DE1752035C - Tubenhalterung mit Zerspan- und Ablängvorrichtung - Google Patents
Tubenhalterung mit Zerspan- und AblängvorrichtungInfo
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Description
6. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach 45
einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen der Feder- und Ga-
einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen der Feder- und Ga-
beikrallen (7, 8) am Ende des Dorns (1) frei tragend
und längsverstellbar auf Bolzen (23) des
Dornlagers (24) sitzen, wobei die Zentrierung 50 Die Erfindung bezieht sich auf eine Tubenhalte-
durch die Krallenlage am Dorn (1) erfolgt. rung und Zerspanvorrichtung beim spanabhebenden
7. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach Verformen von Tuben und anschließendem Abläneinem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gen auf einem Tuben-Drehautomaten bei Schrittgekennzeichnet,
daß zum Ablängen der Tubenre- schaltung, wobei die Tuben jweils von rotierenden ste (26, 54) in der Schlußstation eine Teller- 55 Dornen in einer Aufschiebestation aufgenommen und
scheibe (31) mit Trennscheibe (32, 67) vorgese- nach beendeter Bearbeitung in den einzelnen Stationen
ist, welche (32, 67) wegschiebend mittels ela- nen nach der letzten Operation wieder vom Dorn abstischen
Drehlagers (33) auf die Tubentrennstellc geschoben werden.
axial drückt. Die von einer Fließpresse kommenden Tuben wer-
8. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach 60 den auf Dornen eines sogenannten Tuben-Drchauto-Anspruch
7, dadurch gekennzeichnet, daß die maten (Mehrspindelautomaten) einzeln in einer Hai-Teller-
und Trennscheiben (31, 32, 67) schräg in teposition aufgeschoben, wobei in den darauffolgen-Richtung
auf das Ende des Dorns (1) abschwenk- den Bearbeitungsstationen vor allem am Tubenkopf
bar sind und von der Tubenrotation mitgenom- ein Gewinde gerollt und die schräge Tubenschulter
men werden. 65 abgedreht oder gerillt und anschließend der Tuben-
9. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach mantel auf die richtige Länge abgeschnitten wird. Zu
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch diesem Zweck ist es bekannt, daß den Tuben-Drehgekennzeichnet,
daß den Schiebekrallen (44), ins- automaten die rohen Tuben automatisch zugeführt
besondere endseitig, Federbüschel (57) in Förderrichtung
der Tubenreste (54) zugeordnet sind, welche in der Ablängungsstation ebenfalls die
Schwenkbewegungen der Krallen (44) beim Unterlaufen von elastischen Rotationskörpern (68)
ausführen.
10. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich
der Schiebekrallen (44) unter Federwirkang der Fliehkraft am Dorn (1) anliegende Längsmesser
(47) vorgesehen sind, welche auf der Ablängstation beim Unterlaufen ihrer Halterungen von elastischen
Rotationskörpern (68) Zerspanbewegungen ausführen.
11. Tubenhalle- und Zerspanvorrichtung nach
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebekrallen (44) ebenso wie die Längsmesser
(47) in Halterungen auf einem frei tragenden und längsverstellbaien Ring (61) am Ende des Dorns
(1) schwenkbar sitzen und unter Federwirkung oder Fliehkraft andrücken.
12. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiebekrallen (44) und Längsmesser (47) bei schwenkbarer Lagerung gelenkig ineinandergreifen
und mittels Überstehnocken (51) beim Unterlaufen von elastischen Rotationskörpern (68) gegengerichtete
Bewegungen ausführen.
13. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Schiebekrallen (44) als auch die Längsmesser (47) mittels Stellschrauben
zur Zentrierung auf den Dorn (1) einstellbar sind.
14. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die abgeschnittenen und aufgeritzten Tuben reste (26, 54) am Dornende gegen
Schrägmesser (22, 56) auflaufen, welche sie vollends aufschneiden und zur Abfuhr durch die
Dornrolation freigeben.
15. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß den
Schrägmessern (22, 56) mit den Schiebekrallen (6, 44) zusammenwirkende Federzungen (7, 57)
vorgelagert sind.
3 4 tondden
werden, wobei diese jeweils auf einen Haltedorn ge- Fig. 1 y^J^^^^^S^u^^atai Tusteckt
werden, welche Haltedome auf einem im ' ·—" ^1"* ""* ***** ««k*«*?*«—-
Schritt geschalteten RevoUerteller im Kreis angeord- b^^^^SToST'zugehörige Abnet
sind und dabei ständig um die eigene Achse roue- F ι g. 3 des MütteBcnnra umu. ~*e
rend von einer Arbeitsstation zur anderen weiterbe- 5 langTOrridrtung, . ·. t ^ ^. Seitenarm
Jegt werden. Auf den Dornen des Tuben-Drehauto- F.g.4 und 5 ^W*™^™™^ erfüllen werden die Tuben bisher durch Dotaspitzen skht teflwcee ~J*Z£^JFzS**™**
zur Bearbeitung festgehalten, welche sich in der Kopf- dungsgemaße Tobenhaltenmg una «"Ι™
öffnung litf Tuben von innen her eindrücken und tung, «Hinittansicfat zu Fig. 5 und
dort festkrallen. Die scharfen Krallen dringen dabei » Fig.6 eine weitere Schnittansicm zu r g.
um so tiefer in die Innenwand der Kopföffnung und Fig-7 dea Teilschnitt
Tubenschulter, je stärkere Spane das Messer, z. B. Ausführungsionn der erfi
beim Drehen oder Glätten der Tubenschulter ab- tcrung und Zerspanvomc! __„„.
n tarnt. Die Bildung von Spänen ist dabei uuvermeid- Nach dem /^f^S^S^T^
Hch. zumindestens hinterlassen die Krallen mehr oder x5 Fig. 1 und 2 wird auf ^ηιοΚτεαΚη^
lemger tiefe Einkerbungen in der Innenwandung. Tube 2 gegee die «^»«ϊ °°££Κ ^ aniie-Sr
SSPäneanfall und besonders schon die Gefahr Sicherung ^gesp^ Te&rfe^mjjatt^-
eincr möglichen Spänebildung ist aber bei Lebensmit- gend aufgeschoben· «J««j ™* ™J*£ g^e ,
,el- und Medizinaltuben untragbar, denn es bleiben tete Revolverteller 5. an *^hem ™^K .
bisher leicht geringe Partikel des Tubenmaterials von « drehbar undI angaben^jgg^ £ Tube 2
angeschnittenen und ment gelösten Spanen im !»neu. Sm.Ma.nl ^..n^. ·»*··-·_ _ Manwlende. dem
der lube kleben und «erden erst beim Füllen und mn ihrem spater f ut«nn™en "fj federnden
anschließenden Entleeren der Tube frei. Tubenrest gleichzeitig em Stuck unter duMea
Zur Lösung des Problems wurden bereits Vorrich- Schieber 6 geschobea. ^^^^^fl.egen.
tUn,en zur Halterung von Tuben bei deren spanabhe- ,5 scha -f. ^?*^-^ ^Smi ^lche
bender Verformung und /um Ablängen auf einem sind ^^^^^l^^^ Schieber6
TuKn-Drehautomaten mit Schrittschaltung, wobei die spater ^"^".ff^ Tubenmantel2 noch
ic Ί üben jeweils son umlaufenden Domen Ar ein- mitmachen. Zusätzlich wird der Jutaun«^ (
A-iner. Bearbeitungsstation gehalten werden, vorge- von einer scharfkantigen Oahei β gege
schlaaen. welche sich dadurch kennzeichnet, daß 30 ged™cku Ρ-Λ-rhänder 7 sind auf einem
beim'Aufschieben auf den Dorn die offenen, abzu- Die Schieber 6 und Federb^d" V"nJ, schwenk.
