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DE1761649A1 - Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Rotationsdruckmaschine

Info

Publication number
DE1761649A1
DE1761649A1 DE19681761649 DE1761649A DE1761649A1 DE 1761649 A1 DE1761649 A1 DE 1761649A1 DE 19681761649 DE19681761649 DE 19681761649 DE 1761649 A DE1761649 A DE 1761649A DE 1761649 A1 DE1761649 A1 DE 1761649A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
paper web
printing
brake cylinder
printing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681761649
Other languages
English (en)
Other versions
DE1761649C (de
DE1761649B2 (de
Inventor
Chambon Louis Jean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe dEtudes de Machines Speciales SA
Original Assignee
Societe dEtudes de Machines Speciales SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe dEtudes de Machines Speciales SA filed Critical Societe dEtudes de Machines Speciales SA
Publication of DE1761649A1 publication Critical patent/DE1761649A1/de
Publication of DE1761649B2 publication Critical patent/DE1761649B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1761649C publication Critical patent/DE1761649C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

DIPL-CHEM. DR. WERNER KOCH
DIPL.-ING. KLAUS DELFS
HAMBURG
BETRIFFT:
DR.-ING. RICHARD GLAWE DIPL-PHYS. DR. WALTER MOLL
MÖNCHEN
2000 Hamburg 52 · WaltutraB« 12 ■ Ruf 892255 tOOO MOnch.n 22 · UibherritraBe 20 · Kuf 226548
L IHRE NACHRICHT VOM J UNSER ZEICHEN MÜNCHEN 1968
IHR ZEICHEN A 95 19. Juni
SOCIETE D1ETUDES DE MCHINES SPECIALES S.A.
"64, Rue de Crimee, P a r i s / Prankreich
Rotationsdruckmaschine
Die Ki-i'lnöunf/, uetrifft Rotationsdruckmaschinen, insbesondere 'ceo- w.<o:·· II';.lio!.ix-ucki.iaschinen.
α Λ \or-rf'-J."\<.;ii i4a;j(-iiiüeii stellt man eine Schv/ankan^ tier Ai.oui:', ~u:r pr )icvsjoliii iii Punktion der1 üotatioiisgeiiunwirvlig-' ., η. - ü:"1.";;·:..-'^oXiine i'oKt, wobei die Spannung seloct duj'ch
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die Natur dieses Materials gegeben 1st. Diese Spannung ist klein bei einer geringen Geschwindigkeit der Maschine und sie nimmt mit wachsender Rotationsgeschwindigkeit zu.
Es kann daher bei einer Mehrfarben-Rotationsdruckmaschine der Fall auftreten, daß die Spannung:' der Papierbahn sich bei langsamem Betrieb der Maschine von einem Druckwerk zum nächsten im abnehmenden Sinne ändert, daß aber diese Spannung bei hoher Druckgeschwindigkeit sich von einem Druckwerk zum nächsten im zunehmenden Sinne ändert. Man hat damit einen Spannungsgradienten, der bei kleinen Geschwindigkeiten negativ und bei großen Geschwindigkeiten positiv ist. Aufgrund des mechanischen Spiels in den Antrieben der verschiedenen Druckwerke kann dann ohne weiteres bei einer Umkehr des Vorzeichens des Spannungsgradienten eine Verschiebung der Druckzylinder auftreten, die sic|i als Fehler beim genauen Übereinanderdrucken der verschiedenen Farben aus- ) wirken kann.
Die vorliegende Erfindung zielt hauptsächlich auf die Beseitigung dieses Nachteiles ab, und zwar mittels einer ihrer Konstruktion nach äußerst einfachen Einrichtung.
Zu diesem Zweck ist eine Rotationsdruckmaschine, insbesondere eine Offset- oder Heliodruckmasehine, mit mehreren, nacheinander von einer Papierbahn durchlaufenen Druckwerken,
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von denen jedes einen Formzylinder und einen Gegendruckzylinder aufweist, zwischen denen die Papierbahn durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zylinderpaar jedes Druckwerkes die Papierbahn über einen Bremszylinder läuft, der mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben ist, die immer proportional zu der Geschwindigkeit der Papierbahn, jedoch geringfügig kleiner als diese ist derart, da3 die Papierbahn durch Reibung an der Oberfläche des BremsZylinders einer Bremsung unterliegt.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird der Vorteil . erreicht, daß aufgrund der vom Bremszylinder auf die Papierbahn ausgeübt^Reibung die Spannung in der Papierbahn hinter dem Zylinderpaar eines Druckwerkes stets kleiner ist als vor dein Druckwerk, gleichgültig mit welcher Geschwindigkeit die Haschine läuft. Hierdurch vermeidet man jede Ungenauigkeit des Druckes, da die Differenz zwischen der Spannung der Papierbahn vor einem Druckzylinderpaar und die Spannung hinter diesen Druclczylinderpaar stets dasselbe algebraische Vorzeichen hat, unabhängig vom Betriebszustand der Maschine. Infolgedessen wird das Spiel in der Antriebsübertragung stets in gleicher Richtung belastet.
In folgenden wird an Hand der Zeichnungen eine Ausführungsform de:- Erfindung beschrieben.
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BAD
