DE1758683A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Warmpressen feuerfester Materialien - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Warmpressen feuerfester MaterialienInfo
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Description
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Yeri,qhren und Vorrichtung mm Warmpressen feuerfester Materialien, Die Erfindung betrifft die Poxmanng feuerfester äestntoite durch Waxapreenen, insbesondere Vorrichtungen und lerfahren mm ra# sahen wiederholten Varmpreesen feuerfester Materialien unter geregelten Bedingungen in Abwesenheit Fron Bauerstoif mm prak- tisch ihrer maximalen theoretischen Dichte, Das Wnrsprersen war gewöhnlich mit anderen Verfahren nur Rer- stellung metallischer und feuertenter Körper hoher Dichte in industriellem lbästab wirtschaftlich nicht reaatrhig, wurden vornobledeae andere Wbrsungemethoden, belepielnreise Laltprenoe» und Sintern, berrorsugß, da sie bttraere Var selten pro bebandeltex Binbeit erfordertet und booattat«ltöb .I durchgeiUhrt werden komtea. Jedoo)i eiellt den lheen ein berorsugten rerttbrex dsr, äa äeär@lt woil@OO@efl tlear# ts erbalten werden k5nnen,vlthrend gesinterte Produkte oft eine Restporosität aufweisen. Das rasohe warmpreßverfahren der Erfindung umfsBt folgende Maanaboen, die in einer sich wiederholenden Folge durobge verdens (a) Eintüllen eines saueretoffeuptiMliohsn feuerfesten Matt- rials in eins riederveryendbare Pbrn oder Umanteluag aus feuerfesten Natwial und gegeberieafälle Torerhitsen der gefällten Yorm, ` (b) EinMrung der gefüllten Fons in eine in einer Wasspresee angeordnete erhttate lufnabaevorriohtung, wobei die Fresse vorzugsweise svei bewegbare ?seßgieder aul@eirrt, (o) Halten der Vsreprsese in einer prsktisoh sauerstofffreien ltmospbäre, (d) Erhitzen der gefä7.lten Pore auf eint Toaperatnr svisohen etw 500 und 25vo 80, (e) Aavendong eineu Druolns nrieohen 1 4 ; mtd 2100 hg/oa (2ü0 und 30 000 hon per sqaare im*) gat des teurteote Rio- teria4 lanerbml% der lbsw wdbxosg ..Lee und i«poratas auf eines solobea ieitraus eiageeteUt e I 1d, de* die g«f»ohte 9erdiohtang, d.b, weniotene 97 % .dt, fetinobea Diobte «avtoht VIA (f) wpsbitouta" Dbie, der 1 pof twr des W#ns@vorotc*tf,beesr dan redtobt*t. lhtt"em, goh abiühien kann und in beliebiger Reihenfolge, '(g) Kühlen der Form und den verdichteten Materiale in einer praktisch sauerstofffreien Atmosphäre und (h) Entfernen des verdichteten feuerfesten Materials au* der Form, wobei die Form in des Verfahren wiederverwendbar ist. Während die gefüllte lroxm, wie vorstehend angegeben# in Stufe (g) abkühlt, kann eine andere aufgefUlte lrorn in die warmpresee zur Verdichtung ihren Inhalte zu der gbxäaechten Dichte eingefUhrt' werden. In des Verfahren können die Stufen (g) und (h) in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden. Die Tors oder Bchale kann .a.- so mit dem in Innern verbleibenden verdichteten Material ge- kühlt werden, und 'daa Material wird anschließend aus der Porn entfernt. Gemäß 'der Alternativausf t hrung kann das verdichtete Material. noch heiß aus der Yorm ausgentoßen.und dann in der Oaueretofffreien Atmosphäre gekohlt werden. Bei trielen Auefährungeformen den erfindungsgemääenVerfahrens ist es je nach dem in Betracht kommenden.feuerfesten Werkstoff und den Druckparämetern eruünscht, sämtliche Stufen in Abwe- senheit von Sauerstoff durchzuftihren. Die sauerstofffreie Um- gebung kann dadurch erhalten werden, daß die Anlage in einem geecbioenenen Gehäuse untergebracht ist und ein Vakuum oder eine Inertgasatmosphäre innerhalb de® Gehäuses aufreohterhalten wird.:: t Optimale Temperaturen, Drucke und Anwendungszeiten können für jedes in der Warmpresse zu formende Material aufgestellt werden. Wärme und Druck können gleichzeitig oder in der speziell ge- wünschten Reihenfolge in Abhängigkeit von dem feuerfesten Mate- rial und den gewünschten Eigenschaften des verdichteten Produk- tes angewendet werden. Das Verfahren und die Vorrichtung der Erfindung stellen durch den Einsatz einer wiederverwendbaren feuerfesten Form oder Schale, die das zu verdichtende feuerfeste Material enthält, ein wirtschaftliches und kontinuierliches Verfahren zum Warm- pressen dar. Die Anwendung der wiederverwendbareniorm ermög- licht die rasche Einführung und Entfernung von vielen Proben aus feuerfestem Material.der Reihe nach in b$w. aus der Warm. presse und ohne Unterbrechung. Dies wird erreicht, da die einge- füllte Form in eine vorerhit$te Aufnahmevorrichtung eingebracht und rasch erhitzt werden kann, und, was noch wichtiger ist, da die Form aus der erhitzten Aufnahmevorrichtung in der Warm- presse ohne Kühlung entfernt werden kann, so daß die Warmpresse für eine andere Form frei wird. Der vollständige Arbeitsgang innerhalb der Presse für jede Probe kann in wenigen Minuten gegenüber Stunden, die häufig bei bisherigen Verfahren not- wendig waren, durchgeführt werden. Das Verfahren der Erfindung wird anhand der folgenden Zeichnun- gerr. naher erläutert, in denen Fig. 1A einen senkrechten Schnitt einer gefüllten Porm vor Ein- führung in eine Warmpresse, . Fig. 1B einen Querschnitt längs der Linie 1B-1B der Big. 1A, Fig. 10 eine isometrische Ansicht eines Formbehälters, der meh=, rere Formen trägt, Fig. 2 eine Ansicht, teilweise in Schnitt, einer für das erfin- dungsgemäße Verfahren geeigneten Vermpresse, wobei die Presse eine zur. Anwendung von Wärme und Druck angeordäe- te Form aufweist, . Fig.3 eine horizontale Querschnittsansicht dge Inneren einer eine in Abschnitte unterteilte Aufnahmevorrichtung auf- weisenden Warmpresse, Fig. 4 eine Draufsicht,teilweise im Schnitteiner vollständig umschlossenen Warmpresse und Eiliseinriehtung und Fig. 5 eine Ansicht, teilweise in Schnitt, einer anderen Auefüh# rungsform der für das erfindungsgesäde-Verfahren geeig-* neten Warmpresse darstellen. Das Verfahren der Irtindung kann sui eine Vielwahl feuerfester Roineaterialien, d.h. Nitride, Oarbide, 8oride, 8ilioide, Beryllide, 8aliide und.Gemische davon und diese Otoüe Verboxi- den mit Metallen, beispielsweise ttolfranoarbid verbunden mit Kobalt, angewendet werden. Das Verfahren ist besonders nur Ver- diohtung von Voüranoarbid, Silioinnoarbid, Aluniniusoxyd, Tsum# talaarbid, Titancarbid und Gemischen davon geeignet, vom die- 9e Stolte mit Metallen, beispielsweise Kobalt, Nickel, Niokel- Molybdän-hegierungenund dergleichen,verbunden sind. Vor