[go: up one dir, main page]

DE1760293A1 - Kontinuierliches Verfahren zum Spinnen und Verstrecken von Polycaproamidfaeden - Google Patents

Kontinuierliches Verfahren zum Spinnen und Verstrecken von Polycaproamidfaeden

Info

Publication number
DE1760293A1
DE1760293A1 DE19681760293 DE1760293A DE1760293A1 DE 1760293 A1 DE1760293 A1 DE 1760293A1 DE 19681760293 DE19681760293 DE 19681760293 DE 1760293 A DE1760293 A DE 1760293A DE 1760293 A1 DE1760293 A1 DE 1760293A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
zone
yarn
air
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681760293
Other languages
English (en)
Inventor
Caison Lloyd D
Bruton James I
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell International Inc
Original Assignee
Allied Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allied Chemical Corp filed Critical Allied Chemical Corp
Publication of DE1760293A1 publication Critical patent/DE1760293A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/08Melt spinning methods
    • D01D5/088Cooling filaments, threads or the like, leaving the spinnerettes
    • D01D5/092Cooling filaments, threads or the like, leaving the spinnerettes in shafts or chimneys
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/08Melt spinning methods
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F6/00Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof
    • D01F6/58Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolycondensation products
    • D01F6/60Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolycondensation products from polyamides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

patentanwalt
München s
REICHENBACHSTR. 51 TEL 16 3i 51
Polio 12 218
Allied Chemical Corporation, Ncvr York, N.I., USA
Kontinuierliches Verfahren zum Spinnen und Verstrecken von Polyoaproaznidfäden.
Die Erfindung betrifft das Schmelzspinnen von Polycaproamidfäden und insfcesondere mehrfädigen Garnen mit anschließendem Verstrecken des gekühlten Fadens oder Gaois ohne Zwischenschalten eines Aufspulens..
üblicherweise werden Polyoaproamidfädeü in ©ine Kühlzone, beispielsweise einem vertikalen Turm, in dem sie durch Luft gekühlt werden, extrudiert und anschließend am Austrit.teende der'Kühlzone unter geringer Spannung aufgespult. Unmittelbar vor dam Aufspulen wird ein Sehlichtungemittel in der ?orm einer v/äßrigen Etoulsion auf die Jädan
209817/1091
aufgebracht, um ihre Weiterverarbeitung zu erleichtern. Die aufgespulten Fäden werden in einer Atmosphäre konstanter Feuchtigkeit gehalten ("lagged") und späterhin ^erstrecke, ma die Moleküle zu orientieren und die Zähigkeit des Fadens (gemessen durch die Reißfestigkeit) zu verbessern. Derartige Verfahren sind in den USA Patentschriften 2 282 860, 2 918 347 und 3 113 363 beschrieben. .
Das Verfahren würde natürlich wesentlich vereinfacht, wenn man das Aufspulen dee unverstreckten Garnes aza Auetritteende der Kühlaone, das Halten des Garnes in der Atmosphäre konstanter Feuchtigkeit und dem Abspulen des Garnes zum Verstrecken fortlassen könnte. Verfahren sum kontinuierlichen Verspinnen und Verstrecken ohne diese Maßnahmen sind für Fäden und Garne aus Pclyhoxeijothylenadiparaid, d.h« Nylon-66, beispielsweise in den USA Patentschriften 3 090 997 und 3 093 S81 beschrieben. In der «weiten dieser Patentschriften wird nur in einem Beispiel (XIV) Polycaproamid erwähnt und gem&fi diesem Beispiel wird das tunreretreckte Garn aufgespult ("packaged11) und in einer eigenen Verfahrenestufe vorstreckt, also nicht kontinuiorlioh extrvdiert und verstreckt.
BAD ORIGINAL
209117/1091
Dae kontinuierliche Extrudieren und Verstrecken foil Polycaproaaid stößt auf besondere Schwierigkeiten, wie das Reißen von Fäden unter Bildung von Sohlingen vm die Streckwalzen, obwohl die Zähigkeit (Reißfestigkeit) wenigstens 4 g/den,,bezogen auf die Abmessungen des nicht verstreckten Garns, betragt. Dies« Schwierigkeiten können darauf zurückzuführen eein, daß Folyeaproamid in. drei verschiedenen Kristallforaen, die sioh ineinander umwandeln können, au existieren vermag (TgI, Rolldan & Kaufman, Journal of Polymer Science, Seil B, Band 1 (1963) (Polymer letters). Seiten 603-60«*).
