DE1762721A1 - Saegezahngenerator - Google Patents
SaegezahngeneratorInfo
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Description
11 Sägezahngenerator
Für verschiedene Anwendungsfälle werden Sägezahngeneratoren benötigt, deren Ausgangssignal auf unterschiedliche Kurvenformen
umschaltbar ist. Beispielsweise soll der Anstieg des Sägezahns manchmal linear und manchmal logarithmisch erfolgen. Aufgabe
der Erfindung ist es, einen hierfür geeigneten, möglichst einfach aufgebauten, stabilen Sägezahngenerator vorzuschlagen,
der sich leicht auf verschiedene Ausgangskurvenformen umschalten läßt.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen einen Ausgang und einen invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers ein
wenigstens einen Kondensator enthaltender Energiespeicher und zwischen den Ausgang und einen nicht invertierenden Eingang ein
abschaltbarer Rückkopplungskrels eingeschaltet ist und daß
die Verstärkereingänge auf verschiedene Eingangsspannungen
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umschaltbar sind. Wie später noch anhand der Ausführungsbeispiele mathematisch bewiesen wird, läßt sieh mit einem
derart aufgebauten Sägezahngenerator mit Rückkopplung ein logarithmischer Sägeζahnanstieg und ohne Rückkopplung ein
linearer Sägezahnanstieg erzielen.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Sägezahn^
generators empfiehlt es sich, daß jedem Speicherkondensator
in ein Schalter zugeordnet ist, welcher/der einen Schaltstellung den Ladestromkreis für den Kondensator schließt und in der
anderen Schaltstellung den Ladestromkreis unterbricht und dabei einen Entladestromkreis schließt und daß die Schalter
durch eine vom Ausgangssignal des Generators gesteuerte Steuerschaltung abwechselnd synchron betätigt werden. Durch
das wechselweise Zuschalten und Entladen der Kondensatoren läßt sich mit dem Sägezahngenerator anstatt eines einzelnen
Impulses eine Pulsfolge erzeugen. Durcll die Verwendung verschieden
großer Kapazitäten ist darüberhinaus der Anstiegswinkel der Flanken der nacheinander folgenden Impulse frei"
wählbar.
Eine besonders günstige Lösung ergibt sich, wenn die Schalter
diese
Halbleiterschalter sind, weil xXn sich nicht abnutzen, wenig Raum beanspruchen und durch eine elektronische Steuerschaltung sehr schnell betätigbar sind.
Halbleiterschalter sind, weil xXn sich nicht abnutzen, wenig Raum beanspruchen und durch eine elektronische Steuerschaltung sehr schnell betätigbar sind.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäflen Sägezahngene-
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rators-werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
Hierin zeigt
Figur 1 die schematische Darstellung des ersten Ausführungsbeispieles
des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators,
Figur 2 das lineare und das logarithmische Ausgangssignal
des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators nach Figur 1,
Figur 5 die schematische Darstellung des zweiten AusfUhrungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators und
Figur 4 den Verlauf der AusgangsSignaIe des erfindungsgemäßen
Sägezahngenerators nach Figur J>.
Wie in Figur 1 gezeigt, ist das eine Ende eines aus den Widerständen 11, 12 und 13 bestehenden Spannungsteilers an
eine Gleichstromquelle 10 von etwa +15V und an das eine Ende eines weiteren, aus den Widerständen 14 und 15 bestehenden
Spannungsteilers angeschlossen. Das andere Ende des Spannungsteilers liegt an einem geeigneten Potential, beispielsweise
Erde. Die an den beiden Spannungsteilern abgegriffenen Spannungen sind zu den verschiedenen Kontakten eines durch
die drei Schalter 16, 18, 19 gebildeten Umschalters geführt. Dabei sind die beiden Kontakte A und D des Schalters 16 mit
den beiden gegenüberliegenden Enden des Widerstandes 15 verbunden, wobei der Kontakt A zu dem Potential Vp geführt ist.
Die Kontakte B und E des Schalters 18 sind an die beiden
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gegenüberliegenden Enden des Widerstandes 12 geführt, so daß am Kontakt B das Potential V, und am Kontakt E das
Potential V1 liegt.
