"Mischanlage zur Herstellung von vorzugsweise bituminösem Mischgut,
insbesondere für den Straßenbau"
Gegenstand. der Erfindung ist eine
ß11schanlage zur Herstellung von vorzugsweise bituminösem Mischgut, insbesondere
für den Straßenbau."Mixing plant for the production of preferably bituminous mix,
especially for road construction "
Object. of the invention is one
ß11schanlage for the production of preferably bituminous mix, in particular
for road construction.
Hei diesen Mischanlagen wird im allgemeinen das
getrocknete
und erhitzte Mineral mittels einem Elevator von der Trockentrommel auf eine SiebbUhne
. befördert, wo es In die einzelnen vorgeschriebenen Kornklassen klassiert, in Zwischenbunkern
zwischengelagert, aus diesen in eine Verwiegeeinrichtung abgezogen und in den Mischer
eingefüllt wird. Da. als Füller üblicherweise verwendete Gesteinsmehl wird
nur in seltenen Fällen erhitzt, vielhehr im allgemeinen kalt verarbeitet, wozu ei-ene
Füllersilos und bei modernen Anlagen auch separate Verwiegevorrichtun en vor.:.-esshen
werden. Bei der Klassierung der gröberen Mineralfraktionen ist es wegen der Vielzahl
der gebräuchlichen Rezepturen erforderlich, eine Reihe von Zwischensilos unter den
Sieben anzuordnen, um auf Abruf die Rezepturen sohnell wechseln zu können. Da aus
technischen Gründen die heute vorwiegend gebriLuchlichen Vibrationa-, Schwing-
und Schubkurbelsiebe mit höchstens drei Siebböden unterschiedlicher Naschenwelte
bestückt Herden können, läßt sich ein Aufgabemineral-Hautwerk auch
nur in höchstens vier Kornl:laasen zerlegen. Aus
konstruktiven Gründen ist
ein schnelles Wechseln der Siebbelize in den seltensten Fällen riöglich,
so daß sich häufig die Forderung nach einem schnellen Rezeptwechsel
unter Verwendung von mehr als vier verschiedenen Kornklassen nicht realisieren
läßt.
Zur Vermeidung dieses Nachteils schlägt die Erfindung vor,
daß die Aufgabe des Minerals ztm Mischer über mehrere, vorzugsweise zwei Siebstraßen
mit nachgeordneten Zwischenbunkern über nur eine an sieh bekannte Wiegevorrichtung
wahlweise erfolgt, und daß vcrzugsweise den Zwischenbunkern mindestens ein weiterer
Bunker mit einer von den Siebstraßen unabhUngigen Mineralaufgabemöglichkeit ziieordnet
ist. Letztere Maßnahme berücksichtigt die Tatsache, daß in den Fällen, wo von der
Rezuptur her keine exakte Zusammensetzung vorgeschrieben ist oder wo eine rezept;enaue
Aufgabe der zu trocknenden und/oder zu erhitzenden Mineralien möglich ist, die Beschiekung
der Waage aus separaten Zwischenbunkern unter Umgehung der Absiebung ermöglicht
wird. Um mit nur einem Förderelement die zwei oder mehr Siebe oder auch die Siebum;ehungsbunlccr
zu beschicken, wird das Förderelement vorteilhafterweise ; o ausgebildet, da.ß zur
wahlweisen Beschickung der Siebstraßen und des bzw.In these mixing plants , the dried and heated mineral is generally transferred from the drying drum to a sieve platform by means of an elevator. conveyed, where it is classified into the individual prescribed grain classes, temporarily stored in intermediate bunkers, withdrawn from these into a weighing device and poured into the mixer. There. Rock flour, which is usually used as filler, is only rarely heated, much more generally processed cold, for which purpose filler silos and, in modern systems, separate weighing devices are provided. When classifying the coarser mineral fractions, due to the large number of recipes in use, it is necessary to arrange a number of intermediate silos under the sieves so that the recipes can be changed quickly on demand. Since, for technical reasons, the now mainly gebriLuchlichen Vibrationa-, vibration and crank screens with a maximum of three trays of different snacking Welte stocked herds can be a task Mineral Skin work can also only a maximum of four Kornl: Disassemble Laasen. For structural reasons, a quick change of the sieve size is rarely possible, so that the requirement for a quick recipe change using more than four different grain classes can often not be realized . To avoid this disadvantage, the invention proposes that the task of the mineral to the mixer takes place via several, preferably two sieve lines with downstream intermediate bunkers via only one weighing device known per se, and that preferably the intermediate bunkers have at least one further bunker with one independent of the sieve lines Mineral feed option is assigned. The latter measure takes into account the fact that in cases where the recupture does not stipulate an exact composition or where a precise formulation of the minerals to be dried and / or heated is possible, the scales can be loaded from separate intermediate bunkers, bypassing the Screening is made possible. In order to load the two or more sieves or also the sieve bundle with only one conveying element, the conveying element is advantageously; o trained, that for the optional loading of the sieve lines and the or
der von der bzw. den Siebstraßen unabhängigen Bunkern das vom Trocknerauslauf
bzw. einen Sarmelband zu den einzelnen Aufgabestationen führende Förderelement auf
diese Stationen einschwenkbar ist. Es hat sich nun gezeigt, daß es zi"eclailäßig
ist, Ylenn bei Anordnung von zwei Siebstraßen der oder die Bunker, die nicht über
eines der Siebe beschickt werden, als Mittelbunker zwischen den Siebstraßen bzw.