Fig. 1 zeigt schematisch ein Druckwerk einer Offsetdruckmaschine .
Fig. 2 zeigt schematisch das Druckwerk einer Heliodruckmas chine.
In Fig. 1 ist ein einzelnes Druckwerk einer Offsetdruckmaschine gezeigt, die in bekannter Weise ebenso viele Druckwerke besitzt, als verschiedene Farben bei dem Druck " zur Anwendung kommen sollen. Das Druckwerk besteht im wesentlichen aus einem harten, mit dem Druckbild versehenen Plattenzylinder 1, der um eine Welle 2 umläuft und einöirait einer Auflage aus Gummi versehenen Druckzylinder ~j> berührt, der um eine Welle 4 umläuft. Die Antriebsübertragung zwischen den Wellen 2 und 4 erfolgt über einen Getriebezug, der aus den Zahnrädern 5* 6, 7 und 8 besteht.
Die zu bedruckende Papierbahn läuft zwischen dem Druck-) zylinder 3 und dem darunter befindlichen Gegenzylinder 11 durch, dessen Welle 12 frei drehbar am Gerüst der Maschine gelagert ist. Mit anderen Worten wird der Gegenzylinder 11 allein durch die Reibung seiner Mantelfläche mit der Papierbahn 9 mitgenommen, die zwischen dem Druckzylinder 3 und dem Gegenzylinder 11 eingespannt ist.
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BAO ORIGINAL
Im Sinne des Bahnvorschubes hinter dem Zylinderpaar 3 und 11 ist unter der Papierbahn 9 ein Bremszylinder I3 angeordnet, dessen Welle drehbar am Maschinengestell gelagert ist. Dieser Bremszylinder I3 ist auf einem etwas höheren .Niveau angeordnet als der Gegenzylinder 11, derart, daß die Papierbahn 9* die zwischen den Zylindern 3 und 11 längs der Berührungsmantellinie A des Zylinders 3 eingespannt ist, hinter dieser Mantellinie A noch ein Stück weit in Berührung mit der Oberfläche des Druckzylinders 3 gehalten wird, und zwar auf einem Bogen A-B von etwa 30°. An diesem Punkt verläßt die Papierbahn 9 die Oberfläche des Druckzylinders 3* gelangt an einen Punkt C in Berührung mit der Oberfläche des Bremszylinders 13 und bleibt in Kontakt mit diesem bis zum Punkt D, der der horizontalen Tangente entspricht. Hier verläßt die Papierbahn den Bremszylinder I3.
Der Bremszylinder I3 wird vom Gegenzylinder 11 aus zwangsläufig angetrieben über einen Getriebezug, der aus einem an der Welle 12 befestigten Ritzel I5, einem Zwischenzahnrad Ic und einem an der Welle 14 befestigten Zahnrad I7 besteht. Das Übersetzungsverhältnis dieses Getriebezuges ist so gewählt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des BremsZylinders 13 geringfügig kleiner ist als die Geschwindigkeit der Papierbahn, d.h. als die Umfangsgeschwindigkeit des Gegenzylinders 11, wobei sie jedoch zu dieser Geschwindigkeit stets proportional ist.
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Beispielsweise kann die Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders 13 um 5$ kleiner sein als die Geschwindigkeit der Papierbahn 9.
Da unter diesen Umständen die Geschwindigkeit der Papierbahn immer etwas größer ist als die Umfangsgeschwindigkeit des Bremszylinders I5, wird die Papierbahn 9 bei ihrem Vorbeilauf an der Oberfläche des Bremszylinders leicht gebremst, was zur Folge hat, daß die Spannung T2 der Papierbahn hinter dem Druckwerk 2, 11 immer auf einemWert gehalten wird, der etwas kleiner ist als die Spannung T-, vor diesen Zylindern. Dies gilt bei jeder beliebigen Rotationsgeschwindigkeit der Maschine.
Da die Differenz T-, - T2 stets positiv ist, ist das mechanische Spiel in den Antriebseinrichtungen stets im selben Sinne belastet, so daß man eine sehr hohe Druckgenauigkeit erzielt.
Bei einer Heliodruckmaschine, wie sie schematisch in Flg. 2 gezeigt ist, läuft die Papierbahn zuerst über mehrere Umlenkzylinder l8, 19 und 21 und dann zwischen einem unteren, in ein Farbwerk 23 tauchenden Formzylinder 22 und einem oberen Gegenzylinder 24 durch. Danach läuft die Papierbahn 9 über den Bremszylinder 25 und über andere Umlenkzylinder 26, 27 und 28.
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BAD ORIGiNAL
VJie im Pall der Pig. 2 ist der Bremszylinder 25 vom Gegenzylinder 24 aus zwangsläufig angetrieben, und zwar über einen insgesamt mit 29 bezeichneten Zahnräderzug. Auch hier ist das Übersetzungsverhältnis des Zahnräderzuges 29 so gewählt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Bremszylinders 25 immer etwas kleiner als die Vorschubgeschwindigkeit der Papierbahn, jedoch stets proportional zu dieser ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Spannung dieser Papierbahn hinter dem Druckwerk stets kleiner ist als die Spannung vor dem Druckwerk.
Die beschriebene Aueführungform ist nur als Beispiel zu verstehen und zahlreiche Änderungen sind möglich, ohne den Rshmen der Erfindung zu verlassen.
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BAD ORIGINAL

