ausgehend von den für ein ebenes System gültigen vier Gleichgewichtsgleichungen: 1)) Summe, X-Kräfte, gleich Null, 2)) Summe, y-Kräfte, gleich Null, 3)) Summe, X-Momente, gleich Null, 4)) Summe, y-Momente, gleich Null.
  • Wegen der Unterstützung in A brauchen nur Gleichungen 3» und 4)) erfüllt zu werden. - Mit Erfüllung der Gleichungen ?1 und @2 wird dann A der Schwerpunkt des gesamten in Fig. 1 gezeigten Parallelogramm-Gliedwerks-System, bestehend aus Parallelogrammgliedwerk, Lampe und Balanciergewicht, in der rechtwinklig ge- zeigten Parallelogrammorientierung, und die zweite, für die Erfindung benutzte, Bedingungsgruppe ist erfüllt. - In der wirklichen Praxis wird man die Konstruktion eines in A seinen Schwerpunkt habenden Parallelogrammgliedwerk-Systems normalerweise so bewerkstelligen, dass man dieses System, zweckmässig in der Position und mit dem Achsenkreuz der Pig. 1, mit allen seinen erstrebten und notwendigen Abmessungen und Gewichten in konstruktiver Wahl festlegt, ausgenommen GBÄL und y.1, welche dann nicht mehr gewählt, sondern mit den beiden Glei- chungen 1 und j eindeutig berechnet werden. Gleichzeitig muss bei der ganzen Konstruktion Bedingungegruppe I. erfüllt werden. Im folgenden wird nachgewiesen, dass, wie Definition I. aus-$agt, der im Gelenk A und somit auf der ßystemlienie m des balancierten Systems der Pig. 1 liegende Schwerpunkt besagten Systems tatsächlich bei jeder Parallelogramm-
    position in seiner nage, nämlich auf der Achse des m% und n V
    verbindenden Parallelogramm gelenkes verbleibt. Hierzu wird
    Fig. 2, mit dem Achsenkreuz x, y der Fig. 1, benutzt, in der
    das Parallelogramm sich in der allgemein schiefwinkligen Po-
    sition 'befindet. Die Summe aller auf die a-- Achse bezo-
    genen Gewichtsdrehmomente um die Sehwenkachee z des unter-
    stützten Gelenkes A ist gleich
    G1 *(x Z + b # ein i) + Gk # (zk + b # eint ) + Gm . ym # ein
    ` Gn ' r ' Gi # (a - yi ' ein @') ` GBAZ (a + yBAL ° s in
    Dieser Ausdruck kann umgeformt werden zu:
    (G Z # z1 + Gk # "k - Gn # x - G1 # a - G BAI # a) +
    (G L # b + Gk # S + Gm # ym + Gi . yi - GBAI , yBAL) # ein
    Von dieser letzteren Summe ist der erste Klammerausdruck gleich
    der linken Seite von Gleichung 1 und somit gleich Null, ferner
    ist der zweite Klammerausdruck gleich der linken Seite von
    Gleichung g und somit auch gleich Null. Somit ist die letztere
    Summe gleich 0 + 0 . eingleich Null, wie erforderlich.
    Die Summe aller auf die y - Achse bezogenen Gewichtsdrehmomente-
    um die Schwenkachse z des unterstützten Gelenkes A ist gleich
    G1 # b # cos T + Gk # b # cos r + Gm # ym # cos r
    +G, #yi.cosr # GBAI #yBAL#cos'@.
    Nach Umformung ergibt sich:
    (G, # b + Gk # b + Gm # ym + Gi # y1 #- GRAL # yBAL) # c o s @^
    Der Klammerausdruck der letzteren Summe ist gleich der linken
    Seite von Gleichung 92, somit ist die letztere Summe gleich
    0 0 coe i gleich Null, wie erforderlich. Da jede der beiden
    obigen, bezüglich der z - Achse und der y - Achse und um die durch A gehende z - Achse angesetzten Summen aller Gewichtsdreh- momente gleich Null ist, verbleibt tatsächlich auch in diese-, allgemeinen Parallelogrammposition mit dem Winkel 'das Gelenk A der Schwerpunkt des Parallelogrammgliedwerk-Systems. Damit ist in der Tat das erfindungsgemäss nach den beiden Bedingungsgruppen gebaute, balancierte-System» bestehend aus Parallelogrammgliedwerk, Lampe und Balanciergewicht, bei jeder beliebi- gen Parallelogrammstellung im indifferenten Gleichgewicht oder Balance um die durch A gehendqßehwenkachse z des dort unter- stützten Parallelogrammgelenkes, und der Schwerpunkt des ba- lancierten Systems bleibt immer auf z. Da z die Zeichenebene in einem Punkt durchdringt, ist somit das erfindungsgemässe Parallelogrammgliedwerk-System punktbalanciert in A. Da die vier Schwerpunkte der vier das balancierte System zusammen- setzenden Gliedgewichtsgruppen sich in konstanten, parallelen, zu z senkrechten Xbenen bewegen, liegt der Schwerpunkt des balancierten Systems immer auf derselben Stelle von z . Dies wird, wie schon oben ausgeführt, zusammen mit der konstanten Schwerpunktelage des Puss-Systems, benutzt, um den Totalschwer- punkt des gesamten I4mpenapparates konstant auf der als ver- tikale Drehachse für das balancierte System dienenden Mittelsenkrechten der vorzugsweise runden Pusa-Basis zu halten und somit zu einem freistehenden Lampenapparat konstanter Standsicherheit und Stabilität zu kommen.
