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DE1760172A1 - Spindelantriebsvorrichtung fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen - Google Patents

Spindelantriebsvorrichtung fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen

Info

Publication number
DE1760172A1
DE1760172A1 DE19681760172 DE1760172A DE1760172A1 DE 1760172 A1 DE1760172 A1 DE 1760172A1 DE 19681760172 DE19681760172 DE 19681760172 DE 1760172 A DE1760172 A DE 1760172A DE 1760172 A1 DE1760172 A1 DE 1760172A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drive device
belt
spindle drive
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681760172
Other languages
English (en)
Inventor
Aloys Greive
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamel GmbH
Original Assignee
Hamel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hamel GmbH filed Critical Hamel GmbH
Priority to DE19681760172 priority Critical patent/DE1760172A1/de
Priority to CH346369A priority patent/CH487274A/de
Priority to GB02461/69A priority patent/GB1205361A/en
Priority to FR6909526A priority patent/FR2006032A1/fr
Priority to US814065A priority patent/US3603069A/en
Priority to BE731361D priority patent/BE731361A/xx
Publication of DE1760172A1 publication Critical patent/DE1760172A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 413921/22
Fa. Harne1 GmbH
Zwirnerei- und Spinnereimaschinen
Spindelantr.iebsvorrich.tung für Spinn- oder Zwirnmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spindelantriebsvorrichtung für Spinn- oder Zwirnmaschinen, mit einem kontinuierlich umlaufenden Antriebsrad, mindestens einem stillsetzbaren Spindelantriebswirtel und einem damit verbundenen Riemen.
Bei Spinn- oder Zwirnmaschinen werden die Spindeln und deren V/irtel über einen Riemen angetrieben, der ein kontinuierlich umlaufendes Antriebsrad zumindest teilweise umschlingt. Zum Aufsetzen der Spindelspulen, der Kopse oder Kötzer, auf die Spindeln werden diese stillgesetzt, wobei das Antriebsrad weiterläuft. Dieses Antriebsrad ist in der Regel aus Preßstoffmaterial, Blechscheiben oder Aluminiumscheiben gefertigt, während die Antriebswirtel meist aus Stahl bestehen. Der das Antriebsrad und die Wirtel verbindende Riemen überträgt die
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Antriebskräfte steuerbar, und zwar entweder nahezu ohne
Schlupf oder bei stillgesetztem Antriebswirtel mit Schlupf.
Bei stillgesetztem Antriebsvdrtel muß der Riemen dementsprechend auf einem der Triebräder gleiten. Hierbei ist sicherzustellen, daß der Riemen nicht auf dem aus Bakelit gefertigten
Antriebsrad gleitet, um dieses vor übermaßiger Erwärmung und
Ab*rriebserscheinungen zu schützen. Deshalb ist vorgeschlagen
worden, das Riementrumm auf der einen Seite aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten aufzubauen, und auf der anderen Seite mit einem Gewebe oder dgl. zu versehen, dessen Reibungskoeffizient vergleichsweise gering ist. Die Gewebeseite treiot die Antriebswirtel, /jobei die Wirtel innerhalb des Trumms liegen, während das Antriebsrad außerhalb des Trumms an der Seite des Materials mit hohim Reibungskoeffizienten liegt Bei entsprechend gewählten Radien des Antriebsrades und der Antriebswirtel, sowie entsprechender Wahl des Umschlingungswinkels
sind die Antriebswirtel damit leicht stillsetzbar. Nachteilig
ist hierbei die aufwendige Herstellung des mehrschichtigen
Riemens, der als Verschleißteil vergleichsweise teuer ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spindelantriebsvorrichtung zu schaffen, bei der unter Beibehaltung eines aus
Preßstoffmaterial, insbesondere Bakelit, gefertigten Antriebsrades ein einfacher Riemen in einschichtiger homogener Ausfihrung verwendet wird, und bei der dennoch der Verschleiß gering gehalten ist.
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Nach der Erfindung wird diese gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß der Reibungskoeffizient des Antriebsrades so groß gewählt ist, daß der Riemen in jedem Betriebszustand mit wenigstens annähernd der Umfangsgeschwindigkeit des AntriebB-rades getrieben ist.
Bei einer bevorzugten Ausführun^sform der erfindungsgemäßen Spindelantriebsvorrichtung ist das Antriebsrad zumindest
mantelseitig mit einer reibungserhöhenden Kunststoffschicht versehen.
Anhand der Zeichnung seien Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen SpindelantriebBvorrichtung beschrieben und die Wirkungsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Spindelantriebsvorrichtung in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine schematisch gehaltene zur Fig. 1 zugehörige Draufsicht.
Fig. 3 zeigt schematisch eine Spindelantriebsvorrichtung in einer Seitenansicht zum Teil im Schnitt.
Fig. 4 ist eine schematische Draufsicht entsprechend
