DE1762134A1 - Verfahren und Vorrichtung zum photografischen Aufzeichnen von Bildern in einer Form,die sich fuer die nachfolgende Wiedergabe durch Farbfernsehen eignet - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum photografischen Aufzeichnen von Bildern in einer Form,die sich fuer die nachfolgende Wiedergabe durch Farbfernsehen eignetInfo
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Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEAAANN
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
-TELEFON. 3»5314 2000 HAMBURG 50, 11. April 1968
W-. 13636/68 12/Ne
Columbia Broadcasting System Inc., New-York, New York (V.St.A.)
Verfahren und Vorrichtung zum photographischen Aufzeichnen von Bildern in einer Form, die sich für die nachfolgende
Wiedergabe durch Farbfernsehen eignet.
Die Erfindung bezieht sich auf die photographische Aufzeichnung von Bildern in einer Form, die sich für die
nachfolgende Wiedergabe durch Farbfernsehen eignet. Die Erfindung umfaßt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Aufzeichnen von stillstehenden und sich bewegenden Bildern.
Ein Verfahren zum Aufzeichnen von einem Farbfernsehsignal
entsprechenden elektrischen Signalen auf panchromatisch empfindlich gemachtem photographischem Silberhalogenidfilm
derjenigen Art, wie er gewöhnlich verwendet wird, um Schwarz-Weiß-Bilder zu erzeugen, wird nachstehend
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unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 der Zeichnung beschrieben.
Gemäß Pig. 1 wird die Luminanz- bzw. Helligkeit»komponente
des Fernsehsignales mittels eines Elektronenstrahlaufzeichners
(nicht dargestellt) auf einem photographischen Film 1 aufgezeichnet, um aufeinanderfolgende belichtete
Flächen bzw. Bereiche L,, L«, L, zu erzeugen. Nach der
normalen Behandlung haben die belichteten Bereiche L,, Lp, L, das Aussehen kinematographischer Aufzeichnungen ides
Fernsehbildes. Der Film 1 trägt weiterhin Flächen bzw.* Bereiche C1,' C2, Cy die durch gleiche Mittel belichtet
sind, um Chrominanz- bzw. Farbinformationen aufzuzeichnen, die den Helligkeitsinformationen entsprechen, welche in
aen Bereichen L1, Lp, L, aufgezeichnet sind. Es ist zu verstehen, daß in jedem der Bereiche C1, C«, C, zwei übereinandergelagerte
Signale aufgezeichnet sind. Das erste dieser Signale ist ein Chrominanzträgerfrequenzsignal,
dessen Amplitude und Phase moduliert sind, um die Sättigung bzw. den Ton der Farbe in jedem Teil des Fernsehbildes
anzuzeigen. Das zweite dieser Signale stellt ein nichtmoduliertes Bezugssignal dar, dessen Frequenz die Hälfte
der Frequenz des Chrominanzsignales ist. Da die Bereiche
C1, C0, C-, keine Helligkeitsinformation «enthalten, können
diese Bereiche des entwickelten Filmes durch Betrachtung nicht leicht als Bilder interpretiert werden. Wenn das
aufgezeichnete. Signal reproduziert werden soll, wird der
009823/OS8S 4,^
V *!#)■-*. Λ >» «t K- -Vi" ■*>
Film durch einen Lichtpunktabtaster hindurchgeführt, welcher entsprechende Stellen in den Helligkeits- und Chrominanzaufzeichnungen
gleichzeitig abtasten kann. Eine Photozelle, die Licht empfängt, welches durch die Helligkeit
sauf zeichnung hindurchgegangen ist, erzeugt in an sich bekannter Weise ein elektrisches Signal, welches der
Helligkeitskomponente des Fernsehsignales entspricht. Eine zweite Photozelle empfängt Licht, welches durch die Chrominanzaufzeichnung
hindurchgeht. Der Ausgang der zweiten Photozelle wird gefiltert, um die Chrominanzträgerfrequenz
und ihre Seitenbänder von dem Bezugssignal zu trennen, dessen Frequenz der halben Frequenz des Chrominanzträgers
entspricht. Die Frequenz des Bezugssignales wird dann verdoppelt, und das so modifizierte Bezugssignal
wird verwendet, um die Phasenmodulation der Chrominanzträgerfrequenz zu decodieren. Das decodierte Chrominanzsignal
kann danach dazu verwendet werden, die Darstellungseinrichtung eines Farbfernsehempfängers in Übereinstimmung
mit bekannter Praxis zu modulieren.
In Fig. 2 ist in stark vergrößertem Maßstab ein Teil einer Aufzeichnung in dem Bereich C1 der Fig. 1 wiedergegeben.
Gemäß Fig. 2 erzeugen die Bänder 4, die senkrecht durch den aufgezeichneten Bereich hindurchgehen, die Bezugsfrequenz,
wenn sie von einem sich waagerecht bewegenden Abtastfleck abgetastet werden. Die Bänder 5 gemäß
Fig. 2 erzeugen das Chrominanzträgerfrequenzsignal in
009823/0589
Phase (relativ zu der Bezugsfrequenz), welches der Farbe
einer Qualität (in Flg. 2 mit b bezeichnet) entspricht. Die Bänder 6 erzeugen einen Chrominanzträger, der um
120 elektrische Orade relativ zu demjenigen versetzt auftritt, der sich aus den Bändern 5 ergibt. Demgemäß
erzeugen die Bänder 6 ein Chrominanzsignal einer Phase entsprechend der Farbe einer anderen Qualität (in Flg.
bei a angedeutet). Die Bänder J in Flg. 2 erzeugen noch
eine andere Phase eines Chrominanzträgers, und diese entspricht der Farbe einer dritten Qualität (in Flg. 2 bei
d angedeutet).