  • Fig. 3 stellt einen entsprechend der Erfindung gewichtsbalancierten Lampenapparat 1 dar, der an seinem Puss eine für das freie Stehen auf einer Tischoberfläche oder dergleichen geeig- nete Grundplatte 2 aufweist, auf der ein sich nach oben er- streckender 1-förmiger Träger 3 angeordnet ist, der durch den Bolzen 4 mit der Grundplatte 2 verbunden und um die Yittelsenkrechten g2" derselben drehbar gemacht ist. Ein Paralielogrammglieawerk 5 mit den Gelenken A, B, C und D ist :in seinem Gelenkpunkt A schwenkbar um die Achse z, die mit der Gelenk- achse von A identisch ist, oben auf dem Träger 3 montiert. Die im allgemeinen aufrechtstehenden langen Parallelogrammglieder 6 und 7, sowie das die Lampe tragende Parallelogrammglied 8 be- stehen aus an sich bekannten Vierkantröhren, die jedoch, ent- sprechend der Erfindung, als sehr dünnwandig,. mit einem Materi- al von einem spezifischen Gewicht weit unter eins gefüllte. Sandwichkörper gestaltet sind. Die untere Schmalseite des Parallelogramms wird zweckmässig, von einem Plattenpaar 9 ge- bildet. Mit dem den Gelenken B und C zugekehrten Ende.von Stab 8 kann zweckmässigerweise, biegungs- und verdrehsteif, ein nach unten offenes ü-Profil verbunden sein, das mit den oberen Enden der Stäbe,6 und.7 in C und B angelenkt ist. Parallelogrammglied 6 trägt an seiner unteren-, verhältnismässig kleineren Verlängerung das Balanciergewicht 1o, das hohl sein und Batterien oder einen Transformator enthalten kann. Stab 8 hat an seinem äusseren Ende die Lampe 11 vermittels der als Kreuzgelenk dienenden Gabel 12 so aasgelenkt, dass die Lampe, sowohl um die Stabachse k, wie auch um die dazu senkrechte Achse 0 - 0 schwenken kamn. Erfindungsgemäss ist die Lampe 11 mit ihrem Eigenechwerpunkt S? auf den Kreuzungspunkt von 0 - 0 und k gelegt, kann somit jede durch SZ gehende Strahlrichtung wählen und ist bei jeder ihrer Eigenstellungen im indifferenten Gleichgewicht um SL,ohne die Balance des balancierten Systems zu stören, in welchem Raumpunkt der Lampenschwerpunkt S? sich auch immer befinden möge. Lampenglocke 13 trägt oben in bekannter Weise einen "Aus-Ein" - Drehschalter 14 und kann innen eine konventionelle Fassung und darin eine Birne aufweisen. Die elektrische Verbindung 15 zur Lampe 11 geht, von aussen kommend, erst durch die Mitte von Platte 2, dann aufwärts, ent- lang dem ?-Träger 3, an dessen oberen Ende sie von unten in den Parallelogrammstab 7 eintritt. Leitung 15 geht dann aufwärts durch die Längsbohrung der Sandwichfüllung von Stab 7, verlässt dieselbe, und betritt die Längsbohrung der Sandwichfüllung von Stab 8 in der Nähe von Gelenk H, verlässt dann das äussere Ende von 8, spaltet sich in die Einzeletränge 15' auf, die entlang den beiden Armen der Gabel 12 laufen, um eehliesslich durch Öffnungen der Lampenglocke 13 zu gehen und in der Birnenfassung zu enden. Der auch in Fig. 3 gezeigte, um die Achse z drehbare "Stopp-Griff" 37 ist weiter unten anhand von Fig. 6 erläutert. Es kann auch eine, in ?ig. 3 aus Klarheitsgründen nicht gezeigte. Klemmvorrichtung, vorzugsweise um 912 drehbar, vorgesehen werden, die ein Drehen des balan- cierten Systems um die Basis- Mittelsenkrechte 92 erschweren oder total blockieren kann.
