DE1761524A1 - Filterplatte fuer Filterpressen - Google Patents
Filterplatte fuer FilterpressenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
- B01D25/176—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type attaching the filter element to the filter press plates, e.g. around the central feed hole in the plates
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
- B01D25/21—Plate and frame presses
- B01D25/215—Construction of the filter plates, frames
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
- "Filterplatte für Filterpressen" - Zusatz zu Patent.............
- (Patentanmeldung P 14 61 441. 6) Die Erfindung betrifft eine Filterplatte zum Filtrieren von keramischen und ähnlichen Massen.
- Nach Patent.............. (Patentanmeldung Az. : P 14 61 441. 6) zeichnet sich eine solche Filterplatte im wesentlichen dadurch aus, daß die Stärke der Trennwand vom Außenrand beginnend, bis zum Mittelloch allmählich abnimmt und zwischen zwei Platten jeweils ein Filterkuchen gebildet wird, dessen Dicke nach der Mitte zu zunimmt.
- Im praktischen Betrieb hat es sich gezeigt, daB geringe Durchbiegungen bei Filterplatten einer Kammer auftreten, wenn auch nur die Hälfte eines Filtertuches straff gespannt ist, da das Volumen gegenüber einer Nachbarkammer, in der beide Hälften des Filtertuches entspannt sind, bereits bei Beginn des Masseeintritts kleiner ist. Die Kammer wird daher schneller gefüllt und setzt der zufließenden Suspension einen gröBeren Widerstand entgegen als in der größeren Nachbarkammer. Die zunächst nur kleine Widerstandsdifferenz stört das Gleichgewicht und führt dazu, daß der um ein geringes höhere Druck der Suspension in der größeren Kammer die Filterplatte um ein geringfügiges Maß zur kleinen Kammer hin durchbiegt. Hierdurch wird der Ringquerschnitt der kleinen Kammer verengt, wodurch der Einströmwiderstand noch größer wird, so daß schließlich gegen Ende des Filtervorganges der ganze Flächendruck die Platte gegen die kleine Kammer drückt. Da nun in diese Kammer keine Suspension nachfließen kann und andererseits durch den seitlichen Druck über die ganze Fläche das noch enthaltene Wasser über die Rillen hinter dem Filtertuch abfließt, bilden sich unterschiedlich dicke Kuchen mit unterschiedlichem Feuchtigkeitsgehalt, was neben der Beanspruchung der Filterplatte auf Durchbiegung ein großer Nachteil ist.
- Die gestellte Aufgabe besteht nun darin, eine völlig gleichmäßige Druckbeaufschlagung der einzelnen Filterplatten herbeizuführen, um Durchbiegungen derselben zu vermeiden und Filterkuchen mit gleichem Feuchtigkeitsgehalt zu erhalten.
- Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Filtertuchhälften über die beiden Flächen einer Filterplatte straff gespannt und durch geeignete Vorrichtungen, vorzugsweise Ringe am gesamten äußeren Umfang der Filterplatte eingespannt sind.
- Vorzugsweise können Filtertücher zur Anwendung kommen, die in einer bestimmten Wirkart hergestellt sind, damit sie keine bleibende Verformung erhalten. Diese Tacher gehen nach dem Offnen der Presse wieder in die in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage zurück und tragen damit zum besseren Ablösen der Filterkuchen von den Filtertüchern bei.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch die obere Filterplattenhälfte mit Vorspannvorrichtung Fig. 2 einen solchen mit am Außenring der Filterplatte anliegendem Filtertuch Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Filterplatte 1 dargestellt, deren Trennwand 2 nach dem Mittelloch 3 zu mit abnehmender Wandstärke ausgeführt ist, wahrend die beiden Flächen 4, 4'des AuBenrandes parallel zueinander verlaufen und seine äuBere Fläche 5 auf beiden Seiten konisch ausgebildet ist. Die beiden Filtertuchhälften 6, 6' treffen im Mittelloch 3 aneinander und sind an dieser Stelle miteinander verbunden. Das Aufbringen des nunmehr ein Ganzes bildenden Filtertuches auf die Filterplatte 1 erfolgt derart, daB eine der Filtertuchhälften durch das Mittelloch 3 gezogen und ebenso wie die andere Hälfte auf der Fläche der Filterplatte ausgebreitet wird, wobei die äußeren Ränder ein Stück über den Bienrand 5 überstehen. Das Filtertuch wird nun durch eine strichpuntiert gezeichnete, aus zwei Ringen 7, 7'bestehende Spannvorrichtung vorgespannt. Die beiden Ringe 7, 7'sind zu diesem Zweck an ihren Innenflächen entsprechend den konischen Flächen an der äußeren Fläche 5 ebenfalls konisch ausgebildet und durch Spannschrauben 8 miteinander verbunden. Durch Anziehen derselben können die beiden Filtertuchhälften ähnlich wie Trommelfells gespannt werden. Nachdem die Filtertuchhälften auf diese Weise vorgespannt wurden, werden auf die-Flächen 4, 4'des AuBenrandes Ringscheiben 9, 9'mittels Schrauben 109 10' befestigt. Die Fingscheiben haben auf ihren Innenseiten hervorstehende Wülste 11, 11', die derart in entsprechende Eindrehungen an den Flächen 4, 4'eingreifen, daß das dazwishenliegende Filtertuch kräftig g nachgespannt und zum gleichmäßigen straffen Anliegen an die Trennwand 2 gebracht wird. Hierauf werden die Ringe 7, 7'abgenommen und zum Aufbringen von Filtertüchern auf die nächsten Filterplatten verwendet.
