-
"Zerlegbarer Kasteneilo aus Hartfaserplatten" Beschreibung.
-
Seit Jahren bemühen sich die einschlägigen Pachkreise vergeblich,
einen Silo zu schaffen der gleichzeitig verschiedene Forderungen erfüllt, die bislang
nur einzeln oder gruppenweise von den bisher bekannt gewordenen Ausfahrung formen
erreicht worden waren.
-
Eine erste Voraussetzung der seit langem angestrebten Konstruktion
liegt im Herstellungspreis begründet der sich in einer Höhe bewegen muß, daß er
auch für kleinere landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere für Klein - Bauern,
tragbar ist. Eine zweite Forderung ist durch die Notwendigkeit gegeben, einen Silo
so zu konstruieren, daß er sich leicht aus Einzelteilen zusammenbauen läßt, die
nicht nur seinen Transport, sondern auch sein wahlweises Aufstellen an beliebigen
Plätzen ermöglichen und darUberhinaus die Montage und Demontage auch durch ungelernte
Kräfte ohne Zuhilfenahme irgendwelcher spezieller Werkzeuge gestatten. Trotz der
durch diese Forderungen bedingten Leichtigkeit des Silos muß dieser außerdem eine
ausreichende Standfestigkeit erhalten. ebenso muß er aber auch dicht sein und schließlich
eine ausreichende und wirksame, gleichmäßige Belüftung erlauben.
Eine in allen diesen Richtungen befriedigende Konstruktion ist
nicht nur von einer allerdings ausschlaggebenden Bauform hinsichtlich der gegenseitigen
Anordnung spezieller Einzelelemente, sondern auch von der verschiedenartigen Materialwahl
für diese abhängig.
-
Gemäß der Neuerung werden alle diese Faktoren in vollkommener Weise
durch einen zerlegbaren Kastensilo aus Hartfaserplatten berücksichtigt, der aus
mehreren gleichartigen und in sich leicht zerlegbaren Anbaukösten mit je nur einer
gemeinsamen Trennwand besteht, die leicht lösbar miteinander vereinigt sind, wobei
jeder der Kästen auf einer gleichen Außenseite gleichartige Anschlußöffnungen für
einen Lüftungskanal aufweist, der vorzugsweise in ebenfalls in sich zerlegbare und
in ihrer Länge der Länge der die Anschlußöffnungen tragenden Kastenseite, zweckmäßig
Kastenbreite, entsprechende Abschnitte unterteilt ist.
-
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Neuerung besteht darin, daß
zwei einander gegenüberliegende Wände der Kästen unter Verwendung von Rahmen aus
Winkelprofilen, zweckmäßig Winkelweieen, gebildet sind, deren waagerecht liegende
Teilenach außen weisende Schenkel und deren senkrecht stehende Teile nach innen
weisende Schenkel tragen, welch letztere als Dichtungs- und Anschlußelemente für
die anderen Wände dienen, die ebenfalls Rahmen aufweisen, deren waagerechte Teile
aus Profilen und deren senkrechte Teile aus stumpf gegen diese gesetzte Flacheisen
bestehen. wobei die nach innen weisenden Schenkel der senkrecht stehenden Rahmenwinkel
unter Erfassung der Flacheisen und gegebenenfalls der Trennwände miteinander verschraubt
sind.
-
Es ist vorteilhaft, daß die Abschnitte des Luftungskanals an den
Rahmenteilen der Kästen angeschraubt sind.
-
Ferner ist es empfehlenswert, wenn die unteren waagerechten
ten
Rahmenteile der Kästen durch je ein breites untergesetztes Brett verstärkt sind.
-
Die Verwendungsmöglichkeit des neuen Silos wird wesentlich erhöht
wenn dieser durch seine Wandung zugänglich, möglichst mit einer Karre befahrbar
ist. Dementsprechend besteht eine Weiterbildung der Neuerung darin, daß jeder Kasten
in einer Außenwand eine sich über seine ganze Höhe erstreckende und verschließbare
Entnahmeöffnung aufweist, an welcher Stelle der obere waagerechte Rahmenteil aufklappbar
oder abnehmbar ist, wobei die seitlich der Entnahmeöffnung stehenden Wandteile gegen
die Nachbarwandungen abgestrebt sind.
-
In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise erläutert.