Die Erfindung schafft ein Verfahren und eine Vorrichtung für direktes photographieches Aufzeichnen still-
stehender oder kinematographischer bzw· sich bewegender
Aufzeichnungen auf panchromatisch empfindlich gemachtem Silberhalogenidfilm, der nach dan Entwickeln durch die
oben beschriebene Vorrichtung hindurchgeführt werden kann, so daß ein Farbfernsehempfänger verwendet werden kann,
um die auf dem Film aufgezeichnete Szene in Farbe wiederzugeben. Das Verfahren umfaßt das gleichzeitige oder in
abwechselnder Folge erfolgende Belichten zweier Bereiche eines panchromatisch empfindlich gemachten Silberhalogenidfilmee. Der erste dieser Bereiche wird mit dem Licht
einer Szene belichtet, so daß dieser Bereich dee Filmes ;
nach dem Entwickeln ein Bild trägt, welches einer Aufzeichnung der Helligkeitskomponente des darauffolgend wiederzu-
'.'■■■■ *
009β23/0ίί·
_5_ 176213*
gebenden Bildes entspricht. Der zweite Bereich des Filmes ."wird mit dem Licht der gleichen Szene belichtet, jedoch
wird in diesem Fall das Bild in echmale Lichtbänder verschiedener Farben unterteilt. Diese Unterteilung wird
auf eine Weise bewirkt, die dem mit Linsenschirm bzw. Linsenraster arbeitenden Verfahren zur Additivfarbenkinematographie
ähnlich ist (A. KMn, "Colour Cinematography", Chapman and Hall Limited, 1939, Seiten I96-205).
Da der Film nicht durch optische Projektion wiedergegeben werden soll, ist es im Fall der Erfindung nicht
erforderlich, daß der Linsenschirm mit der photographischen Emulsion dauernd ausgerichtet ist. Es wird daher
bevorzugt, einen getrennten Linsenschirm vor demjenigen Bereich des Filmes anzuordnen, der belichtet wird, um
die Chrominanzkomponente der Bildinformation aufzuzeichnen. Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Aufzeichnen
von Szenen auf lichtempfindlichem Material geschaffen, um Bilder zu erzeugen, die mittels eines Lichtpunktabtasters
analysiert werden können, so daß elektrische Bilder in einer Form erzeugt werden können, die zur Wiedergabe der
Szenen in einem Farbfernsehempfänger bekannter Art geeignet ist, und dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß
getrennte Bereiche des lichtempfindlichen Materials gleichzeitig oder in abwechselnder Folge mit a) dem Licht einer
Szene mittels einer gewöhnlichen Kameraaufnahme und b) dem von der gleichen Szene ausgehenden Licht belichtet
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werden, das durch ein Bandfilter und eine Objektivllnse
sowie durch einen Llnsenschlrm hindurchgeht« der nahe'
vor der Bildebene der Objektivlinse angeordnet let und eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden teilzylindrischen Linsen aufweist, deren Achsen parallel zu den Bändern des Bandfilters verlaufen« wobei die Lage des Linsenschirms und die Brennl.inienlänge der zylindrischen ;;
Linsen des Linsenschirmes derart gewählt sind« daß auf dem lichtempfindlichen Material in der Bildebene der Objektivlinse Bilder des Bandfilters erzeugt werden« die
Bänder des Filters Elemente von wenigstens drei Qualitäten umfassen« welche die drei Teile des sichtbaren Spektrums« nämlich rot« grün und blau« selektiv durchlassen
oder blockieren« die Breiten und Anzahlen der Bänder des Bandfilters so gewählt sind« daß der Linsenschirm auf das
lichtempfindliche Material Bänder farbigen Lichtes in einem sich wiederholenden Muster projiziert« das durch
unbeleuchtete Bänder unterbrochen ist« di^in einem Abstand voneinander liegen« der dem Zweifachen des Abstandes der bieuchteten Bänder einer Farbe entspricht« wonach
zum Erzeugen der Bilder das belichtete lichtempfindliche
Material entwickelt wird. " -'· i!**''-
Mit dem Wort "Blockieren" bei dem oben genannt en*'Verfahren ist gemeint, daß die Filter anstelle des sälektlVeh
Hindurchlassens der drei Teile des sichtbaren Spektrums 1^
die drei Grundfarben rot, grün und blau selektiv absorbieren
009823/068«
-. ' ?} \ s 1Z 0 e ο ο
oder reflektieren, d.h. die drei Filterqualitäten würden *
durch hindurohgelassenes Licht als Zyanblau, Magentarot bzw. OeIb erscheinen.
Das bevorzugte lichtempfindliche Material ist ein panchromatisch empfindlich gemachter photographischer
Silberhalogenidfilm derjenigen Art, wie er verwendet wird, um Schwarz-Weiß-Bilder zu erzeugen. Solches Material
kann nach obm Belichten gemäß an sich bekannter Verfahren
entwickelt und fixiert bzw. stabilisiert werden.
Qemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens
werden die Durchlässigkeiten und die Farbauswahleigenschaften der Filter in bezug auf die spektrale Empfindlichkeit
des lichtempfindlichen Materials so gewählt, daß auf das Bandfilter fallendes weißes Licht nach dem Entwickeln
zxiiQ Erzeugen des Bildes zu im wesentlichen gleichen
optischen Dichten in Teilen des Bildes führt, die durch benachbarte farbige Lichtbänder gebildet sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine kinematographische Kamera geschaffen, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß getrennte Bereiche eines lichtempfindlichen Filmes bildweise mit Licht von einer gemeinsamen
Szene gleichzeitig belichtet werden, in der Kamera ein Lichtbündelteiler vorgesehen ist, welcher das Licht in
zwei Wege aufteilt, so daß jeder der genannten getrennten Bereiche etwa die Hälfte des Lichtes empfängt, einer der
Bereiche mittels einer gewöhnlichen Kamerabelichtung über
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eine Objektivlinse belichtet und der andere Bereich einer Belichtung unterworfen wird, bei welcher das
Licht durch ein Bandfilter und eine Objektivlinse sowie durch einen Linsenschirm hindurchgeht, der nahe vor der
Bildebene der Objektivlinse angeordnet 1st und eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden tellzyllndrlschen Linsen
aufweist, deren Achsen parallel zu den Bändern des Bandfilters verlaufen, wobei die Lage des Linsenschirmes und
die Brennlinienlänge der zylindrischen Linsen derart gewählt sind, daß auf dem lichtempfindlichen Material in
der Bildebene der Objektivlinse Bilder des Bandfilters erzeugt werden, die Bänder des Filters Elemente von wenigstens drei Qualitäten umfassen, welche die drei Teile
des sichtbaren Spektrums, nämlich rot, grün und blau selektiv durchlassen oder blockieren, die Breiten und Anzahlen der Bänder des Bandfilters so gewählt sind, daß
der Linsenschirm auf das lichtempfindliche Material Bänder farbigen Lichtes In einem sich, wiederholenden Muster
projiziert, das durch unbeleuchtete Bänder unterbrochen ist, die in einem Abstand voneinander liegen, der dem
Zweifachen des Abstandes der beleuchteten Bänder einer Farbe entspricht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine
kinematographische Kamera geschaffen, die dadurch gekenn- ;
zeichnet ist, daß mit ihr entlang einer Länge lichtempfindlichen Filmes Bereiche bildweise aufeinanderfolgend belieb*
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tet werden und daß sie eine Objektivlinse, vor welcher ein ."Bandfilter angeordnet ist, und eine Einrichtung aufweist,
die während jeder abwechselnden Belichtung vor den Film einen Linsenschirm bringt, der in der Bildebene der Linse
und nahe dem Film angeordnet ist und eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden teilzylindrischen Linsen aufweist,
deren Achsen parallel zu den Bändern des Bandfilters verlaufen, wobei die Lage des Linsenschirmes und die
Brennlinienlänge der zylindrischen Linsen des Linsenschirmes derart gewählt sind, daß auf dem lichtempfindlichen
Material in der Bildebene der Objektivlinse Bilder des Bandfilters erzeugt werden, die Bänder des Filters
Elemente von wenigstens drei Qualitäten umfassen, welche die drei Teile des sichtbaren Spektrums, nämlich rot,
grün und blau selektiv durchlassen oder blockieren, die Breiten und Anzahlen der Bänder des Bandfilters so gewählt
sind, daß der Linsenschirm auf das lichtempfind-1 iche Material Bänder farbigen Lichtes in einem sich wiederholenden
Muster projiziert, das durch unbeleuchtete Bänder unterbrochen ist, die in einem Abstand voneinander
liegen, der dem Zweifachen des Abstandes der bäeuchteten
Bänder einer Farbe entspricht.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Kamera
gemäß der Erfindung ist der Linsenschirm in einer mit einer Öffnung versehenen Führungsplatte angeordnet, gegen
welche der Film gedrückt wird, wobei die Öffnung größer
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als der Linsenschirm ist« so daß bei Zurückziehen des
Linsenschirmes aus dem Weg des zu dem Film gehenden Lichtes das Licht den Film durch den von dem Linsenschirm nicht
bedeckten Teil der öffnung hindurch erreicht, und wobei die Führungsplatte gegen eine Bewegung längs der Achse
der Objektivlinse gehalten ist, jedoch in einer rechtwinklig zu der Achse der Objektivlinse verlaufenden Achse
zwischen jeder Belichtung bewegbar ist, so daß während jeder abwechselnden Belichtung der Linsenschirm in dem
Weg des auf den Film fallenden Lichtes liegt.
Ein besonderer Vorteil einer gemäß der Erfindung ausgebildeten
Kamera der oben beschriebenen Art besteht darin, daß eine Linse mit kontinuierlich änderbarer Vergrößerung
(Zoom-Linse bzw. "Gummilinse11} in die Vorderseite der Kamera eingesetzt werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung
beispielsweise erläutert.
Fig. 1 und 2 sind bereits oben erläutert worden.
Fig. 3 veranschaulicht in schematischer Weise die
Belichtung eines lichtempfindlichen Materials.
Fig. 4 ist eine in vergrößertem Maßstab gehaltene
Draufsicht des Bandfilters gemäß Fig. J.
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung eines Bereiches
derChrominanzaufzeichnung, die unter Verwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung
auf dem lichtempfindlichen Material erzeugt
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ist.
Pig. 6 ist eine schematische Darstellung einer abgewandelten Anordnung von Bildern auf einer
Länge photographischen Films.
Fig. 7 ist eine schematische Seitenansicht eines Teiles einer Kamera gemäß der Erfindung.