dem Einfüllen kann das feuerfeste @uegangmaterial in Pulverform, in vorterdiohteter form oder in fester Teilchenform vorliegen. Wie aus Big. 1A ersiohtlich,wird eine Probe aus zu verdichten- dem feuerfesten Material 1 in eine sylindrische Parn oder Uz- .mantelung 2 einge=lt. Hei einigen teuerleoten ]Rohstoffen, d.h. reaktiven feuerfesten fvern,mn8 der $initfllvorgaag in einer praktisch sauerstoifireien Atmoepbäre vorgenommen werden. Das feuerfeste Material 1 wird innerhalb dieser Anordnymg um- sohloasen und nimmt die Gestalt des ?ombohlravms 3 ein. Die Gestalt und die Dimensionen des lPormhohlrauns und die @Xeme des darin eingetUlten Materials können die Enddizensionen des gepreßten Masse bestimmen. Jedoch liegt die Grundfunktion der 8brm darin, als Behälter itir das warmsupreseende Material zu dienen, und .sie ist nicht unbedingt eins Fber. Die Orös- s1 der gepreßten Nasse ist nicht kritisch, jodoob weisen dii Mutiger verwendet« formen einen Duurobsesser von 3 bis 90 m (l/8 bis 3-1/2 Lachen) umd ei» Stärke riox ! bis 80 ms oder "br tal. - ' Der Quirsobaiit denos@r3@obtxrs .tto14 1d. 13) kam 1»bl rig1loWtg U# au01f -eselmi4 , »t, oder 1r km @e ausgebildet sein, daß dem-fertigen äörper jede gewUnsehte Ge- stalt gegeben werden kann. Der Querschnitt kann somit kreis- förmig, dreieckig, rechteckig, vieleckig, oral, mit Einkerbun- gen und Rippen und dergleichen ausgebildet sein. Er kann eich - vom einem Ende zum andern. verjüngen. und, falls der Endkörper hohl sein soll, kann er einen gern aufveiseap Der Querschnitt der 7#b#" 2 nelbst kann ebea praktisch.- je- de beliebige 1Porm aufweisen, jedoch .ist er gewöhnlich kreisibr- mig oder quadratisch. Der kreisförmige Querschnitt wird bevor. lugt, da er größere ]Peigkeit ergibt als-- anderen geetald tungen, und es ist eine nicht verio.bare eeoAm oder Schale er- wünscht. Die wandstUrke der Form ist nicht kritisch und steht in Begiehung zum Durchmesser des zu pressenden Gegenstandes und des angewendeten Druckes. Die Wandstärke muß derart sein, daB sie den Druck aushält i wenn also der Durchmee-- ser den zu pressenden Teils oder der angewandte Druck vergrös- sert werden, muO die Wandstärke gesteigert werden. Die Besie- hung zwischen -den Variablen ist nicht direkt kann jedoch vom Fachmann leicht bestimmt werden. Die Form kann nus irgendeinem zahlreicher feuerfester Baumate-- riglien, die gute hestigkeit bei hohen Temperaturen aufweisen, wie s.8. Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd, Herylliumoayd, Siliciumcar- bid, Dornitrid, Eorcarbid, Zirkoncarbid, Molybdänw Wolfrßm, 1%ltramoarbid, Tit»oorbid, Tantaloarbid, Titandiborid, herge- steilt werden, jedoch wird sie vorzugsweise aus !Graphit herge- stellt. Das suegeh@to Material hfgt von den während den . . Preforgsage aultrstegden »mo»n und Temperatur« md der Gree- se der de® Dmok setzten Teile ab. Dtinas Badsoheiben oder Absperrglieder 6 sind in dem Ybrrhohi- raum 3 am oberen und unteren fe den zu pressenden Materiale eageordaet, wobei die untere Sohweibe normalerweise vor- do® DintO.len den Materials in den Hohlraum gelegt wurde. Diese Boheiben-eind ans eine® feuerfesten Material hergentellt, wie beispielsweise oben zugegeben, jedoch vorsngewetse aus Graphit, und weinen dichte Anpaoenng an die Wände den ?ordhohlraums auf. Btefl oder Kolben 7 werden dma in beiden Enden der Yors ant- gedslokt, wobei die Kolben gleiohlalle engen Paseits iit den Wänden den 80190c11 m aufweisen. Bei richtigen Autdrßokan be- findet sich ein Mde den Kolbens 7 in Berährang mit der Schei- be 69und das andere*Mde sagt aus der, Form heraus. Unter gewinnen Umstemen, beiepielsweiee wem die geMlte 8om in' vertikaler IÄge trantrportiOrt vird,1am de rweol MU tg sein, du geeignete. Üttel da eis" - um. ein. @ratseffen@ der. Kolben 7. ans der äom 2 « v"himesha. ' Dies '1umdsäu#ah er- ` »loht. ws@cä, ; hat -Q.r nnie» Ieil de4 Kolbens eia= g«erm . goren ßnerartsictürt Erle der heil den ZUbesn angsa an die Endabeperrglieder 6. Der aohmäiere Teil kann in die Form hinein und aus ihr heraus bewegt weräen,während eine Rip- pe 35 rund um den Boden des.Forahohlraumn 3 die Abwärtsbewe- gung den Kolbenteile mit größeren Querschnitt begrenzt und den Kolben in der Form hält. Die Kolben können auch in der Form durch Einrichtungen aus Holzen und Nut guräokgehalten werden. &a kann also ein Boher- bolzen 36 in ein geeignetes Loch in der 7orm eingepaßt worden und sich hindurch in eine Nut 37 im Kolben erstrecken. Die Nut verläuft vom äußeren Ende des tolbenn au einem Funkt in der Nähe des inneren Endes. lach einem anderen Einföllvorgsng kann das feuerfeste Nateriall in den Formhohlraum 3 in einer Reihe von Bohiohten, die durch nicht reaktive Abstandehalter (nicht gezeigt> aus einem ande# ran feuerfesten Material getrennt sind, eingebracht worden. Mit dieser Mlung kann eine Ansahl getrennter Teg,le in einem Preßrorgang iepreßt werden. Bbentalis um die Upasifiät zu stti;orss,kam man einen pormbt- h4ltOr 5, wie in Pig. 10 903019t, Verwenden. Hei dieser Äus- _'"tihrungsform werden mehre» geftilltt twerteste rormtu 2 in fest einiepaßte Aussparungen in d» Hehilter efgeitihrt, wobei der Behälter gleichfalls aus ein« geeigneten feuerfesten Na# ttriai hergestellt ist. Die geiUllte Ybrm. J.cum behandelt werden, während das Material 1 darin in wesentlich« lose gepaoht ist, oder es kann gegebenen- ' falls zur Vereinfaohu@ der Saadbsb=C ein Drnok. von 14 . bis . 28 lrg/amu2 (200 bis 400 pounds per sqnare iah) auf die Zoiben T artgegeben werden, in eine st*rker verdichtete feuerfeste Wo#- be zu, erhältea. !t dies» Zeitpunkt kann die; rorr gegebenenfalls vor der 1haidbrvng in die xsrmpresie vorerhitet Urerden. Diese 8tnge verhärst die in der Warmpresse erfoederiiöhe Seit, nm. das ' teusrleste Material auf Plterpmtnr su bringen. Die ]lbii 2 wird dam in die vsrnpresse eixrgsfurt, wie alige-# sein in rig. 2 extftert wird. .. , . . . . . Der Apparatkörpsr der Vsssp»sse 8 betiadet sich' in einem her- setisohabgeeohlosseaen Gehdose 9. »» Orbguse ist durch eine Irrümg 1,0 mit etä nicht ae»i4ten Y mrpu re verbundeng . die des ßebäuse auf deal sohten takumdruck,dewöbnlich unter 1 mm 8g und vorsngwrise unter 0i. 1 am hrlt. Das Vakuum iah er- torderlioh, da bei den normalen »edte@rpesiaturn triele fwsrw_ feste Woben und die psessenteile selhit o27dteren. Aststelle des Talanss kann tnteslblb det @ Aebäwed eine b aosphdre auireohterfflten werden: .3r km also