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Zerlegbarer Container Die Erfindung betrifft einen zerlegbaren Container
aus einer Grundpalette, Seitenwänden und einem Deckel, der auf die aufgestellten
Seitenwände oder die zusammengelegten Seitenwände aufsetzbar ist.
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Bekannte zerlegbare Container erfordern zum Aufstellen oder Zerlegen
erhebliche Arbeit, weil besondere Verschlüsse sowohl an den unteren Rändern der
Seitenwände zur Verbindung mit dem Boden an den Seitenrändern zur Verbindung aneinanderstobender
Seitenwände als auch am Deckel vorgesehen sind, um diesen zu befestigen (z. B. Gebrauchsmuster
1. 871. 146). Beispielsweise bestehen die Verbindungsmittel aus Durchsteckösen,
die beim Zusammensetzen durch vorbereitete Locher hindurchgefädelt werden und an
der Aubenseite des anderen Teils vermittels Drähten gesichert werden. Dabei ist
auch bekannt, die Boden-und Wandteile mittels bajonettverschlubartiger Verbindungselemente
zu verbinden.
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Bei einer anderen bekannten Ausführung dienen zum Anschluß der
Seitenwände
an den Boden und des Deckels an die Seitenwände Metallaschen mit vorbereiteten Löchern,
durch welche Stifte eingeschoben werden (Deutsche Patentschrift 930. 576). Dle Seitenwände
können dabei durch Eisenstangen zusammengehalten werden, die an einem Ende einen
Haken und am anderen Ende Gewinde fUr eine Mutter haben.
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Diese Ausfiihrungen sind nicht nur deshalb nachteilig, weil eine große
Anzahl von Verbindungselementen betätigt werden muß, die im Ubrigen verlierbar sind,
wenn die Container zusammengelegt sind, sondern ein besonderes Problem ergibt sich
dann, wenn der Container für Zollzwecke verschlossen werden muß. Dann ist es notwendig,
entweder zusätzliche Bandagen anzuordnen, die plombiert werden, oder an zahlreichen
Stellen solche Zollverschliisse vorzusehen. Ein weiterer Nachteil besteht darin,
daß die Dichtigkeit des aufgestellten Containers mangelhaft ist, weil die Art der
verwendeten Verschlußelemente erhebliche Toleranzen bei der Zusammensetzung zuläßt.
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Hinsichtlich der Dichtigkeit ist es auch nachteilig, wenn an den unteren
Rändern der Seitenwände nach innen offene Winkel angeordnet sind, die von außen
an die Grundplatte angesetzt werden (Oaterreichische Patentschrift 197. 270). Der
sich aus den eingebrachten Gütern ergebende Innendruck kann dabei im mittleren Bereich
der Seitenwknde nicht aufgenommen werden, und zwar auch dann nicht, wenn besondere
stabile Eckenbeschläge an den Ecken des Containers vorgesehen sind.
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Der Erfindung liegt die Autgabe zugrunde, einen Container su schaffen,
der eich nicht nur durch wenige und unverlierbar angeordnete Verzchlußelemente auszeichnet,
sondern durch wenige Handgriffe in seinen Teilen dicht verbunden werden kann, wobei
die Verschlußelemente verhältnismäßig leicht und einfach und vor allem raumsparend
und ohne vorspringende Teile ausgführt sind und zugleich auch zum Verochließen des
zusammengelegten Containers geeignet sind.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemä# dadurch gelöst, da# die Seitenwände
am unteren Rand ein Profilstuck besitzen, das mit einem Gegenprofil an den Rkndern
der Grundplatte in Eingriff zu bringen ist, wobei die Seitenwände gegen eine Bewegung
nach au#en und oben gehalten sind, und da# der Deckel einen die oberen R§nder der
aufgestellten Seitenwände übergreifenden Randsteg mit wenigstens zwei von der Außenseite
des Deckels betätigbaren Verriegelungeanordnungen hat, welche jeweils unter einen
nach außen gerichteten Anschlag am oberen Rand der Seitenwände lösbar in Eingriff
kommen, Hierdurch werden die Seitenwände an den oberen Rkndern zusammengedrückt,
so da# sie unten unverlierbar gehalten sind und zugleich der Deckel befeatigt.
