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DE1762721A1 - Saegezahngenerator - Google Patents

Saegezahngenerator

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Publication number
DE1762721A1
DE1762721A1 DE19681762721 DE1762721A DE1762721A1 DE 1762721 A1 DE1762721 A1 DE 1762721A1 DE 19681762721 DE19681762721 DE 19681762721 DE 1762721 A DE1762721 A DE 1762721A DE 1762721 A1 DE1762721 A1 DE 1762721A1
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DE
Germany
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circuit
output
capacitor
sawtooth generator
generator according
Prior art date
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Pending
Application number
DE19681762721
Other languages
English (en)
Inventor
D Wolk Theodore E
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
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Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
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Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
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    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
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    • H03K17/6871Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being field-effect transistors the output circuit comprising more than one controlled field-effect transistor
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    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/48Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices
    • H03K4/50Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
    • H03K4/56Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor using a semiconductor device with negative feedback through a capacitor, e.g. Miller integrator

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Description

11 Sägezahngenerator
Für verschiedene Anwendungsfälle werden Sägezahngeneratoren benötigt, deren Ausgangssignal auf unterschiedliche Kurvenformen umschaltbar ist. Beispielsweise soll der Anstieg des Sägezahns manchmal linear und manchmal logarithmisch erfolgen. Aufgabe der Erfindung ist es, einen hierfür geeigneten, möglichst einfach aufgebauten, stabilen Sägezahngenerator vorzuschlagen, der sich leicht auf verschiedene Ausgangskurvenformen umschalten läßt.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen einen Ausgang und einen invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers ein wenigstens einen Kondensator enthaltender Energiespeicher und zwischen den Ausgang und einen nicht invertierenden Eingang ein abschaltbarer Rückkopplungskrels eingeschaltet ist und daß die Verstärkereingänge auf verschiedene Eingangsspannungen
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umschaltbar sind. Wie später noch anhand der Ausführungsbeispiele mathematisch bewiesen wird, läßt sieh mit einem derart aufgebauten Sägezahngenerator mit Rückkopplung ein logarithmischer Sägeζahnanstieg und ohne Rückkopplung ein linearer Sägezahnanstieg erzielen.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Sägezahn^ generators empfiehlt es sich, daß jedem Speicherkondensator
in ein Schalter zugeordnet ist, welcher/der einen Schaltstellung den Ladestromkreis für den Kondensator schließt und in der anderen Schaltstellung den Ladestromkreis unterbricht und dabei einen Entladestromkreis schließt und daß die Schalter durch eine vom Ausgangssignal des Generators gesteuerte Steuerschaltung abwechselnd synchron betätigt werden. Durch das wechselweise Zuschalten und Entladen der Kondensatoren läßt sich mit dem Sägezahngenerator anstatt eines einzelnen Impulses eine Pulsfolge erzeugen. Durcll die Verwendung verschieden großer Kapazitäten ist darüberhinaus der Anstiegswinkel der Flanken der nacheinander folgenden Impulse frei" wählbar.
Eine besonders günstige Lösung ergibt sich, wenn die Schalter
diese
Halbleiterschalter sind, weil xXn sich nicht abnutzen, wenig Raum beanspruchen und durch eine elektronische Steuerschaltung sehr schnell betätigbar sind.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäflen Sägezahngene-
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rators-werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Hierin zeigt
Figur 1 die schematische Darstellung des ersten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators,
Figur 2 das lineare und das logarithmische Ausgangssignal des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators nach Figur 1,
Figur 5 die schematische Darstellung des zweiten AusfUhrungsbeispiels des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators und
Figur 4 den Verlauf der AusgangsSignaIe des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators nach Figur J>.
Wie in Figur 1 gezeigt, ist das eine Ende eines aus den Widerständen 11, 12 und 13 bestehenden Spannungsteilers an eine Gleichstromquelle 10 von etwa +15V und an das eine Ende eines weiteren, aus den Widerständen 14 und 15 bestehenden Spannungsteilers angeschlossen. Das andere Ende des Spannungsteilers liegt an einem geeigneten Potential, beispielsweise Erde. Die an den beiden Spannungsteilern abgegriffenen Spannungen sind zu den verschiedenen Kontakten eines durch die drei Schalter 16, 18, 19 gebildeten Umschalters geführt. Dabei sind die beiden Kontakte A und D des Schalters 16 mit den beiden gegenüberliegenden Enden des Widerstandes 15 verbunden, wobei der Kontakt A zu dem Potential Vp geführt ist. Die Kontakte B und E des Schalters 18 sind an die beiden
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gegenüberliegenden Enden des Widerstandes 12 geführt, so daß am Kontakt B das Potential V, und am Kontakt E das Potential V1 liegt.