  • Fig. 4 stellt einen Querschnitt eines erfindungegemäss in Sandwichbauweise geformten Stabes des Parallelogrammgestänges dar. Innerhalb der dünnwandigen Vierkantröhre 16, die entwe- der als ein Stück gezogen oder anderweitig geformt ist oder die auch aus einer metallischen oder nichtmetallischen Folie gewickelt sein kann, befindet sich die sehr leichte, vorzugs- weise aus sehr vielen Zellen zusammengesetzte, Sandwichfüllung 17, die im Innern eine Längsbohrung 18 trägt, zur Aufnahme der Leitung 15, und mit der Innenseite der Röhre 16 schubschlüssig verbunden ist.
  • fig. 5 zeigt eine andere der vielen möglichen, entsprechend der Erfindung aufgehängten Lampenausführungen. Die im wesent- lichen durch den Kreisringreflektor 19 gebildete Lampe trägt innerhalb des Ringes zwei Platten 2o, die über einer, mit ihrem Mittelpunkt den Lampenschwerpunkt SZ darstellenden Kugel 21 so verklemmt sind, dass der Ringkörper 19 sich allseitig dreh- bar um SZ bewegen kann und in der so aufgesuchten Stellung ver- harrt. Kugel 21 ist am Ende eines hakenförmigen Röhrenträgers 22 befestigt, der seinerseits mit dem äusseren Ende von Stab 8 verbunden ist. Zeitung 15 geht durch den Trägerhaken 22, ferner durch die Kugel 21, spaltet sich dann, nach Verlassen der Kugel 21 in die Einzelstränge 15# auf, die in den Reflektor 19 in,' der Fassung des ringförmigen Beleuchtungskörpers oder in den Fassungen mehrerer kleinen Birnen enden.
  • Fig. 6 zeigt einen Querschnitt den Parallelogrammgelenkes A, um dessen Schwenkachse z dan aus Parallelogrammgliedwerk, Lampe und Balanciergewicht bestehende balancierte System ent- sprechend der Erfindung in jeder Parallelogramimposition, ohne Zuhilfenahme von Reibung, im indifferenten Gewichtsdrehmomenten-Gleichgewicht mit spielender Beweglichkeit gehalten ist. Der Querschnitt veranschaulicht, wie der "Stopp-Griff" mit gerin- ger kraft, einfach und schnell, eine einmal angenommene Parallelogrammposition mit einem wählbaren Grad von Veriemmung sichern oder sogar blockieren kann, oder wie durch Lockerung des "Stopp-Griffes" das spielend bewegliche balancierte Sys- tem neu eingestellt und dann wieder durch schnelles leichtes Anziehen des "Stopp-Griffes" in der Neu-Einstellung gesichert werden kann. Das obere Ende des u-förmigen Trägers 3 trägt den Bolzen 23, der mit der Mutter 24 fest mit 3 verschraubt und ver- mittels Nute 25 und Stift 26 gegen Drehung gesichert ist. Die Mutter 24 hält eine Scheibe 27 fest gegen 3, welche Scheibe auf ihrer Umfangsrille aus Sohtinheitsgründen die Kappe 28 aufgeklemmt trägt. Bei Festziehen der Mutter 24 wird ebenfalls durch den abgesetzten Bolzen 23 die Abetandscheibe 29, zweck- mässig aus Kunststoff geformt, festgezogen und vermittels Nut 3o und Stift 31 gegen Drehung gesichert. Auf den-verdickten Bolzenteil ist dann die-eine der beiden, die untere schmale Farallelogrammseite darstellenden, Zweigelenkplatten 9 auf- geschoben, dann das durchbohrte, und beidseitig mit Ver- steifungsstücken 32 verstärkte Ende des parallelogrammstabes 7, dessen Sandwichfüllung hier nicht gezeigt ist, dann wieder- um die zweite Zweigelenkplatte 9. Darauf folgt dann nach rechts die achsial bewegliche Abstandscheibe 33, zweokmässig aus Kunststöff geformt, die mit Hilfe von Nut 34 und Stift 35 gegen Drehung gesichert ist. Zwischen dem auf das Endgewinde des Bolzens 23 aufgeschraubten "Stopp-Griffes" 37 und der Abstandscheibe 33 befindet sich eine runde, sehr steife, in Bolzenachsenrichtung wirkende, kreisförmige Feder 36, die um ihren Umfang herum wechselseitig abgebogene elastische Zungen oder Blätter aufweist. Offensich=tlich verklemmt ein leichtes Anziehen des "Stopp-Griffes" 37 die rechte Platte 9 gegen Abstandscheibe 33, beide Platten 9 gegen die Verstärkungen 32 und damit gegen Stab 7, und die linke Platte 9 wiederum gegen die Abstandscheibe 29. Damit ist eine Erstarrung der Parallelogrammposition in sich selber, nämlich durch Verklemmen der beiden Platten 9 gegen Stab 7 erreicht, aber weiter auch eine Festlegung der so erstarrten Parallelogrammposition gegen das Oberteil des u-förmigen Trägers 3, nämlich durch Verklemmen der Gesamtheit der Teile 9, 7, 9 gegen das rechte Abstandstück 33 und das linke Abstandstück 29. Da die rechte Abstandscheibe 33 gegen Verdrehung gesichert ist, kann die oftmalige Schwingbewegung der rechten Platte 9 nie ein unbeabsichtigtes Losedrehen oder Festdrehen des "Stopp-Griffes" 37 bewirken.
