DE1764578C3 - Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit einem Feldeffekttransistor - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit einem FeldeffekttransistorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Herstellung monolithischer, integrierter Schaltungen werden gleichzeitig durch eine Mindestzahl von Behandlungen auf einem Substrat verschiedene
aktive Halbleiterschaltungselemente, wie Dioden, Transistoren usw. oder passive Halbleiterschaltungselemente, wie Widerstände, Kondensatoren usw. angebracht.
Die durchgefühlten Behandlungen erfolgen gemäß bekannten Techniken, wie Legieren, Diffusion, epitaktisches Abscheiden oder Anbringen von dünnen Schichten. Die verlangten Eigenschaften der unterschiedlichen
Schaltungselemente erfordern jedoch manchmal Behandlungen durchzuführen, die nicht miteinander
vereinbar sind oder von denen einige andere Schaltungselemente beeinträchtigen können. Außerdem stellt
die elektrische Isolierung der Elemente untereinander entsprechend der herzustellenden Schaltung bestimmte
Anforderungen in bezug auf Polarität oder Leitfähigkeit in Übereinstimmung mit den Eigenschaften der
Schaltungselemente.
Es ist bekannt (siehe z. B. die FR-PS 14 46 319), die unterschiedlichen Schaltungselemente einer integrierten Schaltung dadurch zu isolieren, daß diese in je einer
Insel untergebracht werden, die unten durch eine tiefer liegende Schicht des dem der Insel entgegengesetzten
Leitungstyps und an den Rändern durch diffundierten Zonen des gleichen Leitungstyps wie die tiefer liegende
b>
Schicht begrenzt wird, welche Zonen sich durch die die
Insel enthaltenden) Schichten) bis zu der tieferen Schicht erstrecken und die Schaltungselemente vollständig umgeben. Die auf diese Weise für jedes
Schaltungselement gebildete Insel kann durch Polarisierung des mit dem weiteren Körperteil gebildeten
Oberganges in der Sperrichtung elektrisch isoliert werden.
Ein Feldeffekttransistor in einer monolithischen Halbleiteranordnung, die aktive Schaltungselemente
wie pnp- und npn-Transistoren oder Dioden in einer Anzahl dieser isolierten Inseln enthält, muß Anforderungen erfüllen, die durch die bekannten Techniken
nicht stets miteinander vereinbar sind.
Der Kanal eines Feldeffekttransistors hat vorzugsweise einen gleichmäßigen, verhältnismäßig hohen
spezifischen Widerstand, um die zulässige Betriebsspannung zu erhöhen, was dadurch erreicht wird, daß dieser
Kanal durch einen Teil der epitaktischen Schicht des erwünschten Leitungstyps gebildet wird, statt daß
Verunreinigungen dieses Leitungstyps in eine Schicht des entgegengesetzten Leitungstyps diffundiert werden.
Der gewählte Leitungstyp ist nicht notwendigerweise der des Substrats; die Wahl erfolgt im Zusammenhang
mit den Möglichkeiten oder Anforderungen der anderen Schaltungselemente der Schaltung und der
gewünschten Isolierung.
Dahei wird der Kanal des Feldeffekttransistors häufig in einer epitaktischen Schicht auf einem Substrat
des entgegengesetzten Leitungstyps gebildet. In diesem Falle können die die Steuerzone bzw. das Gate des
Transistors bildenden Zonen der Steuerelektrode ähnlich wie bei bekannten Verfahren durch örtliche
Diffusion von der Oberfläche der epitaktischen Schicht her angebracht werden, wobei ferner ein Teil des
Substrats, der unter dieser Schicht liegt, mit der Oberfläche der Anordnung vorzugsweise durch eine
diffundierte Zone solcher Geometrie verbunden wird, daß diese Zone das den Kanal bildende Gebiet bestimmt
und vollständig umgibt. Ein solcher Transistor läßt sich jedoch nicht gegen den weiteren Teil der Anordnung
isolieren, da ein Teil der Steuerelektrode durch einen Teil des Substrats gebildet wird, der infolgedessen die
Spannung dieser Elektrode annehmen würde, während für die anderen Elemente in oder auf dem Substrat eine
andere Spannung notwendig ist. Außerdem ist das Substrat häufig an einer leitenden Bodenfläche festgelötet.
