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DE1763373A1 - Anregeschaltung fuer Schutzeinrichtungen mehrphasiger elektrischer Systeme - Google Patents

Anregeschaltung fuer Schutzeinrichtungen mehrphasiger elektrischer Systeme

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Publication number
DE1763373A1
DE1763373A1 DE19681763373 DE1763373A DE1763373A1 DE 1763373 A1 DE1763373 A1 DE 1763373A1 DE 19681763373 DE19681763373 DE 19681763373 DE 1763373 A DE1763373 A DE 1763373A DE 1763373 A1 DE1763373 A1 DE 1763373A1
Authority
DE
Germany
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voltage
proportional
phase
current
switching element
Prior art date
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Application number
DE19681763373
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English (en)
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DE1763373C (de
DE1763373B2 (de
Inventor
Werner Dipl-Phys Joachim
Walter Dipl-Ing Seng
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority claimed from DE19681763373 external-priority patent/DE1763373C/de
Publication of DE1763373A1 publication Critical patent/DE1763373A1/de
Publication of DE1763373B2 publication Critical patent/DE1763373B2/de
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Publication of DE1763373C publication Critical patent/DE1763373C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/06Details with automatic reconnection
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/0038Details of emergency protective circuit arrangements concerning the connection of the detecting means, e.g. for reducing their number
    • H02H1/0046Commutating the detecting means in dependance of the fault, e.g. for reducing their number
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/40Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to ratio of voltage and current

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Anregeschaltung für Schutzeinrichtungen mehrphasiger -elektrischer Systeme Für den Schutz von Drehstromleitungen ist es bekannt, die dafür vorgesehenen Distanzschutzeinrchtung oder Überstromschutzeinrichtungen erst dann anzuregen und an die fehlerhaften Phasen anzuschließen, wenn ein Fehler aufgetreten :GStA Für die Anregung der Schutzeinrichtungen gibt es verschiedene Schaltungen, die im wesentlichen auf einem Vergleich von Spannung und Strom 'der einzelnen Phasenleiter basieren und bei Unterschreiten eirB r bestimmten Impedanz die Anregung des Schutzes veranlassen.
  • Bei einer bekannten-Anregeschaitung ist zusätzlich zu der Messung der Impedanz auch eine Beeinflussung der Ströme und Spannungen der Phasenleiter untereinander vorgesehen. Bei dieser bekannten Anregeschaltung werden von den Spannungswandlern und von den Stromwandlern Ströme Gleichrichterin zugeführt, die spannungs- und str....aproportionale Gleichspannungen bilden. Diese Anordnungen zur Bitdung spannungs- und siromproportionaler Richtgrößen sind je für sich in Stern geschaltet und an Wicklungen polarisierter Relais angeschlossen, die ihrerseits ebenfalls in Stern geschaltet sind. In den meisten Fällen sind beide Sternpunkte durch einen Kopplungs-:widerstand miteinander verbunden. Die Sternschaltung der polarisierten Relais und der spannungs- und stromproportionalen Richtgrößen hat den Erfolg, daß auf das polarisierte Relais einer Phase die Spannungen der übrigen Phasen im auslösenden und die Spannung der eigenen Phase im sperrenden Sinne wirkt, und daß entsprechend bei den stromproportionalen Richtgrößen der Strom der eigenen Phase im auslösendem-und die Ströme der übrigen Phasen auf diese Phase im sperrenden Sinne wirkt. Bei dieser Anregeschaltung hängt also die Frage, ob ein richtungsempfindliches Schaltelement (polarisiertes Relais) auslöst, nicht nur von dem Verhältnis von Spannung und Strom der eigenen Phase ab, sondern die Auslösung wird außerdem bevorzugt, wenn. die eigene Spannung im Verhältnis zu den Spannungen der übrigen Phasenleiter gering ist, oder wenn der eigene Strom im Verhältnis zu den Übrigen Strömen groß ist. Bei dieser bekannten Schaltung wird also bei einem auftretenden Fehler und entgrechend niedriger Impedanz der Phasenleiter mit der niedrigsten Spannung und dem größten Strom bevorzugt ausgewählt. Bei Freileitungen ist es vor allem bei Auftreten eines Erdschlußfehlers in vielen Fällen üblich, die sogenannte Kurzunterbrechung .durchzuführen. Bei dieser Kurzunterbrechung wird der fehlerbehaftete Phasenleiter für eine kurze Zeit von z.B. etwa 0,2 sec! abgeschaltet und anschließend wieder zugeschaltet. Diese Kurzunterbrechung hat den Sinn, eine endgültige Abschaltung der Leitung bei vorübergehenden Erdschlußfehlezn zu vermeiden. Durch die kurzzeitige Ausschaltung wird ein evtl. bestehender ErdschluBlichtbogen auf der Zeitung gelöscht und wenn kein Dauerfehler vorhanden ist, kann die Leitung schon nach 0,2 sec.. wieder in Betrieb genommen-werden.
