[go: up one dir, main page]

DE1760099U - Kleinbildkamera. - Google Patents

Kleinbildkamera.

Info

Publication number
DE1760099U
DE1760099U DEK22031U DEK0022031U DE1760099U DE 1760099 U DE1760099 U DE 1760099U DE K22031 U DEK22031 U DE K22031U DE K0022031 U DEK0022031 U DE K0022031U DE 1760099 U DE1760099 U DE 1760099U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
film
shutter
transport
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK22031U
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Kellner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK22031U priority Critical patent/DE1760099U/de
Publication of DE1760099U publication Critical patent/DE1760099U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Kleinbildkamera.
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Kleinbildkamera mit ge-
    kuppeltem Filmtransport und Verschlussaufzug, bei der es mög-
    lich ist, einen teilweise belichteten Film rasch und sicher
    und ohne Filmverlust gegen einen anderen teilweise belichte-
    tenauszutauschen.
  • Ist für bestimmte Aufnahmen ein Film anderer Empfindlichkeit oder ein Farbfilm erforderlich, dann muss oft ein teilweise belichteter Film aus der Kamera herausgenommen werden. Mit Hilfe der Rückepuleinrichtung kann dies bei fast allen Kameras, die für Normalkinofilm in Kassetten bestimmt sind, geschehen. Wird nun aber ein teilweise belichteter Film wieder neu eingelegt, dann zeigt sich, dass die Kupplung von Filmtransport und Verschlussaufzug hierbei nachteilig ist.
  • Sind z. B. auf einen Film, der neu eingelegt werden soll, 27 Aufnahmen gemacht worden, so muss, bei aufgesetztem Objektivdeckel, der Film 27 Mal transportiert und'der Verschluss 27 Mal ausgelöst werden, da dieser bei jedem Transport gespannt wird und ohne Auslösen ein Weiterschalten nicht möglich ist. Bis der Film restlos belichtet ist, wird also-bei einmaligem Filmwechsel-der Verschluß 27 + 36 = 63 Mal gespannt und entspannt. Bei öfterem Filmwechsel wird der Verschluss drei-oder viermal mehr beansprucht als ohne Filmwechsel nötig wäre. Mängel infolge Verschleisses werden deshalb früher eintreten.
  • Ein weiterer Nachteil ist, dass bei diesem Einspulen das Aufsetzen des Objektivdeckels leicht vergessen wird, wodurch die zuerst gemachten Aufnahmen infolge Doppelbelichtung unbrauchbar werden.
  • Nachteilig ist auch, dass durch das Auslösenddes Verschlusaes der Staus des Spannens unterbrochen wird ; es ist deshalb viel' mehr Zeit erforderlich als zum Spannen allein.
  • Es sind auch Kameras bekannt, die einen Filmweohsel dadurch gestatten, daae der Film in eine zweite Kassette in.der Kamera gespult wird. Beim Übergang auf eine andere Filmsorte werden beide Kassetten aus der Kamera genommen und durch andere ersetzt.
  • Das FilmstUck, das zwischen den beiden Kassetten auf dem Bildfenster der Kamera liegt, muss dabei geopfert werden, da es beim Wechsel Licht erhält. Meist ist dies Film für drei, oft auch für -..'" vier Aufnahmen, der bierbei unbrauchbar wird. Wenn vergessen wurde, durch eine Leerbelichtung die zuletzt gemachte Aufnahme in die Kassette zu schalten, dann ist auch diese durch Lichteinwirkung verdorben. Infolge des unverhältnismässig hohen Pilmverlustes wird, besonders bei dem teuren Farbfilm, ein Filmwechsel nach dieser sogenannten Zweikassetten-Methode nur äusserat ungern durchgeführt.
  • Da es für viele Fotografen aus naheliegenden Gründen nicht möglich ist, für mehrere Filmsorten mehrere, gleich hochwertige und deshalb auch teure Kameras mit sich zu führen, ergibt sich die Notwendigkeit, eine Kamera so zu gestalten, dass ein rascher und sicherer Filmwechsel ohne Filmverlust und ohne unnötigen Verschleiss des Verschlusses durchführbar ist.