eia ple, wie beispteiswise äeliur oder Avon, verwendet « oddrt =s piriose xiirride 1t tnedaf,, km eine ätio rio"tatrsi angewendet werden. Die Inertatmosphäre trägt in einigen Fällen auch dazu bei, die Dissoziation der zu pressenden feuerfesten Verbindung zu verhindern, s.B. Stickstoff bei Anwendung zusam- men mit Nitriden, jedoch kann deren Anwendung zu größeren Wär- meverlusten durch die Wände. des Gehäuses führen, da das Inert- gas ein besserer Leiter als das Vakuum ist, Zwei Preßetempel oder ,Colben 11 und 12 sind in der Warapresee so angeordnet, daß sie hinsichtlich der Druckanwendung ausam-. menwirken. Ein Stempel 11 befindet sich am Boden des Gehäuses und der andere Stempel 12 am oberen Teil: Die Stempel dienen zur Anordnung der Form 2 in der Warmpredse und gleichfalls zur Zu- führung den Verdichtungadruekee. Die Stempel werden durch geeig- nete Vorrichtungen, s.B. hydraulische oder pneumatische Arbeite» zylinder 46 (vergleiche Fig. 4), zur Erzeugung des gewünschten Druckes betätigt. Es wird bevorzugt, daß d$e Stempel unab# hängig voneinander oder gleichzeitig bewegt werden können und daß beide Stempel während der Druckanwendung bewegbar sind. Diese doppelte-Einwirkung ergibt eine gleichmäßigere Druckver- teilung innerhalb der Form gegenüber einer einfachen Druckein- wirkung, d.h. einem stationären Stempel und einem beweglichen ,Stempel. Jedoch kann zum Pressen dünner Proben eine einfache Druckeinwirkung 1ü zufriedenetellender Weise angewendet werden. Mit jedem Stempel kann ein Anzeigegerät 13 verbunden sein, um .dae Ausmaß der Stempelbewegung anzuzeigen und somit eine Staue.-' reg der Lage der Yorm innerhalb der Presse au iohen und das luarraß der Terdiohtmg des feuerfesten Materials 1 aa:nsei- gen (wie in dea@äig. 1A und 13 erlttutert ist), Die Maden 4 der . Stmpel, die den hohen ffratu»n und Draoken ausgesetzt . sind, sind norsugweine. aus Orsphit hergeetelit. Die nithrend des ertind=gegm"en Verfahrene sasewaäetea Drnic- ke liagen in- allge®siaea zwisohen ein« Minisus ioa etwa 14 bis 1100 kg/=2 (200 bis 10 000 pari) , @' edo oh kämm bei Betrieb bei niedrigeren 2smparaturen, beispielsweise 1000 IC. mit Xo1jbdgn, .: . Dito" .bis au 2100 kg/0ä2 (30 000 psi)sngewendet werden, ob- , gleiohidiei im allgemeinen nioht notwendig ist,'xisr bei der er- forderlichen päxbtur angewendete Mruok mag ..chenä, sein, in den @Mäterlal oder die Probe 1 auf -eine Dichts@Vba weaigetene 95 !ß des te dis iVi Betraoht kommende -feuerfeste mIasse theors- tisöben Wertes und erangsweise auf tiber 99 im vnrdiohten: Ir tievorsugtesten Viill wird die Probe auf. 100 Gigs theoretieohe »lohte verdiehtst,_ .. . : . . , T Der Apparatldfrper der Wsrrprssse e besteht aus sium syliadri- sohen hr 1 4 mit einer. Induktionsspule .15 um üeist. fße» Ober- f1gahe, Die Spule Lot nit einer geelgneß`a elrkiribohen quelle, s.8. eineu . ldeub&-wt# oder soohfreqtrlrior,. @i@ertiidea: Des ftmei.to14 Lot gföbg&ioh a» oim leit«d« Material, wir lieb, gie#Usdun, Qm» odos a,f t" 1lindeaittel oder im=* varbMÜenere Asbest hofstÜlt. l»r Ringraum des Wärmet solie,-rolirs ist mit thermischer Isolierung 16, d.h. RuE, gohxefasein- oder -tuch, pulverförmigem Graphit und dergleichen,aungpf111. t;. Diese Warmpresse liefert `eäme durch Lrduktion, wobei diese Art den Erhitzens ein raoches Aufheizen, Erhitzen auf sehr hohe Temperaturen, eine @iätn Tz mperaturs teuerung sowie rasche und wiederho2..-te Tc:mperati:-rändoy.unaen ermöglicht. #jedoch kön- nen je nach den- Preßanorc=riulg; und nnäeren betrieblichen Merk- mn:sen,Widerntandsheizun,r;, d :e'.'.rktriac#hen Pxhitzen, Erhitzen durch heiße Dämpfe oder c'Fsci ocer durch Pls;cmabrenner,ebenfalle angewendet werden. Wider.;:tandsY7eizunr, ist h#iufig wirtschaftlich !m Verbrauch,und ancrteil-@ ejner Induktionsspule können Kohlen- etoffwiderotnndestnbe adsr nyl4endrieche Widerstandaheizeinhei.- ten zur verwerdo r %.erden. Hei dar. AucifUhruni"sforn ..nter Anwendung von Induktioneheizung int innerhalb den itßizror-rn ety_ erhitzter Suazeptor 17 nnreord- rot. Diese Vorrichtung b;zl"t.r kt die r, hitzung der gefüllten Form 2, wIihrend sie in `.nh:.ckrufrahmer@tel@.un; angeordnet ist. Der. usxe#itor @ a i: so daß neine Stellung innerhalb des Rohre 14 stationär i.nt ui(., die Form " in sein Inneres genau e inpnß t. Der-vor der Eiiü Uh#=f, dor Form durch die Induktions- epule vorerhltzte .1,-e;ur fU1irt ein r:ynchoa Aufheizen herbei und gibt dnr Form 2 gni;o;:ens?ninlin bei Druckeinwirkung eine zusätzliche Stützn. Bei vielen AusMrungen wird die Fora innerhalb eines aassep- tors und !.n Abstand davon angeordnet. Bei dieser AussWrungs- 'tors liefert der Ousseptor keine seitliche Stützung Mc die rors,und die Fora wird lediglich durch.,Strahtnng rasch er- hitzt. Diese AusfUhreageiorm -ist in Pig. 3 wiedergegeben, in der eise Form oder Urnantelnng 2 innerhalb eines fteseptorn 17 aaseordnet ist. Der Suezeptor ist in dieser Auefnbsungsforle gleichseitig das Seiselement und besteht, wie dargestellt, aus einer Widerstandeheisung in ä0rm eines Zylinders. Jedoch kaan gegebenenfalls bei dieser Auetüäruagstorm such eine Induktions- heisnag verwendet werden. Der erhitzte Sus$eptor kann aus den gleichen teuertesten Baustoffen wie die ?arm bestehen, wobei Gmphit bevorzugt wird Die innerhalb der Preoee erzeugte Temperatur und die sehr nahe der Bora erhaltene tampetatur kEnnen durch ein optisches Pf- mater oder ein 8trablungopyromoter gewesnen werden. Eine innre 18 in dem tfehgurre g laenn mit einem ß»phitsobauroär 1g,@ das sich durch äais Beinrohr 14 in den erhitzte» Suseptor 17 e»treohic, ausgefiebtet w@rden. Dhs ter km also snt 'trr>erstarimmg des erhitzten. eusutptqro 17 in groß« Wam de. !4tertals in. der mir! vrenrdet, wnucda, Den rnerweMete P,OSOter @niobt ggt ) zu in Einblick nur @teuardtw@ar- wfe wed geZbrn seläa# muten hlibrierb u, . no ded .#1e tatlioba !tplW d11 feuerfesten Materials 1 aus den Ablesungen bestimmt werden kann. Durch die vam Strahlungepyrometer erhaltene Information ist eine öutomatische Temperaturregeluüg möglich, wobei die Informa- tion zur Regelung der Stromzufuhr zur Spule 15 angewendet wird. Eine-automatieohe Regelung ist auch unter Verwendung von Ther- moelementen@ale Pftlorgan möglich, jedoch haben@die Pyrometer . bei Temperaturen über .1500 °C eine wesentlich längere Lebens- dauer.