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DE1762619C - Einsatz für fernmeldetechnische Verbindungs- und Verzweigungsdosen - Google Patents

Einsatz für fernmeldetechnische Verbindungs- und Verzweigungsdosen

Info

Publication number
DE1762619C
DE1762619C DE1762619C DE 1762619 C DE1762619 C DE 1762619C DE 1762619 C DE1762619 C DE 1762619C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating body
terminal
pressure
pieces
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gert 1000 Berlin Härtung
Original Assignee
Kräcker AG, 1000 Berlin
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Einsatz für fernmeldetechnische Verbindungs- und Verzweigungsdosen, der aus aneinanderreihbaren Klemmenbausteinen zusammengesetzt ist, deren Isolierkörper jeweils von zwei Halbschalen gebildet ist.
Eine Teilung des Isolierkörpers eines Bausteines in jeweils zwei Halbschalen ist bereits durch die britische Patentschrift 889 810, in der ein Trennverteiler für fernmeldetechnische Zwecke beschrieben ist, bekannt. Es ist ferner durch die deutsche Auslegeschrift 1215 792 und das deutsche Gebrauchsmuster 1 975 280 bekannt, eine Befestigung von Anschlußdrähten mit schraubenlosen Anschlußklemmen nach dem Sperrhakenprinzip vorzunehmen.
Da bei fernmeldetechnischen Verbindungs- und Verzweigungsdosen zu Prüfzwecken bzw. für die Störungseingrenzung eine einfache Trennmöglichkeit der angeschlossenen Leitungszweige erforderlich ist, werden zur Erfüllung dieses Erfordernisses auch sogenannte Trenndosen verwendet, die zur Verbindung der einzelnen Leitungsadern durch Edelmetall-Abhebekontakte trennbare Verbindungsbrücken betitzen. Die gewünschte Leitungstrennung wird durch Umlegen eines für jede Verbindungsbrücke vorgesehenen Kipphebels vorgenommen. Die angeschlostenen Aderenden sind mit Klemmschrauben und Klemmplättchen an den Anschlußkontakten befestigt.
Neben dem unbestreitbaren Vorteil, der durch die Schnelle Trennmö^lichkeit durch einfaches Umlegen von Kipphebeln gegeben ist, besitzen die Trenndosen gerade in der trennbaren Verb'jdungsbrücke eine Störungsquelle. Es muß weiterhin ab nachteilig angesehen werden, daß die Trenndüsen relativ aufwendig konstruiert sind, was sich bei einem solchen Massenartikel ungünstig auf seinen Preis auswirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einsatz für fernmeldetechnische Verbindungs- und Verzweigungsdosen der eingangs beschriebenen Art tu schaffen, der in geringstem Maße störanfällig ist, kurze Montagezeiten erfordert und zudem eine ein fache Konstruktion aufweist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Ausnehmungen in der Teilungsebene der einander und in sich spiegclsymmetrischcn HaIblchalen eine parallel zur Basis des Isolierkörpers liegende Verbindungsbrücke mit unter etwa 45 nach ©ben geneigten ebenen Kontaktflächen an den Brückenenden und zwei unter dem Druck je einer Schraubenfeder stehende Druckstücke aus Streifenmaterial enthalten, die in unbenutztem Zustand der Klemme mit einer Querkante an die jeweilige Konlaktflüche angepreßt sind, wobei die die Dnickstückc Unter Druck haltenden .Schraubenfedern sich auf der VcrbinclungsbriJcke abstützen.
Um die zu verbindenden Leiterenden ohne Um· Itände in den Klemmenbausteinen einführen zu könhen, liegen die im Isolierkörper vorgesehenen Einführungsöffnungen in Ebenen, die unter etwa 45° zur Busis des Isolierkörpers geneigt sind und mitein* ander einen Winkel von 90° einschließen. Außerdem sind zu diesem Zweck in der zur Basis des Isolier' körpers parallel verlaufenden Deckfläche zwei Öffnungen vorgesehen, die in die für die DruckstUcke vorgesehenen Ausnehmungen fuhren. Die Druck· stUcke können somit mittels eines einfachen Werkzeuges, beispielsweise einem Schraubenzieher, niedergedrückt werden, um die Kontaktfläche für den einzuführenden Leiter freizumachen.
Gemäß einer wetteren Ausbildung der Erfindung
sind im Isolierkörper des Klemmenbausteines zwei
Ausnehmungen für Gewindestücke vorgesehen, deren
Achsen in der Symmetrielinie der Halbschalen des Isolierkörpers verlaufen.
Für die Verbindung der den Isolierkörper bildenden Halbschalen, bzw. zur Verbindung aneinandergereihter Klemmenbausteine sind in den Basisecken des Isolierkörpers Durchgangslöcher vorgesehen,
ίο Der mit der Erfindung erzielbare technische Fortschritt ergibt sich aus einer ganzen Reihe von Vorteilen, die im folgenden im einzelnen aufgeführt sind und in ihrer Gesamtheit bisher noch nicht erreicht vorden sind:
1. Die 45°-Anordnung der Klemmflächen und Einführöffnungen für die Leiterenden ist besonders »installationsfreudig«, d. h. es ergibt sich dadurch ein äußerst rasches und einfaches Anoder Abklemmen. Die infolge der 45C-Anordnung der Klemmflächen und Einführöffnungen
für die Leiterenden ermöglichte Schrägeinführung der Leiter ist besonders bei Unterputzausführung der Verbindungs- bzw. Verzweigungsdose von ganz wesentlicher Bedeutung, as weil dadurch dem Fernmeldetechniker die Möglichkeit gegeben ist, das An- bzw. Abklemmen der Leiter für Prüfzwecke vorzunehmen, ohne den Einsatz aus der Unterputzdose zu lösen.
2. Es ist ein hohes Maß an Kontaktsicherheit gewährleistet infolge gleichbleibender Klemmrichtung der DruckstUcke, die dadurch selbst bei stark unterschiedlichen Leiterquerschnitten (0,4 bis 1,8 mm Durchmesser) einwandfreie Klemmwirkung haben.
3. Die die Druckstücke unter Druck haltenden Federn stützen sich auf der Verbindungsbrücke ab Es tritt also eine KräfteVompensation innerhalb der Kontaktstücke ein, wodurch trotz kräftiger Druckfedern ein relativ billiger Kunststoff für die Halbschalen des Isolierkörpers verwendet werden kann.
4. Die Kontaktflächen sind in dem Klemmenbaustein weitestgehend gekapselt, so daß Korrosionseinflüsse nicht ohne weiteres zur Wirkung kommen können.
5. Jeder Klemmenbaustein besteht aus nur sieben einfachen Teilen, von denen sechs jeweils paarweise gleich sind. Es handelt sich also um einen wirtschaftlich außerordentlich günstig herstellbaren Artikel.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist >n der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. I einen vertikalen Längsschnitt des erfindungsgemäßen Klcmmenbaustcins,
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine Unterputzausführung einer Verbindungs- und Ver/weigungsdose für den Innenbau in ausschnittsweiscr Darstellung,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Dose gemäß F i g. 2. So fm Isolierkörper 1 des Klcinmenbausteins, von dem infolge des vertikalen Längsschnittes die Innenseite einer Halbschale zu sehen ist, sind in entsprechenden Ausnehmungen in der Teilungsebene eine parallel zur Basis des Isolierkörpers liegende es Verbindungsbrücke 2 mit unter etwa 45° nach oben geneigten ebenen Kontaktflächen 3 an den Brücken- ' enden und zwei unter dem Druck je einer Schraubenfeder 4 stehende DruckstUcke S aus Streifenmaterial