  • Während der Kurzunterbrechung ist aleo mindestens ein-Phasenleiter für eine bestimmte Zeit strom- und spannungslos. Dieser lustarid des fehlerbehafteten Leiters während, der Kurzunterbrechung, also nach Ansprechen des Schutzes, stellt aber ebenfalls wie ein Fehler eine unsymmetrische Belastung der zu schützenden Zeitung dar und kann daher dazu führen, daß der Anregeschaltüng infolge der Kurzunterbrechung ein Fehler vorgetäuscht wird und der Schutz zum. Abschalten einer fehlerfreien Phase veranlaßt wird.
  • Man könnte nun daran denken, ` zur Unterscheidung, ob eine Kurzunterbrechung oder ein Fehler auf der Zeitung vorhanden ist, die Anregeschaltung während einer Kurzunterbrechung unwirksam zu machen. Diese Maßnahme hätte jedoch den entscheidenden Nachteil, daß ein Fehler, der während der kurzunterbrechung auf den gesunden Phasenleitern auftritt, nicht mehr erfaßt werden kann und so nur verzögert abgeschaltet-wird.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, wie die Anregeschaltung der.eingangs genannten Art auch bei Kurzunterbrechung funktionsfähig bleiben kann, ohne daß eine Fehlanregung in Kauf genommen werden muß. Sie betrifft eine Anregeschaltung für Schutzeinrichtungen mehrphasiger elektrischer Systeme, die mit einer Einrichtung zur Kurzunterbrechung einer Zeitungsverbindung ausgerüstet sind, bei der für jede Phase Anordnungen zur Bildung spannungsproportionaler Richtgrößen einerseits in Stern und andererseits in Reihe zu ebenfalls in Stern geschalteten richtungsempfindlichen Schaltelementen (polarisierte Relais) geschaltet sind, so daß das richtungsempfindliche Schaltelement jeder Phase außer von anderen gegebenenfalls vorhandenen Richtgrößen von der spannungsproportionalen Richtgröße der eigenen Phase im sperrenden und von den spannungsproportionalen Richt= größen der übrigen Phasen im auslösenden Sinn beeinflußt wird. Das. Neue besteht erfindungsgemäß darin, daß in die Anrege-Schaltung mindestens ein Schaltglied zur Aufhebung der Kopplung der spannungsproportionalen Richtgrößen untereinander eingeschaltet ist,, da's während der Dauer einer,Kurzunterbrechung schaltet und wahrend dieser Zeit die Kopplung der spannungsproportionalen Richtgrößen aufhebt.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Pig: 1 dargestellt: Von nicht gezeichneten Spannungswandlern werden die Spannungen UR, US und UT abgenommen und den Wechsels tromanschlüssen von Gleichrichtern 1, 2 und 3 zugeführt; Die Gleichströmanschlüsse dieser Gleichrichter sind an Widerstände 4, 5 fand 6 angeschlossen, an denen dadurch'spannungsproportionale Gleichspannungen als Richtgrößen abgreifbar sind. Die Widerstände 4, 5 und 6 sind zu einem Sternpunkt 7 zusammengeschAltet und an polarisierte Relais 8, 9 und 10 angeschlossen. Die polarisierten Relais 8, 9 und 10 haben je eine weitere,,Kicklung zum Anschluß stromproportionaler Richtgrößen. Dieser Anschluß muß aber. nicht unbedingt vorhanden sein. Die übrigen Enden der Wicklungen der polarisierten Relais 8, 9 und 10 sind ebenfalls zu einem Sternpunkt 11 zusammengefaßt. Beide Sternpunkte sind über einen Kopplungswiderständ 12 und eine Zenerdiode 13 miteinander verbunden. Die Wirkungsweise dieser bis dahin bekannten