nennenden Tubenenden auf Schrägkeile zwecks Hai- Nocken 9 festigt, de^-umd« Zapfe" 16 schwe
terung auflaufen und in der Schlußstation zum Ab- bar angec:J"""1 ™l Sen Dockens U einlänwn
der Tube Abstechmesser angreifen. Hierbei welche in die Nut eines JeiteJ™ 1^ u xheie&\»r
Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich ganzen Ha tenmg fu.ertD« FeArW w^rd an
hierzu dadurch, daß die abzulängenden Tubenenden 40 seits .on einer ^"^^arf e'niuSen ist. Die
zur Halterung in den Bearbeitungsstationen beim ^«^^J^J^SaSin Gewinde auf dem
Aufschieben federnde Schiebe- und Haltekrallen un- ?}^Tn„ Konten rübe16 die mittels Tellerfe-
terlaufen, welche in der Ablängstation wechselweise Bolzen einer ^P^h^ube 16 d Mimahmering
zum Dorn-Enspannende führende Schubbewegungen der 17 einen J"g " ^d„ τ^ρΓ ig pasiend
ausführen, derart, daß die Tubenreste nach dem Ab- 45 preßt, .η ^ «^TderichSeAanttÄ · und
Unterlaufen ihrer Halterungen von elastischen Rota- Ring 21 meh rereben aura rf w wird
tionskörpern gegen Federwirkung wechselweise den DmI^haha. Der M Un ^ ßoizen
Schwenkbewegungen zum Dornende ausfuhren. 55 durch in^ ihre[ ^_ ™™f M starr verbunden, so
Auch können den Schiebekrallen, msbesondere 12»«"t?m£n pann ^ Doms , Tuben von
endseitig, Federbüschel zugeordnet sein, welche in der daß,be^™^^,,!,, e zu bearbeiten und zu
Ablängstation ebenfalls die Schwenkbewegungen der ^^^lj^d nun E dic so gestaltete Halte-
Krallen beim Unterlaufen der elastischen Rotations- halterJ «™· Jj^ der Tube beginnend ohne jede
körper ausführen, wobei seitlich der Schiebekrallen 60 ""e^A'J'SSeiSngutattoin durchläuft, die
unter Federwirkung oder Fliehkraft am Dorn anl.e- Betätigung al ^ear^ | de dabei von mehrercn
gende Längsmesser vorgesehen sein können, welche Tube^2 an_ih ^m1 ot^enen Mitnahmering
luf der Ablängstation beim Unterlaufen .hrer Halte- "^™^™ ^d die Tube 2 dabei einstellbar
rungen von elastischen Rotat.onskorpcrn Zerspan- 19 ™Z™™*r™a pKSSCny wird die Halterung in der
bTu!SVgsS:nder Tubenhalterung und Zer- W o^^^*^^
^^t^^^^^S1^ SSÄfl» läuft dabei gegen den Nocken· und
schwenkt ihn kurz um einen Winkel von wenigen Grad aus. Dadurch haken die Schieber 6 noch fester
in dun Tubenrest ein, der vom Tubenmantel abgetrennt ist, und schieben den Restring 26 bei jedem
Anlauf an die GumrniroUe 25 um einige Millimeter in
Richtung der Schaufeln 22.
