DE1762990C - Videobandgerät mit einem Gehäuse, mit dem lösbar eine Bandkassette verbindbar ist. Ausscheidung aus: 1537240 - Google Patents
Videobandgerät mit einem Gehäuse, mit dem lösbar eine Bandkassette verbindbar ist. Ausscheidung aus: 1537240Info
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Description
2. Videobandgerät nach Anspruch 1, dadurch die Bandrollen zu bewegt. Dadurch wird zusätzliche
gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (132. 133) Bandlänge freigegeben, die zum Ausgleich der an den
durch die Bc'ätigungsmechanik der beweglichen Drehkopf angelegten Bandlänge dienen kann.
Andruckrollen (111, 112) parallel und in Gegen- Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale e:- richtung zu diesen verschieblich sind. 30 geben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der
Andruckrollen (111, 112) parallel und in Gegen- Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale e:- richtung zu diesen verschieblich sind. 30 geben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der
3. Videobandgerät nach Anspruch 1, dadurch Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt,
gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (132, 133) Es zeigt
in Richtung von den Bandrollen weg federbeauf- F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfin-
schlagt sind. dungsgemäßen Gerätes in Ruhestellung mit zum
4. Videobandgerät nach Anspruch 1, dadurch 35 Aufsetzen bereiter Bandkassette,
gekennzeichnet, daß mit der Betätigungsmechanik F i g. 2 eine Draufsicht auf .iai Gerät von F i g. 1
der Andruckrollen (111, !12) zusätzlich auch der in Betriebsstellung, und
Drehkopf (103) verbunden und bei Außerbetrieb- Fig. 3 eine Seitenansicht des Gerätes von F i g. 2.
nähme aus der Ebene des Magnetbandes (134) Fig. 1 zeigt eine relativ große Kassette, die so
herausbewegbar ist. 40 konstruiert ist, daß sie eine zylindrische Bandführung
aufnehmen kann, die den Drehkopf aufnimmt. In der vorliegenden Ausführungsform kann das Magnetband
im wesentlichen ungehindert laufen, da es so
angeordnet ist, daß es auf einer Bahn läuft, die
45 nahezu eben ist. Da außerdem die Kassette in der Regel das gesamte Gerät abdeckt, besteht keine Notwendigkeit,
eine besondere Abdeckung vorzusehen.
Die Erlindung betrifft ein Videobandgerät mit <ind der Staubschutz des Gerätes ist somit erleichtert,
einem Gehäuse, mit dem lösbar eine Bandkassette Aus den oben beschriebenen Gründen hat diese Ausverbindbar ist, die auf ihrer Unterseite öffnungen 50 führungsform jedoch große Abmessungen. Es wird
aufweist, durch die das im Inneren der Kassette von daher empfohlen, das in der Figur gezeigte System
einer Bandrolle zur anderen laufende Magnetband für ein Gerät mit einer zylindrischen Bandführung
geführt ist und durch die bei mit dem Gerät ver- für den Drehkopf zu verwenden, die eine relativ
bundener Kassette mindestens zwei Umlenkrollen, geringe Abmessung hat.
