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DE1758683A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Warmpressen feuerfester Materialien - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Warmpressen feuerfester Materialien

Info

Publication number
DE1758683A1
DE1758683A1 DE19681758683 DE1758683A DE1758683A1 DE 1758683 A1 DE1758683 A1 DE 1758683A1 DE 19681758683 DE19681758683 DE 19681758683 DE 1758683 A DE1758683 A DE 1758683A DE 1758683 A1 DE1758683 A1 DE 1758683A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
refractory
piston
pressure
housing
mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681758683
Other languages
English (en)
Inventor
Meadows Geoffrey Walsh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Priority to DE19681758683 priority Critical patent/DE1758683A1/de
Publication of DE1758683A1 publication Critical patent/DE1758683A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/12Both compacting and sintering
    • B22F3/14Both compacting and sintering simultaneously
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/105Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Yeri,qhren und Vorrichtung mm Warmpressen feuerfester
    Materialien,
    Die Erfindung betrifft die Poxmanng feuerfester äestntoite durch
    Waxapreenen, insbesondere Vorrichtungen und lerfahren mm ra#
    sahen wiederholten Varmpreesen feuerfester Materialien unter
    geregelten Bedingungen in Abwesenheit Fron Bauerstoif mm prak-
    tisch ihrer maximalen theoretischen Dichte,
    Das Wnrsprersen war gewöhnlich mit anderen Verfahren nur Rer-
    stellung metallischer und feuertenter Körper hoher Dichte in
    industriellem lbästab wirtschaftlich nicht reaatrhig,
    wurden vornobledeae andere Wbrsungemethoden, belepielnreise
    Laltprenoe» und Sintern, berrorsugß, da sie bttraere Var
    selten pro bebandeltex Binbeit erfordertet und booattat«ltöb
    .I
    durchgeiUhrt werden komtea. Jedoo)i eiellt den lheen ein
    berorsugten rerttbrex dsr, äa äeär@lt woil@OO@efl tlear#
    ts erbalten werden k5nnen,vlthrend gesinterte Produkte oft eine
    Restporosität aufweisen.
    Das rasohe warmpreßverfahren der Erfindung umfsBt folgende
    Maanaboen, die in einer sich wiederholenden Folge durobge
    verdens
    (a) Eintüllen eines saueretoffeuptiMliohsn feuerfesten Matt-
    rials in eins riederveryendbare Pbrn oder Umanteluag aus
    feuerfesten Natwial und gegeberieafälle Torerhitsen der
    gefällten Yorm, `
    (b) EinMrung der gefüllten Fons in eine in einer Wasspresee
    angeordnete erhttate lufnabaevorriohtung, wobei die Fresse
    vorzugsweise svei bewegbare ?seßgieder aul@eirrt,
    (o) Halten der Vsreprsese in einer prsktisoh sauerstofffreien
    ltmospbäre,
    (d) Erhitzen der gefä7.lten Pore auf eint Toaperatnr svisohen
    etw 500 und 25vo 80,
    (e) Aavendong eineu Druolns nrieohen 1 4 ; mtd 2100 hg/oa (2ü0
    und 30 000 hon per sqaare im*) gat des teurteote Rio-
    teria4 lanerbml% der lbsw wdbxosg ..Lee und i«poratas auf
    eines solobea ieitraus eiageeteUt e I 1d, de* die g«f»ohte
    9erdiohtang, d.b, weniotene 97 % .dt, fetinobea Diobte
    «avtoht VIA
    (f) wpsbitouta" Dbie, der 1 pof twr des W#ns@vorotc*tf,beesr dan redtobt*t. lhtt"em,
    goh
    abiühien kann und in beliebiger Reihenfolge,
    '(g) Kühlen der Form und den verdichteten Materiale in einer
    praktisch sauerstofffreien Atmosphäre und
    (h) Entfernen des verdichteten feuerfesten Materials au* der
    Form, wobei die Form in des Verfahren wiederverwendbar ist.
    Während die gefüllte lroxm, wie vorstehend angegeben# in
    Stufe (g) abkühlt, kann eine andere aufgefUlte lrorn in die
    warmpresee zur Verdichtung ihren Inhalte zu der gbxäaechten
    Dichte eingefUhrt' werden.
    In des Verfahren können die Stufen (g) und (h) in beliebiger
    Reihenfolge durchgeführt werden. Die Tors oder Bchale kann .a.-
    so mit dem in Innern verbleibenden verdichteten Material ge-
    kühlt werden, und 'daa Material wird anschließend aus der Porn
    entfernt. Gemäß 'der Alternativausf t hrung kann das verdichtete
    Material. noch heiß aus der Yorm ausgentoßen.und dann in der
    Oaueretofffreien Atmosphäre gekohlt werden.
    Bei trielen Auefährungeformen den erfindungsgemääenVerfahrens
    ist es je nach dem in Betracht kommenden.feuerfesten Werkstoff
    und den Druckparämetern eruünscht, sämtliche Stufen in Abwe-
    senheit von Sauerstoff durchzuftihren. Die sauerstofffreie Um-
    gebung kann dadurch erhalten werden, daß die Anlage in einem
    geecbioenenen Gehäuse untergebracht ist und ein Vakuum oder
    eine Inertgasatmosphäre innerhalb de® Gehäuses aufreohterhalten
    wird.::
    t
    Optimale Temperaturen, Drucke und Anwendungszeiten können für
    jedes in der Warmpresse zu formende Material aufgestellt werden.
    Wärme und Druck können gleichzeitig oder in der speziell ge-
    wünschten Reihenfolge in Abhängigkeit von dem feuerfesten Mate-
    rial und den gewünschten Eigenschaften des verdichteten Produk-
    tes angewendet werden.
    Das Verfahren und die Vorrichtung der Erfindung stellen durch
    den Einsatz einer wiederverwendbaren feuerfesten Form oder
    Schale, die das zu verdichtende feuerfeste Material enthält,
    ein wirtschaftliches und kontinuierliches Verfahren zum Warm-
    pressen dar. Die Anwendung der wiederverwendbareniorm ermög-
    licht die rasche Einführung und Entfernung von vielen Proben
    aus feuerfestem Material.der Reihe nach in b$w. aus der Warm.
    presse und ohne Unterbrechung. Dies wird erreicht, da die einge-
    füllte Form in eine vorerhit$te Aufnahmevorrichtung eingebracht
    und rasch erhitzt werden kann, und, was noch wichtiger ist, da
    die Form aus der erhitzten Aufnahmevorrichtung in der Warm-
    presse ohne Kühlung entfernt werden kann, so daß die Warmpresse
    für eine andere Form frei wird. Der vollständige Arbeitsgang
    innerhalb der Presse für jede Probe kann in wenigen Minuten
    gegenüber Stunden, die häufig bei bisherigen Verfahren not-
    wendig waren, durchgeführt werden.
    Das Verfahren der Erfindung wird anhand der folgenden Zeichnun-
    gerr. naher erläutert, in denen
    Fig. 1A einen senkrechten Schnitt einer gefüllten Porm vor Ein-
    führung in eine Warmpresse, .
    Fig. 1B einen Querschnitt längs der Linie 1B-1B der Big. 1A,
    Fig. 10 eine isometrische Ansicht eines Formbehälters, der meh=,
    rere Formen trägt,
    Fig. 2 eine Ansicht, teilweise in Schnitt, einer für das erfin-
    dungsgemäße Verfahren geeigneten Vermpresse, wobei die
    Presse eine zur. Anwendung von Wärme und Druck angeordäe-
    te Form aufweist, .
    Fig.3 eine horizontale Querschnittsansicht dge Inneren einer
    eine in Abschnitte unterteilte Aufnahmevorrichtung auf-
    weisenden Warmpresse,
    Fig. 4 eine Draufsicht,teilweise im Schnitteiner vollständig
    umschlossenen Warmpresse und Eiliseinriehtung und
    Fig. 5 eine Ansicht, teilweise in Schnitt, einer anderen Auefüh#
    rungsform der für das erfindungsgesäde-Verfahren geeig-*
    neten Warmpresse
    darstellen.
    Das Verfahren der Irtindung kann sui eine Vielwahl feuerfester
    Roineaterialien, d.h.