Während einer Stillstandsperiode vollführt der Dorn 1 mindestens 15 Umdrehungen. Die Schieber 6
werden also die Tuben-Restringe 26 während jeder Schrittschaltpause um ein Stück nach links aus der
Verklemmung schieben. Infolge Zahneingriffs der beiden Nocken 9 und 11 bewegt sich die Gabel 8
nach links, während die Schieber 6 wieder in ihre Ausgangsposition zurückgehen. Indem sich diese
beiden Bewegungen überschneiden bzw. gegeneinander wirken, werden die Tuben-Reststücke 26 sicher
gegen die Schaufeln 22 ruckweise verschoben. Die Federbänder 7 verhindern hierbei, daß sich die Reststücke
26 auf dem Dorn 1 verklemmen und helfen sie gleichzeitig auf die Schaufeln 22 zu schieben, wobei
sie zerspant werden und die Restteile aus der Halterung fliegen. Die vorliegende Halterung stellt ein Einbauelement
dar, das für sämtliche Tubendurchmesscr gleich bleiben kann und auf dem Milnahmering 19 in
entsprechender Anzahl zu montieren ist.
Die in F i g. 3 dargestellte Ablängvorrichtung arbcitet
hierbei wie folgt: Nach Durchlauf aller Bearbeitungsstationen auf dem Hochleistungs-Tuben-Drehaulomalen
ist die Tube 2 noch auf die verlangte Mantellänge zu beschneiden. Bei allen noch
bestehenden Vorrichtungen für diesen Zweck wird gegen den Tubenmantel auf Manteldicke ein festeingelselltes
Spitzmesser geführt, dessen Schneide nach einigen Stunden Betriebsdauer stumpf wird und den
Mantel sodann nur noch anritzt. Die Tubendrehbank muß daher während einer Arbeitsschicht mehrfach
stillgesetzt werden, um den Abstechslahl nachzuschleifen und neu einzustellen.
Demgegenüber werden hier zum Ablängen des Tubcnmantels schräg gegen den gehärteten Dorn 1 auflaufende
Scheiben verwendet. Die auf der frei drehbaren Achse 30 aufgekeilte Scheibe 31 drückt mit
stumpfer Kante in der gewünschten Trennlinie gegen den Mantel der Tube 2. Gegen die Scheibe 31 liegt
mit leichtem Druck eine dünne, mitlaufende, harte Stahlscheibe 32 an, deren Durchmesser etwas größer
ist. Die Kanten der beiden Scheiben 31 und 32 laufen in der gleichen Kerbe des Tubenmantels und sind in
ihrem Anpreßdruck einstellbar. Die dünne Scheibe 32 ragt normalerweise über den Umfang der Scheibe
31 hinaus.
Beim Unterlaufen des rotierenden Doms 1 mit der eingespannten Tube 2 hat die dünne Scheibe 32 bereits
eine leichte Kerbe in den Tubenmantel eingedrückt, was schon beim Einlauf in die Stillstandsposition geschehen ist. In die gleiche Kerbe setzt darauf
die starre Stahlscheibe 31 ein, während die Scheibe
32 zunächst in der gleichen Kerbenbahn verbleibt. Nachdem die Scheibe 31 den Tubenmantel nicht
,durchdrückt, sondern in der Folge nur auf Maß festhält, drückt die dünne Scheibe 32 die rotierende Tubenwand bis auf die Domoberfläche durch und erweitert die Kerbe bis zum Abriß des Tubenmantels,
indem sie mit stumpfer Schärfe auf dem glatten Dom 1 infolge ihrer Neigung ausrutscht und sich dabei etwas durchbiegt. Damit erfolgt ein schneller Abriß des Reststücks vom Tubenmantel, während die
Scheibe 31 den Schnitt anschließend glättet, indem sie nun selbst bis auf die Dornoberfläche vordringt.
Die Scheibe 32 vermag trotz ihres größeren Durchmessers in die gleiche Kerbe zu arbeiten wie die
Scheibe 31, weil sie mit einem nachgiebigen Gummiring 33 zentriert und um ihre Drehachse koaxial verschiebbar
ist. Die Koaxialität ist im Hinblick auf die Wanddicke der Tube nur gering, die Scheibe 32 stellt
sich automatisch darauf ein und muß vor allem, wenn sie hohl geschliffen ist, lange Zeit nicht nachgeschliffen
werden.