Der Schaltarm des Schalteis 18 ist an den nicht invertierenden Eingang 26 eines Operationsverstärkers 21 angeschlossen,
während der Schaltarm des Schalters 16 über den veränderlichen Widerstand 17 mit seinem invertierenden Eingang 25
verbunden ist. Die typischen Merkmale für einen Operationsverstärker
sind niedrige Ausgangsimpedanz, hoher Eingangsgleichstromwiderstand und eine große Verstärkung bei offener
Rückführung. In der Praxis wählt man als Operationsverstärker 21 vorzugsweise einen Verstärker in integrierter Bauweise,
wie er im Handel erhältlich ist. Der Ausgang 24 des Verstärkers 21 liegt an der Ausgangsklemme 25, an der auch das Ausgangssignal
V abgenommen wird, welches, wie weiter unten ausführlich beschrieben, die Form eines Sägezahnes hat.
Wie in Figur 1 gezeigt, weist das als Energiespeicher 100 dienende integrierende Netzwerk nur einen einzigen Kondensator
22 auf, der zwischen dem invertierenden Eingang 25 und dem Ausgang 24 des Verstärkers 21 liegt. Das Maß der
Integration hängt von der Größe des Kondensators 22 ab. Der RUckkopplungskreis 20 wird durch den zwischen Ausgang
des Verstärkers 21 und dem Kontaktarm des Schalters 19 liegen-' den Widerstand gebildet. Die Form der Anstiegsflanke des Ausgangsimpulses
hängt ab von der Stellung des aus den drei
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Schaltern 16, 18 und 19 bestehenden mehrpoligen Umschalters. Liegt der Kontaktarm des Schalters 19 auf dem Kontakt P, so
ist der Anstieg der Ausgangsimpulsflanke linear, liegt er auf
dem Kontakt C, so ist der Anstieg logarithmisch. Der Kontakt
C ist mit dem nicht invertierenden Eingang 26 des Verstärkers 21 verbunden, so daß ein Rückkopplungsweg vom Ausgang zum
nicht invertierenden Eingang besteht, wenn der Schaltarm des Schalters 19 auf dem Kontakt C liegt.
Figur 2 zeigt die lineare und die logarithmische Form der Impulsflanken, wie sie mit der Schaltung nach Figur 1
erzeugt werden können. Es wurde die Ausgangsspannung V über der Zeit aufgetragen. Die Bedeutung und die Entstehung
der Anfangsspannung V. zur Zeit Null wird nachfolgend erklärt.
Es sei angenommen, daß die Schaltarme der.Schalter 16, 18
und 19 mit dem Kontakt D bzw. E und F verbunden sind, so daß der Generator ein Ausgangssignal mit linearer Anstiegsflanke abgibt. Daraus folgt, daß der aus einem Widerstand
bestehende Rückkopplungskreis 20 aufgetrennt ist und das Potential V, über den Kontakt E des Schalters 18 dem nicht
invertierenden Eingang 26 des Verstärkers 21 zugeführt wird. Der invertierende Eingang 25 des Verstärkers 21 ist über
den Kontakt D des Schalters 16 und den Widerstand 17 an Erde gelegt. Bei dieser Schaltungsart ist die Schaltung nach
Figur 1 eine rov/öhnl1 ehe Tntegrlerschaltunp; mit der Anfanßs-
spannung V, am nicht invertierenden Eingang. Der Rückkopplungskreis
20 ist unterbrochen und .der Rückkopplungsstrom
über den Kondensator 22 ist ebenso groß wie der Strom durch den Widerstand 17· Die Ausgangsspannung V
ergibt sich nach der Gleichung V = V1 (1 + T/RC), wobei
R und C der Wert für den Widerstand 17 bzw. den Kondensator 22 ist. Aus der Formel ergibt sieh auch, daß zur
Zeit T=O die Ausgangsspannung V gleich der Anfangsspannung V1 ist. Mit fortschreitender Zeit wächst, wie
aus Figur 2 ersichtlich, die Ausgangsspannung VQ linear,
wobei die Steigung durch den am veränderlichen Widerstand 17 eingestellten Wert bestimmt wird. ν
Liegen nun die Schaltarme der Schalter 16, 18 und 19 auf dem Kontakt A bzw. B und C, so gibt die Schaltung nach
Figur 1 ein Ausgangssignal mit logarithmischer Anstiegsflanke ab. Der den Rückkopplunjfskreis 20 bildende Widerstand
liegt zwischen dem Ausgang 24 des Verstärkers 21 und über den Kontakt C des Schalters 19 an dessen nicht
invertierenden Eingang 26. Die Anfangsspannung ist jetzt nicht mehr V1 sondern V,, da dieses Potential über den
Kontakt B des Schalters 18 dem nicht invertierenden Eingang 26 des Verstärkers 21 zugeführt wird. Der invertierende Eingang 25 ist über den Kontakt A des Schalters
16 und den Widerstand 17 an das Potential Vg gelegt. Die
gesamte am Eingang 26 liegende Spannung i3t V-, + KV_* da
der Anfangsspannung V, über den Rückkopplungskreis 20 noch
ein Teil der Ausgangsspannung V zugeführt wird. K ist gewöhnlich
kleiner als 1 und ergibt sich aus der Gleichung K = R1R2/R1 R2 + RP(Rl + R2), wobei Rl der Wert des Widerstandes
13, R2 der Wert der beiden Widerstände 11 und 12
und RP der Wert des" Widerstandes'20 ist.
