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DE1762564A1 - PAM-Zeitvielfach-Vermittlungssystem - Google Patents

PAM-Zeitvielfach-Vermittlungssystem

Info

Publication number
DE1762564A1
DE1762564A1 DE19681762564 DE1762564A DE1762564A1 DE 1762564 A1 DE1762564 A1 DE 1762564A1 DE 19681762564 DE19681762564 DE 19681762564 DE 1762564 A DE1762564 A DE 1762564A DE 1762564 A1 DE1762564 A1 DE 1762564A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
switching system
subscriber
time division
subscribers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681762564
Other languages
English (en)
Other versions
DE1762564B2 (de
Inventor
Dr Ernst Kettel
Dr Dieter Schenkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE19681762564 priority Critical patent/DE1762564B2/de
Publication of DE1762564A1 publication Critical patent/DE1762564A1/de
Publication of DE1762564B2 publication Critical patent/DE1762564B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/04Distributors combined with modulators or demodulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • "PAM-ZeitvielfachVermittlungssystem" Die Erfindung betrifft ein PAM-Zeitvielfach-Vermittlungssystem mit vieradriger Durehschaltung zwischen jeweils zwei Teilnehmern, bei dem aus den jeweiligen bandbegrenzten NF-Sendesignalen der beiden Teilnehmer durch Abtastung jeweils ein periodisches Frequenzspektrum entsteht, in dem das NF-Signal Seitenbänder zu den Vielfachen der Abtastfrequent n # fp (n = 4,1,2 ... ) bildet. Eine Aufteilung der Nachrichtenkanäle für die beiden Gesprächsrichtungen ist in der trägerfrequenten Übertragungstechnik seit langem üblich. Am Ende der Übertragungsstrecke wird die Vermittlung der Nachrichtenkanäle, d. h. die Zuordnung zwischen Sender und Empfänger, wieder im niederfre-
    .quenten_ Uralah durchgeführt. Die vteradrigM tlbertragufig. «-
    det also an der Vermittlungsstelle, wo die Nachricht im nie-
    derfrequenten Bereich durchgeschaltet und zweiädrig zum
    Teilnehmer- weitergeleitet wird. Die..xaahteila, Alls- be.@,..@
    t?bergar@g-von_einer-yi@r,.drig@a.-aut-elne zweiadrige Nach-
    richtenübertragung entstehen, sind bekannt. ,Sie sind vor allem darin zu sehen, dass an den überganftellen ßabeleaha1-tungen vorgesehen. werden müssen,. bei denen sich eine korrekte Nachbildung der Leitung nur schwer erreichen läset: Die Erfindung zeigt nun einen Weg, auf dem trotz einer zweiadrigen Leitungsführüng von der Vermittlungsstelle zum Teilnehmer eine "vier*ige" Übertragung von einem Teilnehmer zu einem anderen Teilnehmer möglich ist.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass aus den periodischen Prequenzspektren der Sendesignale jeweils mittels eines geeigneten Bandpasses ein einzelnes Hand als Empfangssignal herausgegriffen wird und dann dieses Empfangssignal dem empfangenden Teilnehmer vom Ausgang des Vermittlungssystems- über-dieselbe zweiadrige Leitung zugeführt wird, Uber die dessen Sendesignal in der Gegenrichtung dem Vermittlungssystem zugeführt wird. Auf der zweiadrigen Teilnehmerleitung wird also in der einen Richtung, im allgemeinen in der Senderichtung, ein normalerweise niederfrequentes Signal und in der Gegenrichtung ein trägerfrequentes Signal übertragen. Dieses trägerfrequente Signal wird in vorteilhafter Weiterbildung der ErfindiLng erst im Teilnehmerapparat demoduliert. Hierbei hat es sich als besonders günstig erwiesen, für die Demodulation das trägerfrequenten Empfangssignals einen Spitzengleichrichter zu verwenden. . Weitere Vortei_e und Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend anhand einer Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt ein bei der Abtastu,-g eines NF-Signals entstehendes periodisches Frequenzspektrum; Rig. 2 zeigt ein erfindungsgemässes PAM-System als Prinzipschaltbild und Fig. 3 zeigt einen Teilnehmerapparat für ein erfindungsgemässes PAM-System. ' Vor einer näherer. Betrachtung der Fig. 1 sollen zunächst die mathematischen Zusammenhänge des Abtastvorganges hetrachtet werden: Bei einer Abtastuna eines Signale f(t) durch eine Impulsfolge wobei mit i9 die Diraofunktion und mit T die Periodendauer der Abtastfrequenz fp bezeichnet ist, ent- steht ein Spektrum, das sich aus der Summe der mit dem Signal f(t) modulierten Vielfachen der Abtastfrequenz n # £p ergibt. Bildet man die Fouriertranaformierte F(p) mit p = J w@des Si- gnals f(t), so lässt sich die Fouriertransformierte F «(p) des Produktes f(t) # g.