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Mit besonderem Vorteil ist die Verriegelungsanordnung als an der Innenseite
des Randsteges in senkrechter Richtung angeordneter und um seine Achat verdrehbar
gelagerter Zapfen mit einer Abkropfung am oberen Ende ausgeführt und steht mit einem
an der Außenseite in eine Vertiefung des Randsteges einachwenkbaren Betätigungsgriff
in Verbindung, wobei die Abkröpfung mit Abstand
unter der oberen
Deckelfldche liegt und der Anschlag ale nach außen gerichtete Platte am oberen Rand
einer Seitenwand angeordnet ist. Dadurch ist die Verriegelungsanordnung vom Randsteg
des Deckels geschützt. Die besondere Ausfuhrung ermöglicht dabei auch eine verhältnismäßig
flache Anordnung, die nicht aufträgt.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist im Bereich des liandgriffs
am Randsteg des Deckels ein Schwenkriegel vorgesehen, der den in die Vertiefung
eingeschwenkten Betatigungsgriff in einer Stellung verriegelt und in der anderen
Stellung freigibt. Hierdurch sind die außen liegenden Teile der Verriegelungsanordnung
beim aufgestellten Behälter praktisch in die übrigen Behälterelemente versent, so
daß eine glatte AuBenflache vorhanden ist.
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In dieser Ausfuhrung wird bevorzugt, daß der Schwenkriegel an der
Innenseite des Randsteges vorgesehen ist und mit seinem unteren freien Ende unter
die untere Kante des Randsteges herausragt, an dem ein Anschlag für die Verriegelungsstellung
des Schwenkriegels vorgesehen ist.
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ZweckmäBig sind dabei am Anschlag und Schwenkriegel Profilierungen
zur Anbringung eines Zollverschlusses oder eines anderen Verbindungselements angeordnet.
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Gemäß der besonders bevorzugten Ausführungsform hat der lang-
O*estreckte
Betätigungsgriff Winkelprofiltbeispielsweise T-Profil, und ein Schenkel reicht in
der Verriegelungsstellung durch einen Schlitz in der Vertiefung hinter den Randsteg.
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Am Ende dieses Schenkels ist eine Nut zum Einführen des Schwenkriegels
angeordnet.
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Die Festigkeit des Aufbaues wird noch dadurch verbessert, daß der
Deckel im Bereich seines Randes an der Unterseite eine nach oben springende kanalförmige
Ausnehmung hat, deren zur Mitte liegende Begrenzungsstufe eine innere Anlage für
den oberen Rand einer Seitenwand bildet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind an der Innenseite des Deckel-Randsteges in senkrechter Richtung
verlaufende stegartige Fuhrungselemente angeordnet, die eine zur Innenseite gekehrte
nach innen und oben vorspringende Keilfläche besitzen und mit ihrem oberen Teil
eine Anlage für die Au#enseite der oberen tänder der Seitenwand bilden. Dadurch
können die oberen Ränder der Seitenwände beim Aufsetzen des Deckels noch nach innen
gedrückt werden. Sie finden weiterhin eine verhältnismäßig großflächige Anlage zur
Aufrechterhaltung der geschlossenen Stellung.
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Gemäß einer besonders bevorzugten AusfUhrungsform bilden die stegartigen
Führungselemente im unteren Bereich mit Abstand von der unteren Kante des Randsteges
eine nach unten gerichtete Stufenflache, die bei zusammengelegten Seitenwänden auf
den Rand der Grundplatte aufsetzbar ist und die Verriegelungsanordnung
besitzt
mit Abstand unter der Stufenfläche ein Eingriffselement, dam bei auf die Grundplatte
aufgesetstet Deckel unter den Grundplattenrand einschwenkbar ist. Dadurch wird die
gleiche Verriegelungsanordnung zum Veraohließen don aufgestellten Container sowie
sur Befeatigung des Deckels liber den zusammengelegten Seitenwänden des zerlegten
Containers verwendet. Eine besondere Ausführungsform wird dadurch erreicht, da8
daa Eingriffselement ale Weiterabkröpfung am unteren Ende des Zapfsna auagefuhrt
int.