  • In Fig. 7 sind der Puse und der untere Bereich eines erfindungsgemässen Lampenapparates nach Fig. 3 gezeigt. Entsprechend der Erfindung ist das Balanciergewicht 38 in einer gebogenen, und zwar hakenförmigen, Gestalt vorgesehen, um bessere Freigängigkeit gegen den Bereich A in den Parallelogrampositionen zu erreichen, in denen die Lampe dem Unterstützungspunkt des balancierten Systems sehr nahe kommt. Wiederum kann der Ba.-lanciergewichtskörper hohl, und mit Batterien, einem Transformator, oder sonst einer schweren Masse gefüllt sein. Natür-!;_.ch könnte die gebogene Gestalt des Balanciergewichtes auch
    de.- Ausschnitt aus einem Kreisring sein, welcher Ausschnitt
    darr etwa symmetrisch zum Stab 6 auf dessen unterer Verlänge-
    rung aige,-;r clnet sein würde, mit seiner Kreisebene etwa pa@e:i3zur Parallelogrammebene.
    Fig. 8 illustriert eine für vorliegenden, erfindungsgemäss gestalten gestalteten, Lampenapparat typische_besondere Ausführung, nämlich eine spezielle Lagerung des balancierten Systems mit Bezug auf den in an sich bekannter Weise excentrisch gestalteten Fuss, welche Lagerung mit Lampenapparaten nach dem Stand der Technik nicht möglich ist. In Fig. 8 liegt der Schwerpunkt OGe des balancierten Systems in der durch die Basis-Mittelsenkrechte 92 und den dazu exzentrisch liegenden Fuss-Systemschwerpunkt CGE gehenden Ebene, entgegengesetzt zu CGE, welche Ebene sich mit dem L--förmigen, das balancierte System tragenden Fussteil 3 dreht. Die Zeichenebene von Fig. 8 kann als identisch mit dieser Ebene angenommen werden, in der gezeigten Darstellung. Fig. 8 zeigt OG e mit seinem Abstand e von der Basis-Mittelsenkrechten ß2 und CGE mit seinem entgegengesetzt liegenden Abstand E von der Basis-Mittelsenkrechten 92. Dabei sind, unter Berücksichtigung des Gewichtes des balancierten Systems und des Gewichtes des Puss-Systems, die Abstände e und E so gewählt, dass der gemeinsame Schwer-punkt OG TOT besagter beider Systeme immer auf der Baeis-Mittelsenkrechten $2 zu liegen kommt. CGTOT ist also der Gesamtschwerpunkt des gesamten Lampenapparates. Damit ist offenbar eine konstante Stabilität des gesamten freistehenden Lampenapparates erreicht, deren beachtliche Sicherheit durch das schraffierte Dreieck mit der Grundseite T/2 und der Höhe H und dem in der Spitze OG TOT dieses Dreiecks konzentrierten Gewicht des gesamten Lampenapparates gekennzeichnet ist. T/2 ist der Radius derBasis 2. Der Lampenapparat kann beispielsweise auf einer Tischoberfläche stehen. Fig. 8 ist etwa maßstäblich gezeichnet. Die Figuren 9, 1o und 11 zeigen, etwa masstäblich,.drei extreme Stellungen eines erfindungsgemässen, ohne Reibung exakt gewichtsausgeglichenen Lampenapparates, in welchen, trotz der extremen Ausladungen des balancierten Systems und der gänzlich verschiedenen Raumstellungen der Lampe, dennoch eine konstante und sehr befriedigende Standsicherheit und Stabilität des Lampenapparates erreicht sind.