Anordnung ist folgendermaßen: Jede Spannung an einem der Widerstände 4, 5 und 6 beeinflußt das zugehörige und in Reihe geschaltete Relais 8, 9 oder10 im sperrenden Sinne. Wenn jedoch die Spannung im Widerstand 4 wesentlich geringer ist als die Spannungen in den Widerständen 5 und 6, so entsteht eine erhöhte Gegenspannung zwischen den Sternpunkten 7 und 11, so daß der Strom in der Wicklung des polarisierten Relais $ stark vermindert wird,-oder - wenn die Spannung am Widerstand 4 sehr gering ist -'sogar umgekehrt werden kann. Dieser Kopplungseffekt-bewirkt, daß das polarisierte Relais einer Phase abhängig von den Spannungen der übrigen Phasen beeinflußt wird, er hat im Normalfall bei Auftreten eines Fehlers den Vorteil, daß die Anregesch,-ltung sehr empfindlich ist und in allen Fehlerfällen die richtige Phase auswählt. Wenn jedoch infolge eines Fehlers auf einer Phasenleitung z.B. die Spannung UR zusammengebrochen war und anschließend nach Anregung und nach Auslösung des der Anregeschaltung nachgeschalteten Schutzes infolge einer Kurzunterbrechung die Phasenleitung R abgeschaltet wird, so wird nach Abschaltung dieser Phasenleitung die Spannung UR Null sein. Dies hat zur Folge,.daß von den Spannungen an den Widerständen 5 und 6 in der Anregeschaltung nach Fig. 1 ein Auslösestrom über die in Reihe zum Widerstand 4 geschaltete Wicklung des polarisierten Relais 8 fließt und eine erneute Anregung des Schutzes bewirkt, obgleich möglicherweise kein Fehler auf der Zeitung mehr vorhanden ist.
  • Um dieses Fehlansprechen der Anregeschaltung zu vermeiden, ist dem Widerstand 12 zwischen den Sternpunkten 7 und 11 ein Kontakt 14 parallelgeschaltet. Dieser Kontakt ist beispielsweise der Kontakt eines Relais, dessen Wicklung dem Schutz nachgeschaltet ist, der die Kurzunterbrechung einleitet. Durch Schließen des Kontaktes 14 während der Kurzunterbrechung wird gewährleistet, daß die Spannung zwischen den Sternpunkten 7 und 11 nur noch einen sehr geringen Betrag ausmacht. Dadurch wird auch der von den Widerständen 5 und 6 bei.einer Kurzunterbrechung gelieferte Auslösestrom auf das polarisierte Relais 8 erheblich vermindert. Man kann den Kontakt .14@auch parallel zu der Reihenschaltung des Widerstandes 12 und der 2enerdiode 13 schalten; in diesem Fall würde die Kopplung der spannungsproportionalen Richtgrößen auf den Wert Null vertu indert. Während nach Schließen des Kontaktes 14 bei dem angenommenen Fehler in der Phase R das polarisierte Relais 8 nicht mehr ansprechen kann, da einerseits kein Auslösestrom von den Spannungen. an den Widerständen 5 und 6 über das Relais 8 .fließt und da weder eine Spannung- UR, noch ein Strom in dem betreffenden Phasenleiter vorhanden ist. Während dieser Zeit sind aber beide polarisierte Relais 9 und 10 voll funktionsfähig; sie besitzen nur nicht mehrdie Eigenschaft, daß außer der Spannung der eigenen Phase auch die Spannung der anderen Phase einen Einfluß auf den Auslösezeitpunkt hat, In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt. Anstelle des Kontaktes 14 in der Verbindungsleitung zwisohen zwei Sternpunkten ist in Fig. 2 zur Entkopplung der Strompfade jedem polarisierten Relais 8, 9 und 10 eine Diode 15, 16 und 17 parallel.