Der Schaltarm des Schalteis 18 ist an den nicht invertierenden Eingang 26 eines Operationsverstärkers 21 angeschlossen, während der Schaltarm des Schalters 16 über den veränderlichen Widerstand 17 mit seinem invertierenden Eingang 25 verbunden ist. Die typischen Merkmale für einen Operationsverstärker sind niedrige Ausgangsimpedanz, hoher Eingangsgleichstromwiderstand und eine große Verstärkung bei offener Rückführung. In der Praxis wählt man als Operationsverstärker 21 vorzugsweise einen Verstärker in integrierter Bauweise, wie er im Handel erhältlich ist. Der Ausgang 24 des Verstärkers 21 liegt an der Ausgangsklemme 25, an der auch das Ausgangssignal V abgenommen wird, welches, wie weiter unten ausführlich beschrieben, die Form eines Sägezahnes hat.
Wie in Figur 1 gezeigt, weist das als Energiespeicher 100 dienende integrierende Netzwerk nur einen einzigen Kondensator 22 auf, der zwischen dem invertierenden Eingang 25 und dem Ausgang 24 des Verstärkers 21 liegt. Das Maß der Integration hängt von der Größe des Kondensators 22 ab. Der RUckkopplungskreis 20 wird durch den zwischen Ausgang des Verstärkers 21 und dem Kontaktarm des Schalters 19 liegen-' den Widerstand gebildet. Die Form der Anstiegsflanke des Ausgangsimpulses hängt ab von der Stellung des aus den drei
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Schaltern 16, 18 und 19 bestehenden mehrpoligen Umschalters. Liegt der Kontaktarm des Schalters 19 auf dem Kontakt P, so ist der Anstieg der Ausgangsimpulsflanke linear, liegt er auf dem Kontakt C, so ist der Anstieg logarithmisch. Der Kontakt C ist mit dem nicht invertierenden Eingang 26 des Verstärkers 21 verbunden, so daß ein Rückkopplungsweg vom Ausgang zum nicht invertierenden Eingang besteht, wenn der Schaltarm des Schalters 19 auf dem Kontakt C liegt.
Figur 2 zeigt die lineare und die logarithmische Form der Impulsflanken, wie sie mit der Schaltung nach Figur 1 erzeugt werden können. Es wurde die Ausgangsspannung V über der Zeit aufgetragen. Die Bedeutung und die Entstehung der Anfangsspannung V. zur Zeit Null wird nachfolgend erklärt.
Es sei angenommen, daß die Schaltarme der.Schalter 16, 18 und 19 mit dem Kontakt D bzw. E und F verbunden sind, so daß der Generator ein Ausgangssignal mit linearer Anstiegsflanke abgibt. Daraus folgt, daß der aus einem Widerstand bestehende Rückkopplungskreis 20 aufgetrennt ist und das Potential V, über den Kontakt E des Schalters 18 dem nicht invertierenden Eingang 26 des Verstärkers 21 zugeführt wird. Der invertierende Eingang 25 des Verstärkers 21 ist über den Kontakt D des Schalters 16 und den Widerstand 17 an Erde gelegt. Bei dieser Schaltungsart ist die Schaltung nach Figur 1 eine rov/öhnl1 ehe Tntegrlerschaltunp; mit der Anfanßs-
BAD ORIGINAL
spannung V, am nicht invertierenden Eingang. Der Rückkopplungskreis 20 ist unterbrochen und .der Rückkopplungsstrom über den Kondensator 22 ist ebenso groß wie der Strom durch den Widerstand 17· Die Ausgangsspannung V ergibt sich nach der Gleichung V = V1 (1 + T/RC), wobei R und C der Wert für den Widerstand 17 bzw. den Kondensator 22 ist. Aus der Formel ergibt sieh auch, daß zur Zeit T=O die Ausgangsspannung V gleich der Anfangsspannung V1 ist. Mit fortschreitender Zeit wächst, wie aus Figur 2 ersichtlich, die Ausgangsspannung VQ linear, wobei die Steigung durch den am veränderlichen Widerstand 17 eingestellten Wert bestimmt wird. ν
Liegen nun die Schaltarme der Schalter 16, 18 und 19 auf dem Kontakt A bzw. B und C, so gibt die Schaltung nach Figur 1 ein Ausgangssignal mit logarithmischer Anstiegsflanke ab. Der den Rückkopplunjfskreis 20 bildende Widerstand liegt zwischen dem Ausgang 24 des Verstärkers 21 und über den Kontakt C des Schalters 19 an dessen nicht invertierenden Eingang 26. Die Anfangsspannung ist jetzt nicht mehr V1 sondern V,, da dieses Potential über den Kontakt B des Schalters 18 dem nicht invertierenden Eingang 26 des Verstärkers 21 zugeführt wird. Der invertierende Eingang 25 ist über den Kontakt A des Schalters 16 und den Widerstand 17 an das Potential Vg gelegt. Die gesamte am Eingang 26 liegende Spannung i3t V-, + KV_* da
