DE1756582A1 - Vorrichtung zum Steuern und zum Betrieb einer Ausgleichswinde - Google Patents
Vorrichtung zum Steuern und zum Betrieb einer AusgleichswindeInfo
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- F16H39/00—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
- F16H39/01—Pneumatic gearing; Gearing working with subatmospheric pressure
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- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
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- B66D2700/02—Hoists or accessories for hoists
- B66D2700/026—Pulleys, sheaves, pulley blocks or their mounting
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Description
Vorrichtung zum Steuern und zum Betrieb einer Auegleichewinde
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern und zum Betrieb einer Ausgleichewinde, die ein druckbetätigtes,
die Last an der Winde im Gleichgewicht haltendes Bauteil aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Steuern bzw. zum Betrieb einer Ausgleichswinde zu schaffen, die
verhältnismäßig einfach, zuverlässig, betriebssicher und wirtschaftlich im Gebrauch ist·
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Weiterhin «oll durch di· Erfindung »in neuer, von Hand
betriebener Steuerungamechaniamua für den Betrieb einer Auegleichewinde geachaffen werden aοwie ein Steuerungamechaniamua
für eine Auagleichawinde, der verhältnismäsaig
einfach bedienbar iat.
Diese Aufgabe wird mit der eingangs genannten Vorrichtung,
welche eine Steuereinrichtung aufweiat, umfassend eine
Oruckluftveraorgungaeinrichtung für Druckluft relativ hohen
Druckes und ein ferngesteuertea Regelventil, das einen mit
der Druckluftveraorgungaeinrichtung verbundenen Haupteinlaß beaitzt sowie einen mit dem druckbetätigten Bauteil der Winde
verbundenen Hauptauβlaß zum Beaufschlagen des druckbetätigten
Bauteile mit einem vorbestimmten Luftdruck, ferner einen Steuerkanal zum Anschluß an einen Steuer-Luftdruck
zur Steuerung des Regelventile und zu deaaen Verateilen in eine Stellung, in welcher Luftdruck auf daa druckbetätigte
Bauteil zur Einwirkung gelangt entaprechend dem Steuer-Luftdruck, erfindungagemäß gelöst durch eine Verbindungeleitung
zwisohen der Druckversorgungseinrichtung und dem. Steuerkanal mit einem Drοaaelventil zum Droaaeln und Reduzieren
dea Druckea der aua der Druckluftveraorgungaeinrichtung
in den Steuerkanal strömenden Druckluft sowie durch eine vorzugsweise handbetätigte Steuereinheit, die mit dem
Steuerkanal au deaaen Entlüftung verbunden iat und hierbei mit dem einateilbaren DroaeelVentil «uaejajienwirkt, ao daß
ein Steuerdruck erzeugt wird, der unterhalb des Druckes in der Druckluftversorgungseinrichtung liegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Figuren 1 bis 7 dargestellten,besonders bevorzugten Aueführungebeispiele
näher erläutert. Es zeigern
mit einer von Hand tragbaren Steuereinheit verbunden und in Vorderansicht dargestellt ist und ein erfindungsgemäßes
Steuersystem veranschaulichtj
Fig. 2 einen vergrößerten Teilschnitt durch die Steuereinheit nach Fig. 1{
Fig. 9 bis 5 Schnitte entlang der Linie 3-3 der Fig. 2,
in denen die Steuereinheit nach Fig. 2 in jeder ihrer drei Stellungen dargestellt ist}
Fig. 6 ein Teilschnitt entlang der Linie 6-6 der Fig. k
und
Fig. 7 eine scheaatieche Ansicht der Steuereinrichtung
nach Fig. 1·
Die in Fig. 1 dargestellte Ausgleichswinde 1 besitzt ein
äußeres Gehäuse 8, das von eine« geeigneten Deckenträger
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gehalten wird, eine in dem Gehäu·· 2 angeordnet· Windentrommel
5 und ein um di· Trommel gewundene· Windeneeil 6, da· an einer Stelle der Trommel von dieser ab- und durch
einen in dem Gehäuse 2 befindlichen öffnungesehlits nach
aufien weggeht. Di«*er vorb·schrieben· Aufbau ist «in· Üblich·
Konstruktion**·!·· bei Winden.