  • geschaltet, während in Reihe zu der Wicklung, die mit den Widerständen 4, 5 und 6 der spannungsproportionalen Richtgrößen verbunden ist, ebenfalls parallel zu den Dioden 15, 16 und 17 ,weitere Dioden 18,.19 und 20 mit entgegengesetzter Stromdurchlaßrichtung eingeschaltet sind. Durch diese Diodenschaltung parallel und in Reihe zu jedem polarisierten Relais wird erreicht, daß bis zum Erreichen des Wertes Null des Stromes in einem der polarisierten Relais 8, 9 oder 10 die Kopplung voll erhalten bleibt, während eine Umkehrung des Stromes in der Wicklung, die in Reihe zu den spannungsproportionalen Richtgrößen geschaltet ist, nicht möglich ist. Bei Umkehrung des Stromes, also dann, wenn die Spannung der eigenen Phase praktisch Null und die Spannung der anderen Phasen recht groß ist, sperrt -die Diode 18,während die Diode 15 parallel zum polarisierten Relais 8 durchlässig wird. Hierdurch wird erreicht, daß zwar ein umgekehrter Strom fließt, jedoch diese Stromumkehr keinen Einfluß auf das polarisierte Relais 8 nimmt, so daß ebenfalls im Falle der Kurzunter-Brechung, wenn nämlich z.B. in der Phase R kein Strom und keine Spannung vorhanden ist, keine Fehlanregung mehr erfolgen kann. Ein drittes Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgegenstand ist in Fig. 3 dargestellt. Hier sind wieder die polarisierten Relais 8, 9 und 10 mit dem Sternpünkt 1i und einer Verbindungsleitung zwischen den Beiden Sternpunkten 11 und ? dargestellt. In die Verbindungsleitung ist wiederüift der widerstand 12 in Reihe ±u einer Zenerdiode 13 eingeschaltet. Parallel "zur Zenerdöde 13 und zum: Widerstand 12 liegt der Emitter-Kollektcr-Kreis eines Transistors 21, der hier anstelle des Kontaktes 14 der Fig. 1 die, Entkopplung durch Kurz schließen des Kopplungswiderstandes 12 und der Zenerdiode 13 erreichen soll. Der Steuerkreis des Transistors 21 zwischen Emitter und Basis ist an den Kollektor eines Transi-. stors 22 angeschlossen. Der Transistor 22 bildet zusammen mit einem Transistor 22a eine Kippschaltung. Die Beschreibung der gegenseitigen Verbindungen beider Transistoren kann unterbleiben, da derartige Kippschaltungen=allgemein bekannt sind. Die Transistoren 22 und 22ä` sind voneinander iso abhängig, daß jeweils einer im leitenden und der andere im gesperrten Zustand-ist. Die Eingangssteuerleitung -zum Transistor 22 ist-über einen Kondensator 23 und eine Gleichrichterachaltung 24 an die Sekundärwicklung eines Transformators 25 angeschlossen, dessen Primärwicklung von einem dem Nullstrom der Verbindungsleitung 10 proportionalen Wert beaufschlagt wird. Zur Erzielung eines Primärstromes, der dem Nullstrom der Verbindungsleitung entspricht, ist beispielsweise die Primärwicklung des Transformators 25-in die Sternpunkt-Erdverbindung des Stromwandlersatzes der Verbindungsleitung eingeschaltet. Der Eingangsanschluß des Transistors 22a.-ist mit einem Trans= formator 26 verbunden, dessen Primärwicklung einerseits an ein festes Potential und andererseits über Sperrdioden 27, 28 und' 29 an die Auslöseleitung einer Schutzeinrichtung angeschlossen ist, die die Kurzunterbrechung der Verbindungsleitung einleitet. An die Gleichstromklemmen des Gleichrichters 24 ist außerdem ein Belastungswiderstand 30 angaschlössen@, der den vom Transformator 25 übertragenEn und im Gleichrichter 24 gleichgerichteten Nullstrom in eine zum Nullstrom proportionale Spannung umwandelt. Diese Spannung wird gleichzeitig als Speisespannung der Transistorkippschaltung verwendet. Dazu' sind die Speisespannungsanschlüsse 31 und 32 an die Enden des Widerstandes 30 angeschlossen.
