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| etr=13f. inebezondere Damensl--glep~f~. |
| Die Neuerung bezieht sich auf einen eingefärbten Strumpf, |
| insbesondere auf einen Damenstrumpf der ganz oder teil- |
weise auf der flachen Kulierwirkmaschine oder auf einem Rundstrickautomaten hergestellt
ist und aus vollsynthetischen, thermoplastischen Fäden besteht.
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Die bekannten Strümpfe aus vollsynthetischen Fäden werden aus weissen
Garnen gearbeitet und, nachdem der Strumpf fertig gewirkt oder gestrickt ist, eingefärbt.
Dadurch erhält der strumpf über alle Teile eine gleichmässige Farbe, sodass es nicht
immer leicht ist, die Farbe des gewählten Strumpfes auf die Farbe des Kleides, zu
dem er getragen werden soll, günstig anzupassen.
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Durch die Neuerung wird ein Strumpf erhalten, der besondere Möglichkeiten
hinsichtlich der Farbgebung bietet. Der eingefärbte Strumpf, insbesondere der Damenstrumpf
gemäss der
| Neuerung ist dadurch gekennzeichnet, dass er aus Fäden unter- |
| schiedlicher vollsynthetischer Herstellungsgruppen, insbeson- |
| dere unterschiedlicher Farbstoffaffinität, gewirkt oder ge- |
| strickt ist. |
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Die Besonderheit des Strumpfes gemäss der Neuerung besteht darin,
dass die vollsynthetischen Fäden unterschiedlicher Herstellungsgruppen die Eigenschaft
haben, bei gleicher Einfärbung die Farbe unteschiedlich anzunehmen.
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Durch die Neuerung wird also ein Strumpf erhalten, der durch seine
farbliche und modische Gestaltung eine besondere Abstimmung
der
Strumpffarbe auf die Farbe der Kleidung, zu welcher er getragen wird, ermöglicht.
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Auch besteht durch die Kombination dieser verschiedenen Arten vollsynthetischer
Fäden die Möglichkeit, des Strumpf gleichzeitig andere besondere Eigenschaften zu
verleihen, so z. z.B. die Wärmehaltung dadurch zu verbessern, daß baden
| eingearbeitet werden, welche diese besonders begünstigen |
| beispielsweise Fäden, die unter den Markenbezeichnungen |
| 'Orlon'"Dralon"Relonlt"oder ähnliche bekannt sind. |
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Ein weiterer Vorteil der Neuerung ergibt sich daraus, data die Haltbarkeit
des Strumpfes, die bei Verwendung von vollsynthetischen Fäden der Gruppen der Polyacryle
und Polyester an sich geringer ist als bei einem Strumpf aus reinen Polyamidfäden,
durch die Kombination verschiedener Arten keine ungünstige Beeinträchtigung erfährt,
da man Garne aus Polyamiden vorzugsweise über den ganzen Strumpf mit verwendet oder
bei besonders beanspruchten strumpfteilen, z.B. beim Doppelrand alleinige Verwendung
finden oder aber zusätzlich zur Verstärkung z.B. an der Ferse, der Sohle oder der
Spitze eingesetzt werden.
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Bei einer besonderen Ausführungsform der Neuerung sind die vollsynthetischen
Fäden unterschiedlicher Herstellungsgruppen über den ganzen Strumpf oder über Teile
desselben abwechselnd ein-, zwei-oder mehrreihig geringelt.
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Der Strumpf gemäss der Neuerung wird vorzugsweise so hergestellte
dass man besonders den Strumpflängen auf Cotton-Maschinen zweireihig bzw. auf zweisystemigen
Rundstrickautomaten einreihig unter Verwendung eines Polyamidfadens und eines Fadens
der Gruppe der Polyesterfäden abwechselnd ringelte Dabei lässt man die Ringelarbeitsweise
zur Produktionavereinfachung zweckmässig über die aus Baltbarkeiggründen mit einem
verstärkten Hochfersen-, Sohlen- und Spitzenteil mit durchlaufende während der Doppelrand
entweder ebenfalls aus stärkeren Fäden beider Gruppen, oder aber mit Rücksicht
auf
die Haltbarkeit, nur aus den dafür besonders geeigneten stärkeren Polyamidfaden
hergestellt wird.
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An Hand der Zeichnung in welcher schematisch einige Ausführungsbeispiele
dargestellt sind, wird die Neuerung näher erläutert.