Fig. 8 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der Kamera gemäß Fig. 7·
Wie in Fig. 5 veranschaulicht, projiziert eine Linse
10 ein Bild der natürlichen Szene auf einen Bereich 12 eines lichtempfindlichen Filmes 11. Eine zweite Linse 13
erzeugt ein zweites Bild der natürlichen Szene auf-einem
Bereich 14 des Filmes 11. Die lichtempfindliche Emulsion des Filmes 11 befindet sich auf der den Linsen 10 und IJ
zugewandten Seite. Ein getrennter Linsenschirm 15 ist relativ zu d'em Film 11 so angeordnet, daß auf ihn Bilder
eines Bandfilters 16 projiziert werden. Die Richtung der Bändei4 in dem Filter 16 ist so, daß sie zu der Achse der
kleinen Linsen in dem Linsenschirm15 parallel verlaufen.
Die kleinen Linsen des Schirmes 15 sind im wesentlichen rechtwinklig zu der Richtung der Zeilen angeordnet, längs
welchen der Bereich 14 n»ch der Entwicklung des Filmes
11 abgetastet wird.
Bei der Ausführung gemäß Fig. J5 ist der Nachteil vorhanden,
daß die räumliche Trennung der Linsen 10 und Ο zu einer räumlichen Parallaxe in den Bildern führt, die
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in den Bereichen 12 und 14 des Filmes 11 erzeugt werden. , Dieser Nachteil kann durch Anwendung eines der bekannten
Verfahren zum Erzeugen von parallaxefreien ähnlichen Bildern auf einem Film verringert oder beseitigt werden.
Zweckentsprechende Verfahren sind in der oben genannten Literaturstelle von A. Klein beschrieben.
In Fig. 4 ist eine Ausführung des Bandfilters 16
wiedergegeben, die zur Verwendung bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 geeignet ist. Die mit 17 und 2} bezeichneten Bereiche sind undurchlässige Bänder. Die Bänder 18 und 21 bestehen aus Farbauswahlfiltermaterial einer
ersten Qualität. Die Bänder 19 und 22 bestehen aus Farbauswahlmaterial einer zweiten Qualität, und das Band
besteht aus Farbauswahlmaterial einer dritten Qualität. Beispielsweise sei angenommen« daß diese drei Qualitäten
Filtern entsprechen, welche die drei Grundfarben Rot, QrUn und Blau selektiv durchlassen. Bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung können Jedoch die
drei Qualitäten Filtern entsprechen, welche die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau selektiv absorbieren oder reflektieren, d.h. die drei Qualitäten des Filters erecheinen in durchgelassenem Licht als Zyanblau, Magentarot
bzw. Gelb.
Die Abmessungen des Bandfilters l6 und des Linsenschirmes 15 sowie ihr Abstand von dem photographischen
Film 11 sind in Übereinstimmung mit bekannten Prinzipien
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derart gewählt, daß Bilder der Filterbänder 17 bis 2}
■ auf den Film projiziert werden, die hinter jeder Linse des Schirmes I5 liegen. Zwischen jeder so erzeugten Gruppe
von Bildern liegt ein unbeleuchteter Bereich, welcher den undurchlässigen Bändern 17 und 2j5 in dem Bandfilter
16 entspricht. Diese unbeleuchteten Bereiche sind in Fig. 5 bei 24, 24' und 24" dargestellt. Der Abstand dieser unbeleuchteten
Bereiche 24, 24', 24" entspricht im wesentlichen dem Abstand der Linsen des Schirmes 15. Nach Belichten
und Entwickeln des Filmes wird durch Abtasten ein Signal erzeugt, dessen Wellenlänge dem Abstand entspricht,
um welchen die unbeleuchteten Bereiche 24, 24', 24" voneinander getrennt sind. Dieses Signal entspricht
dem Bezugssignal, welches in der Ausführung gemäß Fig. 1 und 2 aufgezeichnet werden soll. In Fig. 5 stellen die
Bereiche I81 bis 22' Bilder der Filterbänder l8 bis 22
dar, die von einer Linse des Schirmes 15 gebildet sind. Die Bereiche l8" bis 22" stellen Bilder der Filterbänder
18 bis 22 dar, die von den benachbarten Linsen des Schirmes 15 gebildet sind.
Die Bereiche 18", 21", l8', 21' entsprechen Filterbändern der gleichen Farbqualität. In Fig. 5 ist diese Farbqualität
durch den Buchstaben A angedeutet. Es ist ersichtlich, daß der Abstand der mit A bezeichneten Elemente
die Hälfte des Abstandes der unbelichteten Bereiche 24, 24', 24" beträgt. Weiterhin entsprechen die Bereiche
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17621J4
-H-
19", 22", 191, 22' den Filterbändern einer zweiten
tät, die in Fig. 5 durch den Buchstaben B angedeutet ist. Der Abstand dieser Bereiche ist der gleiche wie der der
Bereiche der Qualität A, jedoch ist ihre Lage um die Breite eines Bereiches verschoben. Die Bereiche 20" und 20' entsprechen
dem Farbauswahlfilter der dritten Qualität, die
in Fig. 5 durch den Buchstaben D angedeutet ist. Bei der
Abtastung des Bereiches 14 des belichteten und entwickelten Filmes 11 wird daher weiterhin ein Signal erzeugt, dessen
Wellenlänge dem Abstand entspricht, in welchem die der Qualität A entsprechenden Elemente verteilt sind. Das bei
der Abtastung erzeugte Signal kann daher als Chrominanzträgerfrequenzsignal ausgewählt und Interpretiert werden,
dessen Amplitude die Sättigung der Farbe anzeigt und dessen Phase relativ zu der Phase eines Bezugssignales den Ton
der Farbe anzeigt. .
