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Dipl.-Arch. Hans Ruderisch, Bln.-Grunewald, Im Hornisgrund 5 "Knotenstück
für Rohrrüstungen" Die Neuerung bezieht sich auf Knotenstücke für Rohrrüstungen.
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Zum Festlegen auswechselbarer, rahmenartiger Arbeitsbühnen zwischen
Gerüststangen ist es bereits bekannt, die Festlegung dieser bohnen vermittels Konsolen
und Stecker zu bewirken. Abge sehen davon, daß bei dieser bekannten Ausführungsform
es sich nicht um die Ausgestaltung von Knotenstücken für Rohrrüstungen handelt,
haben diese auf Stecker vorgesehenen Konsolen den Nach teil, daß sie an den Gerüststangen
nicht einfach angebracht werden können. Auch ist ihre Herstellung umständlich.
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Das Knotenstück nach der Neuerung besteht aus einer einfachen Platte,
die vermittels Bolzen u. dgl. an einer Stütze zu befestigen ist. Diese Platte ist
nun zum Anschluß der Rüstungsrohre derart ausgespart, daß sich Nasen bilden. Diese
Nasen liegen in einem solchen Abstand von der gegenüberliegenden herausgeschnittenen
Plattenkante, daß die Rohre mit ihren den Nasen angepaßten Schlitzen an ihren Enden
über diese Nasen geschoben und die Nasen in die betreffenden Schlitze in den Rohren
eingeführt werden können. Die Nasen bewirken zu-i summen mit den zugehörigen Ausschnitten
im Blech eine sichere
Lagerung der Rohre, diese können jedoch durch
entsprechendes Anheben wieder ausgehakt werden. Die neuerungsgemäß mit Nasen versehene
Platte kann durch Winkelstücke, die ebenfalls mit solchen Nasen versehen sind, ergänzt
werden. Diese können zugleich mit dem plattenförmigen Knotenstück an Pfahlstützen
angeschlossen werden.
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Die Anschlußenden der Rüstungsrohre weisen einen Schlitz in etwa
der Nasenbreite auf. Gegenüber diesem Schlitz weisen sie an dem betreffenden Rohrende
einen von der Rohrkante durchgehenden Schlitz auf. Auch ist ein Bolzen quer zu den
Schlitzen vorgesehen, der durch das Rohrende hindurchgeht.
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Durch diese neuerungsgemäße Ausgestaltung der Rohrenden können diese
über den erwähnten Nasen gelagert werden. Auch können sie auf einfache Weise wieder
durch einfaches Hochschieben über die Nase entfernt werden. Der Abstand zwischen
Nase und gegenüberliegender Kante ist also so auszuführen, daß der Bolzen im Rohrende
durch den zwischen diesen Teilen gebildeten Kanal hindurchgeführt werden kann.
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Das nach der Neuerung mit Nasen versehene Knotenstück kann in Verbindung
mit Winkelstücken oder Schellen unter zusätzlicher Verwendung von Schrauben auch
als Fußplatte für ein Stützrohr Verwendung finden. Das Knotenstück nach der Neuerung
kann auch unter Verwendung der neurungsgemäß ausgebildeten Rohre aus rechtwinklig
sich mit den Öffnungen frei überlagernden, miteinander verbundenen, vorzugsweise
aneinandergeschweißten Rohrstücken gebildet sein. Die Rohrstücke sind also so aneinandergesetzt,
daß die Rohre für die Rüstungen frei hindurchgesteckt werden können. Diese
| Rohrstücke, die nur einen um ein geringes größeren Durch- |
| C> |
| messer aufweisen als die Rüstungsrohre, haben zweckmäßig |
einen durchgehenden gleichmäßigen Durchmesser, so daß die Rohre
auch im gekanteten Zustand in die Rohrstücke eingeführt und hindurchgesteckt werden
können. Es liegt auch im Rahmen der Neuerung, die Rohrstücke an ihren Enden mit
Klemmschrauben zu versehen. Diese Knotenstücke können mit Schraubenbolzen mit den
Stützen, an denen sie befestigt werden sollen, verschraubt werden.
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Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in der Zeichnung wiedergegeben.
Es zeigen : Fig. 1 eine Vorderansicht des Knotenstückes nach der Neuerung an einer
senkrechten Rohrstütze befestigt, Fig. 2 eine Seitenansicht gem. Fig. 1 und Fig.