  • a Die beschriebene Schaltung hgt folgende Wirngweise: Wenn in der Verbindungsleitung ein Fehler auftritt-, der einen Nullstrom-zur Folge hat, so wird über den Transformator 25 und den Gleichrichter 24 eine Spannung an den Widerstand 30 gelegt. . Diese Spannung hat über den Kondensator 23 einen Spannungsimpuls an der Basis des Transistors 22 zur Folge, so daß der Transistor 22 leitend wird und der Transistor 21 sowie der Transistor 22a gesperrt ist. Es wird also-jedesmal, wenn die Speisespannung eingeschaltet wird, die Kippschaltung in eine definierte Zage gebracht. Da der Transistor 21 gesperrt ist, kann die Anregeschaltung mit den polarisierten Relais 8, 9 und 10 mit gewohnter Empfindlichkeit ansprechen und die fehlerbehaftete Leitung an den Schutz melden. Liegt der gemeldete Fehler innerhalb der geschützten Strecke, so spricht der angeregte Schutz an und es kommt über eine der Sperrdioden 27, 28 oder 29 ein Spannungeimpuls an die Primärwicklung des Transformators 26, so daß damit der Transistur 22a leitend und der Transistor 22 gesperrt wird. Die Sperrung des Transistors 22 hat zur Folge, daß der Transistor 21 leitend wird.und den Widerstand 12 mit der dazu in Reihe geschalteten Zenezdiode 13 überbrückt. Zwischen Basis und Emitter des Transistors 21. ist ein-Kondensator 34 in Reihe zu einem spannungsabhängigen Widerstand 33, bestehend-aus einem ohmschen Widerstand und einer dazu parallel .geschalteten Diode, geschaltet: Diese Reihenschaltung von Kondensator 34 und spannungsabhängigem Widerstand 33 is.t nun so abgestimmt, das der Transistor 2't erst dann schaltet, wenn aufgrund des "Aus"-Kommandos des Schutzes die Kurzunterbrechung begonnen hat. Die Zeitkonstante dieses Kreises ist also auf die jeweilige Auslösezeit des Leistungsschalters abzustimmen.
  • Aus den drei Ausführungsbeispielen ist zu entnehmen, das der der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Gedanke - die Entkopplung der richtungsempfindlichen Schaltglieder für eine Anregeschaltung während einer Kurzunterbrechung - unter Ausnutzung verschiedener bestimmter Spannungs- und Stromwerte durchgeführt werden kann, die sich bei der Kurzunterbrechung eisteilen. Die weitgehende oder vollständige Entkopplung der richtungsempfindliehen Schaltelemente von den Strömen, die durch die spannungsproportnnalen Richtgrößen der vom Fehler nicht betroffenen Phasen induziert werden, bei einer Kurzunterbrechung ermöglicht es, die Anregeschaltung auch während der Kurzunterbrechung betriebsfähig zu halten, ohne das die Gefahr einer Fehlanregung besteht.

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1.
  2. Anregeschaltung für Schutzeinrichtungen mehrphasiger elektrischer Systeme, die mit einer Einrichtung zur Kurzunterbrechung einer Zeitungsverbindung husgerüstet sind, bei der für jede Phase Anordnungen zur Bildung spannungsproportionaler Richtgrößen einerseits in Stern und andererseits in Reihe zu ebenfalls in Stern geschalteten richtungsempfindlichen Schaltelementen (polarisierte Relais) geschaltet sind, so daß das richtungsempfindliche Schaltelement jeder Phase außer von anderen gegebenenfalls vorhandenen Richtgrößen von der spannungsproportionalen Richtgröße der eigenen Phase im sperrenden .und von den spannungsproportionalen Richtgrößen der übrigen Phasen im auslösenden Sinn beeinflußt ,wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Anregeschaltung mindestens ein Schaltglied (14, 2115, 16, 17, 18, 19, 20) zur Aufhebung der Kopplung der spannungsproportionalen Richtgrößen unter-. einander eingeschaltet ist"däs während der Dauer einer KurzuntArbrechubg schaltet und während dieser Zeit die Kopplung der spannungsproportionalen @cntgrleh aufhebt 2: Ahregeschaltuhg nach Anspruch ldadurch gekennzeichnet, aaß als Schaltglied zur Aufhebung der Kopplung der spännungsproportionalen Richtgrößen untereinander ein Reläiskohtakt (14) zwischen die Sterhpuhkte (7 und 11) der Anorönungen zur Bildung spannungsproportionaler Rchtgröben (1, 23, 45, 6) und der richtungsempfindlichen Schaltelemente (8, 9, 10) eingeschaltet ist, und daß die zugehörige Relaiswicklung den Ausgangsleitungen des Schutzes nachgeschaltet ist, der_die Kurzunterbrechung einleitet.