Da· Wind*ngehäuss 2 enthält eine innere zylindrisch· Wandung
W 9, die an ihren gegenüberliegenden Enden abgedeckt ist, und ■war am rechten"End· durch «in· Wand 10 und am linken Ende
durch eine Wand 11. Die Windentrommel 5 iet Innerhalb der
Wandung 9 drehbar und in axialer Richtung verschiebbar angeordnet· Di··· Windentrommel 5 enthält einen inneren Hohlraum
12, der am linken Ende der Windentrommel durch eine Endwand 111 abgeschlossen let. Die Windentrommel 5 bildet susammen
■ mit dem Gehäuse 2 und der rechten Endwand 10 des Gehäuses.2
eine von diesen Teilen geschlossene Luftkammer 15· Be let
leicht su sehen, dafi die Windentrommel 5 bei Einwirkung eines
pneumatischen Drucks in der Luftkammer 15 nach links im Gehäuse 2 verschoben wird, wie in Fig. 1 dargestellt.
Die Innenwand der Windentrommel 5 let mit einem inneren •ohraubenfttrmigen Gewindegang 2k versehen, in den eine
Gruppe von drei Laufrollen 25 eingreifen, die drehbar an Bolsen 26 auf dem inneren Ende eines Trägers 27 gelagert
sind. Der Träger 27 ist an die reehte Endwand 10 des Ge-
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häuses 2 angeformt und ragt konzentrisch von dieser
rechten Bndwand 10 in den von den Innenwandungen 9 dee Gehäuseβ 2 gebildeten zylindrischen Hohlraum· Der Träger
27 ist klein genug um in den Hohlraum 12 der Windentrommel hineinzupassen. Die Laufrollen 25 haben einen abgeschrägten oder konischen Umfang 29 und sind auf Achsen
gelagert, die mit der Achse des durch die Wandung 9 gebildeten zylindrischen Hohlraumes spitze Winkel bilden·
Diese Laufrollen 25 wirken mit der Oberfläche des Gewindeganges
24 nahezu nur in abrollender Bewegung zusammen, so daß ein Gleiten der Laufrollen 25 weitgehend vermieden
wird. Die Laufrollen 25 sind nahe an einer vertikalen, durch den Schlitz in dem Gehäuse 2 hindurchgehenden Ebene
angeordnet, so daß sie die Windentrommel 5 i« wesentliehen
in einer vertikalen durch den Schlitz für das Windenseil e* verlaufenden Xbene tragen. Auf die·· Weise drüokt «in pneumatischer
Druck in der Luftkammer 15 die Windentremmel 5
nach links, wie in Pig. 1 dargestellt, wobei das Winden·»
seil 6 aufgewickelt wird. Der schraubenförmige Gewindeganf
Zk im Inneren der Windentrommel 5, *·* *Q angeordnett da4
die Windentrommel das Windenseil, bei ihrer Bewegung naeh
links in Fig. 1 aufwickelt·
Die Außenwand der Windentrommel 5 weist ein· spiralflrmige
Rill· 30 eur Aufnähe· des Winden··!!* 6 auf. Di· s«hr*«»en-
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lini· der Rill· 30 b«aitat di«s«lb· Drohrichtung wi· der
Gewindegang 2k, Voraugaweiae iat die Steigung baw. der Abatand
awiaehen benachbarten Gängen der Rille 30 der gleiche
wie die Steigung dea achraubenftfrailgen Gewindegang·· 2k an
der Inn«ns«it· der Windentrommel 5· Di··· " Bemessung führt
daau, daß der nach aufien g«h«nd· Teil des Windeneeils 6 in
•in«r statl«när«n vertikalen Eben· verbleibt, wenn sich di·
Windentrommel 5 vor- oder rückwärt· in dee Genau·· 2 beim)
Auf- oder Abwickeln de« Wind«n««il·· 6 b«w«gt. Da di· Laufrollen
25 die Windentrommel nahe der vertikalen durch den von der Windentrommel abgehenden Teil dea Windenaella 6
verlaufenden Ebene tragen, tritt nur eine geringe baw. keine Kraft an der Trommel auf, die daa Beatreben hat,
dieae in den ven der Wandung 9 gebildeten Hohlraum! achräg-
i
aueteilen baw. an verkanten·
aueteilen baw. an verkanten·
Auften an der VindentroaaMl 3 i*t eine Dichtung 31 angeordnet,
aiit der der Spalt awiaohen der. Windentroawel 3 und der
Znn«nwänduag 9 abgedichtet wird, lua) Luft-Leokatrtfae aua der
i ■ . ■.'.
•ind tühruagakBpf· beBelohnet» die ·«· gut gl«itfähig·»
Material bestehen.