Fig. 3.
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Fig·. 5 ^ei^t ir; nnr.er/ia ti scher Darstellung eine Spindelantriebsvorrichtung mit zwei Spinlein in einer Seitenansicht zum Teil im Schnitt.
Fig. 6 ist eine der Fig. 5 zugehörige .schematische Draufsicht.
Fig. 7 zeigt eine der Fig. 5 ähnliche Snindelentriebsvorrichtung in se !emetischer, teilweise geschnittener Seitenansicht.
FiR-. 8 stellt eine ier Fig. 7 zugenö'rige Draufsicht u-'ir.
Fig. 9 zei^t schematisch eine SnindelantriebP-vorrichtuns; - für einen zweiteiligen Vier.snindel-tiLementrieb in einer Seitenansicht.
Fig.10 ist eine schematische, der Fig. 9 zuge-iorige Draufsicht.
Fig.11 zeigt schematisch eine ler Fig. 9 ähnliche Spindelantriebsvorrichtung in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht.
Fig.12 stellt eine Schenktische, der Fig. 11 entsprechende Draufsicht dar.
Die Spindelantriebsvorrichtung in den Figuren 1 und lJ. weist eine auf der nicht weiter dargestellten Spinn- oder Zwirnmaschine angeordnete Spindelbank 1 auf, die mit einem Drehlager eine Spindel 5 drehbar haltert. Die Spindel 5 hat ein Antriebswirtel 4, das über einen Riemen 5 antreibbar ist. Der Riemen 5 wird seinerseits von einem Antriebsrad 6 angetrieben, das auf einer Triebwelle 7 verdrehungssteif befestigt ist. Die Triebwelle 7 steht mit einem nicht weiter dargestellten Motor in
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. BAD CRlGIMAL
Verbindung und ist drehbar, aber ortsfest in bezug auf die Spindelbank 1 gelagert. Die Triebwelle 7 verläuft parallel zur Spindelbank 1 und ist darait quer zur Drehachse 8 der Spindel 3 angeordnet. Die hierfür erforderliche Umlenkung des Riemens 5 wird über Rollen 9,10 bewirkt, deren eine 9 ortsfest und drehbar gegenüber der Spindelbank 1 geführt ist und deren andere 10 den Riemen 5 unter Federkraft stehend spannt. Die Spannrolle 10 ist zusätzlich über eine Schwenk- ^ vorrichtung 11 aus der den Riemen 5 spannenden Betriebslage in eine zweite Lage überführbar, in der der Riemen 5 schlupft und daruit die Stillsetzun& des Antriebswirteis 4 ermöglicht. Der Riemen 5 ist vorzugsweise einschichtig ausgebildet und aus einem weitgehend homogenen katerial eefertigt, wobei beide Seiten des RiementrumiuS den gleichen Reibungskoeffizienten aufweisen. Damit der Riemen 5 in jedem Betriebsfall mit wenigstens annähernd der Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsrades getrieben wird, ist das Antriebsrad 6 mit einem vergleichsweise groß gewählten Reibungskoeffizienten versehen. Das Antriebsrad 6 trägt mantelseitig eine reibungserhöhende Kunststoffschicht 12.
Gegenüber der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Spindelantriebsvorrichtung ist die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Spindel 3 oberhalb des dts Antriebsrad 6, den Riemen 5 und die Rollen 9,10
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BAD
aufnehmenden .{auTnes mfrecr in·'t, was bei eini "en Zwirn- oder üpinnm'iscninen zu einer .'injti^eren ouiri.ousnutzuar: fihren rann. Im ibri'ren sind rleiche Teile r"it \ leicnen EoziurL-Zf;i- cneα versehen.
i)ie ?iruren 3 und 6 zeigen eine Spindelantriebcvorricbtunp mit 7.vei auf der Spindelbank 1 ?>:ehalterten Spindeln 3, die gleichzeitig aber einen Riemen 5 angetrieben sind von einem nntriebsrnd 6. Der Hiemen 5 ist 'iber zwei Pollen 9 umgelenkt und durch eine federbelastete xiolle 10 spannbar. i)ie Kollen sind tiuf einem beiden gemeinsamen iriger 20 anfreorinet. i)ie Spindelna-criebsvorrichtung ist hierbei unterhalb der Spindelbankebene untergebracht im Gegensatz zu der in den Figuren 7 und 8 aargestellten ähnlichen Spindelantriebsvorrichtung, bei ier die treibenden Elemente oberhalb der Spindelbank 1 und seitlich d-rvon versetzt angeordnet sind.
In den Figuren 9 und 1o sind zwei einander parallel zugeordnete Sninielbänke 1 einer Spindelantriebsvorr-ichtung dargestellt, die je zwei Spindeln 5 drehbar haltern. Bei dieser Anordnung sind ebenso vie bei der Spindelantriebsvorrichtung in den Figuren 11 und 12 neben einer einzigen Spannrolle weitere Umlenkrollen nicht erforderlich. Auch hierbei sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Es ist selbstverständlich möglich, bei Anordnung mehrerei'
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BAD ORIGINAL
ü :i.v:ei:i ö jeweLis nur "ine lurc'n eine Spindelbremse stillzu-,-.•eu^o'i, λ ihr end die ibi"i?en Spindeln weiter angetrieben /.erden, ji'·-.' iie Geschieh oUnp ies .intrlebfiradf.'S ό init ciner reibungs- r-vr\ .nonien Kunststoff schient Λ'tr. v;irj nucn in d irr em 5Ή11 si-Λ·.ί-?- -.-teiLt, da·? der -.tie'.-.en "? nur uf α ο τ. ..irtel l\ der «b^e- ■-..-';:i.-yz-'sλ o li'i.'icl "* ;-'leLtet·
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Claims (2)