    Nitride, Oarbide, 8oride, 8ilioide,
    Beryllide, 8aliide und.Gemische davon und diese Otoüe Verboxi-
    den mit Metallen, beispielsweise ttolfranoarbid verbunden mit
    Kobalt, angewendet werden. Das Verfahren ist besonders nur Ver-
    diohtung von Voüranoarbid, Silioinnoarbid, Aluniniusoxyd, Tsum#
    talaarbid, Titancarbid und Gemischen davon geeignet, vom die-
    9e Stolte mit Metallen, beispielsweise Kobalt, Nickel, Niokel-
    Molybdän-hegierungenund dergleichen,verbunden sind. Vor dem
    Einfüllen kann das feuerfeste @uegangmaterial in Pulverform,
    in vorterdiohteter form oder in fester Teilchenform vorliegen.
    Wie aus Big. 1A ersiohtlich,wird eine Probe aus zu verdichten-
    dem feuerfesten Material 1 in eine sylindrische Parn oder Uz-
    .mantelung 2 einge=lt. Hei einigen teuerleoten ]Rohstoffen,
    d.h. reaktiven feuerfesten fvern,mn8 der $initfllvorgaag in
    einer praktisch sauerstoifireien Atmoepbäre vorgenommen werden.
    Das feuerfeste Material 1 wird innerhalb dieser Anordnymg um-
    sohloasen und nimmt die Gestalt des ?ombohlravms 3 ein. Die
    Gestalt und die Dimensionen des lPormhohlrauns und die @Xeme
    des darin eingetUlten Materials können die Enddizensionen des
    gepreßten Masse bestimmen. Jedoch liegt die Grundfunktion der
    8brm darin, als Behälter itir das warmsupreseende Material zu
    dienen, und .sie ist nicht unbedingt eins Fber. Die Orös-
    s1 der gepreßten Nasse ist nicht kritisch, jodoob weisen dii
    Mutiger verwendet« formen einen Duurobsesser von 3 bis 90 m
    (l/8 bis 3-1/2 Lachen) umd ei» Stärke riox ! bis 80 ms oder
    "br tal. - '
    Der Quirsobaiit denos@r3@obtxrs .tto14 1d. 13) kam
    1»bl rig1loWtg U# au01f -eselmi4 , »t, oder 1r km @e
    ausgebildet sein, daß dem-fertigen äörper jede gewUnsehte Ge-
    stalt gegeben werden kann. Der Querschnitt kann somit kreis-
    förmig, dreieckig, rechteckig, vieleckig, oral, mit Einkerbun-
    gen und Rippen und dergleichen ausgebildet sein. Er kann eich -
    vom einem Ende zum andern. verjüngen. und, falls der Endkörper
    hohl sein soll, kann er einen gern aufveiseap
    Der Querschnitt der 7#b#" 2 nelbst kann ebea praktisch.- je-
    de beliebige 1Porm aufweisen, jedoch .ist er gewöhnlich kreisibr-
    mig oder quadratisch. Der kreisförmige Querschnitt wird bevor.
    lugt, da er größere ]Peigkeit ergibt als-- anderen geetald
    tungen, und es ist eine nicht verio.bare eeoAm oder Schale er-
    wünscht. Die wandstUrke der Form ist nicht kritisch und steht
    in Begiehung zum Durchmesser des zu pressenden Gegenstandes
    und des angewendeten Druckes. Die Wandstärke muß derart sein,
    daB sie den
    Druck aushält i wenn also der Durchmee--
    ser den zu pressenden Teils oder der angewandte Druck vergrös-
    sert werden, muO die Wandstärke gesteigert werden. Die Besie-
    hung zwischen -den Variablen ist nicht direkt kann jedoch vom
    Fachmann leicht bestimmt werden.
    Die Form kann nus irgendeinem zahlreicher feuerfester Baumate--
    riglien, die gute hestigkeit bei hohen Temperaturen aufweisen,
    wie s.8. Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd, Herylliumoayd, Siliciumcar-
    bid, Dornitrid, Eorcarbid, Zirkoncarbid, Molybdänw Wolfrßm,
    1%ltramoarbid, Tit»oorbid, Tantaloarbid, Titandiborid, herge-
    steilt werden, jedoch wird sie vorzugsweise aus !Graphit herge-
    stellt. Das suegeh@to Material hfgt von den während den . .
    Preforgsage aultrstegden »mo»n und Temperatur« md der Gree-
    se der de® Dmok
    setzten Teile ab.
    Dtinas Badsoheiben oder Absperrglieder 6 sind in dem Ybrrhohi-
    raum 3 am oberen und unteren fe den zu pressenden Materiale
    eageordaet, wobei die untere Sohweibe normalerweise vor- do®
    DintO.len den Materials in den Hohlraum gelegt wurde. Diese
    Boheiben-eind ans eine® feuerfesten Material hergentellt, wie
    beispielsweise oben zugegeben, jedoch vorsngewetse aus Graphit,
    und weinen dichte Anpaoenng an die Wände den ?ordhohlraums auf.
    Btefl oder Kolben 7 werden dma in beiden Enden der Yors ant-
    gedslokt, wobei die Kolben gleiohlalle engen Paseits iit den
    Wänden den 80190c11 m aufweisen. Bei richtigen Autdrßokan be-
    findet sich ein Mde den Kolbens 7 in Berährang mit der Schei-
    be 69und das andere*Mde sagt aus der, Form heraus.
    Unter gewinnen Umstemen, beiepielsweiee wem die geMlte
    8om in' vertikaler IÄge trantrportiOrt vird,1am de rweol MU tg
    sein, du geeignete. Üttel da eis" - um. ein. @ratseffen@ der.
    Kolben 7. ans der äom 2 « v"himesha. ' Dies '1umdsäu#ah er- `
    »loht. ws@cä, ; hat -Q.r nnie» Ieil de4 Kolbens eia= g«erm .
    goren ßnerartsictürt Erle der heil den ZUbesn angsa
    an die Endabeperrglieder 6. Der aohmäiere Teil kann in die
    Form hinein und aus ihr heraus bewegt weräen,während eine Rip-
    pe 35 rund um den Boden des.Forahohlraumn 3 die Abwärtsbewe-
    gung den Kolbenteile mit größeren Querschnitt begrenzt und
    den Kolben in der Form hält.
    Die Kolben können auch in der Form durch Einrichtungen aus
    Holzen und Nut guräokgehalten werden. &a kann also ein Boher-
    bolzen 36 in ein geeignetes Loch in der 7orm eingepaßt worden
    und sich hindurch in eine Nut 37 im Kolben erstrecken. Die
    Nut verläuft vom äußeren Ende des tolbenn au einem Funkt in
    der Nähe des inneren Endes.
    lach einem anderen Einföllvorgsng kann das feuerfeste Nateriall
    in den Formhohlraum 3 in einer Reihe von Bohiohten, die durch
    nicht reaktive Abstandehalter (nicht gezeigt> aus einem ande#
    ran feuerfesten Material getrennt sind, eingebracht worden.
    Mit dieser Mlung kann eine Ansahl getrennter Teg,le in einem
    Preßrorgang iepreßt werden.
    Bbentalis um die Upasifiät zu stti;orss,kam man einen pormbt-
    h4ltOr 5, wie in Pig. 10 903019t, Verwenden. Hei dieser Äus-
    _'"tihrungsform werden mehre» geftilltt twerteste rormtu 2 in
    fest einiepaßte Aussparungen in d» Hehilter efgeitihrt, wobei
    der Behälter gleichfalls aus ein« geeigneten feuerfesten Na#
    ttriai hergestellt ist.
    Die geiUllte Ybrm. J.cum behandelt werden, während das Material 1
    darin in wesentlich« lose gepaoht ist, oder es kann gegebenen-
    ' falls zur Vereinfaohu@ der Saadbsb=C ein Drnok. von 14 . bis .
    28 lrg/amu2 (200 bis 400 pounds per sqnare iah) auf die Zoiben T
    artgegeben werden, in eine st*rker verdichtete feuerfeste Wo#-
    be zu, erhältea. !t dies» Zeitpunkt kann die; rorr gegebenenfalls
    vor der 1haidbrvng in die xsrmpresie vorerhitet Urerden. Diese
    8tnge verhärst die in der Warmpresse erfoederiiöhe Seit, nm.
    das ' teusrleste Material auf Plterpmtnr su bringen.