Sin in der VSk Patentschrift 3 053 611 beschriebenes Verfahren zur Überwindung der Schwierigkeiten des kontinuierlichen Spinnens und Verstreckens von Polyeaproaaidgarn besteht darin, daß die Fäden noch heiß in der Spinnkaomer statt in gekühltem Zustand verstreckt werden« Siesee Verfahren bringt jedoch seine eigenen1 Schwierigkeiten »it eich, da es sehr hohe Anforderungen an die verwendete Apparatur stellt, damic Zug, Fadenlauf geschwindigkeit und Efthlgeschwindigkeit so gleichmäßig bleiben, wie es für eine gute Gleichmäßigkeit des Garns erforderlich ist. Diesen Anforderungen genügen die verwendeten Vorrichtungen insbesondere dann nicht leicht, wenn
209817/1091
-H
das Gam aus einer großen Ansahl Einzelfäden, beispielsweise aua 30 oder mehr Einzelfäden besteht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren sum kontinuierlichen Verspinnen und anschließendem Verstrecken (molekular Orientieren) eines Poly-£~caproaaildgarns durch Extrudieren einer Anzahl von Einzelfäden in eine sasktthlsone aus einer al0 Hauptbestandteil Poly-^-cafroamid enthaltenden Schmelze, Kühlen der Fäden in dieser Zone und anschließen* des Verstrecken der gekühlten Fäden. Bas Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Schneise kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit von 11,34 kg/h extndiert, die Temperatur der Fäden bis auf nicht über 550O , gen·seen duroh ein mit den Fäden in Eontakt stehendes Widerstandsthermometer, senkt und das aus der Kühlssone austretende Garn kontinuierlich in eine Veretreckeono führt, :.» der es unter einem Verstreokungsverhältnis von wenigstens 3,5:t verstreckt wird.
A3 wurde gefunden, daß ein Poly-^-caproaoidgarn, einschließlich eines Garns von hoher Denierzahl je Faden, beiepielaweiee 40 bis 100 Denier je Faden (unverstreckt); kontinuierlich mit hoher Geschwindigkeit von wenigstens 11,34 kg/h und vcrztigsweiras einer Austrittgesciiwindlgkeit aus der Kühlr.one ~νοτ*;;,#05 m/min, extrid;Urt und
BAD ORIGINAL
7"
dieses Garn kontinuierlich, ohne si.'ischen&urch aufgewunden zu werden, "bei einem Verstreckungsverhältnis von vrenigatens 3,5:1 veretreekt werden kann, wenn die extrudierten Fäden intensiv gekühlt werden, "bevor sie verstreckt werden. Die Doppelbrechung der nicht verstreckten Fäden beträgt nicht mehr als 0,005. Insbesondere wird bei dem Ver- · faliren eier Erfindung eine verhältnismäßig große Anzahl kräftiger Einzelfäden, nämlich wenigstens etwa 60 Einzelfäden mit einer Deniersaal von etwa 40 bis 100 (unverstreckt) in eine einsige Kühlzone ertrodiert, und die Kühlung dieser ©xtmdierten Fäden erfolgt mit Kühlluft, die mit einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 6,2 bis 18,7 3i ,je kg eintretender Fäden (Standardtemperatur und -druck) und mit einer Einlaßtemperatur von vorzugsweise nicht über 350O in den Kühlscbacht eintritt. Zweckmäßig wird die Kühlluft in der Kühlsono in verschiedene Richtungen geleitet. Ein geringer Anteil, insbesondere 1 bis 25# der insgesamt eintretenden Luft strömt aufwarte und wird neben der Spinndüse abgeführt, während der Hauptteil weiter aufgeteilt wird, indem man ihn ewiochen swei Lufteinlaßaonßn* von denen dis erste wenigstens 1,52™ über der Hauptauütrittszone und die andere wenigstens 1,5 2 m unter dieser Hauptaustritt&zone liegt, verteilt.