  • Fig. 12 ist in gleicher Höhe mit Fig. 8 gezeigt, mit den Dimensionen H und T derselben. GLampenapparat ist das in Kugelform dargestellte Gewicht des gesamten Lampenapparates, dessen Gesamtschwerpunkt OG TOT auf der Mittelsenkrechten £2 der Basisplatte 2 vom Durchmesser T liegt, mit der Höhe H über der Standebene, auf der der erfindungsgemässe Lampenapparat frei steht. Die Standebene ist beispielsweise eine Tischebene. Der in Fig. 12 gestrichelt gezeigte Fuss ist gewichtslos, da die Kugel um CGTOT bereits das gesamte Gewicht des Lampenapparates darstellt. Das Gebilde in Fig. 12 ist der "gquistabile Körper" zum Lampenapparat nach Pig. 3 und 8 und veranschaulicht klar die sehr befriedigende, nach allen Kipprichtungen konstante- Stabilität des freistehenden, erfindungsgemässen Lampenapparates nach den Figuren 3 und 8, für alle nur erdenklichen Positionen und Raumlagen des Verstellparallelogramms, von denen die Figuren 9, 1o und 11 nur einige wenige darstellen. Bei tatsächlichen, erfindungsgemässen, freistehenden Tischlampen gefälligen Aussehens liegt das Verhältnis H/T im Bereich von 1,0 bin 192.
  • Bisher ist die Erfindung anhand eines auf einer Tischplatte oder dergleichen freistehenden Lampenapparates erläutert worden. Die Erfindung kann aber auch auf einen auf dem Fussboden freistehenden, nach allen Richtungen hin frei transportierbaren, beispielsweise rollbaren. Lampenapparat angewendet werden, wobei immer noch die aufgestellten zwei Bedingungs-gruppen gelten, ebenfalls auch die in Pig. 8 illustrierten Beziehungen. Lediglich der sich senkrecht aufwärts er- streckende Fussteil ist bei weitem höher, und die vorzugsweise mit schwenkbaren Rollen versehene Fussplatte muss weit ausladend. aein, für gentagende Kippsicherheit.
  • Ferner kann die Erfindung auch auf besondere Fälle angewendet werden, wo der Fuas auf einer wagerechten Ebene angeschraubt ist. In dem Fall braucht die senkrechte Drehachse nicht durch z zu gehen, sondern kann ausserhalb derselben liegen und mit einer Klemmvorrichtung gegen unbeabsichtigtes Drehen ge- sichert sein. Wird jedoch der Fuss auf einer geneigten Ebene, beispielsweise auf einem, von d-er Horizontalebene abweichenden, Zeichenbrett angeschraubt oder geklemmt, dann muss die, in Fig. 8 illustrierte, Lage von CGTOT auf 92 erfüllt sein.
  • Das lampentragende Parallelogrammglied k und das das Balanciergewicht tragende Parallelogrammglied i können sehr kleine, längs der Glieder verschiebbare, Justiergewichte tragen, in klemmender oder verschraubender Weise feststellbar. Diese kleinen Justiergewichte können auch in den Längsbohrungen der erfindungsgemässen Sandwichfüllungen der Stäbe angeordnet sein. Auch das Balanciergewicht kann längs i um sehr kleine Beträge verschiebbar und dann feststellbar, beispielsweise durch Schraubanordnungen, montiert sein. In der Praxis haben in den meisten Anwendungen die verwendeten Birnen, auch verschiedener Leucht- stärke, konstantes Gewicht. Die gelegentlich auftretenden Birnengewichtsachwankungen von einigen Gramms können dann leicht und schnell mit obigen Mitteln genau auabalaneiert werden.
