DE1752470A1 - Vorrichtung zur Verformung von Arbeitsstuecken - Google Patents
Vorrichtung zur Verformung von ArbeitsstueckenInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F.Weickmann, Dr. Ing. A.Weickmann
DiPL.-InG. H.WeICKMANN, DiPL.-PhYS. DR. K. FlNCKE
DlPL.-lNG. R A.WeICKMANN
( MÜNCHEN 27, DEN
GULF GENERAL ATOMIC INC.
San Diego, California, V. St. v. A.
Vorrichtung zur Verformung von Arbeitsstücken
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Verformungseinrichtung,
die insbesondere eine Vielzahl von Arbeitsstücken, die entlang einer Wegstrecke bewegt werden, zu verformen
erlaubt.
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~2' 1752A70
Unter gewissen Voraussetzungen, v/ie bei einigen Arten von I Massenfertigungssystemen, ist es notwendig oder wünschenswert,
eine Vielzahl von Arbeitsstücken zu bearbeiten, die sich nacheinander in einer bestimmten Richtung fortbewegen.
Ein besonderes Beispiel für ein derartiges System ist die Anbringung von Verschlüssen auf Behältern, die als Flaschen
oder Behälter mit hoher Geschwindigkeit auf einer sich geradlinig bewegenden Fördereinrichtung von einer Füllstation
durch eine Verschließstation zu einer Verpackungstelle hin geführt v/erden. Mechanische Apparaturen zur Aufbringung von
Verschlüssen sind zufolge des Wunsches nach schneller Arbeitsweise und der Vermeidung von Beschädigungen an den Behältern
unverhältnismäßig kompliziert und schwierig einzustellen.
Angesichts der vorstehend aufgeführten, bei mechanischen Apparaturen vorhandenen Schwierigkeiten, wird ein wesentlicher
Vorteil dadurch erzielt, daß das zu verformende Arbeitsstück durch Anwendung eines vorübergehend wirksamen Magnetfeldes
hoher Dichte verformt wird. Ein Beispiel für eine magnetische Formgebungsvorrichtung ist der US-Patentschrift
2 976 907 entnehmbar. Bei Vorrichtungen dieser all- ^
gemeinen Art wird ein hoher elektrischer Strom durch eine Induktionsspule geleitet, wodurch kurzzeitig ein Magnetfeld
hoher Dichte entsteht. Ein in dem vorübergehend entstehenden Magnetfeld eingebrachtes elektrisch leitendes Arbeitsstück
führt infolge der Induktionswirkung einen Strom, der dem sich ändernden Fluß des vorübergehend wirksamen Magnetfeldes
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entspricht. Dieser Strom hat zusammen mit dem Magnetfeld
eine Eraftv/irkung auf das Arbeitsstück zur ^'olge. Wenn diese
Kraft genügend groß ist, tritt eine Deformation des Arbeitsstückes auf. Die Form der Deformation hängt von der Form
des Magnetfeldes und von der Stellung des betreffenden Arbeitsstückes in Bezug auf dieses Feld ab.
Um einen Seil eines Verschlusses, wie einen ringförmigen
!»'linsen eines Flaschenverschlusses, nach innen in einen zu
verschließenden Behälter hineinzuziehen, ist es gewöhnlich erforderlich, das Magnetfeld um den zusammendrückbaren Bereich
des Verschlusses zu erzeugen. Dies kann dadurch erfolgen, daß das Verschlußteil innerhalb der Magnetspule oder innerhalb
einer Öffnung einer elektrisch leitenden Platte angeordnet wird. Im letzteren Fall befindet sich die elektrisch leitende
blatte, die häufig auch als Feldformer bezeichnet wird, in solcher relativer Large zu der Spule, daß auf ein durch diese
Spule hervorgerufenes vorübergehendes Magnetfeld hin ein Strom " in dem Feldformer fließt, der sich auf dessen die Formungsöffnung
umgebende Innenfläche konzentriert. Der auf der Innenoberfläche des Feldformers fließende Strom führt in der Öffnung
zum vorübergehenden Entstehen eines Magnetfeldes, das zur
Formung des Verschlußteiles dient.