Die Zeichnung ist ein Fließschema, das die Hauptmerkmale der Erfindung veranschaulicht. Das Garn 1 wird in der
209817/1091
Form von Fäden von einem Spinnblock 4 in einen Kühlschacht 2 extrudiert. Ära oberen Snde des Kühlechachts befindet sich eine Luftverteilerkairiiasr 6 und darüber ein Sammelraum für Monomeres 8. Von der in die ■Verteilerkammer S eintretenden Luft strömt ein geringer ' Teil nach oben in den SaumeIraum 8 und von dort nach außen, während der Hauptteil der eintretenden Luft in gleicher Richtung wie extrudieren Fäden nach unten strömt und über einen Sammelraum 10 nach außen abgelassen wird. Weitere Luft strömt vom unteren Ende dee
Schachte 12 an dar Austrittestelle der Fäden in den Schacht ein und strömt entgegengesetzt zum Fadenlauf in die Sammelkammer 10 und von dieser nach außen« Pur diesen letzten Teil dor Kühlluft kann, statt daß man sie durch das offene Ende dee Schachts 12 eintreten läßt, gewünscht enfalls eine weitere Yertellerkammer vorgesehen sein. Be1 einer derartige Aufteilung und Zuführung der Kühlluft let es möglich, deren Temperatur und Feuchtigkeit unabhängig von der Luft der Umgebung zu steuern.
Ton dem unteren Austritteende 12 deo Kühlschaohtes laufen die Fäden über einen üblichen Fadenreiniger 1* und dann über eine übliche Ausrüstungswalae 16. Von dort
209817/1091 bad original
läuft das Garn um aie erste Streokwalse 18 und wird zwischen dieser und der sv/sitsn Streckwaise 20 verstreckt. Eine dritte W alze 22 kann vorgesehen werden* wenn das δοτή noch durch eine v/eitero Behandlungszone, "beispielsweise eine Yiärmebehandlungs2one, geführt werden
Boll. Mittels einer Spülmaschine 24 wird das Garn entweder direkt von der zweiten Streckwalze oder, nachdem es die erwähnte weitere Behandlungszone, beispielsweise eine mit einer Heisvorrichtung 26 ausgestattete Wärmebenandlungszone durchlaufen hat, von der dritten Streckwalze 22 aufgespult.
Die Temperatur des O-arnes unmittelbar nach seinem Austritt aus der Schachte" ff nung 12 kann gemessen werden, indem man es in Eontakt mit einem Widerstandsthermometer 30 führt. Gemäß der Erfindung soll diese S.saperatur 550O oder weniger "betragen.
In den folgenden Beispielen, deren Zahlenwerte in der Tabelle zueammengestellt sind, sind bevorzugte Ausführungsformen de a Verfahrene der Erfindung Vergleiehöbeispielen gegenübergestellt, um zu veranschaulichen1, daß dia Einhaltung der beanspruchten Bedingungen wesentlich für den Erfolg des Verfahrens ist,
209817/1091
Für Bile Beispiel« wurde eins Splnnappartit'ur in.it einem für das Schmelzspinnen üblichen sön&geffill ten Spihnbloek nit einer Spinnplatte mit 136 Spiimdüsen von j.e 0,457 mm Durchmesser verwendet. Unter der Spinnplatts befand sich ein vertikaler Schacht mit einer 0,30 m untor der Spinnplatte angeordneten Luftverteilerkainmar, einem Sammelraum für Kononeres über der I/uftverteilorkamraer und einer Hauptlufteemmelk&mmer, etvra 3,66 m unter der Verteilerkanmer für die eintretende Luft rind etv/a 2,4 m über dem unteren Ende des Schachts. Der g&nse Schacht war etwa 6,71 m lang. Der Aufbau o:üieo solchen Schachts int im einzelnen in der USA Patentschrift 3 257 veranschaulicht.