    Die ]lbii 2 wird dam in die vsrnpresse eixrgsfurt, wie alige-#
    sein in rig. 2 extftert wird. .. , . . . . .
    Der Apparatkörpsr der Vsssp»sse 8 betiadet sich' in einem her-
    setisohabgeeohlosseaen Gehdose 9. »» Orbguse ist durch eine
    Irrümg 1,0 mit etä nicht ae»i4ten Y mrpu re verbundeng . die
    des ßebäuse auf deal sohten takumdruck,dewöbnlich unter
    1 mm 8g und vorsngwrise unter 0i. 1 am hrlt. Das Vakuum iah er-
    torderlioh, da bei den normalen »edte@rpesiaturn triele fwsrw_
    feste Woben und die psessenteile selhit o27dteren.
    Aststelle des Talanss kann tnteslblb det @ Aebäwed eine b
    aosphdre auireohterfflten werden: .3r km also eia ple, wie
    beispteiswise äeliur oder Avon, verwendet « oddrt =s
    piriose xiirride 1t tnedaf,, km eine ätio rio"tatrsi
    angewendet werden. Die Inertatmosphäre trägt in einigen Fällen
    auch dazu bei, die Dissoziation der zu pressenden feuerfesten
    Verbindung zu verhindern, s.B. Stickstoff bei Anwendung zusam-
    men mit Nitriden, jedoch kann deren Anwendung zu größeren Wär-
    meverlusten durch die Wände. des Gehäuses führen, da das Inert-
    gas ein besserer Leiter als das Vakuum ist,
    Zwei Preßetempel oder ,Colben 11 und 12 sind in der Warapresee
    so angeordnet, daß sie hinsichtlich der Druckanwendung ausam-.
    menwirken. Ein Stempel 11 befindet sich am Boden des Gehäuses
    und der andere Stempel 12 am oberen Teil: Die Stempel dienen zur
    Anordnung der Form 2 in der Warmpredse und gleichfalls zur Zu-
    führung den Verdichtungadruekee. Die Stempel werden durch geeig-
    nete Vorrichtungen, s.B. hydraulische oder pneumatische Arbeite»
    zylinder 46 (vergleiche Fig. 4), zur Erzeugung des gewünschten
    Druckes betätigt. Es wird bevorzugt, daß d$e Stempel unab#
    hängig voneinander oder gleichzeitig bewegt werden können und
    daß beide Stempel während der Druckanwendung bewegbar sind.
    Diese doppelte-Einwirkung ergibt eine gleichmäßigere Druckver-
    teilung innerhalb der Form gegenüber einer einfachen Druckein-
    wirkung, d.h. einem stationären Stempel und einem beweglichen
    ,Stempel. Jedoch kann zum Pressen dünner Proben eine einfache
    Druckeinwirkung 1ü zufriedenetellender Weise angewendet werden.
    Mit jedem Stempel kann ein Anzeigegerät 13 verbunden sein, um
    .dae Ausmaß der Stempelbewegung anzuzeigen und somit eine Staue.-'
    reg der Lage der Yorm innerhalb der Presse au iohen und
    das luarraß der Terdiohtmg des feuerfesten Materials 1 aa:nsei-
    gen (wie in dea@äig. 1A und 13 erlttutert ist), Die Maden 4 der
    . Stmpel, die den hohen ffratu»n und Draoken ausgesetzt . sind,
    sind norsugweine. aus Orsphit hergeetelit.
    Die nithrend des ertind=gegm"en Verfahrene sasewaäetea Drnic-
    ke liagen in- allge®siaea zwisohen ein« Minisus ioa etwa 14 bis
    1100 kg/=2 (200 bis 10 000 pari) , @' edo oh kämm bei Betrieb bei
    niedrigeren 2smparaturen, beispielsweise 1000 IC. mit Xo1jbdgn, .: .
    Dito" .bis au 2100 kg/0ä2 (30 000 psi)sngewendet werden, ob- ,
    gleiohidiei im allgemeinen nioht notwendig ist,'xisr bei der er-
    forderlichen xbtur angewendete Mruok mag ..chenä, sein,
    in den @Mäterlal oder die Probe 1 auf -eine Dichts@Vba weaigetene
    95des te dis iVi Betraoht kommende -feuerfeste mIasse theors-
    tisöben Wertes und erangsweise auf tiber 99 im vnrdiohten:
    Ir tievorsugtesten Viill wird die Probe auf. 100 Gigs theoretieohe
    »lohte verdiehtst,_ .. . : .
    . , T
    Der Apparatldfrper der Wsrrprssse e besteht aus sium syliadri-
    sohen hr 1 4 mit einer. Induktionsspule .15 um üeist. fße» Ober-
    f1gahe, Die Spule Lot nit einer geelgneß`a elrkiribohen
    quelle, s.8. eineu . ldeub&-wt# oder soohfreqtrlrior,.
    @i@ertiidea: Des ftmei.to14 Lot gföbg&ioh a» oim
    leit«d« Material, wir lieb, gie#Usdun, Qm» odos a,f t"
    1lindeaittel oder im=* varbMÜenere Asbest hofstÜlt.r
    Ringraum des Wärmet solie,-rolirs ist mit thermischer Isolierung
    16, d.h. RuE, gohxefasein- oder -tuch, pulverförmigem Graphit
    und dergleichen,aungpf111. t;.
    Diese Warmpresse liefert `eäme durch Lrduktion, wobei diese
    Art den Erhitzens ein raoches Aufheizen, Erhitzen auf sehr
    hohe Temperaturen, eine @iätn Tz mperaturs teuerung sowie rasche
    und wiederho2..-te Tc:mperati:-rändoy.unaen ermöglicht. #jedoch kön-
    nen je nach den- Preßanorc=riulg; und nnäeren betrieblichen Merk-
    mn:sen,Widerntandsheizun,r;, d :e'.'.rktriac#hen Pxhitzen, Erhitzen
    durch heiße Dämpfe oder c'Fsci ocer durch Pls;cmabrenner,ebenfalle
    angewendet werden. Wider.;:tandsY7eizunr, ist h#iufig wirtschaftlich
    !m Verbrauch,und ancrteil-@ ejner Induktionsspule können Kohlen-
    etoffwiderotnndestnbe adsr nyl4endrieche Widerstandaheizeinhei.-
    ten zur
    verwerdo r %.erden.
    Hei dar. AucifUhruni"sforn ..nter Anwendung von Induktioneheizung
    int innerhalb den itßizror-rn ety_ erhitzter Suazeptor 17 nnreord-
    rot. Diese Vorrichtung b;zl"t.r kt die r, hitzung der gefüllten
    Form 2, wIihrend sie in `.nh:.ckrufrahmer@tel@.un; angeordnet ist. Der.
    usxe#itor @ a i: so daß neine Stellung innerhalb des
    Rohre 14 stationär i.nt ui(., die Form " in sein Inneres genau
    e inpnß t. Der-vor der Eiiü Uh#=f, dor Form durch die Induktions-
    epule vorerhltzte .1,-e;ur fU1irt ein r:ynchoa Aufheizen herbei
    und gibt dnr Form 2 gni;o;:ens?ninlin bei Druckeinwirkung eine
    zusätzliche Stützn.
    Bei vielen AusMrungen wird die Fora innerhalb eines aassep-
    tors und !.n Abstand davon angeordnet. Bei dieser AussWrungs-
    'tors liefert der Ousseptor keine seitliche Stützung Mc die
    rors,und die Fora wird lediglich durch.,Strahtnng rasch er-
    hitzt. Diese AusfUhreageiorm -ist in Pig. 3 wiedergegeben, in
    der eise Form oder Urnantelnng 2 innerhalb eines fteseptorn 17
    aaseordnet ist. Der Suezeptor ist in dieser Auefnbsungsforle
    gleichseitig das Seiselement und besteht, wie dargestellt, aus
    einer Widerstandeheisung in ä0rm eines Zylinders. Jedoch kaan
    gegebenenfalls bei dieser Auetüäruagstorm such eine Induktions-
    heisnag verwendet werden. Der erhitzte Sus$eptor kann aus den
    gleichen teuertesten Baustoffen wie die ?arm bestehen, wobei
    Gmphit bevorzugt wird
    Die innerhalb der Preoee erzeugte Temperatur und die sehr nahe
    der Bora erhaltene tampetatur kEnnen durch ein optisches Pf-
    mater oder ein 8trablungopyromoter gewesnen werden. Eine
    innre 18 in dem tfehgurre g laenn mit einem ß»phitsobauroär 1g,@
    das sich durch äais Beinrohr 14 in den erhitzte» Suseptor 17
    e»treohic, ausgefiebtet w@rden. Dhs ter km also snt
    'trr>erstarimmg des erhitzten. eusutptqro 17 in groß« Wam
    de. !4tertals in. der mir! vrenrdet, wnucda, Den rnerweMete
    P,OSOter @niobt ggt ) zu in Einblick nur @teuardtw@ar-
    wfe wed geZbrn seläa#
    muten hlibrierb u, . no ded .#1e tatlioba !tplW d11
    feuerfesten Materials 1 aus den Ablesungen bestimmt werden kann.