der Anfangsspannung V, über den Rückkopplungskreis 20 noch ein Teil der Ausgangsspannung V zugeführt wird. K ist gewöhnlich kleiner als 1 und ergibt sich aus der Gleichung K = R1R2/R1 R2 + RP(Rl + R2), wobei Rl der Wert des Widerstandes 13, R2 der Wert der beiden Widerstände 11 und 12 und RP der Wert des" Widerstandes'20 ist.
Bei der hier angenommenen Stellung des mehrpoligen Umschalters liegt an der Klemme A .anstatt Null ein Potentialwert von V2* so daß jetzt ein gegenüber der linearen Betriebsart der Schaltung veränderter Strom durch den Widerstand 17 fließt. Daraus folgt notwendigerweise eine neue Gleichung für die Ausgangsspannung, in der auch noch der Jetzt geschlossene Rückkopplungskreis 20 berücksichtigt werden muß. Diese Gleichung für die logarithmische Betriebsart des erfindungsgemäßen Generators nach Figur 1 lautet ν—ν ν
Τ-κ
=—- kex - 1), wobei χ = KT
Λ RC(I-K) ist.
Es ist oft zweckmäßig, daß die Endpunkte der Sägezahnimpulse bei linearer und logarithmischer Betriebsart des erfindungsgemäßen Generators gleich sind. Zur Zeit T « 0 ist die Ausgangsspannung V gleich der Anfangsspannung V,. Bei logarithmischer Betriebsart zur Zeit T=O ist die Ausgangsspannung V gleich der Anfangsspannung V,/l-K. Damit die Anfangsspannungen gleich sind, müssen V-. und K so gewählt werden, daß V1 = V,/(1-K). Ein geeigneter Wert für K, bei dem sich
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bei logarithmischer Betriebsart die Anstiegsflanke des Ausgangsimpulses eng an die log 10-Kurve anschmiegt, ist 0,042. Selbstverständlich können für K auch andere Vierte gewählt werden.
In Figur 3 ist ein zweites AusfUhrungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators dargestellt. Die in den beiden Ausführungsbeispielen einander entsprechenden Bauteile erhalten die gleichen Bezugsziffern. Der in Figur 2 gezeigte Widerstand 14 auf der Eingangsseite des Verstärkers 21 ist veränderlich und ein weiterer V/iderstand 58 wurde mit dem Widerstand 17 in Reihe geschaltet. Die Reihenschaltung der Widerstände 11, 12, 1J> wurde durch die beiden Widerstände und 54 ersetzt, an deren direkt an den nicht invertierenden Eingang 26 des Verstärkers 21 angeschlossenen Verbindungspunkt das Potential V. liegt. Der Schalter l8 wurde fortgelassen. Das als Energiespeicher 100 dienende Integriernetzwerk ist komplizierter als im ersten AusfUhrungsbeispiel. Es wird durch die in Blockform dargestellte Steuerschaltung 60 betätigt. Der Energiespeicher 100 ist mit den pnp-Transistoren Ql, Q2 und Q5 versehen. Die Kollektoren dieser Transistoren sind mit dem Ausgang 24 des Verstärkers 21 verbunden, während ihre Basiselektroden zu der Steuerschaltung 60 geführt sind. Die Emitterelektroden der Transistoren Ql und Q2 sind über den Kondensator 65 bzw. 64 an den invertierenden Eingang 25 des Verstärkers 21 geführt. Der Emitter des Transistors 0.5 ist über den veränderlichen Widerstand 63
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ebenfalls mit dem Eingang 25 verbunden. Parallel zu den Kondensatoren 64 und 65 liegen die Feldeffekttransistoren Q5 bzw. q4, deren Gatterelektroden mit der Steuerschaltung 00 in Verbindung stehen. Der Emitter des npn-Transistors q6 ist an eine geeignete negative Spannungsquelle 6l angeschlossen, die eine Spannung von beispielsweise -15V hat. Der Kollektor des Transistors Q6 ist über den Widerstand 62 zum invertierenden Eingang 25 des Verstärkers geführt, während seine Basis mit der Steuerschaltung 60 verbunden ist.