Das Anordnen des Verschlußteiles oder entsprechenden Arbeitsstückes
in geeigneter Stellung innerhalb der I-Iagnetspule oder
der Feldformeröffnung kann Schwierigkeiten mit sich bringen,
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und »war insbesondere dann, wenn eine Vielzahl von Arbeitsstücken nacheinander in einer bestimmten Eichtang zxx bewegen
ist, z.B. mittels einer bei Maeeenfertigungseystemen angewandten Fördereinrichtung. Sine Möglichkeit zur Erreichung
einer solchen Einstellung besteht darin, das jeweilige Arbeitsstück in Achsrichtung der Spule oder der öffnung des FeIdformers .zu bewegen, la Falle der Aufbringung von Kappen auf
Behälter oder bei der Ausführung ahnlicher Operationen erfordert dies gewöhnlich eine Bewegung des Behalters und der
jeweiligen Kappe quer zur Bewegungsrichtung der Fördereinrichtung. Die for diese Bewegungsart erforderlichen Beschleunigungen erreichet! beachtliche Werte, wenn die Jeweilige
Fordereinrichtung alt hoher Geschwindigkeit läuft. Die fur die
Auef8hrung einer derartigen Bewegung erforderlichen Mechanisaen sind daher kompliziert und schwierig herzustellen. Darüber
hinaus besteht bei derartigen Beschleunigungen die Gefahr, daß der Inhalt des ,Jeweiligen Behälters verschüttet «led·
1 nf es aftgHch, die Foroungsvorrlchtung in Rieh-
■?< .
■'"'-■'- w·- m
t
■
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tung auf Umm Jeweils m foceacAe Arbeitsstück ta bewegen, bis
«ich das jeweilige Arbeltsstück in geeigneter £*ge la dea jeweils vorübergehend wirksaaen flagnetfeld befindet. Xime
ä*r Bowl» bringt jedoch «umitxlles eise
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine magnetische Felder ausnutzende Pormungsvorrichtung zu schaffen, die Verschlußteile auf Behälter aufzubringen erlaubt, welche mittels
mitteln einer geradlinig bewegten Fördervorrichtung oder/ entsprechen-
en
der Einrichtung/fortbewegt werden. Die neu zu schaffende Vorrichtung
soll dabei eine Vielzahl von Arbeitsstücken, die sich nacheinander in einer bestimmten Richtung fortbewegen, zu formen
erlauben, und zwar mit Hilfe einer feststehenden Spule und ohne das Erfordernis, das jeweilige Arbeitsstück in einer quer zu
der bestimmten Richtung verlaufenden Richtung bewegen zu müssen.
Die erfindungsgemäße elektromagnetische Formungsvorrichtung
erlaubt, eine Vielzahl von nacheinander in einer bestimmten Richtung sich fortbewegenden Arbeitsstücken zu formen. Die
erfindungsgeraäße Vorrichtung enthält eine Spule, die in einer festen Stellung in Bezug auf die eich bewegenden Arbeitsstücke
angeordnet werden kann, Feldformungseinrichtungen, die zumindest oine Öffnung zur Aufnahme von Arbeitsstücken bilden, Einrich-
en tungen zur Bewegung der tfeldformungseinrichtung quer zu der
bestimmten Bewegungsrichtung zur wiederholten Ausrichtung
der öffnung der Feldformungseinrichtungen über den aufeinanderfolgenden Arbeitsstücken und zur Bewegung der leldformuncB-einrichtungen in der bestimmten Richtung bei über einem Arbeitestück befindlicher öffnung, um diese mit dem jeweiligen Arbeitsstück in eine Arbeitsstellung bezogen auf die Spule zu bringen.
ferner sind Einrichtungen vorgesehen, die an die Spule wiederholt elektrische Energieimpulse während solcher Zeitspannen
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abgeben, während der die Öffnung sich in ihrer Arbeitsstellung befindet und das jeweilige Arbeitsstück geformt werden kann.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht einen Teil einer·
gemäß der Erfindung aufgebauten Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt schematisch in einer Draufsicht eine './eitere Ausführungsform
gemäß der Erfindung.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 in Fig. 4.
Fig. 6 zeigt schematisch in einer Draufsicht eine noch weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung.
Fig. 7 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 7-7 in Fig. 6.