Die freie Achse 30 wird mittels Lagerung 34 im Drehpunkt 35 starr gehalten und kann bzw. braucht
nur in der Schräglage beliebig wirksam geändert und nachgestellt zu werden. Das Ablängen des Tubenmantels
und die Zerspanungen des Tubenrestes können hx der gleichen Arbeitsstation erfolgen. Wird eine
solche Anordnung getroffen, so schiebt die dünne Scheibe 32 den abgetrennten Tubenrest wirksam unter
bzw. in die Halterung, so daß die Funktion der Gabel 8 auch entfallen kann.
Nach dem Ausführungsbeispiel entsprechend F i g. 4 bis 6 wird auf den rotierenden Dorn 41 die
Tube 42 entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel gegen eine verstellbare Domkappe mit Sicherung
durch gespannte Tellerfedern satt aufliegend aufgesteckt, während sich der schrittgeschaltete Revolverteller
43 gerade im Stillstand befindet, in welehern sich mehrere Dorne 41 permanent drehen.
Beim automatischen Aufstecken wird die Tube 42 mit ihrem später abzutrennenden Mantelende, dem
Tubenrest, gleichzeitig ein Stück unter den federnd gespannten Schieber 44 geschoben, der um den Zapfen
45 schwenkbar gelagert ist und mittels der Schraube 46 nach Bedarf gegen den Tubenmantel 42
gedrückt werden kann.
Die Tube 42 unterläuft beim Aufstecken glcichzeitig auch die Zerspanungsmesser 47 entsprechend
F i g. 4 und die Federbündel 48 aus dünnen Stahlhlättern,
welche das in der Längsrichtung nunmehr be-
reits aufgeschlitzte Tubenmantelende festhalten, indem sie es ebenfalls gegen den Dorn 41 pressen. Die
beiden um die Zapfen 49 schwenkbar angeordneten Nocken 50 und 51, in denen die Zerspanungsmesser
47 mit den Bündeln 48 mittels den Schrauben 52 eingespannt sind, greifen mit einem Zahn ineinander, so
daß die andrückende Kraft der Zerspanmesser 47 sowie der Federbündel 48 gegen den Tubenmantel bei
hoher Drehzahl des Domes 41 gleich groß bleibt, denn der Nocken 50 hat gegenüber dem Nocken 51
ein geringeres Schwungmoment.
Damit sich die Zerspanungsmessei 47 mit den Federbündeln 48 bei abweichenden Durchmessern
der Tuben 42 an das Mantelende der Tube 42 immer voll anschmiegen, werden sie mittels der Schrauben
52 zwischen Tellerfedern 53 nur nachgiebig Tclemmend festgehalten. Der samt Tubenhalterung in
F i g. 4 dargestellte Drehsinn des Doms 41 wird besonders bei der spanabhebenden Bearbeitung der
Tube 42 leicht gebremst, also entgegen seinem Dreh-
sinn beansprucht Dadurch wird das auf dem Tubenende mit scharfer Kante aufliegend«: Federbündel
48, um die Zapfen 49 schwenkbar, noch fester ijegen
das Zerspanungsmesser 47 und damit auch gegen das Tubenmantelende gedrückt, womit das Bestreben der Tuben, sich auf dem Dom zu drehen, blockiert wird. Dieses Blockieren ist um so int. nsiver, je stärker die
Tube 42 bei ihrer Bearbeitung gebremst wird, d. h., bei höherem Drehmoment, mit dem die Tube 42 be-
ansprucht wird, zwängen sich die Enden der Federbündel 48 um so stärker unter den Schwenkpunkl 49.