Claims (5)

angeordnet, die im unbenutzten Zustand der Klemme mit einer Querkante 6 an die jeweilige Kontaktfläche 3 angepreßt sind. Für das Einführen der zu verbindenden Leiterenden 8 sind im Isolierkörper 1 Einführungsöffnungen 7 vorgesehen, die in Ebenen liegen, die unter etwa 45° zur Basis des Isolierkörpers 1 geneigt sind und miteinander einen Winkel von etwa 90° einschließen. Die Druckstücke 5, die etwa G-förmig ausgebildet diese nach Hineindrücken des Druckstückes leicht aus dem Kontakt herausgezogen werden können. Weitere Vorteile der Erfindung hegen darm, daß ' „i „uo,,ct»in universelle BefestiBuncs- der Klemmenbaustein universelle Befes tigung möglichkeiten bietet und infolge der Schrageinfuhrung der Leiter die Montage, insbesondere die Unterputzmontage, erleichtert. ,,.,·. Der spiegelbildliche Aufbau der den Isolierkörper uK „rucraiucre a, aie eiwa o-iorm.g ausgouu« bildenden Halbschalen wirkt ^f ^ ?»f ™ sind, werden von der Verbindungsbrücke 2 durch- ία Werkzeugkosten aus und ergibt außerdem eine em drungen. Die sie unter Druck haltenden Schrauben- fache Lagerhaltung. federn 4 stützen sich einerseits auf der Verbindungs- Durch die zweckmäßige konstruktive brücke 2, andererseits auf dem oberen Querschenkel des Klemmenbausteins ergibt sieh f ^ der Druckstücke ab. der Vorteil einer geringen Breite des In der zur Basis des Isolierkörpers 1 parallel ver- 15 bedeutet einen geringen Platzbedarf der besonders laufenden Deckflache sind zwei öffnungen 9 nu.ci da zwei Ottnungen 9 vorgesehen, die in die für die Druckstücke vorgesehenen Ausnehmungen führen. Dadurch kann mit einem geeigneten Werkzeug, beispielsweise einem Schraubenzieher, jedes Druckstück 5 gegen die Wirkung der ao Feder 4 in dem Klemmenbaustein luaeingedrückt werden. Auf diese Weise wird die jeweilige Kontaktfläche zum Einführen eines Leiterendes freigegeben. In dem Isolierkörper 1 sind außerdem noch Ausnehmungen 10 und 11 für Gewindestücke zum Befestigen des Klemmenbausteins vorgesehen. Eine Befestigung des Bausteins ist auch dadurch möglich, daß er von Spannbügeln gehalten wird, die in nicht dargestellte Ausnehmungen in den Seiten des Isolierkörpers eingreifen. Die Verbindung der den Isolierkörper bildenden Halbschalen bzw. eine Verbindung aneinandergereihter Klemmenbausteine erfolgt beispielsweise mittels Hohlnieten, die durch in den Basisecken des Isolierkörpers vorgesehene Durchgangslöcher 12 gesteckt sind. Mit einer in den F i g. 2 und 3 dargestellten Ausführungsiorm einer Unterputz-Verbindungs- oder Verzweigungsdose soll lediglich gezeigt werden, in welcher Weise die erfindungsgemäfkn Klemmenbausteine 13 zu einem Einsatz zusammengefaßt sind. Die Endbausteine 14 haben in diesem Fall eine besondere Ausführung, d. h. sie sind mit einem Befestigungsansatz 15 versehen. Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der geschaffene Klemmenbaustein e!ne hohe Qualität der Kontaktgabe gewährleistet, die durch Verwendung der besonders gestalteten und unter dem Druck von Schraubenfedern stehenden Druckstücke gegeben ist. Die den in die Klemme eingeführten Leiter an die Kontaktfläche der Vtrbindungsbrücke andrückende Querkartfe des Druckstückes übt zugleich eine Sperrwirkung gegen ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Leiters aus Die gute Kontaktgabe wird noch dadurch unterstützt, daß die Kontaktflächen silberplattiert oder hauchvergoldet sind. Der Kontaktdruck ist durch die Druckfedern festgelegt und damit unabhängig vom Montagepersonal, fine einfache Trennmöglichkeit der verbundenen Leiterende ist dadurch gegeben, daß bei Reihenklemmen von Bedeutung ist. Patentansprüche:
1. Einsatz für fernmeldetechnische Verbindungs- und VerzweigungsU'sen, der aus einzelnen aneinanderreihbaren Klemrnenbausteinen zusammengesetzt ist, deren Isolierkörper jeweils von zwei Halbschalen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß Ausnehmungen in der Teilungsebene der einander und in sich spiegelsymmetrischen Halbschalen eine parallel zur Basis des Isolierkörpers (1) liegende Verbicdungsbrücke (2) mit unter etv/a 45° nach oben geneigten ebenen Kontaktflächen (3) an den Brückenenden und zwei unter dem Druck je einer Schraubenfeder (4) stehende Druckstücke (5) aus Streifenmaterial enthalten, die in unbenutztem Zustand der Klemme mit einer Querkante an die jeweilige Kontaktfläche (3) angepreßt sind, wobei die die Druckstücke (5) unter Druck haltenden Schraubenfedern (4) sich auf der Verbindungsbrücke (2) abstützen.
2. Klemmenbaustein für einen Einsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Isolierkörper (1) vorgesehene Einführungsöffnungen (7) für die zu verbindenden Leiterenden (8) in Ebenen liegen, die unter etwa 45° zur Basis des Isolierkörpers (1) geneigt sind und miteinander einen Winkel von etwa 90° einschließen.
3. Klemmenbaustein für einen Einsatz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der zur Basis des Isolierkörpers (1) parallel verlaufenden Deckfläche zwei öffnungen (9) vorgesehen sind, die in die für die Druckstücke (5) "orgesehenen Ausnehmungen führen.
4. Klemmenbaustein für einen Einsatz nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Isolierkörper (1) zwei Ausnehmungen (10, 11) für Gewindestücke vorgesehen sind, deren Achsen in der Symmetrielinie der Halbschalen des Isoiirrkörpers (1) verlaufen.
5. Klemmenbaustein für einen Einsatz nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Basisecken des Isolierkörpers (1) Durchgangslöcher (12) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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