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DE1763895B2 - Vorrichtung zum automatischen Durchführen von Bearbeitungsvorgängen - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Durchführen von Bearbeitungsvorgängen

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Publication number
DE1763895B2
DE1763895B2 DE19681763895 DE1763895A DE1763895B2 DE 1763895 B2 DE1763895 B2 DE 1763895B2 DE 19681763895 DE19681763895 DE 19681763895 DE 1763895 A DE1763895 A DE 1763895A DE 1763895 B2 DE1763895 B2 DE 1763895B2
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DE
Germany
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workpiece
tool
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bolt
movement
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Application number
DE19681763895
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English (en)
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DE1763895C3 (de
DE1763895A1 (de
Inventor
Friedrich 8375 Ruhmannsfelden Guetlhuber
Lothar 8360 Deggendorf Kasper
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Deggendorfer Werft und Eisenbau 8360 Deggendorf GmbH
Original Assignee
Deggendorfer Werft und Eisenbau 8360 Deggendorf GmbH
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Publication date
Application filed by Deggendorfer Werft und Eisenbau 8360 Deggendorf GmbH filed Critical Deggendorfer Werft und Eisenbau 8360 Deggendorf GmbH
Priority to DE19681763895 priority Critical patent/DE1763895B2/de
Priority to CH1316869A priority patent/CH490158A/de
Priority to FR6929713A priority patent/FR2016732A1/fr
Priority to GB4335969A priority patent/GB1286976A/en
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Publication of DE1763895B2 publication Critical patent/DE1763895B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/028Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams
    • B23K9/0288Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams for welding of tubes to tube plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

Es ist bekannt, örtlich begrenzte Bearbeitungsvorgänge, wie z. B. das Einschweißen einzelner Rohre in einen Rohrboden, automatisch durchzuführen (deutsche Patentschrift 1 142977). Bei derartigen Vorrichtungen wird das Werkzeug, z. B. ein Schweißbrenner, jeweils von Hand in eine solche Lage zu einer Brarbcitungsstelle gebracht, daß dann mittels entsprechender Steuerungselemente eine automatische Führung des Werkzeuges in Form einer zum Ausgangspunkt zurückfuhrenden, vorwiegend kreisförmigen Bewegung erfolgt. Für das Einschweißen des benachbarten Rohres oder einen sonstigen nächstfolgenden gleichartigen Bearbeitungsvorgang muß die Vorrichtung mit dem Werkzeug neu eingerichtet werden.
Eine solche Arbeitsweise ist trotz der automatischen Durchführung der einzelnen Bearbeitungsvorgänge dann wenig vorteilhaft, wenn eine größere Zahl gleichartiger Vorgänge an verschiedenen Stellen eines Werkstückes durchzuführen ist. In solchen Fällen
dies 11 If ft auf das Einschweißen oder Einwalzen von Rohren in einen Rohrboden, aber auch auf andere Bearbeitungsvorgänge, wie Bohren, Fräsen, Härten, Löten, Schneiden usw. zu ist die für das Einrichten der Vorrichtung an jeder nächstfolgenden Stelle insgesamt aufzuwendende Zeit im Verhältnis zur Bear beitungszeit recht lang. Hinzu kommt, daß beim Schweißen und anderen Vorgängen zu Beginn häufig betriebsmäßige Fehler, wie Porenbildungen od. dgl., auftreten.
Es sind fo-ner Werkzeugmaschinen mit programmierter Steuerung für beliebige vorgegebene Kurvenbahnen in zwei Koordinatenrichtungen und auch für die Bearbeitung dreidimensionaler Flächen bekannt (VDI-Zeitschrift 1958, Seiten 1566 bis 1572; Feinwerktechnik 1962, Seiten 447 bis 449). Solche Steuerungen dienen dazu, die für die Bearbeitung eines Werkstuckes erforderlichen Daten von einer Zeichnung oder einem Modell über einen Computer, einen Lochstreifen oder sonstigen Informationsträger fur die Beeinflussung der Werkzeug- oder/und Werkstückbewegungen zu vermitteln.
Mit diesen Vorrichtungen - entsprechendes gilt für die Steuerung von Elektronenstrahl-Maschinen (VDI-Zeitschrift 1966, Seiten 1269 bis 1273) - handelt es sich stets um die Einhaltung vorgegebener Sollwerte nach Maßgabe einer Zeichnung oder eines Mo- dells.