    Durch die vam Strahlungepyrometer erhaltene Information ist
    eine öutomatische Temperaturregeluüg möglich, wobei die Informa-
    tion zur Regelung der Stromzufuhr zur Spule 15 angewendet wird.
    Eine-automatieohe Regelung ist auch unter Verwendung von Ther-
    moelementen@ale Pftlorgan möglich, jedoch haben@die Pyrometer .
    bei Temperaturen über .1500 °C eine wesentlich längere Lebens-
    dauer.- .
    Die erzeugten Temperaturen liegen Im allgemeinen bei. @x 500
    bi® 2500 %und unter den meinten Betriebebedingangen ist eine
    Temperatur von wenigstens 100411C erforderlich, um zuverlässige
    feuerfeste Materialien von hoher Dichte herzustellen. Die Mu-
    stoffe der Reißpresne liefern gewöhnlich eine Maximaltemperatur
    von etwa 2500 4G, . da oberhalb dieser Temperatur die meisten der
    verwendeten Stoffe keine gentagende llestigkeit aufweinen.
    Zur Beschickung der Warmpresse- kann dte gefüllte form 2.auf ei-
    ner geeigneten PQrdereinriehtung 21, einem Rolleaförderer,wie--
    in Pig. 2 gezeigt, angeordnet@und entweder direkt in das 11arm-
    prolgdhgu®e 9 mit anschließender Evakuierung des Gehäueee oder
    durch- eine geeignete luftechleu®e 20 In des WarmpredgeUuse ein.-
    -
    getfhivt werden, wobei des Gehfluse köntinuisrlioh unter saueir-
    etöfffreier Atmoepbäre gehalten wird. Die luftsohleuse 20 kam,
    mit Schiebein versehen sein, die durch autgatieoh gesteuerte
    pneumatische Zylinder betätigt werden.
    Nach anderen nicht dargestellten Ausführungsformen kann anstel-
    le von Rollenfürderern ein mechanisch rotierender runder Tisch
    angewendet werden, um die Formen 2 innerhalb des Gehäuses zu
    transportieren. Beispielsweise muß ein runder Tisch mit einer
    Vielzahl von Öffnungen:zum Halten der Formen unterhalb des
    Warmpreßkörpers angeordnet sein. Der Tisch wird mechanisch ge-
    dreht und weist Einrichtungen zur Lageeinstellung auf, um die
    Drehung, wenn eine-Form über dem unteren Stempel angeordnet ist,
    zu unterbrechen. Es kann such ein Kettenradantrieb verwendet
    werden. Die Kette weist dabei mechanische Vorrichtungen auf,'
    um die Form längs einer Laufbahn zur Preßstellung festzuhalten
    und zu bewegen. Die Kette kann durch einen an einem Ende mit
    einem Zahnrad verbundenen elektrischen Motor angetrieben wer,
    den. Die Probe kann auch längs parallelen Führungsbahnen oder
    längs einer Rinne durch horizontale Schiebe- oder Stoßvorrich-
    tungen vorwärtsbewegt werden,
    Während der Bewegung durch die oben angegebenen Pördereinrich-
    tungen können verschiedene mechanische Einrichtungen zum Fest-
    halten der Form, wie beispielsweise eine Formhalterung 38 (ver-
    gleiche Fig. 4), angewendet werden. Die Halterung 38 weist ei-
    nen Hohlraum auf, in dem die gefüllte Form 2 mit Kolben ? (ver-
    gleiche Ag@ 1A) angeordnet wird, wobei die Form auf einem ab--
    gesetzten vorapringenden Rand 39 gelagert wird. Der Hohlraum
    der Formhalterung kann auch einen solchen Durebmeeser aufweisen,
    daß der schmälere Teil 34 des Kolbens (vergleiche Big. 1A) eich
    hindurch erstreckt jedoch der stärkere Teil durch den abgesetz-
    ten vorspringenden Rand 39 zurUekgehalten wird. halle diese
    Ausführungsform angewendet wird, ist es nicht erforderlich, im
    unteren Kolben die Anordnung des Bolzens 36 und der Nut 3? oder
    der Rippe 35 (vergleiche Fig. iA) vorzusehen.
    Die Nalterung ist auf der angewendeten Pördervorrichtung, bei-
    spieleweiee Hand, Rollen, Kette und dergleichen, angeordnet
    und wird von dieser oder auf dieser bewegt. Die Halterung wird
    weiterbefördert, bis sich der die form enthaltende ]Kohlraum in
    gerader Linie mit den Lageeinstellungestefln befindet. Der
    untere Stempel wird dann durch den Hohlraum bergt, setzt den
    Kolben 7 !n Gang und hebt die Porm-und Kolben-#nordnung in den
    erhitzten Sueseptor 17.
    Nachdem sich die Porm in Gehäuse befindet, kann sie in einem
    Yorerhitser (in äig. 2 nicht gezeigt) @rorerhitnt.oder direkt
    in die Wampresee gebracht werden. Hei der in ?Kg. 2 dargestell-
    teh
    der Warmpresse bewegt der Rollenförderer 21
    die Korn vorwärts, bis sich die Ausgangsform swisohen den beiden
    beweglichen Preßstempeln 11 und 12 betindet, d.h. bis sie tiber
    d« unteren Stempel 11 apgeordnet ist. Zu dienert Zeitpunkt
    wird der untere eaupel betätigt, um die Zorn La dem diokrnandi-
    geu erhitzten Ousseptor 17 anzuordnen. Der obere Stempel 12
    kam gieiohfalls eisgesetzt werden, . mm. mir Anördnung der Pore 2
    in der gohtsn. Stellung innerhalb den erhitzten snssoptore
    17 beisutragen..Dis Ameigegerate'13 inforaieren darr Arbeiter,
    wnt die gesßneohte Anordne erreicht ,ist.
    Bei .einigen Aamend mgeu, in denen sUrdcer md neuerer belade-
    » lbrnen in BetrarImmen, losen st-erwnaeoht Beint gnr An-
    Ordnung und Mtsumg der ]form 2
    den erhitzten $w;.
    meptors 17 Mittel vossueshen, die. von den stefflln 11, mrd 12
    sowie den Kolben 7 mmbbäagig Bind. ls können daher beweglich*
    äohlrohre oder @os@o-?grsiasteilnngeeisrl:ohtuxn (nicht gs-.
    zeigt) tue eineu gieisneten feaesfuqten Material. so angeordnet .
    wrden, daß sie konssatriso4 den Kolben siaä nad diese ml
    geben. Diese Rohre strrea eiassr voloben mrcar anfreiWo,
    das sie lediglich die lhrrs und a,Vht die Kolben
    Die-:
    se ßobi»e bewegen aiob 'also unabhängig von den stmpsln entweder
    diWoh äederlcratt oder durch opds» Mz*iohtmgen und bringen
    die geirillte Zorn innerhalb der V wowffl eee in dis richtige 8tei-
    lun«, und iraohdes die porn anordnet um eshitst ist, be@ngext
    sich die atenpel inauhslb der Rohre. vad 'ringe den Ysiäioh-
    tvuagsds@aolc -auf. Dieser Auefthmptom -tat. beeondq» ga»tigu
    crem,:orabehUt« S@ die seärera pl=te Porwrn Tathalt», ver-
    Vendet Werden.