  • Dies ist das Ziel der vorliegenden Erfindung. Erreicht wird es erfindungsgemass dadurch, dass in die Kamera eine Vorrichtung eingebaut wird, die es gestattet, die zwangsläufige Kupplung zwischen Filmtransport und Verschlussaufzug wahlweise aufzuheben. Damit nach erfolgtem Einspulen des teilweise belichteten Films nicht vergessen werden kann, die Vorrichtung wieder abzuschalten, ist eine gleichzeitige Blockierung des Auslöseknopfes vorgesehen. Xusserdem sieht die Erfindung eine Bildzähluhr vor, die nicht in Abhängigkeit vom Verschluss oder vom Kameraauslöser, sondern nur in Abhängigkeit von der Drehung der Filmtransportrolle arbeitet. Solche Bildzähluhren sind bereits bekannt.
  • Besonders zweckmäßig lässt sich die vorliegende Erfindung verwirklichen, wenn die zur Riickspulung des Films an sich schon vorhandenen Organe, erfindungsgemäss umgestaltet, in einer anderen Funktionsstellung das Einspulen eines Films ohne Verschlussaufzug gestatten.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, die nicht bindend ist, ist in der Zeichnung dargestellt. Ea zeigen : Fig. 1 in Seitenansicht eine fotografische Kamera im Schnitt Fig. 2 Auslöser, Sperrfeder und Schalthebel von der Kameraseite gesehen Fig. 3-5 die zur Erläuterung wichtigen Organe in drei verschiedenen Funktionsstellungen.
  • Im Kameragehäuse 1 ist die geteilte Getriebewelle 2 drehbar gelagert. Sie trägt auf ihrem Teil 2a das Zahnrad 3 und auf ihrem Teil 2b das Zahnrad 4 und verbindet das Aufzugsgetriebe 5 mit dem (nicht dargestellten) Verschluss. Die Hülse 6, an deren oberem Ende die Platte 6a angeformt ist, umschliesst die Teile 2a und 2b der Getriebewelle 2 und ist durch die Stiftschlitzführungen 7,' 8, und 9,10 so mit ihnen verbunden, dass sie koaxial beweglich at. Sie steht unter der Wirkung der Druckfeder 11, die das Bestreben hat, die Hülse 6 nach oben zu drücken. Der Schlitz 10 am unteren Ende der Hülse 6 ist einseitig offen, sodass der Stift 9 in bestimmten Funktionsstellungen aus dem Bereich der Hülse 6 treten kann. Getriebewelle 2 und Hülse 6 werden von der Filmtransportrolle 12 umschlossen, die auf beiden drehbar ist. An ihrem oberen Lager befindet sich der Ausbruch 13, in den der Bolzen 14 der Hülse 6 eintreten kann.
  • Die" : zelle 15 ist im Kameragehäuse 1 drehbar gelagert und ragt an der Kameravorderseite aus diesem heraus. Mit ihr starr verbunden ist der Schalthebel 16, der die wahlweise Verstellung der Welle 15 ermöglicht. Ebenfalls in starrer Verbindung mit der Welle 15 sind die Nocken 17 und 18. Die Nocke 17 ist in Form und Länge so bemessen, dass sie in einer bestimmten Stellung dergestalt auf die Sperrfeder 19 einwirken kann, dass sie dieselbe unter den Kameraauslöser 20 drückt (Fig. 2).
  • Die in den Bereich der Platte 6a ragende Nocke 18 ist so ausgebildet, dase sie, jeweils um 90 Grad versetzt, drei verschieden hohe Stufen aufweist. Sie begrenzt die Höhenstellung der durch die Feder 11 hochgedrückten Hülse 6 (Fig. 3-5).
  • Die Bildzähluhr 21 steht lurch Zahnräder direkt mit dem Aufzugsgetriebe 5 und dadurch mit der Filmtransportrolle 12 in
    -- liu"3. r*, 11--lrungsformg bei der
    Verbindung. Eine besonders vorteil'. fte Ausfhrunsstorm, bei der
    die Bildzähluhr durch Herausnahme der Filmaufwickelspule automatisch auf die Nullstellung zurückspringt und von aussen nicht beeinflunst werden kann, ist bereits bekannt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung sei im folgenden er-