Wenn das halbleitende Substrat des gleichen Leitungstyps wie der Kanal ist, kann eine örtliche Diffusion
aus der Oberfläche des Substrats erfolgen, statt daß ein Teil des Substrats den begrabenen Teil der Steuerelektrode bildet. Eine solche Anordnung ist aus der FR-PS
14 20 391 bekannt. Diese Anordnung enthält außer einem oder mehreren Feldeffekttransistoren einen oder
mehrere Bipolartransistoren (pnp- oder npn-Transistoren), die in der monolithischen Halbleiteranordnung
integriert sind. In dieser Anordnung bildet das Substrat einen Teil des Kollektors der Bipolartransistoren
ähnlich wie die auf diesem Substrat angebrachte epitaktische Schicht. Folglich sind die unterschiedlichen
Elemente der Schaltung nicht vollständig gegeneinander isoliert. Eine solche Anordnung ist auch aus der
US-PS 32 93 087 bekannt. Dabei wird jedoch die Basis des Bipolartransistors durch einen völlig von dem
Kollektor umgebenen Teil der epitaktischen Schicht gebildet. Es ist jedoch oft erwünscht, einen Bipolartransistor mit diffundierter Basis zur Verfügung zu haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so
auszugestalten, daß ein Feldeffekttransistor mit einem durch einen Teil einer epitaktischen Schicht gebildeten
Kanal auch dann mit anderen Halbleiterschaltungselementen, insbesondere Bipolartransistcien, kombiniert
werden kann, wenn der Leitungstyp des Substrats der Anordnung dem der epitaktischen Schicht entgegengesetzt ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst
Der Feldeffekttransistor wird dadurch gegen das Substrat isoliert, daß eine solche Dicke der ersten
epitaktischen Schicht vorgesehen wird, daß nach der Diffusion der örtlichen begrabenen Schicht zwischen
dieser begrabenen Schicht und dem Substrat noch ein Teil der ersten epitaktischen Schicht mit der ursprünglichen Dotierung zurückbleibt, während weiter die
komplexe epitaktische Schicht in isolierte Inseln aufgeteilt wird. Die Dicke des zurückbleibenden Teils
der ersten epitaktischen Schicht zwischen der begrabenen Schicht und dem Substrat wird möglichst groß
gewählt, um die Streukapazität und die Wirkung parasitärer Transistoren zu verringern.
Der auf diese Weise erhaltene Feldeffekttransistor ist vollständig isoliert und hat die Vorteile eines durch eine
epitaktische Schicht gebildeten Kanals, d. h. einen hohen, gleichmäßigen spezifischen Widerstand und
somit eine hohe zulässige Spannung und gute Reproduzierbarkeit, da das epitaktische Abscheiden
sich genau wiederholen läßt und darauf die Diffusionen sich sehr genau durchführen lassen.
Es können z. B. örtlich isolierende Vordiffusionen vor
dem ersten epitaktischen Abscheiden durchgeführt werden. Nach dem Anbringen der ersten epitaktischen
Schicht werden auf deren Oberfläche isolierende Diffusionen in de- gleichen Form wie die Vordiffusionen
durchgeführt und gleichzeitig wird die begrabene Schicht der Steuerelektrode des Feldeffekttransistors
angebracht; nach dem Anbringen der zweiten epitaktischen Schicht werden auf deren Oberfläche wieder
isolierende Diffusionen in der gleichen Form wie die vorhergehenden durchgeführt, während das Oberflächengebiet der Elektrode des Feldeffekttransistors
eindiffundiert wird.
Zwischen diesen unterschiedlichen Stufen lassen sich andere Diffusionen verschiedenen Leitungstyps durch
übliche Techniken durchführen, um anderen aktive oder passive Schaltungselemente in dem gleichen Halbleiterkörper unterzubringen.
Die Struktur des bei dem Verfahren nach der Erfindung erhaltenen Feldeffekttransistors in den zwei
aufeinanderfolgenden Teilschichten einer epitaktischen Schicht auf einem Substrat entgegengesetzten Leitungstyps ermöglicht die Herstellung dieses Transistors mit
der der anderen Halbleiterschaltungselemente zu vereinigen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen die
Fig. la bis lh schematisch Schnitte längs der Linie I-I
in F i g. 2 einer Halbleiteranordnung in verschiedenen Herstellungsstufen durch ein Verfahren nach der
Erfindung,
F i g. 2 schematisch eine Draufsicht auf diese Halbleiteranordnung,
F i g. 3 das Schaltbild eines Verstärkers mit unter
anderem Feldeffekttransistoren und Komplementärtransistoren,
Fig.4 schematisch einen Schnitt durch eine Halbleiteranordnung, in der gegeneinander isolierte aktive
Schaltungselemente der Schaltung nach Fig.3 durch
j ein Verfahren nach der Erfindung integriert sind.
Es sei bemerkt, daß in den Figuren die maskierenden
Oberflächenschichten z. B. aus Siliciumoxid nicht angegeben sind. Diese Schichten werden in der Beschreibung
nicht erwähnt, da deren Ausbildung und die Anbringung
iü von Fenstern darin für Maskierungszwecke in üblicher
nachträglich einzudiffundierenden Dotierstoffs ist nicht
stets erwähnt
π η-leitenden Kanal in einer η-leitenden epitaktischen
Schicht beschrieben, aber es kann in gleicher Weise selbstverständlich auch ein Transistor mit einem
p-leitenden Kanal in einer p-leitenden epitaktischen
Schicht angebracht werden. Zu diesem Zweck braucht
2n nur der Leitungstyp umgekehrt zu werden.
Auf einem p-leitenden Einkristall-Siliciumkörper 1
(Fig. la) wird in der Fläche 3 dieser Scheibe eine Vordiffusion in einem Gebiet 2a (F i g. Ib) durchgeführt,
dessen Form der der Isolierzonen für die Ränder der
>: isolierten Inseln entspricht Die nachfolgenden Stufen
betreffen das epitaktische Abscheiden einer Schicht 4 über die ganze vorbereitete Oberfläche 3 mit einer
geringen Dotierstoffkonzentration und mit einem dem des Körpers oder des Substrats 1 entgegengesetzten
jo Leitungstyp (F i g. 1 c).
Darauf wird auf der Oberfläche 6 der epitaktischen Schicht 4 eine Vordiffusion in einem Gebiet 2i»(F i g. Id)
entsprechend dem Gebiet 2a und in einem Gebiet 5a mit der erwünschten Konfiguration des begrabenen Teiles
i> der Steuerelektrode des Transistors durchgeführt.
Dann wird eine epitaktische Schicht 7 (F i g. Ie) über
die ganze Oberfläche 6 der ersten Schicht 4 mit einer Dotierstoffkonzentration gleich der der ersten Schicht 4
und mit dem gleichen Leitungstyp angebracht.
An Auf der Oberfläche 9 der zweiten epitaktischen
Schicht 7 wird dann eine Vordiffusion in einem Gebiet 2c(F i g. If) entsprechend den Gebieten 2a und 26 und in
einem Gebiet 11a mit der erwünschten Konfiguration der Oberflächenzone durchgeführt, die sich bis zum
-i > begrabenen Gebiet der Steuerelektrode des Transistors
erstreckt.
Eine Diffusion des entgegengesetzten Leitungstyps wird in einem Gebiet 12a zur Bildung des Oberflächengebiets der Steuerelektrode (Fig. Ig) von der Oberflä-
"i" ehe 9 her durchgeführt. Die Geometrie dieses Gebiets
wird vorzugsweise so gewählt, daß dieses Gebiet mit dem Gebiet Ufa zusammenhängt, so daß die endgültige
Steuerelektrode 11, 12 den Kanal 13 zwischen den Source- und Drainelektroden 8 und 10 vollständig
r> umgibt Eine letzte Diffusion des einen Leitungstyps
dient zur Bildung der Kontaktzonen des Kanals bei 8a und 10a
Nach diesen aufeinanderfolgenden Diffusionen bilden die Zonen 2a, 2b und 2c gemeinsam die Ränder der
in Inseln, während die Zone Wb sich bis zur begrabenen
Zone 5 zur Bildung des zweiten Teiles der Steuerelektrode erstreckt, wobei die Diffusionen 12a und 5d eine
solche Tiefe erreichen, daß für den Kanal die erwünschte Dicke der epitaktischen Schicht zuriick-
hi bleibt. Fig. lh zeigt den auf diese Weise erhaltenen
Transistor.
Der begrabene Teil 5 der Steuerelektrode hat eine Kontaktzone 11 und die c :.ie Steuerelektrode ist mit 12
bezeichnet. Der Kanal 13 enthält eine Zone 8, die Sourcezone, und eine Zone 10, die Drainzone, die beide
einen sehr niedrigen spezifischen Widerstand aufweisen. Die durch die Zone 14 gebildete Insel isoliert den
Transistor gegen das Substrat 1 und gegen andere Schaltungselemente im Körper.