Bei der hier angenommenen Stellung des mehrpoligen Umschalters liegt an der Klemme A .anstatt Null ein Potentialwert
von V2* so daß jetzt ein gegenüber der linearen Betriebsart
der Schaltung veränderter Strom durch den Widerstand 17 fließt. Daraus folgt notwendigerweise eine neue Gleichung
für die Ausgangsspannung, in der auch noch der Jetzt geschlossene Rückkopplungskreis 20 berücksichtigt werden muß.
Diese Gleichung für die logarithmische Betriebsart des erfindungsgemäßen Generators nach Figur 1 lautet
ν—ν ν
Τ-κ
=—- kex - 1), wobei χ = KT
Λ RC(I-K) ist.
Es ist oft zweckmäßig, daß die Endpunkte der Sägezahnimpulse bei linearer und logarithmischer Betriebsart des erfindungsgemäßen
Generators gleich sind. Zur Zeit T « 0 ist die Ausgangsspannung V gleich der Anfangsspannung V,. Bei logarithmischer
Betriebsart zur Zeit T=O ist die Ausgangsspannung V gleich der Anfangsspannung V,/l-K. Damit die Anfangsspannungen
gleich sind, müssen V-. und K so gewählt werden, daß V1 = V,/(1-K). Ein geeigneter Wert für K, bei dem sich
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bei logarithmischer Betriebsart die Anstiegsflanke des Ausgangsimpulses
eng an die log 10-Kurve anschmiegt, ist 0,042. Selbstverständlich können für K auch andere Vierte gewählt
werden.
In Figur 3 ist ein zweites AusfUhrungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Sägezahngenerators dargestellt. Die in den beiden Ausführungsbeispielen einander entsprechenden Bauteile erhalten
die gleichen Bezugsziffern. Der in Figur 2 gezeigte Widerstand 14 auf der Eingangsseite des Verstärkers 21 ist
veränderlich und ein weiterer V/iderstand 58 wurde mit dem
Widerstand 17 in Reihe geschaltet. Die Reihenschaltung der Widerstände 11, 12, 1J>
wurde durch die beiden Widerstände und 54 ersetzt, an deren direkt an den nicht invertierenden
Eingang 26 des Verstärkers 21 angeschlossenen Verbindungspunkt das Potential V. liegt. Der Schalter l8 wurde fortgelassen.
Das als Energiespeicher 100 dienende Integriernetzwerk ist komplizierter als im ersten AusfUhrungsbeispiel.