  3. 3. Anregeschaltung nach Anspruch 1 mit in Stern geschalteten.richtungsempfindlichen Schaltelementen, die außer von spannungsproportionalen Richtgrößen auch noch von stromabhängigen Richtgrößen beaufschlagt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltgliedzur Aufhebung der Kopplung-der spannungsproportionalen Richtgrößen untereinander jedem richtungsempfindlichen Schaltelement eine Diode (15, 16, 17) in derdbei
    Stromumkehr.infolge des Absinkens der Spannung der zugehörigen Phase :d er von den spannungsproportionalen Richtgrößen der übrigen Phasen getriebene Strom in Auslöserichtung-an dem richtungsemfindlichen Schaltelement durch die parallelgeschaltete Diode vorbeigeleitet wird, so daß über das richtungsempfindliche Schaltelement beim Vorhandensein der Kurzunterbrechung und spannungsloser Phasenleitung kein Auslösestrom infolge der verbleibenden:Spannungen_--auf den übrigen Phasenleitern der Zeitungsverbindung über..das richtungsempfindliche.Schaltelement fließen und ein Pehlanspre-_ chen verursachen kann. - -
  4. 4. Anregeschaltung nach Anspruch 1,-dadurch-gekennzeichnet, da!- . als Schaltglied zur Aufhebung der Kopplung der spannungsproportionalen Richtgrößen untereinander zwischen die« Sternpunkte der rieh® tungsempfindlichen Schaltelemiente-und der Anordnungen zur Bildung der spannungsproportionalen Richtgrößen ein Transistor (21) eingeschaltet ist, dessen Steuerkrels abhängig-von dem Ausgang einer Kippschaltung (22, 22a) beeinflußt wird, und daß die Eingänge der Kippschaltung einerseits den Ausgangsleitungen des s Schutzes zur Einleitung der Kurzunterbrechung und andererseits einem Transformator (25) zur Nachbildung des Nullstromes bei Auftreten eines Fehlers nachgeschaltet sind, derart, daß bei auftretendem Nullstrom der Transistor (2ä) gesperrt ,gehalten wird, bis von dem Schutz-ein Ausgangs®muando abgegeben wird.
  5. 5. Anregeschaltung nich Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß, im Steuerkreis des Transistors (2'i) zur Entkopplung der spannungsproportionalen Richtgrößen ein Verzögerungsglied liegt, dessen Verzögerungszeit an die Auslösezeit des Schutzes angepaßt ist.
  6. 6. Anregeschtiltung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß dem Transformator (25) zur Nachbildung des Nullstromes ein Gleichrichten (2q:) nachgeschaltet ist und daß die Gleichstromanschlüsse dieses Gleichrichters-einerseits an die Speisespannungseingänge (31, 32) der Kippschaltung und andererseits über einen Kondensator (2-3) an einen Eingang der Kippschaltung geführt sind.
DE19681763373 1968-05-16 Anregeschaltungsanordnung für Einrichtungen zum Schutz mehrphasiger elektrischer Systeme Expired DE1763373C (de)

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DE1763373A1 true DE1763373A1 (de) 1972-02-03
DE1763373B2 DE1763373B2 (de) 1972-08-31
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1322019A3 (de) * 2001-12-18 2006-04-12 Siemens Aktiengesellschaft Distanzschutzverfahren und Distanzschutzeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1322019A3 (de) * 2001-12-18 2006-04-12 Siemens Aktiengesellschaft Distanzschutzverfahren und Distanzschutzeinrichtung

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DE1763373B2 (de) 1972-08-31

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