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DE1759110U - Tieraerztliches geraet zur geburtshilfe bei kleintieren. - Google Patents

Tieraerztliches geraet zur geburtshilfe bei kleintieren.

Info

Publication number
DE1759110U
DE1759110U DE1957H0026504 DEH0026504U DE1759110U DE 1759110 U DE1759110 U DE 1759110U DE 1957H0026504 DE1957H0026504 DE 1957H0026504 DE H0026504 U DEH0026504 U DE H0026504U DE 1759110 U DE1759110 U DE 1759110U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
neck brace
small animals
obstetrics
pet
cord
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957H0026504
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAUPTNER FA H
Original Assignee
HAUPTNER FA H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAUPTNER FA H filed Critical HAUPTNER FA H
Priority to DE1957H0026504 priority Critical patent/DE1759110U/de
Publication of DE1759110U publication Critical patent/DE1759110U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Tierärztliches Gerät zur Geburtshilfe bei Kleintieren Die Neuerung betrifft ein tierärztliches Gerät zur Geburtshilfe bei Kleintieren, vornehmlich Schweinen.
  • Zur Geburtshilfe bei Kleintieren, insbesondere bei Schweinen, sind verschiedene Verfahren bekannt. Es handelt sich einerseits um die konservative Geburtshilfe, nämlich die Extraktion der Ferkel per vias naturales, und zum andern um die allgemein bekannte Schnittentbindung. Das für die Geburtshilfe zur Verfügung stehende Instrumentarium läßt sich in zwei Gruppen scheiden, je nachdem, ob es den gleichzeitigen Einsatz der Hand des Geburtshelfers im Geburtsweg gestattet oder nicht. Es ist allgemein bekannt, daß die Hand des Geburtshelfers das sicherste Ortungsgerät im Geburtskanal ist. Aus diesem Grunde werden in der Praxis Instrumente, die von der tastenden Rand direkt an das Geburtsobjekt herangebracht werden können, bevorzugt.
  • Als solche Instrumente werden z. B. Haken verwendet, die aber
    immer gefährliche Folgen haben können, ferner sind dafür Ge-
    burtsschlingen aus Schnur, Draht oder Kette bekannt, die der Forderung, von der tastenden Hand direkt an das Geburtsobjekt herangebracht werden zu können, am ehesten entsprechen.
  • Eine Schwierigkeit dieser Schlingegeburtshilfe besteht darin, daß sich einfache Schlingen nicht leicht durch den Geburtskanal an einen vor dem Becken liegenden Pötus heranbringen lassen. Aus diesem Grunde wurde bereits vor langer Zeit versucht, auf eine Bindfadenschlinge Fingerlinge aufzufädeln, die eine Fixierung mit den Fingerlingen an den Fingerspitzen des Ge-
    burtshelfers ermöglichen, Ferner ist ein Schlingenfuhrer im
    Bkraseurprinzip bekannt, bei dem in einem dünnen Metallrohr ein Führungegtab gleitete, der eine endständige Schlinge aus geflochtenem Draht erweitert oder verengt. Diese bekannten Instrumente erfordern nach wie vor eine anstrengende und ermüdende Fingerarbeit des Geburtshelfers, insbesondere dann, wenn die Schlinge geöffnet werden muß.
  • Zweck der Neuerung ist, ein Instrument zu schaffen, das diese Nachteile vermeidet und die Geburtshilfe bei Kleintieren, vornehmlich bei Schweinen erleichtert.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß eine Nackenspange aus einem bogenförmig biegbaren, federnden Steg mit an beiden Enden befestigten Ösen gebildet ist Zweckmäßig hat die Nackenspange eine der Größe des Kleintieres entsprechende Länge. Vorzugsweise ist der Steg aus einer Schraubenfeder gebildet. Ferner weisen die Ösen eine Öffnung zum Einführen einer Schlingenschnur auf.
  • Damit ist ein Instrument geschaffen, das den Geburtshelfer von der ermüdenden Fingerarbeit weitgehend entlastet Das Gerät gemäß Neuerung wird anhand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht auf das Gerät gemäß Neuerung.
  • Fig. 2 zeigt das Gerät, mit einer Schnurschlinge versehen, einführbereit. in der Rand des Geburtshelfers.
  • Vigo 3 stellt das Gerät während des Überziehens über den Kopf ,eines Ferkels dar* Fig. 4 zeigt das Gerät in Extraktionsstellung.
  • Das Gerät gemäß der Neuerung wird laut Fig. 1 durch eine Nakkenspange gebildet, die aus einem bogenförmig biegbaren, federnden Steg 1 besteht, an dessen beiden Enden je eine Ringöse 2 befestigt ist. Vorzugsweise wird der federnde Steg 1 aus einer Schraubenfeder gebildet, die einen Durchmesser von etwa 4, mm hat. Die Ösen 2 sind mit dem Steg 1 fest verbunden und mit einer Öffnung versehen, die zum Einführen einer Schlingenschnur geeignet ist. Die Ösen weisen einen Durchmesser von etwa 15 mm auf, um eine gute Handhabung der Nackenspange zu ermöglichen. Die Nackenspange hat beispielsweise zur Geburtshilfe bei Schweinen eine Gesamtlänge von etwa 15 cm. Diese Länge kann selbstverständlich variiert werden, wenn zur Verwendung der Nackenspange bei anderen Kleintieren entsprechend deren Grösse eine größere oder kleinere Länge erforderlich ist. Der ans einer Schraubenfeder hergestellte Steg 1 kann selbstverständlich auch aus einem anderen bogenförmig biegbaren, federnden Material bestehen, welches das gleiche Bestreben wie die Schraubenfeder hat, von selbst in eine gestreckte, gerade Lage zurückkehren zu wollen, wenn sie nicht daran gehindert wird.
  • Die Arbeitsweise mit dem Gerät gemäß Neuerung wird anhand der Fig 2 bis 4 erläuterte Wenn das Gerät verwendet werden soll, wird in die Ösen 2 an beiden Enden der Nackenspange eine Schnur 3 in Form einer Schlinge 4 eingezogen. Auf diese Weise kann
    die Nackenspange ringförmig zusammengebogen werden so daß sie
    sich leicht zwischen die Finger der Hand des Geburtshelfers nehmen läßt. In dieser zusammengebogenen Stellung kann die Nakkenapange eingeführt werden. wobei durch entsprechendes Halten der Schnur 3 dem Bestreben der Schraubenfeder, sich in die gerade Lage zu strecken, entgegengewirkt werden kann. Die Schnur 3 kann aus einer starken chirurgischen Nähseide od. dgl. bestehen. Durch eine stärkere oder geringere Zugeinwirkung an der Schnur kann eine Veränderung der Bogengrösse der Nackenspange in dem Maße erreicht werden, wie es im jeweiligen Fall erforderlich ist. Die in der Hand des Geburtshelfers zu einer Rundung geformte Nackenspange wird alsdann wie eine Schlinge über den
    Kopf des Ferkels gestreift, wie es aus Fig. 3 zu ersehen ist.
    Durch das Bestreben der Schraubenfeder, nach Möglichkeit immer
    in die gestreckte Lage überzugehen, erübrigt sich die sonst zum Öffnen der Schlinge erforderliche und außerordentlich ermüdende Fingerarbeit des Geburtshelfers, die als die anstrengend-
    ste Manipulation bei der Geburtshilfe anzusehen ist. Durch die
    Stärke der Schraubenfeder und die Größe der'beiden Ösen wird
    . die Handhabung mit den schiebenden Fingerspitzen sehr er-
    leichter. In Fig. 4 ist die über den Zacken eines Ferkels auf-
    geschobene Nackenspange zu erkennen. Durch Zug an der Schnur
    wird die Nackenspange in erforderlichem Maße zusammengezogen,
    so daß die Nackenspange auf dem Nacken und auf beiden Mandibeln
    aufliegt. Die Nackenspange sitzt dadurch so fest, daß sie jede zulässige Extraktionskraft ermöglicht. Die Ösenköpfe drücken sich dabei in die Vertiefung des Kehlganges und setzen kein geburtshilfliches Trauma. Da sich eine Nackenspange mit einer Ges samtlänge von etwa 15 cm zu einem etwa kreisförmigen Ring von 45 mm Durchmesser zusammenziehen läßt. ist sie auch zur Geburtshilfe bei kleinen Ferkeln durchaus anwendbar.
  • Die Nackenspange wird in der Hauptsache bei Vorderendlagen von Ferkeln verwendet. Die Extraktion von Ferkeln in Hinterendlage bietet in den Fällen, in denen konservative geburtshilfe noch angezeigt ist, im allgemeinen weniger Schwierigkeiten. Trotzdem ist die Nackenspange auch zur Entwicklung von Hinterendlagen geeignet, wenn es sich um Ferkel mittlerer Größe mit einem Durchmesser der Beckenpartie von mehr als 45 mm handelt.
  • Mit dem Gerät gemäß Neuerung wird eine Arbeitserleichterung in der konservativen Geburtshilfe bei Kleintieren/vornehmlich bei Schweinen erreicht. Die wesentliche Erleichterung ergibt sich durch das Entspannungsbestreben des federnden Steges 1, das den Geburtshelfer von der ermüdenden Fingerarbeit weitgehend entlastet.
  • Bei der Schilderung des Ausführungsbeispieles war aussehlieelieh von Schweinen bzw. Ferkeln die Rede. Selbstverständlich ist die Nackenspange auch zur Geburtshilfe bei anderen Kleintieren verwendbar, wobei gegebenenfalls eine Anpassung der Größe der Naökenspange angebracht ist.