Demgegenüber geht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe von den eingangs geschilderten Veihältnissen aus. In diesem Sinne soll eine automatische Bearbeitung vor allem in solchen Fällen durchgeführt werden, wenn es sich um die periodische Wiederholung von endlos geschlossenen Kurven an verschiedenen Stellen eines Werkstückes mit etwaigen geringen Ungenauigkeiten handelt, wie es z.B. beim
r-
Einschweißen von Rohren in vorgelochte Rohrböden durch Schrumpfungen vorkommt. Dabei können die nichtvorhersehbaren Istwert von den Sollwerten bestimmter Bewegungsvorgänge abweichen, so daß mit einer nur die letzteren berücksichtigenden Programmsteuerung Fehlerquellen möglich sind, die sich bei einer größeren Anzahl periodisch wiederholter Einzelvorgänge sogar addieren können.
Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß für die Fortschrittsbewegung des Gesamtsystems in einer durch Führungsglieder, z. B. Schienen, bestimmten Richtung zwei Elemente vorhanden sind, von denen zum selbsttätigen Ausgleich etwaiger Ungenauigkeften der Teilungsabstände von aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstellen mindestens ein Element mit dem Werkstück kraftschlüssig verbunden ist und daß zwei weitere Elemente zur Steuerung einer überlagerten Bewegung des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück entsprechend den gewünschten, sich periodisch wiederholenden Kurven dienen.
Weitere spezielle Merkmale der Erfindung bestehen darin,
daß zum Fixieren des Gesamtsystems gegenüber dem Werkstück in relativ geringem Abstand von der jeweiligen Bearbeitungsstelle angeordneter Zentrierbolzen in Verbindung mit einem nur eine Bewegungsrichtung zulassenden Führungselement {Rad) dient, das sich an einer davon entfernt liegenden Stelle befindet,
daß in einem Element, z. B. im Grundtisch, eine Steuerwelle gelagert ist, auf der mehrere Steuerscheiben angeordnet sind, die entsprechend den von ihnen zu beeinflussenden Bewegungsvorgängen anderer Elemente, z. B. des Bolzentisches, des Längstisches, des Quertisches und der Verriegelungsbolzen, ausgebildet und denen Abtastelemente zugeordnet sind,
daß zur stets kraftschlussigen Anlage der Abtastelemente gegen die zugehörigen Steuerscheiben je zwei Tische durch Federn miteinander verspannt sind,
daß das Werkzeug im Quertisch mittels eines Exzenters gelagert ist, dessen Umlauf zu einer zusätzlichen, der Kurvenführung überlagerten Rührbewegung de-j Werkzeuges dient,
daß die für den Längsvorschub und den Quervorschub des Werkzeuges dienenden Elemente mit einstellbaren Bauteilen, z. B. verschiebbaren Buchsen, ausgerüstet sind, die im Zusammenwirken mit festen Anschlägen (Bremsen) während uer Bearbeitung an einer Stelle des Werkstückes zur jeweiligen Voreinstellungder für die nächste Bearbeitungsstelle geltenden Koordinaten dienen,
daß das Werkzeug während der intermittierenden geraden Fortschrittsbewegungen zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Kurvenbewegungen zeitweise außer Betrieb ist,
daß mehrere Werkzeuge zur gleichzeitigen Durchführung der Bearbeitungsvorgänge an verschiedenen Stellen des Werkstückes vorhanden sind.
Der mit der Erfindung erreichte technische Fortschritt ist also darin zu sehen, daß eine solche Vorrichtung mit Hilfe bestimmter, für die jeweils durchzuführenden Bearbeitungsvorgänge ausgebildeter Steuerelemente vollkommen selbsttätig eine Mehrzahl gleichförmiger Einzelbearbeitungen an verschiedenen Stellen eines Werkstückes durchführt, wobei die genaue gegenseitige Lage der aufeinanderfolgenden Bearbeitungsslellen jeweils von den dafür in Betracht kommenden Gegebenheiten dos Werkstückes bestimmt wird.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind auf
der Zeichnung mehrere Ausführungsformen einer
derartigen Vorrichtung und verschiedene Formen der
betreffenden Bearbeitungsvorgänge beispielsweise dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine z. B. zum Einschweißen von Rohren in einen Rohrboden dienende Vorrichtung im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die gleiche Vorrichtung,
Fig. 3 eine Draufsicht der gleichen Vorrichtung,
Fig. 4 einen Rohrbodenausschnilt mit dem Verlauf
eines zusammenhängenden Bearbeitungsvorganges,
Fig. 5 den Verlauf einer einzelnen Periode der Werkzeugbewegung mit dem zugehörigen Zustand des Steuersystems,
Fig. 6 ein zusätzliches Steuerelement für das Werkzeug,
*« F i g. 7 die Auswirkung des. zusätzlichen Steuerelementes auf den Bearbeiturcgsvorgang,
Fig. 8 die Anwendung der Vorrichtung für einen anderen Bearbeitungsvorgang,
Fig. 9 eine andere Bauart der Vorrichtung,
a5 Fig. 10 eine Einzelheit dieser Bauart.