Dia Temperatur der eintretenden luft betrug 2Q0C und i hro relative Feuchtigkeit bei dieser Temperatur 65#. Diese Luft wurde bei der Durchführung des 7erfakrans der Erfindung mit einer GeschwlndiGkeit von 1,133 m /min. (Stand&rdtemperatür und -druck) durch die Lrftverteilerkammer 6 in den Schacht eingesaugt, wSl?i-end die luftaufuhrgeechv/iudigkeit in den übrigen Ansät sen variierte,'trie, in der Tabelle ai)gegeben. Bei der* Durchführung das Terfahrenp der SrfJ.udung tvab άϊο Luft Kit einer Geechwindig-P;oit von 2,263 m /min. durcl· die HaupteenrmeJJcttmracr au β» ά in aliofl An&lilzcm vv.rdi1.-'. über d.?o
7 0 Π η 1 11- Γ) 9
^ 9 „
am oberen Ende des Schachtes 0,425 Ms 0,5ö6 n^/min. Luft und MonoEier&üKipx'ß aussogen. Differenzen zwischen eintretenden und abströmenden G-aoen und DUmpfen wurden durch am unteren Ende des Schachtes, wo die Fäden aus diesem austreten.» xarbev der KauptluftearnmelTcainrier ein- oder auetretende !ruft ausgeglichen.
Die Temperatur der Schjnelse vor dem Extrudieren durch die Düsen "betrug etwa 2570O und die Geschwindigkeit dee Extrudierens 18,1 kg/h oder (Beispiel 2} 13,6 kg/h»
Die Raumtemperatur am Austrittsende ds ε. Schachtε wurde mittels eines Widerstandsthermometera, d„h. eines handelsüblichen temperatursmpfindlichen und in Glas eingekapselten Halbleiters atie gesinterten Metalloxiden mit einora Widerstand von etwa 100 000 ohm bei 200C, dessen Widerstand einen negativen Temperaturk3effizienten hat, gemessen, wobei das Garn in Kontakt But diecem Wider s tand sthermome ter läuft o
Nach dem Austritt dos Garns aus dem Kühlschacht wird es auf einer Ausrüstungewalze mit einer nicht wäßrigen Ausrüstung versehen und lauft dann in drei Windungen über eine Streckv/alse (eiu.s Vialr«e und oinsio Tronnstift),
BAD ORIGINAL
2 0 9 8 1 7 / 1 Γι 9 1
dann in drei Windungen über eine zweite, eich mit höherer Ümfang3g3sciiwindi3keit als die erste drehende Streckwalze, so daß das Garn vor.«treckt wird, und dann auf eine übliche Parallelspuj.maüchinef durch die es unter leichtem gesteusrcen Zug aufgespult wird. Die unten angegabenen Verstreclcungsvorhältniase sind die Verhältnisse der Umfangsgeschwindigkeiten der zweiten und der ersten Streckwalze.
Die in den Beispielen 1 und 2 gemäß der Erfindung und den Vergleichebaispielen angewandten Bedingungen und die phyeikalsohen Eigenschaften des erhaltenen vertreckten Garnß (gemessen auf dem loetron-Zugtester) 3ind in der Tabelle angegeben. Alle Bedingungen mit Ausnahme der in der Tabelle angegebenen waren gleich.
Tabelle
Kühl-
austre-
luft
5inla3 Auelaß 0C
VergleichsbßispiG-Ie
Beispiel
B
C
0,566 H2
1.70 1.1» 75
2,85 2,266 65
1,155 2.266 52
Beispiel χΛ^
Doppel- Kazi- Physi- Eigen
brechung 3&I03 kali- schcf
des nicht Ver- sehe ten
verstreck-σtrek- Reiß- Reiß-
ten Ga?nc 3a«33- deh- feetis
varhält-nung keil
nis f> g/den.
0,50
0,ü25
0,0!5
0,004
0,002
5,05 70,1
5.85 56,0
4,00 50.4 BAD
4,8
Dar] Garn von Beispiel 1, das keiner Wärmebehandlung unter«- worien wurde, hatte eine Schrumpfung in siedendem Wasser von etwa 20$, Dieser V/ert konnte durch öine Wärmebehandlung beträchtlich herabgeeetzt werden und diese Herabsetzung der Schrumpfung war begleitet von einer Zunahme^ der Reißdehnung bei geringer oder gar keiner Änderung der Reißfestigkeit.
Εε fällt auf, da3 das Garn, wenn ec bei seinem Austritt au« dem Kühlsohaoht eine Temperatur nicht über 550G hat, mit einem VerstreckungSverhältnis υ on wenigstens 3»5 verstreckt werden kann, während die Reißdehzmng des Garnes nicht mehr als 60^ beträgt.