Daa G«saa>tayst«ai auai Betreiben der Auagleiohawinde 1 1st
in den Figuren 1 und 7 Teraneohaulieht. Ein· aatsprech^nde
"■ ■ .Av'iu-:■:;·.::; CAB
BAOORIQINAi.
Druckluftversorgungseinrichtung 36 ist über eine Leitung
37 mit dem Einlaß 38 eines ferngesteuerten Druckregulierventils 39 verbunden. Das Druckregulierventil 39 ist so
bemessen, daß es in schnellem Takt ausgelöst oder entlüftet werden kann. Die Druckluftversorgungeeinrichtung 36
liefert Druckluft von relativ hohem Druck, beispielsweise 7 atü. Der Ausgang ko des Druckregelventils 39 ist mit der
Luftkammer 15 der Ausgleichswinde 1 verbunden· Das Regelventil 39 besitzt außerdem einen Steuerkanal h\, in dem
ein Steuer-Luftdruck zur Einwirkung gebracht wird, der normalerweise geringer ist als der Luftdruck in der Druckluftversorgungseinrichtung
36. Die Drückluftversorgungeeinrichtung 39 erzeugt und hält aufrecht einen Luftdruck in
dem Ausgang kO in Übereinstimmung mit dem Steuer-Luftdrucky
der in dem Steuerkanal h"\ herrscht.
Durch eine Leitung k3 wird die Druckluftversorgungseinrichtung
36 mit dem Steuerkanal Ui des Druckregelventils
39 verbunden. Diese Leitung k3 enthalt ein einstellbares
Drosselventil kk zum Drosseln und Reduzieren des Luftdruckes
der durch die Leitung k3 strömenden Luft. In der Leitung k3
ist außerdem ein Absperr- bzw. Rückschlagventil k5 vorgesehen,
damit eine umgekehrte 8trömung der Luft vom Steuerkanal M zur Druckluftversorgungseinrichtung 36 verhindert
wird. Eine derartige RUckströmung würde normalerweise nur dann eintreten, wenn der Druck in der Druckluftversorgung*-
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einrichtung 36 erheblich absinken würde.
Eine herabhängende Steuereinheit kB ist fiber einen Luftschlauch
49 ait dem Steuerkanal U1 verbunden· Die herabhängende Steuereinheit kB führt Druckluft au· den Steuerkanal
41 in vorbestirnter Geschwindigkeit ab, un den Steuerdruck
auf eines vorbestimmten Wert su halten. Die herabhängende Steuereinheit kB enthält Mittel sur Auswahl einer
" Mehrsahl von Steuerluftdrucken.
Im einseinen weist die herabhängende Steuereinheit kB
einen Grundkörper auf, der einen Kopf 50 und einen von diesem Kopf ausgehenden Handgriff 51 besitzt* Der Schlauch
k9 iet mit einem Eingangskanal 52 verbunden, der in eine
Ventilkammer 53 innerhalb des Kopfes 50 mündet· Der Boden
der Ventilkammer 53 g*nt über in einen EntlUftungskanal 5k,
der seinerseits in einen Hohlraum 55 im Handgriff 51 Mündet.
k Der Hohlraum 55 iet am unteren Ende des Handgriffes 51 offen,
so daß der Entlüftungekanal 5k an die Atmosphäre führt.
Der obere Abschluß der Ventilkammer 53 enthält ein Paar von Aueetrömkanälen 57 und 581 die «u entsprechenden Membranventilen
59 und 60 verlaufen. Jedes dieser Membranventile verschließt und öffnet einen EntlUftungskanal 61. Zu
jedem Membranventil gehört eine Feder 62 und eine Einstellschraube 63, nit welcher die Federspannung eingestellt werden
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ÖAD
kann, wodurch der Öffnung»- bzw. Schließdruck das jeweiligen
Membranventile eingestellt wird. Da die Arbeitsweise der Membranventile 59 und 60 eine an sich übliche ist, erscheint
es ausreichend, lediglich darauf hinzuweisen, daß
der Druck in den Ausströmkanälen 57 und 58 im wesentlichen durch die dagegenwirkende Feder 62 am oberen Ende des Membranventile bestimmt ist. Wenn sich die gogeneinanderwirkenden
Drücke der Feder 62 und der Luft in den AuslaßkanKlen
57 und 58 nicht im Gleichgewicht befinden, dann öffnet oder schließt sich das Ventil automatisch, wodurch der Luftdruck
herabgesetzt oder erhöht wird, bis wieder ein Druckgleichgewicht erreicht worden ist. Normalerweise werden die Schrauben
63 der beiden Membranventile 59 und 60 so eingestellt, daß sich zwei verschiedene Gleichgewichtsdrucke ergeben·
Die Ventilkammer 53 enthält ein kalotten-, topf-, »ylinderod.