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Es zeigen einen neuerungsgemäss hergestellten Damenstrumpf mit Naht,
bei welchem der Doppelrand 1 und der Vorstoss 2 aus Pölyamidfäden glatt gewirkt
sind, während der Strumpflängen 3 einschliesslich des Fusses 4 unter Verwendung
von zwei Fäden unterschiedlicher vollsynthetischer Herstellungsgruppen in zweireihig
geringelter Arbeitsweise gearbeitet sind, wobei die Hochferse 5, die Ferse 6, die
Sohle 7 und die Spitze 8 zusätzlich durch einen vollsynthetischen Faden verstärkt
wurden.
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Der modische Effekt, der durch die Neuerung erzielt wird, besteht
nun darin, dass die einzelnen Fäden des Strumpflängen 3 und des Fusses 4 durch ihre
unterschiedliche Farbaffinität die Farbe beim Einfärben verschieden angenommen haben.
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Die durch die unterschiedliche Farbannahme der einzelner verwendeten
Fäden erzielbaren modischen Effekte sind sehr mannigfaltig. Si kann beispielsweise
auch im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel gemüse Fig. 1 nur die Hochferse, die Sohle
und die Spitze neuerungsgemäß. hergestellt sein, um den modischen Effekt allein
auf diesen Strumpfteil, insbesondere auf die Roehferse zu beschränken.
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Auch kann man Teile, wie z.B. die Ferse und die Spitze eines nahtlosen
Strumpfes glatt herstellen, während der Vorstoss und der Strumpflängen neuerungsgemäss
gemustert sind.
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Zweckmässig ist es, den Polyamidteil des Strumpfes in einer bisher
bekannten Strumpffarbe einzufärben, während der in anderen Seilen des Strumpfes
befindliche Anteil aynthetiseher Fäden einer anderen Gruppe in seiner Farbgebung
auf die herrschenden Farben der Kleidungsstücke abgestimmt wird.
So
kann z.B. eine unter "Taupe" bekannte Strumpffarbe mit einem zarten bleu kombiniert
werden und dadurch zu türkis
| bzw, blau/grünen Kleidungsstücken vorteilhaft getragen wer- |
| den, |
| Selbstverständlich wird man jeweils Strumpffarben mit solchen |
| Modefarben kombinieren die nach der Farbenlehre harmonieren |
| oderabarchangeante. Effekte ergeben. |
Von besonderer Bedeutung ist es auch, dass ein nach der Neuerung gestalteter Strumpf
mit einer besonderen farbigen Naht abgestimmt wird. So können entsprechend gefärbte
Nähfäden verwendet werden oder aber der Nähfaden von vornherein aus einem solchen
im Strumpf bereits vorhandenen vollsynthetischen
| Fadenmaterial gewählt werden"das beim Färben durch seine be- |
| sonderes Verhalten gegenüber der Farbe den modischen Effekt |
| bekräftigt bzw. besonders kontrastreich gestaltet. |
| Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen |
neuerungsgemäss hergestellten nahtlosen Damenstrumpf, bei dem der Doppelrand 1,
der Vorstoss 2, die Ferse 3 und die Spitze 4 unter alleiniger Verwendung von vollsynthetischen
Fäden der Gruppe der Polyamide hergestellt sind, während der Strumpflängen 5 und
der Fuss 6 unter Verwendung von zwei Fäden verschiedäner vollsynthetischer Gruppen,
wie z. B. der Polyamide und Polyacryle einreihig geringelt gearbeitet und eingefärbt
wurden.
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Fig. 3 zeigt in vergrößertem Masstabe ein neuerungsgemäss auf der
flachen Kulierwirkmaschine in zweireihiger Arbeitsweise aus unterschiedlichen Fäden
hergestelltes Stück Strumpfware.
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Fig. 4 zeigt eine Strumpfware, die vierreihig geringelt gearbeitet
ist.
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Fig. 5 zeigt schliesslich eine mehrreihig geringelte Ware.. wie sie
vorzugsweise in unterschiedlicher Art und unterschiedliche Reihenwechsel auf der
flachen Kulierwirkmaschine hergestellt
werden kann.
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Die Neuerung bezieht sich nicht nur auf Damenstrümpfe in der bekannten
Art als Strumpf mit und oh@e Naht,sondern bezieht sich auf alle Arten von Strumpfwaren.