DE1763123C - Vorrichtung zur Steuerung der elektn sehen Endausschaltung und mechanischen Sperrung eines Hand und Motorantriebes von Schaltwerken für Stufenschalter von Regel transformatoren - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der elektn sehen Endausschaltung und mechanischen Sperrung eines Hand und Motorantriebes von Schaltwerken für Stufenschalter von Regel transformatorenInfo
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- DE1763123C DE1763123C DE1763123C DE 1763123 C DE1763123 C DE 1763123C DE 1763123 C DE1763123 C DE 1763123C
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Description
Die Erfindung bezieht sich mil eine Vorrichtung
zur Steuerung der elektrischen Endabschaltung und mechanischen Sperrung eines Hand- und Motorantriebes
von Schaltwerken für Stufenschalter von Regeltransformaloren mit einer vom Stufenschalterantrieb
abhängigen, mechanischen Betätigungseinrichtung für ein Hebelsystem, welches mindestens einen
Auslösearm für einen das Schallschütz des Antriebsmotor schaltenden Hilfsschalter besitzt.
Bekanntlich schaltet ein Stufenschalter mit Lastumschalter und Stufenwähler die Stufen einer Regelwicklung
des Transformators in verschiedenem Re^elsinn auf und ab, wozu ein Schaltwerk die Bewegung
der Kontakte von Stufe zu Stufe steuert. Um hierbei mit großer Sicherheit zu verhindern, daß der
Stufenschalter über den letzten Stufenkontakt hinaus schal .et, ist eine elektrische und mechanische Endausschaltimg
des Antriebes erforderlich.
Hierfür ist es bereits bekannt (deutsche Auslegeschrift 1039609), als Steuerungsorgan die zugehörige
mechanische Stufenanzeigevorrichtung zu verwenden, die mit Schaltnocken versehen ist und über einen
Stößelantrieb die Unterbrechung des Erregerstromes für dasjenige Schütz vornimmt, weiches den Lauf des
Motors in der zu sperrenden Drehrichtung bewirkt, und gleichzeitig den Motorstromschalter steuert und
mit einem Auflaufnocken und Fühlstift die Stufenan/eigescheibe
ar: niert. Diese Steuereinrichtung ist
jedoch duich die Verwendung der Stufcnanzeigeeinrichtun»
nur für eine Degrenzte Stufenzahl vcrwendbar und kann durch die Sch'-lt- und Auflaufnocken,
besonders bei Handantrieb, nur eine langsame Schalt- und Sperrausiösung mit entsprechend
großen Schaltsvegen bewirken. Außerdem ist es bei dieser bekannten Ausführungsart nicht möglich, das
Differentialgetriebe zwischen Motorantrieb und Abtriebswelle /u entsperren, svodurch für den Motor die
Gefahr des Durchbrennens besteht.
Bei einer Vorric'itung der eingangs genannten Ait
isi erlindungsgemäß vorgesehen, daß am Hebelsystem euie Auslöscrulle für einen Spcrrhebel einer durch
das Hebelsystem spannbaren Feder zum sprunghaften Schalten eines Molorstromschalters vorgesehen ist
und daß durch die sprunghafte Bewegung des Motorstromsclialters
gleichzeitig eine Stange bewegbar ist, durch die über einen Hebel ein gesperrtes DilTcrentialgetriebe
zwischen dem Antriebsmotor und einer Abtriebswelle entspcrrbar und die Abtricbswelle
selbst sperrbar ist.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das IlebeUystem — wie an sich bekannt — kreisförmig
bewegbar und besitzt einen um eine Sdialtachse schwenkbaren zweiarmigen Hebel, 'kr an einem
Hebelarm den Auslösearm und die Auslöserolle und um anderen Hebelarm eine Gabel tragt, in die ein
von der Betätigungseinrichtung gesteuerter zweiter zweiarmiger Hebel eingreift. Weiterhin ist zum Auslösen
des Motorstromschalters in vorteilhafter Weise ein durch den Spcrrhebel verklinkbarer einarmiger
Schwenkhebel mit einem an ihm befestigten bogenförmigen Stab zur Aufnahme der Feder vorgesehen
und dieser Stab mit einem freien Ende in einer Bohrung des Hebelsystems gleitend geführt.
Zum Auf· und Abschalten der Stufenwicklung des Transformators sind zweckmäßig zwei Hilfsschalter
und zwei Motorstromschalter und die entsprechenden Nlcuerorgane zweifach auf beiden Seiten des Hebel-Sterns
spiegelbildlich und dabei die Steuerorgane gegeneinander versetzt angeordnet. Nach uei weiteren
Ausgestaltung der Erfindung sind der bzw. die einarmigen Schwenkhebel auf je eine beweguare Siange
einwirkbar, die mit je einem Sperrhebel für die Abtriebswellc und mit einem EiUspenhebel iiir da* gesperrte
Differentialgetriebe gekuppeil siiui.