- Die Filterplatten werden in bekannter Weise zum gegenseitigen Abdichten vorteilhaft mit je an einer Filterplatte angebrachten Gummiringen 12 versehen. Bei Filterplatten aus Gummi oderähnlichen Materialien kann zu diesem Zweck auch eine weichere Gummischicht aufgebracht werden.
- Die Ausführung nach Fig. 2 unterscheidet sich dadurch, da# die Ringscheiben 13, 13' nur einen Teil der Flächen 4, 4'des Außenrandes bedecken und ihre radial aneinander treffenden Flächen 14, 14'konisch zueinander passend ausgefiihrt sind.
- Auf diese Weise wird ein Nachspnnnen des Filtertuches erreicht, nachdem es mit den Ringen 7, 7'vorgespannt wurde. Dadurch, daB das Filtertuch teilweise die Flächen 4, 4'des Außenrandes überdeckt, dient es gleichzeitig zur Abdichtung gegenüber der nächsten Filterplatte.
- Au#er den angeführten Ausführungsbeispielen sind noch weitere Variationen möglich, die jedoch alle im Bereich der Erfindung liegen.
Claims (4)
- Patentanspruche 1. Filterplatte für Filterpressen zum Filtrieren von keramischen und ähnlichen Massen, bei der die Stärke der Trennwand vom Außenrand beginnend, bis zum Mittelloch allmählich abnimmt, nach Patent.................. (Patentanmeldung P 14 61 441. 6), dadurch gekennzeichnet, daß Filtertuchhälften (6, 6') über die beiden Flächen einer Filterplatte (1) straff gespannt und durch geeignete Vorrichtungen, vorzugsweise Ringe (9, 9', 13, 13') am gesamten äußeren Umfang der Filterplatte eingespannt sind.
- 2. Filterplatte gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Filtertücher durch Ringe (7, 7') einer Spannvorrichtung vorgespannt und durch Ringscheiben (9, 919 13, 13') nachgespannt werden.
- 3. Filterplatte gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtertuchhälften (6, 6') teilweise die Flächen (4, 4') des Außenrandes bedecken.
- 4. Filterplatte gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB die Filtertücher in einer Wirkart hergestellt sind, die keine bleibende Verformung hinterläßt.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681761524 DE1761524A1 (de) | 1968-05-30 | 1968-05-30 | Filterplatte fuer Filterpressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681761524 DE1761524A1 (de) | 1968-05-30 | 1968-05-30 | Filterplatte fuer Filterpressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1761524A1 true DE1761524A1 (de) | 1971-07-01 |
Family
ID=5696592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681761524 Pending DE1761524A1 (de) | 1968-05-30 | 1968-05-30 | Filterplatte fuer Filterpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1761524A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3036744A1 (de) * | 1980-09-29 | 1982-05-13 | Gebrüder Netzsch, Maschinenfabrik GmbH & Co, 8672 Selb | Filtertuchhalter fuer filterpressen |
| DE8806971U1 (de) * | 1988-05-27 | 1988-08-04 | Klinkau Besitzgesellschaft mbH, 8952 Marktoberdorf | Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte und damit ausgestattete Membranfilterplatte |
| DE8811071U1 (de) * | 1988-09-01 | 1988-11-10 | JV Kunststoffwerk GmbH, 8544 Georgensgmünd | Membranfilterplatte für Filterpressen |
-
1968
- 1968-05-30 DE DE19681761524 patent/DE1761524A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3036744A1 (de) * | 1980-09-29 | 1982-05-13 | Gebrüder Netzsch, Maschinenfabrik GmbH & Co, 8672 Selb | Filtertuchhalter fuer filterpressen |
| DE8806971U1 (de) * | 1988-05-27 | 1988-08-04 | Klinkau Besitzgesellschaft mbH, 8952 Marktoberdorf | Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte und damit ausgestattete Membranfilterplatte |
| DE8811071U1 (de) * | 1988-09-01 | 1988-11-10 | JV Kunststoffwerk GmbH, 8544 Georgensgmünd | Membranfilterplatte für Filterpressen |
| US5051179A (en) * | 1988-09-01 | 1991-09-24 | Jv Kunststoffwerk Gmbh | Membrane filter plate for filter presses |
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