Vorzugsweise sind die Lichtdurchlaßeigenschaften der Filterbänder l8 bis 22 relativ zu der Spektralempfindlichkeit
der Emulsion des Filmes 11 so gewählt, daß bei der Aufnahme eines grauen oder weißen Gegenstandes die entsprechenden Bereiche des Filmes 11 nach der Entwicklung
im wesentlichen gleiche optische Dichten in den Bereichen 18! bis 22' und l8" bis 22" erzeugen. ,--^ ;
Es ist zu verstehen, daß bei der photogräphi#enen A»f·
zeichnung eines Bildes in dem BereichTl4 des Filmes 11 zusätzlich
zu den Chrominanzinformationen auch Helligkeits-
009823/0SIi ;
informationen aufgezeichnet worden sind. Wenn der entwickelte
Film nachfolgend abgetastet wird, kann jedoch durch dei
Bereich 14 des Filmes 11 hindurchgehendes Licht veranlaßt werden, auf eine Photozelle zu fallen, deren Signal so gefiltert
wird, daß die erforderlichen Bezugs- und Chrominanzsignale auf Grund ihrer bekannten Frequenzen von dem
unerwünschten Helligkeitssignal getrennt werden können, das in dem gleiohen Bereich 14 des Filmes 11 aufgezeichnet ist
und Signale über ein viel breiteres Band erzeugt.
Obgleich Mittel bekannt sind, durch welche von Parallaxefehlern freie identische Bilder auf benachbarten Bereichen
eines Filmes gebildet werden können, besteht bei den bekannten Arbeitweisen die Beschränkung, daß Linsen verwendet
werden müssen, die einen Abstand zwischen dem hinteren Element und dem Film schaffen, der im Vergleich zu
der Diagonalen des Bildbereiches ziemlich groß ist. Für viele Zwecke ist dies ein ernsthafter Nachteil, und bei
der nachstehend zu beschreibenden abgewandelten Ausführungsform wird diese Beschränkung vollständig beseitigt. Dadurch
daß die Bilder aufeinanderfolgend statt gleichzeitig belichtet werden, wird bei der abgewandelten Ausführungsform
die Notwendigkeit für eine Lichtbündelteileinrichtung vermieden, und es ist mehr Licht für die Belichtung jedes Bildes
verfügbar.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die Bereiche L1,
L2 usw., in denen die Helligkeit aufgezeichnet wird, auf
009823/0589
einem Film 25 in der gleichen Reihe mit den entsprechen-
• ■ τ
den Bereichen C1, C0 usw. und mit diesen abwechselnd angeordnet, in denen Chrominanzinformationen aufgezeichnet
werden. Der in Übereinstimmung mit der Bildanordnung gemäß Fig. 6 belichtete Film kann nicht direkt in einer Einrichtung verwendet werden« die dazu bestimmt ist« Bilder
von einem Film gemäß Fig. 1 wiederzugeben« Jedoch bietet es keine große Schwierigkeit« die Abwandlung vorzusehen«
die erforderlich ist« damit dies ausgeführt werden kann.
Eine übliche kinematographische Kamera« die für Fernsehwiedergabezwecke verwendet wird« kann mit 25 Bildern
je Sekunde arbeiten. Es ist bekannt« daß, um die Illusion einer glatten Bewegung hervorzurufen« die Dauer Jeder Belichtung der Hälfte der Periode des Arbeitskreislaufes eng
angenähert sein soll. Das Belichtungsintervall in einer solchen Kamera würde daher annähernd einer Zeitdauer von
20 millisekunden entsprechen. Der größte Teil der verbleibenden 2C Millisekunden des Kreislaufes wird üblicherweise verwendet, um den Film zu bewegen. Auf diese Welse
wird leicht ein rittger und genauer Mechanismus geschaffen.
Intermittierende Bewegungen werden üblicherweise in
kinematographischen Schmalspurprojektoren verwendet« bei denen die Filmbewegung in einem Zeitraum stattfindet« der
nicht mehr als 1/6 des Arbeitskreislaufes beträgt. Es wird vorgeschlagen, daß ein solcher Mechanismus in der Kamera
verwendet wird, die in Fig. 7 teilweise wiedergegeben ist.
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Gemäß Fig. 7 bewegt ein von einer Welle 27 gedrehter D-förmiger Nocken 26 einen rechteckigen Rahmen 28, so daß
eine Klaue 29 sich auf einer im wesentlichen rechtwinkligen Bahn bewegt. Die Welle 27 wird von einem nicht dargestellten
Motor mit 50 Umdrehungen je Sekunde angetrieben. Demgemäß tritt die Klaue 29 50mal je Sekunde in Eingriff
mit einer Perforation in einem Film 30, um Ihn in eine
neue Stellung vorzubewegen. Die Bewegung des Filmes erfordert etwa 3*3 Millisekunden. Demgemäß stehen 16,7 Millisekunden
für die Balichtung zur'Verfügung. Diese Zeit beträgt 83 % derjenigen Zeit, die in einer üblichen Kamera
vorgesehen ist, welche 25 Bilder je Sekunde belichtet. Ein Verschluß J>1 dreht sich, um die Belichtung zu
unterbrechen, während der Film bewegt wird. Der Verschluß 31 ist an einer Wale 32 angeordnet, die durch ein nicht
dargestelltes Getriebe mitder Welle 27 verbunden ist.