Dies-j Vorrichtung zur Steuerung der tiekuUdicn
und mechanischen Endabschaltung eines Uand- und
Motorantriebes nach der Erfindung kann i·: ^elir gedrungener
Ausführung hergestellt und uurch die Unabhängigkeit von der Stufenaiizeige\orriciituiig
heiiebig und bequem im Gehäuse des Sduiltwerkes
!■•■Hergebracht werden. Dabei wird durch die sprunghaiu
Au^^hiiiiuag de.-. Anti iebniolors und die
sprunghafte Betätigung der mechanischen Spei 1 Vorrichtung
Tür die Abtriebswelle eine äuliciM Wi läßliche
Endabschaltung erreicht, wobei durcii das Lntsperren
des DiiTerentialgetriebes, /wischen Motorantrieb
und Abtriebswelle auch der Motor sjibst geschützt wird. Die Vorrichtung naui de. Erfindung
kann auch für Schaltwerke von SiufeiiM.:ialteni für
Regeltransformatoren mit einer hohen Anzahl von Schaltstufen eingesetzt werden.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführurigsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Es zeigi
Fig. 1 die Vorrichtung in der Grundstellung,
F i g. 2 eine Darstellung der Vorrichtung in der Ansicht H-II nach F i g. 1 und
F i g. 3 die Vorrichtung in der Stellung der elektrischen Endausschaltung mit entsperrtem Dillereniial
und mechanischer Endausschaltung.
Das kreisförmig bewegbare Hebelsystcm 1 besteht aus dem zweiarmigen Hebel 2, der um eine Schaltachse
3 schwenkbar ist und einen Auslösearm 4 und Auslöserollen 5 an dem einen Hebelarm und eine
Gabel 6 am anderen Hebelarm trägt, und aus einem zweiten zweiarmigen Hebel 7, der um eine Achse 8
schwenkbar ist und mit einem Hebelarm über eine Rolle 9 in die Gabel 6 eingreift und mit dem anderen
Hebelarm über eine wehere Rolle 10 von der 'betätigungseinrichtung
11 gesteuert wird. Die Betätigungseinrichtung 11 besitzt hierfür zwei Endanschläge
12. die durch eine Gewindespindel 13 bewegt werden. Die Gewindespindel wird durch den Stufenschailcrantrieb
betätigt.
Auf beiden Seiten des Hebelsystcms 1 sind die Hilfsschalter 14 angeordnet, die durch den Auslöseörm
4 über einen Stößel mit Rolle 15 ausgelöst werden. Die Hilfsschalter 14 besitzen je ein Paar OfT-nungskontakte
für den Steuerstrom zur Schützabschaltung und je i-in Paar Schließkontaktc als
Meldeko.Makte. Weiterhin sind in der SchaHachse 3
zwei linamnige Schwenkhebel 16 drehbar gelagert, die durch Sperrhebel 17 verklinkt sind. Die Sperrhebel
17 sind an festen Punkten 18 schwenkbar gelagert und werden durch eine Feder 19 in tier Klink
stellung gehalten. Die Auslösung dieser Sperrhebel 17 erfolgt durch die Auslöserollen 5 am zweiarmigen
Hebel 2. An den einarmigen Schwenkhebeln 16 ist je ein bogenförmiger Stab 20 befestigt, der eine Feder
21 aufnimmt. Das freie Ende der Stäbe 20 ist in je einer Bohrung 22 des Hebelsystems gleitend geführt.
Dabei sind die einarmigen Schwenkhebel 16 mit den bogenförmigen Stäben 20 gegeneinander versetzt, wie
es aus F i g. 2 zu ersehen ist. Mit 23 ist ein Anschlag für die einarmigen Schwenkhebel 16 bezeichnet.
Die einarmigen Schwenkhebel 16 wirken auf je einen Motorstromschalter 24, sobald diese aus den
Sperrliebeln 17 ausgeklinkt sind. Dabei wird durch
die dann gespannte Feder 21 jeweils ein sprunghaftes
Schallen des Mutorstromsehaiters erreicht (Fig. 2). Gleichzeitig wirken abwechselnd je nach Drehrichtung
die einarmigen Schwenkhebel 16 auf je eine bewegbare Stange 35, welche mit Sperrhebeln 26 und
einem Hntsperrhebel 27 gekuppelt sind. Die Sperrhebel 26 greifen dabei in eine Nase 28 auf der Abtiiebswelle
29 ein. Am Entsperrhebel 27 sind zwei Sperrklinken 30 vorgesehen, die über eine Nase 31 ίο
cias Differentialgetriebe 32 sperren bzw. entsperren.
l>as Differentialgetriebe ist zwischen dem Motorantrieb
und der Abtnebsweile angeordnet.
