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DE1760068C3 - Vorrichtung zum lichtelektrischer! Abtasten von Strickwaren bei der Herstellung in Rundstrickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum lichtelektrischer! Abtasten von Strickwaren bei der Herstellung in Rundstrickmaschinen

Info

Publication number
DE1760068C3
DE1760068C3 DE19681760068 DE1760068A DE1760068C3 DE 1760068 C3 DE1760068 C3 DE 1760068C3 DE 19681760068 DE19681760068 DE 19681760068 DE 1760068 A DE1760068 A DE 1760068A DE 1760068 C3 DE1760068 C3 DE 1760068C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circular knitting
scanning
knitting machines
knitting
photoelectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681760068
Other languages
English (en)
Other versions
DE1760068A1 (de
DE1760068B2 (de
Inventor
Karl Olov Halmstad; Linden Johannes Emanuel Sjömarken; Motin (Schweden)
Original Assignee
Motin & Co. Ab, Halmstad (Schweden)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motin & Co. Ab, Halmstad (Schweden) filed Critical Motin & Co. Ab, Halmstad (Schweden)
Publication of DE1760068A1 publication Critical patent/DE1760068A1/de
Publication of DE1760068B2 publication Critical patent/DE1760068B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1760068C3 publication Critical patent/DE1760068C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lieht-Clektrisehen Abtasten von Strickwaren bei deren Her-Stellung in Rundstrickmaschinen, insbesondere in Rechts-Rechts- bzw. Interlock-Rundstrickmuschinen, bestehend aus Photozellen, die von einer lichtquelle Über hinter den Maschen nahe den Strickstellen befindliche Reflekiionsflächen beleuchtet werden, und aus einer Verstärkerschaltung, die bei Änderung des empfangenen Lichtwertes ein Signal zum Abschalten der Antriebsquelle der Maschine liefert.
Die lichtelektrische Warenkontrolle kann auf zwei Wegen erfolgen:
— Kontrolle des Warenstückes nach dem Stricken Und vor dem Warenabzug.
— Kontrolle der Maschen wahrend des Strickens iuf den Nadeln.
Erfolgt die Warenkontrolle gemäß dem ersten Weg. t^ie es beispielsweise aus der DT-PS 8 23 7b9 bekannt Ist, dann kann ein Fehler erst geraume Zeit nach dem Stricken entdeckt werden. Dies bedeutet, daß lange Strecken der hergestellten Ware ausgeschieden werden müssen. Beim Herstellen dickerer Strickware hat fcich obendrein erwiesen, daß der Maschenausfall auf der Rückseite der Ware nicht von der Fehlerabiastvortichtung abgefühlt werden konnte.
Eine Warenkontrolle gemäß dem zweiten Weg wurde bereits in der Zeitschrift »Wirkerei- und .Strickereitechnik« Oktober 1%4, S. 478 bis 482 beschrieben. Aus der genannten Literaturstelle ist es zwar bekannt, die lichtelektrische Abtastung der Strickwaren dort vorzunehmen, wo die Maschen gebildet werden; der beschriebene Vorschlag ist jedoch nur theoretisch und !licht praktisch durchführbar. Der Grund hierfür ist «urin zu sehen, daß es nicht möglich ist, die Nadeln, wie In dem Aufsatz vorgeschlagen, als reflektierende llä-Che zu benutzen. Die Zylinderform der Nadeln gibt tine allzu kleine Reflektionsfläche, um einen annehmbaren Impuls bei Fortfall einer Masche zu erhalten. Der Grundrausch der Fehlerabtastvorrichtung wird durch die kleine und unebene Reflektionsfläche der Nadeln und Platinen so hoch, daß Änderungen im Wert der Rückstrahlung beim Vorkommen eines Fehlers an der Ware so klein werden, daß diese praktisch nicht ausgewertet werden können. Außerdem befindet sich der um die Nadel geführte Faden während des Strickens nicht exakt an derselben Stelle, was ebenfalls da/u beiträgt, das richtige Abtasten zu erschweren. Falls mit tier bekannten Fehlerabtastvorrichtung jemals brauchbare Ergebnisse erzieh werden sollten, so dürfte hier/u jedenfalls ein beträchtlicher Schaltungsaufwand erforderlich sein, wodurch die bekannte Vorrichtung unwirtschaftlich wird.
Ausgehend von dem beschriebenen Stand der Technik ist die durch die Erfindung zu lösende Aufgabe darin zu sehen, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ohne übermäßigen Schaltungsautwand ein klares Erkennen von Strickfehlern unmitiel-
ic bar bei deren Entstehung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Bauart die Reflektionsflächen die der Stnckzone zugewandten Endflächen der Nadelbetten sind.