  • Mit der Erfindung ist ein punktbalancierter, räumlich verstell- barer, in jedem Raumpunkt mit beliebiger Strahlrichtung ar- beitender Strahlungsapparat, beispielsweise Lampenapparat, ge- schaffen worden, dessen Hauptfortschritt gegenüber dem Stand der Technik die bisher noch nie erreichte, um den Unterstützungspunkt des balancierten Systems wirkende, absolute Kollabierungssieherheit bei jeder Stellung des Apparates, in jedem konstanten oder wechselnden Beschleunigungsfeld darstellt, bei spielender Verstellmöglichkeit, und bei kleinstmöglichem Gewicht des Stra#!:-lungsapparates. Diese Kollabierungssicherheit kann nie unter Zuhilfenahme von Reibung oder Federn erreicht werden, welch Mittel in der Praxis mit der Zeit versagen (Altern, Bruch, rung) und dann einen Schaden, wenn nicht Katastrophe, herbe-i.: führen. Die durch die Erfindung erreichte Kollabierungssicherheit ist, bei konstantem Gewicht der Strahlungsvorrichtung, bei allen Stellungen des Strahlungsapparates, und für alle Zeiten, ohne Korrekturmassnahmen, automatisch und exakt, da das gesamte, aus Parallelogrammgliedwerk, Strahlungsvorrichtung und Balanciergewicht, in einem Parallelogrammgelenkpunkt unterstützte, bestehende balancierte System bei allen Parallelogrammstellungen um besagten Gelenkpunkt im exakten, konstanten, indifferenten Gleichgewicht ist. Dies ist erreicht lediglich durch eine erfindungsgemässe, exakt definierte Gewichtsanordnung der konstruktiven Einzelteile des balancierten Systems, ohne jede Zuhilfenahme von Reibung oder Federn. Wegen dieser immerwährenden Punktbalancierung des balancierten Systems um die Achse des unterstützten Gelenken ist das balancierte System spielend leicht verstellbar, in jeder Stellung, mit einem am Unterstützungsgelenk angeordneten, um die Unterstützungsachse drehbaren. "Stopp-Griff" schnell und leicht zu verklemmen und, bei Lösung besagten Griffes, nahezu ohne Kraftaufwand in eine Neustellung zu bringen und in derselben, wiederum mit dem "Stopp-Griff", zu fixieren. Ferner sieht die Erfindung, in einer für sie typischen Ausführungeform, nicht nur die exakte Punkbalancierung des balancierten Systems selber in dessen Unterstützungspunkt vor, sondern zusätzlich noch die exakte, rein gewichtemässige Ausbalancierung des in besagtem Unterstützungspunkt als punktförmiges Gewicht zu denkende balancierte System mit dem, ebenfalls in seinem Eigenschwerpunkt als punktförmiges Gewicht zu denkenden, Fuss-System derart vor, dass der Totalschwerpunkt besagter beider Systeme, also der Schwerpunkt des gesamten Strahlungsapparates, eine konstante Lage auf der Mitteleenkrechten
    der lPuss-Grundplatte einnimmt, um welche Puas-Mittelsenkrechte
    sieh ,das balancierte System dreht. Damit kommt. man zu einem
    total und konstant punktbalancierten Strahlungsapparat. Das
    derart nach allen Richtungen hin erfindungsgemäss gleich kipp-
    sichere Gebilde, das sehr standfest ist, ist gleichwertig mit
    einer Kugel vom Gewicht des Strahlungsapparates, die ihren Mit-
    telpunkt auf der Mittelsenkrechten einer runden Puss-Grundplatte
    vom Durchmesser T, eines gewichtlosen Puases, in der Höhe H
    über der Unterstützungsfläche hat. Das Verhältnis H/T ist bei
    erfindungsgemässen, gefälligen Tischlampen etwa 1,1, bei erfin-
    dungsgemässen, gefälligen Pusabodenlampen etwa 2,2. Dieses
    sichere, stabile, freistehende Gebilde nach der Erfindung, bei-
    spielsweise in der Porm einer Kampe, erlaubt einer schnelle
    Standortveränderlichkeit von einem . Platz zu einem an-
    deren auf einem Tisch, oder von einem Platz zu einem anderen
    auf einem Pusaboden. Eine erfindungsgesse Tischlampe kann auch
    mit einem Zeichenbrett oder einex sonstigen Arbeitsunterlage,
    die eine schiefe nage in Raum einnims<t, verschraubt sein, oder
    verklemmt, mit gleichen 3iciherheits- und Bedienungsvorteilen.
    liegen seiner obigen, bisher nie erreichten, Vorteile kann der
    erfindungsgemässe Strahlungsapparat, beispielsweise :Lampenapparat,
    in nahezu allen Tätigkeitsgebieten angewandt werden: Heim,
    Bureau, Terketatt, technische, wissenschaftliche, kUnaterlisohe
    Ateliers und haboratorien, bei allen Irsten, ferner in allen
    hand-, Luft-, Raum-, Wasser- und Unterwasserfahrzeugen. Bei
    zweokäässiger Naterialbenutsung und aonatruktion kann die Ge-
    stalt sehr gefällig und das Gewicht siaimal gemacht werden.