dgl. -fttrmig ausgebildetes Ventilteil 65 au» flexible*
Material, wie z. B. aus Teflon bzw· Tetrafluorethylen. Das
Ventilteil 65 besitzt ein· ober· öffnung 66, dl· von einem
nach innen und oben verlaufenden konvergierenden Rand 67 \m»
geben ist, der seinerseite mit dem oberen Absohlufl unter
dar Decke der Ventilkammer 53 »usaeztenwirkt und da· Inner·
des Ventilteile 65 von dessen XuAerem abdichtet· Weiterhin wirkt der Boden des Ventilteile 65 federnd ait dem Boden
der Ventilkammer 53 zusmmmen und dichtet das Innere des
Ventilteils 65 von dessen luAerem ab. Der Beden des Ventilteile
65 enthalt «in kleines axial angeordnet·· l*oh 6t,
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-10
Di· Figuren 3 bis 5 veranschaulichen, daß das topfförmige
Ventilteil 65 in drei verschiedene Stellungen verschieb-
baw. bewegbar ist. In Fig. 1 baw. 2 verbindet da* Ventilteil 65 den Eingangskanal 52 alt den Ausgangskanal
5k, in de« die Bodenttffnung 68 über der öffnung de«
Ausgangekanal· 64 au liegen koset. Die Figuren 3 bis 5 aeigen die Kanal· 52, 5^, 57 und 58 in g«atrich«lten Linien,
ao daß deren Lage in Beaug auf daa Ventilteil 65 erkennbar iat.
In Fig. k befindet aich daa Ventilteil 65 in einer Mittleren
Stellung, in der ea nicht mehr nach deai EntlMtungakanal
5k hin gettffnet ist. Ia Ergebnis ist hierbei der Eingang·-
kanal 52 nach den Ausstrümkanal 58 hin offen, wobei das
Membranventil 60 den Druck ia Eingangakanal 52 ateuert.
In Fig. 5 befindet eich das topfftfraige Ventilteil 65 in
einer dritten Stellung, in welober der Eingangskanal 52
alt dea Ausstruakanal 57 des anderen membranventil· 59 verbunden
ist· In dieser dritten Stellung ist die Verbindung des Auslasskanal s 5t alt dea Einlasskanal 52 unterbrochen.
Das topffVraige Ventilteil 65 wird in die einseinen rmrwähnten
Stellungen mittels eines Ring·· 71 verschoben, der d·· «opffttralge Ventilteil 65 lose uagibt und im der Ventilkaamer
53 mi BoIsen JM gelagert 1^«. An de» Iliac 71 i·* «in
letMtigungshebel 73 angeforat, der aus dea Kopf 50 der herab-
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hängenden Steuereinheit 48 herausragt und mit dem der
Ring 51 um seine Drehachse 72 verschwenkt werden kann.
VIe In Flg. 1 dargestellt, ragt der Betätigungshebel 73
des verschiebbaren Ventilringes 71 durch einen im wesentlichen
Z-förmig ausgebildeten Spalt 7^» der den Bedienungshebel
führt und es ermöglicht, den Ring in die vorerwähnten drei Stellungen zu verschieben. Eine Feder 75 übt einen
Druck auf denjenigen Teil des Ringes 71 aus, welcher auf
dem Bolzen 72 gelagert ist, wodurch der Betätigungshebel 73 normalerweise im oberen Teil des Z-förmig ausgebildeten
Schlitzes 7^ bleibt.
Auf diese Weise wird durch den Schlitz fk verhindert, daß
der Bedienungshebel zufällig in die Stellung für volle Entlüftung, wie in Fig. 3 dargestellt ist, verschoben wird. Um
den Bedienungshebel 73 in die Stellung gemäß Fig. 3 zu bringen, muß die Bedienungsperson den Bedienungshebel 73 nach unten
gegen die Kraft der Feder 75 drücken und dann nach rechts in den unteren waagerechten Teil des Z-förmigen Schlitzes
7^ verschieben.
Das dargestellte bevorzugte Ausfuhrungebeispiel stellt
nur eine der vielen Möglichkeiten für die Anwendung der Erfindung dar. Selbstverständlich kann die Erfindung anhand
der gegebenen Richtlinien vom Fachmann in verschiedenartigster
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Zur Erfindung gehört all·« dasjenige, was in der Beschreibung
enthalten und b«w. oder in der Zeichnung dargestellt ist, einschließlich dessen, was in Abweichung von den konkreten
Ausführungsbeispielen für den Fachaann naheliegt.