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Eine besonders bevorzugte Auaführungsform der sieht vor, daß das Profilatück
am unteren Beitenwandrand als nach au#en gerichteter leistenförmiger Voreprung und
dan Gegenprofil ale zur Mitte der Grundplatte geöffnete schlitzförmige Nut ausgeführt
int und da# mit einem im wesentlichen der Starke der Seitenwand entoprechouden Abstand
von der Nut ein Gegenanschlag fUr die Innenaeite der Seitenwände an der Grundplatte
angeordnet ist. Dadurch wird die unverlierbare Halterung der Seitenwände gewährleistet.
Zur einwandfreien Ausrichtung der Seitenwände in Richtung ihrer Erstreckung weiat
vorteilhaft eine obere Abdockung der schlitzfürmigen Nut an wenigstens einer Stelle
einen vom Rand nach au8en gerichteten Schlitz auf und in entsprechender Anordnung
ist an der Außenaeite der Seitenwand wenigatena eine senkrechte in don Schlitz einfügbare
FUhrungelasche angeordnet. Dabei wird einbezogen, daß die Abdeckung der achlitzartigen
Nut nach oben und außen an wenigstens
zwei gegenüberliegenden Rändern
der Grundplatte an den Enden dieser Länder ausgespart ist und im Bereich der Enden
dieser Aussparung senkrechte Eingriffslaschen an den Außenseiten der Seitenwände
angeordnet sind. Hierdurch läßt sich die Aufstellung der Seitenwande durch eine
Schwenkbewegung des oberen Randes von außen nach innen erleichtern.
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Die deitenränder der Seitenwände können weiterhin mit wechselseitigen
Aussparungen versehen sein, durch die eine füllrende Anlage und verbesserte Abdichtung
durch den wechselseitigen Eingriff erreicht wird. Weiterhin wird in einer vorteilhaften
Ausführuugsform einbezogen, daß am oberen Rand einer Seitenwand ein liber den Seitenrand
vorragender Verriegelungsanschlag mit einer insbesondere nach oben offenen Eingriffsprofilierung
angeordnet ist und am oberen Rand einer benachbarten Seitenwand ein Schwenkhebel
angeordnet ist, der mit einer ergänzend durchgeführten Eingriffsprofilierung in
die Eingriffsprofilierung des Verriegelungsanschlags einschwenkbar ist, wobei der
Verriegelungsanschlag und der Schwenkhebel jeweils flach anr der Außenseite der
zugeordneten Seitenwand angeordnet sind.
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Dabei können keilförmige Anzüge in den Eingriffsprofilierungen angeordnet
sein. ur Erleichterung des Beladens des Containers bei nur drei aufgesetzten Seitenwänden
dient in einer vorteilhaften Ausführung ein leistenartiges Abstandastück, das an
seinen Enden dem Querschnitt der oberen Seitenwandränder entsprechende Ausnehmungen
hat
und bei der Aufstellung von drei Seitenwänden die offene Containerseite überbrückend
auf die freien Enden der parallelen Seitenwände aufsetzbar ist.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von AusfWhrungsbeispielen erläutert,
die in der beigefügten Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen : Fig.
1 : eine Seitenansicht eines aufgestellten Containers mit aufgesetztem Deckel, Fig.
2 : eine Teildarstellung eines Abschnitts der Innenseite eines Randsteges d94 Deckels
mit einer Verriegelungsanordnung, wobei der mittlere Deckelteil aus-. gespart ist,
Fig. 3 : eine Seitenteilansicht des aufgestellten Containers mit ausgebrochenen
Teilen, teilweise im Schnitt etwa linge der Linie III-III in Fig. 2, zur Erläuterung
der Aufstellung einer Seitenwand sowie die Zusammenwirkung mit der Verriegelungeanordnung
am Deckel, Fig. 4 X eine Seitenteildaratellung mit einem ausgelaseenen Deckelrandsteg
sur Erläuterung der Verriegelungsanordnung bei der Befestigung des Deckels an der
Grundplatte über den zusammengelegten Seitenwänden,
Fig. 5 : in
vergrö#ertem MaBstab eine Teildarstellung det Profilierung am unteren Rand der Seitenwände
zur unverlierbaren Befeatigung an der Grundplatte, Fig. 6 : eine Draufaicht auf
eine Eckverbundung der Seitenwände bei abgenommenem Deckel in Teildarstellung, Fig.