    IU* AuiUrtem, bei de dar lobUolw oder die qmm
    ?@poi@tstelltgstiohi@u:rg du" Säern am* den 1tnage-
    gliedert iat, ist in Pig. 5 wiedergegeben. Das Rohr 47 trägt
    die Form 2 während das Ende des Stempele 11 den Kolben 7 trägt.
    Eine ähnliche Anordnung kann am oberen Stempel angewendet wer-
    den,oder einfacher, es kann ein gesondert gelagerter Rohrträ-
    ger 48 als Anschlag angewendet werden, gegen den die obere Kan-
    te der Form 2 aufgrund der Federkraft der Federn 49 gehalten
    wird, die das untere Rohr 4.7 aufwärto gegen die untere Kante der
    Form 2 drucken. Nachdem Form und Inhalt auf diene Weise im Sus-
    $eptor angeordnet sind, kann durch die Stempel 11 und 12 Druck
    auf die Kolben 7' aufgebracht werden. Der obere Stempel 12 kann
    eich frei innerhalb des feststehenden zylindrieahen Anschlage
    oder Widerlagers 48 bewegen. Stempel-11 kann sieh die begrenzte
    Strecke, die notwendig ist, um die Probe zu, verdichten, bewegen,
    wobei das untere Rohr 47 um den Stempel 11 während der Verdich-
    tung feststehend bleibt, während die Federn 49 zuaammengepregt
    werden.
    Nach der Anordnung werden aufgrund der Tatsache, daB der Su®-
    zeptor 17 värerhi,tst wurde, die Form Q und das darin befinäli-
    abe feuerfeste Matescial 1 rasch auf @,;r PreBtemperatur gebracht.
    Dann wird Druck durch die Stempel 11 und 12 aufgebracht, um die
    gewUnechte Verdichtung zu erreichen. Dia optimalen Temperaturen,
    Drucke, die Folge der Anwendung sowie die Anwenduagozeiten kön-
    nen fair jedes eingehe zu pressende Material ausgewählt worden.
    Falle ein Pormbehälter 5, der mehrere ein$slne Formen enthält,
    verwendet wird, wie in äig. 10 dargestellt, kann der Behälter 5
    in gleicher Weise wie die einzelnen Formen 2 behandelt werden.
    Die Stempel 11 und 12 werden dann eo ausgebildet, daß sie gleich-
    zeitig den gleichen Druck auf jeden Kolben 7 ausüben.
    Nach Beendigmg den gewünschten Preßabiaufn wird die das vor- `
    dichtete Material enthaltende Form 2 aus dem erhitzten Bueeep-
    tor durch.DetiLtiguag der Stempel 11 und 12 ausgestoßen und be-
    ginnt eich unmittelbar abzukühlen. Die Form kann leicht aus des
    Bnnseptor entfernt werden, da sie mit den sueseptor nicht in
    8erähramg steht.
    !Nach Ausstoßung dee."dünnmandigen Formet oder Schalen steht der
    heiße Baaseptor 17 bereit,die nächste gefüllte Pop für einen
    weiteren feßworgaag autsunebmen. Es geht keine Zeit mm Er-
    hitanng oder Abkühlung zwischen den @reßvorgängearlore@i.
    ßegrbouenfalie kann den verdichtete Material nun der Pore 2,
    wRhrend diese noch heiß ist; ausgestoßen *erden. Ob die Ahme
    dang von heißem oder kaltem. Auswurf des Materiale freigestellt
    ist' von der besonderen Art den verdichteten Matersln :ab.
    sein 1Asiäsuesto8 »ob dem il'armptesgang. und ttsrxten sun d `,
    Wsm»ssuneepto@ 1'l wird die Form auf der Imrebälterung 38
    aügrördnet. Die ättäipsl setzen ihre `ag=g fort, so daß die
    Kolben 7, Absperrglieder 6 und das verdichtete Material aus der
    Form ausgestoßen werden, die von dem abgesetzten vorspringenden
    Rand 39 im Nalterungehohlraum gestützt wird. Die forranordnuäg
    und das verdichtete Material werden dann in sauerstotttreier
    Umgebung abgekühlt.
    (38)
    Falle der Hohlraum der Halterung so ausgebildet war, das die
    Weiterbewegung des stärkeren Teils 34 den Kolbens, wie vorste-
    hend beschrieben, behindert war, kann die galterung zwei mit-
    einander verbundene üohlräume (nicht gezeigt) aufweisen. Einer
    dieser Hohlräume hat einen größeren Dnrohmesner, so daß er die
    Form 2 abstützt jedoch nicht den stärkeren Teil den Xolbens.
    Beim Betrieb wird die gefüllte Form vor dem Pressen in dem
    schmäleren ]Kohlraum angeordnet, und nachher wird sie von den
    Stempeln auf den größeren Bohlraum gebracht, wobei die 7örder-
    einrichtung 21 die Halterung während den Preüoyolsur bewegt hat.
    Die Stempel stoßen dann die Kolben, Absperrglieder und den ver-
    dichtete Material aus des ,größeren Hohlraum, wrhrend@die Vors
    auf den abgesetzten vorspringenden Rand den Wohlraums gehalten
    wird.
    llalls keine wsrmausstoßung der Probe aus der Vorm ertolst, wer-
    den die das gepreßte Material enthaltenden Vormen auf die 16r-
    lereinrichtung 21 gebracht und in eine innerhalb den Varnprei-
    gehäuses gehaltene Kühlzone 23 übertUhrt. Die tUhlvone weist
    ebenfalls offne sauern-totttreie Atrosphrre auf. Die Ausgabgs--
    form wird in der Kühlzone oder Kammer 23 abgekühlt, während
    die nächste Form gepreßt wird. lach dem Abkühlen wird die
    Form Zu der zweiten automatisch gesteuerten pneumatischen
    Zuftechleuee 24 bewegt und dann aus der in der Presse auf-
    rechterhaltenen Vakuumatmosphäre abgeüUhrt. Ein geeigneter
    Stempel kann dann zum Entfernen des verdichteten'Materiele
    aua der Form oder Schale verwendet werden.
    Anstelle einen feststehenden, atze einem Stück gebildeten
    erhitzten Suszeptors 17 kann der Suszeptor auch in zwei oder
    mehr Teile 33 unterteilt sein ,/die doppelt wirkenden hori-
    znntale pneumatioche Kolben 22,wie in Pig. 3 erläutert,
    #^iegliedert sein können. Durch die horizontalen Kolben
    ka. '9ruck aufgebracht werden, um die Form 2 gegen den durch
    die vertikalen Stempel 11 und 12 angewendeten Druck bei der
    Verdichtung der Probe tu stützen. Dieses System ist vortdl-
    baft, wenn höhere yerdt.chtungad"uoks (Ober 280 kg/cm2)
    (4000 poi) erforderlich sind.
    Hei Betrieb wird die Norm in die Susseptoranlage cingefUhrt
    und daraus entfernt, w:ihrsnd die Susneptornboehritte 33 in
    offener Stellung vorli(:gen. Jeder Abschnitt bewegt eich auf
    Grund der doppelt wirkenden pneumti®chen Stempel 22 eine
    kurze Strecku, :.H. 193 cm (1,/2 Inch), von der offenen Stel-
    lung zur gcochloanenen Stellung. Während den Erhitzunge#- und
    Preßvorgange wird die 3orm 2 durch die Susaeptorabsohnitts
    welohe die Form 2 dieht umschließen, zwangelnutig gentütst.
    Nach beendetem 12reßvorgang können die horizontalen Kolben 22
    dann unter-Öffnung der' Abschnitte 33 zurückgesogen werden,
    wodurch eine einfache Freigabe der Form 2 herbeigeführt wird.
    Ein derartiger Vorgang ergibt eine minimale Abnutzung der
    Teile.
    Es ist auch möglich, das Abnutzen oder Abschleifen der Form
    durch Anwendung einer feststehenden Preßeitzauskleidung aus
    feuerfestem Material herabzusetzen. Falls Abrieb eintritt,
    ist es dann möglich, lediglich die (entstehende Auskleidung
    zu ersetzen.
    Bei einem'technischen Verfahren ist es -vorteilhaft, den ganzen
    Arbeitsvorgang unter Anwendung miteinander verbundener Kammern,
    die mit einer sauerstofffreien Atmosphäre-.gefüllt sind und
    Öffnungen mit Gummihandschuhen aufweinen, durch die Arbeiter
    Manipulationen ausführen können, zu umschließen (.vgl.Fig.4).