mindestens zwei durch eine Betätigungsmechanik 55 Das Magnetaufzeichnungs- und Wiedergabegerät
zwischen zwei Betriebsstellungen für das Inanlage- weist ein Gehäuse 101 auf, das einen Mechanismus
halten und das Abheben des Magnetbandes von einer enthält, der zum Aufzeichnen und Wiedergeben von
zylindrischen Bandführung hin- und herbewegbare Videosignalen notwendig ist. Die Betätigungseinrich-Andruckrollen
und die zylindrische Bandführung mit tungen für den Mechenismus sind zu einem Steuermindestens
einem Drehkopf in das Innere der Band- 60 pult 102 zusammengefaßt, das an der Vorderwand
kassette eingreiten. des Gehäuses 101 angeordnet ist. Das Gehäuse 101
Bei bekannten Geräten der eingangs genannten weist oben eine Vielzahl von öffnungen 107, 108,
Bauart kommt es beim Anlegen des Bandes an den 109 und 110 auf, in denen sich ein in einer zylindri-Drehkopf
zu erheblicher Bandbelastung. Stehen näm- sehen Bandführung bewegender Drehkopf, im folgenlich
wie üblich die Umlenkrollen fest, so verändert 65 den kurz Drehkopf 103 genannt, ein Löschkopf 104,
sich beim Anlegen des Magnetbandes an den Dreh- ein Ton- und Steuerkopf 105 bzw. eine Antriebsrolle
kopf durch die Andruckrollen die zwischen dem 106 vertikal bewegen können. Andruckrollen 111
/·. blaufpunkt von der Abwickelrolle und dem Auf- und 112, eine Klemmrolle 113, ein Schutzelement
762
|40 zum Anpressen eines Magnetbandes 134 an den •fön- und Steuerkopf 105 und Treibglieder 114 und
|1S, die alle durch einen einzigen Betätigungshebel |16 bewegbar sind, stehen über die obere Wand des
Gehäuses 101 vor und können in in dieser ausgebildeten Schlitzen 117, 118, 119, 120, 121 und 122 in
Abhängigkeit von einer Betätigung des Betätigungshebels
H6 hin- und herbewegt werden. Auch das Schutzcki-unt 140 ist verschieblich, und zwar in
einem Schlitz 141. x
Eine Bandkassette 123, die auf das Gehäuse 101
des Gerätes aufgesetzt werden kann, ist vorzugsweise aus einem transparenten Kunstharz oder einem
ähnlichen Material hergestellt. In der Bandkassette 123 Mi-I Bandrollen 124 und 124' koaxial aut'einandertu---iapelt,
mithin übereinander angeordnet. Die Bandnüieu 124, 124' werden auf einer rotierenden
tyelk 125 angeordnet, die antriebsmäBig mit einer
Antrict-,quelle im Gehäuse 101 verbunden ist und
Über dessen Oberseite vorsteht. Die Bandrollen 124 und 124' werden so in vorbestimmt-r Richtung angetrieben.
Schlitze 126 und 127 duichbrcchen die Bodenwand der Bandkassette 123 in der Nähe einander
gegenüberliegender Seitenwände. In den Schlitzen 126 und 127 sind durch Federn 128 und 129 in
einer Richtung beaufschlagte Schieber 130 und 131 angeordnet, die Umlenkroilen 132 und 133 tragen,
die jeweils an den vorderen Enden der Schieber frei drehbar angebracht sind. Die Schieber 130 und 131
können über die Treibglieder 114 und 115 zurück- und vorbewegt werden, indem sie deren Bewegung
folgen.
Pin Magnetband 134, das auf die Bandrollen 124
und 124' gewickelt ist und von einer Bandrolle zur anderen läuft, wird um die Umlenkrollen 132 und
133 gelegt und nimmt auf diese Weise eine Lage in der Nähe der Vorderwand der Bandkassette 123 ein,
bevoi diese auf das Gehäuse 101 des Gerätes aufgesetzt ist. Die Bodenwand der Bandkassette 123
weist eine Vielzahl von öffnungen auf, durch die der Drehkopf 103, der Löschkopf 104, der Ton- und
Steuerkopf 105, die Antriebsrolle 106 und die rotierende
Welle 125 aufgenommen werden, die alle eine Aufwärtsbewegung machen können und in das Innere
der Bandkassette 123 eingreifen, wenn die Bandkassette 123 auf das Gehäuse 101 des Gerätes aufgesetzt
wird. Ein Aus chnitt 135 in der Vorderwand und dem vorderen Teil der Bodenwand der Bandkassette
12j erlaubt die freie Gleitbewegung der Andruckrollen 111 und 112, der Klemmrolle 113 und des
Schutzelements 140 in die Kassette 123 hinein um! aus ihr heraus. Um die Bandkassette 123 sicher in
ihrer Lage zu verriegeln, wenn sie auf das Gehäuse 101 des Gerätes aufgesetzt ist, sind außerdem Öffnungen
138 und 139 durch die Rückwand der Bandkassette 123 gebrochen, die entsprechende L-förmige
Lappen 136 und 137 aufnehmen, die an der Rückwand des Gehäuses 101 des Gerätes vorgesehen sind.