Es wird durch die in Blockform dargestellte Steuerschaltung 60 betätigt. Der Energiespeicher 100 ist mit den pnp-Transistoren
Ql, Q2 und Q5 versehen. Die Kollektoren dieser Transistoren sind mit dem Ausgang 24 des Verstärkers 21 verbunden,
während ihre Basiselektroden zu der Steuerschaltung 60 geführt sind. Die Emitterelektroden der Transistoren Ql
und Q2 sind über den Kondensator 65 bzw. 64 an den invertierenden Eingang 25 des Verstärkers 21 geführt. Der Emitter des
Transistors 0.5 ist über den veränderlichen Widerstand 63
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ebenfalls mit dem Eingang 25 verbunden. Parallel zu den Kondensatoren 64 und 65 liegen die Feldeffekttransistoren
Q5 bzw. q4, deren Gatterelektroden mit der Steuerschaltung
00 in Verbindung stehen. Der Emitter des npn-Transistors q6 ist an eine geeignete negative Spannungsquelle 6l angeschlossen,
die eine Spannung von beispielsweise -15V hat. Der Kollektor des Transistors Q6 ist über den Widerstand
62 zum invertierenden Eingang 25 des Verstärkers geführt, während seine Basis mit der Steuerschaltung 60
verbunden ist.
Das Ausgangssignal V am Ausgang 24 wird zu einem der beiden
Eingänge der Vergleichsschaltung 75 geführt, deren anderer Eingang an eine Vergleichsspannung 76 angeschlossen ist.
Der Ausgang dieser Vergleichsschaltung ist mit der Steuerschaltung 6o verbunden, die von der Vergleichsschaltung
75 ein Steuersignal erhält, sobald die Ausgangsspannung V eine bestimmte Bezugsspannung überschreitet. Die Vergleichsschaltung
75 kann beispielsweise ein Schwellwertschalter sein, der ein Steuersignal abgibt, sobald die Ausgangsspannung
V^ die den Spannungswert V«™™ aufweisende
O XtHF
Bezugsspannung 76 überschreitet. Anhand der Figuren j5 und
4 kann man sich die Arbeitsweise des zweiten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators klar
machen. Die Transistoren Q2 und Q3 sind anfangs gesperrt,
während die Transistoren Ql', Q4, Q5 und 0.6 leitend sind. Auf diese Weise ist der Kondensator 64 abgetrennt und kurz-
geschlossen, während der Kondensator 65 in den RUckkopplungsweg
eingeschaltet ist. Durch diesen Schaltzustand des Kreises wird der untere Grenzwert oder Anfangswert
der Ausgangsspannung festgelegt. Die -15V Spannungsquelle
6l ist zu diesem Zeitpunkt an den Kreis angeschlossen und die beiden Widerstände 63 und 62 bilden einen Spannungsteiler,
wobei der Verbindungspunkt der beiden Widerstände an den invertierenden Eingang 25 des Verstärkers 21 angeschlossen
ist. Infolgedessen wird der Kondensator 65 bis zu einer durch das Verhältnis dieser beiden Widerstände
bestimmten Spannung aufgeladen. Die Widerstandswerte sollten dabei so gewählt sein, daß der Kondensator 25 diesen Spannungswert nach 300-400 ms erreicht hat, wenn beim Widerstand
der größtmögliche Wert eingestellt ist. Während sich der Kondensator 65 auflädt,erreicht die Ausgangsspannung V
einen Wert V1 + |R6|). ^ wobei r63 und r62 jeweilg flle
Widerstandswerte der Widerstände 63 und 62 sind. Schließt
man den Widerstand 63 kurz, so wird der zweite Summand in
der obigen Formel Null und der Anfangswert der Ausgangsspannung wird, wie auch bei der Pulsform A in Figur 4
gezeigt, V1.
Die Steuerschaltung βθ kann mit einem Startschalter versehen
sein, nach dessen Betätigung die Transistoren Q5 und q6 nach einem geeigneten Zeitraum, beispielsweise
mehreren 100 ms, gesperrt werden. Dazu wird zweckmäßigerweise eine Kippstufe oder eine ähnliche Schaltung in die
Steuerschaltung βθ eingebaut, wobei die durch den Startschalter
betätigte Kippstufe ein Signal abgibt, durch !«reiches die Transistoren Q5 und q6 gesperrt werden. Sobald
die Transistoren Q5 und Qö zusammen mit den Transistoren
Q2 und Q5 gesperrt sind, arbeitet der Energiespeicher 100
analog dem in Figur 1 beschriebenen mit einer Zeitkonstanten, die durch die Werte der Widerstände 17 und 58
und die Kapazität des Kondensators 65 bestimmt ist. Durch Verstellen des Widerstandes 17 läßt sich die Zeitkonstante
verändern.
