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DE1759793C - Zweigeschossiges Gebäude mit min destens einer Außenwand und zwei Querwan den und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Zweigeschossiges Gebäude mit min destens einer Außenwand und zwei Querwan den und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1759793C
DE1759793C DE1759793C DE 1759793 C DE1759793 C DE 1759793C DE 1759793 C DE1759793 C DE 1759793C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
post
story building
building according
transverse walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John Edward Sampson East Preston Sussex Glover (Großbritannien)
Original Assignee
Drury Design Service Ltd , Worthing, Sussex (Großbritannien)
Publication date

Links

Description

Die l'ifindung betrifft ein zweigeschossiges Gebäude, this mindestens eine Außenwand aufweist, an die mindestens zwei benachbarte Querwände, die innere oder äußere Querwände sein können, angrenzen und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Ein Nachteil der meisten industriell hergestellten Wohngebäude dieser Art ist, daß es während der Bauarbeiten notwendig ist, zeitweise Verstrebungen anzubringen, um vorgefertigte, vertikale Wände, Wandlcile od. dgl. während der Bauarbeiten in der vorgesehenen Stellung zu halten. Diese Streben behindern jedoch die Bauarbeiten im Gebäudeinneren sowie die Fahrwege von dem Baustofftransport dienenden Förderwagen od. dgl. und verlangsamen somit den Baufortschritt.
Ferner ist es bei der konventionellen Errichtung von Gebäuden dieser Art üblich, die Umfassungswände d-.s G-'bäudes in einer frühen Baustufe zu errichten, was den Nachteil hat, daß der Zugang zu dem Gebäude und die Bewegung zwischen den Räumen nur durch Türöffnungen in den Wänden möglich ist, wodurch das Fahren von Schubkarren od. dgl. sowie das Transportieren von Bauteilen behindert und verlangsamt und so ebenfalls der Fortschritt der Bauarbeiten verzögert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gebäude der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß eine unbehinderte Zugänglichkeit für den Einbau der Bauteile und den Transport der Baustoffe im Gebäiideinneren gewährleistet ist. Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die Außenwand in L >!ie des oberen Geschosses zwischen den Querwänden auf mindestens einem Teil der Höhe ties Geschosses einen wirgefertigten Träger aufweist, tier an jedem Ende im Bereich der "toßslelle zwischen einer Querwand und der Außenwand mit einem !'foM'-'ii \erkiiKlen ist, der in meiner lotrechten Stellung durch Befestigung an dem lotrechten Rand der Querwand gehalten ist.
Diese Gebiiudeausbildung ermöglicht es, insbesondere während der Errichtung, die vorderen und rückwärtigen Außenwände — mit Ausnahme des Trägers — erst in einer späten Bauphasc zu errichten, ohne daß als Ersatz für sie Verstrebungen und Abstützungen tier bereits errichteten Gebäudeteile erforderlich wer'Jen. Hierdurch werden Baukosten eingespart, die Herstclluim vereinfacht und die Bauarbeiten erheblich erleichtert.
Bevorzugt ist der Träger im Verhältnis zu seiner Höhe dünn.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Pfosten Betonpfosten sind, und daß der vorgefertigte Träger von Gewindebolzen getragen ist, die aus den Pfosten herausragen.
Der vorgefertigte Träger kann eine Rahmenkonstruktion, vorzugsweise Holzrahmenkonstruktion sein, an dessen lotrechten Rändern Metallplatten befestigt sind, welche von den Gewindebolzen der Pfosten getragen sind.
Die Querwände können massive Blöcke, vorzugsweise Betonblöcke sein, in denen Gewindelöchcr vorgesehen, vorzugsweise eingegossen sind, in die Bolzen einschraubbar sind, die mit Längslöchern in den Pfosten im Eingriff stehen.