Das Magnetaufzeichnungs- und Wiedergabegerät arbeitet in der nachfolgend beschriebenen Weise:
Bevor die Bandkassette 123 auf das Gehäuse aufgesetzt wird, befinden sich der Drehkopf 103, der
Löschkopf 1Oi1 der Ton- und Steuerkopf 105 und
die Antriebsrolle 106 in ihren unteren Endlagen, sind also in das Gehäuse 101 des Gerätes zurückgezogen.
Die ν on dem Betätigungshebel 116 betätigten
gleitenden Elemente befinden sich in ihrer vorderen Endlage ?uf dem Gehäuse 101, das so für das
Aufsetzen der Bandkassette 123 auf das Gerät vorbereitet ist. Im Inneren der Ban assette 123 ist vor
dem Aufsetzen auf das Gerät --. Magnetband 134
(!uich Umlenkrollen 132 und 13j geführt, die durch
die Federn 128 und 129 an die vorderen Enden der Schlitze 126 und 127 gepreßt werden, so daß das
Magnetband 134 eine Lage in der Nähe, der vorderen Kante der Bandkassette 123 einnimmt.
Beim Aufsetzen der Bandkassette 123 auf das Gehause
101 des Gerätes unter den obigen Bedingungen werden zunächst die Lappen 136 und 137 an der
Rückwand des Gehäuses 101 in die entsprechenden Ölfnungen 138 und 139 der Bandkassette 123 eingeführt,
und dann die Bandrollen 124 und 124' auf die >5 Welle 125 aufgesetzt. Wenn die Bandkassette 123 auf
diese Weise auf das Gehäuse 101 des Gerätes aufgesetzt worden ist, erfassen die Treibglieder 114 und
115 die entsprechenden Schieber 130 und 131.
ßei Beginn der gewünschten Aufzeichnung oder ϊο Wiedergabe wird nach ('τη Aufsetzen der Bandkassette
123 auf das Gerät zunächst der Betätigungsriebel
116 in die durch den Pfeil in F i g. 1 angedeutete Richtung geschoben. Diese Schiebebewegung des
Betätigungshebels H 6 verursacht Bewegungen der Andruckrollen 111 und 112, der Klemmrolle 113,
des Schutzelements 140 und der Treibglieder 114 und 115 in dieselbe Richtung. Diese Elemente bewegen
sich also aus ihrer Lage im Ausschnitt 135 am vorderen Teil der Bandkassette 123 ins Innere der Bandkassette
123 hinein. In Abhängigkeit von dieser Bewegung des Betätigungshebels 116 treten auch der
Drehkopf 103, der Löschkopf 104, der Ton- und Steuerkopf 105 und die Antriebsrolle 106 durch die
entsprechenden Öffnungen nach oben hervor, um die Aufzeichnung oder Wiedergabe vorzubereiten.
Die Andruckrollen 111 und 112 und die Klemmrollen 113, die sich mit dem Betätigungshebel 116
bewegen, werden dabei mit dem Magnetband 134 in Berührung gebracht, das um die Umlenkrollen 132
und 133 geführt ist, die von den Treibgliedern 114 und 115 erfaßt sind. Das Magnetband 134 wird so
durchgebogen, indem die sich vorwärts bewegenden Elemente an ihm angreifen. Wenn schließlich der
Betätigungshebel 116 in der in F i g. 2 gezeigten Lage verriegelt wird, liegt das Magnetband 134 am Löschkopf
104, dem Schutzelement 140 und dem Ton- und Steuerkopf 105 und auch an der Antriebsrolle 106
und der Klemmrolle 113 an, vor allem ist es aber mit einem wesentlichen Abschnitt des Umfangs des
50 Drehkopfes 103 unter Einwirkung der Andruckrollen
111 und 112 in Berührung. Das Magnetband 134 ist
jetzt bereit zur Aufnahme von Aufzeichnungen oder zur Wiedergabe bereits auf ihm festgehaltener Aufzeichnungen.
Am Steuerpult 102 wird eine entspre-55 chende Taste gedrückt, um die Bandroller 124 und
124', den Drehkopf 103 und die Antriebsrolle 106 in Drehbewegung zu versetzen und so die gewünschte
Aufzeichnung oder Wiedergabe zu erzielen.