Claims (3)

UW 649 Patentansprüche
1. Rotationsdruckmaschine, insbesondere Offset- oder Heliodruckmaschine, mit mehreren, nacheinander von einer Papier- λ bahn durchlaufenen Druckwerken, von denen jedes einen Druckzylinder und einen Gegenzylinder aufweist, zwischen denen die Papierbahn durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zylinderpaar J5* H jedes Druckwerkes die Papierbahn über einen Bremszylinder 13 läuft, der mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben ist, die stets proportional zu der Geschwindigkeit der Papierbahn und geringfügig kleiner als diese ist derart, daß die Papierbahn durch Reibung an der Oberfläche des BremsZylinders einer Bremsung unterliegt.
'
2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremszylinder (13) durch einen Getriebezug (15* 16, 17) an den Gegenzylinder(11) angekoppelt ist, der frei drehbar gelagert ist und durch Reibkontakt mit der Papierbahn angetrieben ist.
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3. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremszylinder (13) in vertikaler Richtung bezüglich des Gegenzylinders (11) versetzt ist.
IQWOj 0061
BAD
Leerseite
DE19681761649 1967-06-23 1968-06-20 Papierzugvorrichtung an einer Rollenrotationsmaschine Expired DE1761649C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR111681 1967-06-23
FR111681 1967-06-23

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1761649A1 true DE1761649A1 (de) 1972-03-02
DE1761649B2 DE1761649B2 (de) 1972-08-17
DE1761649C DE1761649C (de) 1973-03-08

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
GB1216737A (en) 1970-12-23
US3633504A (en) 1972-01-11
DE1761649B2 (de) 1972-08-17
FR1548329A (de) 1968-12-06

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee