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DE1764483U - Schopf- und teilschere. - Google Patents

Schopf- und teilschere.

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Publication number
DE1764483U
DE1764483U DE1953D0006742 DED0006742U DE1764483U DE 1764483 U DE1764483 U DE 1764483U DE 1953D0006742 DE1953D0006742 DE 1953D0006742 DE D0006742 U DED0006742 U DE D0006742U DE 1764483 U DE1764483 U DE 1764483U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling stock
roller table
rolling
lifting
cropping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1953D0006742
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DE1953D0006742 priority Critical patent/DE1764483U/de
Publication of DE1764483U publication Critical patent/DE1764483U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Schopf-umd Teileobgre mit anschließendem Ablauirollgang
    für das Walzgut in eine ? kontinuierlichen Walzenstraße,
    insbesondereBreitbandetraße
    --------------
    Walzgut wird geschopft, um einwandfreie Enden zu
    erhalten AuBerdem wird es auf Länge geschnitten. Um länge-
    res Walzgut, wie Bandeisen und Draht, zur Zeitersparnis
    während der Bewegung SO hopfen und schneiden zu können, sind besondere Scheren entwickelt worden. Beim So hopfen von
    Draht, Bandeisen geringerer Breite und sonstigem Feineisen,
    fallenverhältnismäßig leichte und kurze Sohopfenden an,
    die ohne besondere Schwierigkeiten aus dem Ablaufrollgang entfernt werden können, sei es, daß sie frei swisohen zwei Rollrangsrollen hindurchfallen, sei es, daß sie vor bewegliche Arbeitsplatten od.dgl. stoßen, durch die sie infolge ihrer geringen Nase abgeleitet werden, während das normale Walzgut diese Platten zur Seite drängen kann und geradeaus weiterläuft.
  • Bei Breitbandetraßen fallen jedoch Sohopfenden an, die verhältnismäßig lang und schwer sind. Ihre Länge ist so groß, daß sie nicht mehr zwischen zwei Rollgangsrollen hindurchfallen können, so daß die bekannten Ableitmittel für die Feineisenschopfenden nicht mehr geeignet sind, die
    sohweren Schopfenden von BreitbSndern aus dem Rollgang zu
    entfernens Man läßt deshalb vielfach die BreitbandsOhopf-
    0 um
    enden au. e Rogang. B ! de Walzgut weiterwandern, ua
    sie an einer sehr oder weniger geeigneten Stelle muhow aus
    diesem au entfernet
    Diese Nachteile können auch dadurch sieht beseitigt
    werden, wenn cam $inm bekannten Vorschlag folgt und in den
    Ablaufrollpng Ableitmittel nach Art einer heb-und senk-
    baren Weiche verwendete deren vorderes Ende z. ma Ableiten
    der Schöpfenden über den Rollgang hinaus angehoben wird,
    um die Enden nach unten hin abzuleiten, weil diese unter
    Umständen 90 lang und steif sein können, daß man sie nicht
    einfach nach unten ableiten kann, es sei denn, daß man die
    ! ! !
    Weiche unverhältnismäßig lang macht.
  • Nach der Neuerung wird bei einer kontinuierlichen Walzenstraße, insbesondere Breitbandstraße, mit Schopf-und Teilschere für das Walzgut und anschließendem Ablaufrollgang für das Walzgut vorgeschlagen, hinter der Sohopf-und Teilsohere Aussortiervorrichtungen anzuordnen, die aus einer Anhebvorriohtung für den ersten Schopf und einer Arretiervorrichtung für den zweiten Schopf besteht.
  • Die Anhebvorrichtung für den ersten Schopf besteht aus einer mit ihrem vorderen Ende gegen Rollgang und Walzrichtung geneigten Auflaufsohrage, die in bekannter Weise durch eine von der Sohopfsohere gesteuerte Hubvorrichtung um einen Drehpunkt am hinteren Ende anhebbar ist. die Arretiervorrichtung für den zweiten Schopf besteht neuerungsgemäß aus einem von dem Walzgut gesteuerten, in die Rollgangsbahn bewegbaren Anschlag. Sie liegt zweokmäßig in Walzrichtung hinter der Ableitvorrichtung für den ersten Schopf.
  • Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Neuerung sind der Anheb-und der Arretiervorriohtung seitliche Abschiebevorrichtungen oder ein Hubmagnet ododgl. luttel für
    de Schopfenden zugeordnet.
    dieder Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in
    einer Seitenansicht schematisoh wiedergegeben.
    Das aus den Arbeitswalzen 1 des letzten Walzgerü-
    etes austretende Wglzgut in Pom eines B"itbandes ist
    mit 2 bezeichnet. ? und 4 sind die Trommeln einer umlau-
    .. < fndenShere . 3 ie. oln ines Ablaufrollgangs
    dgl ! ueber den ersten Rollen des Rollgangs hinter der Schere ist eine Auflaufsohrage 6 bei 7 sohwenkbar gelagert, die durch eine Hubvorrichtung 8,9 angehoben bzw. abgesenkt werden kann. Die Hubvorrichtung 8,9 wird von einem Nocken 10 der unteren Soherentrommel 4 über einen Anschlag 11 und Leitung 12 gesteuert.
  • Hinter der Auflaufschräge 6 ist im Rollgang 5 eine Arretiervorrichtung 13 angeordnet, deren Bewegungszylinder 14 über eine Leitung 15 mit Druckmittel versorgt wird, dessen Steuerung über einen Tasthebel 16 erfolgt, der von
    unten gegen das Walzgut 2 drückt. Die Steuerung ist so aus-
    gebildete daß bei Vorhandensein von Walzgut der Anschlag 13
    zurückgezogen ist, so daß der Durchlauf über den Rollgang 5
    freigegeben wird. Ist kein Walzgut über dem Hebel 16 vor-
    banden, so kann dieser durch Federdruok od. dgl. nach oben
    ausschwenken und steuert dabei die Leitung 15 an, daß der
    Anschlag13 angehoben wird.
    In der dargestellten Lage befindet sich die Auflauf-
    oohräge 6 mit ihrem vorderen Ende unterhalb der Oberfläche
    der Rollgängsrollen p so daß der erste Schopf 2a auf die
    Schräge 6 aufläuft. Beim Schnitt durch die Schere 4 be-
    tätigt der Nocken 10 den Anschlag 11, so daß die Auflauf-.
    schräge 6 mit dem abgeschnittenen Schopf 2'angehoben wird,
    wie gestrichelt eingezeichnet ist. Das unmittelbar hinter
    dem Sohopf 2a folgende normale Walzgut 2 kann nun ungehin-
    dort auf dem Rollgang ? weiterlaufen wobei durch das Walz-
    gut der Hebel 16 nach unten gedruckt und der Anschlag 13 zu-
    rückgezogen ist. wahrend dieser Zeit kann durch nicht nä-
    her dargestellte, an sich bekannte Vorrichtungen, der
    Schopf 2a von der Auflaufschräge 6 seitlich abgeschoben
    oder abgehoben werden.
    Sobald das Breitband durohgelaufen ist und das Ende
    g, sohopf-t werden soll. wird der Hebel 16 freigegeben und
    dadurch der Anschlag t ? in die gestrichelt eingezeichnete
    HochlageUberfUhrt* Sie Anordnung ist dabei so getroffen,
    dß das Anheben de<& Anschlages 13 erst kurz vor Eintreffen
    . etn. SohopfasrlgtNitb eingezeichnet ist...
    ahrend das normale Walzgut weiterlautt wird der zweite
    Schöpf bdurch den Anschlag 13 festgehalten, um ebenfalls
    OP
    droh Aböohiebe oder Anheoevorriohtungen entfernt su wer
    den, Für dieses Entfernen steht genügend Zeit bi9 zum Ein-
    treffen des ersten Sohöpfes des nächsten Breitbandes zur
    Verfügung.
    Durch die Einrichtung wird in einfacher Weise ein
    selbsttätiges Aussortieren der beiden Sohopfenden erreicht,
    oo daß diese nicht mehr mit dem Walzgut auf dem Abla. ufroll-
    gangweiterwandern und erst später mühselig entfernt werden
    müssen.