Dieser Transistor ist in Draufsicht in F i g. 2 dargestellt, in der entsprechende Teile mit den gleichen
Bezugsziffern bezeichnet sind. Es wird einleuchten, daß die zwei Steuerelektroden miteinander verbunden sind
und elektrisch ein Ganzes bilden. Dies ist jedoch nicht notwendig und durch das Verfahren nach der Erfindung
kann ein Feldeffekttransistor jeder erwünschten Geometrie hergestellt werden.
Das Schaltbild nach F i g. 3 ist das eines Verstärkers mit hoher Eingangsimpedanz und geringem Rauschen,
in dem Feldeffekttransistoren und Bipolartransistoren und eine die Spannung begrenzende Diode in einer nach
dem Verfahren nach der Erfindung hergestellten monolithischen Halbleiteranordnung verwendet werden.
Der Eingang des Verstärkers ist mit £ der Ausgang mit S bezeichnet. Der Feldeffekttransistor 71 ergibt eine
hohe Eingangsimpedanz.
Der Feldeffekttransistor T2, der Γι gleich ist, bildet
einen Begrenzer, der eine sehr hohe dynamische Belastung von T] ermöglicht und der einen niedrigen
Gleichstromwiderstand aufweist. Der Transistor 7Ί ergibt daher eine hohe Verstärkung.
Die Diode D liefert eine ununterbrochene Verbindung mit Spannungstransponierung, aber mit einer
niedrigen, dynamischen Impedanz. Die Komplementärtransistoren Ti und Ta, die als Verstärker geschaltet sind,
erlauben eine Speisung mit sehr niedriger Gleichspannung. Du' mit diesen Elementen verbundenen Widerstände
Ri bis Rs werden nicht beschrieben, da deren
Anbringung in einem Halbleiterkörper in bekannter Weise erfolgen kann. Sie können z. B. eindiffundiert
oder in dünnen Schichten angebracht werden.
Andere Elemente dieser Anordnung sind schematisch in F i g. 4 dargestellt. Diese Figur zeigt einen Feldeffekttransistor
gleich Γι und T2, eine Diode mit schroffem
Übergang und die zwei Komplementärtransistoren Ti
und 7i. Diese Schaltungselemente sind in einem Körper mit einer aus der epitaktischen Schicht 22 und
epitaktischen Schicht 23 bestehenden Schicht auf einem Substrat 21 des entgegengesetzten Leitungstyps untergebracht.
In diesem Beispiel ist die Schicht n-le:tend und das Substrat 21 p-leitend.
Jedes aktive Schaltungselement ist in einer isolierten Insel untergebracht, während die diffundierten, sich bis
zum Substrat 21 erstreckenden Zonen 24 die Inseln voneinander trennen. In einer ersten Insel ist der
Feldeffekttransistor untergebracht, dessen Kanal 20 zwei Kontaktzonen 28 und 30, die Source- bzw.
Drainelektroden enthält; das Oberflächengebiet 29 der Steuerelektrode wird aus der Oberfläche der epitaktischen
Schicht ähnlich wie die Kontaktzone 27 der zweiten Steuerelektrode eindiffundiert, während der
tiefer liegende Teil derselben durch die begrabene Schicht 26 gebildet wird, die aus der Oberfläche der
ersten Schicht 22 der epitaktischen Schicht eindiffundiert wird. Der Teil 25 dieser Schicht isoliert den
Transistor gegen das Substrat 21.
Die in einer zweiten Insel untergebrachte Diode hat ein Oberflächengebiet 35, das als Kathode dient, und aus
der Oberfläche der Schicht 23 eindiffundiert ist, und ein begrabenes Gebiet 33, das als Anode dient und aus der
Oberfläche der Schicht 22 eindiffundiert ist Die zwei Diffusionen von 33 und 35 vollziehen sich gemeinsam
und es ergibt sich ein schroffer Übergang, der die Eigenschaften der Diode begünstigt.
Der in einer dritten Insel untergebrachte pnp-Transi-
Der in einer dritten Insel untergebrachte pnp-Transi-
-> stor enthält einen Emitter 41, der aus der Oberfläche der
Schicht 23 eindiffundiert ist, und eine Basis 40, die aus dergleichen Oberfläche eindiffundiert ist. Der Kollektor
dieses Transistors wird durch eine begrabene Schicht 38, die aus der Oberfläche der Schicht 22 eindiffundiert ist
!■■>
und durch eine Kontaktzone 39 gebildet, die aus der Oberfläche der Schicht 23 eindiffundiert ist. Der
Kollektor wird durch den nach den verschiedenen thermischen Behandlungen unter der begrabenen
Schicht 38 zurückbleibenden Teil 37 der ersten
ι ι epitaktischen Schicht 22 gegen das Substrat 21 isoliert.