- . Die erzeugten Temperaturen liegen Im allgemeinen bei. @x 500 bi® 2500 %und unter den meinten Betriebebedingangen ist eine Temperatur von wenigstens 100411C erforderlich, um zuverlässige feuerfeste Materialien von hoher Dichte herzustellen. Die Mu- stoffe der Reißpresne liefern gewöhnlich eine Maximaltemperatur von etwa 2500 4G, . da oberhalb dieser Temperatur die meisten der verwendeten Stoffe keine gentagende llestigkeit aufweinen. Zur Beschickung der Warmpresse- kann dte gefüllte form 2.auf ei- ner geeigneten PQrdereinriehtung 21, einem Rolleaförderer,wie-- in Pig. 2 gezeigt, angeordnet@und entweder direkt in das 11arm- prolgdhgu®e 9 mit anschließender Evakuierung des Gehäueee oder durch- eine geeignete luftechleu®e 20 In des WarmpredgeUuse ein.- - getfhivt werden, wobei des Gehfluse köntinuisrlioh unter saueir- etöfffreier Atmoepbäre gehalten wird. Die luftsohleuse 20 kam, mit Schiebein versehen sein, die durch autgatieoh gesteuerte pneumatische Zylinder betätigt werden. Nach anderen nicht dargestellten Ausführungsformen kann anstel- le von Rollenfürderern ein mechanisch rotierender runder Tisch angewendet werden, um die Formen 2 innerhalb des Gehäuses zu transportieren. Beispielsweise muß ein runder Tisch mit einer Vielzahl von Öffnungen:zum Halten der Formen unterhalb des Warmpreßkörpers angeordnet sein. Der Tisch wird mechanisch ge- dreht und weist Einrichtungen zur Lageeinstellung auf, um die Drehung, wenn eine-Form über dem unteren Stempel angeordnet ist, zu unterbrechen. Es kann such ein Kettenradantrieb verwendet werden. Die Kette weist dabei mechanische Vorrichtungen auf,' um die Form längs einer Laufbahn zur Preßstellung festzuhalten und zu bewegen. Die Kette kann durch einen an einem Ende mit einem Zahnrad verbundenen elektrischen Motor angetrieben wer, den. Die Probe kann auch längs parallelen Führungsbahnen oder längs einer Rinne durch horizontale Schiebe- oder Stoßvorrich- tungen vorwärtsbewegt werden, Während der Bewegung durch die oben angegebenen Pördereinrich- tungen können verschiedene mechanische Einrichtungen zum Fest- halten der Form, wie beispielsweise eine Formhalterung 38 (ver- gleiche Fig. 4), angewendet werden. Die Halterung 38 weist ei- nen Hohlraum auf, in dem die gefüllte Form 2 mit Kolben ? (ver- gleiche Ag@ 1A) angeordnet wird, wobei die Form auf einem ab-- gesetzten vorapringenden Rand 39 gelagert wird. Der Hohlraum der Formhalterung kann auch einen solchen Durebmeeser aufweisen, daß der schmälere Teil 34 des Kolbens (vergleiche Big. 1A) eich hindurch erstreckt jedoch der stärkere Teil durch den abgesetz- ten vorspringenden Rand 39 zurUekgehalten wird. halle diese Ausführungsform angewendet wird, ist es nicht erforderlich, im unteren Kolben die Anordnung des Bolzens 36 und der Nut 3? oder der Rippe 35 (vergleiche Fig. iA) vorzusehen. Die Nalterung ist auf der angewendeten Pördervorrichtung, bei- spieleweiee Hand, Rollen, Kette und dergleichen, angeordnet und wird von dieser oder auf dieser bewegt. Die Halterung wird weiterbefördert, bis sich der die form enthaltende ]Kohlraum in gerader Linie mit den Lageeinstellungestefln befindet. Der untere Stempel wird dann durch den Hohlraum bergt, setzt den Kolben 7 !n Gang und hebt die Porm-und Kolben-#nordnung in den erhitzten Sueseptor 17. Nachdem sich die Porm in Gehäuse befindet, kann sie in einem Yorerhitser (in äig. 2 nicht gezeigt) @rorerhitnt.oder direkt in die Wampresee gebracht werden. Hei der in ?Kg. 2 dargestell- teh der Warmpresse bewegt der Rollenförderer 21 die Korn vorwärts, bis sich die Ausgangsform swisohen den beiden beweglichen Preßstempeln 11 und 12 betindet, d.h. bis sie tiber d« unteren Stempel 11 apgeordnet ist. Zu dienert Zeitpunkt wird der untere eaupel betätigt, um die Zorn La dem diokrnandi- geu erhitzten Ousseptor 17 anzuordnen. Der obere Stempel 12 kam gieiohfalls eisgesetzt werden, . mm. mir Anördnung der Pore 2 in der gohtsn. Stellung innerhalb den erhitzten snssoptore 17 beisutragen..Dis Ameigegerate'13 inforaieren darr Arbeiter, wnt die gesßneohte Anordne erreicht ,ist. Bei .einigen Aamend mgeu, in denen sUrdcer md neuerer belade- » lbrnen in BetrarImmen, losen st-erwnaeoht Beint gnr An- Ordnung und Mtsumg der ]form 2 den erhitzten $w;. meptors 17 Mittel vossueshen, die. von den stefflln 11, mrd 12 sowie den Kolben 7 mmbbäagig Bind. ls können daher beweglich* äohlrohre oder @os@o-?grsiasteilnngeeisrl:ohtuxn (nicht gs-. zeigt) tue eineu gieisneten feaesfuqten Material. so angeordnet . wrden, daß sie konssatriso4 den Kolben siaä nad diese ml geben. Diese Rohre strrea eiassr voloben mrcar anfreiWo, das sie lediglich die lhrrs und a,Vht die Kolben Die-: se ßobi»e bewegen aiob 'also unabhängig von den stmpsln entweder diWoh äederlcratt oder durch opds» Mz*iohtmgen und bringen die geirillte Zorn innerhalb der V wowffl eee in dis richtige 8tei- lun«, und iraohdes die porn anordnet um eshitst ist, be@ngext sich die atenpel inauhslb der Rohre. vad 'ringe den Ysiäioh- tvuagsds@aolc -auf. Dieser Auefthmptom -tat. beeondq» ga»tigu crem,:orabehUt« S@ die seärera pl=te Porwrn Tathalt», ver- Vendet Werden. IU* AuiUrtem, bei de dar lobUolw oder die qmm ?@poi@tstelltgstiohi@u:rg du" Säern am* den 1tnage- gliedert iat, ist in Pig. 5 wiedergegeben. Das Rohr 47 trägt die Form 2 während das Ende des Stempele 11 den Kolben 7 trägt. Eine ähnliche Anordnung kann am oberen Stempel angewendet wer- den,oder einfacher, es kann ein gesondert gelagerter Rohrträ- ger 48 als Anschlag angewendet werden, gegen den die obere Kan- te der Form 2 aufgrund der Federkraft der Federn 49 gehalten wird, die das untere Rohr 4.7 aufwärto gegen die untere Kante der Form 2 drucken. Nachdem Form und Inhalt auf diene Weise im Sus- $eptor angeordnet sind, kann durch die Stempel 11 und 12 Druck auf die Kolben 7' aufgebracht werden. Der obere Stempel 12 kann eich frei innerhalb des feststehenden zylindrieahen Anschlage oder Widerlagers 48 bewegen. Stempel-11 kann sieh die begrenzte Strecke, die notwendig ist, um die Probe zu, verdichten, bewegen, wobei das untere Rohr 47 um den Stempel 11 während der Verdich- tung feststehend bleibt, während die Federn 49 zuaammengepregt werden. Nach der Anordnung werden aufgrund der Tatsache, daB der Su®- zeptor 17 värerhi,tst wurde, die Form Q und das darin befinäli- abe feuerfeste Matescial 1 rasch auf @,;r PreBtemperatur gebracht. Dann wird Druck durch die Stempel 11 und 12 aufgebracht, um die gewUnechte Verdichtung zu erreichen. Dia optimalen Temperaturen, Drucke, die Folge der Anwendung