Claims (3)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1 Tierärztliches Gerät ur Geburtshilfe bei Kleintieren, vornehmlich Schweinen) dadurch gekennzeichnet, daß eine Nackenspange aus einem bogenförmig biegbaren. federnden
    Steg mit an beiden Enden befestigten Ösen gebildet ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nackenspange eine der Größe des Kleintieres entsprechende Länge hat.
  3. 3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg aus einer Schraubenfeder gebildet ist.
    4* Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen eine Öffnung zum Einführen einer Schlingenschnur aufweisen.
DE1957H0026504 1957-11-06 1957-11-06 Tieraerztliches geraet zur geburtshilfe bei kleintieren. Expired DE1759110U (de)

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DE1957H0026504 DE1759110U (de) 1957-11-06 1957-11-06 Tieraerztliches geraet zur geburtshilfe bei kleintieren.

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DE1957H0026504 DE1759110U (de) 1957-11-06 1957-11-06 Tieraerztliches geraet zur geburtshilfe bei kleintieren.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1759110U true DE1759110U (de) 1958-01-02

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ID=32785281

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DE1957H0026504 Expired DE1759110U (de) 1957-11-06 1957-11-06 Tieraerztliches geraet zur geburtshilfe bei kleintieren.

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DE (1) DE1759110U (de)

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