    Die nichtgefüllte Form 2 mit angeordnetem unteren Kolben 7
    und dem Absperrglied 6 wird in die Iuftechleuae 31 einge-
    ftfhrt und auf*die Formhalterung 38 gebracht. Die Form wird
    eingeführt, während Schiebeventil 40 geöffnet und Schiebe-
    ventil 41 geschlossen sind. Nachdem sich die Form innerhalb
    der Duftschleuse befindet, wird daa echiebeventii 40 geaohlos-
    oen und die Luft in der Immer durch ein Inertgae ersetzt.
    Die Foren wird mit pulverförmigem feuerfesten Material aus
    der lademeßvorriehtung oder dem Ptilleuteiler 23 gefüllt. Die
    Fülluhg erfolgt durch einen außerhalb der gam®er stehenden
    Mann mit seinen Händen in Gummihandschuhen, die sich in die
    Kammer hinein erstrecken. Die Kammer wird dann evakuiert.
    Das Sohiebeventil 41 wird dann geöffhet,und die geftilite Vorn
    au! der Formhalterung 38 wird zu den Yorerhitser 2? weiterge-
    leitet. Der Vorerhitser, beispielsweise eine Induktionsspule,
    wird abwärts bewegt, um die Form durch den hydraulischen Zy-
    linder 42 zu umschließen. Es können auch Mittel angewendet
    werden, um die getollte Vorn in einen feststehenden Erhitzer
    zu heben und anschließend wieder heruntersalaesen.*
    Nach-dem Porerhitzen wird die Vorn durch die Stempel 11 und-
    12 in die Warmpresse 28 gebracht, während 1n der Presse das
    im verdichtende feuerfeste Material 1 wärme und Druck ausge-
    setst wird, -um die gewtiasohte Dichte, 99 bin 100 % der theo-
    retischen Dichte, zu erhalten. Hach Beendigung des Warmpres-
    kreislaute wird die gefllllte Vorn 2 aus den erhitzten Bussep-
    tor 1'1 durch kombinierte Wirkung zweier Stempel entfernt und
    auf äie...fprmhalterana 38 gebracht. Die Fora 2 wird dann durch
    die Fördereinrichtung 21 weiterbewegt, bis sie sich in der
    KUhlsone bsw. unter der itihleinrichtung 23 befindet. Die Xiibl-
    einriohtung kann aas: einer Reihe von Kupferrohräg bestehen,
    durch die kaltes Wasser läuft. Die Kühleinrichtung 23 kann
    heruntergelassen und von der Vorn durch die WirkM hxdraali-
    Woher Zylinder 43 weggeh)ben werden. Die nächste Vorn wird
    dann auf der Mittelpuaktelinie des Stempeln angeordnet und
    in der gleichen Weise gepreßt. Zwischen den Zyklen ist kein
    zusÄtsliches Erhitzen des Busseptors oder eine ibkühlzeit er-
    forderlioh.
    Nach Beendigung den gUhlvorgenge wird das Sohiebeventil 44
    geöffnet, und die Borm wird in die vorher evakuierte Äustritte-
    schleuse 32 fortbewegt. Das Sohiebeventil 44 wird geschlossen,
    und der Druck in der Anetrittssohleose 32 kann auf Atmosphä-
    rendruck ansteigen, wobei das Sohiebetentil 4.5 geöffnet ist.
    Die #ustrittsaohleuee 32 wird dann geöffnet, aaä die Bora wird
    aus der Warspresee entfernt.
    Das gepreßte feuerfeste Material 1 wird dann ans der ]form 2_
    durch einen geeigneten hydraulischen oder pneumatischen Stem-
    pel oder Stößel (nicht geneigt) entfernt, und die ]formen wer-
    den zur Iuttsohleuse 31 zur Wiederverwendung suritokgetuhrt.
    Gegebenenfalls kann der sm Entfernen des Materials ans der
    Norm verwendete Stempel oder Stößel innerhalb des Gehäuses
    angebracht sein,jedoch ist dies mich* erforderlich.
    In den ]fig. und in der Besohreibnng ist bisber das Naxapru-
    sen als Vorgang in einer vertikalen AustähruM beschrieben
    worden, d.,b..die Stempel bewegen sich in vertikaler Riohtnng.
    Die Irtindung ist jedoch nicht darauf besohrtnkt und kann so
    durohgetUhrt werden, da# die Vorriohtang in einer horizonta-
    len Ebene mit geringtUgigea Xadernngen betrieben wird.
    Beispielsweise können die Stempel in einer borisoatalen Ebene
    bewegbar sein und die Normen durch das tiehäase in einer
    pex*Ilel zur Achse der ßt«pel verlautenden Richtung bewegt
    Q ri]foxm®n können so auf eine geeilte ]fdsr-
    riohtung gebracht werden, daß die Achsen der Kolben parallel
    zu den Achsen der St«pel verlaufen. Geeignete Iffleinstel-
    langsvorriohtungaa können angewendet werden, ns einzeln eine
    loraanordanng von der pördereinrichtnng weiterzuleiten und
    mit den Stempeln in eine gerade hinie zu bringen. Die stespel
    bringen dann die ?orswnoränuag um Verdiohtnngeberisndlimg ho-
    risontal in den erhitzten Busseptor. Naoh-Beendigung des Prea-
    syklus wird die ?ora ton dm Lager durch die Stoffel entfernt
    und dort abgesetzt, wo die @sgeeinstellmrorrichtungsn sie .
    zu der lördereiariobtang zum Transport zu den KBbl- und lnt-
    laduapsonen suröokföhren. ,
    Das Ausmaß des angewendeten Druckes md der serperstar sonne
    der Seitraue der texrdung sind beim llasspresa« von t ««-
    festen Materialien sehr wichtig. In ist in der 2sobaik be-
    kannte daß die tarne ein sehr wiobtif httor nur In-
    stisruag der phsillisohen ]Rigeneoäafen- Von tenorfesten
    verdichteten läusia darstellt. Mine priageKoragröee ist
    sehr erwantoht, da nie na hoben Werten der pb"ilcalisob»
    8igensobatten, imbesondero der feettdkeit abd Urtee irrt.
    Die Anwendung ton Wöme ist vesentliob rar Wsengnng von
    diobten, suuesmmeabenden tdrpern, jedoob fördert eine IMW
    andanerade Ausseteani gegenüber hoben Vonperstnrea v
    der Berstellnag das morawsobstun,nnd ?"ab die unter Druck
    erhitzt wurden, weisen ein höheren toramohstm rat skr 401-
    Oboe die nicht unter funk bei des gleichen Teopesatur er-
    . bitst wnrdoa. Bei na feuertest« flve» von sehr.
    Teilohengröße-wurden häufig die besten Ergebnisse dadurch
    erhalten, dsß die Temperatur sehr rasch erhöht wurde, wobei
    der Druck spät innerhalb des Zyklus angewendet und bei der
    Minimaltmperatnr während der zur Ireielung vollkommener
    Dichte notwendigen Nindeetzeit-gehslten.wurde. Das Verghhren
    der Erfindung ist besonders vorteilhaft, wem es in Verbin-
    dung mit sehr feinen Teilchen eingesetzt wird, da es auf
    Grund des Verftärens möglich ist, die Teilchen bei der ho-
    hen semperatar-lediglioh während eines kurzen Zeitrau» zu
    halten und eomit eine Verdichtung ohne unzulässigen Zorn-
    wachstum erreicht wird.
    Für andere Materialien kaum eine kUreere Bslteeeit bei Mvsi-
    maltemperatur erwinacht sein, nm ein Ausgasen, Sintern und
    Entfernen der größten Poren vor der endaltigen Verdichtung
    zu ermöglichen. In anderen Pillen wird es bevorsugt,-den
    Druck vorzeitig innertaib den Zyklus anzuwenden. In sftli-
    chen Pillen ist es klar, dsß die Bedluganjen von eempemtur,
    Druck und Seit kritisch sind. Sie vsriierea- für jedes feuer-
    feste Material und müssen genau und sehr rasch eingestellt
    werden: Das sorsteheKe Verfahren ermöglicht diese Regelung
    so genau und rauch, als erforderlich, wodurch überlegene Pro-
    dukte in wesentlich ktireerer Ve=fahrensseit, als blsher möe
    lioh rar, erbaltes werden.