Der npn-Transistor in einer vierten Insel weist die übliche Struktur auf. Dieser Transistor enthält einen
diffundierten Emitter 45, eine diffundierte Basis 46 und einen Kollektor, der durch den Teil der epitaktischen
ι Schicht in der Insel 43 und eine begrabene Schicht 44 mit niedrigem spezifischem Widerstand gebildet wird,
welche begrabene Schicht aus der Oberfläche der ersten Schicht 22 eindiffundiert ist, wobei der Kollektor mit
einer Kontaktzone 48 versehen ist.
) Es wird einleuchten, daß die verschiedenen, vorerwähnten, im Halbleiterkörper untergebrachten Schaltungselemente miteinander vereinbar sind und daß die zur Herstellung derselben erforderlichen Behandlungen ähnlich denen der Fig. la bis lh sind und daß die
) Es wird einleuchten, daß die verschiedenen, vorerwähnten, im Halbleiterkörper untergebrachten Schaltungselemente miteinander vereinbar sind und daß die zur Herstellung derselben erforderlichen Behandlungen ähnlich denen der Fig. la bis lh sind und daß die
• Elemente gut gegeneinander isoliert werden, wenn das Substrat und die Inseln in der erwünschten Weise
polarisiert werden. Bei dem Feldeffekttransistor ist es meistens möglich, der Insel 25 eine Spannung
zuzuführen, die die Übergänge zwischen dieser Insel und der Elektrode 26 und zwischen dieser Insel und dem
Substrat 21 sperrt, so daß dieser Transistor gegen den weiteren Teil des Körpers isoliert wird. Es ist manchmal
möglich, in einigen der vorerwähnten isolierten Inseln mehrere, gegebenenfalls identische Schaltungselemente
■■ unterzubringen.
Die vorstehend beschriebene Anordnung ist nur als Beispiel dargestellt. Außer den erwähnten Halbleiterschaltungselementen
oder statt derselben lassen sich durch entsprechende, vereinigbare Behandlungen ande-
• ■ re aktive oder passive Schaltungselemente anbringen.
Durch Umkehrung der erwähnten Leitungstypen können auch miteinander vereinigbare Schaltungselemente
in einer monolithischen Anordnung untergebracht werden, die aus einem η-leitenden Halbleiterkör-■
per mit einer p-leitenden epitaktischen Schicht besteht
Bei der Herstellung der Anordnung nach F i g. 3 ist es vorteilhaft, gleichzeitig die begrabenen Schichten 26,38
und 33 und den zwischenliegenden Teil der Isolierzoner 24 einzudiffundieren. Auch die Gebiete 29 und 41, sowie
'· "■ die Zonen 35,40,28,30 und 45 und die Zonen 27,34 und
39 und die oberen Teile der Isolierzonen 24 lassen sich gleichzeitig eindiffundieren.
Als Beispiel werden nachstehend die wesentlicher Herstellungsstufen eines Feldeffekttransistors beschrie·
·" ben(s. auch die F ig. la bis lh).
Auf einem p-leitenden Einkristall-Siliciumkörper mil
einer Dicke von etwa 150 μπι und einem spezifischer
Widerstand von etwa 5 bis 10 Ohm - cm (1 in Fi g. la
wird auf der Oberfläche 3 p+-Leitung erzeugendes Boi
' > im Gebiet 2a rings um die für den Transistor bestimmte
Stelle (Fig. Ib) zur Bildung der den Rand dei
isolierenden Insel bildenden Isolierzone vordiffundiert Die Oberflächenkonzentration beträgt 1019 bis 1021
Atome/cm3.
Nach dem Entfernen der während der vorhergehenden Diffusion entstandenen Oxydschicht wird in
bekannter Weise eine erste, η-leitende epitaktische Schicht mit einer Dotierstoffkonzentration von etwa
1015 bis 1016 Atomen/cm3 bis zu einer Dicke von etwa 10
bis 15 μΐη (4 in F i g. 1 c) angebracht.
Auf dieser ersten epitaktischen Schicht wird eine zweite isolierende Borvordiffusion in einem Gebiet 2b
entsprechend dem Gebiet 2a durchgeführt; das Gebiet 2b hat die gleichen Eigenschaften wie das Gebiet 2a.