Von den Endflächen der Nadelbetten erhält nun beim Stricken ordnungsgemäßer Ware eine gleichmäßige Rückstrahlung, während beim Stricken einer IcIiierhaften Ware eine Veränderung des Wertes der Rückstrahlung leicht festzustellen ist. Diese Verändc-
rung, die sowohl auf Grund einer Änderung der Faden-.-,\innung als auch auf Grund des Fortfalls einer Mu :.'.he auftreten kann, bringt in bekannter Weise die Maschine zum Stillstehen. Mit der erfindungsgeniäßen Vorrichtung werden sämtliche Maschen direkt an dein Platz abgetastet, wo sie gebildet werden. Auch bei dikkcren Gestricken werden die Maschen für die Besichtigung zugänglich, weil sie ja an der Siriekstelle offenliegen und es demzufolge möglich wird, eventuelle Fehler am Platze der Maschenbildung zu entdecken. Auch is man beim Abtasten der Ware nicht von der Farbe des Fadenmaterials abhängig, sondern man kann unbehindert mit verschiedenfarbigen Fäden arbeiten.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung verdeutlicht. Es zeigt
F i g. 1 einen lotrechten Teilschnitt einer einen Nadelzylinder und eine Rippscheibe umfassenden Rundstrickmaschine, die mit einer erfindungsgemäßen Ao tasivorrichiung versehen ist.
F i g. 2 eine Seitenansicht der Abtastvorrichtung.
1: i g. 3 eine Ansicht der Abtastvorrichtung von F i g. 2 von der Außenseite der Maschine aus gesehen.
F i g. 4 eine Ansicht einer Strick/one an der Maschine.
F i g. 5 eine Ansicht richtig von den Nadeln erfaßter Fäden,
F i g. b eine Ansicht bei Maschenausfall auf der Rückseite der gestrickten Ware.
F i g. 7 eine Ansicht bei Maschenausl.ill an der Vorderseite der Ware,
I- i g. 8 eine Darstellung des .Strahlenganges während des Ahiastens t"xl
F i g. 4 ein Blockschema der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die in Fig. I dargestellte Rundstrickmaschine weist einen Nadelzylinder 1, eine Rippscheibe 2 und einen Ringspalt 4 zwischen diesen beiden Feilen, durch den die fertiggestrickte Ware 3 nach unten abgeführt wird, auf. Die Nadeln 5 des Nadelzylinders 1 arbeiten lotrecht in Schlitzen 6 und die Nadeln 7 der Rippscheibe 2 arbeiten waagerecht in Schlitzen 8.
An dem Gestell 9 der Sirickmaschine ist eine Konsole 11 mittels Schrauben 10 befestigt, an deren oberem Ende das eine Ende eines Hallearmes Π mittels Befestigungsbolzcn 12 so angeordnet ist. daß dieser Halte
<>5 arm Π verschiedene Neigungslagcn einnehmen kann. Λ11 dem entgegengesetzten Ende des Hahcarmes Π isi mittels eines Befestigiingsholzens 14 eine zur Aufnahme einer lampe Ib dienende Haltehulse 15 befestigt.
welche Lampe 16 Sirahlenbünde! 17, 18 trcL'en stark abgegrenzte Flächen 19 bzw. 20 au! die einen 40 miieinander bildenden peripheriellen Endflächen 21 ;.ndT> des Nadel/ylinders 1 und der Rippscheibe 2 richiet"/^ beiden Seiten der Hahehülse IS sind durch fioU~n ?] ■■ 24 befestigte Haltehülsen 2^ bzw. 26 für |e eine Photo"-' zelle 27, 28 angeordnet. Die HaltehüNen 15. 25 und 26 Sind so einstellbar, daß sie nut den Fn('!ku hen 21 22 einen vorherbestimmten Winkel bilden. Die Lan-srich" lung der Hülse 15 sollte /iisainiiien mit der Umlaut- ic richtung des Nadelzylinder 1 einen spitzen Winke! bilden.
Die gesamte Abtastvorrichtung ist /u einer ein/i^e" Einheit zusammengestellt. Sie wird durch em mit einem Steckkontakt versehenes Kabel an einen korn, eniioncilen Verstärker 29 (F : g.9) angeschlossen. !3er Verstärker 29 ist über einen Schmitt-Trigger JO. einen |-'!in-Flop-Schalter 31 und einen weiteren Verstärker 32 an tin Relais 33 zum Abschalten ües Antriebsmotor 34 der Strickmaschine und zur i-.rteilung eines Signals in einer Indiziereinrichtung 35 angeschlossen. l-cVner im ein an das Stromnetz angeschlossener Spannung-.!,:!-. lisator 36 vorgesehen.