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Claims (9)
1. Vorrichtung zum Steuern und zum Betrieb einer Ausgleichewinde,
die ein druckbetätigtes, die Last an der Vinde im Gleichgewicht haltendes Bauteil aufweist
sowie eine Steuereinrichtung, umfassend eine Druckluftversorgungeeinrichtung
für Druckluft relativ hohen Druckes* und ein ferngesteuertes Regelventil, das einen
mit der Druckluftversorgungseinrichtung verbundenen Haupteinlaß besitzt sowie einen mit dem druckbetätigten
Bauteil der Vinde verbundenen Hauptauslaß %xm Beaufschlagen
des druckbetätigten Bauteils Mit «in·« vorbest!Haten
Luftdruck, tmvnmv einen ft«v«rkiuuil warn An-
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1H
Schluß an ·1η·η Steuer-Luftdruck zur Steuerung de·
Regelventile und au dessen Verstellen in eine Stellung, in welcher Luftdruck auf das druckbetätigte Bauteil
zur Einwirkung gelangt entsprechend dem Steuer-Luftdruck, gekennzeichnet durch eine Verbindungsleitung (43) zwischen
der Druckluftversorgungeeinrichtung (36) und den Steuerkanal (4i) Bit einem Drosselventil (44) zum Drosseln
und Reduzieren des Druckes der aus der Druckluftversorgungseinrichtung
(36) in den Steuerkanal (4i)
strömenden Druckluft sowie durch eine vorzugsweise handbetätigt· Steuereinheit (48), die mit dem Steuerkanal
(4i) zu dessen Entlüftung verbunden ist und hierbei mit dem einstellbaren Drosselventil (44) zusammenwirkt,
so daß ein Steuerdruck erzeugt wird, der unterhalb des Druckes in der Druckluftversorgungseinrichtung (36) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ν in der Verbindungsleitung (43) zur Verhinderung einer
Luftströmung vom Steuerkanal (4i) zur Druckluftversorgungseinrichtung
(36) ein Absperr- bzw· Rückschlagventil (45) angeordnet ist.
3* Verrichtung naoh Anspruoh 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daa die Steuereinheit (48) «in einstellbares Membran·
(IMO) wir iftUftrum* de· ttmrkaaals (41) und
' f· fV*frr* . *
damit zur Einstellung des Steuerdrucks aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (48) ein Steuerorgan
(71) aufweist, welches in eine Mehrzahl von vorbestimmten Stellungen bewegbar ist zur Aufrechterhaltung
verschiedener Steuerdrucke in dem Steuerkanal (41) von
Null bis zu einem unterhalb des Druckes in der Druckluft versorgungseinrichtung (36) liegenden maximalen
Steuerdruck.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (71) bzw. die Steuereinheit
(48) eine Kammer (53) umfaßt, in welcher ein flexibles Ventilteil (65)mit Lippen od. dgl. (67)
elastisch gegen die Wände der Kammer andrückbar ist und welches innerhalb der Kammer verschieb- bzw. bewegbar
ist um eine Anzahl von durch die Kammerwände geführte Kanäle zu verbinden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5t dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Ventilteil (65) kalotten-, topf-,
zylinder- od. dgl. -förmig ausgebildet und eine mit einem Entlüftungskanal (54,55) verbindbare öffnung (68)
an dessen Boden vorgesehen ist.
-4-
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7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinheit (48) einen Handgriff (51) aufweist, in dem der durch das hintere Ende des Handgriffe
sich nach außen öffnende Entlüftungekanal (55) verläuft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7t dadurch gekennzeichnet, daß das kalotten-, topf-, zylinder- od« dgl* -förmig
ausgebildete Ventilteil (65) innerhalb der Kanoner mittels
eines Bedienungshebels (73)» welcher von dem Steuerorgan (71) ausgeht, in verschiedene vorbestimmte Stellungen
verschieb- bzw. bewegbar ist, wobei der Bedienungshebel (73) mit einem Federdruck beaufschlagt ist, der diesen
von derjenigen Stellung, in welcher die Steuerluft durch
durch die Steuereinheit (48) vollständig nach außen abgeführt wird, wegdrückt.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
fels 8, ansonst wie beschrieben und bzw« oder dargestellt«
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4)
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Applications Claiming Priority (1)
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