    Die einfache Gestalt der $rfiaduns erlaubt'sehr wirtschaftliche
    Pertigung.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n e p r ü o h e 10 Punktbalancierter, räumlich verstellbarer Strahlungsapparat mit einem Auegleichgewieht, einem Parallelogrammgliedwerk als Yerstellgeatänge, einer Strahlungsvorrichtung (Lampe) auf der Verlängerung eines ersten Parallelogrammliedes und mit dem Ausgleichgewicht auf der Verlängerung eines zweiten, mit dem ersten nicht parallelen Parallelogrammgliedes, das mit dem ersten Glied in einem Parallelogrammgelenk verbunden ist, wobei das Parallelogrammgliedwerk durch ein Unterstützung$-system in der Achse des Gelenkes, das dem.Yerbindungsgelenk des ersten und zweiten Parallelogrammgliedes diagonal gegenüberliegt, schwenkbar unterstützt und um eine zu dieser Schwenkachse nicht parallele, vorzugsweise senkrechte Drehachse des Unterstützungssystems, verdrehbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der gemeinsame Schwerpunkt jeder Gliedgewichtsgruppe, die sich aus dem Parallelogrammgliedgewicht und den Gewichten sämtlicher auf dem Parallelogrammglied angeordneten Teile zusammensetzt, mit einem konstanten Punkt der betreffenden Gliedlängsaehse oder mit einem nicht auf besagter Längsachse, aber bezüglich des Parallelogrammgliedes konstanten Punkt zusammenfällt, wobei die durch diesen Punkygehende Y@,3rtikale auf eine zu den Parallelogrammgelenkachsen senkrechte Ebene die betreffende Gliedlängsachse trifft, und dap jede der beiden Summen aller Teilgewichtsdrehmomente des aus Parallelogrammgliedwerk (5), ?campe (11) und Balanciergewieht (1o) bestehenden balancierten Systeme (5,1o,11) um die Schwenkachse (z) des unterstützten Parallelogrammgelenkes (A) gleich Null ist, wobei diese beiden summen angesetzt sind auf zwei durch die Schwenkachse (z) des unterstützten Parallelogrammgelenkes (A) gehende, zu derselben senkrechte, sich auf ihr vorzugsweise schneidende, nicht parallele, vorzugsweise zueinander senkrechte Richtungsachsen (x, y), . die im übrigen beliebig liegen können, und wobei die beiden Hebelarme der zwei Drehmomente eines jeden individuellen Teilgewichtes die Vektorkoordinaten mit Bezug auf das gewählte Zweiachsen-System (x, y) desjenigen Radiusvektors sind, der senkrecht zur Schwenkachse (z) des unterstützten Parallelogrammgelenkes (A) steht und diese Schwenkachse mit dem Individualschwerpunkt des betreffenden individuellen Teilgewichtes verbindet. 2.)Verstellbarer Strahlungs-, insbesondere Lampenapparat nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Parallelogrammgliedwerk Stangen eines dünnwandigen, vorzugsweise rechteckigen Rohrquerschnittes (16) aufweist, die mit einem Werkstoff (18) geringen spezifischen Gewichtes, das wesentlich unter einem g/cm3 liegt, beispielsweise mit Kunststoffschaum oder mit einem anderen vielzelligen Material wie etwa Balsaholz gefüllt sind, wobei das Füllmaterial mit der Rohrinnenfläche schubschlüssig verbunden ist und vorzugsweise zusätzlich zu seinen Schaum- oder Zellenhohlräumen weitere Hohlräume für Konstruktionszwecke, bei- spielsweise eine Längsbohrung (18) verschiedener Gestalt, aufweist und wobei der Schwerpunkt der Sandwichfüllung vorzugs-weise auf oder neben der geometrischen Zenttalachee des Rohres liegt. 39)Verstellbarer Strahlung- insbesondere Lampenapparat nach einem der Ansprüche 1 und 2, g e k e n n z e ich n e t d u r., e h einen Aufbau der Sandwiehstangen, bei dem um einen Kunststoff-, kern, bestehend beispielsweise aus Polystyrolschaum, Faden oder dünne folienartige Werkstoffe beispielsweise imprägnierte Papiere, Kunststoff-, Holz- oder Metallfolien, Glasfasern oder dergl gewickelt sind. . 