Bei der Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 3 ist ein als Träger aller anderen zugehörigen Bauteile dienender Grundtisch 1 mit vier Rädern 2 auf Führungsschienen 3 verfahrbar, die auf dem zum bearbeitenden Werkstück, z. B. einem Rohrboden 4, in der einen Koordinatenrichtung X des Bearbeitungsvorganges zeitweilig fest angeordnet sind. In der AVRichtung verlaufen auch, wie aus den Fig. 4 und 5 zu ersehen ist, die Reihen der zum Einschweißen von Rohren bestimmti η Bohrungen 5. Zum genauen Ausrichten und Fixieren der Vorrichtung dient ein im vorderen Teil zum Verriegeln in jeweils einer Bohrung des Rohrbodens '-cTtikal geführter Bolzen 6 in Verbindung mit einer solchen Anordnung der Räder, daß die gesamte Vorrichtung in der A"-Richtung sowie im Bereich des Bolzens auch etwas in der Y-Richtung einstellbar ist; an ihrem anderen Ende ist dagegen das eine, mit 2' bezeichnete Rad in der V-Richtung unverschiebbar gegenüber dem Grundtisch 1 gelagert.
Im Grundtisch 1 ist eine vertikale Steuerwelle 10 gelagert, die durch einen E-Motor 11 mit gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit angetrieben wird. Auf der Steuerwelle 10 sind teils oberhalb, teils unterhalb des Grundtisches mehrere als Steuerelemente dienende Kurvenscheiben 12 bis 15 angeordnet, von denen die unterste Kurvenscheibe 12 einem Bolzentisch 16, die nächsthöhere Kurvenscheibe 13 einem Längslisch 17, diedarüberliegende Kurvenscheibe 14 einem Quertisch 18 und die oberste Kurvenscheibe 15 den Bolzen 6, 6' zugeordnet ist.
Der Bolzcntisch 16, in dem die Bolzen 6, 6' gelagert sind, ist mittels seillicher Führungen 19 in A*-Richtung gegenüber dem Grundtisch 1 verschiebbar und außerdem durch (nicht dargestellte) Federn mit dem Grundtisch so verspannt, daß ein am Bolzentisch befestigter Abtaststift 20 dauernd an der Kurvenscheibe 12 anliegt.
Der Liingstisch 17 ist ebenfalls mittels seitlicher Führungen 21 in A"-Richlung gegenüber der.i Grundtisch 1 verschiebbar und außerdem durch (nicht dargestellte) Federn mit dem Grundtisch so verspannt, daß ein an ihm befestigter Abtaststift 22 dauernd an der Kurvenscheibe 13 anliegt.
Der Quertisch 18 ist mittels seitlicher Führungen 23 in Y-Richtung gegenüber dem Längstisch 17 verschiebbar und außerdem durch (nicht dargestellte) Federn mit dem Längstisch so verspannt, daß ein Winkelhebel 24, der urn ein am Grundtisch 1 befestigtes Lager 25 schwenkbar ist, dauernd an der Kurvenscheibe 14 anliegt.
Die Betätigung des Bolzens 6, durch den der Bolzentisch 16 in periodischen Abständen gegenüber dem Rohrboden 4 zentriert und fixiert wird, erfolgt mittels eines Seilzuges 26, dessen zugehöriger Abtaststift 27 mit Hilfe einer Feder 28 dauernd an der Kurvenscheibe 15 anliegt. Wenn sich die Maschine in einem Bereich des Rohrbodens befindet, in dem der Bolzen 6 nicht mehr über einer Bohrung 5 desselben liegt, wird dessen Aufgabe von dem anderen Bolzen 6' übernommen, der dann in entsprechender Weise über den Seilzug 26 und den Abtaststift 27 kraftschlüssig mit der Kurvenscheibe 15 in Kontakt gebracht wird.
