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DE1761992U - Trockenvorrichtung (satztrockner) fuer getreide und koerniges gut mit umwaelzvorrichtung. - Google Patents

Trockenvorrichtung (satztrockner) fuer getreide und koerniges gut mit umwaelzvorrichtung.

Info

Publication number
DE1761992U
DE1761992U DE1957F0014144 DEF0014144U DE1761992U DE 1761992 U DE1761992 U DE 1761992U DE 1957F0014144 DE1957F0014144 DE 1957F0014144 DE F0014144 U DEF0014144 U DE F0014144U DE 1761992 U DE1761992 U DE 1761992U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
wall
drying device
installation
desiccant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957F0014144
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Dr Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957F0014144 priority Critical patent/DE1761992U/de
Publication of DE1761992U publication Critical patent/DE1761992U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Dr. Walther Fischer, Hamburg, Trockenvorrichtung(Satztrockner) für Getreide und körniges Gut mit Umwälzvorrichtung.
  • Zum Trocknen von Getreide und ähnlichem körnigen Gut behilft man sich in landwirtschaftlichen Betrieben vielfach mit Einrichtungen zum Belüften des ruhenden Gutes. Diese arbeiten ohne Bedienung. Die Trocknung geht in ihnen aber nur langsam vor sich und es bilden sich häufig Schimmelnester, weil der Luftstrom nicht alle Stellen im Behälter gleichmässig durchstreicht.
  • Es sind auch als Satztrockner arbeitende Trockenvorrichtungen mit einem aufrechtstehenden, zylindrischen, unten meist mit einem konischen Ansatz versehene Behälter bekannt, in denen das Trockengut von einer von unten nach oben konisch breiter werdenden Schnecke, deren Achse mit der des Behälters zusammenfällt, in Umlauf versetzt, auf diese Weise durchmischt und dabei zugleich von einem Trockenmittel, insbesondere Heiz-oder Kühlluft, durchströmt wird, das in der Nähe des unteren Endes des Behälters in diesen einströmt und ihn an seinem oberen Ende verlässt. Auch derartige Vorrichtungen werden noch nicht allen Anforderungen gerecht, da das Trockenmittel zu starke Schichten durchströmen muss.
  • Zweck des Gebrauchsmusters ist es vor allem, eine Trockenvorrichtung zu schaffen, die für viele Stunden keine Bedienung erfordert, aber dennoch in bestimmter Zeit gründliche Trocknung bewirkt und es beispielsweise gestattet, den in einem mittleren landwirtschaftlichen Betrieb anfallenden Erdrusoh jedes Tages innerhalb 24 Stunden zuverlässig zu trocknen, so dass der Trockner wieder für den Trockengutanfall des neuen Tages bereitsteht.
  • Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf eine Trockenvorrichtung mit aufrechtstehendem, zylindrischen, unten vorzugsweise mit einem konischen Ansatz versehenen Be-
    hälter, in dem sich eine koaxial zum Behälter angeord-
    nete konische oder zylindrische Schnecke befindet, die das Trockengut in Umlauf versetzt, das innerhalb des Behälters von einem Trockenmittel durchströmt wird.
  • Gemäss dem Gebrauchsmuster wird innerhalb des Behälters zwischen der äusseren Behälterwandung und einem ringförmigen Einbau ein ringförmiger Schacht von begrenzter Höhe gebildet, der in etwa radialer Richtung vom Trokkenmittel durchströmt werden kann ; hierzu sind die in einem Abstand von den Behälterwandungen befindlichen Wandungsteile des Einbaues ebenso wie die gegenüberliegenden, äusseren Behälterwandungsteile mit siebartigen Durchbrechungen versehen ; das Innere des Einbaues ist über Zuführungsrohre an eine Trockenmittelquelle anschliessbar.
  • Die siebartigen Durchbrechungen einer oder beider Wände des Schachtes können auch nach Art von Jalousien oder dgl. ausgebildet sein, derart, dass nur das Trokkenmittel, insbesondere Luft, nicht aber das Trockengut, das aus Körnern besteht, durchtreten kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der neuen Trockenvorrichtung ist der ringförmige Einbau nach unten offen und mit einem etwa U-förmigen Querschnitt ausgebildet.
  • Vorzugsweise ist der ringförmige Einbau innerhalb des zylindrischen Teiles des Behälters in der Nähe von dessen unterem Ende angeordnet.
  • Weiterhin ist es zweckmässig, dassdie obere Wandung des ringförmigen Einbaues nach innen geneigt ist und dass der untere Rand der inneren Wandung des Einbaues tiefer reicht als der der äusseren Wandung des Einbaues.
  • Im folgenden ist das Gebrauchsmuster anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • 1 ist der zylindrische Teil und 2 der konische Teil des Behälters, der an der Seite mit einem Füllstutzen 3 versehen ist, dessen Verschlussklappe 4 nach innen aufklappbar ist und der an seinem unteren Ende eine verschließbare EntnahmeöffnungTaufweist. 6 ist die Förderschnecke, die sich zweckmässig von oben nach unten konisoh verjüngt, aber auch zylindrisch, d. h. von überall gleichem Aussendurchmesser sein könnte.
  • Im Innern des Behälters, am unteren Ende des zylindrischen Teiles 1, befindet sich ein ringförmiger Einbau 7 von etwa U-förmigem Querschnitt, dessen äussere Wandung 8 siebartig durchbrochen ist. Die der Wandung 8 gegenüberliegenden Teile 9 der äusseren Wandung 1 des Behälters sind gleichfalls siebartig durchbrochen oder aus Festigkeitsgründen mit Fenstern versehen, in welche siebartige oder siebartig durchbrochene Teile eingesetzt sind.
  • Das Innere des Einbaues 7 ist über Zuführungsrohr lo an eine Trockenmittelquelle anschliessbar. Die obere Wandung des ringförmigen Einbaues 7 ist zweckmässig, wie dargestellt, nach innen geneigt und der untere Rand der inneren Wandung des Einbaues reicht tiefer als der seiner äusseren Wandung 8. Dadurch werden besonders günstige Strömungsverhältnissefür den Umlauf des Körnigen Trockengutes geschaffen.
  • Ist die Vorrichtung mit Trockengut gefüllt und dreht sich die Schnecke, so fördert diese ständig das körnige Trockengut in der Mitte des Behälters von unten nach oben, während in der Nähe des äusseren Umfanges des Behälters die Körner von oben nach unten sinken. Durch eine konische Form der Schnecke 6 lässt sich in an sich bekannter Weise eine besonders gute Durchmischung der Körnersäule erzielen. Der schachtförmige Raum zwischen den mit Durchbrechungen versehenen Wandungsteilen bzw. Wandungen 8,9 in der Nähe der Aussenseiten des Behälters wird also in Richtung von oben nach unten ständig von einem Körnerstrom durchsetzt und gleichzeitig in radialer Richtung von innen nach aussen von einem Trockenmittel durchströmt. Hierdurch läss-b sich in bestimmter
    Zeit eine gründliche Trocknung und Durchmischung des ge-
    C>
    samten Trockengutes der als Satztrockner arbeitenden Vorrichtung erreichen.