T s eine Vorderansicht von Fig. 6, Fig. 8 : die vorderen Rader zweier paralleler
Seitenwände in ihren oberen Teilen im Schnitt mit einem aufgesetzten Abstansstück
zur FührungdieserSeitenvende, wenn die Verbindende Seitenwand beim Beladen fehlt.
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In sllen Figuren sind gleiche Toile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Der Contauner besteht nach Fig. 1 aus einer Grundplatte 1, die beispielsweise
auf mehreren parallel zueinander und in der Zeichnungsebene verlaufmden kufenartigen
Ftßen 2 abgestützt ist. Die Grundplatte 1 bildet in Verbindung mit den Fü#en 2 die
Grundpalette. Am Rand der Grundplatte sind Seitenwände angeordnet, von denen die
vordere Seitenwand 3 erkennbar ist. Die oberen Länder der Seitenwände werden von
einem Deckel 4 Abergriffon, der einen nach unten gerichteten ringsherum laufenden
Randsteg 5 hat. Wenigstens in zwei gegenüberliegenden Abachnitten des Randsteges
sind Verriegelungsanordnungen angeordnet, die jew weils einen Betätigungsgriff haben.
Bin solcher Betätigungagriff ist in Fig. 1 mit 6 bezeichnet.
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Fig. 2 zeigt beispielsweise die Innenseite des Randateges 5.
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Dabei ist erkennbar, daB die Verriegelungsanordnung einen senkrechten
Zapfen 7 besitzt, der in Laschen 8, 9, die am Randsteg 5 befestigt sind, um seine
Achse verdrehbar gelagert ist. Der Zapfen 5 und die Laschen sind auch in Fig. 3
gezeigt. Diese Anordnung kann sich an allen vier Abschnitten des Randsteges wiederholen.
Es besteht auch die MUglichkeit, bei längeren Seitenwänden mehrere solcher. Verriegelungeanordnungen
an einem Abschnitt eines Randsteges vorzusehen. Der Zapfen hat in der bevorzugten
AusfUhrungsform über der oberen Lasche 8 und unter der unteren Lasche 9 Abkröpfungen
10, 11 in Form abgewinkelter Ansätze. Diese halten den Zapfen zugleich in seiner
Höhenlage in den Laschen 8, 9. Im mittleren Bereich ist der Betätigungsgriff 6 an
dem Zapfen befestigt. Er liegt bezilglich Fig. 2 an der hinteren Seite des Randsteges
5, der an dieser Stelle eine nach außen konkave Vertiefung 12 hat. In der Verriegelungsstellung,
in der die Abkrdpfungen 10, 11 senkrecht zum Randsteg 5 nach innen gerichtet sind,
liegt der Betätigungsgriff 6 somit volletändig im Bereich der AußontlE¢he des Randsteges
5.
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Im Beispiel ist der Betätigungsgriff 6 mit T-förmigem Querschnitt
ausgeführt, wobei sich ein Schonkel in der Ebene des Randsteges 5 (Fig. 3) erstreckt,
während der dazu senkrechte Schenkel 13 durch einen Schlitz 14 in der Vertiefung
sur Innenseite des Randetegea 5 hindurchgeth. Dieser Schenkel hat beispielaweiee
eine zu seinem freien Endeeffene Nut 15. Im Bereich
diewes Rades
zist an der Innenseite des Randsteges 5 ein . laschenförmiger Sohwenkriegel 16 un
einen Drehzapfen 17 verschwenkbar angelenkt. Beispielsweise ist dieser Schwenkriegel
16, wie aus Fig. 3 ersichtlich, enteprechend der nach innen worspringenden Vertiefung
mit einer Wölbung versehen, so daB er die Vertiefung innen ohne weiteres Ubergreifen
kann, um in die Nut 15 einzugreifen. Dadurch wird der Betätigungsgriff gegen ein
Verschwenken nach qußen verriegelt, so da# die Abkröpfungen 10, 11 mit Sicherheit
in der gezeichneten Lage gehalten werden. Wenn der Sahwenkriegel bezüglich Fig.
2 entgegen dem Uhrzeigersinn verachwenkt wird, wird der Betätigungsgriff 6 freigegeben,
so da# er unter Verdrehung des Zapfens 7 nach au#en verschwenkt werden kann, wobei
nach einer Verachwenkung von etwa 90° die Abkröpfungen 10, 11 parallel zum Randsteg
5 verlaufen.