(t), das ein periodisches Frequenzspektrum darstellt, mathematisch folgendermassen formulierens Aus dieser Gleichung (1) entnimmt man, dass die Fouriertransformierte F(p) des Signals f(t) ausserhalb des komplexen Frequenzbereiches - jxfpl& p jg + jnfp identisch verschwinden muss, wenn sich die bei der Abtastung entstehenden Bänder nicht überlappen sollen. Fig. 1 zeigt ein Frequenzspektrum, das diese Forderung erfUllt und aus dem gesendeten Signal f(t) sowie den von diesem Signal gebildeten Seitenbändern zu den Vielfachen der Abtastfrequen`z r. # £p gebildet wird. In Fig. 2 der Zeichnung ist ein vollständigen PAM-System gemäss der Erfindung in stark vereinfachter Form dargestellt. Das System arbeitet folgendermassen: Von dem sendenden Teilnehmer TN1 gelangt das Signal f(t) zunächst zu einem Tiefpass TP. Dieser Tiefpass bewirkt die Handbreitenbegrenzung des Signals f(t), die gemäss den obi- gen Ausführungen erforderlich ist, um zu vermeiden, dass sich die Seitehbänder zu den Vielfachen der Abtastfrequenz n # tp gegenseitig überlappen. An das Tiefpassfilter TP schliesst sich die Abtasteinrichtung A1 an. Die Abtasteinrichtung A1 ist dabei.eine bekannte Resonanz-Transfer-Schaltung, bei- spielsweise ein Haard-Svala-Schalter. Mit Hilfe der Abtasteinrichtung A1 erfolgt die Abtastung des von dem sendenden Teilnehmer TN1 stammenden bändbreitenbegrenzten Signals. Die Reihenfolge der Abtastvorgänge bestimmt dabei die den ein- zelnen Teilnehmern, von denen der Einfachheit halber nur ein Teilnehmer TN1 dargestellt ist, zugeordneten Zeitplätze im Vielfach-System. Entsprechend der Aufbereitung der Signale im Zeitvielfachsystem wird vorteilhaft ein digitales Nachrichtenübertragungsverfahren, beispielsweise Pulseodemodulation, angewendet. An die Abtasteinrichtung A1 schliesst sich der Nachrichtenübertragungskanal K an, über den die Abtastwerte im Z eitvielfachverfahren und in digitaler Form übertragen werden.'Am Ende den.Nachriohtenubertrae gungskanals befindet sich eine zweite Abtasteinriohtung A2, die über einen Bandpass HP mit der Teilnehmerleitung des empfangenden Teilnehmers TN2 verbunden ist. Der Handpass HP dient dazu, aus dem über den Übertragupgakanal`ein# treffenden Prequenzspektrwn (81g. ?:) ein trägerfrequenten Signal als Ein- oder Zweiseitenbandsignal heraua$ugreiteh und dem empfangenden Teilnehmer TN2 auf der zweiadrigen Teilnehmerleitung zuzuleiten: Im Interesse einfacher Demodulationseinriehtungen bei den einzelnen Teilnehmern ist es zweckmässig, dem von dem sen- denden Teilnehmer TN1 ausgehenden Signal f(t) nach dessen Begrenzung in dem Tiefpass'TP eine Gleichstromkomponente zu überlagern. Hierdurch wird das in Fig. 2 dargestellte Spek- trum in der Weise verändert, dass dieses Spektrum ausser den Seitenbändern zu dan Vielfachen der Abtaatfrequenz n # Pp auch diese Frequenzen selbst enthält, so dass dem empfangenden Teilnehmer TN2 ein Ein- oder Zweiseitenbandsignal mit Träger zugeführt werden kann. Man erkennt in Fig. 2, dass das erfindungsgemässe PAN-System vollkommen symmetrisoh aufgebaut ist, dase also der empfan- gende Teilnehmer TN2 über entsprechende Einrichtungen zu dem sendenden Teilnehmer TK 1 senden kann, die entsprechen- den Einrichtungen in der Gegenrichturjg sind die Abtasteinriohtungen At, A2, der Tiefpass TPt und der Handpass HPt sowie der Naohriehtenübertragungskanal Kt. Innerhalb der Vermittlung steht jedem Teilnehmer eine vieradrige Verbin- dung mit je zwei Adern für die Sendung und den Empfang zur Verfügung. Ausserhalb der Vermittlung sind die Teilnehmer nur über eine zweiadrige Teilnehmerleitung miteinander ver- bunden, dennoch wird durch die erfindungsgemässe Wahl des Frequenzbandes praktisch ein vieradriger Betrieb auch auf den Teilnehmerleitungen erreicht. Das erfindungsgemässe PAM-S#xstem bietet damit, wie anhand der Fig. 3 veranschaulicht werden soll, den Vorteil, dass weder in der Vermittlung noch beim Teilnehmer selbst Gabel- schaltungen üblicher Hauart verwendet werden müssen. Wie man Fig. 3 ohne weiteres entnimmt, wird die bei den be- kannten Teilpehmerappnraten durch die Gabelschaltung be- wirkte Entkopplung zwischen dem Mikrophon Mund dem Laut- sprecher L durch Einfügen eines Hochpasses HP in die Lautsprecherleitung erreicht. Fig. 3 zeigt ferner einen Ver- stärker V, der zwischen das Mikrophon und der Teilnehmer- leitung eingefügt ist, sowie eine Demodulatorschaltung G, die zwischen dem Hochpass HP und dem Lautsprecher L liegt. Hierbei hat es sich als günstig erwiesen, als Demodulatorschaltung 0 einen Spitzengleichrichter zu verwenden.

