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DE1758070A1 - Verfahren und Vorrichtung zur gesteuerten Abkuehlung eines aus der Walzhitze kommenden ueber eine Kuehlstrecke gefuehrten Drahtes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur gesteuerten Abkuehlung eines aus der Walzhitze kommenden ueber eine Kuehlstrecke gefuehrten Drahtes

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Publication number
DE1758070A1
DE1758070A1 DE19681758070 DE1758070A DE1758070A1 DE 1758070 A1 DE1758070 A1 DE 1758070A1 DE 19681758070 DE19681758070 DE 19681758070 DE 1758070 A DE1758070 A DE 1758070A DE 1758070 A1 DE1758070 A1 DE 1758070A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reel
wire
cooling
heat
cooling section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681758070
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Kocks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOCKS DR ING FRIEDRICH
Original Assignee
KOCKS DR ING FRIEDRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOCKS DR ING FRIEDRICH filed Critical KOCKS DR ING FRIEDRICH
Priority to DE19681758070 priority Critical patent/DE1758070A1/de
Priority to GB1259183D priority patent/GB1259183A/en
Priority to SU1315247A priority patent/SU364145A3/ru
Priority to US811492A priority patent/US3573118A/en
Priority to RO59536A priority patent/RO54463A/ro
Priority to ES365386A priority patent/ES365386A1/es
Publication of DE1758070A1 publication Critical patent/DE1758070A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length
    • C21D9/54Furnaces for treating strips or wire
    • C21D9/56Continuous furnaces for strip or wire
    • C21D9/573Continuous furnaces for strip or wire with cooling
    • C21D9/5732Continuous furnaces for strip or wire with cooling of wires; of rods
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length
    • C21D9/525Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length for wire, for rods