Während des Betriebes gibt die Schaltung nach Figur j5 ein
sägezahnförmiges Ausgangssignal V ab, wobei der Amplitudenwert je nach Stellung der Schalter Io und I9 linear oder
logarithmisch ansteigt. Dieses Ausgangssignal V wird auf einen der beiden Eingänge einer Vergleichsschaltung 75
gegeben, die es mit einer Bezugsspannung V^7n vergleicht.
niir
Sobald V den V'ert der Bezugs spannung erreicht, gibt die
Vergleichsschaltung 75 ein Signal an die Steuerschaltung βθ ab. In der Steuerschaltung 60 werden von diesem Signal
Schaltsignale abgeleitet. Dabei werden durch gleichzeitig in der Steuerschaltung 60 gebildete Schaltsignale die vier
Transistoren Ql bis q4 umgeschaltet, wodurch jetzt der
Kurzschluß des Kondensators 64 aufgehoben wird und dieser Kondensator im Rückkopplungsweg liegt. RUckkoppelnder Kondensator
im Energiespeicher 100 ist also jetzt der Kondensator 64, während der Kondensator 65 entladen ist. Gewöhnlich
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wählt man für die beiden Kondensatoren 64 und 65 die gleichen Kapazitätswerte, so daß die Zeitkonstante
nicht davon abhängt, welcher Kondensator gerade eingeschaltet ist. Für einige Anwendungsfälle können aber
unterschiedliche Zeitkonstanten zweckmäßig sein. Für solche Fälle wählt"man für die beiden Kondensatoren
verschiedene Kapazitätswerte.
Nachdem der Kondensator 64. in den Rückkopplungsweg eingeschaltet wurde, arbeitet der Operationsverstärker
wieder als Integrierschaltung, wodurch eine zweite, abhängig von der Stellung der beiden Schalter 16 und
19 entweder logarithmische oder lineare Anstiegsflanke
erzeugt wird. Erreicht die Ausgangsspannung V den Wert der Bezugsspannung Vn,-,,-,, so wird von der Vergleichsschaltung
75 wiederum an die Steuerschaltung oO ein Steuersignal abgegeben, aus dem die Steuerschaltung
wiederum eine Reihe von Schaltsignalen ableitet, mit deren Hilfe der Schaltzustand der Transistoren Ql bis Q4
verändert wird und wodurch der Kondensator 65 in den Rückkopplungsweg geschaltet wird, während der Kondensator
64 abgetrennt und entladen wird. Durch ständige Wiederholung dieser Vorgänge erhält man eine fortlaufende
Reihe von Sägezahnimpulsen, die, wie in Figur 4ft dargestellt, einen Sägezahnpuls bilden. Wie schon beschrieben,
können dabei die Anstiegsflanken logarithmisch oder
linear ansteigen. Es ist verständlich, daß von der Steuerschaltung
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βθ zur wechselweisen Einschaltung der beiden Kondensatoren
64, 65 zwei verschiedene Gruppen von Schaltsignalen abgegeben
werden müssen. Die hierfür in der Steuerschaltung notwendige Vorrichtung kann mit bistabilen Einheiten versehen
sein, die jeweils durch das von der Vergleichsschaltung 75 kommende Signal geschaltet werden und von
deren Ausgängen die beiden verschiedenen Gruppen von Ausgangssignalen abgenommen werden können.