Claims (3)

  1. Sohutzansprüche -m. IW mw--
    1. Schopf-und Teilschere mit anschließendem Ablaufrollgang für das Walzgut in einer kontinuierlichen Walzenstraße, insbesondere Breitbandstraße, mit in die Bewegungsbahn des Walzgutes ein-und ausbringbare Ableitmittel für die Sohopfenden. gekennzeichnet durch eine als Anheb-Vorrichtung für den ersten Sohopf dienende Auflaufsohrage (6), die mit ihrem vorderen Ende gegen Rollgang und Walzriohtung geneigt ist, sowie durch eine Arretiervorrichtung (13 14)
    ft den zweiten Schopf.
  2. 2. Schopf- und Teilschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (13,14) für den zweiten Schopf (2b) in Walzrichtung hinter der Ableitvorrichtung (6) für den ereten Sohopf (2a) liegt.
  3. 3. Schopf- und Teilschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhebe- und der Arretiervorriohtung seitliche AbsohiebeTorriohtungen oder ein Hubmagnet od. dgl. Mittel für die Schopfenden zugeordnet sind «
DE1953D0006742 1953-07-30 1953-07-30 Schopf- und teilschere. Expired DE1764483U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953D0006742 DE1764483U (de) 1953-07-30 1953-07-30 Schopf- und teilschere.

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953D0006742 DE1764483U (de) 1953-07-30 1953-07-30 Schopf- und teilschere.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1764483U true DE1764483U (de) 1958-04-03

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ID=32781609

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1953D0006742 Expired DE1764483U (de) 1953-07-30 1953-07-30 Schopf- und teilschere.

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DE (1) DE1764483U (de)

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