Das Ausgangssignal V am Ausgang 24 wird zu einem der beiden Eingänge der Vergleichsschaltung 75 geführt, deren anderer Eingang an eine Vergleichsspannung 76 angeschlossen ist. Der Ausgang dieser Vergleichsschaltung ist mit der Steuerschaltung 6o verbunden, die von der Vergleichsschaltung 75 ein Steuersignal erhält, sobald die Ausgangsspannung V eine bestimmte Bezugsspannung überschreitet. Die Vergleichsschaltung 75 kann beispielsweise ein Schwellwertschalter sein, der ein Steuersignal abgibt, sobald die Ausgangsspannung V^ die den Spannungswert V«™™ aufweisende
O XtHF
Bezugsspannung 76 überschreitet. Anhand der Figuren j5 und 4 kann man sich die Arbeitsweise des zweiten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Sägezahngenerators klar machen. Die Transistoren Q2 und Q3 sind anfangs gesperrt, während die Transistoren Ql', Q4, Q5 und 0.6 leitend sind. Auf diese Weise ist der Kondensator 64 abgetrennt und kurz-
geschlossen, während der Kondensator 65 in den RUckkopplungsweg eingeschaltet ist. Durch diesen Schaltzustand des Kreises wird der untere Grenzwert oder Anfangswert der Ausgangsspannung festgelegt. Die -15V Spannungsquelle 6l ist zu diesem Zeitpunkt an den Kreis angeschlossen und die beiden Widerstände 63 und 62 bilden einen Spannungsteiler, wobei der Verbindungspunkt der beiden Widerstände an den invertierenden Eingang 25 des Verstärkers 21 angeschlossen ist. Infolgedessen wird der Kondensator 65 bis zu einer durch das Verhältnis dieser beiden Widerstände bestimmten Spannung aufgeladen. Die Widerstandswerte sollten dabei so gewählt sein, daß der Kondensator 25 diesen Spannungswert nach 300-400 ms erreicht hat, wenn beim Widerstand der größtmögliche Wert eingestellt ist. Während sich der Kondensator 65 auflädt,erreicht die Ausgangsspannung V einen Wert V1 + |R6|). ^ wobei r63 und r62 jeweilg flle
Widerstandswerte der Widerstände 63 und 62 sind. Schließt man den Widerstand 63 kurz, so wird der zweite Summand in der obigen Formel Null und der Anfangswert der Ausgangsspannung wird, wie auch bei der Pulsform A in Figur 4 gezeigt, V1.
Die Steuerschaltung βθ kann mit einem Startschalter versehen sein, nach dessen Betätigung die Transistoren Q5 und q6 nach einem geeigneten Zeitraum, beispielsweise mehreren 100 ms, gesperrt werden. Dazu wird zweckmäßigerweise eine Kippstufe oder eine ähnliche Schaltung in die
Steuerschaltung βθ eingebaut, wobei die durch den Startschalter betätigte Kippstufe ein Signal abgibt, durch !«reiches die Transistoren Q5 und q6 gesperrt werden. Sobald die Transistoren Q5 und Qö zusammen mit den Transistoren Q2 und Q5 gesperrt sind, arbeitet der Energiespeicher 100 analog dem in Figur 1 beschriebenen mit einer Zeitkonstanten, die durch die Werte der Widerstände 17 und 58 und die Kapazität des Kondensators 65 bestimmt ist. Durch Verstellen des Widerstandes 17 läßt sich die Zeitkonstante verändern.
