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DE1761274C - Schnurverschluß - Google Patents

Schnurverschluß

Info

Publication number
DE1761274C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cord
threads
cotton
twist
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Jaspes, Erich, 5880 Ludenscheid
Publication date

Links

Description

I 761 274
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung des Schnurverschlusses gemäß Patent I 302 150 zum Verschnüren von Paketen oder Briefpacken und Verschließen von Beuteln od. dgl., mit einer Verschlußplatte mit im Abstand angeordneten plattenförmigen Bauteilen', zwischen denen eine nach innen konisch zulaufende Nut vorhanden ist, in die die aus Baumw.- H- und Kunsstoffäden geflochtene Schnur einkkmmbar ist.
-is sind bereits Schnurverschlüsse dieser Art bekannt, bei denen in einer Bohrung eines der plattenförmigen Bauteile der Verschlußplatte eine massive Hanfschnur, angeknotet ist. Derartige Hanfschnüre weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie sich nur sehr schwer in die Nut zwischen den plattenförmigen Bauteilen der Verschlußplatte einklemmen lassen und bei /u festem Einklemmen leicht zerquetscht werden und bereits nach kurzem Gebrauch aufspleißen.
Weiter ist bereits vorgeschlagen worden, an Stelle der Hanfschnur eine schlauchartig geflochtene Baumwollschnur /u verwenden. Fine derartige Baumwollschnur zeigt zwar bessere Klemmeigenschaften als eine kompakte Hanfschnur; die Reißfestigkeit einer derartigen ßaumwnllschnur ist jedoch begrenzt.
Um einen Schnurverschluß mit einer weichen, schmiegsamen und verschließfesien Schnur hoher Reißfestigkeit /u schaffen, ist im Patent 1 302 150 bereits vorgeschlagen worden, eine Schnur zu verwenden, die aus einer Kombination von Baumwollfäden und Kunststoffaden als im ungespannten Zustand lockeres Rundgeflecht geflochten ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Schmiei>samkeit, Verschleißfestigkeit und Reißfestigkeit einer derartigen Schnur weiter zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Kunststoffäden Potypropylenmultilil verwendet werden, vorzugsweise mit einem f.in/elliter von 10 bis 30 ifeη und einem fies.iinttiler zwischen 5(M) und 2000 den.
Die crfindungsgcinäße Schnur bildet den Vorteil, «laß sie eine besonders ρ ti te Schmcidigkeit und Verschleißfestigkeit auf wc· ut
Vorzugsweise wird die Schnur als 8fach RiinilgeHccht mit vier Flechten aus Baumwollgarn, vor/ugs weise der G.imsiarke Nm b. und vier flechten aus Polypropylcnmultinl geflochten.
Als besonders vorteilhaft erwic-. ,uh eine Schnur, bei der jeder der Polypropylcnfädcn aus ctw ι 70 linzclfädcn nut einem Fin/ellitcr zwischen 15 und 20 den besteht.
Einen besonders gleichmäßigen, runden, schlauchartigen Charakter kpnn der Schnur dadurch verliehen werden, daß die Baumwollgarne eine besonders starke Drehung, vorzugsweise etwa 150 Dre-
nungen/m, und die Polypropyleufiiden eine geringere Drehung, vorzugsweise etwa 50 Drehungen/m, aufweisen, wobei die Drehung der Baumwollgarne zweckmäßigerweise entgegengeset/i /ur Drehung der Polypropylen fäden gerichtet sein soi.ie.
to Einen besonders guten Klemmelfekt zeigte eine Schnur, die als Rundgeflecht aus aclu Flechten geflochten ist, wobei vier Flechten aus Baumwollgarn Nm 6 mit Z-Drehung, etwa 150 Drehungen m, und vier Flechten aus Polypropylenmultif1?, etwa 70 Einzelfäden, Gesamttiter etwa 1200 den, S-Drehung, etwa 50 Drehungen/m bestehen, mit einer Flechthindung 1 über 1, einer flechtdichte von drei Flechten cm und einem Gewicht von etwa 1.2 kg 1000 m.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schnurvenchluli /um Verschnüren \ou Paketen oder Briefpacken und Verschließen von Beuteln od. dgl. mit einer Verschlußplatte mit im Abstand angeordneten, im wesentlichen starren plattenförmigen Bauteilen und einer zwischen den plattenförmigen Bauteilen einklemmbaren, aus Baumwoll- und Kunststoffäden geflochtene Schnur, nach Patent 1 102 150, dadurch gekennzeichnet iluU als Kunststoffäden i'olv propylenmultitii verwendet werden, vorzugsweise niil einem F.inzeltiter von 10 bis 30 den und einem Gesamttiter zwischen 500 und 2000 den.
2. Schnurverschluß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur als Kfach-Rundi'eflecht mit vier Flechten aus Baumwollgarn, vorzugsweise der Garnstärke Nm 6, und vier Hechten aus Polypropylcnmtiltifll geflochten ist.
3. Schnurverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Polvpropvlcnfaden aus etwa 70 l.in/clfäden mit einem Einzcititer zwischen IS und 20 den besteht.
1 Schnur ve 1 sdiluli n.ich Anspruch 2 oder ', dadurch gekennzeichnet, dal', die B.iuwolle.jiiie etwa |S() Drehung· η in und -he Polypropvlenfäden etwa 50 Drehungen m aufweisen.
5. Schnurverμ.hliiU nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, d.iß die Drehung der Baumwollgarne in /Richtung und die Drehung der Poly propylinfüdcn in S Richtung verlüufl oder iim-
So gekehrt

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