Die in Richtung der Wurzel des Dorns 41 wandernden Tubenreste 54 sind schon vor dem Ablängen
des Tubenmantels in Schubrichtung teilweise durchgetrennt. Die im Klemmring 55 eingespannten Schaufeln
56 haben wohl die Aufgabe, die auflaufenden Tubenreste weiter zu zerkleinern, in der Hauptsache
jedoch, sie vom Dorn 41 abzustreifen bzw. abzuheben, damit sie vom Fahrwind und der Fliehkraft fortgeschleudert
werden. Die auf dem Dorn 41 angehäuften Tubenreste 54 werden nach ihrer Abtrennung
vom abgelängten Tubenmantel zusätzlich noch durch die auf der Nabe der Schieber 44 befestigten Stahlbänder
57 gegen die Schaufeln 56 geschoben, womit die Sicherheit des Zerspanens erhöht wird.
Der Schieber 44 ist mit dem Zapfen 45 in Stahloder Hart-PVC-Segmenten 58 gehaltert, die auf dem
Verbindungsbolzen 59 verschiebbar sind. Mittels der Schrauben 60 sind auf den Segmenten 58 Auflauf- a<
Teilringe 61 befestigt. Die Stellringe 62 auf den Verbindungsbolzen
59 halten die " dem 63 gegen die Segmente 5"
zen 59 werden einerseits im
und damit im
halten sie frei
die Zapfen 49
zen 59 werden einerseits im
und damit im
halten sie frei
die Zapfen 49
Ausführungsbeispiel. Die frei mitlaufende Gummirolle 68 ist gegen die Auflauf-Teilringe 61 als auch
gegen die verlängerten Nocken Sl einstellbar. Sie schwenkt richtig eingestellt die beiden Nocken 50
und 51 gerade im gleichen Augenblick etwas nach einwärts, wenn sie die Scheibe 67 passieren, wodurch
jeweils zwei Zerspanungsmesser 47 samt Federbündeln 48 etwa vom Dorn 41 und dem Tubenrest abrücken.
Eine weitere vereinfachte Ausführungsform ist schließlich noch in F i g. 7 dargestellt. Hierbei wird
beim Aufstecken der Tube auf eine Zerspanung des Tubenendes verzichtet und die eigentliche Zerspanung
des Tubenrestes an geschärften Schaufeln 56 nach F i g. 5 allein überlassen, hier kann ein um den
Bolzen 70 schwenkbarer Tipphebel 71 die Förderung der Tubenreste ausführen, indem er den auf seinem
Rücken befestigten Schieber 72 federnd gegen die Tubenwand drückt, so mit verstärkter Intensität in
den Tubenring einhakt und ihn um das notwendige Maß von einigen Millimetern nach links in Richtung
gegen die Schaufein 56, wie in F i g. 5 dargestellt,
schiebt, was mittels der Stahlblätter 73 noch zu för- £3ΐ·«·.ο>... -U- dem ist. Der Tipphebel 71 isi mit dem Zapfen 70 in
andererseits 25 einem Gabelauge 74 gelagert, das seinerseits in einer
welchem, um Radialnut des Ringes 75 festgemacht erscheint. Der
·■»"-- τ ~.:_J ...:- 1—:„ u u i„„ Aucfiih-
64
> Radialnut des Ringes 75 festgemacht e
t . Ri 75 wird>
wie beim vorhergehenden Ausfühp
^^J4^SJ Federbündeln rungsbeispiel beschrieben, mit den Verbindungsbolinfontier.
shSST^ Verbindungsbolzen 59 ragen zen 76 freitragend von einem Flansch gehalten, mit
übe'Sä Prom des Ringes 65 um die Breite der Nok- 30 dem der Dorn 77 an seme Lagerung in einem Revol-1
« hin«.? dir hier mit einer größeren Bohrung verteiler montiert ist.
I fünd Sam t in seinem Schwenkbereich be- Der Hartmetallkopf des Schiebers 72 wird in einer
versehen ist und darm.»^°ζ außer auf den Ver- Nut des Ringes 75 geführt und ist leicht gezahnt,
grenzt wird Die Segmente 58 sma ^ ^^ Αηοτ yon mehreren sokher schmakn
bmdungsbo zen 59^ noch arf to« ^ ^ M_ Hallerungen in den Radialnuten des Ringes 72 die
Ring 65 gefuhrt, damit sie oei α ^^ Dkhb ?g d { dm Schie
h hr Lage: geraie
es n.c
terung nicht aus ihrer Lage geraten.