Während des Betriebes gibt die Schaltung nach Figur j5 ein sägezahnförmiges Ausgangssignal V ab, wobei der Amplitudenwert je nach Stellung der Schalter Io und I9 linear oder logarithmisch ansteigt. Dieses Ausgangssignal V wird auf einen der beiden Eingänge einer Vergleichsschaltung 75 gegeben, die es mit einer Bezugsspannung V^7n vergleicht.
niir
Sobald V den V'ert der Bezugs spannung erreicht, gibt die Vergleichsschaltung 75 ein Signal an die Steuerschaltung βθ ab. In der Steuerschaltung 60 werden von diesem Signal Schaltsignale abgeleitet. Dabei werden durch gleichzeitig in der Steuerschaltung 60 gebildete Schaltsignale die vier Transistoren Ql bis q4 umgeschaltet, wodurch jetzt der Kurzschluß des Kondensators 64 aufgehoben wird und dieser Kondensator im Rückkopplungsweg liegt. RUckkoppelnder Kondensator im Energiespeicher 100 ist also jetzt der Kondensator 64, während der Kondensator 65 entladen ist. Gewöhnlich
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wählt man für die beiden Kondensatoren 64 und 65 die gleichen Kapazitätswerte, so daß die Zeitkonstante nicht davon abhängt, welcher Kondensator gerade eingeschaltet ist. Für einige Anwendungsfälle können aber unterschiedliche Zeitkonstanten zweckmäßig sein. Für solche Fälle wählt"man für die beiden Kondensatoren verschiedene Kapazitätswerte.
Nachdem der Kondensator 64. in den Rückkopplungsweg eingeschaltet wurde, arbeitet der Operationsverstärker wieder als Integrierschaltung, wodurch eine zweite, abhängig von der Stellung der beiden Schalter 16 und 19 entweder logarithmische oder lineare Anstiegsflanke erzeugt wird. Erreicht die Ausgangsspannung V den Wert der Bezugsspannung Vn,-,,-,, so wird von der Vergleichsschaltung 75 wiederum an die Steuerschaltung oO ein Steuersignal abgegeben, aus dem die Steuerschaltung wiederum eine Reihe von Schaltsignalen ableitet, mit deren Hilfe der Schaltzustand der Transistoren Ql bis Q4 verändert wird und wodurch der Kondensator 65 in den Rückkopplungsweg geschaltet wird, während der Kondensator 64 abgetrennt und entladen wird. Durch ständige Wiederholung dieser Vorgänge erhält man eine fortlaufende Reihe von Sägezahnimpulsen, die, wie in Figur 4ft dargestellt, einen Sägezahnpuls bilden. Wie schon beschrieben, können dabei die Anstiegsflanken logarithmisch oder
linear ansteigen. Es ist verständlich, daß von der Steuerschaltung
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βθ zur wechselweisen Einschaltung der beiden Kondensatoren 64, 65 zwei verschiedene Gruppen von Schaltsignalen abgegeben werden müssen. Die hierfür in der Steuerschaltung notwendige Vorrichtung kann mit bistabilen Einheiten versehen sein, die jeweils durch das von der Vergleichsschaltung 75 kommende Signal geschaltet werden und von deren Ausgängen die beiden verschiedenen Gruppen von Ausgangssignalen abgenommen werden können.