den diesen zugeordneten Zwischenbunkern angeordnet sind. Aus wärmetechnischen Gründen
empfiehlt sich eine formschlüssige Anordnung der Zwischenbunker sowie eines evtl.
weiteren Bunkers in der Weise, daß den den Siebstraßen nachgeordneten Zwischenbunkern
und den Mittelbunkern ein oder mehrere, ebenfalls nicht über die
Siebe beschickte weitere Bunker vorzugsweise so
angeordnet sind, daß sich die Breite dieses
Zusatzbunkers bzw. dieser Züsatzbunker über die
gesamte Breite der unter und zwischen den Sieben
angeordneten Bunker erstreckt.
Die Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 4
am Beispiel einer t:ischa.-ilage mit zwei Siebstraßen
beispielhaft erläutert:
Fig. 1 zeigt in vereinfachter Darstellung die
I`rontansicht einer Mischanlage,
Fig. 2 zeigt die Draufsicht,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang der
Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 4 zeigt eine Seitenanaieht.
Das vordosierte bzw. zu klass!_erende mineralische .
Hauf%#erk wird Uber einen Elevator 1, an dessen Abwurf
eine Schwenkschurre 2 angeordnet ist, vjah? ,,reise
zu
den Sieben 3 geführt. Die Schwenkschurre 2 besitzt
dabei oberhalb des Zusatzbunkers 4 eine Umlenldclappe 5,
mit deren Hilfe der Mineralstrom statt in die Siebe
3
in den Zusatzbunker 4 gelenkt werden kann. In der
beispielhaften Ausftihrung sind die Siebe 3 als
Zweidecksiebe ausgebildet, so daß jedem Sieb die
Zwischenbunker 6, 7, 8 nachgeordnet sind.
Zwischen
den Bunkern 6, 7, 8 ist ein weiterer Bunker 9 *angeordnet"
der ebenfalls unter Umgehung der Siebe 3 mittels der
3ctua@ni@s@etre 2 bei geschlossener Umstellklappe 5
bes@'liickt werden kann. Die Ausläufe der Bunker 4,6,7,8
und 9
münden in einen Wiegebehälter 10 einer Uiegeeinrichtung 11, von
def aus der Mischer 12 chargenweise beschickt wird. Das beim Klassieren in den Sieben
3 anfallende Uberkorn wird über die Überläufe 13 abgeführt. Der Bunker 9 ist so
zwischen den Bunkern 6, 7, 8 an ;eordnet, daß ein Wärmeaustausch von zwei Seiten
erfolgt. Gleichzeitig ist der Zusatzbunker 4 so ausgebildet, daß er sich über die
Gesamtbreite der Bunker 6 und 9 erstreckt.the bunker or bunkers that are independent of the sieve line or the conveyor element leading from the dryer outlet or a Sarmel belt to the individual feed stations can be swiveled onto these stations. It has now been shown that it is absolutely essential for the bunker or bunkers that are not fed via one of the sieves to be arranged as a central bunker between the sieve lines or the intermediate bunkers assigned to them when two sieve lines are arranged. For thermal reasons also recommends a form-fitting arrangement of the intermediate bunker and a possible further bunker in a manner such that the Siebstraßen the downstream intermediate bunkers and the bunkers means one or more, over the Siebe preferably loaded other bunkers this way
are arranged that the width of this
Additional bunker or this additional bunker via the
total width of the under and between the seven
arranged bunker extends.
The invention is illustrated by FIGS. 1 to 4
using the example of a t: ischa.-ilage with two sieve lines
explained by way of example:
Fig. 1 shows a simplified representation of the
Front view of a mixing plant,
Fig. 2 shows the top view,
Fig. 3 shows a section along the
Line AA in Fig. 1,
Figure 4 shows a side view.
The pre-dosed or to be classified mineral.
Hauf% # Erk is over an elevator 1, at its discharge
a swivel chute 2 is arranged, vjah? ,, travel to
the seven 3 led. The swivel chute 2 has
a Umlenldklappe 5 above the additional bunker 4,
with the help of which the mineral flow instead of into the sieves 3
can be steered into the additional bunker 4. In the
exemplary execution are the sieves 3 as
Two-deck sieves formed so that each sieve the
Intermediate bunkers 6, 7, 8 are arranged downstream. Between
another bunker 9 * is arranged in bunkers 6, 7, 8 "
also bypassing the sieves 3 by means of the
3ctua @ ni @ s @ etre 2 with the changeover flap closed 5
bes @ 'can be liickt. The outlets of bunkers 4,6,7,8 and 9
open into a weighing container 10 of a weighing device 11, from def the mixer 12 is charged in batches. The oversized grain accumulating in the sieves 3 during classification is discharged via the overflows 13. The bunker 9 is arranged between the bunkers 6, 7, 8 in such a way that heat is exchanged from two sides. At the same time, the additional bunker 4 is designed so that it extends over the entire width of the bunkers 6 and 9.