Zunächst sei die in Figuren 1 und 2 dargestellte Vorrichtung näher betrachtet. Bei dieser Vorrichtung wird eine Vielzahl
von Flaschen 10 mittels einer sich geradlinig bewegenden riemenartigen Fördereinrichtung 11 entlang einer geraden Bahn geführt;
die betreffenden Flaschen 10 werden durch eine Bearbeitungsetation hindurchgeführt. Vor dem Erreichen der Bearbeitungsetation
wird auf jede Flasche durch eine hier nicht näher ge ltigt· geeignete Kappen-Abgabeeinrichtung eine Verschlußkappe 12
elektrisch leitendem Material autgebracht·
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Dio Bearbeitungsstation fluchtet oit der Achse einer elektromagnetischen
Spule 13· Die Spule 13 besteht aus einer einsigen
Windung aus hochfestem, elektrisch leitendem Material; sie ist oberhalb der Bearbeitungsstation von zwei Leiter-Trägern 14-ketragen.
Die Träger 14 sind über Bügel 16 an der Spule 13 angebracht.
Dabei ist auf jeder Seite des in der Spule befind-
liehen Spaltes ein Bügel angebracht. Die Leiter 14 sind in
gewissen Abstand voneinander angeordnet} sie dienen dazu, der Spule 13 einen elektrischen Stromimpuls zwecks Erzeugung eines
vorübergehenden Hagnetfeldes zuzuführen. Derartige Stromiapulse
verden von einer geeigneten Impulsquelle 15 abgegeben, die,
worauf weiter unten noch näher eingegangen wird, taktmäßig die Impulse erzeugt.
Um die Verschlußkappen auf den flaschen in dem dirch die Spule
erzeugten Magnetfeld befestigen zu können, ohne daß die Flaschen
dabei angehalten und beschleunigt werden Bussen, enthält die
erfindungsgemäße Torrichtung eine Vielzahl von Feldformungsplatten 16. Die benachbarten Kanten der Platte 16 besitzen
eine geeignete Form, wobei, diese Flatten eine Vielzahl vom
Öffnungen 19 aufweisen. Diese Offnungen besitzen jeweils eine
solche Form und Größe, daß das gewünschte Magnetfeld zur Formung der Flaachm kappen bzw. -deckel 12 erzielt wird. Das durch die
Spule 13 erzeugte, vorübergehend wirksam» Magnetfeld ruft «inen
Strom hervor, der auf der Oberflache der jeweiligen, in der Arbeitsstellung befindlichen Öffnung 19 fließt. Dieser Stroa
ruft ein Magnetfeld hervor« das zusammen mit dem elektrisch
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leitenden Material des Flaschendeckel 12 zum Fließen eines
Stromes in diesem Deckel und damit zu der oben bereits beschriebenen Formungswirkung führt. Um au erreichen, daß
dieser Strom auf den Oberflächen der Öffnungen fließt, sind
benachbarte Platten an den öffnungen durch Streifen 21 aus Isoliermaterial voneinander getrennt.
Die Formungsplatten 16 sind entlang der Innenfläche eines
Randes 22 einer Drehtrommel 23 angeordnet. Die Platten 18
sind von der Innenfläche des Randes 22 durch einen Isolier-
Trommel bzw. ring 2A- getrennt. Die Platten sind an der/Walze durch Bolzen
angeschraubt, die mit einer Buchse und einer Scheibe .27 aus
Isoliermaterial versehen sind. Die untere Oberfläche der Spule ist von den Platten 18 gerii&ügig abgehoben; sie besitzt hier
eine solche Form, daß sie sich an die Krümmung der Oberfläche der Platten 18 anpaßt. Der Rand 22 ist mit einem Umfangsschlitz
26 versehen, der den Flaschen 10 ermöglicht, unter der Waise
in gerader Linie aufrecht zu den Öffnungen 19 ausgerichtet entlang geführt zu werden.
Die Walze 23 ist zur Ausführung einer Drehung mit Hilfe hier nicht näher gezeigter Einrichtung entsprechend verbunden,
und die Trageinrichtungen 14 für die Spule werden durch eine
öffnung in der Lagerungsnabe der Trommel geführt. Die Impulsquelle
15 ist mit den Leitern 14 verbunden, um der Spule 13
einen elektrischen Strom zuführen zu können. Die Triggerung der Impulsquelle ist mit der Drehung der Welle synchronisiert,
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so daß der Spule 13 jeweils dann ein Stromimpuls zugeführt
■wi:ed, wenn eine Öffnung mit der Spule 13 fluchtet. Dies kann
durch mechanische Einrichtungen (nicht gezeigt)5 wie mit
Kuxe eines Schleifkontaktes, oder durch Fotozellen oder durch
andere geeignete Einrichtungen erfolgen.