Der Vorteil der aus der Steuerschaltung βθ und dem Energiespeicher 100 bestehenden Schaltvorrichtung zum Wechseln des Arbeitsbereiches besteht darin, daß sich hohe Schaltgeschwindigkeiten erreichen lassen. Ist der Arbeitsbereich des Verstärkers und des integrierenden Energiespeichers
sich
sehr groß, beispielsweise wenn/der Wert ackoöx des Ausgangssignales V stark ändert, so ist es gewöhnlich wünschenswert die Verstärkung stufenweise durchzuführen. Das gilt besonders dann, wenn das Eingangssignal im Verhältnis zum erwünschten Ausgangssignal sehr klein ist. Bei einer zweckmäßigen Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltung läßt sich beispielsweise ein Ausgangssignal von 10V bei einem Eingangssignal von 0,1 V erreichen. Die Arbeitsweise der Schaltung läßt sich dadurch verbessern, daß man den Anstieg des Ausgangssignales begrenzt, daher wird der integrierende Kondensator gewechselt, sobald die Ausgangsspannung eine bestimmte Bezügespannung erreicht. Hierdurch arbeitet«wie in der Figur 4a gezeigt« der Verstarker 21 in einem vorbe-
r'-. , 009827/117.1 bad original
stimmten, erwünschten Bereich und das Ausgangssignal wird nicht verzerrt. Die Verwendung von Peldeffekttransistoren
sich zur schnellen Entladung des gerade/nicht im Rückkopplungsweg befindenden Kondensators, bedingen eine steile Rückflanke der Sägezahnimpulse, die in Figur 4 fast das Aussehen einer vertikalen linie haben. Die beiden Grenzwerte für die Amplitude des Ausgangssignales V sind die Werte
V1 und VDr,n. Will man ein Signal mit großer Amplitudeni n£.r ,
änderung haben, beispielsweise wie in Figur 4B gezeigt, so ist eine hier nicht gezeigte zusätzliche Schaltung zweckmäßig. Diese Schaltung stellt eine zusätzliche Anfangsspannung zur Verfügung, wodurch das Ausgangssignal vergrößert wird.
Durch Abänderung der Steuerschaltung 60, lassen sich anstelle der beiden Kondensatoren 64, 65 andere Kondensatoren in dem Energiespeicher 100 verwenden. Hierdurch kann man die Arbeitscharakteristik des erfindungsgemäflen Sägezahngenerators verändern. Prinzipiell ist natürlich auch möglich, mehr als zwei verschiedene Speicherkondensatoren in den Energiespeicher 100 einzufügen, wodurch man am Ausgang des Generators eine sich ständig wiederholende Folge von Impulsen mit verschiedener Flankensteilheit erhält. Eine andere Möglichkeit die Arbeitsoharakteristik des Oenerators zu verändern 1st, den Widerstandewert des Rückkopplungskreise» 80 zu verändern.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Ausgangssignale unterschiedlicher Kurvenform umschaltbarer Sägezahngenerator, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einen Ausgang (24) und einen invertierenden Eingang (25) eines Operationsverstärkers (21) ein wenigstens einen Kondensator (22) enthaltender Energiespeicher (lOO) und zwischen den Ausgang und einen nicht invertierenden Eingang (26) ein abschaltbarer Rückkopplungskreis (20) eingeschaltet ist und daß die Verstärkereingänge auf verschiedene Eingangsspannungen umschaltbar sind.
    2. Sägezahngenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsspannungen an wenigstens einem gleichstromgespeisten Spannungsteiler (11 bis 15) abgegriffen werden.
    J5. Sägezahngenerator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daS zur Umschaltung der Eingangsspannungen und zur Einschaltung des RUckkopplungskreises (20) ein mehrpoliger Umschalter (16, 19) dient.
    -^. Sägezahngenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a durch gekennzeichnet, daß jedem Speicher-
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    kondensator (64; 65) ein Schalter (Ql, Q3; Q2, Q4) zugeordnet ist, welcher in der einen Schaltstellung den Ladestromkreis für den Kondensator schließt und in der anderen Schaltstellung den Ladestromkreis unterbricht und dabei einen Entladestromkreis schließt, und daß die Schalter durch eine vom Ausgangssignal des Generators gesteuerte Steuerschaltung (60) abwechselnd synchron betätigt werden.
    5. Sägezahngenerator nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter Halbleiterschalter sind.
    6. Sägezahngenerator nach Anspruch 4 oder 5t dadurch gekennzeichnet, daß das Generatorausgangssignal und ein Bezugssignal einer Vergleichsschaltung (75) zugeführt werden, welche einen Steuerimpuls für die Steuerschaltung (60) liefert, sobald das Verstärkerausgangssignal das Bezugssignal übersteigt.
    7. Sägezahngenerator nach einem der Ansprüche 4 bis 6, d a durch gekennzeichnet, daß der Energiespeicher zwei abwechselnd eingeschaltete Kondensatoren (64, 65) aufweist.
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