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü e h e PAM-Zeitvielfach-Vermittlungssystem mit vieradriger Durehschaltung zwischen jeweils zwei Teilnehmern, bei dem aus den jeweiligen bandbegrenzten NF-Sendesignalen der beiden Teilnehmer durch Abtastung jeweils ein periodisches Frequenzspektrum entsteht, in dem das NF-Signal Seiten-Bänder zu den Vielfachen der Abtastfrequenz n - fp (n p,1,2 ...) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass aus diesen beiden periodischen Frequenzspektren mittels eines Seeigrieten Bandpasses (BP) ein einzelnes Band als Empfangssignal herausgegriffen wird und dass dieses Empfangssignal dem empfangenden Teilnehmer (TN2) vom Ausgang des Vermittlungssystems über dieselbe zweiadrige Leitung zugeführt wird, über die dessen Sendesignal in der Gegenriohtung dem Vermittlungssystem zugeführt wird.
  2. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem gesendeten Signal f(t) ein Gleichstrom überlagert wird. 3. System nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Demodulation des empfangenen Signale-unter Ver- wendung eines Spittengleichriohtexserfolgt.
  3. System nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entkopplung von Mikrophon (M),und Lautsprecher (L) in dem mit Hilfe eines in die Lautsprecherzuleitung eingefügten Hochpasses (HP) erfolgt:
DE19681762564 1968-07-09 1968-07-09 Pam-zeitvielfach-vermittlungssystem Pending DE1762564B2 (de)

Priority Applications (1)

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DE1762564A1 true DE1762564A1 (de) 1970-07-02
DE1762564B2 DE1762564B2 (de) 1976-10-21

Family

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