Die Erfindung betrifft weiter ein Herstellungsverfahren für solche Oebäudc, das darin besteht, daß jede Querwand mindestens an dem lotrechten Rand, der an die Außenwand angrenzt, bis zur Höhe des unteren Geschosses errichtet, ein Pfosten an dem lotrechten Rand jeder Querwand angeordnet und in lotrechter Stellung an dem Rand der Querwand befestigt und ein Träger in Höhe des oberen Geschosses an den Pfosten starr befestigt wird, worauf die Querwände des oberen Geschosses aufgebaut werden. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß für die Abf.tiii/iing der im Zuge des Baufortschritts zu errichtenden Gebäudeteile jeweils die zuvor errichteten
ίο Teile der, Gebäudes ausgenutzt werden, so daß die Gebäudestabilität in allen Bauabschnitten bei unbehinderter Zugänglichkeit des Gebäudes gewährleistet ist.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel des Gebäude nach der Erfindung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht von vier im Bau befindlichen, zweigeschossigen Reihenhäusern in unterschiedlichen Bauphasen,
in F i g. 2 eine schematische Vorderansicht eines Ausschnittes aus einem der in Fig. 1 dargestellten Reihenhäuser,
F i g. 3 a bis 3 f geschnittene, ausschnittsweise Draufsichten auf die Enden unterschiedlicher Querwände, und
F i g. 4 eine schaubildliche Ansicht eines Ausschnittes der Gebäudekonstruktion, nämlich die Verbindung von zwei Trägern mit einer Zwischenmauer. In Fig. 1 sind vier zweigeschossige Reihenhäuser während ihrer Erstellung in unterschiedlichen Bauphasen dargestellt; selbstverständlich können auch alle Reihenhäuser gleichzeitig in gleichen Bauphaser errichtet werden, anstatt, wie in F i g. 1 gezeigt, in aufeinanderfolgenden Bauphasen.
In der ersten Bauphase werden die Querwände i unabhängig davon, ob es sich um Außenwände odei um Zvischenwände handelt, bis zu einer Höhe errichtet, in welcher auf sie die Dielenbalken 2 des ersten Stockwerkes aufgesetzt werden können. In die Enden der Querwände werden hierbei Blöcke 3 au; Beton mit eingebaut, die an die Außenwände angrenzen, wobei die Blöcke 3 Gewindelöcher 4 auf weisen, in welche Bolzen 5 durch Einschrauben befestigt werden können, wobei jeder Bolzen 5 durch einen Pfosten 6 aus Beton in der aus den F i g. 3 ι bis 3 c ersichtlichen Weise hindurchgreift und ar diesen Pfosten sein kopfseitiges Widerlager hat. Aus den F i g. 3 a bis 3 c ist auch ersichtlich, daß be unterschiedlichen dicken Querwänden Pfosten gleich großen Querschnittes vorgesehen werden können wobei der unterschiedlichen Dicke der Querwand« uurch unterschiedliche lange Gewindebolzen 1 Rechnung getragen wird.
In der zweiten Bauphase werden die Pfosten <
hochkant in der aus F i g. 1 ersichtlichen Weise auf gestellt und mit den Blöcken 3 mittels der Bolzen! fest verbunden und hierdurch in inrer vertikaler Stellung gehalten.
Während der darauffolgenden Bauphase werdet vorgefertigte Träger 7 an den Seiten der benachbartei Pfosten 6 mittels der Gewindebolzen 8, die in du Pfosten 6 eingegossen sind, befestigt, wobei diesi Bolzen 8 in Schlitze von ebenen Metallplatten 9 de Träger 7 eingreifen (F i g. 4) und mit diesen Plattet
mittels Muttern 10 starr verbunden werden.
Der Träger 7 kann in die Gewindebolzen 8 einge hängt werden, ohne daß es erforderlich ist, irgend welche Stutzvorrichtungen od. dgl. für den Trage
vorzusehen, während die Mullein 10 angezogen werden. Der Träger 7 wirkt als ein Bindeglied zwischen den benachbarten Querwänden 1 und verhindert, daß sie, beispielsweise durch Winddruck, umgeworfen weiden können. Nach Beendigung dieser Hauphase sind die vorderen und rückwärtigen Außenwände — mit Ausnahme der Träger 7 — noch nicht errichtet.