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

175807U
- M 524
Tb/Sehr·
v„ 27.3.1968
Dr«-!ng« Friedrich Kocks, 4 Düsseldorf» Freiligrathstr. 1
Verfahren und Vorrichtung zur gesteuerten Abkühlung eines aus der Walzhitze kommenden über eine Kühlstrecke geführten
Drahtes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur gesteuerten Abkühlung eines aus der Walzhitze kommenden über eine Kühlstrecke geführten Drahtes«
Bei der Herstellung warmgewalzten Drahtes ist es erforderlich, dem Draht die für die Kaltziehbarkeit geeignete spezielle Gefügeausbildung zu geben. Dies ist durch eine gezielte Abkühlung erreichbar·
Seit längerer Zeit bekannt ist zu diesem Zweck die Benutzung von Bleibädern, die aber durch geringe Produktion, hohen Aufwand und geringen Durchsatz unwirtschaftlich sind.
Ebenfalls gebräuchlich 1st es, den aus dem Warmwalzwerk auslaufenden Draht unmittelbar ohne nennenswerte Kühlung durch Wurfvorrichtungen fächerförmig in Windungen auf ein während des Auflegens sich bewegende« Transportband zu bringen, auf dem dann Kühleinrichtungen mit Wasser oder Luft die freiliegenden Drahtwindungen gezielt kühlen· Bei den fächerförmig sich teilweise überdeckenden Drahtwindungen ergeben sioh an den einzelnen Berührungseteilen dee Drahtes nachteilig unvermeidliche unterschiedliche Abkühlungen und demzufolge auch unterschiedliche Gefügeumwandlungen· Gegen ditee unerwünschten Über-
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iagerungen eingesetzte Rüttel- oder Verechiebeeinrichtungen brachten keine zufriedenstellende Abhilfe·
Einem anderen bekannten Vorschlage nach wurde der Draht im Haspel in vollständigen Bunden gelegt und sofort nach Beendigung dieses Vorganes auf ein Plattentransportband oder eine Hakenbahn abgeschoben, was nachteilig zur ungleichmäßigen Ausbildung des Drahtgefüges führte· Sie derartige Bildung eines kompakten Drahtbundesj das einer gleichmäßigen Abkühlung infolge seiner Masse großen Widerstand entgegensetzt, ist demzufolge nicht ratsam«
Die vorstehend angeführten und andere Mängel und Nachteile werden mit der Erfindung nicht nur beseitigt, sondern darüber hinaus noch weitere Vorteile erreicht· Aufgabengemäß wird der aus der Walzhitze kommende Draht mit Sicherheit zuerst auf einen zweckmäßigen Temperaturbereich heruntergekühlt und erst dann den von nachteiligen Temperaturen befreiten Vorrichtungen zur weiteren Behandlung zugeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur gesteuerten Abkühlung sieht vor, daß der Draht auf der Kühlstrecke bis auf 500° bis 600° 0 heruntergekühlt und anschließend einem bis auf annähernd 500° vorgewärmten Haspel zugeführt und dort während einer zur Gefügeumawandlung ausreichenden Zeit von ungefähr 10 bis 30 Sek. belassen wird· Daduroh wird erreicht, daß der Draht an-keiner Stelle mit Kühlflächen in Berührung kommt, deren Temperatur 500° 0 unterschreitet· Duroh die vorgesehene Verweilzeit im Haspel let dem Draht, der mit einer Temperatur-Differenz von ungefähr 100° 0 zwieohtn Kern und Außenfläche einläuft, «in '.. Ausgleioh seiner Temperatur und eine dementsprechende Gefügt-
ausbildung im ganzen Bund gleithmtfiig möglich, .
Q0't#Sf/tt91
-3~ ~ M
Der Vorteil der niedrigen Einlauftemperatur liegt vor allem darin, daß der Draht schon eine gewisse Steifigkeit erlangt hat und auch durch ein senkrecht zum Hasperboden angeordnetes Einlaufrohr od« dgl* ohne Störungen einlaufen kann, so daß die Schlinge automatisch sich legte Damit die Schlinge sich nur in der gleichen Richtung bildet, kann unter dem senkrechten Einlaufrohr ein Führungsdorn od* dgl« vorgesehen sein.
Vorgesehen ist, daß der Draht auf einer Kühlstrecke aus hintereinander abwechselnd für intensiven Wärmeentzug einerseits und nur für 'Wärmeausgleich des Drahtes andererseits bestehenden Abschnitten bis auf 500° bis 600° C heruntergekühlt und dananh den vorgewärmten Haspel zugeführt wird«, Die Kühlstrecke kann demnach aus beispielsweise einer hinter dem Walzwerk liegenden durch Yfasser, Luft oder sonstige Kühlmittel versorgten Kühlstrecke und einer sich anschließenden zum Temperaturausgleich des Drahtes bestimmten ungekühlten Ausgleichstrecke bestehen. Den jeweiligen Erfordernissen gemäß kann die Strecke für Wärmeausgleich eine Länge von der mehrfachen Länge der Strecke für intensiven Wärmeentzug aufweisen» Vorgesehen ist ebenfalls, eine weitere mit Kühlmitteln versorgte Kühlstrecke oder andere Abschnitte derart anzuordnen, daß der Draht vor dem Einlaufen in den vorgewärmten Haspel auf die bestimmte Temperatur heruntergekühlt wird«
Vorteilhaft kann der zum Wärmeausgleich bestimmte ungekühlte Streckenabschnitt durch Pührungsrohre od· dgl. aus Material geringer Wärmeleitfähigkeit gebildet werden. Erfindungsgemäß sind aber hierfür auch jede andere geeignete Ausbildung und andere Materialwahl möglich«
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Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens wird gekennzeichnet, dadurch, daß zur Aufnahme des zulaufenden Drahtes ein ganz oder teilweise aufheizbarer Haspel derart ausgebildet und angeordnet ist, daß der Draht nur von Teilen des Haspels mit der vorgesehenen Temperatur von ungefähr 500° C berührt und ge-, halten wird. Zu diesem Zweqk ist vorgesehen, daß der Haspel entsprechend vorgeheizt wird und immer auf der notwendigen Temperatur während des Betriebes gehalten bleibt. Wenn das Walzwerk eine gewisse Zeit im Betrieb ist und duroh die vorgesehene Verweilzeit der Drahtbunde im Haspel ein Wärmegleiohgewicht sich eingestellt hat, kann auf eine zusätzliche Heizung verzichtet werden» Es ist lediglich nötig, den Haspel im Betriebszustand stets auf der erforderlichen Temperatur zu halten.
Merkmalsgemäß ist Vorsorge getroffen, daß duroh besondere geeignete Heizmittel Boden, Mantel, Stift und/oder andere Teile
Temperatur
des Haspels auf die vorgesehene^aufheizbar und diese einhaltend ausgebildet sind. Dabei ist kennzeichnend, daß der Haspel bzw* einzelne Haspelteile elektrisch oder durch Einrichtungen für gasförmige, flüssige oder feste Medien beheizbar vorgesehen sind· Vorteilhaft lassen sich dadurch etwa bereite für andere Zwecke vorhandene oder benötigte Heizeinrichtungen zusätzlich und ohne großen Aufwand zur Heizung des Haspels verwenden. Hierbei können die heizbar vorgesehenen Haspelteile mit einer Isolierung gegen unerwünschte Wärmeverluete versehen werden. Vorteilhaft ist es auch, daß der Haspel innen mit einer Oberfläche aus Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit bew. Wärmeübergangezahl versehen ist» Hierzu sind beispielsweise feuerfeste Baustoffe öder wärmedämmende Metalle verwendbar.
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Weiter gekennzeichnet wird die Erfindung dadurch, daß zur Einhaltung und Überwachung der erforderlichen Temperaturen und Zeiten ganz oder teilweise selbsttätig arbeitende Kontroll-, Regel- und/oder Meßeinrichtungen ode dgl« vorgesehen sind· Es ist aber auch möglich, den jeweils vorliegenden Gegebenheiten gemäß weitgehend in manueller Weise die erforderlichen Funktionen auszuführen«
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Claims (1)