Die Wirkungsweise eier Vorrichtung zur Steuerung
tier elektrischen Endausschaltung Und mechanischen
Sperrung eines Hand- und Motoranlriebes erfolgt derart, daß die Rolle 10 des Hebelsystems durch
einen der Lindanschläge 12 in der einen oder anderen Richtung verschoben wird. Dabei dreht sich zunächst
der zweiarmige Hebel 7 um eine Achse 8 unu bewe-gt
dabei den zweiarmigen Hebei 2 im entgegengesetzten Sinn. Durch diese kreisförmige Bewegung
des zweiarmigen Hebels2 wird zunächst die Fcder21 weiter gespannt und der Steuerstromkreis des Schützes
durch den Hilfsschalter 14 mittels Auslösearm 4 unterbrochen. Läuft nun der Motorantrieb aus
irgendeinem Grund, z. B. durch Hängenbleiben des Schützes oder Versagen des Hilfsschalters 14, dennoch
weiter, so drückt die Auslöserqlle 5 nach Weilerbewegen des zweiarmigen Hebels 2 den Sperrhebel
17 aus der Verklinkung. Durch die nunmehr sehr stark gespannte Feder 21 wird der einarmige
Schwenkhebel 16 sprunghaft nach unten bewegt, wobei
der Motorstromschalter 24 schlagartig ausgeschaltet wird. Außerdem wird dabei die Stange 25
nach unten bewegt, wodurch der Entsperrhebel 27 nach unten gedrückt, die Sperrklinke 30 von der Nase
31 gehoben wird und dabei das gesperrte Differentialgetriebe 32 entsperrt. Ganz kurz danach, fast
gleichzeitig, greift der Sperrhebel 26 in die Nase 28 der Abtriebswelle 29, und die Abtriebswelle ist
sicher und schnell gesperrt. Damit ist mit großer Sicherheit ein Stillstand der Abtriebswelle bei Ausschaltung
des Aniriebsmotors erreicht und, weil der
Motor von der Abtriebswclle getrennt ist, eine Be-Schädigung des Motors ausgeschlossen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Steuerung der elektrischen Endabschaltung und mechanischen Sperrung
eines Hand- und Molorantriebes von Schallwerken für Stufenschalter von Regeltransformaioren
mit einer vom Slufenschalieranirieb abhängigen,
mechanischen Betätigungseinrichtung Kir ein Hebelsystem, welches mindestens einen Auslosearm
für einen das Schallschutz des Antriebsmotor* schaltenden Hilfssehaller besitzt d :i durch
gekennzeichnet, daß am Hebelsvstem(l) eine Auslöserolle (5) fur einen Sperr
hebel (17) einer durch das Hebelsyslem spannbaren Feder (21) zum sprunghaften Schalten
eines Motorstromschalters(24) vorgesehen ist und daß durch die sprunghafte Bewegung des Motor-Stromschalters
gleichzeitig eine Stange (25) bewegbar ist, durch die über je einen Hebel ein
gesperrtes Differentialgetriebe (32) '-Wischen den:
Antriebsmotor und einer Abtriebswclle (29) cnisperrbar
und die Abtriebswelle selbst sperrbar ,st
2 Vorrichtung nach Anspruch 1, daduren ue
kennzeichnet, daß das Hebelsystem (1) kreis förmig bewegbar ist und einen um eine Schaltachse
O) schwenkbaren zweiarmigen Hebel (2) besitzt' der an einem Hebelarm den Ausloseann
(4) und die Auslöserolle (5) und am anderen Hebelarm eine Gabel (6) trägt, in die ein von der
Betätigungseinrichtung (11) gesteuerter zweiter zweiarmiger Hebel (7) eingreift.
3 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslosen des
Motorstromschaltcrs (24) ein durch den Sperrhebel (17) verklinkbarer einarmiger Schwenkhebel
(16) mit einem an ihm befestigten bogenförmigen Stab (20) zur Aufnahme der Feder (21 j
vorgesehen ist und dieser Stab mit seinem freien Ende in einer Bohrung (22) des Hcbelsystems (1)
gleitend geführt ist. .
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß zum Auf-
und Abschalten der Stufenwicklung des Transformators
zwei Hilfsschalter(14) und zwei Motorstromschalter
(24) und die entsprechenden Steueroreane zweifach auf beiden Seiten des Hebelsystems
(1) spiegelbildlich und dabei die Steuerorgan·.:
gegeneinander versetzt angeordnet sind.
5 Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die einarmigen
Schwenkhebel (16) auf je eine bewegbare Stange (25) cinwirkbar sind, die mit je einem
Spcrrhebel (26) für die Abtriebswelle (29) und mit einem Entsperrhebel (27) für das gesperrte
Differentialgetriebe (32) gekuppeil sind
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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