sowie die Anwenduagozeiten kön- nen fair jedes eingehe zu pressende Material ausgewählt worden. Falle ein Pormbehälter 5, der mehrere ein$slne Formen enthält, verwendet wird, wie in äig. 10 dargestellt, kann der Behälter 5 in gleicher Weise wie die einzelnen Formen 2 behandelt werden. Die Stempel 11 und 12 werden dann eo ausgebildet, daß sie gleich- zeitig den gleichen Druck auf jeden Kolben 7 ausüben. Nach Beendigmg den gewünschten Preßabiaufn wird die das vor- ` dichtete Material enthaltende Form 2 aus dem erhitzten Bueeep- tor durch.DetiLtiguag der Stempel 11 und 12 ausgestoßen und be- ginnt eich unmittelbar abzukühlen. Die Form kann leicht aus des Bnnseptor entfernt werden, da sie mit den sueseptor nicht in 8erähramg steht. !Nach Ausstoßung dee."dünnmandigen Formet oder Schalen steht der heiße Baaseptor 17 bereit,die nächste gefüllte Pop für einen weiteren feßworgaag autsunebmen. Es geht keine Zeit mm Er- hitanng oder Abkühlung zwischen den @reßvorgängearlore@i. ßegrbouenfalie kann den verdichtete Material nun der Pore 2, wRhrend diese noch heiß ist; ausgestoßen *erden. Ob die Ahme dang von heißem oder kaltem. Auswurf des Materiale freigestellt ist' von der besonderen Art den verdichteten Matersln :ab. sein 1Asiäsuesto8 »ob dem il'armptesgang. und ttsrxten sun d `, Wsm»ssuneepto@ 1'l wird die Form auf der Imrebälterung 38 aügrördnet. Die ättäipsl setzen ihre `ag=g fort, so daß die Kolben 7, Absperrglieder 6 und das verdichtete Material aus der Form ausgestoßen werden, die von dem abgesetzten vorspringenden Rand 39 im Nalterungehohlraum gestützt wird. Die forranordnuäg und das verdichtete Material werden dann in sauerstotttreier Umgebung abgekühlt. (38) Falle der Hohlraum der Halterung so ausgebildet war, das die Weiterbewegung des stärkeren Teils 34 den Kolbens, wie vorste- hend beschrieben, behindert war, kann die galterung zwei mit- einander verbundene üohlräume (nicht gezeigt) aufweisen. Einer dieser Hohlräume hat einen größeren Dnrohmesner, so daß er die Form 2 abstützt jedoch nicht den stärkeren Teil den Xolbens. Beim Betrieb wird die gefüllte Form vor dem Pressen in dem schmäleren ]Kohlraum angeordnet, und nachher wird sie von den Stempeln auf den größeren Bohlraum gebracht, wobei die 7örder- einrichtung 21 die Halterung während den Preüoyolsur bewegt hat. Die Stempel stoßen dann die Kolben, Absperrglieder und den ver- dichtete Material aus des ,größeren Hohlraum, wrhrend@die Vors auf den abgesetzten vorspringenden Rand den Wohlraums gehalten wird. llalls keine wsrmausstoßung der Probe aus der Vorm ertolst, wer- den die das gepreßte Material enthaltenden Vormen auf die 16r- lereinrichtung 21 gebracht und in eine innerhalb den Varnprei- gehäuses gehaltene Kühlzone 23 übertUhrt. Die tUhlvone weist ebenfalls offne sauern-totttreie Atrosphrre auf. Die Ausgabgs-- form wird in der Kühlzone oder Kammer 23 abgekühlt, während die nächste Form gepreßt wird. lach dem Abkühlen wird die Form Zu der zweiten automatisch gesteuerten pneumatischen Zuftechleuee 24 bewegt und dann aus der in der Presse auf- rechterhaltenen Vakuumatmosphäre abgeüUhrt. Ein geeigneter Stempel kann dann zum Entfernen des verdichteten'Materiele aua der Form oder Schale verwendet werden. Anstelle einen feststehenden, atze einem Stück gebildeten erhitzten Suszeptors 17 kann der Suszeptor auch in zwei oder mehr Teile 33 unterteilt sein ,/die doppelt wirkenden hori- znntale pneumatioche Kolben 22,wie in Pig. 3 erläutert, #^iegliedert sein können. Durch die horizontalen Kolben ka. '9ruck aufgebracht werden, um die Form 2 gegen den durch die vertikalen Stempel 11 und 12 angewendeten Druck bei der Verdichtung der Probe tu stützen. Dieses System ist vortdl- baft, wenn höhere yerdt.chtungad"uoks (Ober 280 kg/cm2) (4000 poi) erforderlich sind. Hei Betrieb wird die Norm in die Susseptoranlage cingefUhrt und daraus entfernt, w:ihrsnd die Susneptornboehritte 33 in offener Stellung vorli(:gen. Jeder Abschnitt bewegt eich auf Grund der doppelt wirkenden pneumti®chen Stempel 22 eine kurze Strecku, :.H. 193 cm (1,/2 Inch), von der offenen Stel- lung zur gcochloanenen Stellung. Während den Erhitzunge#- und Preßvorgange wird die 3orm 2 durch die Susaeptorabsohnitts welohe die Form 2 dieht umschließen, zwangelnutig gentütst. Nach beendetem 12reßvorgang können die horizontalen Kolben 22 dann unter-Öffnung der' Abschnitte 33 zurückgesogen werden, wodurch eine einfache Freigabe der Form 2 herbeigeführt wird. Ein derartiger Vorgang ergibt eine minimale Abnutzung der Teile. Es ist auch möglich, das Abnutzen oder Abschleifen der Form durch Anwendung einer feststehenden Preßeitzauskleidung aus feuerfestem Material herabzusetzen. Falls Abrieb eintritt, ist es dann möglich, lediglich die (entstehende Auskleidung zu ersetzen. Bei einem'technischen Verfahren ist es -vorteilhaft, den ganzen Arbeitsvorgang unter Anwendung miteinander verbundener Kammern, die mit einer sauerstofffreien Atmosphäre-.gefüllt sind und Öffnungen mit Gummihandschuhen aufweinen, durch die Arbeiter Manipulationen ausführen können, zu umschließen (.vgl.Fig.4). Die nichtgefüllte Form 2 mit angeordnetem unteren Kolben 7 und dem Absperrglied 6 wird in die Iuftechleuae 31 einge- ftfhrt und auf*die Formhalterung 38 gebracht. Die Form wird eingeführt, während Schiebeventil 40 geöffnet und Schiebe- ventil 41 geschlossen sind. Nachdem sich die Form innerhalb der Duftschleuse befindet, wird daa echiebeventii 40 geaohlos- oen und die Luft in der Immer durch ein Inertgae ersetzt. Die Foren wird mit pulverförmigem feuerfesten Material aus der lademeßvorriehtung oder dem Ptilleuteiler 23 gefüllt. Die Fülluhg erfolgt durch einen außerhalb der gam®er stehenden Mann mit seinen Händen in Gummihandschuhen, die sich in die Kammer hinein erstrecken. Die Kammer wird dann evakuiert. Das Sohiebeventil 41 wird dann geöffhet,und die geftilite Vorn au! der Formhalterung 38 wird zu den Yorerhitser 2? weiterge- leitet. Der Vorerhitser, beispielsweise eine Induktionsspule, wird abwärts bewegt, um die Form durch den hydraulischen Zy- linder 42 zu umschließen. Es können auch Mittel angewendet werden, um die getollte Vorn in einen feststehenden Erhitzer zu heben und anschließend wieder heruntersalaesen.