DE1763368U - Obstkorb. - Google Patents
Obstkorb.Info
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Classifications
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Description
- Obstkorb Unser Zeichen: O.N. 331 Aktenzeichen : Gegenstand des Gebrauchsmusters ist ein Obstkorb mit Tragegriff.
- Obstkörbe wurden bisher meist aus Holzspänen hergestellt.
- Diese Spankörbe erfordern zu ihrer Herstellung astfreies Holz, das teuer und oftmals schwer zu beschaffen ist. Außerdem haben diese Spankörbe den Nachteil, daß das Spanholz gegen Stoß und Druck empfindlich ist, sodaß sich die Spankörbe ziemlich schnell abnutzen, vor alle@, wenn sie beim Transport und bei der Lagerung übereinander gestellt werden. Hinzu kommt, daß die Haltbarkeit der Spankörbe durch Verspröden des Holzes schnell nachläßt. Vor allem aber haben Spankörbe den Nachteil, daß durch die nach außen vorstehenden scharfen Kanten und Splitter der Späne bei der Handhabung der Spankörbe Beschädigungen der Kleidung hervorgerufen werden können. Außerdem lassen sich Spankörbe sehr schlecht oder garnicht mit Firmenaufdrucken oder sonstigen propagandischtisch wirksamen Aufdrucken versehen.
- Man hat daher auch schon Obstkörbe mit Tragegriff nach Art der üblichen Spankörbe aus Pappe hergestellt, und zwar vorzugsweise aus Hartpappe. Der obere Rand wurde dabei durch eine angeheftete Leiste bewehrt und gleichzeitig mit dem Tragegriff verbunden. Dies erforderte aber zusätzliche Arbeitsgänge bei der Herstellung und Verwendung des teuren holzes, sodaß auch derartige Obstkörbe erhebliche Nachteile aufwiesen.
- Durch die vorliegende Neuerung werden diese Mängel und Nachteile behoben. Sie besteht in einem Obstkorb mit Tragegriff, der aus einem einzigen Zuschnitt aus Pappe, und zwar vorzugsweise aus @ellpappe, durch Aufbiegen gebildet ist, wobei zwei gegenüber liegende Seitenwände, vorzugsweise Längswände, durch an den beiden übrigen Seitenw@nden, vorzugweise Querwänden, befindliche Umschlaglaschen verstärkt sind, und wobei der obere Rand der Seitenwände durch Umschlagen des äußeren Endes der sie bildende@Teile des Zuschnitts verstärkt ist. Hierbei wird das Ende der verstärkten Seitenwände zweckmäßig über die sie verstärkenden Umschlaglaschen umgeschlagen. Der Umschlagsrand kann vorteilhaft durch Kleben oder noch besser durch tiefsten befestigt werden.
- Der erfindungsgemäße Obstkorb kann beliebige viereckige Form haben. Zweckmäßig wird er in der länglichen Form der bekannten Spankörbe hergestellt, die sich beim Publikum eingeführt hat.
- Der Tragegriff kann aus beliebigem Material sein ; vorzugsweise wird er aus einfacher, mehrlagig@er starker rappe erzeugte In weiterer Ausgestaltung der Neuerung wird er an zwei gegenüberliegenden Seiten des Obstkorbe@ durch die durch Umschlagen der äußeren Enden gebildete obere Kante, und zwar durch hierfür in dieser gebildete Schlitze, also unter dem inneren Umschlag, hindurch und an der Innenseite des Obstkorbes bis auf dessen Boden geführt und dann an den Seitenwänden, vorzugsweise durch Heften oder kleben, befestigt.