    Bei dem vorstehenden Verfahren kann man ein rasches Aufheizen
    u
    durch Eindrücken de verdichtenden feuerfesten Materiale und
    der wiederverwendbaren Form (die teilweise vorerhitzt sein
    können) in einen heißen Sunzeptor erreichen, um die feuer-
    feste Probe rasch auf die Endtemperatur durch Strahlung oder
    Leitung zu erhitzen. Die Probe wird lediglich lang genug,um
    die gewünschte Verdichtung herbeizuführen, auf der Temperatur
    gehalten. Der Ausstoß der gefüllten Form aus der Reiszone er-
    möglicht ein rasches Abkühlen lediglich der geringen, mit der
    Probe verbundenen Masse, itnd dies erfolgt,ohne das Pressen
    der nächsten Probe aufzuhalten. Bei Kombination ermöglichen
    diese Stufen eine hochwirksame Produktion feinkörniger, warm-
    verprpßter Körper, die sehr fest und hart sind.
    Nach einer beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen
    Verfahrens werden folgende Stufen durchgeführt; wobei auf
    Fig. 1 in Verbindung mit der Beschreibung der Füllung der
    form sowie auf Fig. ?für den Warmpreßvorgang Bezug genommen
    wird:
    Die verwendete Form 2 ist ein Zylinder mit einem inneren Durch-
    messer von 25 am (1 lach), einem äußeren Durchmesser von 38 mm
    (1 1/2 inches) und einer Inge von etwa 100 mm (4 lachen). Die
    Scheiben 6 besitzen eine Stärke von 6 mm (174 lach) und einen
    Durchmesser von 25 mm, und die Kolben 7 weinen einen Durch-
    messer von 25 mm und eine hänge von 50 mm (2 inehen) auf.
    20 g eines Pulvere, das handelsübliche® a-Aluminiumoxyd mit
    einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,3 p. aufweist,
    wird in die Form 2 wie folgt eingefüllt=
    1 : Die Modentrenmcheibe 6 wird in die Einfüllform 2 gebracht.
    2. Der untere Kolben ? wird in die Einttillform unter Berühr
    der Bodentrennscheibe eingesetzt.
    3. Der untere Kolben und die Roheibe werden etea 38 m auf-
    wte in die Fords hineingestoßen.
    4.. 20 g Pulver werden im das obere ]Rnde der Fon
    Dus Pul-rer wird ,gleichmäßig in die Fora gefüllt. Dien gird
    dt.Lroh erreicht, daß die Außenseite der Form ter Drebi#-ng
    zek::Dpft wird.
    .obere
    6 wird oben auf das eir-
    viu:,- aufgelegt.
    " Der obere Kolben 7 wird in Kontakt mit der oberen Tren-
    JedW,e gebracht.
    4 ':f:). f e-ulben-, iilnßacheiben- und ß V11venordnu- '-'7.,@ 3üC
    ,, _e das Pulver in den Mittelpunkt der@@-.. ,.h.
    s a'' *der ®owohl der obere els der untere Kolbe"
    -n.@g :der jorw h®.iauiragen.
    9. Ein Fülldruck von 14 kg/am2 wird zur Verfestigung der An-
    ordnung ausgeübt.
    Der Schalen- oder Formaufbau wird dann in eine $alterung ge-
    bracht und auf dem Rollenförderer 21 in die Iaitsohleune 20
    der Warmpresse geführt. Die hurtsohlenee wird evakuiert und
    die Form in das Warmpreßgehäuse eingeführt. Der Rollenförde-
    rer transportiert die Fora, bis er die ?orm auf der Mittel--
    linie der Stempel 11 und 12 angeordnet hat,.um von den Stem-
    peln aufgegriffen zu werden. ,
    Der Grapbitsmeptor 1? wurde durch Induktion auf 1000°C vor-
    , erhitzt. Der getollte Formaufbau in gerader Dixie mit den
    Druckstempeln wird dann mit einem Minimaldruck von 14 kg/om2
    zwischen den Druckstempeln gehalten und in den @oh@rsnm des
    heißen Sasseptors gebracht. 3e sind etwa 3 Miauten Strahlungs-
    seit für den Formaufbau nötig, um die Temperatur des Bussep-
    tors zu erreichen. Hach Ablauf dieses Zeitraums wird ein
    Druck 'von 280 kg/om2 auf das Pulvet 1 in der Foxes durch die
    Drucketsapel und Kolben ausgeübt. Mehr lärme wird durch In-
    duktion zugeführt, um die Probe auf 1500C in etwa.> Minuten
    zu erhitzen. Sie wird 5 Minuten bei dieser Temperatur gehal-
    ten, während der Druck von 280 kg/o»2 aufeohteräalten wird.
    Das Erhitzen wird dann beendet, der Druck abgelassen und die
    ?orm unmittelbar aus dem Swaeptor entfernt, während nie wie-
    derum swisohen den Bruotetempeln mit eines leichten Druck
    gehalten wird. Sie wird in die Halterung zurückgebracht und
    aus der Mittellinie der Stempel wegbewegt. Die Form kühlt in
    der Kühlkammer 23 ab, während nachfolgende Formen in der glei-
    chen Weise gepreßt werden.
    Nachdem die Form abgekühlt ist, wird sie aus dem Warmpreßge-
    häuse durch die lnftschleuse 24 herausbefördert. Das verdich-
    tet Material wird aus der Füllform mit einem kleinen hydrauli-
    schen Stempel herausgestoßen. Das Pulver ist zu einem footen,
    harten, nichtporösen, vollkommen dichten feuerfesten Körper
    gepreßt worden,und die Form ist zur Wiederverwendung geeignet.
    Nach einer anderen beispielhaften Ausführungsform werden fol-
    gende Stufen durchgeführt, wobei auf Fig. 1 in Verbindung mit
    der Beschreibung der Einfüllung der Form und auf hig. 5 für
    den Wsrmpreßvorgang Bezug genommen wird.
    Die verwendete Form 2 ist zylindrisch, weist einen Innendurch-
    messer von 76-am (3 inche®), einen Außendurchmeaaer von 127 mm
    (5 Inches) und eine hänge von 200 mm (8 inehes) auf. Die Schei-
    ben 6 besitzen eine Stärke von 6 mm (1/4 ineh) und einen Durch-
    messer von 76 mm (3 inchea), und die Kolben 7 weisen einen
    Durchmesser von 76 mm und eine Inge von 100 mm @4 Inches)
    auf. 290 g Pulver, das ein handelsübliches a-Aluminiumoxyd
    mit einer mittleren Teilchengröße von 0,3 /u aufweist, wird
    in eine Form 2 wie folgt eingefüllt:
    1. Die Bodentrennsoheibe 6 wird in die PUlliorio 2 gebracht.
    2. Der untere Kolben 7 wird in die PUllform unter BRrtihrumg
    . der Bodentrenaeoheibe eingesetzt.
    3. Der untere Kolben und die Scheibe werden etwa 38 me
    ( 1 1/2 inobeel- in die Form hineingestoßen.
    4. 290 g Pulver werden in das obere Ikde der Porm eingegossen.
    5. Das Pulver wird glelohaUig in die Pore eingefULt. Dies
    erfolgt durch Klopfen der Außenseite der Yorm,wihrend sie
    rotiert wird.-.
    6. Die obere Trenmoheibe 6 wird oben auf das eingefüllte
    Pulver aufgelegt:
    7: Der obere Kolben 7 wird in Kontakt mit der oberen Trema-
    seheilbe gebracht.
    B. Der Kolben-, Trenwoheiben- und PUversufbau wird bewegt,
    bis das Pulver in die Mitte der Poren gebracht ist oder ab-
    wohl der obere als der untere Kolben gleich lang aus der
    lbrn herausragen.
    9. Bin Pflldruok von 14 kg/omt wird zur Ver=estianng der 1a-
    Ordnung ßusgetibt.