1. Spindelantriebsvorrichtung für Spinn- oder Zwirnmaschinen, mit einem kontinuierlich umlaufenden Antriebsrad, einem damit verbundenen Riemen und mindestens einem stillsetzbaren Spindelantriebswirtel, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungskoeffizient des Antriebsrades (6) so groß gewählt ist, daß der Riemen (5) in jedem Betriebszustand mit wenigstens annähernd der Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsrades (6) getrieben ist.
2. Spindelantriebsvorrichtung naoh Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (6) zumindest mantelseitig mit einer reibungserhöhenden Kunststoffschicht (12) versehen ist.
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Leerseite
DE19681760172 1968-04-11 1968-04-11 Spindelantriebsvorrichtung fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen Pending DE1760172A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681760172 DE1760172A1 (de) 1968-04-11 1968-04-11 Spindelantriebsvorrichtung fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen
CH346369A CH487274A (de) 1968-04-11 1969-03-07 Spindelantriebsvorrichtung für Spinn- oder Zwirnmaschinen
GB02461/69A GB1205361A (en) 1968-04-11 1969-03-10 Improvements in spindle driving devices for textile spinning and twisting frames
FR6909526A FR2006032A1 (de) 1968-04-11 1969-04-02
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BE731361D BE731361A (de) 1968-04-11 1969-04-10

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681760172 DE1760172A1 (de) 1968-04-11 1968-04-11 Spindelantriebsvorrichtung fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1760172A1 true DE1760172A1 (de) 1971-12-16

Family

ID=5695979

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681760172 Pending DE1760172A1 (de) 1968-04-11 1968-04-11 Spindelantriebsvorrichtung fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen

Country Status (6)

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US (1) US3603069A (de)
BE (1) BE731361A (de)
CH (1) CH487274A (de)
DE (1) DE1760172A1 (de)
FR (1) FR2006032A1 (de)
GB (1) GB1205361A (de)

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US3603069A (en) 1971-09-07
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FR2006032A1 (de) 1969-12-19
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