Es ist nunmehr zu verstehen, daß, wenn eine Objektivlinse 33 so angeordnet wird, daß sie ein Bild auf dem Film
30 erzeugt, von der in Fig. 7 dargestellten Kamera 50 Bilder je Sekunde aufgezeichnet werden. Wenn lediglich abwechselnde
Bilder betrachtet werden (beispielsweise die Bereiche L1, L2 usw. in Fig. 6), ist ersichtlich, daß sie mit
der gleichen Geschwindigkeit wie in einer üblichen Kamera belichtet werden und daß sie 83 % der Belichtung empfangen,
die eine solche Kamera liefern würde.
Die Kamera gemäß Fig. 7 weist weiterhin einen Linsen-
009823/0589
schirm 34 auf, der dem Linsens6hirm 15 in Fig. 3 entspricht.
Es sind in Fig.7 nicht dargestellte Mittel vorgesehen, um den Schirm 34 in die wirksame Stellung 34' unmittelbar
vor dem zu belichtenden Film zu bewegen. In dieser Stellung erzeugt der, Schirm 34 auf der Fläche des Filmes
30 Mehrfachbilder eines vor der Objektivlinse 33 angeordneten Bandfilters 35. Wenn dies stattfindet, wird eine
Chrominanzinformation auf dsm Film aufgezeichnet, wie es in Verbindung mit den Figuren 3 bis 5 beschrieben ist.
Der Linsenschirm 34 wird während aufeinanderfolgender
Filmbewegungen in die wirksame Stellung und aus ihr heraus bewegt, d.h. der Schirm 3^ bewegt sich während einer Filmbewegung
in die Stellung 3^Ί und nach Belichtung eines
Bildes durch den Schirm 34 hindurch wird der Schirm während
der folgenden Filmbewegung aus der wirksamen Stellung zurückgezogen. Die nächste Belichtung erfolgt, während sich
der Schirm 34 in der unwirksamen Stellung befindet, wonach er wiederum in die wirksame Stellung gebracht wird. Auf
diese Weise wird der Film 30 mit einer Folge von Bilderp,
belichtet, die dem in Fig. 6 wiedergegebenen Muster L1,
C1, L2, C2 usw. entsprechen.
Für Teleoptik- und/oder Weitwinkelphotographie kann
vor der Linse 33 und dem Bandfilter 35 ein Zusatzgerät^
bekannter Art angeordnet werden, wie es in Fig., 7 mit dem
Bezugszeichen 36 angedeutet ist.. Insbesondere ist es
zweckmäßig, ein Zusatzgerät für änderbare Vergrößerung zu
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verwenden, das üblicherweise als Gerät mit Zoom-Linse bzw.
"Gummilinse" bekannt lab.
Fig. 8 veranschaulicht eine Arbeitsweise, durch welche
und der Linsenschirm 34 zyklisch in die wirksame Stellung/aus
dieser heraus bewegt werden kann. Gemäß Fig. 8 liegt der Film 30 zwischen einer vorderen Führungsplatte 37 und einer
hinteren Druckplatte J58, 38' . Die Führungsplatte 37 weist
eine öffnung 39 auf, deren Breite gleich der Breite des auf dem Film 30 zu erzeugenden Bildes ist und deren Höhe mehr
als das Zweifache der Höhe des zu erzeugenden Bildes beträgt. Der Linsenschirm 34 ist in der oberen Hälfte der
öffnung 39 mit der Führungsplatte 37 verbunden. Stützen 40, 41, die an der Hinterseite der Druckplatte 38, 38' befestigt
sind, gehen durch Löcher in einer Platte 42 hindurch, die mit dem *iicht dargestellten Kameragehäuse verbunden
ist. Auf den Stützen 40, 41 angeordnete Federn 43, 44 drücken
die Druckplatte 38, 38' gegen die Hinterseite des Filmes 30, so daß der Film in einem in der vorderen Führungsplatte
37 ausgebildeten Kanal gehalten ist. Der Druck der Federn 43, 44 dient dazu, die Führungsplatte 37 gegen Führungsblöcke
45, 46, 47 zu drücken, die an dem Kameragehäuse angebracht sind. Auf diese Weise ist die Etene der Führungsplatte
37 und damit die des Filmes 3C relativ zu der Bildebene der Linse 33 bestimmt. Der Führungsblock 47 kann federbelastet
sein, um auf die eine Kante der Führungsplatte 37 einen Druck auszuüben, so daß die Platte 37 mit der an-
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deren Kante an den Führungsblöcken 45, 46 anliegt.
Die Welle 32 ist getriebemäßig so angeschlossen, daß ' sie für jeweils zwei Umdrehungen der Welle 27 eine Umdrehung ausführt. Ein mit der Welle 32 verbundener D-förmiger
Nocken 48 wirkt gegen die obere und die untere Innenfläche eines rechteckigen Rahmens .49, der sich an der einen Seite der vorderen Führungsplatte 37 befindet. Die Drehung
der Welle 32 bewirkt somit eine schnelle Bewegung der
Platte 37 zwischen einer oberen und einer unteren Stellung, in deren jeder die Platte 37 genügend lange in Ruhe
verbleibt, um eine Belichtung des in der Öffnung 39 der
Platte 37 stillstehenden Films 30 durch die Öffnung des
Verschlusses 31 hindurch zu ermöglichen. Wenn die Platte 37 sich in ihrer oberen Stellung befindet, wird der Film
30 ohne Zwischenschaltung des Linsenschirmes 34 belichtet. Wenn die Platte 37 eich in ihrer unteren Stellung
befindet, liegt der Schirm 34 zwischen der Objektivlinse
33 und dem Film 30, und weiterhin ist es, weil der Schirm
34 und der Film 30 beide relativ zu der. Platte yj eingestellt sind, auf diese Weise möglich, zu gewährleisten,
daß der Schirm 34 mit dem erforderlichen kleinen Spielraum von der Filmoberfläche angeordnet und wodurch bewirkt wird, daß Bilder des Bandfiltere 35 auf demFilm 30
erzeugt werden.