Nach Beendigung der Aufzeichnung oder der 6o Wiedergabe kann der Betätigungshebel 116 entriegelt
werden, so daß er in seine Ausgangslage zurückkehrt. Durch diese Rückkehr des Betätigungshebels 116 in
seine normale Lage werden der Drehkopf 103, der Löschkopf 104, der Ton- und Steuerkopf 105 und
65 die Antriebsrolle 106 in ihre nicht wirksamen Lagen in das Gehäuse 101 des Gerätes zurückgezogen,
während die Andruckrollen 111 und 112, die Klemmrolle
113, das Schutzelement 140, die Treibglieder
114 und 115 und die Umlenkrollen 132 und 133 ebenfalls in ihre nicht wirksamen Lagen zurückgezogen
werden, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind. In dem Zustand des Gerätes, wie er in Fig. 1 gezeigt
ist, kann die Bandkassette 123 von dem Gehäuse 101 des Gerätes abgenommen oder der schnelle Vorlauf
oder das schnelle Zurückspulen des Magnetbandes 134 mit großer Geschwindigkeit durchgeführt werden,
ohne daß eine Störung durch den Drehkopf 103 oder andere Elemente erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Videobandgerät mit einem Gehäuse, mildem dem ist ein wohldefiniertei Anfangspunkt fur Auflösbar
eine Bandkassette verbindbar ist, die auf nähme oder Wiedergabe nicht mehr sichergestellt, da
ihrer Unterseite öffnungen aufweist, durch die das die erforderliche Bandlänge je nach den vViderstanim
Inneren der Kassette von einer Bandrolle zur den entweder von der Ablaufrolle oder der Autiaufanderen
laufende Magnetband geführt ist und io rolle abgezogen werden wird. Weiter können Beschadurch
die bei mit dem Gerät verbundener Kassette digungen des Bandes durch das Hinwegziehen über
mindestens zwei Umlenkrollen, mindestens zwei die Umlenkrolle auftisten. Alle diese Schwierigkeiten
durch eine Betätigungsmechanik zwischen zwei führen dazu, daß die Kassettentechnik für Video-Betriebsstellungen
für das Inanlagehaiten und das handgeräte nur schwer verwendet werden kann.
Abheben des Magnetbandes von einer zylindri- 15 Aufgabe der Erfindung ist es, auch für Videobandsehen Bandführung hin- und herbewegbare An- geräte die Vorteile der Kassettentechnik verfugbar druckrollen und die zylindrische Bandführung zu machen.
Abheben des Magnetbandes von einer zylindri- 15 Aufgabe der Erfindung ist es, auch für Videobandsehen Bandführung hin- und herbewegbare An- geräte die Vorteile der Kassettentechnik verfugbar druckrollen und die zylindrische Bandführung zu machen.
mit mindeskns einem Drehkopf in das Innere Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
der Bandkassette eingreifen, dadurch ge- löst, daß die Umlenkrollen wie die Andruckrollen
kennzeichnet, daß die Umlenkrollen (132, 20 zwischen zwei Betnebsstellungen hin- und herbev. eg
133) wie die Andruckrollen (111, 112) zwischen bar sind, von denen in der einen die Umlenkrollen
zwei Betricbsstellungen hin- und herbewegbar, näher zu den Bandrollen liegen als in der anderen,
sind, von denen in der einen die Umlenkrollen Die geschilderten Schwierigkeiten sind also dadurch
sind, von denen in der einen die Umlenkrollen Die geschilderten Schwierigkeiten sind also dadurch
näher /u den Bandrollen (124) liegen als in der beseitigt, daß man gleichzeitig mit der Bewegung der
anderen. 25 Andruckrollen auch die Umlenkrollen, und zwar auf
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6883366 | 1966-10-17 | ||
| JP6883366 | 1966-10-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1762990A1 DE1762990A1 (de) | 1972-08-10 |
| DE1762990B2 DE1762990B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE1762990C true DE1762990C (de) | 1973-09-06 |
Family
ID=
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