3 eine entsprechende Draufsicht auf das Knotenstück von Fig. 1 ; Fig. 4 eine Ansicht
des Knotenstückes am Fuß des senkrechten Rohres in Verbindung mit einer Fußstütze
dieses Rohres, Fig. 5 eine seitliche Ansicht gem. Fig. 4 und Fig. 6 eine Draufsicht
auf das Knotenstück ; Fig. 7 entspricht der Draufsicht gem. Fig. 3, jedoch in Ausführung
des Knotenstückes mit aneinandergefügten Rohren, Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht
gem. Fig. 7 und Fig. 9 die dazugehörige Draufsicht von oben ; Fig. 10, 11 und 12
eine besonders ausgeführte Fußstütze.
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Wie aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, ist das Knotenstück 1 an
der Rohrstütze 2 vermittels Bolzen 3 befestigt.
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Das Knotenstück 1 bis bei 4, wie aus der Zeichnung ersichtlichts ausgespart,
so daß sich Nasen 5 bilden. Die Nasenenden haben einen solchen Abstand gegenüber
den über ihnen liegenden
Blechkanten 6, daß die Rohre 7 mit den
Stiften 8 über die Nasen geschoben werden können. Die Rohre 7 weisen hierzu an ihrer
unteren Seite einen entsprechenden Schlitz 9 und an ihrer oberen Seite ein Langloch
10 auf. Die Langlöcher 10 sind aus Fig. 3 deutlich erkennbar, während der darunterliegende
Schlitz 9 eingestrichelt ist.
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Um auch senkrecht zur Platte 1 Rohre anzuschließen, ist, wie aus
den Fig. 2 und 3 erkennbar, ein Winkelstück 11 an dela knotenstück 1 zugleich mit
den Bolzen 3 befestigt.
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Dieses Winkelstück 11 ist ebenfalls mit einer Nase 5 versehen, so
daß auch das Rohr 12 genau so wie die Rohre 7 angee schlossen werden kann. Das in
den Fig. 1-3 dargestellte Kinotenstück ergibt den Vorteil, daß sich ein Gerüst mit
Leichtigkeit zusammenstellen läßt, jedoch verhindert die neuerunggemäße Anordnung
der Nasen 5 im Zusammenhang mit den Aussparungen im Blech, daß sich die Rohre von
allein aushaken können. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist trotzdem die Ausführungsform
außerordentlich einfach. Es lassen sich im übrigen auch bei 13 Diagonalverstrebungen
praktisch nach allen Seiten anschließen. Es ist im übrigen auch möglich, jedoch
der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt, einen dem Winkel 11 entsprechenden
Winkel nach der anderen Seite anzuschließen, so daß auch eine waagerechte Rohrstütze
in Fortsetzung bzw. angenähert in Fortsetzung des Rohres 12 vorgesehen werden kann.
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Das in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigte Knotenstück 1 ist als Fußtstütze
dargestellt, insofern als an dem senkrecht stehenden Blech 1 vermittels des Winkelstückes
11 die Knotenstückplatte 1 als Fußplatte befestigt ist. Die Fußplatte 1
ist
an den Winkel 11, wie bei 14 ersichtlich, angeschraubt.
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Die Nasen 5 gem. den Fig. 4-6 dienen ebenfalls zum Anschluß von Gestellrohren.
Es ist auch hier wieder ein Winkelstück 11 anschließbar, so daß auch Gestellrohre
vorn und hinten angeschlossen werden können, wie bereits zu den Fig. 1-3 erwähnt.
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In den Fig. 7, 8 und 9 ist das Knotenstück nicht in Form einer Platte,
sondern in Form von nebeneinandergeschweißten oder sonst wie miteinander verbundenen
Rohrstücken wiedergegeben, die es ermöglichen, daß die Rohre des Gerüstes in die
Rohrstücke hineingesteckt oder auch durch diese hindurchgeführt werden können. Zur
Bildung eines Knotenstückes sind drei Rohrstücke 15 vorgesehen, die beispielsweise
bei 16 nebeneinandergeschweißt sind. Die Rohrstücke 15 dienen zur Aufnahme der Rohre
7 und des Stützrohres 2. Sie weisen eine glatte Innenfläche auf. Die Rohre können
durch Klemmschrauben 17 befestigt werden, es ist aber auch möglich, vermittels Bohrungen
18 und entsprechender durchgeführter Schraubenbolzen den Anschluß der Rohre vorzunehmen.
| Wie aus den Fig. 10-12 ersichtlich, kann als Fuß- |
ausrüstung wieder das Knotenstück 1 verwendet werden. Es kann vermittels Schelle
19 und Winkelstück 11 an dem senkrechten Stützrohr befestigt werden.
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Schutzansprüche :