Insbesondere vrenn Fäden hoher Denierzahl, beispielsweise 4-0 bis 100 Denier je unverstreckten» Faden, verarbeitet werden sollen, ist es wesentlich, ein Yerstreckungsverhältnis von wenigstens 3»5 anzuwenden. Weniger verstreekte Fäden haben im allgemeinen eins verhältnismäßig geringe Reißfestigkeit und eins verhältnismäßig hohe Reiüsdehnung. Außerdezi siiehan aich diese kontinuierlich gesponnenen und verntreckten Garne b<?.im Stehen "beträchtlich wieder cusaumen. Ι'ρ.5ι·το"ί kann ea ^u einer 7erfonrimg des aufgeepulton Garn^aKetB koiTimen nivl die mm Wiiiduü^ot) dsf. Qia.i:<H? k'drvjGp. nioh v.ntarej.rn*idor v
·'■ « " (i ' ' ' 1 » '« 1 BAD OR1Q1NAt
41-
können. Wexra ein großes Paket fest genug gespult wird, um axa Kern zu haften, kann durch ein solches Zusammenziehen dee vex*streckten Garnes sogar der Kern gesprengt werdenο
Gemäß der Erfindung kann den Garn eine ausreichende Maßhaltigkeit verliehen werden, so daß Pakete von 0,9 kg und mehr aufgespult v/erden können. Diese Maßhaltigkeit kann erreicht werden, indem man das Garn einer Wärmebehandlung unterwirft oder indem man es unter einem geringeren als dem maximal anwendbaren Verstreckungsverhältnis verstreckt (d.h. unter einem geringeren Teretreckungsverhältnis als dem höchsten, bei dem nicht mehr als insgesamt 0,13 von gerissenen Fäden herrührende Schlingen auf den Walzen und Reißstellen des Grrns in der Verstreekungssone (\<raps and breaks) je kg aufgespultes Garn auftreten). Die Wärmebehandlung kann erfolgen, indem man das Garn durch eine Heizzone laufen läßt, wobei man entweder seine Länge konstant hält oder eine beschränkte Kontraktion Euläßt. Aaweuobare Wärmebehandlungen sind beispielsweise in den TJSA Patentschriften 2 199 411, 2 803 108 und 2 859 472 beschrieben. Gewünschtonfalls kann die für die Wärmebehandlung erforderliche Wärme direkt der zweiten Verstreclmngewalse zugeführt werden,
209817/1091 bad
beispielsweise v/Ir in aer 1USA Ρε.ΐanfcschrift 2 611 923 beschriebeni
Die hohe Sckrrumpfimg von nach c-sm Verfahren der Erfindung erzeugte Ri 3am kam», für verschiedene bekannte Sworko . genützt wordene Beispielsweise Scann ein Garn mit hoher Schrumpfung mit einem Garn geringer Schrumpfung verdreht, verschlungen oder in anderer Wgj.3G konbinisrt werden, εο daß, wenn ein solches Mehrkismponentengarn Schrampftaigebedingungen, beispielswelpo trockener Wärme oder einem heißen wäßrigen Bai auBgesetst wird, der Unterschied der Schrumpfung ©ine Kräuselung oder Faltung des Garnea verursacht. Ein Garn derart hoher Schrrnrpfuug läßt sich auch !sieht duroh verschiedene Y^ixmeEie-vhoden, wie die aus den USA PafcantBchriften 2 875 502 und 2 919 bekannte Heißkantenkräuselimg und die &vs der üSü Patentschrift 2 97Λ 391 bekannte HeißatiftkrauGGluni;, kräueoln.
Die obigen 7ergleicft3versiithe ivurden mit einem hauptsächlich aus Poj.ycaproamid bestehtnöcn Poljxiar diarcfcge« führt. Dfti3 '/erfahren der Erfindung kann aber auch an Fäden, die isum gröBcren Teil aus Polyeapcoaroid bestehen, angewandt werden. Beispie]aweiee können Geffiiir.che von
BAD ORIGINAL 2 0 9817/ »091
Polyca; roamid mit einem damit verträglichen Polymer oder Dispersionen eines nicht damt verträglichen Polymer in Polycaprolactam in gleicher Weise, wie in deai Baispielen "beschrieben, und mit gleichen oder ähnlichen Ergebnissen verarbeitet werden. Beispiele für solche Gemische sind Gemisch«; von PolycaproaiirLd mit einem geringeren Anteil einee anderen Polyamids, wie Nyloa-66 oder Kylon-6,10 oder einem Polyamid aus einer Diearbonsäure und einem einen Ring enthaltenden Diamin, beispielsweise einem Diamin, dae einen aromatischen oder cycloaliphatische Ring enthält; oder ein Polycaproamid, in dem ein Polyester, wie Polyäthylenterepfciialat; oder ein Polyolefin oder eine Polyvinylverbindung, wie Poly&thylen, Polypropylen, Polyotyrol oder Polyvinylchlorid; oder Bin Acrylpolyner, wie Polyacrylnitril oder Polyisetaylmüi;hacrylat; oder ein Copolymer,· oder ein GremiBch solcher Polymerer dispergiort i.3t.