Während dei vierten Bauphase werden die Dielenboden 2 in ihre vorgesehene Stellung gebracht und können dann als Plattform verwendet werden, von welcher aus die Querwände bis zu der Höhe der Dachtraufe weiter aufgebaut werden, während in der dann darauffolgenden Bauphase zusammengesetzte Fenstergerüste des ersten Stockwerkes oberhalb des Trägers 7 errichtet werden.
Während der vorstehend beschriebenen Bauphasen ist das gesamte Erdgeschoß frei für das Einbringen von Material in das betreffende Gebäude, und zwar entlang der gesamten Front- und Rückseite, so daß die Entstehung von schmalen, durch den Baustofftransport hervorgerufenen Schhmmpraden verhindert wird, wie sie beim Erstellen von Gebäuden auftreten, bei denen nur ein oder zwei enge Türeingänge während der Gebäudeerrichtung in den Gebäudeinnenraum führen.
Die Träger 7 können aus einer Tafel, Platte, Blechplatte, Rahmenkonstruktion od. dgl. oder aus einer Kombination derartiger Konstruktionsteile bestehen.
Die Querwände werden durch die Träger 7 während des Fortschreitens der Bauarbeiten ausreichend stabilisiert, so daß die Querwände ohne besondere Abstützungen errichtet werden können. Die Fig. 3a bis 3f zeigen, wie die bis zu der Höhe der Dachtraufen reichenden Pfosten 6 mit den Blöcken 3 der Querwände 1 und den Trägern verbunden sind.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Zweigeschossiges Gebäude, das mindestens eine Außenwand aufweist, an die mindestens zwei benachbarte Querwände, die innere oder äußere Querwände sein können, angrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand in Höhe des oberen Geschosses zwischen den Quer wänden (1) auf mindestens einem Teil tier lloln des Geschosses einen vorgefertigten TrägiM (7 aufweist, der an jedem Ende im Bereich de: Stoß stelle zwischen einer Querwand und dei Außen wand mit einem Pfosten (6) verbunden ist, dei in seiner lotrechten Stellung durch Befestigung an dem lotrechten Rand der Querwand gehalten ist.
2. Zweigeschossiges Gebäude nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7) in; Verhältnis zu seiner Höhe dünn ist.
3. Zweigeschossiges Gebäude nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diu Pfosten (6) Betonpfosten sind und daß der vorgefertigte Träger (7) von Gewindebolzen (8) getragen ist, die aus den Pfosten (6) herausragen.
4. Zweigeschossiges Gebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgefertigte Träger (7) eine Rahmenkonstruktion, vorzugsweise eine Holztchmenkonstruktion ist, an dessen lotrechten Rändern Metallplatten (9) befestigt sind, welche von den Gewindebolzen (8) uer Pfosten (6) getragen sind.
5. Zweigeschossiges Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände (1) massive Blöcke (3), vorzugsweise Betonblöcke sind, in denen Gewindelöcher (4) vorgesehen, vorzugsweise eingegossen sind, in die Bolzen (S) einschraubbar sind, die mit Längslöchern in den Pfosten (6) im Eingriff stehen.
6. Verfahren zur Herstellung eines zweigeschossigen Gebäudes nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Querwand mindestens an dem lotrechten Rand, der an die Außenwand angrenzt, bis zur Höhe des unteren Geschosses errichtet, ein Pfosten an dem lotrechten Rand jeder Querwand angeordnet und in lotrechter Stellung an dem Rand der Querwand befestigt und ein Träger in Höhe des oberen Geschosses an den Pfosten starr befestigt wird, worauf die Quenvändc des oberen Geschosses aufgebaut werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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