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Die Schwenkbewegung des Schwenkriegels ist vorteilhaft durch zwei
innen am Randsteg 5 angeordnete Anschläge 18, 19 (Fig. 2) begrenzt. Der Schwenkriegel
16 hat an der Seite des Anschlags 18, der die Verriegelungsstellung begrenzt, einen
winkelig abgebogenen Steg 20, der sich flash an den Anschlag 18 anlegt. Der Steg
20 und der parallel zu ihm verlaufende Abschnitt 21 des Anschlage 18 sind beispielsweise
mit zueinander ausgerichteten Locher 22, 23 versehen, durch die ein Zollverschluß
oder ein anderer Befestigungsteil gesogen werden kann. Dadurch last sich ein Zollworechluß
leicht herstellen.
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< In Fig. 3 ist sugleich die Seitenwand 3 erkennbar. Siehat in
ihrem
oberen Rand einen nach au#en gerichteten plattenförmigen Ansehlag 24, der gestrichelt
auch in Fig. 2 gezeigt Lot. Debet lot erkennbar, daB die Abkröpfung 10 un die Stärke
don Anschlage 24 unter der unteren Deckelfläche liegt, so da# die Abkröpfung 10
in der Verriegelungsstellung den Anschlag 24 untergreift und den Deckel huit.
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Dabei wird anhand der Fig. 3 darauf hingewiesen, da# der Deckel 4
im Bereich seines Randes an der Unterseite eine nach oben springende kanalförmige
Auenehmung 25 hat, deren zur Mitte liegende Begrenzungsstufe 26 eine innere Anlage
fUr den oberen Rand einer Seitenwand 3 bildet, eo daß auch hierdurch der Verriegelungeeingriff
gewährleistet ist. .
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Zugleich unter Bezugnahme auf Fig. 5 wird darauf hingewiesen, da3
die Seitenwände beispielsweise 3 am unteren Rand einen nach au#en gerichteten leistenförmigen
Vorsprung 27 besitzen, der In eine zur Mitte der Grundplatte geöffnete schlitzförmige
Nut 28 einsetzbar ist. Mit Abstand ton dem nach innen gerichteten Rand 29 der oberen
Abdeckung der Nut lot an der Grundplatte 1 ein beispielsweise winkelförmiger Gegenanschlag
30 befestigt, der die Innenseite der Seitenwände an der Grundplatte abstützt.
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Die Pestlegung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Seitenwand
schräg nach außen versehwenkt auf den Rand der Grundplatte aufgesetzt und dann mit
ihrem oberen Rand nach innen verschwenkt wird, wobei der leistenförmige Vorsprung
27 in die tut
28 gedrückt wird. Es besteht die Möglichkeit su disse$
Zwack auch die innere Vanta 31 am unteren Rand der Seitenwände abzurunden.
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Durch die beschriebene Ausführung wird der aufgestellte Container
jeweils dicht und mit vorzügliohar Sicherhoit verschlossen.
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Wenn gemu Fig. 4 bein zarlagtan Container die Seitenwände, hier im
ganzen mit 32 bezeichnet, auf die Grundplatte aufgelegt werden, kann der Deckel
4 durch den gezoichneten Verschluß auf der Grundplatte feetgelegt werden.
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Dazu wird zunachat bemerkt, daß die Randatege an der Innenseite wenigstens
zwei stegartige Führungselemente, in Fig. 1 mit 33, 34 bezeichnet, besitzen, von
denen beispielsweise das Führungselement 34 in Fig. 3 erkennbar ist. Es hat im sittleren
Bereich eine nach innen und oben verlauSende Keilfläohe 35t an der die oberen Länder
der Seitenwände beim Aufsetzen des Deckels nach innen gedrückt werden. Beispielsweise
dient dann der obere Abschnitt als langgestreckte Anlage zum Halten der Seitenwande
an der Begrenzungastufe 26. rit Abstand von der unteren Kante des Randsteges 5 besitzen
die stegartigen Führungselemente 34, 35 eine nch unten gerichtete Stufenfläche 36.