Der Durchmesser der v/alze 23» der Abstand der öffnungen 19 und
der Abstand der Flaschen 10 auf der Fördereinrichtung 11 sind so gewählt, daß sich die öffnungen abwärts bev/egen und den
jeweiligen Verschlußdeckel aufnehmen, wenn die Flaschen unter
der Walze auf der Fördereinrichtung entlanggeführt werden. An
der Bearbeitungsstation besitzen die Platten eine 'tangential-
0 *
geschwindigkeit, die im wesentlichen genau so groß ist wie die
Geschwindigkeit, mit der die Fördereinrichtung bewegt wird, so daß die Verschlußkappen in geeigneter Weise in der jeweiligen
öffnung im Augenblick der Formung zentriert sind. Die Tatsache, da£ die Platten auf einer zylindrischen Walze angeordnet sind,
hat zur Folge, daß die Öffnungen mit einer quer zur Bewegungsrichtung der Flaschen 10 gerichteten Bewegungskomponente bevegt
werdeiy, um in eine Stellung über den Verschlußkappen 12
zu
gebracht und von diesen hochgehoben/werden, nachdem ein Formungsvorgang abgeschlossen ist, so daß dann die Weiterbewegung der
Flaschen mittels der Fördereinrichtung 11 erfolgen kann.
Im folgenden wird die in Figuren L\- und 5 gezeigte Vorrichtung
näher betrachtet, die eine weitere Auaführungsform gemäß der Erfindung darstellt. Gemäß dieser Aueführungsform v/erden
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Verschlußkappen 12 an Flaschen 10 befestigt, wenn diese nacheinander
in gerader Linie mittels einer Fördereinrichtung 11 fortbewegt werden. Die betreffende Ausführungsform ist schematisch
dargestellt; sie läßt zwei Förderketten 31 und 32 er-
en
X von denen die Förderkette 31 über zwei Zahnräder 33
angetrieben wird, während die Kette 32 über zwei Zahnräder
angetrieben wird. Die Förderketten 31 und 32 werden mit derselben
Geschwindigkeit bewegt; sie sind derart angeordnet, daß Teile von ihnen an einer Bearbeitungsstation jeweils
einander benachbart sind. Die Bearbeitungsstation ist zu der Achse einer Formgebungsspule 36 ausgerichtet. Die Spule 36 kann
von (hier nicht dargestellten) geeigneten Einrichtungen, die den bei der zuvor erläuterten Ausführungsform verwendeten
Einrichtungen entsprechen, getragen v/erden, so daß eine feste Relativbewegung der Ketten 31 und 32 und der Fördereinrichtung
11 erzielt ist. Eine Impulsquelle 45 ist mit der Spule
verbunden; sie liefert in nachstehend näher beschriebener Weise Taktimpulse an diese Spule. Vor der Bearbeitungsstation
ist ein Verschlußkappen-Zuführmechanismus 41 vorgesehen, der ·
Verschlußkappen auf die Flaschen in der Jeweils gewünschten Befestigungsstellung aufzubringen erlaubt.
Jede der Ketben 31 und 32 trägt eine Vielzahl von FeIdformungsplatten
37 und 38. Die Platten sind über Arme 30 an den betreffenden Ketten angeordnet. Die Arme sind an den Platten
drehbar angelenkt und an versetzten Gliedern der Kette flexibel befestigt. Die Platten werden auf ihrer Unterseite von
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Schienen 35 getragen. In den benachbarten Bereichen der
Letten sind die Platten au Plattenpaaren zusammengeführt,
wodurch über den jeweiligen Verschlußdeckeln 12 auf den
Flaschen 1G entsprechend ausgerichtete Öffnungen 39 vorhanden
sind. Die Geschwindigkeiten der benachbarten Bereiche der Letten 31 und 32 stimmen mit der Geschwindigkeit überein,
mit der die IPcrdereinidchtung bewegt wird, so daß die Plattennaare
der Platten 37 und 38 und deren öffnungen 59 sich zu-
^auueii mit den 5'laschen forthewegen, denen sie jeweils zugeordnet
sind. Wenn die Platten durch die Bearbeitungsstation
neben der Spule 3^ hindurchgeführt werden, wird von der Impulsc/uelle
4-5 ein elektrischer Impuls an die Spule 36 abgegeben,
um die auf den Flaschen befindlichen Verschlußdeckel in ge-
-..•üiischter Weise su verformen. Das zeitliche Auftreten der
von der lupulsouelle 4|5 abgegebenen Impulse ist mit der Ketten-Geschwindigkeit
synchronisiert, so daß der Spule 3£>
jeweils dann ein Inipuls sugje'führt wird, wenn eine öffnung mit der
betreffenden Spule fluchtet.
In Abweichung von der in Figuren 4 und 5 gezeigten Aus führungshorn
der Erfindung ist es jedoch auch möglich, die Platten und 3-3 um den Umfang zweier Räder herum verteilt anzuordnen,
anstatt an Ketten zu befestigen, wie dies hier gezeigt ist. Hit in entgegengesetzten Richtungen laufenden Rädern ergibt
sich dann, daß die betreffenden Platten an einer Bearbeitungsütello
in gewünschter Paarung zusammengeführt sind und damit eine entsprechende Verformung ausgeführt werden kann.
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~Λ2~
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Es sei bemerkt, daß sowohl in dieser, Räder verwendenden Ausführungsform,
-als auch in der in Figuren 4 und 5 gezeigten Ausführungsform die Platten nicht einander berühren. Eine
derartige Berührung kann durch einen geeigneten Isolierstreifen
(nicht gezeigt) vermieden werden oder einfach dadurch, daß zwischen den beiden Platten ein Luftspalt zurückgelassen wird. Der Grund für diese Maßnahme liegt darin, daß
sicherzustellen ist, daß der die öffnungen jeweils umgebende elektrische Leiter keine Kurschlußwindung bildet, da sonst
das gewünschte Magnetfeld nicht erzeugt v/erden konnte.
Nachstehend soll die in Figuren 6 und 7 gezeigte weitere Ausführungsform
der Erfindung näher betrachtet werden, gemäß der Verschlußkappen 12 auf Flaschen 10 aufzubringen sind, die
mittels der sich geradlinig bewegenden Fördereinrichtung 11 bewegt werden. Diese Ausführungsform enthält eine Spule 4-2,
die bezogen auf die sich bewegenden Flaschen durch geeifjnete
ψ Einrichtungen, die den bei den beiden vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen verwendeten Einrichtungen entsprechen, fest angeordnet ist. Zv; ei Formungsplatten 43 und 44 bilden, wenn
cie einander Logenüberliegen, eine öffnung 46. Bei in getrennter
Stellung, die durch gestrichelte Linien angedeutet (und, ; mit den Bezugszeichen 43a und 44a kenntlich gemacht) ist,
befindlichen Platten ist die betreffende Off nun,.; in zwei
Hälften aufgeteilt.
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Die Platte 43 ist auf zwei Schwenkhebeln 47 angeordnet; in entsprechender Weise ist die Platte 44 auf zwei Schwenkhebeln
cngeorönet. Die Schwenkhebel 47 und 48 sind auf einem Träge x'
angeordnet; die Schwenkhebel 47 v:erden durch hier nicht näher
dargestellte Bewegungseinrichtungen - unter Zugrundelegung der Ansicht gemäß Fig. 6 - im Uhrzeigersinn gedreht, während
die Schwenkhebel 48 durch entsprechende Einrichtungen bei gleicher Betrachtungsweise im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden.
Hit in geeigneter Stellung befindlichen Schwenkhebeln und Platten bewegen sich die Platten entlang einer Schleifenbahn,
auf der sie allmählich in eine Stellung zusammengeführt \;erden,
in der die öffnung 46 gebildet ist. Es sei bemerkt, daß die
Platten niemals in Berührung zueinander gebracht werden, sondern
daß ein Isolier-Spalt zwischen ihnen zurückgelassen wird,
um die Erzeugung des gewünschten Magnetfeldes innerhalb der öffnung 46 sicherzustellen.
Die Einstellung der Platten erfolgt in der Weise, daß diese sich an der Bearbeitungsstation in ihrer dichtesten Stellung
zueinander befinden, d.h. daß dann die Achse der Öffnung 46 zu der Achse der Spule 42 fluchtet. In dieser Stellung befindet
sich die Öffnung 46 in einer Arbeitsbeziehung zu der Spule 42. Wenn die Platten aufeinander zu bewegt sind, ist
die Schwenkhebelgeschwindigkeit derart, daß eine Plaschenverschlußkappe
12 3ich in der öffnung 46 befindet und zu · der Spule 42 an der Bearbeitungstation fluchtet. Eine Impul3-quelle
45 liefert in dieser Stellung einen Impuls an die Spule 42,
um die Verschlußkappe an der Flasche zu befestigen.
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Die Schwenkhebel-Geschwindigkeit, muß proportional zu der
Bewegungsgeschwindigkeit der Flaschen sein und zu dieser
Geschwindigkeit synchronisiert sein. Da nur zwei KLatten
zwischen vorhanden sind, muß der Abstand/aufeinanderfolgenden Flaschen
relativ groß gehalten werden. Wenn kürzere Abstände oder höhere Ausstoßmengen bei derselben Flaschengeschwindigkeit
erwünscht sind, können eine oder mehrere der dargestellten
en
Einrichtung entsprechende Einrichtung/entlang der Fördereinrichtung
11 vorgesehen werden. Die zeitliche Steuerungsämtlicher Einrichtungen kann dann so gewählt sein, daß Jede
Sekunde oder dritte Sekunde oder jede n-te Sekunde Verschlußkappen geformt werden; die Ausstoßaahl hängt von der Anzahl
an verwendeten Einrichtungen ab. Ein geeigneter Verschlußkappen-Zuführmechanismus
49 ist vor den Einrichtungen angeordnet,
um Verschlußkappen in geeigneter Lage auf den Flaschen aufzubringen.
Es dürfte somit ersichtlich geworden sein, daß durch die Erfindung eine verbesserte Formgebungsvorrichtung geschaffen
worden ist, die insbesondere Verschlüsse auf Behälter, die entlang einer geradlinigen Förderbahn bewegt werden, aufzubringen
erlaubt. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Bewegung der vorgesehenen Formgebungs-Spule nicht notwendig.
Demgemäß kann die Spule fest angeordnet werden. Hierdurch ergibt sich eine einfache Ausführuncsform und Befestigungsmöglichkeit
im Vergleich zu einer Einrichtung, bei der
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eine bewegliche Spule erforderlich ist. Ferner ist es unnötig,
in der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Arbeits-
sricntung stücke quer zu ihrer geradlinigen Förderbewegung!''' zu bewegen.
Hieraus folgt, daß keine Probleme hinsichtlich des Verschüttens
des Inhaltes der Flaschen oder hinsichtlich des Entwurfs komplizierter Vorrichtungen* zur Ausführung der erforderlichen
Quer-Beschleunigungen bei hohen Ausstoßmengen vorhanden sind. Die Erfindung löst die ihr zugrundeliegende Aufgabe
durch Verwendung von Feldformungselementen, die durch eine Bearbeitungsstation hindurch in eine Arbeitsbeziehung
zu dem jeweiligen Arbeitsstück und der Formgebungsspule
mechanisch gebracht werden. Die Formgebungselemente werden dann von den Arbeitsstücken weg bewegt, um die Arbeitsstücke
entlang ihrer geradlinigen Bewegungsbahn weiter transportieren zu können.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß die Erfindung auf die vorstehend betrachteten Ausführungsbeispiele nicht
beschränkt ist, sondern ohne Abweichung vom Erfindungsgedanken
noch in verschiedener Weise modifiziert v/erden kann.
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Claims (1)
- Pat e η t a >n β ρ r ρ c h e1. Vorrichtung zur Verformung von Arbeitsstücken, die sich in einer Vielzahl nacheinander entlang einer bestimmten Richtung bewegen, gekennzeichnet durch eine in Bezug auf die sich bewegenden Arbeitsstücke (12) fest angeordnete Spule (13), durch Magnetfeld-JOrmungselemente (18 in Fig.1; 37}38 in JPig. 4) mit wenigstens einer Öffnung (19) zur nacheinander erfolgenden Ausrichtung zu den Arbeitsstücken (12), durch Bewegungseinrichtungen (23 in Fig. 1; 51,32 in Fig. 4-), die die Feldforraungselemente (18) quer su der bestimmten Eichtuiig bewegen und mit ihrer jeweiligen Öffnung (19; 3S) zu den nacheinander zugeführten Arbeitsstücken (12) ausrichten und die die FeIdformungselemente (1C) in der bestimmten Richtung bei zu einem Arbeitsstück (12) ausgerichteter öffnung (19;39) in eine Arbeitsstellung ::u der Spule (13) hinführen, und durch Einrichtungen (15 in j?ig.1; 4-5 in !''ig· •> 55 *in Fig. 7), die bei Jeweils in der Arbeitsstellung befindlicher Öffnung (19;39) der Feldformungselemente (18 in 3?ig. 1; 37,38 in ITig. 4) einen elektrischen Energieimpuls an die Spule (13) zur Verformung c3.es ^ev/eiligen Arbeitsstücken, (12) abgeben.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegunnseinriclitungen (31,32) drehbar aind und die Feldformungselemente (37,38) entlang einer schleifenförmigcn109821/045 7 ΒΑΛΛΛBAD ORIGINALBahn mit einer quer zu der bestimmten Richtung verlaufenden Bewegungskomponente und mit einer in der bestimmten Richtung verlaufenden Bewegungskomponente bewegen (Fig. 1I-)3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeit der· Feldformungselemente (1u;37?3S) in der bestimmten Richtung bei geweils in der Arbeitsstellung im Bereich der Spule (13536) befindlicher Öffnung (19;39) der I'eldformungselemente (16537,3s) nahezu gleich der Geschwindigkeit in der bestimmten Richtung ist, mit der das in der Öffnung (19;39) befindliche Arbeitsstück (12) bewegt wird.'■',-. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35 dadurch ge- ; kennzeichnet, daß die Bewegungseinrichtungen eine Drehwalze (23) enthalten, daß die Eeldformungselemente (16) eine Vielzahl von mit Öffnungen (19) versehenenPlatten (18) enthalten, die um den Umfang der Walze (23) herum und y/eitgehend parallel zur Walzendrehachse angeordnet sind, und daß die Walze (23) mit- ihrer Drehachse in einer quer■ zu der bestimmten Richtung verlaufende Richtung bewegbarinist und dabei/ den Öffnungen (19) befindliche Arbeitsstücke (12) nacheinander zu einer Bearbeitungsstation hinzuführen vermag, an der die Spule (13) derart ange- ·ordnet ist, daß sie nacheinander mit den ihr zugeführten Öffnungen (19) der Platten (1^) jev;eils in eine Arbeitsboziehung gelangt. (1'1Ig. 1-3)Ί 0 9 8 21 /0 4 5 7 Bad Original5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldforinungseleraente (57,3'-') Vielzahl von Platten (37,36) enthalten, von denen zumindest zv/ei an einer Searbeitungsstation eine öffnung (39) bilden, daß die Bewegung einrichtungen (31,32) eine erste Förde:eeinrichtung (31) zur Bewegung einer der die Öffnung (39) bildenden Platten (37?33) entlang einer Kurvenbahn und eine ^ zweite Fördereinrichtung (32) zur Bewegung der anderen der die Öffnung (39) bildenden Platten(37,3C) entlang einerundanderen Kurvenbahn enthält,/daß die beiden Fördereinrichtungen (31j32) einander benachbarte Bereiche besitzen, mit denen 3ie sich in nahezu derselben Richtung und i;iit nahezu derselben Geschwindigkeit an der Bearbeitungsstation vorbei bewegen und zu den jeweiligen Öffnungen (39) der Platten (37j3£-) ausgerichtete Arbeitsstücke (12) zu dieser Bearbeitungsstation hinführen. (Fig. 4)o. Vorrichtung nach Anspruch 55 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fördereinrichtungen (31,32) zwei endlose Fürderketten (31,32) enthalten, die auf gegenüberliegenden .oeiten der sich bewegenden Arbeitsstücke (12) angeordnet sind und die jeweils eine Vielzahl von Feldformungsplatten (37^) tragen.Ϊ09821/04577. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder "6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldformungselemente (4-3,44) jeweils zwei Platten (43,44) enthalten, die im Bereich der Bearbeitungsstation unter Bildung einer Öffnung (46) susammenführbar sind und daß die Bewegungseinrichtungen Dreh-Schwenkhebelelemente (47,48) enthalten, die an diesen Platten (43,44-) befestigt sind. (Jig. 6)4098-21/Q4S7-.1· .Leerseite
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