-
Es zeigen : Fig. 1 den neuen Kastensilo im Schaubild, Fig. 2 und
3 Einzelheiten des kastenartigen Gestells in größerem Maßstab, Fig. 4 eine Silowand
mit BelUftungakanal, Fig. 5 einen Kastensilo mit aushebbarer Tür.
-
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht ein Silo aus drei Anbauksten a, b. c.
Die Breitseiten dieser Kästen sind unter Verwendung von Rahmen aus Winkeleisen gebildet,
deren eine Schenkel d in der Rahmenebene liegen, während ihre anderen Schenkel e
nach außen weisen. Gegen die Innenflächen der Schenkel d sind die senkrechten Rahmenteile
in Form von Winkeleistenærart zusammengeschweißt, daß deren eine Schenkel f wiederum
in der Rahmen-
| ebene liegen, während die anderen Schenkel g in das Kasteninnere |
| weisen und in der Ebene der Kastenlängswandungen liegen. |
| Ihre |
Ihre senkrechten Schenekl h liegen in der Rahmenebene, und gegen
ihre Innenkanten sind die senkrechten Rahmenteile in Form von Flacheisen k stumpf
gegen geschweißt. Wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt, sind je zwei der einander
benachbarten senkrechten Winkeleisen f,g unter Erfassung des dazwischenliegenden
Flacheisens k und einer die Trennwand zwischen den beiden gegeneinander gesetzten
Anbaukästen bildenden Hartfaserplatte m durch je vier Schrauben n leicht lesbar
miteinander vereinigt.
-
Fig. 2 läßt ferner erkennen, daß die unteren waagerechten Rahmenteile
durch je ein untergeschraubtes, verhältnismäßig breites Brett o verstärkt sind.
-
Gemäß Fig. 4 ist gegen jede der mit einer Hartfaserplatte p verkleideten
Breitseite der Kästen, und zwar gegen deren Rahmenteile, ein entsprechend langer
Abschnitt q eines Lüftungskanals q gesetzt, dessen. andungen leicht lösbar zusammengeschraubt,
und der außerdem auf der gegen den Kasten zu setzenden Seite eine oder mehrere Aneehlußötfnungen
r trägt, die mit entsprechenden Öffnungen a in den Kastenwandungen p übereinstimmen.
-
Diese Darstellung läßt erkennen, daß der neue Silo unter Verwendung
gleichartiger Einzelteile in an sich beliebiger Grube, d. h. mit einer an sich beliebigen
Anzahl von Kästen, zusammengebaut werden kann.
-
Ferner ist ersichtlich, daß die Einzelteile, also die einzelnen Rahmen
d. etf. gt bzw. h, i ; k in denkbar einfacher Weise unter Verwendung handelsüblichen
und daher billigen
| Materials hergestellt sind, daß sie aber auch eine ausge « |
| sprochene und f ! ir die in Betracht kommenden Zwecke sicher |
| ausreichende Festigkeit aufweisen. |
Schließlich
Schließlich ist erkennbar, daß diese Einzelteile. zu
denen die Hartfaserplatten hinzukommen mit wenigen Handgriffen unter Zuhilfenahme
nur einiger Schrauben in kürzester Zeit zusammen-oder auch wieder aueeinandergebaut
wer-
| den können* Namentlich ist insgesamt eine gute Standfestig- |
keit, aber auch eine zuverlässige Dichtung zwischen den benachbarten Kästen erzielt.
-
Damit sich die verhältnismäßig großflächigen Hartfaserplatten m nicht
unter der Belastung des eingebrachten Gutes durchwölben kennen, kann man sie durch
ein-oder beidseitig, vorzugsweise senkrecht aufgesetzte Leisten t verstärken, wie
dies in Fig. 4 erläutert ist.
-
Gemäß Fig. 5 ist in der einen Seitenwand p eine sich Uber deren gesamte
Höhe erstreckende Entnahmeöffnung vorgesehen. die durch einen herausnehmbaren Wandteil
U verschließbar ist. An dieser Stelle ist der obere Rahmenteil v in entsprechender
Breite hochklappbar oder ganz abnehmbar, um einen freien Durchgang zu gestatten.
-
Um die Standfestigkeit eines solchen Silos auch bei geöffnetem 1
Rahmenteil v sicherzustellen, sind die Wandteile durch Streben w abgesteift.
-
Schutzansprüche.