Bei dem zusammengelegten Container nach Fig. 4 stützt sich diese Stufenfläche auf
dem oberen Rand der Grundplatte
1 ab. Der Abstand dieser Stufenfläche
36 von der unteren Abkröpfung 11 des zapfens 7 ist so gewählt, da# beim Einschwenkan
des Handgriffs 6 die Abkröpfung 11 unter die Unterseite der grundplatte 1 greift
bzw. auch in eine zum Rand offene Ausnchmung an der grundplatte. Damit ist der Deckel
zwischen der Stufenfläche 36 und der Abkröpfung 11 in definierter Waiaa an der Grundplatte
1 gehalten, wobei dia SaitanwNnda innarhalb daa Dackalaaufganonmanaind.
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Aua Fig. 4 ist zugleich su erkennen, da# der Beschlag, der auch die
Abte¢kung 37 der Wut 28 (Fig. 5) nach auBan und oben bildat, an don Enden von wenigstens
zwei parallelen Seitenrändern ausgespart ist. Die Aussparung ist mit 38 bazoichnet.
IF Baraich der Saden der Auaaparung haben die Seitenwände am unteren Rand, nach
auBen garichtata aankrachta Laschen 39, von danan eine auch in Fig. 4 an ainar zusammengelegten
Seitenwand so bezeichnet ist. Dadurch wird aine eeitliche Ausrichtung gewährleistet.
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Weiterhin ist arkannbar, dal dia Absoouagoa zweckmä#ig so gowählt
werden, da# die zusammengelegten Seitenwände in den innenseitigen Anschlägen 30
(Fig, 4 und 5) gahaltan wordon.
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Eina weitere Verbesserung zur Verbindung der Seitenwände im oberen
Bereich ist in den Fig. 6 und 7 gezeigt. In Fig. 6 aind baispielsweise dia in viner
Ecke zusammenkommenden Randabsehnitte von seitenwänden 40, 41 gezeigt. Einer der
beiden Zeitenränder
der Seitenwand 41 ist innen mit einer stufenförmigen
Aussparung 42 versehen, in welcho der bonachbarte Seitenrand der anderen Seitenwand
40 eingreift. Alle Seitenwände sind zweckmä#ig gleich auegeführt.
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Gemä# Fig. 6 ist am oberen Rand der Seitenwand 40 ein über den Seitenrand
vorragender Verriegelungsanschlag 43 angeordnet, der an sein frei Überstehenden
Bnde 44 einen nach oben offenen Schlitz 45 aufweiet, An der Seitenwand 41 iet um
einen Schwenkzapfen 46 verachwenkbar ein Schwenkhebel 47 angeordnet, dessen freies
Ende einen in der gezeigten Stellung nach unten offenen Schlitz 53 hat. Die Schlitte
45 und 53 eind jeweils etwa halb. so tief ausgeführt wie die Toile 43 und 47 hoch
eind. Durch diese flache Aueführung des Verrlegelungaanschlaga und des Schwenkhebels
wird eine weitere Verfestigung der oberen Länder der Seitenwände geschaffen, wobei
darauf hingewiesen wird, da3 derartige Anordnungen mit den Toilen 43, 47 über die
Höhe der Seitenwände verteilt sehrfach angeordnet sein können. Die Anbringung am
oberen Rand wird bevorzugt, weil dadurch diese Toile von den Randategen don Deckels
abgedeckt sind.
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Wenn yin Container beladen werden soll, ist es zweckmä#ig, da# zunächst
drei Seitenwände aufgestellt werden, die dann in Draufsicht nach Art eines U angeordnet
aind. Die freien Endes zweier paralleler Seitenwände 48, 49, deren obere Abschnitte
in Fig. 8 gezeigt sind, werden dann sweckmäßig durch ein leistenförmiges gezeigt
sind, werden dann zweckmä#ig durch ein leistenförmiges
AbatsndsßtUck
50 verbunden, um eine Ausrichtung der Seitenwände 48, 49 auch während des Beladens,
wenn eine Seitenwand noch nicht angebracht und der Deckel noch nicht aufgesetzt
ist, zu gewährleisten. Das Abstandsstück hat an aeineh Enden dem Querschnitt der
oberen Seitenwandrander entsprechende Ausnehmungen 51 52, die auf den oberen Rand
der Seitenwände 48, 49 aufgesetzt sind, Daduroh kann der Container beispielsweise
gemäß Fig. 8 von der Vorderseite her und unter dem Abstandsstück 50 hindurch beladen
werden.