Im Quertisch 18 ist ein Schweißstab 29 mit den zugehörigen Leitungsanschlüssen 30 angeordnet, mit dem das Einschweißen von Rohren in z. B. jeweils zwei benachbarten Reihen von Bohrungen 5 des Rohrbodens 4 gemäß dem aus Fig. 4 ersichtlichen, mit Pfeilen versehenen Kurvenzug vollkommen selbsttätig durchgeführt wird. Im einzelnen erfolgt dies, ausgehend von dem in Fig. 5 angedeuteten Zustand, daß der Bolzen 6 in die Bohrung β eingreift, der Schweißstab 29 sich an der Stelle α befindet und das Rohr χ bereits eingeschweißt ist, wie nachstehend erläutert wird.
Der Schweißstab 29 legt nun mi» gleichbleibender Geschwindigkeit die Strecke a t> zurück, indem beim gleichmäßigen Drehen der Steuerwelle 10 und der auf dieser angeordneten Kurvenscheiben 12 bis 15, durch einen entsprechend abfallenden Verlauf der untersten Kurvenscheibe 12 in dem jetzt mit dem Abtaststift 20 in Berührung kommenden Umfangsabschnitl, eine Relativbewegung zwischen dem durch den Bolzen 6 gegenüber dem Rohrboden 4 fixierten Bolzentisch 16 und dem Grundtisch 1 bewirkt wird.
Wenn der Grundtisch 1 mit allen auf ihm angeordneten Bauteilen soweit bewegt ist, daß sich der Schweißstab 29 an der Stelle b befindet, wird er gegenüber dem Rohrboden 4 durch eine Magnetbremse 7 festgehalten, die dann mittels des auf der obersten Kurvenscheibe 15 angeordneten, den Schalter 8 betätigenden Nockens 9 automatisch eingreift. Nunmehr werden durch entsprechenden Verlauf der Kurvenscheiben 13 und 14 der Längstisch 17 und der Quertisch 18 so relativ zum Grundtisch 1 bewegt, daß der Schweißstab 29 in Pfeilrichtung eine Kreisbewegung um das Rohr x+ 1 ausführt.
Während der Fixierung des Grundtisches 1 mittels der Magnetbremse 7 wird der Bolzen 6, durch Zusammenwirken der Feder 28, des Seilzuges 26 und des Abtaststiftes 27 mittels eines abfallenden Umfangsbereiches der Kurvenscheibe 15 aus der Bohrung 5 des Rohrbodens 4 herausgezogen. Anschließend wird der Bolzentisch 16 mittels der Kurven scheibe 12 gegenüber dem jetzt am Rohrboden 4 fixierten Gnindtisch 1 um die Teilung t in .Y-Richtung vorgeschoben. Darauf übernimmt wieder der Bolzen 6 durch Zentrieren in der nächsten Bohrung ß+ 1 die Fixierung der Maschine, während sich die Magnetbremse 7 löst. In diesem Zustand wird nach Beendigung der Kreisbewegung des Schweißstabes 29 um das Rohr x+ 1 der Grundtisch 1 um die wieder einer halben Rohrteilung i/2 entsprechenden Strecke b—c gegenüber dem Rohrboden 4 weitergeschoben. Sobald der Schweißstab 29 an der Stelle c angekommen ist, erfolgt wieder durch Zusammenwirken der Kurvenscheiben 13 und 14 mit dem Längstisch 17 bzw. dem Quertisch 18 eine Kreisbewegung des Schweißstabes, und zwar jetzt nach der anderen Seite um das Rohr χ + 2. Wenn beide Rohre χ + 1 und
ίο χ + 2 vollständig in den Rohrboden eingeschweißt sind und der Schweißstab 29 sich zum zweiten Male an der Stelle c befindet, ist eine Periode des kontinuierlichen Schweißvorganges beendet, während der die Steuerwelle 10 eine ganze Umdrehung ausgeführt hat.
Dann wiederholt sich der beschriebene Vorgang periodisch so oft, bis alle Rohre in den beiden betreffenden Bohrungsreihen des Rohrbodens 4 eingeschweißt sind. Wenn der Bolzen 6 die äußerste Bohrung erreicht hat, wird die Zentrierung für den Rest des Schweißvorganges auf den in der Vorschubrichtung hinter dem Schweißstab 29 angeordneten zweiten Bolzen 6' umgestellt. Die Bolzen 6,6' können auch in anderer Weise, z. B. mittels pneumatischer oder hydraulischer Stellglieder und Schalter, betätigt werden.