* Nach-dem Porerhitzen wird die Vorn durch die Stempel 11 und- 12 in die Warmpresse 28 gebracht, während 1n der Presse das im verdichtende feuerfeste Material 1 wärme und Druck ausge- setst wird, -um die gewtiasohte Dichte, 99 bin 100 % der theo- retischen Dichte, zu erhalten. Hach Beendigung des Warmpres- kreislaute wird die gefllllte Vorn 2 aus den erhitzten Bussep- tor 1'1 durch kombinierte Wirkung zweier Stempel entfernt und auf äie...fprmhalterana 38 gebracht. Die Fora 2 wird dann durch die Fördereinrichtung 21 weiterbewegt, bis sie sich in der KUhlsone bsw. unter der itihleinrichtung 23 befindet. Die Xiibl- einriohtung kann aas: einer Reihe von Kupferrohräg bestehen, durch die kaltes Wasser läuft. Die Kühleinrichtung 23 kann heruntergelassen und von der Vorn durch die WirkM hxdraali- Woher Zylinder 43 weggeh)ben werden. Die nächste Vorn wird dann auf der Mittelpuaktelinie des Stempeln angeordnet und in der gleichen Weise gepreßt. Zwischen den Zyklen ist kein zusÄtsliches Erhitzen des Busseptors oder eine ibkühlzeit er- forderlioh. Nach Beendigung den gUhlvorgenge wird das Sohiebeventil 44 geöffnet, und die Borm wird in die vorher evakuierte Äustritte- schleuse 32 fortbewegt. Das Sohiebeventil 44 wird geschlossen, und der Druck in der Anetrittssohleose 32 kann auf Atmosphä- rendruck ansteigen, wobei das Sohiebetentil 4.5 geöffnet ist. Die #ustrittsaohleuee 32 wird dann geöffnet, aaä die Bora wird aus der Warspresee entfernt. Das gepreßte feuerfeste Material 1 wird dann ans der ]form 2_ durch einen geeigneten hydraulischen oder pneumatischen Stem- pel oder Stößel (nicht geneigt) entfernt, und die ]formen wer- den zur Iuttsohleuse 31 zur Wiederverwendung suritokgetuhrt. Gegebenenfalls kann der sm Entfernen des Materials ans der Norm verwendete Stempel oder Stößel innerhalb des Gehäuses angebracht sein,jedoch ist dies mich* erforderlich. In den ]fig. und in der Besohreibnng ist bisber das Naxapru- sen als Vorgang in einer vertikalen AustähruM beschrieben worden, d.,b..die Stempel bewegen sich in vertikaler Riohtnng. Die Irtindung ist jedoch nicht darauf besohrtnkt und kann so durohgetUhrt werden, da# die Vorriohtang in einer horizonta- len Ebene mit geringtUgigea Xadernngen betrieben wird. Beispielsweise können die Stempel in einer borisoatalen Ebene bewegbar sein und die Normen durch das tiehäase in einer pex*Ilel zur Achse der ßt«pel verlautenden Richtung bewegt Q ri]foxm®n können so auf eine geeilte ]fdsr- riohtung gebracht werden, daß die Achsen der Kolben parallel zu den Achsen der St«pel verlaufen. Geeignete Iffleinstel- langsvorriohtungaa können angewendet werden, ns einzeln eine loraanordanng von der pördereinrichtnng weiterzuleiten und mit den Stempeln in eine gerade hinie zu bringen. Die stespel bringen dann die ?orswnoränuag um Verdiohtnngeberisndlimg ho- risontal in den erhitzten Busseptor. Naoh-Beendigung des Prea- syklus wird die ?ora ton dm Lager durch die Stoffel entfernt und dort abgesetzt, wo die @sgeeinstellmrorrichtungsn sie . zu der lördereiariobtang zum Transport zu den KBbl- und lnt- laduapsonen suröokföhren. , Das Ausmaß des angewendeten Druckes md der serperstar sonne der Seitraue der texrdung sind beim llasspresa« von t ««- festen Materialien sehr wichtig. In ist in der 2sobaik be- kannte daß die tarne ein sehr wiobtif httor nur In- stisruag der phsillisohen ]Rigeneoäafen- Von tenorfesten verdichteten läusia darstellt. Mine priageKoragröee ist sehr erwantoht, da nie na hoben Werten der pb"ilcalisob» 8igensobatten, imbesondero der feettdkeit abd Urtee irrt. Die Anwendung ton Wöme ist vesentliob rar Wsengnng von diobten, suuesmmeabenden tdrpern, jedoob fördert eine IMW andanerade Ausseteani gegenüber hoben Vonperstnrea v der Berstellnag das morawsobstun,nnd ?"ab die unter Druck erhitzt wurden, weisen ein höheren toramohstm rat skr 401- Oboe die nicht unter funk bei des gleichen Teopesatur er- . bitst wnrdoa. Bei na feuertest« flve» von sehr. Teilohengröße-wurden häufig die besten Ergebnisse dadurch erhalten, dsß die Temperatur sehr rasch erhöht wurde, wobei der Druck spät innerhalb des Zyklus angewendet und bei der Minimaltmperatnr während der zur Ireielung vollkommener Dichte notwendigen Nindeetzeit-gehslten.wurde. Das Verghhren der Erfindung ist besonders vorteilhaft, wem es in Verbin- dung mit sehr feinen Teilchen eingesetzt wird, da es auf Grund des Verftärens möglich ist, die Teilchen bei der ho- hen semperatar-lediglioh während eines kurzen Zeitrau» zu halten und eomit eine Verdichtung ohne unzulässigen Zorn- wachstum erreicht wird. Für andere Materialien kaum eine kUreere Bslteeeit bei Mvsi- maltemperatur erwinacht sein, nm ein Ausgasen, Sintern und Entfernen der größten Poren vor der endaltigen Verdichtung zu ermöglichen. In anderen Pillen wird es bevorsugt,-den Druck vorzeitig innertaib den Zyklus anzuwenden. In sftli- chen Pillen ist es klar, dsß die Bedluganjen von eempemtur, Druck und Seit kritisch sind. Sie vsriierea- für jedes feuer- feste Material und müssen genau und sehr rasch eingestellt werden: Das sorsteheKe Verfahren ermöglicht diese Regelung so genau und rauch, als erforderlich, wodurch überlegene Pro- dukte in wesentlich ktireerer Ve=fahrensseit, als blsher möe lioh rar, erbaltes werden. Bei dem vorstehenden Verfahren kann man ein rasches Aufheizen u durch Eindrücken de verdichtenden feuerfesten Materiale und der wiederverwendbaren Form (die teilweise vorerhitzt sein können) in einen heißen Sunzeptor erreichen, um die feuer- feste Probe rasch auf die Endtemperatur durch Strahlung oder Leitung zu erhitzen. Die Probe wird lediglich lang genug,um die gewünschte Verdichtung herbeizuführen, auf der Temperatur gehalten. Der Ausstoß der gefüllten Form aus der Reiszone er- möglicht ein rasches Abkühlen lediglich der geringen, mit der Probe verbundenen Masse, itnd dies erfolgt,ohne das Pressen der nächsten Probe aufzuhalten. Bei Kombination ermöglichen diese Stufen eine hochwirksame Produktion feinkörniger, warm- verprpßter Körper, die sehr fest und hart sind. Nach einer beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden folgende Stufen durchgeführt; wobei auf Fig. 1 in Verbindung mit der Beschreibung der Füllung der form sowie auf Fig. ?für den Warmpreßvorgang Bezug genommen wird: Die verwendete Form 2 ist ein Zylinder mit einem inneren Durch- messer von 25 am (1 lach), einem äußeren Durchmesser von 38 mm (1 1/2 inches) und einer Inge von etwa 100 mm (4 lachen). Die Scheiben 6 besitzen eine Stärke von 6 mm (174 lach) und einen Durchmesser von 25 mm, und die Kolben 7 weinen einen Durch- messer von 25 mm und eine hänge von 50 mm (2 inehen) auf. 20 g eines Pulvere, das handelsübliche® a-Aluminiumoxyd mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,3 p. aufweist, wird in die Form 2 wie folgt eingefüllt= 1 : Die Modentrenmcheibe 6 wird in die Einfüllform 2 gebracht. 