Bei der vorliegenden Konstruktion^ bedingt erf
Ablängung .
nung des Tubenrestes mittels der a ben 67 während des Stillstandes in der gleichen Sta-Γίοη
erfolgt, damit die axiale Sdnbtndenz der
Trennscheibe 67 in Richtung oer Sem«*. ·~ —Sb-S
und die Förderung der Tubenreste 54 gegen die Schaufeln 56 schneller geht. Trpnn«-heihe
Während des Ablängens durch die Trennscheibe 67 unterläuft die rotierende Tubenhalterung die
Gummirolle 68. ähnlich wie beim vorhergehenden
— o — — — ___ ^j .^
Druckschrauben 78 gegen das auf dem Schieberrücken 72 aufgeklebte Gleitstoffblättchen 79 auf
das eingeführte Tubenende drücken, so daß das zui Bearbeitung notwendige Drehmoment aufgebracht
wird, um vom Dorn 77 durch Friktion mit Sicherhei'
auf die Tube übertragen zu werden. Wird dabei nocr der Forderung entsprochen, das Ablängen mit dei
Scheibe 80 und das Unterrollen aller Tipphebel 71 unter die Gummirolle 81 in der gleichen Stillstands
lage des Revolvertellers anzuordnen, ergibt sich eil
sicheres Kriechen der Tubenreste gegen die in einen Ring am Dorn 77 festzumachenden Zerspanungs
schaufeln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 683/:
Claims (5)
1. Tubenhalte- und Zerspanungsvorrichtung bein» spanabhebenden Verformen von Tuben und
anschließendem Ablängen mittels Tuben-Drehautomaten bei Schrittschaltung, dadurch gekennzeichnet,
daß die am jeweiligen Bearbeittingsdom
(1, 41) aufgeschobenen, abzulängenden Enden der Tuben (2, 42) zur Halterung in den Bearbeitungsstationen federnde Schiebe- und
Haltekrallen (6, 7, 44, 57) untergeschoben sind, welche in der Ablängstation wechselweise zum
Dorn-Einspannende führende Schubbewegungen ausführe» zum Abschieben der Tubenreste (26,
54) nach dem Ablängen in Richtung Dornende.
2. Tubenhalte- und Zerspanungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mittels Halterungen am Ende des Doms (1, 41) diesem zugerichtete Federkrallen (7) angeordnet
sind, welche jeweils beidseits von Gabelkrallen (8), die mittels weiteren Halterungen geführt sind,
umgriffen werden.
3. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federkrallen (7) und die Gabelkrallen (8) zum Längsverschieben der Tubenreste (26) in der Ablängstation
mit ihren Halterungen zu wechselweisen Schwenkbewegungen zum Dornende gegen Federwirkung von elastischen Rotationskörpern
(25) überlaufen werden.
4. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterungen der Feder- und GabelkrallSn (7, 8) bei schwenkbarer Lagerung gelenkig ineinandergreifen
und mittels Stutzen (11) einem Federschraubbolzen (13, 15, 16) zur Einstellung auf den Dorn (1) anstehen.
5. Tubenhalte- und Zerspanvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Federkrallen (7) als auch die Gabelkrallen (8) zur Längsförderung
und zum Anreißen des abgeschnittenen Tubenrestes leicht gezahnt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681752035 DE1752035C (de) | 1968-03-23 | Tubenhalterung mit Zerspan- und Ablängvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681752035 DE1752035C (de) | 1968-03-23 | Tubenhalterung mit Zerspan- und Ablängvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1752035B1 DE1752035B1 (de) | 1972-06-29 |
| DE1752035C true DE1752035C (de) | 1973-01-18 |
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