Der Vorteil der aus der Steuerschaltung βθ und dem Energiespeicher
100 bestehenden Schaltvorrichtung zum Wechseln des Arbeitsbereiches besteht darin, daß sich hohe Schaltgeschwindigkeiten
erreichen lassen. Ist der Arbeitsbereich des Verstärkers und des integrierenden Energiespeichers
sich
sehr groß, beispielsweise wenn/der Wert ackoöx des Ausgangssignales
V stark ändert, so ist es gewöhnlich wünschenswert die Verstärkung stufenweise durchzuführen. Das gilt
besonders dann, wenn das Eingangssignal im Verhältnis zum erwünschten Ausgangssignal sehr klein ist. Bei einer zweckmäßigen
Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltung läßt sich beispielsweise ein Ausgangssignal von 10V bei einem
Eingangssignal von 0,1 V erreichen. Die Arbeitsweise der Schaltung läßt sich dadurch verbessern, daß man den Anstieg
des Ausgangssignales begrenzt, daher wird der integrierende
Kondensator gewechselt, sobald die Ausgangsspannung eine
bestimmte Bezügespannung erreicht. Hierdurch arbeitet«wie
in der Figur 4a gezeigt« der Verstarker 21 in einem vorbe-
r'-. , 009827/117.1 bad original
stimmten, erwünschten Bereich und das Ausgangssignal wird nicht verzerrt. Die Verwendung von Peldeffekttransistoren
sich zur schnellen Entladung des gerade/nicht im Rückkopplungsweg befindenden Kondensators, bedingen eine steile Rückflanke
der Sägezahnimpulse, die in Figur 4 fast das Aussehen einer vertikalen linie haben. Die beiden Grenzwerte
für die Amplitude des Ausgangssignales V sind die Werte
V1 und VDr,n. Will man ein Signal mit großer Amplitudeni
n£.r ,
änderung haben, beispielsweise wie in Figur 4B gezeigt,
so ist eine hier nicht gezeigte zusätzliche Schaltung zweckmäßig. Diese Schaltung stellt eine zusätzliche Anfangsspannung
zur Verfügung, wodurch das Ausgangssignal vergrößert wird.
Durch Abänderung der Steuerschaltung 60, lassen sich anstelle der beiden Kondensatoren 64, 65 andere Kondensatoren in
dem Energiespeicher 100 verwenden. Hierdurch kann man die Arbeitscharakteristik des erfindungsgemäflen Sägezahngenerators
verändern. Prinzipiell ist natürlich auch möglich, mehr als zwei verschiedene Speicherkondensatoren in den
Energiespeicher 100 einzufügen, wodurch man am Ausgang des Generators eine sich ständig wiederholende Folge von Impulsen
mit verschiedener Flankensteilheit erhält. Eine andere Möglichkeit die Arbeitsoharakteristik des Oenerators zu
verändern 1st, den Widerstandewert des Rückkopplungskreise»
80 zu verändern.
Claims (1)
- PatentansprücheAusgangssignale unterschiedlicher Kurvenform umschaltbarer Sägezahngenerator, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einen Ausgang (24) und einen invertierenden Eingang (25) eines Operationsverstärkers (21) ein wenigstens einen Kondensator (22) enthaltender Energiespeicher (lOO) und zwischen den Ausgang und einen nicht invertierenden Eingang (26) ein abschaltbarer Rückkopplungskreis (20) eingeschaltet ist und daß die Verstärkereingänge auf verschiedene Eingangsspannungen umschaltbar sind.2. Sägezahngenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsspannungen an wenigstens einem gleichstromgespeisten Spannungsteiler (11 bis 15) abgegriffen werden.J5. Sägezahngenerator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daS zur Umschaltung der Eingangsspannungen und zur Einschaltung des RUckkopplungskreises (20) ein mehrpoliger Umschalter (16, 19) dient.-^. Sägezahngenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a durch gekennzeichnet, daß jedem Speicher-0 0 9827/1571kondensator (64; 65) ein Schalter (Ql, Q3; Q2, Q4) zugeordnet ist, welcher in der einen Schaltstellung den Ladestromkreis für den Kondensator schließt und in der anderen Schaltstellung den Ladestromkreis unterbricht und dabei einen Entladestromkreis schließt, und daß die Schalter durch eine vom Ausgangssignal des Generators gesteuerte Steuerschaltung (60) abwechselnd synchron betätigt werden.5. Sägezahngenerator nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter Halbleiterschalter sind.6. Sägezahngenerator nach Anspruch 4 oder 5t dadurch gekennzeichnet, daß das Generatorausgangssignal und ein Bezugssignal einer Vergleichsschaltung (75) zugeführt werden, welche einen Steuerimpuls für die Steuerschaltung (60) liefert, sobald das Verstärkerausgangssignal das Bezugssignal übersteigt.7. Sägezahngenerator nach einem der Ansprüche 4 bis 6, d a durch gekennzeichnet, daß der Energiespeicher zwei abwechselnd eingeschaltete Kondensatoren (64, 65) aufweist.009827/1571Leerseite
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Also Published As
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|---|---|
| GB1211921A (en) | 1970-11-11 |
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