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DE175978C - - Google Patents

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Publication number
DE175978C
DE175978C DENDAT175978D DE175978DA DE175978C DE 175978 C DE175978 C DE 175978C DE NDAT175978 D DENDAT175978 D DE NDAT175978D DE 175978D A DE175978D A DE 175978DA DE 175978 C DE175978 C DE 175978C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
containers
valve
container
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT175978D
Other languages
English (en)
Publication of DE175978C publication Critical patent/DE175978C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/14Control of attitude or depth
    • B63G8/22Adjustment of buoyancy by water ballasting; Emptying equipment for ballast tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung der Schwimmfähigkeit von Unterseeboten unter Verwendung einer Anzahl untereinander in Verbindung stehender Behälter, welche durch beliebig regelbare Rohrleitungen entweder entleert oder mit Wasser gefüllt werden können. Gegenüber den seither bekannt gewordenen, ähnlichen Vorrichtungen wird nach der vorliegenden ίο Erfindung das Füllen und Entleeren der Behälter durch Einbringen von Wasser und Verdrängen des letzteren durch Druckluft vermittels eines einzigen Ventils bewirkt. Der Vorteil, welcher hierdurch erreicht wird, besteht darin, daß sich die Schwimmfähigkeit des Bootes durch eine einzige Person und von einer einzigen Stelle aus nach Belieben regeln läßt.
Auf der beigefügten Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht und zwar zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt durch ein Unter-. seebot nach der Linie xl-xl der Fig. 2,
Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch das Boot nach der Linie x2-x2 der Fig. 1,
Fig. 3 einen teilweisen Querschnitt durch das Boot, während die
Fig. 4, 5 und 6 das Ventil in einem Längsund zwei Querschnitten nach den Linien xe-xe und x7-x7 der Fig. 4 darstellen.
Im Inneren des Bootes 1 sind symmetrisch zum Longitudinalplan in zwei Reihen Behälter A, B, C, D angeordnet, welche durch Rohre 3 mit darin angeordneten Ventilen 4 raiteinander verbunden sind,- und zwar gehen die Rohre 3 von dem Boden des einen Behälters zum Deckel des nächsten Behälters (Fig. 2). Das Rohr 3 des letzten Behälters D steht durch ein Rohr 5 mit dem Außenwasser in Verbindung. Über den Behältern A, B, C, D ist eine Druckluftleitung 6 angebracht, welche wiederum durch mit Ventilen 8 versehene Rohre 7 mit den Behältern in Verbindung steht. Jeder Behälter ist ferner mit einem Entlüftungshahn 9, Meßhähnen 10 und einem Ablaßhahn 11 versehen.
Soll die Schwimmfähigkeit des Bootes um das Gewicht des Inhaltes zweier Behälter, beispielsweise C und D, vermindert werden, so werden die beiden zugehörigen Ventile 4 der Rohre 3 und die Luftauslaßhähne 9 geöffnet und, nachdem die Behälter von dem Rohr 5 aus mit Wasser gefüllt sind, wieder geschlossen. Um die Behälter C und D wieder zu entleeren, werden die Ventile 4 und· ferner das zum Behälter C gehörende Druckluftventil 8 geöffnet, worauf die in den Behälter C eintretende Druckluft das Wasser aus den Behältern C und D nacheinander ausstößt. Bei der gezeigten Anordnung der Behälter müssen natürlich stets die entsprechenden Behälter auf beiden Seiten gleichzeitig gefüllt und geleert werden, damit das Gleichgewicht des Bootes aufrecht erhalten bleibt.
Um das Füllen und Entleeren der Behälter gemäß der vorliegenden Erfindung von einer Stelle aus bewirken zu können, ist ein Hahn E vorgesehen. Das Gehäuse 14 des Hahnes E steht durch Rohre 12, 12 mit dem Außenwasser
und der Unterseite des Behälters A und durch Rohre 13, 13 mit der Oberseite des Behälters^ und der Druckluftleitung 6 in Verbindung. . Die Einmündungen der Rohre 12, 12 und 13, 13 in das Gehäuse liegen in zwei verschiedenen Ebenen. Dementsprechend ist auch das hohle Hahnküken 15 durch eine zur Spindel senkrechte Scheidewand in zwei Räume 16, 17 geteilt, von denen der eine, größere (16) für den Durchgang des Wassers, der andere, kleinere (17) für den Durchgang der Druckluft bestimmt ist. In der Ebene der Kammer 16 ist das Küken mit drei öffnungen 19 versehen, in der Ebene der Kam-
mer 17 mit zwei öffnungen 18. In der Höhe der Kammer 17 ist im Gehäuse eine öffnung 20, nach außen führend, angebracht.
Sollen die Behälter mittels des Hahns E gefüllt werden, so wird derselbe um 1200 nach rechts gedreht (Fig. 6). Das Wasser tritt dann durch das nach außenbords führende Rohr 12, die Kammer 16 und Rohr 12 in den ersten Behälter A und von da durch die zu öffnenden Ventile 4 in die übrigen Behälter. Die in den Behältern vorhandene Luft entweicht durch die Rohre 6 bezw. 13, Kammer 17 und öffnung 20, die bei dieser Hahnstellung sich mit der Öffnung 18 deckt, in das Bootsinnere. Um die Behälter zu entleeren wird der Hahn aus der Stellung Fig. 5 undo um i2O°nach links gedreht. Die Druckluft tritt dann aus einem,Druckluftbehälter durch Rohr 13, Kammer 17, Rohr 13 und 6 in die Behälter und treibt das Wasser durch die Rohre 3 und 12, Kammer 16 und Rohr 12 nach außenbords.
Die Geschwindigkeit des Wasser- und Luftzutritts bezw. -abgangs läßt sich durch entsprechende Einstellung des Hahnes E regeln.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zur
    Schwimmfähigkeit von
    Regelung der Unterseebooten
    unter Verwendung einer Anzahl untereinander in Verbindung stehender Behälter, welche durch beliebig regelbare Rohrleitungen entweder entleert oder mit Wasser gefüllt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllen und Entleeren der Behälter durch Einbringen von Wasser und Verdrängen des letzteren durch Druckluft vermittels eines einzigen Ventils (E) bewirkt wird, um das Manöverieren gleichzeitig durch eine einzige Person und von einer einzigen Stelle des Schiffes aus bewirken zu können.
  2. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (E), durch welches die Wasserfüllung und -Entleerung der Behälter bewirkt wird, mit einem, zwei voneinander getrennte, zur Aufnahme und Überleitung von Wasser und Druckluft dienende Kammern (16, 17) enthaltenden Ventilkörper (15) versehen ist, in dem jede einzelne Kammer mehrere Öffnungen (18, 19) besitzt, welche bei entsprechender Drehung des Ventilkörpers mit in dem Ventilgehäuse (14) vorgesehenen Rohrmündungen (12, 13) oder mit einer Öffnung (20) für den Luftaustritt zur Deckung gebracht werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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