Claims (5)

  1. Schutzansprüche 1.) Trockenvorriehtung für Getreide und ähnliches körniges Gut mit einem aufrechtstehenden, zylindrischen, unten vorzugsweise mit einem konischen Ansatz versehenen Behälter, in dem das Trockengut von einer Fördereinrichtung, vorzugsweise einer Schnecke, deren Achse mit der des Behälters zusammenfällt, in Umlauf versetzt und zugleich von einem Trockenmittel durchströmt wird, gekennzeichnet durch einen ringförmigen Schacht zwischen der äusseren Behältarwandung und einem ringförmigen Einbau, dessen in einem Abstand von den Behälterwandungen befindliche Wandungsteile ebenso wie die gegenüberliegenden Behälterwandungsteile mit siebartigen Durchbrechungen versehen sind und dessen Inneres über Zuführungrohre an eine Trockenmittelquelle anschliessbar ist.
  2. 2.) Trockenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die siebartigen Durchbrechungen nach Art von Jalousien o. dgl. ausgebildet sind, derart, dass nur das Trockenmittel, insbesondere Luft, nicht aber das Trockengut, das aus Körnern besteht, durchtreten kann.
  3. 3.) Trockenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Einbau nach unten offen ist und etwa U-förmigen Querschnitt hat.
  4. 4.) Trockenvorrichtung nach einem der AnsprUche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Einbau innerhalb des zylindrischen Teils des Behälters in der Nähe von dessen unterem Ende angeordnet ist.
  5. 5.) Trockenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Wandung des ringförmigen Einbaues nach innen geneigt ist, und dass der untere Rand der inneren Wandung des Einbaues tiefer reicht als der der äusseren Wandung des Einbaues.
DE1957F0014144 1957-12-17 1957-12-17 Trockenvorrichtung (satztrockner) fuer getreide und koerniges gut mit umwaelzvorrichtung. Expired DE1761992U (de)

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Publications (1)

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