DE1761649A1 - Rotationsdruckmaschine - Google Patents
RotationsdruckmaschineInfo
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Description
DIPL.-ING. KLAUS DELFS
HAMBURG
BETRIFFT:
MÖNCHEN
2000 Hamburg 52 · WaltutraB« 12 ■ Ruf 892255
tOOO MOnch.n 22 · UibherritraBe 20 · Kuf 226548
| L | IHRE NACHRICHT VOM | J | UNSER | ZEICHEN | MÜNCHEN | 1968 |
| IHR ZEICHEN | A | 95 | 19. Juni | |||
SOCIETE D1ETUDES DE MCHINES SPECIALES S.A.
"64, Rue de Crimee,
P a r i s / Prankreich
Rotationsdruckmaschine
Die Ki-i'lnöunf/, uetrifft Rotationsdruckmaschinen, insbesondere
'ceo- w.<o:·· II';.lio!.ix-ucki.iaschinen.
α Λ \or-rf'-J."\<.;ii i4a;j(-iiiüeii stellt man eine Schv/ankan^ tier
Ai.oui:', ~u:r pr )icvsjoliii iii Punktion der1 üotatioiisgeiiunwirvlig-'
., η. - ü:"1.";;·:..-'^oXiine i'oKt, wobei die Spannung seloct duj'ch
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die Natur dieses Materials gegeben 1st. Diese Spannung ist klein bei einer geringen Geschwindigkeit der Maschine und
sie nimmt mit wachsender Rotationsgeschwindigkeit zu.
Es kann daher bei einer Mehrfarben-Rotationsdruckmaschine der Fall auftreten, daß die Spannung:' der Papierbahn sich
bei langsamem Betrieb der Maschine von einem Druckwerk zum nächsten im abnehmenden Sinne ändert, daß aber diese Spannung
bei hoher Druckgeschwindigkeit sich von einem Druckwerk zum nächsten im zunehmenden Sinne ändert. Man hat damit einen
Spannungsgradienten, der bei kleinen Geschwindigkeiten negativ und bei großen Geschwindigkeiten positiv ist.
Aufgrund des mechanischen Spiels in den Antrieben der verschiedenen Druckwerke kann dann ohne weiteres bei einer Umkehr
des Vorzeichens des Spannungsgradienten eine Verschiebung der Druckzylinder auftreten, die sic|i als Fehler beim
genauen Übereinanderdrucken der verschiedenen Farben aus- ) wirken kann.
Die vorliegende Erfindung zielt hauptsächlich auf die Beseitigung dieses Nachteiles ab, und zwar mittels einer
ihrer Konstruktion nach äußerst einfachen Einrichtung.
Zu diesem Zweck ist eine Rotationsdruckmaschine, insbesondere eine Offset- oder Heliodruckmasehine, mit mehreren,
nacheinander von einer Papierbahn durchlaufenen Druckwerken,
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von denen jedes einen Formzylinder und einen Gegendruckzylinder
aufweist, zwischen denen die Papierbahn durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zylinderpaar jedes Druckwerkes
die Papierbahn über einen Bremszylinder läuft, der mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben ist, die immer
proportional zu der Geschwindigkeit der Papierbahn, jedoch geringfügig kleiner als diese ist derart, da3 die Papierbahn
durch Reibung an der Oberfläche des BremsZylinders einer
Bremsung unterliegt.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird der Vorteil . erreicht, daß aufgrund der vom Bremszylinder auf die Papierbahn
ausgeübt^Reibung die Spannung in der Papierbahn hinter
dem Zylinderpaar eines Druckwerkes stets kleiner ist als vor dein Druckwerk, gleichgültig mit welcher Geschwindigkeit die
Haschine läuft. Hierdurch vermeidet man jede Ungenauigkeit des Druckes, da die Differenz zwischen der Spannung der Papierbahn
vor einem Druckzylinderpaar und die Spannung hinter diesen Druclczylinderpaar stets dasselbe algebraische Vorzeichen
hat, unabhängig vom Betriebszustand der Maschine.
Infolgedessen wird das Spiel in der Antriebsübertragung stets in gleicher Richtung belastet.
In folgenden wird an Hand der Zeichnungen eine Ausführungsform de:- Erfindung beschrieben.
3 -
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BAD
Fig. 1 zeigt schematisch ein Druckwerk einer Offsetdruckmaschine
.
Fig. 2 zeigt schematisch das Druckwerk einer Heliodruckmas
chine.
In Fig. 1 ist ein einzelnes Druckwerk einer Offsetdruckmaschine
gezeigt, die in bekannter Weise ebenso viele Druckwerke besitzt, als verschiedene Farben bei dem Druck
" zur Anwendung kommen sollen. Das Druckwerk besteht im wesentlichen aus einem harten, mit dem Druckbild versehenen
Plattenzylinder 1, der um eine Welle 2 umläuft und einöirait
einer Auflage aus Gummi versehenen Druckzylinder ~j>
berührt, der um eine Welle 4 umläuft. Die Antriebsübertragung zwischen
den Wellen 2 und 4 erfolgt über einen Getriebezug, der aus den Zahnrädern 5* 6, 7 und 8 besteht.
Die zu bedruckende Papierbahn läuft zwischen dem Druck-)
zylinder 3 und dem darunter befindlichen Gegenzylinder 11 durch, dessen Welle 12 frei drehbar am Gerüst der Maschine
gelagert ist. Mit anderen Worten wird der Gegenzylinder 11 allein durch die Reibung seiner Mantelfläche mit der Papierbahn
9 mitgenommen, die zwischen dem Druckzylinder 3 und dem Gegenzylinder 11 eingespannt ist.