  1. Tb/Schr.
    ν· 27.3.1968
    Dr.-Ing. Friedrich Rocks, 4 Düsseldorf. Preiligrathstr« 1
    Patentansprüche
    1. Verfahren zur gesteuerten Abkühlung eines aus der Walzhitze kommenden über eine Kühlstrecke geführten Drahtes, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht auf der Kühlstrecke bis auf 500° bis 600° C heruntergekühlt und anschließend einem bis auf annähernd 500° C vorgewärmten Haspel zugeführt und dort während einer zur Grefügeumwandlung ausreichenden Zeit von ungefähr 10 bis 30 Sek. belassen wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht auf einer Kühlstrecke aus hintereinander abweohselnd für intensiven Wärmeentzug einerseits und für Wärmeausgleich des Drahtes andererseits bestehenden Abschnitten bis auf 500° bis 600° 0 heruntergekühlt und danach dem vorgewärmten Haspel zugeführt wird*
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des zulaufenden Drahtes ein ganz oder teilweise aufheizbarer Haspel derart ausgebildet und angeordnet ist, daß der Draht nur von Teilen des Haspels mit der vor-f gesehenen Temperatur von ungefähr 500° C berührt und gehalten wird. .
    00985 2/08 91
    - M
    4« Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß durch besondere geeignete Heizmittel
    auf die vorgesehene Temperatur Boden, Mantel, Stift und/oder andere Teile des Haspell^ufheizbar und diese einhaltend ausgebildet sind·
    5β Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haspel bzwe einzelne Haspelteile elektrisch oder durch Einrichtungen für gasförmige, flüssige oder feste Medien beheizbar vorgesehen % sind·
    ο Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet , daß die heizbar vorgesehenen Haspelteile mit einer Isolierung gegen unerwünschte Wärmeverluste versehen sind·
    7· Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Haspel innen mit einer Oberfläche aus Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit bzw« geringer Wärmeübergangszahl versehen ist· ™
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß zur Einhaltung und Überwachung der erforderlichen Temperaturen und Zeiten ganz oder teilweise selbsttätig arbeitende Kontroll-, Regel- und/ oder Meßeinrichtungen od· dgl, vorgesehen sind·
    9· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Wärmeausgleioh bestimmte ungekühlte Streckenabschnitt durch Pührungsrohre aus Material geringer Wärmeleitfähigkeit gebildet wird. 009852/0891
DE19681758070 1968-03-29 1968-03-29 Verfahren und Vorrichtung zur gesteuerten Abkuehlung eines aus der Walzhitze kommenden ueber eine Kuehlstrecke gefuehrten Drahtes Pending DE1758070A1 (de)

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SU1315247A SU364145A3 (de) 1968-03-29 1969-03-27
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RO59536A RO54463A (de) 1968-03-29 1969-03-28
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT303099B (de) * 1969-03-05 1972-11-10 Wendel Sidelor Verfahren und Vorrichtungen zur Wärmebehandlung aus der Walzhitze eines Stahlwalzdrahtes mit weniger als 0,15% Kohlenstoff
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Also Published As

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ES365386A1 (es) 1971-03-16
SU364145A3 (de) 1972-12-25
RO54463A (de) 1973-05-17
GB1259183A (de) 1972-01-05
US3573118A (en) 1971-03-30

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