- In den Seitenwänden des Obstkorbes werden zweckmäßig Belüftungsöffnungen beliebiger Form, beispielsweise Löcher oder Schlitze, vorgesehen. Die vorzugsweise bis auf den Boden des Obstkorbes reichenden Umschlaglaschen, die zur Verstärkung von zwei Seitenwänden dienen, werden mit entsprechenden Aussparungen versehen, die die Belüftungsöffnungen der entsprechenden Seitenwände frei lassen. Diese Aussparungen können den Belüftungsöffnungen selbst entsprechen ; zweckmäßig wird man sie aber, vor allem wenn die Bel@@@ungsöffnungen nicht zu hoch
an das Ende der Umschlaglasche, durchführen.angebracht sind, bis auf den Boden des Obstkorbes, also bis - Der erfindungsgemäße Obstkorb weist erhebliche und zum Teil überraschende Vorteile gegenüber allen bekannten Mustern auf. Vor allem ist seine Herstellung äußerst einfach und wirtschaftlich. Trotz dieser einfachen Herstllungsweise weist er eine erhebliche Festigkeit, vor allem auch gegen Druck und Belastung, jedoch auch gegen Stoß, Schlag und Reibung auf. rfindungsgemäBe bstkörbe können in fast unbeachräwrter Höhe gefüllt übereinander gestapelt werden. Durch die Belüftungsöffnungen wird auch eine gute Haltbarkeit von darin gelagertem Obst, Kartoffeln oder Gemüse oder ähnlichen verderblichen Gütern gewährleistet. Das Eindringen von nasser bei Lagerung auf nassem Boden ist jedoch praktisch unmöglich, da Boden und Seitenteile aus einem einzigen Stück bestehen. Wird der Obstkorb zudem aus Wellpappe hergestellt, so kann auch bei Lagerung auf nassem Boden die Feuchtigkeit nicht schnell durchschlagen, da die V. ellenlage isolierend wirkt. Beschädigungen der Kleidung bei der Handhabung des Obstkorbes, beispielsweise beim Personal von Einzelhandelsgeschäften oder bei einkaufenden Hausfrauen, sind ausgeschlossen. Zudem kann der erfindungsgemäße Obstkorb leicht bedruckt werden. Zweckmäßig wird der Zuschnitt vor der Aufbiegung und gegebenenfalls vor der Stanzung oder dem Zuschneiden auf seiner späteren Außenseite mit einem Aufdruck versehen. Dies kann ein Firmenaufdruck sein. Es können aber auch propagandistisch wirdsame Muster oder den übstkorb zu einem gefälligen Gegenstand machende farbige Zieraufdrucke vorgenommen werden. Praktische Versuche haben gezeigt, daß die Hausfrauen beim Einkauf den erfindungsgemäSen Obstkorb allen bekannten Mustern vorziehen und geneigt sind, mehr Ware einzukaufen, als sie beabsichtigten, um den Obstkorb mit zu erwerben und für sich verwenden zu können.
- In der anliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsformen des erfindungsgemäBen Obstkorbes dargestellt.
Claims (1)
- Schutzanspruche 1. Obstkorb mit Tragegriff, dadurch gekennzeichnet, daß Boden und Seitenwände aus einem einzigen Stück Pappe, vorzugsweise Wellpappe, durch Aufbiegen eines Zuschnitts gebildet sind, wobei zwei gegenüberliegende Seitenwände, vorzugsweise Längswände, durch Umscnlaglaschen an den gegenüberliegenden Seitenwänden, vorzugsweise Querwänden, verstärkt sind und der obere Rand durch Umschlagen der äußeren Enden der die Seitenwände bildenden Teile des Zuv schnitts verstärkt ist.2. Obatkorb mit Tragegriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rand an den verstärkten Seitenwänden um die sie verstärkenden umachlaglaschen nach innen eingeschlagen ist.3. Obstkorb mit Tragegriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der umgeschlagene obere Rand durch Kleben oder Heften an den Seitenwänden befestigt ist.4. Obstkorb mit Tragegriff nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichent, daß der Tragegriff aus einem gebogen Stück Pappe, vorzugsweise mehrlagiger gewöhnlicher Pappe, besteht, unter den umgeschlagenen oberen Rändern zweier gegenüberliegender Seitenwände durch in der oberen Kante derselben befindliche Schlitze auf der Innenseite des Obstkorbes bis auf den Boden desselben hindurchgeführt und
an den Seitenwänden, beispielsweise durch Kleben oder Heften, befestigttat. 5. Obstkorb mit Tragegriff nach einem der vorhergehen- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seiten- wändenbelüftungsöffnungen und in den zwei Seitenwände ver- diese @ffnungen freilassende Aussparungen vorgesehen sind.stärkne Umsohlaglasohen der beiden anderen seitenwände 6. Obstkorb mit Tragegriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt, zweckmäßig vor dem Aufbiegen, mit einem Aufdruck versehen ist.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE1763368U true DE1763368U (de) | 1958-03-13 |
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Family Applications (1)
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| DEE10688U Expired DE1763368U (de) | 1958-01-22 | 1958-01-22 | Obstkorb. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1763368U (de) |
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1958
- 1958-01-22 DE DEE10688U patent/DE1763368U/de not_active Expired
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