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DE175941C - - Google Patents

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Publication number
DE175941C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
lever
mechanics
springs
tension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT175941D
Other languages
English (en)
Publication of DE175941C publication Critical patent/DE175941C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Klavieren macht sich besonders in feuchten Tropengegenden der Übelstand bemerkbar, daß die Mechanik stecken bleibt, indem ihre Teile durch Feuchtigkeit und sonstige klimatische Verhältnisse so beeinflußt werden, daß sie nicht wieder von selbst in die Ruhelage zurückfallen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, durch welche ein Zurückgehen der Mechanik in ihre Ruhelage mit Sicherheit mittels Federn herbeigeführt wird. Gegenüber bekannten Vorrichtungen, bei denen je eine Blattfeder unmittelbar auf einen Teil der Mechanik selbst wirkt, besteht die vorliegende Erfindung darin, daß eine Schraubenfeder zunächst auf einen vor der Mechanik gelagerten Winkelhebel wirkt, der die Federspannung auf die Mechanik überträgt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß an Stelle der im allgemeinen ungünstigen Blattfedern die günstiger wirkenden Schraubenfedern zur Anwendung kommen können, und daß die Einstellung der Spannung der einzelnen Federn sich einfacher bewerkstelligen läßt, zumal da die Federn auch dadurch, daß sie aus der Mechanik heraus vor diese verlegt sind, leichter zugänglich sind. In Verbindung hiermit ist auch der Dämpferhebel zur Vermeidung des Steckenbleibens noch mit einer zweiten Feder versehen, die stets ein Zurückgehen des Dämpfers gewährleistet. Diese zweite Feder entspricht also in der Wirkung zwar einer Verstärkung der am Dämpferhebel stets vorhandenen Feder, hat aber den Vorteil, daß ein einseitiger Druck auf die Achse vermieden werden kann und daß die Feder sich bequem anbringen läßt, während eine Verstärkung der vorhandenen Feder aus räumlichen Gründen großen Schwierigkeiten begegnet.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht der mit der vorliegenden Vorrichtung ausgestatteten Mechanik , während Fig: 2 die Vorrichtung in einer Ansicht von oben veranschaulicht.
In die Brücke von sonst gewöhnlicher Bauart (Fig. 1) ist ein Haken α eingeschraubt, auf dem ein mit einem Filz versehener Hebel b aufliegt. Dieser Hebel b ist in der Kapsel c gelagert, und seine Tieflage wird durch die Stellpuppe d geregelt, so daß er stets gerade über dem Haken α liegt und diesen leicht berührt. Die Kapsel c ist an einem Kapselbalken e festgeschraubt, der auf zwei Stühlen f befestigt ist. Diese Stühle/ sind auf beiden Seiten des Klaviers auf dem Stuhlrahmert u aufgeschraubt.
Quer über das Klavier ist auf den Stühlen/ eine Leiste g verschiebbar gelagert, an der eine Schraubenfeder h befestigt ist, die mit dem anderen Ende an einen aufwärts gebogenen Arm des Hebels b angreift und das Bestreben hat, den auf den Haken α drückenden Arm des Hebels b nach unten zu bewegen und somit die Mechanik in ihre Ruhelage zu bringen. Die Feder h kann durch einen Wirbel i mehr oder weniger gespannt werden.
Für jede Taste ist ein besonderer Hebel b mit Feder h vorhanden.
Die Leiste g, die mit einer den Hebel b beim Aufwärtsschwingen begrenzenden Schiene k
ausgestattet ist, wird bei ihrer Verschiebung durch Schlitze / an Schrauben geführt. Durch ihre Verschiebung parallel zu sich selbst werden sämtliche Federn h gleichmäßig angespannt. Die Verschiebung erfolgt durch Haken m, die an beiden Enden der Schiene g in Ösen eingreifen und durch um den Zapfen η drehbare Hebel ο von Schiebestangen ρ aus bewegt werden, deren Stellung durch einen
ίο mit der Handhabe q verbundenen Zeiger an einer Skala abgelesen werden kann, wodurch sich die Spannung der Federn und somit die Schwere des Anschlages genau bestimmen läßt. Bei zunehmender Stockung der Mechanik lassen sich die Federn also alle gleichmäßig stärker spannen. Man kann aber auch die Leiste g im Diskant stärker verschieben als im Baß oder umgekehrt, wodurch die Schwere des Anschlages von dem einen Ende nach dem anderen hin allmählich zunehmend oder abnehmend verläuft.
Das Zurückgehen der Dämpfertangente r kann ebenfalls noch durch eine Feder s zusätzlich zu der gewöhnlichen Feder t unterstützt werden.
Es ist ersichtlich, daß beim Anschlagen einer Taste sich die Brücke mit dem Haken a hebt und daß infolgedessen der Winkelhebel b
die Feder h anspannt. Läßt man die Taste los, so drückt die Feder h, indem sie an dem 30 Hebel b zieht, die Mechanik in ihre Ruhelage zurück.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Verhütung des Steckenbleibens der Mechanik von Klavieren mit Hilfe von Federn, dadurch gekennzeichnet, daß eine in achsialer Richtung auf Zug wirkende Schraubenfeder auf je einen vor der Mechanik gelagerten Winkelhebel wirkt, der seinerseits die Spannung der Feder unmittelbar auf die Brücke der Mechanik überträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an einer verschiebbaren Leiste befestigten Schraubenfedern mit Hilfe je eines an dem Winkelhebel befestigten Vorreibers, der in eine Windung der Feder eingelegt werden kann, mehr oder weniger stark gespannt werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Dämpferhebel am unteren Ende noch mit einer zusätzlichen Feder versehen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT175941D Active DE175941C (de)

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