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Im Sinne des Bahnvorschubes hinter dem Zylinderpaar 3
und 11 ist unter der Papierbahn 9 ein Bremszylinder I3 angeordnet,
dessen Welle drehbar am Maschinengestell gelagert ist. Dieser Bremszylinder I3 ist auf einem etwas höheren .Niveau
angeordnet als der Gegenzylinder 11, derart, daß die Papierbahn 9* die zwischen den Zylindern 3 und 11 längs der Berührungsmantellinie
A des Zylinders 3 eingespannt ist, hinter dieser Mantellinie A noch ein Stück weit in Berührung mit der
Oberfläche des Druckzylinders 3 gehalten wird, und zwar auf einem Bogen A-B von etwa 30°. An diesem Punkt verläßt die
Papierbahn 9 die Oberfläche des Druckzylinders 3* gelangt
an einen Punkt C in Berührung mit der Oberfläche des Bremszylinders
13 und bleibt in Kontakt mit diesem bis zum Punkt D,
der der horizontalen Tangente entspricht. Hier verläßt die Papierbahn den Bremszylinder I3.
Der Bremszylinder I3 wird vom Gegenzylinder 11 aus zwangsläufig
angetrieben über einen Getriebezug, der aus einem an der Welle 12 befestigten Ritzel I5, einem Zwischenzahnrad Ic
und einem an der Welle 14 befestigten Zahnrad I7 besteht.
Das Übersetzungsverhältnis dieses Getriebezuges ist so gewählt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des BremsZylinders 13 geringfügig
kleiner ist als die Geschwindigkeit der Papierbahn, d.h. als die Umfangsgeschwindigkeit des Gegenzylinders 11, wobei
sie jedoch zu dieser Geschwindigkeit stets proportional ist.
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Beispielsweise kann die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders 13 um 5$ kleiner sein als die Geschwindigkeit der Papierbahn
9.
Da unter diesen Umständen die Geschwindigkeit der Papierbahn immer etwas größer ist als die Umfangsgeschwindigkeit
des Bremszylinders I5, wird die Papierbahn 9 bei
ihrem Vorbeilauf an der Oberfläche des Bremszylinders leicht gebremst, was zur Folge hat, daß die Spannung T2
der Papierbahn hinter dem Druckwerk 2, 11 immer auf einemWert gehalten wird, der etwas kleiner ist als die
Spannung T-, vor diesen Zylindern. Dies gilt bei jeder
beliebigen Rotationsgeschwindigkeit der Maschine.
Da die Differenz T-, - T2 stets positiv ist, ist das
mechanische Spiel in den Antriebseinrichtungen stets im selben Sinne belastet, so daß man eine sehr hohe Druckgenauigkeit
erzielt.
Bei einer Heliodruckmaschine, wie sie schematisch in Flg. 2 gezeigt ist, läuft die Papierbahn zuerst über mehrere
Umlenkzylinder l8, 19 und 21 und dann zwischen einem unteren,
in ein Farbwerk 23 tauchenden Formzylinder 22 und einem
oberen Gegenzylinder 24 durch. Danach läuft die Papierbahn 9 über den Bremszylinder 25 und über andere Umlenkzylinder
26, 27 und 28.
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VJie im Pall der Pig. 2 ist der Bremszylinder 25 vom
Gegenzylinder 24 aus zwangsläufig angetrieben, und zwar über
einen insgesamt mit 29 bezeichneten Zahnräderzug. Auch hier
ist das Übersetzungsverhältnis des Zahnräderzuges 29 so
gewählt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Bremszylinders 25 immer etwas kleiner als die Vorschubgeschwindigkeit der
Papierbahn, jedoch stets proportional zu dieser ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Spannung dieser Papierbahn
hinter dem Druckwerk stets kleiner ist als die Spannung vor dem Druckwerk.
Die beschriebene Aueführungform ist nur als Beispiel
zu verstehen und zahlreiche Änderungen sind möglich, ohne den Rshmen der Erfindung zu verlassen.
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BAD ORIGINAL
Claims (3)
1. Rotationsdruckmaschine, insbesondere Offset- oder
Heliodruckmaschine, mit mehreren, nacheinander von einer Papier-
λ bahn durchlaufenen Druckwerken, von denen jedes einen Druckzylinder
und einen Gegenzylinder aufweist, zwischen denen die Papierbahn durchläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß nach dem Zylinderpaar J5* H jedes Druckwerkes die Papierbahn
über einen Bremszylinder 13 läuft, der mit einer Umfangsgeschwindigkeit
angetrieben ist, die stets proportional zu der Geschwindigkeit der Papierbahn und geringfügig kleiner
als diese ist derart, daß die Papierbahn durch Reibung an der Oberfläche des BremsZylinders einer Bremsung unterliegt.
'
2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bremszylinder (13) durch
einen Getriebezug (15* 16, 17) an den Gegenzylinder(11) angekoppelt
ist, der frei drehbar gelagert ist und durch Reibkontakt mit der Papierbahn angetrieben ist.
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3. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bremszylinder (13)
in vertikaler Richtung bezüglich des Gegenzylinders (11) versetzt ist.
IQWOj 0061
BAD
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR111681 | 1967-06-23 | ||
| FR111681 | 1967-06-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1761649A1 true DE1761649A1 (de) | 1972-03-02 |
| DE1761649B2 DE1761649B2 (de) | 1972-08-17 |
| DE1761649C DE1761649C (de) | 1973-03-08 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1216737A (en) | 1970-12-23 |
| US3633504A (en) | 1972-01-11 |
| DE1761649B2 (de) | 1972-08-17 |
| FR1548329A (de) | 1968-12-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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