Gleichzeitig mit dieser Vordiffusion wird das p-leitende Vordiffusionsgebiet 5a mit einer Oberflächenkonzentration
von 1019 bis 1020 Atomen/cm3 zur
Bildung der begrabenen Schicht der Steuerelektrode des Transistors gebildet.
Darauf wird die bei der vorhergehenden Diffusion entstandene Oxydschicht entfernt und eine zweite
epitaktische Schicht in gleicher Weise wie die erste und vom gleichen Leitungstyp mit der gleichen Konzentration
bis zu einer Dicke von 5 bis 10 μπι angebracht (7 in
Fig. Ie).
Auf dieser zweiten epitaktischen Schicht wird eine dritte Borvordiffusion im Gebiet 2c entsprechend den
Gebieten 2a und 2b durchgeführt, wodurch die Zonen 2c die gleichen Eigenschaften wie die Zonen 2a und 2b
aufweisen. Während der unterschiedlichen Behandlungen zur Herstellung des Transistors treffen die drei
Diffusionen von 2a, 2b und 2c durch die Dicke der zwei epitaktischen Schichten hin zusammen und bilden die
Zonen 2 (F i g. 1 h) für die Isolierung der Insel, in der der Transistor untergebracht wird. Gleichzeitig mit dieser
dritten Diffusion wird die Vordiffusionszone 1 la mit Bor ausgeführt, um die Kontaktzone der Elektrode zu
bilden, wobei die Oberflächenkonzentration 10" bis 1020
Atome/cm3 beträgt. Diese Diffusionszone 11 wird durch
die Dicke der zweiten epitaktischen Schicht hin bis zu der begrabenen Schicht diffundiert, um ein ununterbrochenes
p-leitendes Gebiet 5,11 zu bilden, das eine der Steuerelektrodenzonen des Transistors bildet.
Darauf wird bei 12a Bor mit einer Oberflächenkonzentration von 1018 bis 1019 Atomen/cm3 eindiffundiert
zur Bildung der zweiten Steuerelektrodenzone des Transistors.
Dann wird Phosphor in den Gebieten 8a und 10a (F i g. Ig) mit einer Oberflächenkonzentration von etwa
1021 Atomen/cm3 eindiffundiert, welche Zonen (n +-Leitung)
die Source- und Drainkontaktzonen des Transistors bilden.
Die Anordnung wird dann durch Anbringung der Kontakte, z. B. durch Metallisierung im Vakuum,
fertiggestellt und in üblicher Weise in einer Umhüllung untergebracht.
Es können andere Dotierstoffe und andere Konzentrationen als die hier genannten benutzt werden. Ferner
können in einer monolithischen Halbleiteranordnung z. B. auch Kondensatoren untergebracht werden. Statt
Siliciumoxid kann Siliciumnitrid verwendet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit einer in elektrisch gegeneinander :>
isolierte Inseln aufgeteilten epitaktischen Schicht eines ersten Leitungstyps auf einem Substrat eines
zweiten, zum ersten entgegengesetzten Leitungstyps, bei der in mindestens einer dieser Inseln ein
Feldeffekttransistor angeordnet ist, dessen Kanalzone durch einen Teil der epitaktischen Schicht
gebildet wird und dessen erste Steuerzone mit zur Kanalzone entgegengesetztem Leitungstyp von der
Oberfläche der epitaktischen Schicht her eindiffundiert wird, derart, daß sie einer durch die Kanalzone
von ihr getrennten zweiten Steuerzone des gleichen Leitungstype gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Steuerzone (5,
11) durch Diffusion einer örtlichen, vom Substrat (1) isolierten, begrabenen Schicht (5) des zweiten
Leitungstyps von einem Vordiffusionsgebiet (5d) her, das an der Oberfläche einer ersten auf das
Substrat abgeschiedenen epitaktischen Schicht (4) vor dem Anbringen einer zweiten epitaktischen
Schicht (7) eindiffundiert wird, wobei die erste und die zweite epitaktische Schicht den ersten Leitungstyp aufweisen, und durch Diffusion einer die
Kanalzone (13) umgebenden Zone (11) des zweiten Leitungstyps von der Oberfläche der zweiten
epitaktischen Schicht (7) her erzeugt wird, wobei diese Zone (U) sich bis zu der genannten
begrabenen Schicht (5) erstreckt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite epitaktische Schicht (7) die
gleiche Dotierungskonzentration wie die erste epitaktische Schicht (4) aufweist.
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