    Der Vorssutbsu wird dann in eine laites@meg mm einen Rollen-
    förderer 21 in der Wtseblewe 20 der Vsrmpresse gebracht.,
    Die lattsohleuse wird evakuiert mnd die Vorn in dan Warspre8-
    gehäuse überfübrt. Der Rollen!ftderes bewegt die form weiter,
    bis die Form auf der Mittellinie des unteren Stempels 11 an-
    geordnet ist, um von den Oteirpela sidgegriffen au werden.
    Der Busseptor 17 besteht aus einem Viderstandaheisang und
    wurde auf 10001C vorerbitst. Der gelullte Yormautbau in gera-
    der Linie mit dem unteren Dmketarpel wird@dam in den beißen
    3useeptor hochgehoben, wobei die ?oral durch daa auf dein unte-
    ren Druckstempel gelagerte Rohr 47 und den toibea 7 ge®tütst
    wird. Das Rohr und der untere
    heben die Vorm wei-
    ter hoch in den Susseptor, bis die Vors aueeohlagt
    und von dem feststehenden splinärisoben Träger 48 festgehal-
    ten wird. Dann wird ein Kinäeetdruok von et» 14 kg/on2 durch
    den oberen Druckstempel 12 und den unteren Druoks$empel 11
    auf den Kolben 7 ausgeübt. Die Zeder 49 wird sueamäeageprreßt,
    wodurch der untere Druoketespel 11 in das konstntrisohe Rohr
    47 eindringen kann. 3e einä etwa S ylinuten erforderlich, da-
    mit die Yormanordnung die Tesperatur den Bueseptors erreicht.
    Nach Äblaut dieser Zeitraunen wird ein Druck von 280 kg/«2
    auf das Pulver 1 in der Vors durch die Druokstenpel und Kolb
    ausgeübt. Weitere Warm wird durch Widerstsndsbeinusu4efUhrt,
    die Probe in etwa 5 Xinuten auf 13001C zu erbitten, Sie wird
    3 Einuten bei diener Tesperatur gehalten, während der Druck
    voe 21g/ o»2 beibehalten wird. Dann wird das Reinen Abg
    broohen, der Druck abgelassen und die form nmittelbar aus
    dem Sueseptor
    während sie wiederum von denn Rohr 4?
    abgestützt wird; wenn der untere Druckstempel nach unten
    durch das Rohr zurückgezogen wird und sich die Bader 49 aus-
    dehnen kann. Die form wird dann in die Balterumg zurückge-
    bracht und und aus der Nittellinie der Stempel wegbewegt.
    Die Porm kühlt in der Ztlhlkamer 23 ab, während nachfolgende
    Bormen in der gleichen Weise gepreßt werden.
    Nachdem die vorm abgekühlt ist, wird sie sne@dem Wasmpre9-
    gehäuee durch die Iaitschleuse 24 herauobeiördert. Dae ver-
    dichtete Material wird aus der Püllfors mit eines kleinen
    hydraulischen Stempel herausgestoßen. Das Pulver ist au
    einem testen, harten, niobt-porösen, vollk@ea dichten
    feuerfesten Körper gepreßt worden, und die Vorm ist zur
    Wiederverwendung geeignet.
    Das Verfahren der Brtiaäung kann variiert werden, um sich
    verschiedenen hreßbedingungen snsupass«r Wenr .es also er-
    wU»obt ist, eia 2esperatargleiobpwiobt zu erreichen, be-
    vor irgendein Druck an&dwendet wird, können :folgende finde-
    rangen hinsichtlich der als Beispiel teebenen Ausi"Bhruage--
    form vorgenommen werden. Sunächst wird kein anfänglicher .
    Verdiobtuagsdruok von 14 kg/om2 ausgeübt, und der obere
    Stempel 12 wird nicht während de= Isgeei@r@ieliuag der Zorn
    innerhalb des @srmeß@rgers bum. 8agseptors 17 ierveaäet.
    Es wird also kein Druck auf das feuerfeste Material ausgeübt,
    bevor die Gleichgewichtstemperatur bei der maximalen erwünsch-
    ten Temperatur erreicht ist. Der volle Druck kann dann rasch
    ausgeübt werden und während des Mindestseitrauns zur Ersie-
    lung der Dichte beibehalten werden.
    Die durch das erfindungsgemäß verfahren herstellbaren Körper
    haben vielfache vernendung überall da, wo harte, feste, hoch-
    temperaturbeständige Naterialien erforderlioh sind, z.E. als
    Schneidwerkzeugspitzen, Formen, Bohrer, Meßblöeke (gage
    blocke), Yentileitze und dergleichen.

Claims (1)

  1. pa@s@ 1, zur rriederholtsn wärapressen feuerfester Na- terialien, gekennzeichnet durch die Kombination (a) einer wiederverwendbaren feuerfesten Form (2) zur Auf- sahne Fron feuerfesten Material (1) , . (b) verschiebbar innerhalb der Formen zur Autnahae Fron feuerfesten Material eingepasster Kolben (Z), (e) eines Gehäuses (9), das eine praktisch sauerototttreia Ati»®phäre enthält, . (d) Einrichtungen (38, 21) zur Eintuhrung und Weiterleitung der törn und Kolben innerhalb des Gehäuses, (e) eines innerhalb des Gehäuses angeordneten eihitsten 8usseptors (1?), ., (f) der einen Hohlraum aufweist, indem die Vorn zum Wärme- übergang angeordnet wird, (g) Einrichtungen (11, 12, 46) zur Eintthrüng 1M If- einstellung der gorr und Kolben innerhalb äes Bohrs in sich wiederholender Yolge und zur Ausübung den lier- diehtungsdruckee auf die Kolben. sowie zur. Entfernung der Form und Kolben aus den Hohlraum, (h) Einrichtungen 23) zur Abkühlung der Pomen und des gare- dichteten Materials und (i) Einrichtungen aus Entfernen der Formen aus den Gehäuse.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Suszeptor eine Widerstandeheisung darstellt. 3e Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Suszeptor aus Graphit hergestellt und durch Induktion erhitzt ist. 4. Rasches, eich wiederholendes warmpreßverfahren zur Ver- dichtung von feuerfesten Materialien, dadurch gekennseiohnet, daß (a) das feuerfeste Material in wiederverwendbaren Formen eingeschlossen wird, (b) die Formen in ein eine praktisch sauerstofffreie Atao-- ephäre enthaltendes Gehäuse eingeführt werden, (c) in sich wiederholender Folge in einem vorerhitsten Sus- septor angeordnet werden, (d) während sie eich in praktisch saueretotffreier Ätco- Sphäre befinden, auf eine Temperatur zwischen etwa 500 und 2500eC erhitzt werden, (e) ein Druck von 14 bis 2100 Wos2 (200 bis 30 000 pounde per square inah) auf das feuerfeste Material innerhalb der Port®i!n aufgebracht wird,bis das Material zu wenig- stens 95 % der theoretischen Diobte verdichtet ist, (t) nacheinander die -Borren-aue den 3usseptor herausge-- nonmen werden, bevor sich das verdichtete Material merk- lich abkühlen kann und daB
    (g)_in beliebiger Reihenfolge die Formen und das ver- dichtete Material- in einer praktisch saueretofffteien Atmosphäre abgekühlt werden und das Material aus den Formen entfernt wird: 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennseichmt, daß als zu verdichtendes Material Volfrannarbid sueammenrdispergiert mit Kobalt eingesetzt wird. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen zwischen 500 und 2000aC erfolgt und ein Druck zwischen 14 und 700 kg/o*2 (200 und 10 000 pounde per equara irroh) angewendet wird. ` 7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenaseiohnst, daß als praktisch saueretotffeie Atmephlbrs ein Yakuua angewendet wird. B. Verfahren nach Anepruoh 4, dadurch gfkenaseiohnet, deß das feuerfeste Material in mehreren getrennten 3ohiohten in der form eingeschlossen wird. 9. Vorrichtung nach Äupruoh 1, dadurob gekeanseiehaet, da8 die i® Gehäuse berrlohende Atmosphäre ein Vakuum ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2587502A1 (fr) * 1985-09-19 1987-03-20 Centre Nat Rech Scient Appareil permettant de realiser la fusion et l'etirage de fibres optiques, notamment pour la fabrication de coupleurs
WO2020099070A1 (de) * 2018-11-12 2020-05-22 Robert Bosch Gmbh Induktor und vorrichtung zum induktiven erwärmen von bauteilen und verfahren dafür

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