2. Der untere Kolben ? wird in die Einttillform unter Berühr der Bodentrennscheibe eingesetzt. 3. Der untere Kolben und die Roheibe werden etea 38 m auf- wte in die Fords hineingestoßen. 4.. 20 g Pulver werden im das obere ]Rnde der Fon Dus Pul-rer wird ,gleichmäßig in die Fora gefüllt. Dien gird dt.Lroh erreicht, daß die Außenseite der Form ter Drebi#-ng zek::Dpft wird. .obere 6 wird oben auf das eir- viu:,- aufgelegt. " Der obere Kolben 7 wird in Kontakt mit der oberen Tren- JedW,e gebracht. 4 ':f:). f e-ulben-, iilnßacheiben- und ß V11venordnu- '-'7.,@ 3üC ,, _e das Pulver in den Mittelpunkt der@@-.. ,.h. s a'' *der ®owohl der obere els der untere Kolbe" -n.@g :der jorw h®.iauiragen. 9. Ein Fülldruck von 14 kg/am2 wird zur Verfestigung der An- ordnung ausgeübt. Der Schalen- oder Formaufbau wird dann in eine $alterung ge- bracht und auf dem Rollenförderer 21 in die Iaitsohleune 20 der Warmpresse geführt. Die hurtsohlenee wird evakuiert und die Form in das Warmpreßgehäuse eingeführt. Der Rollenförde- rer transportiert die Fora, bis er die ?orm auf der Mittel-- linie der Stempel 11 und 12 angeordnet hat,.um von den Stem- peln aufgegriffen zu werden. , Der Grapbitsmeptor 1? wurde durch Induktion auf 1000°C vor- , erhitzt. Der getollte Formaufbau in gerader Dixie mit den Druckstempeln wird dann mit einem Minimaldruck von 14 kg/om2 zwischen den Druckstempeln gehalten und in den @oh@rsnm des heißen Sasseptors gebracht. 3e sind etwa 3 Miauten Strahlungs- seit für den Formaufbau nötig, um die Temperatur des Bussep- tors zu erreichen. Hach Ablauf dieses Zeitraums wird ein Druck 'von 280 kg/om2 auf das Pulvet 1 in der Foxes durch die Drucketsapel und Kolben ausgeübt. Mehr lärme wird durch In- duktion zugeführt, um die Probe auf 1500C in etwa.> Minuten zu erhitzen. Sie wird 5 Minuten bei dieser Temperatur gehal- ten, während der Druck von 280 kg/o»2 aufeohteräalten wird. Das Erhitzen wird dann beendet, der Druck abgelassen und die ?orm unmittelbar aus dem Swaeptor entfernt, während nie wie- derum swisohen den Bruotetempeln mit eines leichten Druck gehalten wird. Sie wird in die Halterung zurückgebracht und aus der Mittellinie der Stempel wegbewegt. Die Form kühlt in der Kühlkammer 23 ab, während nachfolgende Formen in der glei- chen Weise gepreßt werden. Nachdem die Form abgekühlt ist, wird sie aus dem Warmpreßge- häuse durch die lnftschleuse 24 herausbefördert. Das verdich- tet Material wird aus der Füllform mit einem kleinen hydrauli- schen Stempel herausgestoßen. Das Pulver ist zu einem footen, harten, nichtporösen, vollkommen dichten feuerfesten Körper gepreßt worden,und die Form ist zur Wiederverwendung geeignet. Nach einer anderen beispielhaften Ausführungsform werden fol- gende Stufen durchgeführt, wobei auf Fig. 1 in Verbindung mit der Beschreibung der Einfüllung der Form und auf hig. 5 für den Wsrmpreßvorgang Bezug genommen wird. Die verwendete Form 2 ist zylindrisch, weist einen Innendurch- messer von 76-am (3 inche®), einen Außendurchmeaaer von 127 mm (5 Inches) und eine hänge von 200 mm (8 inehes) auf. Die Schei- ben 6 besitzen eine Stärke von 6 mm (1/4 ineh) und einen Durch- messer von 76 mm (3 inchea), und die Kolben 7 weisen einen Durchmesser von 76 mm und eine Inge von 100 mm @4 Inches) auf. 290 g Pulver, das ein handelsübliches a-Aluminiumoxyd mit einer mittleren Teilchengröße von 0,3 /u aufweist, wird in eine Form 2 wie folgt eingefüllt: 1. Die Bodentrennsoheibe 6 wird in die PUlliorio 2 gebracht. 2. Der untere Kolben 7 wird in die PUllform unter BRrtihrumg . der Bodentrenaeoheibe eingesetzt. 3. Der untere Kolben und die Scheibe werden etwa 38 me ( 1 1/2 inobeel- in die Form hineingestoßen. 4. 290 g Pulver werden in das obere Ikde der Porm eingegossen. 5. Das Pulver wird glelohaUig in die Pore eingefULt. Dies erfolgt durch Klopfen der Außenseite der Yorm,wihrend sie rotiert wird.-. 6. Die obere Trenmoheibe 6 wird oben auf das eingefüllte Pulver aufgelegt: 7: Der obere Kolben 7 wird in Kontakt mit der oberen Trema- seheilbe gebracht. B. Der Kolben-, Trenwoheiben- und PUversufbau wird bewegt, bis das Pulver in die Mitte der Poren gebracht ist oder ab- wohl der obere als der untere Kolben gleich lang aus der lbrn herausragen. 9. Bin Pflldruok von 14 kg/omt wird zur Ver=estianng der 1a- Ordnung ßusgetibt. Der Vorssutbsu wird dann in eine laites@meg mm einen Rollen- förderer 21 in der Wtseblewe 20 der Vsrmpresse gebracht., Die lattsohleuse wird evakuiert mnd die Vorn in dan Warspre8- gehäuse überfübrt. Der Rollen!ftderes bewegt die form weiter, bis die Form auf der Mittellinie des unteren Stempels 11 an- geordnet ist, um von den Oteirpela sidgegriffen au werden. Der Busseptor 17 besteht aus einem Viderstandaheisang und wurde auf 10001C vorerbitst. Der gelullte Yormautbau in gera- der Linie mit dem unteren Dmketarpel wird@dam in den beißen 3useeptor hochgehoben, wobei die ?oral durch daa auf dein unte- ren Druckstempel gelagerte Rohr 47 und den toibea 7 ge®tütst wird. Das Rohr und der untere heben die Vorm wei- ter hoch in den Susseptor, bis die Vors aueeohlagt und von dem feststehenden splinärisoben Träger 48 festgehal- ten wird. Dann wird ein Kinäeetdruok von et» 14 kg/on2 durch den oberen Druckstempel 12 und den unteren Druoks$empel 11 auf den Kolben 7 ausgeübt. Die Zeder 49 wird sueamäeageprreßt, wodurch der untere Druoketespel 11 in das konstntrisohe Rohr 47 eindringen kann. 3e einä etwa S ylinuten erforderlich, da- mit die Yormanordnung die Tesperatur den Bueseptors erreicht. Nach Äblaut dieser Zeitraunen wird ein Druck von 280 kg/«2 auf das Pulver 1 in der Vors durch die Druokstenpel und Kolb ausgeübt. Weitere Warm wird durch Widerstsndsbeinusu4efUhrt, die Probe in etwa 5 Xinuten auf 13001C zu erbitten, Sie wird 3 Einuten bei diener Tesperatur gehalten, während der Druck voe 21g/ o»2 beibehalten wird. Dann wird das Reinen Abg broohen, der Druck abgelassen und die form nmittelbar aus dem Sueseptor während sie wiederum von denn Rohr 4? abgestützt wird; wenn der untere Druckstempel nach unten durch das Rohr zurückgezogen wird und sich die Bader 49 aus- dehnen kann. Die form wird dann in die Balterumg zurückge- bracht und und aus der