4.)Verstellbarer Lampenapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e ich n e t , da3 die Lampe (13 oder 19) in ihrem Eigenschwerpunkt (SZ) auf dem Ende der Verlängerung des ersten Parallelogrammgliedes gelenkig angeordnet und um besagten Eigenschwerpunkt winkelmässig in zwei ver- schiedene Ebenen schwenkbar ist. 5). Verstellbarer Lampenapparat nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein mit einem Gewinde versehener Bolzen (23) durch den oberen, das balancierte System (5, 1ö, 11) unterstützenden Kopf des h-förmigen Fussteiles (3) des Unterstützungssystems (2, 3, 4) geht und auch durch die sich im Unterstützungsgelenk (A) schneidenden beiden Parallelogrammglieder (7, 9), und so-mit die das balancierte System (5, los 11) unterstützende Schwenkachse (z) darstellt, und dass auf dem Bolzen (23) ein gegen eine in Bolzenachsenrichtung wirkende Feder (36) arbeitender Drehgriff (37) aufgeschr2.ubt ist, der mit einer kurzen schnellen Drehung jede beliebige Klemmkraft in Bolzenachsenrichtung auf das Unterstützungsgelenk (A) ausüben kann, von Null bis zur totalen Blockierung des- selben, und damit das balancierte System (5, log 11) bezüglich seiner eigenen Parallelogrammetellung in jeden ge- wünschten Erstarrungsgrad bringen oder total blockieren kann, und ausserdem das balancierte System (5, los 11) in seiner gewählten Erstarrung oder Blockierung gegen den L--förmigen Teil (3) des Unterstüt$ungesysteme (2, 3, 4) ver- schieden stark verklemmen oder total blockieren kann. 6). Verstellbarer Lampenapparat nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Balanciergewicht eine bogenförmigeGestalt, beispielsweise in der Art eines Hakens (38) besitzt, die sich in einer solchen Weise in einer Kurve unter dem Parallelogrammgliedwerk erstreckt, dass eine Bewegungshinderung zwischen dem Balaneiergewicht (38) einerseits, und dem Unterstützungsgelenk (A) und den daran befindlichen Teilen (6, ?', 9, 37) andererseits, ver- mieden wird. ?). Verstellbarer hampenapparat nach Anspruch 1, d a d u-r o h g e k e n n z e i e h n e t , dass das Balanciergewieht nicht starr an der Verlängerung des Parallelogrammgliedes (6) befestigt ist, sondern in einem Punkt schwenkbar dort aufgehängt ist odir pendelnd an diesem Punkt hängt, welcher Punkt längs der besagten Verlängerung verschieblieh ist, und in dem für das Gleichgewicht des balancierten Systems (5, 1o, 11) notwendigen Abstand vom Gelenkpunkt (D). des Gewichtsträgers festätellbar ist, wobei das Balaneiergewicht durch zugegebene oder weggenommene Differenzgewichte, oder Zufüllen oder Ablassen von Flüssigkeit in seinem , Hohlraum, auf die für das Gleichgewicht des balancierten Systems (5, los 11) richtige Grösse gebracht wird. 8). Verstellbarer Iampenapparat nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das ünteretützungseysten, welches in bekannter Weise eine vorzugsweise runde Basis (2) und einen um die Mittelsenkrechte (S2) derselben dreh- baren Imförmigen Teil (3) besitzt, einen Eigenschwerpunkt (CGE) mit der Exzentrizität (E) von der Mittelsenkrechten (ß2) hat, und dass des vom Teil (3) in (#) getragene, um die Achse (&) schwenkbare, balancierte System seinen Eigenechwerpunkt (CGe) mit der Ez$entritität e zur Mittelsenkrechten r@2) hat und mit (CQ$) und (J2)immer in der- selben Ebene liegend, wobei (B) und (e) so gewählt sind, unter Berücksichtigung des Gewichtes des balancierten Bystems und des Gewichtes des Unterstützungssystems, dass bei jeder Drehung von teil (3) um die Mittelsenkrechte ($2) der gemeinsame Schwerpunkt des balancierten Systeme und des also des gesamten Iampengpparates, immer auf denselben Punkt (CGTOT) der als Drehaehse wirkenden Mittelsenkrechten (g2) liegt.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2605087A1 (fr) * 1986-10-10 1988-04-15 Vuarnesson Bernard Lampadaire sol-plafond
DE9306435U1 (de) * 1993-04-29 1993-07-01 Hein, Robert, Dipl.-Ing., 4200 Oberhausen Leuchtentraggestänge
WO2008017422A1 (de) * 2006-08-09 2008-02-14 Zumtobel Lighting Gmbh Tischleuchte mit parallelführung
CN113074330A (zh) * 2021-04-29 2021-07-06 北京城市风尚教育科技有限公司 一种联动平衡可调高度距离的专业台灯

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