    läutern
    Wird der Schalthebel 16 in die Stellung R = Rückspulen gebracht (Fig. 3), dann drückt die Nocke 18 die Hülse 6 so weit nach unten, dass der Bolzen 14 aus dem Ausbruch 13 tritt und die Filmtransportrolle 12 freigibt. Der Film kann zurückgespult werden.
  • Steht der Schalthebel 16 senkrecht nach oben (Fig. 4), dann drückt die Feder 11 die Hülse 6 mit ihrer Platte 6a an die. halbhohe Stufe der Nocke 18. Wird in dieser Mittelstellung durch Betätigen des Transporthebels 22 das Aufzugsgetriebe 5 gedreht, dann überträgt sich die Drehbewegung über das Zahnrad 3 auf den Getriebewellenteil 2a. Da dieser durch die Stift-Schlitzführung 7, 8 mit der Hülse 6 verbunden ist, dreht sich diese mit und nimmt mittels der Stift-Schlitzführung 9, 10 ihrerseits den Getriebewellenteil 2b mit dem Zahnrad 4 mit, wodurch der Verschluss aufgezogen wird. Der Bolzen 14 steht im Ausbruch 13, dadurch wird die Filmtransportrolle 12 ebenfalls mitgedreht. In dieser Aufnahnestellung wird von der Bildzähluhr jede getätigte
    Aufnahme gezählt.
  • Wird nun derSchalthebel 16 in die erfindungsgemässe Stellung E (Einspulen) gebracht (Fig. 5), dann drückt die Feder 11 die Hülse 6 mit ihrer Platte 6a an die niederste Stufe der Nocke 18. Der Bolzen 14 steht noch im Ausbruch 13, wird also bei einer Drehbewegung die Filmtransportrolle 12 mitnehmen. Der Stift 9 dagegen ist aus dem Schlitz 10 getreten, sodass der Getriebewellenteil 2b mit dem Zahnrad 4 und dadurch der Verschluss nicht mitgei. dreht werden. Die Kupplung Filmtransport-Verschlussaufzug ist so-
    mit aufgehoben. Gleichzeitig drückt die Nocke 17 die Sperrfeder 19
    w
    so unter den Kameraausläser 20, dass dieser blockiert ist. Die Bildzähluhr 21 rerietriert jede transportiert Aufnahme.
    Ein Filmwechsel mit einer erfindungsgemäss ausgeführten
    Kamera sei kurz beschrieben :. Der in der Kamera befindliche Film wird in der bekannten Art zurückgespult und herausgenommen. Nach Umlegen des Schalthebels 16 auf E (Einspulen) wird der teilweise belichtete andere Film eingelegt und dann der Transporthebel 22
    so oft betätigt, bis die Bildzähluhr 21 die Zahl der Aufnahmen an-
    t>
    zeigt, die auf dem Film schon belichtet wurden. Nach Umschalten des Hebels 16 in die Aufnahmestellung (Fig. 4) wird mit einer weiteren Betätigung des Transporthebels 22 der Film noch eine Länge transportiert und gleichzeitig der Verschluss gespannt.
  • Der in dieser Stellung freie Auslöser 20 kann niedergedrückt werden. Der Objektivdeckel war zum Einspulen nicht erforderlich, ein Abnehmen desselben kann deshalb auch nicht vergessen werden.
    "Då8vorbeBchriebene AusfUhrungsbeispiel ist anband einer
    bestimmten Kamerakonstruktion, die einen Schlitzverschluss aufweist, beschrieben. Die Erfindung ist aber nicht auf diese Konstruktion beschränkt, sondern kann auch auf andere Kamerakonetruktionen mit gekuppeltem Filmtransport und Verschlussaufzug angewandt werden. Dabei ist es gleichgültig, ob ein Schlitzverschluss oder Zentralverschluss oder ein anderen benützt wird. Statt des Hebels an der Vorderseite der Kamera können ein dreh-oder eindrückbarer Knopf, eih Schieber oder ähnliche im Sinne der Erfindung wirkende Mittel verwendet werden. Ebenso kann das Schaltorgan auch an einer anderen Stelle liegen. StattanderVorderaeite kann es auch nach oben oder unten oder seitlich oder an der Rückt seite der Kamera angebracht sein, wenn nur der Hauptgedanke der Erfindung, ein wahlweises Ausschalten der Kupplung von Filmtransport und Vernchlussaufzug zu ermöglichen, befolgt wird.