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lichtenden Bereich des Filmes au bestImmen» 1st vor der '
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Platte 37 eine feste mit einer öffnung versehene Platte
£0 angeordnet (Fig. 7). Die öffnung dieser Platte 50 ist
■ rechteckig, und'ihre Abmessungen entsprechen im wesentlichen
den Abmessungen des auf dem Film zu erzeugenden Bildes. Die Platte 50 verhindert, daß Licht durch diejenige
Hälfte der in der Platte 37 vorgesehenen öffnung 39 hindurchgeht,
wenn diese zu irgendeinem Zeitpunkt aus der wirksamen Stellung herausbewegt ist.
Wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, arbeitet die
Kamera mit dem nachstehenden Kreislauf von Vorgängen:
a) Der Verschluß 31 schließt sich, und die Klaue 29 tritt
mit einer Perforation im Film 30 in Eingriff.
b) Der Nocken 26 bewegt die Klaue 29 abwärts, um den Film
30 um einen Bildabstand vorzubewegen. Gleichzeitig bewegt der Nocken 28 die Platte 37 abwärts, um den Linsenschirm
y\ in die wirksame Stellung zu bringen. Die Reibung
zwischen der Druckplatte 38* 38' und der Hinterseite
des Filmes 30 führt zu einer Verzögerung des Filmes,
wenn die Klaue 29 das untere Ende ihres Hubs erreicht.
c) Der Verschluß 31 öffnet sich, um den Film 30 mit durch
den Linsenschirm 3^ hindurchgehendem Licht zu belichten.
Gleichzeitig zieht der Nocken 26 die Klaue 29 außer Eingriff mit der Perforation des Filmes und führt die
Klaue 29 zum oberen Ende ihres Hube§£urück.
d) Der Verschluß 31 schließt sich, und die Klaue 29 tritt
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mit einer weiteren Perforation im Film 30 in Eingriff.
e) Der Nocken 26 bewegt die Klaue 29 abwärts, um den
Film 30 um einen Bildabstand vorzubewegen. Gleichzeitig
bewegt der Nocken 28 die Platte 37 aufwärts, um den Linsenschirm 34 aus der wirksamen Stellung herauszubewegen.
f) Der Verschluß 31 öffnet sich, um den Film 30 mit Licht
zu belichten, welches nicht durch den Linsenschirm 3^
hindurchgegangen ist. Gleichzeitig zieht der Nocken die Klaue 29 zurück und führt sie wieder zum oberen
Ende ihres Hubes.
Danach werden die Schritte a) bis f) wiederholt.
Es ist zu bemerken, daß es im allgemeinen nicht er·^
forderlich ist, Mittel vorzusehen, um das Bandfilter 3$.
während der Belichtung des Filmes 30aus der wirksamen Stellung zurückzuziehen, wenn der Linsenschirm 34 aus der wirksamen
Stellung herausbewegt ist. Beim NichtVorhandensein des Linsenschirmes 34 ruft das Bandfilter 35 keine Musterung
der Helligkeitsaufzeichnung hervor. Es 1st tatsächlich vorteilhaft, das Filter 35 in seiner Stellung zu belassen, da dies nicht nur zu einer mechanisch einfacheren
Ausführung führt, als wenn es zyklisch zurückgezogen wird,
sondern weil weiterhin der Film unabhängig davon, ob der
Linsenschirm 34 zwischengeschaltet ist oder nicht, im wesentlichen dem gleichen Belichtungsgrad ausgesetzt wird.
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Claims (1)
176213A
Patentansprüche
1. Verfahren zum Aufzeichnen von Szenen auf lichtempfindlichem Material, um Bilder zu erzeugen, die mittels
eines Lichtpunktabtasters analysiert werden können,
so daß elektrische Bilder in einer Form erzeugt werden können, die zur Wiedergabe der Szenen in einem Fernsehempfänger
geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, daß getrennte Bereiche des lichtempfindlichen Materials gleichzeitig
oder in abwechselnder Folge mit a) dem Licht einer Szene mittels einer gewöhnlichen Kameraaufnahme und b)
dem von der gleichen Szene ausgehenden Licht belichtet werden, das durch ein Bandfilter und eine Objektivlinse sowie
durch einen.Linsenschirm hindurchgeht, der nahe vor der Bildebene der Objektivlinse angeordnet ist und eine
Mehrzahl von nebeneinanderliegenden teilzylindrischen Linsen aufweist, deren Achsen parallel zu den Bändern des
Bandfilters verlaufen, wobei die Lage des Linsenschirms und die BrennlinienlMnge der zylindrischen Linsen des
Linsenschirmes derart gewählt sind, daß auf dem lichtempfindlichen Material in der Bildebene der Objektivlinse
Bilder des Bandfilters erzeugt werden, die Bänder des Filters Elemente von wenigstens drei Qualitäten umfassen, welche
die drei Teile des sichtbaren Spektrums, nämlich rot, grün und blau, aiektiv durchlassen oder blockieren, die
Breiten und Anzahlen der Bänder des Bandfilters so gewählt
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176213*
sind, daß der Linsenschirm auf das lichtempfindliche Material Bänder farbigen Lichtes in einem sich wiederholenden Muster projiziert, das durch unbeleuchtete Bänder unterbrochen ist, die in einem Abstand voneinander liegen,
der dem Zweifachen des Abstandes der beleuchteten Bänder einer Farbe entspricht. Wonach zum Erzeugen der Bilder das
belichtete lichtempfindliche Material entwickelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässigkeiten und die Farbauswahleigenschaften der Filter in bezug auf die spektrale Empfindlichkeit des lichtempfindlichen Materials so gewählt werden,
daß auf das Bandfilter fallendes weißes Licht nach dem Entwickeln zum Erzeugen des Bildes zu im wesentlichen ·
gleichen optischen Dichten in Teilen des Bildes führt, die durch benachbarte farbige Lichtbänder gebildet sind.
2. Kinematographische Kamera, dadurch gekennzeichnet,
daß getrennte Bereiche eines lichtempfindlichen Filmes bildweise mit Licht von einer gemeinsamen Szene gleichzeitig
belichtet werden, in der Kamera ein LichtbUndelteiler vorgesehen ist, welcher das Licht in zwei Wege aufteilt, so
daß jeder der genannten getrennten Bereiche etwa die Hälfte des Lichtes empfängt, einer der Bereiche mittels einer gewöhnlichen Kamerabelichtung über eine Objektivllnse be-»
lichtet und der andere Bereich einer Belichtung unterworfen wird, bei welcher das Licht durch ein Bandfilter und
eine Objektivlinse sowie durch einen Llnsenechlrn hindurch-
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geht, der nahe vor der Bildebene der Objektivlinse angeordnet
ist und eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden teilzy lindrischen Linsen aufweist, deren Achsen parallel zu den
Bändern des Bandfilters verlaufen, wobei die Lage des Linsenschirmes und die Brennlinienlänge der glindrischen Linsen
derart gewählt sind, daß auf dem lichtempfindlichen Material in der Bildebene der Objektivlinse Bilder des Bandfilters erzeugt werden, die Bänder des Filters Elemente von
wenigstens drei Qualitäten umfassen, welche die drei Teile des sichtbaren Spektrums, nämlich rot, grün und blau,
selektiv durchlassen oder blockieren, die Breiten und Anzahlen der Bänder des Bandfilters so gewählt sind, daß
der Linsenschirm auf das lichtempfindliche Material Bänder farbigen Lichtes in einem sich wiederholenden Muster projiziert,
das durch unbeleuchtete Bänder unterbrochen ist, die in einem Abstand vonehander liegen, der dem Zweifachen
des Abstandes der beleuchteten Bänder einer Farbe entspricht.
4. Kinematographische Kamera, bei der entlang einer Länge lichtempfindlichen Filmes Bereiche bildweise aufeinanderfolgend
belichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Objektivlinse, vor welcher ein Bandfilter angeordnet
ist, und eine Einrichtung aufweist, die während' jeder abwechselnden Belichtung vor den Film einen Linsenechirm
bringt, der in der Bildebene der Linse undÄahe dem Film angeordnet ist und eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden
teilzylindrischen Linsen aufweist, deren Achsen
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parallel zu den Bändern des Bandfilters verlaufen, wobei
die Lage des Llneenschlrmes und die Brennlinienlänge der
zylindrischen Linsen.des linsenschirmes derart gewählt
sind, daß auf dem lichtempfindlichen Material in der Bildebene
der Objektivlinse Bilder des Bandfliters erzeugt werden,
die Bänder des Filters Elemente von wenigstens drei Qualitäten umfassen, welche die drei T^iIe des sichtbaren Spektrums,
nämlich rot, grün und blau selektiv durchlassen oder blockieren, die Breiten und Anzahlen der Bänder des Bandfilters so gewählt sind, daß der Linsenschirm auf das
lichtempfindliche Material Bänder farbigen Lichtes In einem sich wiederholenden Muster projiziert, das durch un-
die
beleuchtete Bänder unterbrochen ist,/in einem Abstand voneinander liegen, der dem Zweifachen des Abstandes der beleuchteten
Bänder einer Farbe entspricht.
5. Kinematographische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Linsenschirm in einer mit einer
öffnung versehenen Führungsplatte angeordnet ist, gegen welche der Film gedrückt wird, wobei die öffnung größer
als der Linsenschirm ist, so daß bei Zurückziehen des Linsenschirmes aus dem Weg des zu dem PlIm gehenden Lichtes
das Licht den Film durch den von dem Linsenschirm nicht bedeckten Teil der öffnung hindurch erreicht, und wobei /
die Führungsplatte gegen eine Bewegung längs der Achse der Objektivlinse gehalten ist, jedoch in einer rechtwinklig
zu der Achse der Objektivlinae verlaufenden Achse zwischen jeder Belichtung bewegbar ist, so daß während
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jeder abwechselnden Belichtung der Linsenschirm in dem Weg des auf den Film fallenden Lichtes liegt.
• 6. Kinematographische Kamera nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Bandfilter eine Zoom-Linse
("Gummilinse11) angeordnet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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