Nittellinie der Stempel wegbewegt. Die Porm kühlt in der Ztlhlkamer 23 ab, während nachfolgende Bormen in der gleichen Weise gepreßt werden. Nachdem die vorm abgekühlt ist, wird sie sne@dem Wasmpre9- gehäuee durch die Iaitschleuse 24 herauobeiördert. Dae ver- dichtete Material wird aus der Püllfors mit eines kleinen hydraulischen Stempel herausgestoßen. Das Pulver ist au einem testen, harten, niobt-porösen, vollk@ea dichten feuerfesten Körper gepreßt worden, und die Vorm ist zur Wiederverwendung geeignet. Das Verfahren der Brtiaäung kann variiert werden, um sich verschiedenen hreßbedingungen snsupass«r Wenr .es also er- wU»obt ist, eia 2esperatargleiobpwiobt zu erreichen, be- vor irgendein Druck an&dwendet wird, können :folgende finde- rangen hinsichtlich der als Beispiel teebenen Ausi"Bhruage-- form vorgenommen werden. Sunächst wird kein anfänglicher . Verdiobtuagsdruok von 14 kg/om2 ausgeübt, und der obere Stempel 12 wird nicht während de= Isgeei@r@ieliuag der Zorn innerhalb des @srmeß@rgers bum. 8agseptors 17 ierveaäet. Es wird also kein Druck auf das feuerfeste Material ausgeübt, bevor die Gleichgewichtstemperatur bei der maximalen erwünsch- ten Temperatur erreicht ist. Der volle Druck kann dann rasch ausgeübt werden und während des Mindestseitrauns zur Ersie- lung der Dichte beibehalten werden. Die durch das erfindungsgemäß verfahren herstellbaren Körper haben vielfache vernendung überall da, wo harte, feste, hoch- temperaturbeständige Naterialien erforderlioh sind, z.E. als Schneidwerkzeugspitzen, Formen, Bohrer, Meßblöeke (gage blocke), Yentileitze und dergleichen.
Claims (1)
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pa@s@ 1, zur rriederholtsn wärapressen feuerfester Na- terialien, gekennzeichnet durch die Kombination (a) einer wiederverwendbaren feuerfesten Form (2) zur Auf- sahne Fron feuerfesten Material (1) , . (b) verschiebbar innerhalb der Formen zur Autnahae Fron feuerfesten Material eingepasster Kolben (Z), (e) eines Gehäuses (9), das eine praktisch sauerototttreia Ati»®phäre enthält, . (d) Einrichtungen (38, 21) zur Eintuhrung und Weiterleitung der törn und Kolben innerhalb des Gehäuses, (e) eines innerhalb des Gehäuses angeordneten eihitsten 8usseptors (1?), ., (f) der einen Hohlraum aufweist, indem die Vorn zum Wärme- übergang angeordnet wird, (g) Einrichtungen (11, 12, 46) zur Eintthrüng 1M If- einstellung der gorr und Kolben innerhalb äes Bohrs in sich wiederholender Yolge und zur Ausübung den lier- diehtungsdruckee auf die Kolben. sowie zur. Entfernung der Form und Kolben aus den Hohlraum, (h) Einrichtungen 23) zur Abkühlung der Pomen und des gare- dichteten Materials und (i) Einrichtungen aus Entfernen der Formen aus den Gehäuse. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Suszeptor eine Widerstandeheisung darstellt. 3e Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Suszeptor aus Graphit hergestellt und durch Induktion erhitzt ist. 4. Rasches, eich wiederholendes warmpreßverfahren zur Ver- dichtung von feuerfesten Materialien, dadurch gekennseiohnet, daß (a) das feuerfeste Material in wiederverwendbaren Formen eingeschlossen wird, (b) die Formen in ein eine praktisch sauerstofffreie Atao-- ephäre enthaltendes Gehäuse eingeführt werden, (c) in sich wiederholender Folge in einem vorerhitsten Sus- septor angeordnet werden, (d) während sie eich in praktisch saueretotffreier Ätco- Sphäre befinden, auf eine Temperatur zwischen etwa 500 und 2500eC erhitzt werden, (e) ein Druck von 14 bis 2100 Wos2 (200 bis 30 000 pounde per square inah) auf das feuerfeste Material innerhalb der Port®i!n aufgebracht wird,bis das Material zu wenig- stens 95 % der theoretischen Diobte verdichtet ist, (t) nacheinander die -Borren-aue den 3usseptor herausge-- nonmen werden, bevor sich das verdichtete Material merk- lich abkühlen kann und daB (g)_in beliebiger Reihenfolge die Formen und das ver- dichtete Material- in einer praktisch saueretofffteien Atmosphäre abgekühlt werden und das Material aus den Formen entfernt wird: 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennseichmt, daß als zu verdichtendes Material Volfrannarbid sueammenrdispergiert mit Kobalt eingesetzt wird. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen zwischen 500 und 2000aC erfolgt und ein Druck zwischen 14 und 700 kg/o*2 (200 und 10 000 pounde per equara irroh) angewendet wird. ` 7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenaseiohnst, daß als praktisch saueretotffeie Atmephlbrs ein Yakuua angewendet wird. B. Verfahren nach Anepruoh 4, dadurch gfkenaseiohnet, deß das feuerfeste Material in mehreren getrennten 3ohiohten in der form eingeschlossen wird. 9. Vorrichtung nach Äupruoh 1, dadurob gekeanseiehaet, da8 die i® Gehäuse berrlohende Atmosphäre ein Vakuum ist.
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|---|---|---|---|
| DE19681758683 DE1758683A1 (de) | 1968-07-22 | 1968-07-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Warmpressen feuerfester Materialien |
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| DE19681758683 DE1758683A1 (de) | 1968-07-22 | 1968-07-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Warmpressen feuerfester Materialien |
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| DE1758683A1 true DE1758683A1 (de) | 1971-03-11 |
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| DE (1) | DE1758683A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2587502A1 (fr) * | 1985-09-19 | 1987-03-20 | Centre Nat Rech Scient | Appareil permettant de realiser la fusion et l'etirage de fibres optiques, notamment pour la fabrication de coupleurs |
| WO2020099070A1 (de) * | 2018-11-12 | 2020-05-22 | Robert Bosch Gmbh | Induktor und vorrichtung zum induktiven erwärmen von bauteilen und verfahren dafür |
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1968
- 1968-07-22 DE DE19681758683 patent/DE1758683A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2587502A1 (fr) * | 1985-09-19 | 1987-03-20 | Centre Nat Rech Scient | Appareil permettant de realiser la fusion et l'etirage de fibres optiques, notamment pour la fabrication de coupleurs |
| WO2020099070A1 (de) * | 2018-11-12 | 2020-05-22 | Robert Bosch Gmbh | Induktor und vorrichtung zum induktiven erwärmen von bauteilen und verfahren dafür |
| CN113016234A (zh) * | 2018-11-12 | 2021-06-22 | 罗伯特·博世有限公司 | 用于构件的感应加热的感应器和设备和为此的方法 |
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