Wenn die Strahlenbündel 17. 18 \on den bi.mkcn Endflächen 21, 22 an den I lachen 19 und 21) (I 1 ■,< >>) ?> zurückstrahlen und daraufhin die beiden PhotozeNen 27, 28 treffen, entsteht ein Stromimpuls, vier an den Verstarker 29 gelangt, wodurch dessen A,:seifekt linden Schmitt-Trigger 30 abnimmt. Die Si: ■ imimpuke verursachen ein Abschalten des Antriebsnioiors 34 und einen Stillstand der Strickmaschine.
Diese Wirkung wird zum Abtasten der Maschen 41. 42 an der Strickstelle gemäß F ig .4 bis 7 angewandt. Wenn nämlich der in F 1 g. 5 veranschaulichte Faden verlauf richtig ist, so entstehen keine \ ei stärkten v, Stromiripulse durch die Photozellen 27. 28. wen die Strahlenbündel 17, 18 ve η den Endflächen 21. 22 des NaucL'\imders 1 und der Rippscheibe 2 hinter die gebildeten Maschen 41, 42 flicht zurückgeworlen werden. Sollte jedoch, wie beispielsweise in F i g. b veranschau-1-, .K- I. . . J. , M.. .t ι -τ- :.. j . n :„ „ t. :l λ u . .u .: j: ..
■^1" Di. UiL MüULI / 111 UL'I I\ILJUiL lieiLiC Z- L1LIl. llüUlt; ι oder sogar abgebrochen sein und dadurch die ihr zugeordnete Masche 41 nicht aufnehmen können, wird die !lache 20 freigelegt. Dies hat zur felge, daß d^ Phütozelle 28 stärker beleuchtet wird und demzufolge einen Stromimpuls abgibt, der gemäß oben ein Abschalten des Antriebsmotors 34 und somit einen SnIisland der Strickmaschine bewirkt.
Falls wie gemäß I 1 g. 7 die Nadel 5 beschädigt ode. abgebrochen ist. \ermag die Nadel 5' nicht die M.isih·.. 42 /w halten. Die Flache 19 des Nadeiz\ Imders 1 duck: vor der Nadel 5' wird dann völlig freigelegt. Dies hat zur Folge, daß die Photo/eile 27 stärker beleuchte! wird und demzufolge einen Stromimpuls erteilt. Auch ff! (iicse.'t! YaW g/erä! die .Maschine in .Sii'lsranJ. Gleichzeitig gibt die Indiziereinrichtung 35 ein r.ptis. hes oder akusiKches Signal ah.
Manchmal wünscht man an die Strickware 3 emc:! Bund anziiviricke·-.. cnil.in-: svelchem die Wa! e 3 mci" ■'■''!'.ι I enigstricken derselben asifüesciinitteti wird. Is klimmt außerdem vor daß die Musterungen in Ac. Sinckw.ire i !inte' Aiisscliließung einei oder me!-irei'er Nadeln 5. 7 im Vidclz\hndcr 1 erfolgen. Damit die Strickmaschine bei solchen >'Maschenaiislällcn" HkHi in Süilsiand verseizi wild. niulA man entweder die l.ndlliiclien 21. 22 an der beireifenden Stelle (odei den betrelfenden Stellen) an dem Nadelzylinder 1 überdecke;· oder einen Mik'oschaltcr anbringen, der die Impulse Mm den Photozelien 27 28 unterbrich:, wenn in den; obenerwähnten Fail en; '.'rwiinschier Reile\ erhalten Vv Uli
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    ; Vorrichtung zum lichtelektrischen Abtasten von Strickwaren bei deren Herstellung in Rundstrickmaschinen, insbesondere in Rechts-Rechts- bzw. Inlerlock-Rundstrickmaschinen, bestehend aus Photofellen, die von einer Lichtquelle über hinter den Waschen nahe den Strickstellen befindliche Reflektionsfiächen beleuchtet werden, und aus einer Verfjärkerschaltung, die bei Änderung des empfangeilen Lichtwertes ein Signal zum Abschalten der An-Iriebsqueile der Maschine liefert, dadurch gekennzeichnet, daß die Refiektionsflüchen die der Strickzone zugewandten Endflächen (21. 22) der Nadelbetten (Nadelzylinder 1, Rippscheibe 2) sind.
DE19681760068 1967-05-11 1968-03-29 Vorrichtung zum lichtelektrischer! Abtasten von Strickwaren bei der Herstellung in Rundstrickmaschinen Expired DE1760068C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE658967 1967-05-11
SE658967 1967-05-11

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1760068A1 DE1760068A1 (de) 1971-04-22
DE1760068B2 DE1760068B2 (de) 1975-06-19
DE1760068C3 true DE1760068C3 (de) 1976-01-29

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