Zum Einschweißen von Rohren in die Bohrungen der nächsten beiden Reihen wird die Vorrichtung durch entsprechendes Versetzen der Schienen 3 weitergerückt.
Der Schweißstab 29 kann, wie Fig. 6 erkennen läßt, in dem Quertisch 18 über einen Exzenter 30 gelagert sein, bei dessen Umlauf die Längsachse des Schweißstabeseine Kreisbewegung mit einem der Exzentrizität e entsprechenden Radius ausführt. Wenn diese Exzenterbewegung des Schweißstabes der periodischen Kurvenbewegung gemäß den Fig. 4 und 5 überlagert wird, ergibt sich die aus Fig. 7 ersichtliche Bewegung. Eine solche zusätzliche Rührbewegung des Schweißstabes hat den Zweck, die Schweißraupe zu verbreitern und die Schweißwärme mit Rücksicht auf die unterschiedlichen Stärken des Rohrbodens und der Rohrwand besser zu verteilen. Die Vorrichtung kann zum Unterschied von der bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 beschriebenen Verwendung, bei der sie in oder an dem zu bearbeitenden Werkstück zentriert wird, auch außerhalb desselben, z. B. in bzw. an einer Schablone 57 zentriert werden, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. Eine solche Anordnung eignet sich besonders zum Brennschneiden von Serieri gleicher, relativ kleiner Stücke 58 aus einer großer Platte.
Während die bisher beschriebene Ausführung füi einen im wesentlichen gelichmäßigen Abstand dei aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstellen des Werkstückes, z.B. in Form der Rohrteilung, bestimmt ist ist es bei der Bauart nach Fi g. 9 möglich. Rohre auch bei ungleichmäßiger Teilung selbsttätig einzuschwei Ben.
Von der schematisch angedeuteten Steuerungsvor richtung 42 werden durch aufeinanderfolgend) Schaltvorgänge Impulse an verschiedenen Stellglie dem geleitet, die daraufhin die erforderlichen Bewe gungen ausführen. Zunächst ist der Schweißstab A. auf ein Rohr χ eingestellt und führt um dieses Roh eine Kreisbewegung, gegebenenfalls in Vcrbindun mit einer durch Exzenter verursachten zusätzliche: Rührbewegung, aus, wie oben an Hand der Fig.' und 7 bereits erläutert ist. Während das erste Rohr eingeschweißt wird, werden mit Hilfe eines Zentrier
bolzens 44, der zunächst auf die Koordinaten χ und y der mittleren Rohrteilung eingestellt worden ist, die koordinaten S1 und sy des folgenden Rohres .v + 1 aufgemessen und mechanisch gespeichert. Das erfolgt mit Hilfe von analogen oder mechanischen Elementen, etwa in der Weise, daß zwei in den Koordinatenrichtungen X, Y bewegbare Buchsen 45 bzw. 46 so weil verschoben werden, bis die betreffenden Abstände zwischen dem einen Buchsenende und zugehörigen Bremsen 47 bzw. 48 erreicht sind. Dann werden die Buchsen durch andere Bremsen 49 bzw. 50 verriegelt, während die Bremsen 47 und 48 zu diesem Zeitpunkt geschlossen sind und sich mit zu ihrer Steuerung dienenden hydraulischen Zylindern 51 bzw. 52 in einer Endlage befinden.
Wenn der Schweißvorgang am ersten Rohr beendet ist, öffnen Bremsen 53 bzw. 54, die auf der anderen Seile der Buchsen 45 bzw. 46 auf Schubstangen 55 bzw. 56 angeordnet sind, worauf diese mittels der Zylinder 51 bzw. 52 bis zur Anlage der Bremsen 47, 48 an den Buchsen 45, 46 verschoben werden. Jetzt wird das Rohr x+ 1 geschweißt, während der Zentrierbolzen 44 auf das nächstfolgende Rohr χ + 2 eingestellt wird.
Kleine Teilungsfehler Ix bzw. ty können vom Zentrierbolzen 44, mit Hilfe seiner konischen Verjüngung 44' am unteren Ende, selbsttätig ausgeglichen werden.
Die Abstände sx und sy zwischen dem Zentrierboden 44 und dem Relativsystem können zwischen den Bremsen 47 bzw. 48 und den Buchsen 45 bzw. 46 auch mittels eines Seilzuges nachgebildet werden.
Statt dessen läßt sich ferner zu dem gleichen Zweck ein Meßumformer verwenden, z. B. dessen Spannung L/proportional dem betreffenden Abstand S ist. Mittels eines Verstärkers wird eine hohe Ausgangsleistung erzeugt, die ausreicht, um den Abstand zwischen Buchse und Bremse nachzubilden. Dabei sorgt ein Stellglied dafür, daß S proportional U wird. Ebenso kann zum Einstellen des Abstandes S (Verschieben der Buchse) ein Regler verwendet werden.
Eine solche Vorrichtung funktioniert in der Weise, daß zunächst der Abstand 5 zwischen dem Relativsystem und dem Zentrierbolzen durch den Meßumfor-
1U mer aufgenommen und als Sollwert in einen Regler eingegeben wird. Als Istwert wird der Abstand 5 zwischen dem einen Ende jeder Buchse 45, 46 und der gegenüberliegenden Bremse 47 bzw. 48 ebenfalls in den Regler eingegeben. Der Regler vergleicht nun den Sollwert mit dem Istwert, stellt eine etwaige Abweichungfest und verschiebt dementsprechend mit einem Stellglied so lange die eine bzw. andere Buchse, bis der Istwert die Größe des Sollwertes erreicht hat.
Alle vorstehend beschriebenen Ausführungen der Vorrichtung weisen ein Fortschrittssystem für intermittierende gerade Bewegungen und ein Überlagerungssystem für periodisch sich wiederholende Kurvenbewegungen auf.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum automatischen Durchführen von Bearbeitungsvorgängen, z. B. von Schweißungen mittels von Kurvenscheiben gesteuerter Relalivbewegungen zwischen einem Werkzeug und einem Werkstück nach zwei Koordinatenrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fortschrittsbewegungen des Gesamtsystems in einer durch Führungsglieder, z. B. Schienen (3), bestimmten Richtung (x) zwei Elemente (Grundtisch, Bolzentisch 16) vorhanden sind, von denen zum selbsttätigen Ausgleich etwaiger Ungenauigkeiten der Teilungsabstände von aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstellen mindestens ein Element nit dem Werkstück (4) kraftschüssig V'-rhundcn ist und daß zwei weitere Elemente (Langstisch 17, Quertisch 18) zur Steuerung einer überlagerten Bewegung des Werkzeuges (29) gegenüber dem Werkstück {4) entsprechend den gewünschten, sich periodisch wiederholenden Kurven dienen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fixieren des Gesamtsystems gegenüber dem Werkstück (4) ein in relativ geringem Abstand von der jeweiligen Bearbeitungsstelle angeordneter Zenirierbolzen (6, 6') in Verbindung mit einem nur eine Bewegungsrichtung (X) zulassenden Führungselemente (Rad 2') dient, das sich an einer davon entfernt liegenden Stelle befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Element, z.B. im Grundtisch (1) eine Steuerwelle (10) gelagert ist, auf der mehrere Steuerscheiben (12, 13, 14, 15) angeordnet sind, die entsprechend den von ihnen zu beeinflussenden Bewegungsvorgängen anderer Elemente, z. B. des Bolzentisches (16), des Längstischvs (17), des Quertisches (18) und der Verriegelungsbolzen (6, 6') ausgebildet und denen Abtasielemente (20, 22, 24, 27) zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur stets kraftschüssigen Anlage der Abtastelemente (20, 22, 24, 27) gegen die zugehörigen Steuerscheiben (12, 13, 14, 15) je zwei Tische durch Federn miteinander verspannt sind
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (29) im Quertisch (18) mittels eines Exzenters (30) gelagert ist, dessen Umlauf zu ?iner zusätzlichen, der Kurvenführung überlagerten Rührbewegung des Werkzeuges dient.
6. Vorrichtung nach Atispruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Längsvorschub und den Quervorschub des Werkzeuges (43) dienenden Elemente mit einstellbaren Bauteilen, z. B. verschiebbaren Buchsen (45 46), ausgerüstet sind, die im Zusammenwirken mit festen Anschlägen (Bremsen 47,49, 53 bzw. 48, 50,54) während der Bearbeitung an einer Stelle des Werkstückes zur jeweiligen Voreinstellung der I ir die nächste Bearbeitungsstelle gellenden Koordinaten (sx und i)t) dienen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug während der intermittierenden geraden FortschriUsbewegung zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Kurvenbewegungen zeitweise außer Betrieb ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Werkzeuge zur gleichen Durchführung der Bearbeitungsvorgäng.· an verschiedenen Stellen des Werkstückes vorhanden sind.
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