In dem zu verspinnenden Material können auch noch andere Modifizierungsmittel, vie Pigmente, Stabilisatoren und Gleitmittel, wie beispielsvoise in den USA Patentschriften 2 705 227 und 3 242 134 beschrieben, ' anwesend sein.
BAD ORIQiNAU
209817/1091

Claims (3)

  1. P a teat a η ε ρ r ü C1 Ji1 c
    1„ Verfahren zum kontinuierlichen Verspinnen und anschließendem Verstrecken (siolekular Orientieren) einen · Poly-£~cap?oamidgarn3 durch Extrudieren einor Anzahl von Fäden in eine Gaskühlsons au.s einer als Hauptbestandteil Poly~£-caprcaniid enthaltenden Schmelze, Kühlen der Fäden in diesar Zone und anschließendes Verstrecken der gekühlten Fäden» ά a d, u r ο h g e lce'iinseichnet, daß man die Schmelze kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit von 11,34- kg/h extrudiert» die Temperatur der ?ädöa bis auf nicht über 550C, gemessen durch ein mit den Fäden in Kontakt p Widerstandethermoiaa fcer, senkt und das aus der .Kühlzone austretende Garn kontinuierlich in eir-e Verstreclcungszone führt, in der es unter einen VeretrsckungaTrerhältnis von wenigstens 3.5:1 verstreckt wird,
  2. 2. Verfahren nacl?. Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß vronigetene 6C Einzelfäden gleichiseitig· in die ITÜhlzone extrudiort werden., v?ol?ei jeder Paden in unverstrocktem Zustand eine Denierzahl in dem Bereich von 40 Με 100 hat, und das so erhaltene
    BAD ORIGINAL
    509817/1091
    Garn kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit von
    wenigstens 305 ra/min. zu einer Verctreckungsssone geführt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teaperaturoenkung der extrudierten Fäden dadurch "bewirkt wird, da3 man Fäden mit luft mit einer Temperatur Ton nicht über 350O, die mit einer Geschwindigkeit von 6,2 bis 18*7 m /Je kg «intretende Fäden (Standard tempera tor und -druck) eintritt, in Eontakt bringt und einen geringen Teil dieser Luft aufwärts in die Nähe der jpinnplatte führt, während der größere Teil Über eine Hauptluftsammelaone zwischen Bwei Lufteinlaßzonen, von denen die eine wenigstens 1,52 m über der Haupteammelzone und die andere wenigstene 1,52 la unter dieser Saramelzone angeordnet ißt, abgeführt wird.
    BAD
    209017/1091
DE19681760293 1967-04-28 1968-04-29 Kontinuierliches Verfahren zum Spinnen und Verstrecken von Polycaproamidfaeden Pending DE1760293A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US63451867A 1967-04-28 1967-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1760293A1 true DE1760293A1 (de) 1972-04-20

Family

ID=24544126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681760293 Pending DE1760293A1 (de) 1967-04-28 1968-04-29 Kontinuierliches Verfahren zum Spinnen und Verstrecken von Polycaproamidfaeden

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3489832A (de)
BE (1) BE714163A (de)
DE (1) DE1760293A1 (de)
FR (1) FR1573141A (de)
GB (1) GB1158099A (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3549741A (en) * 1967-10-30 1970-12-22 Mildred H Caison Process for preparing improved carpet yarn
US4042662A (en) * 1970-05-13 1977-08-16 Akzona Incorporated Continuous melt spinning and drawing of nylon 6 yarn, while reducing the liveliness of the yarn
US4045534A (en) * 1974-05-24 1977-08-30 Allied Chemical Corporation Process for melt-spinning synthetic fibers
US4225299A (en) * 1978-04-04 1980-09-30 Kling-Tecs, Inc. Apparatus for extruding yarn
US4362682A (en) * 1980-08-21 1982-12-07 Badische Corporation Chip-free staple fiber process
CH663222A5 (de) * 1983-02-25 1987-11-30 Barmag Barmer Maschf Spinnanlage fuer chemiefasern.