Claims (5)

  1. A n B p r ü ehe 1. Kleinbildkamera mit gekuppeltem Filmtransport und Verschlussaufzug, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (2, 9, 10, 17, 18, 19), die es gestattet, zum Zwecke deq Einspulens eines teilweise belichteten Filmes die Kupplung zwischen Filmtransport und Verschlussaufzug wahlweise aufzuheben und die gleichzeitig den Kameraauslöser (20) sperrt, während die Bildzähluhr nur in Abhängigkeit von der Filmtransportrolle (12) arbeitet.
  2. 2. Kleinbildkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Ausschalten der Kupplung an die zum Rückspulen des Filmes bestimmten Organe angebaut ist.
  3. 3. Kleinbildkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Ausschalten der Kupplung von Filmtransport und Verschlussaufzug auf den Kameraauslöser wirkt.
  4. 4. Kleinbildkamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera eine Bezeichnung trägt, welche die Funktionsstellung"Einspulen"bezeichnet.
  5. 5. Kleinbildkamera nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Ausschalten des Verschlussaufzuges gleichzeitig als Sicherung der Kamera gegen unbeabsichtigtes Auslösen beim Transport dient.
DEK22031U 1956-03-10 1956-03-10 Kleinbildkamera. Expired DE1760099U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK22031U DE1760099U (de) 1956-03-10 1956-03-10 Kleinbildkamera.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK22031U DE1760099U (de) 1956-03-10 1956-03-10 Kleinbildkamera.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1760099U true DE1760099U (de) 1958-01-16

Family

ID=32786316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK22031U Expired DE1760099U (de) 1956-03-10 1956-03-10 Kleinbildkamera.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1760099U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2560108C2 (de) Schlitzverschluß für eine fotografische Kamera
DE1760099U (de) Kleinbildkamera.
DE619811C (de) Rollfilmkamera mit eingebauter Einstellsucherkammer
DE658467C (de) Kamera fuer farbenphotographische Momentaufnahmen
DE2905248C2 (de) Einstellvorrichtung in einer fotografischen Kamera
DE636371C (de) Kinematographischer Aufnahmeapparat
DE649303C (de) Photographischer Schieberschlitzverschluss
DE2351326C3 (de) Photographischer Verschluß mit Lichtschutzmitteln
DE973154C (de) Zentralverschlussanordnung in einaeugigen Reflexkameras
DE568055C (de) Photographische Stereo-Kamera
DE661992C (de) Stereorollfilmkamera
AT210257B (de) Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungs-Regelung bzw. - Einstellung
AT218848B (de) Zweifilmkamera
DE155176C (de)
AT208703B (de) Photographische Kamera mit Objektivverschluß und im Kameragehäuse angeordnetem Verschlußgetriebe
DE19744442A1 (de) Kamera mit Einbelichtungsvorrichtung
DE1931785U (de) Laufbildkamera.
DE1280050B (de) Anzeigevorrichtung fuer das Vorhandensein oder Fehlen von noch unbelichtetem Film inLaufbildkameras
DE2302895A1 (de) Abnehmbares filmaufnahmemagazin und zugeordneter kameravorsatz
DE1135282B (de) Zweifilm-Kamera
DE2350043B2 (de) Spiegelreflexkamera, insbesondere für Kleinstbildformat
DE1063455B (de) Kleinstbild-Kamera fuer Stereo- oder Einzelaufnahmen
DE2361108A1 (de) Photographischer apparat
DE4221992A1 (de) Flache kamera
DE19617766A1 (de) Fotografische Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorrichtung