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DE1752171A1 - Schleifkoerper - Google Patents

Schleifkoerper

Info

Publication number
DE1752171A1
DE1752171A1 DE19681752171 DE1752171A DE1752171A1 DE 1752171 A1 DE1752171 A1 DE 1752171A1 DE 19681752171 DE19681752171 DE 19681752171 DE 1752171 A DE1752171 A DE 1752171A DE 1752171 A1 DE1752171 A1 DE 1752171A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibers
filler
grinding wheel
article according
length
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681752171
Other languages
English (en)
Inventor
Wohrer Luis Carl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unifrax I LLC
Original Assignee
Carborundum Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carborundum Co filed Critical Carborundum Co
Publication of DE1752171A1 publication Critical patent/DE1752171A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D3/00Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents
    • B24D3/34Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents characterised by additives enhancing special physical properties, e.g. wear resistance, electric conductivity, self-cleaning properties
    • B24D3/342Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents characterised by additives enhancing special physical properties, e.g. wear resistance, electric conductivity, self-cleaning properties incorporated in the bonding agent
    • B24D3/344Physical features of abrasive bodies, or sheets, e.g. abrasive surfaces of special nature; Abrasive bodies or sheets characterised by their constituents characterised by additives enhancing special physical properties, e.g. wear resistance, electric conductivity, self-cleaning properties incorporated in the bonding agent the bonding agent being organic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

The Carborundum Company .- '
1625 Buffalo Avenue Niagara Falls, New York
USA 10. April I968
Schleifkörper
Die Erfindung bezieht sich auf einen gebundenen Schleifkörper, insbesondere eine Schleifscheibe, aus zu einem Ganzen vereinigten Schleifmittelpartikeln, wobei wenigstens ein Teil des Körpers mittels eines Harz und Füllstoff enthaltenden Bindemittels gebunden ist.
Schleifkörper und insbesondere gebundene Schleifscheiben sind oftsmals mit Verstärkungselementen oder einem verstärkenden Zuschlagmaterial versehen, um die Festigkeit zu verbessern und die Sprenggeschwindigkeit des Schleifkörpers zu steigern. Insbesondere ist dies dann der Fall, wenn es sich um Η·_ chleistungssehleif scheiben handelt, die grobe Schleifmittelpartikel enthalten, 6/24 Korn, da Schleifscheiben mit einem groben Schleifkorn im allgemeinen eine geringere Festigkeit und eine geringere Sprenggeschwindigkeit aufweisen, als Schleifscheiben, die unter Verwendung desselben Bindemittels aber mit feinerem Schleifkorn hergestellt sind. Schleifscheiben, die gröberes Schleifkorn enthalten, wurden zweckmäßigerweise wirksam mit kurzen Glasfasern verstärkt, insbesondere wegen der verringerten Verfahrensprobleme bei ihrer Herstellung. Verstärkungsmaterialien sind ebenfalls in Schleifrädern verwendet worden, die für Hochgeschwindigkeitsschleifarbeiten verwendet werden, da derartige Schleifscheiben eine hohe Festigkeit aufweisen müssen, um den hohen Arbeitsgeschwindigkeiten standzuhalten.
Verschiedene Mittel zur Verstärkung von Schleifkörpern wurden entwickelt und angewandt, wie z.B. Draht - Gaze, harzimprägniertes Gewebe und keramische Fasern in Form von gewebtem
1098H/0742
.Tuch, so wie Fäden, Pilzunterlagen und einzelne Pasern und ähnliches. Derartige Verstärkungsmittel weisen jedoch verschiedene Nachteile auf. Zuallererst erfordert ihre Verwendung in gebundenen Schleifkörpern besondere Herstellungstechniken, die die Herstellungskosten solcher verstärkten gebundenen Schleifkörper verteuern. Weiter besteht die Möglichkeit, daß die Schleifmittelpartikel bei der Verwendung von Fasern als Verstärkungsmaterial in dichten Schleifkörpern, die Fasern zerschneiden und derart die Wirksamkeit des Verstärkungsmaterials verringern. Dies tritt insbesondere bei dem Herstellungsverfahren unter Anwendung sowohl von Hitze als auch von Druck, also beim Heißverpressen auf.
Die Erfindung bezweckt, ein Verstärkungsmaterial bereitzustellen, das leicht in gebundene Schleifkörper einformbar ist, ohne die Notwendigkeit einer besonderen Herstellungstechnik. Weiter bezweckt die Erfindung, verbesserte harzgebundene Schleifkörper herzustellen, die eine höhere Festigkeit und verbesserte Sprenggeschwindigkeiten aufweisen und ebenfalls in ihren Schleifeigenschaften verbessert sind.
Gemäß der Erfindung besteht wenigstens ein Teil des Füllstoffs aus keramischen Fasern mit einem Verhältnis von Länge zu Durchmesser zwischen 3 ' 1 und 500 : 1 und einer mittleren Länge von weniger als 5 mm.
Zweckmäßigerweise bestehen die Fasern aus der Gruppe der Kieselerden, Gläser, Schlacken-wollen, Quarze, Tonerdesilikate, Asbest und Mischungen davon.
Vorzugsweise bestehen wenigstens 10 VoI .# des Füllstoffs aus den keramischen Fasern.
In einer Ausführungsform bestehen wenigstens 10 VoI .# des Füllstoffs aus Glasfasern, die eine mittlere Länge im Bereich von 0,5 - 2 mm aufweisen. Die Fasern können
1098U/0742
: — Λ -■
bis zu 100 Vol.$ vorzugsweise JO - βθ VoI .$ des Füllstoff s ausmachen und sollen im wesentlichen gleichmäßig in dein Schleifkörper verteilt sein.
Bei einer mit Vorteil verwendbaren Rohmischung aus Harz, Schleifmittelpartikeln und Füllstoff weist wenigstens 10 Vol.$ des Füllstoffs keramische Fasern mit einem Verhältnis von Länge zu Durchmesser zwischen j5 : 1 und 500 : 1 auf, die eine Länge zwischen J)O Mikron und 5 mm haben. Die Fasern der Mischung können aus der Gruppe der Kieselerden, Gläser, Schlackenwollen, Quarze, Tonerdesilikate, Asbest und Mischungen davon gewählt sein und eine mittlere Länge im Bereich von 0,5 - 2 mm haben.
Ein zweckmäßiges Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Schleifkörpers ist gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Herstellung einer Rohmischung obiger Art,
b) Heißverpressen der Mischung.
Im folgenden sind verschiedene Ausführungsformen von Schleifkörpern gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schleifkörpers, in dem Fasern gleichmäßig verteilt angeordnet sind. '
Fig. 2 der Zeichnung zeigt eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung mit Glasfasern, in dem Bereich hoher Beanspruchung verteilt angeordnete
Fig. 5 der Zeichnung zeigt die Verbesserung der Festigkeit mit erhöhten Anteilen von Fasern in dem Bindemittel.
Fig. 4 der Zeichnung zeigt die verbesserte Schleifeigenschaften eines Schleifkörpers der geruäß der Erfindung
- - 4 1098 1 A/rm 2
BAD ORIGfMAL
ge
mit Fasern versehen ist, gegenübei/ε tollt einer.: gleichartigen Schleifkörper, dessen Bindemittel keine. Fasern enthält.
Es ist gefunden worden, daß, wenn Farjern eines gesteuerter Längen zu Durchmesser-Verhältnisses, zwischen ;) : 3 und 500 : 1 und vorzugsweise zwischen 10 : 1 und c;00 : 1 in das Bindemittel eines gebundenen ochleifkörpers eingefügt v/erden, eine Verbesserung der1 Sohleifleistung erreicht wiru, und ebenfalls eine Verbesserung der Festigkeit und der Spreriggeschwindigkeit.
Schleifkörper, die gemäß der .Erfindung hergestellt sind, enthalten ein durch ein Harzbindenittel zu einem einheitlichen Körper· verbundenes Schleifkorn. Dac Schleifkorn kann ,^edes bekannte Scbleli''K!a'L.erial sein, z.B. Siliziumkarbid, Tonerde, Glas, Granat, Quarz, Diamant oder Mischungen davon. Die Korngröße kann ger/ä.ß der üblichen Praxis variiert werden, um die einzelnen TyDen der Schleifköruer herstellen zu können.
Verschiedene Harzsorten sind als Bindemittel veri;eri...'o worder., ur.: die ,3 cn le if körner zu verbinden und die Aur-'%rahl eines besonderen Harzes lü'ngt neben anderer: Dingen von der Ilatur des zu schleifer.aen Iiaterials, der Jclileifscheibengeschvrindigkeit, der ScV:lej fmaschine und andere > dem Fachmann bekannten Fakten ab. Unter den angewandter; Bindemitteln sind natürliche und synthetische Gummis,· Schellack, Phenolharze, Epoxydharze und andere bekennt in der Industrie als geeignete Bindemittel für Schleifkörper.
Gemäß der Erfindung ist das Bindemittel durch den Zusatz von Fasern zu dem Harz verbessert worden, die ein- Verhältnis von Länge zu Durchmesser zwischen "j : I und ''jVC ν 1 aufweisen, PJs ist zweckmäßig, wenn die Fasern eine Länge in einem Bereich zwischen IOC Mikron und 1 mm a-ufweisen^ obwohl Fasern in ei rrer' Länig© voö 50 r^iki^oati fels :-·Λί :'■> ι·;κ;
sind*
Die Pasern, die entweder bereits natürlich als Pasern vorliegen oder mittels bekannter Verfahren wie Spinnoder Ziehverfahren hergestellt sind, bestehen aus Materialien, die eine relativ hohe Festigkeit aufweisen, so daß die Fasern den angewandten Temperaturen während der Herstellung von Schleifkörpern widerstehen und die während der Verwendung der.Schleifkörper auftretenden Temperaturen und sonstigen Bedingungen aushalten. Solche Stoffe sind Kieselerde, Glas, Schlackenwolle, Quarz, Silikate wie beispielsweise Tönerdesilikat und ähnliche. Die in erfindungsgemäßen Schleifkörpern verwendeten Fasern weisen normalerweise einen Bereich von 8 - 4o Mikron im Durchmesser auf. Sie können aus Kunstspinnfasern hergestellt sein. Fasern, deren Verhältnis von Länge zu Durchmesser großer als 500 : 1 ist, werden beispielsweise mittels einer Kugelmühle auf ein Längen- zu Durchmesserverhältnis von j3 ; 1 bis zu 500 : 1, dem gemäß der Erfindung erwünschten Bereich gebracht.
Bei der Herstellung von Schleifkörpern gemäß der Erfindung werden die Fasern in dem Bindemittel als ein Füllstoff angesehen und wie es in der Schleiftechnik bekannt ist, können die Anteile des Füllstoffs in weiten Grenzen variieren, je nach der vorgesehenen Verwendung und in Abhängigkeit von dem bei der Herstellung des Schleifkörpers benutzten Bindemittel. Die Fasern können gemeinsam mit nichtfaserförmigem Füllstoff wie beispielsweise Pyrit, Kryolitn, Kochsalz, -Kalziumoxid und ähnlichem angewandt werden. Die Fasern können gleichmäßig über den Schleifkörper verteilt sein, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, worin eine gebundene Schleifscheibe 10 gezeigt ist, die Fasern 11 von einem Längen zu Durchmesserverhältnis von zwischen 3 : 1 und 500 : 1 aufweist. Diese Fasern sind gleichmäßig in dem Bindemittel der Schleifscheibe verteilt.
Für besondere Anwendungen ist das Vorhandensein von
1 0 9 8 1 k I 0 7 L, 2
Fasern in dem Arbeitsbereich des Schleifkörpers unerwünscht während eine Paserverstärkung in Bereichen hoher Belastung gefordert ist. In solchen Fällen wird die Verstärkung des Schleifkörpers in den Bereichen hoher Belastung, wie zum Beispiel rund urn das mittige Achsloch, erreicht, durch Anordnung von Fasern gemäß der Erfindung in dem Bindemittel der hochbelasteten Bereiche, während das Bindemittel in den verbleibenden Teilen des Schleifkörpers kein Füllstoff oder nur nicht faseriges Füllmaterial enthält.
Eine derartige Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. Darin ist eine Schleifscheibe 20 dargestellt mit Fasern 21 in dem Bindemittel rund um das Achsloch 22 der Schleifscheibe herum verteilt. Die Schleifscheibe enthält keine Fasern.
Schleifkörper gemäß der Erfindung können nach den üblicherweise angewandten Verfahren wie beispielsweise Kaltverpressen oder Heißverpressen hergestellt werden. Eine solche Herstellungsmethode für Schleifkörper gemäß der Erfindung enthält die Verfahrensstufen der Verteilung der Fasern in einem Harz, des Formens einer Mischung des faserenthaltenden Harzes mit Schleifmittelpartikeln und Verpressen dieser Mischung bei einer ausreichend hohen Temperatur, um das Harz auszuhärten und die Schleifkörner zu einem einheitlichen Körper zu verbinden. Es ist wichtig, eine gleichmäßige Verteilung der Fasern in dem Harz zu erhalten, und es ist gefunden worden, das für beste Erfolge die Fasern mit dem Harz vermischt werden sollten, während das letztere auf einer Temperatur ein wenig über seinem Schmelzpunkt gehalten wird. Eine gleich gute Mischung der Fasern und des Harzes wird jedoch ebenfalls durch Mischen der Fasern mit dem Harz in einer Mühle, beispielsweise in einer Hammermühle erreicht.
Als weitere Hilfe bei der Sioherstellung einer gleichmäßigen Vermischung der Fasern und des Harzes ist es vorgezogen,
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daß die mittlere Länge der Pasern 5 min oder weniger beträgt. Es ist gefunden worden, daß es sehr schwierig ist, eine gute Verteilung der Fasern in dem Harz zu erhalten, wenn eine wesentliche Menge der Fasern eine größere Länge als. 5- mm aufweist. Als weiteres Problem resultiert daraus, daß es schwierig ist, eine gleichmäßige Dichte und Schleifkornverteilung Dei der Formung des fertigen Schleifkörpers ohne die Anwendung von speziellen Herstellungstechniken zu erhalten.
Das im folgenden ueschriebene besondere Beispiel zeigt eine Weise, in der die erfindungsgemäßen Schleifkörper hergestellt werden können.
Beispiel I.
Eine Schleifscheibe üblicher Abmessungen mit 304 mm im Durchmesser, 2$ mm Dicke und einem Achsloch von ^O mm im Durchmesser wurde aus folgender Rohmischung hergestellt.
Schleifmittel VoI .%
(Körnung 8 Al0O-, das-. .10 56 ZrO0 enthält) 54
d. Jd
Bindemittel . 46
Das Bindemittel uesteht aus folgendem Material·: $ ^ (nicht modifiziertes fhenplharz, ge~
kemizeichnet als Varkum jQjiö) 52
s :
20;
Bas Harvi,der Füllstoff und das Schleifmittel wurde« gemiseht,. um eine Rohmischurig zu farmea» Die Rohmisehung. wurde dann in eine Form eingeführt und Del einem. Brück vom. >5t00 psi und- einer Temperatur von Tft°© für eine verpreßt. ►
1 P 9 8 1 4 / IT· V £ T1
Jüne Versuchsscheibe wurde auf dieselbe Weise hergestellt, wobei dieselben Materialien und gleichen Mengenanteile verwendet worden sind, wie in der üblichen Scheibe, ausgenommen, daß ca. ^O Vol.# des nichtfaserförmigen Füllstoffes durch Glasfasern ersetzt worden sind, die ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser zwischen 3 '- 1 und lj00 : 1 aufwiesen. Die mittlere Länge der Fasern betruft o,Y9^ mm.
Bei der Herstellung der Rohmischung wurden zuerst das Harz und die Fasern gemischt, während das Harz in geschmolzenem Zustand vorlag. Dies wurde erreicht durch Mischen von Harz und Fasern auf erwärmten Walzen einer Zwei walzenmühle. Die Harztemperatur wurde dann bei ca. 110 C gehalten, was gering über dem Schmelzpunkt des Harzes liegt, der sich zwischen ca. 9b°C und 1O4°C befindet. Nach dem Mischen ließ man die Harz- Fasermischung abkühlen. Danach wurde sie gebrochen. Die gebrochene Harz- Fasermischung wurde kombiniert mit dein I?üllötoff und dem Schleif korn, urn eine Rohmischung zu formen, die dann unter Druck verpreßt wurde, in derselben Art, wie es oben für übliche Schleifscheiben beschrieben ist»
Die Sprenggeschwindigkeiten der üblichen Schleifscheibe und der Versuchsschleifscheibe, die Fasern enthält, die gemäß derr, oben beschriebenen Verfahren hergestellt :...Lnu, wurden bestimmt. J)ie Standardschleif schei be hatte eine Sprengjjeschwinüigkeit von Ί1\ υθθ Umdrehungen pro Mirute, während die Vnrsuchsscheibe n.i i. u'-.'n Fasern eint1 ;;pjvnt.~ geschwinui/'ikcit, von 2h 700 Umdrehungen px'o Minute hütte, was-eine 17' -'-i^e Verbesserung (ju-r .;.pn rii.l'ei.itigkiu.l. i,e,';cn- Ube.r OfT ,M.-nijdar'diiolilei f sehci l>o \--l firut« 1. γ die ki\i.iK Fa.-ern
Das fol,i'ende Bv-I .spiel v,c\\\\. -'if V.'.i :1,un;, der· I·, j π j Hj ;eru'\ von Fasern in (iar> Bi ndetiiitteJ vcii ;:i.'hl.(. ii'körprrn nut' die elf leistung derartigei' Kerj ,·■■;·.
BAD ORIGINAL
Beispiel II.
Es wurden zwei Standardschi«ifscheiben der im Beispiel I angegebenen Abmessungen und zwei Versuchsschleifscheioen derselben Abmessungen wie die Standardschleifscheiben hergestellt. Der Füllstoff der Versuehsschleirscheiben enthielt ca, 50 Vol.$ Glasfasern. Die Schleifscheiben wurden auf ihre SchielfWirksamkeit auf einem Drehversuchsgerät getestet, unter Verwendung von rostfreien Stahlknüppeln des Typs 304 als zu schleifendes Material. Die Scnleifseheiben wurden mit 9500 Umdrehungen pro Minute (amerik. sfpm) angetrieben. Die Schleifscheiben wurden bei Schleifdrücken von 204 kg, 250 kg, 295 Kg und 340 kg getestet.. Die Ergebnisse der Schielfversuche sind in Tabelle A dargestellt.
Die Schleifleistung wird durch die Quotienten M/W ausgedrückt, worin M die entfernte Materialmenge in 5 Min, ausgedrückt in kg pro 5 Min bedeutet und W der Scheibenverlust innerhalb von 5 Min in kg pro Min.
Fig. 4 zeigt ein Diagramm der Schleifleistung ausgedrückt durch den Quotienten M/W in Abhängigkeit von der Metallentfernungsrate in kg pro 5 Min, wie sie aus Tafel V zu entnehmen ist. Die Resultate der Versuchsschleifscheibe sind als Kreuze dargestellt, während die Ergebnisse, die mit der Standardschleifscheibe erreicht wurden, als"Kreise dargestellt sind. Linie A stellt die Ausgleichsgerade dar, die durch die einzelnen Punkte der Testfschleifscheibenergebnisse gelegt ist; die Linie B stellt eine Gerade, dar, die durch die einzelnen Punkt der Ergebnisse mit der Standardschleifscheibe gelegt ist.
Aus Fig. 4 ist zu sehen, daß Schleifkörper, die Fasern in dem Füllstoff enthalten, verbesserte Schleifeigenschaften gegenüber den Standardschleifscheiben aufweisen, ins besondere bei niedrigeren Metallentfernungsraten.
-. 10 -1098 U/(17 4 2
Beispiel III.
Um die Wirksamkeit der prozentmäßigen Steigerung von Pasern auf die Festigkeit des Bindemittels zu bestimmen, wurde eine Serie von Stäben der Abmessungen 203 nirn χ ' 25,4 mm χ 25,4 mm hergestellt, die aus 52 Vol.# Schleifpartikeln der Korngröße ö aus gesintertem Bauxit und 4b VoI .$ Bindemitteln bestanden. Vergleichsstäbe wurden hergestellt, die folgende zwei Bindemittelformeln aufwiesen:
Formel 1, VoL# Formel
Harz (wie Beispiel 1) Füllstoff:
Pyrit K2So4
NaCl CaO
70
60
15 22
7 8
5 7
Die Stäbe werden dann bei I7I C und einem Druck von 27ΟΟ psi verpreßt.
Die Versuchsstäbe haben 25 VoI.#, 50 VoI.# , 75 Vol.# und 100 Vol.# des nichtfaserigen Füllstoffs ersetzt durch Glasfasern des Typs, der in Beispiel II verwendet worden ist. Sie wurden in derselben Weise wie die' Vergleichsstäbe der Formeln 1 und 2 hergestellt.
Die Vergleichs- und Versuchsstäbe wurden auf ihre Bruchfestigkeit hin untersucht. Dazu wurde der zu untersuchende Stab zwischen zwei schneidenförmigen Einspannklemmen angeordnet. Die Einspannklemmen wurden dann gegeneinander gedrückt mit steigender Kraft, wodurch eine innere Spannung beanspruchung in dem Stab aufgebaut wurde. Die Kraft auf die Klemmbacken wurde so lange gesteigert, bis die Stäbe
- 11 -
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brachen. Die Resultate sind als Bruchfestigkeit in pounds per square inch (psi) in Fig. J der Zeichnung dargestellt. Dort ist die Abhängigkeit der Bruchfestigkeit von dem Gehalt an Pasern in dem Füllstoff aufgetragen. Die durchgezogene Linie, bezieht sich auf die in Formel 1 angegebenen Gehalte an Bindemittel, während die Zusammensetzung des Bindemittels nach Formel 2 durch die gestrichelte Linie wiedergegeben ist.
Ähnliche Steigerungen der Festigkeit des Bindemittels werden erreicht, wenn Aluminium- Silikat oder Schlackenwollfasern als Füllstoff in dem Bindemittel verwendet werden, und es liegt innerhalb des Bereiches der Erfindung, jedes faserförmige, keramische Material als Füllstoff in Schleifkörpern gemäß der Erfindung zu verwenden.
Es ist gezeigt worden, daß Fasern den gesamten Füllstoff des Bindemittels ausmachen können, oder auch in Verbindung mit niciitfaserförmigem Füllstoff verwendet werden können. Im Gebrauch mit nichtfaserförmigem Füllstoff ist gefunden worden, daß beste Erfolge erzielt v;erden, wenn wenigstens 10 VoI .$ des Füllstoffs aus Fasern bestehen.
Obwohl die Beispiele der Beschreibung die Anwendung von keramischen Fasern zur Verstärkung von heißverpreßten Schleifkörper!! zeigen, ist es verständlich, daß es innerhalb d s Bereiches der Erfindung liegt, keramische Fasern von bestimmtein Längen- zu Durchinesserverhärtnis in kaltverpreßten und gesinterten Schleifkörpern genausogut '/Ai verwende!;.
Patentansprüche:
10'Jfi U /fv.7 /■;■·■■ -
BAD ORIGINAL

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Gebundener Schleifkörper, insbesondere Schleifscheibe, aus zu einem Ganzen vereinigten Schleifmittelpartikeln, wobei wenigstens ein Teil des Körpers mittels eines Harz- und Füllstoff enthaltenden Bindemittels gebunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Füllstoffs aus keramischen Fasern mit einem Verhältnis von Länge zu Durchmesser zwischen 3 : 1 und 500 : 1 und einer mittleren Länge von weniger als 5 mm besteht.
2. Gebundener Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern aus der Gruppe der Kieselerden, Gläser, Schlackenwollen, Quarze, Tonerdesilikate, Asbest und Mischungen davon bestehen.
3. Gebundener Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens 10 Vol.$ des Füllstoffs aus den keramischen Fasern bestehen.
4. Gebundener Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens 10 Vol.$ des Füllstoffs aus Glasfasern bestehen, die eine mittlere Länge im Bereich von 0,5 - 2 mm aufweisen.
5. Gebundener Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern bis zu 100 Vol.#, vorzugsweise 30 - 60 Vol.# des Füllstoffs ausmachen.
6. Gebundener Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern im wesentlichen gleichmäßig in dem Schleifkörper verteilt sind.
7. Rohmischung zur Herstellung des Schleifkörpers nach Anspruch 1 aus Harz, Schleifmittelpartikeln und Füllstoff, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens 10 VoI .# des Füllstoffs keramische Fasern mit einem Verhältnis von Länge zu Durchmesser zwischen 3 : 1 und 500 : 1 aufweisen, die eine Länge zwischen 30 Mikron und 5 mm haben.
8. Rohmischung nach Anspruch 1J, dadurch gekennzeichnet, daß
: die Pasern aus der Gruppe der Kieselerden, Gläser, Schlakkenwollen, Quarze, Tonerdesilikate, Asbest und Mischungen davon gewählt sind und eine mittlere Länge im Bereich von 0,5 - 2 mm haben.
9. Verfahren zur Herstellung des Schleifkörpers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Herstellung einer Rohmischung nach Anspruch 6,
b) Heißverpressen der Mischung.
1098U/0742
T a f e 1
Schleifdruck 204 kg 250 kg 295 kg 34o kg
m7w μ w m7w 55 w m7w μ w
Vergleichsschleifscheibe 5^50" 725" 2Ö72 Τθ7δ" TSB" TfTT 13.9· 1.1 13.0 11.4 "TEB 16,6
Füllstoff ohne Fasermaterial 4.6 „23 19.8 9.1 .58 15.7 13.7 1.0 13.7 10.9 .71 15.6
S~ Versuchsschleifscheibe 3.45 .106 32.6 6.6 .31 21.0 9.9 · .57 17.3 13.3 .79 16.7 -* Füllstoff mit 50 VoI.%
** Glasfasern 3·75 .134 28.0 6.6 .28 23.7 9.2 .48 18.9 13.0 .84 15.4
+ ist die in 5 Min entfernte Menge von Rostfreiem Stahl durch die Schleifscheibe in kg/5 Min
++ ist der Verlust der Schleifscheibe in kg/5Min.
Leerseite
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