WO1989003903A1 (en) * 1987-10-26 1989-05-05 Allied-Signal Inc. Center pipe monomer exhaust
US5283025A (en) * 1992-01-09 1994-02-01 Showa Denko Kabushiki Kaisha Process for producing multifilaments
JP7154808B2 (ja) * 2018-04-20 2022-10-18 株式会社ダイセル 紡糸装置及び紡糸方法
RU2741069C1 (ru) * 2020-04-03 2021-01-22 Федеральное государственное бюджетное учреждение науки Институт физики твердого тела Российской академии наук (ИФТТ РАН) Индуктивно-емкостный фильтр
US12054865B2 (en) 2022-01-28 2024-08-06 Fare' S.P.A. A Socio Unico Apparatus and process for producing a nonwoven fabric

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL53431C (de) * 1938-08-09
NL229632A (de) * 1957-07-16
US2957747A (en) * 1958-07-22 1960-10-25 Du Pont Process for producing crimpable polyamide filaments
US3118012A (en) * 1959-05-01 1964-01-14 Du Pont Melt spinning process
US3257487A (en) * 1963-03-04 1966-06-21 Allied Chem Melt spinning of epsilon-polycaproamide filament
US3271943A (en) * 1963-12-30 1966-09-13 Du Pont Process for stabilizing bulked yarns and product thereof
US3389429A (en) * 1966-09-13 1968-06-25 Allied Chem Spinning apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
FR1573141A (de) 1969-07-04
BE714163A (de) 1968-09-16
US3489832A (en) 1970-01-13
GB1158099A (en) 1969-07-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0494852B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines cellulosischen Formkörpers
DE3587017T2 (de) Geformtes gebilde aus polyethylen von mittlerem molekulargewicht mit hohem modul.
DE2846720C3 (de) Verfahren zur Herstellung von bauschfähigem Polyester-Filamentgarn
DE60316432T2 (de) Verfahren zum schnellspinnen von hochfesten polyamidfilamenten
DE1494692A1 (de) Verfahren zur Herstellung von geformten Gegenstaenden aus Loesungen von vollstaendig aromatischen Polyamiden
DE1785711A1 (de) Synthetische verbundfaeden
DE1760293A1 (de) Kontinuierliches Verfahren zum Spinnen und Verstrecken von Polycaproamidfaeden
DE2801164C2 (de)
WO1997025458A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von schmelzgesponnenen monofilen
DE2931439C2 (de)
EP2171138B1 (de) Spinnverfahren
DE69117341T2 (de) Vorrichtung zum Schmelzspinnen von synthetischen Polymeren
DE2402444A1 (de) Garne mit mattem aussehen auf der basis von synthetischen polymeren und verfahren zu ihrer herstellung
DE3431831A1 (de) Hochfestes polyestergarn und verfahren zu seiner herstellung
DE69126914T2 (de) Verfahren zum Spinnen von synthetischen Fasern mit hoher Festigkeit, hohem Modul und niedrigem Schrumpf
EP1521869B1 (de) Spinnverfahren
EP0283831B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Garnen durch das Schmelzspinnen von Polyethylenterephthalat
DE1286684B (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden, Fasern oder Folien durch Nass- oder Trockenverspinnen einer Acrylnitrilpolymerisatmischung
EP2737114B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines hmls garnes
DE68911115T2 (de) Nassspinnverfahren für Acrylfilamente.
EP0574789B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyarylensulfidfasern und danach erhältliche Polyarylensulfid-Multifilamente
EP0466868B1 (de) Verfahren zum schnellspinnen von monofilamenten und damit hergestellte monofilamente
DE69803610T2 (de) Hochorientierte Polymerfaser und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2501564A1 (de) Verfahren zur herstellung von faeden aus polyamid oder polypropylen
DE1660154A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verspinnen einer Schmelze