DE1752005U - Formgebendes kleidungsstueck, insbesondere huefthalter. - Google Patents
Formgebendes kleidungsstueck, insbesondere huefthalter.Info
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Description
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Das Problem der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Kleidungsstückes der genannten Art, welches einfach und billig herzustellen ist, ein geringes Gewicht hat, die Figur formt und stützt und eine glatte Grundlage für die äußeren Kleidungsstücke abgibt, ohne die Trägerin in ihrer Bewegungsfreiheit zu beeinträchtigen.FormgebendeKleidungsstücke insbesondereHüfthalter. DieErfindung betrifft ein formgobendes Kleidungs- stücksvorzugsweise einen Hüfthalter für Frauen - Das Kleidungsstück nach der Erfindung formt die Figur der Trägerin in außerordentlich hohem Maße, ist aber trotzdem von sehr geringem Gewicht, trägt wenig auf und benötigt keine besonderen Stützelemente, beispielsweise Stäbe oder Federn, wie sie bei. Kleidungsstücken dieser Art oft verwendet werden.
- Die Erfindung ist für verschiedene Arten von formgebenden Kleidungsstücken verwendbare beispielsweise für Hüfthalter, Korsetts oder für kombinierte Hüft-und Büstenhalters sowie für hosenartig ausgebildete Hüfthalter, entweder in Schlupfform oder mit besonderen Verschlußmitteln.
- Wenn eine maximale Formung der Bauchpartie der Hüften und weiterer Körperteile verlangt wurde 9 benutzte man für derartige Kleidungsstücke bisher meist Kombinationen von Versteifungsteilen (Stäben oder Federn) mit starken Bändern und besonders schweren, elastischen Geweben. Derartige formgebende Kleidungsstücke waren teuer und schwer 9 trugen stark auf und behinderten die Trägerin erhebliche Das formgebende Kleidungsstück nach der Erfindung vermeidet nicht nur schwere und umfangreiches beengende Elemente der genannten Art, sondern es vereinigt darßber hinaus auch eine sichere Formung der Figur mit grosser Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit für die Trägerin ; außerdem verringert es auch die Herstellungskosten in erheblichem Maße.
- Das als Ausführungsbeispiel dargestellte und beschriebene Kleidungsstück ist ein Hüfthalter in Schlupfform ? der den Körper der Trägerin von der Taille abwärts bis unter die Hüften umgibt. Es enthält ein Vorderteil und ein rückwärtiges Teils die vorzugsweise aus in. zwei Richtungen elastischen Geweben bestehen und an den
nicht zu stark vorspringenden Linien modelliert und eine ideale Grundlage für die äußeren Kleidungsstücke abgibt.Seiten durch vertikale Nähte miteinander vereinigt sind so daß der Hüftformer p von außen gesehene das gefällige Aussehen eines"einstückigen"Kleidungs- stückes bietet die Figur der Trägerin mit sanften, - An der Innenseite des Vorderteils sind zwei V-förmige Bandanordnungen aus nur in Längsrichtung der Bänder dehnbarem elastischem Gewebe angenäht ? von denen jede aus zwei schräg zueinander angeordneten elastischen Einzelbändern besteht, die sich an der Spitze in Form eines V treffen. Die eine dieser V-förmigen Bandanordnungen hat ihre Spitze oben in der Mitte des Vorderteiles ; ihre divergierenden Enden erstrecken sich nach unten und enden an den Seitennähten des Hüftformersp wo die Enden angenäht sindo Die andere der V=förmigen Anordnungen hat ihre Spitze in der Nähe des Schnittpunktes der vertikalen und der horizontalen Mittellinie des Vorderteils und endet ebenfalls an den Seitennähtenp wo die Enden angenäht sind. Diese in nur einer Richtung dehnbaren Bänder wirken mit dem in zwei Richtungen dehnbaren Vorderteil zusammen, heben den Bauch und formen die Hüften ; die sich überlappenden Teile der V-fUrmlgen Bandanordnungen sind miteinander vernäht und an dieser Stelle nicht dehnbar. Sie üben einen zusätzlichen abflachenden Einfluß auf die gehobenen Bauchpartien aus, wie weiter unten näher erläuterte An der Innenseite des rückwärtigen Teils des Hüftformers ist eine V-förmise Bandanordnung aus nur in Längsrichtung der Bänder dehnbarem Gewebe angenäht, die ebenfalls aus zweischräg zueinander angeordneten Einzelbändern besteht, die sich an der Spitze nach Art eines Pfeiles treffen. Die Spitze des Pfeiles liegt in der vertikalen Mittellinie des rückwärtigen Teiles in der Nähe seines unteren Randes ; seine divergierenden Arme erstrecken sich nach oben und enden an den Seitennähten, wo die Enden der V-förmigen Bänder in der Nähe des oberen Randes des Hüfthalters angenäht sindo Diese nur in Längsrichtung dehnbaren Bänder verstärken das rückwärtige Teil und üben eine'abflachende Wirkung auf das Gesäß aus, dem sie eine zu starke Rundung nehmen, wie ebenfalls weiter unten beschrieben wird. Wesentlich sind im Rahmen der Erfindung vor allem die Stützbänder im Innern des Vorderteile, wo sie insgesamt einen kreuzförmig@wirkenden Zug von links oben nach rechts unten bzwo von rechts oben nach links unten ausüben. Der obere V-förmige Teil des insgesamt etwa X-förmigen Bandsystems hebt die obere Bauchpartie an und übt hier eine abflachende Wirkung aus, während der untere Teil des X-förmigen
die untere Bauchpartie zurückdrängt.Systems in der Form eines auf dem Kopf stehenden V fo - Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Vorderansicht des Hüfthalters nach der Erfindung.
- Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des gleichen Hüfthalters von hinten « Fig. 3 ist ein Schnitt nach 3-3 der Fig. 2 ; er zeigt die Innenseite des Vorderteils.
- Fig. 4 ist ein Schnitt nach 4-4 der Fig. 1; ; er zeigt die Innenseite des Rückenteils.
- Fig. 5 ist ein Querschnitt nach 5=5 der Fig. 3 durch das Vorderteil.
- Das in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellte formgebende Kleidungsstück ist ein Hüfthalter in Schlupfformp der aus einem Vorderteil 1 und einem rückwärtigen Teil 2 besteht. Diese Teile bestehen vorzugsweise aus einem leichten aber widerstandefähigeng in beiden Hauptrichtungen dehnbaren elastischen Gewebe, das durch vertikale Seitennähte 3 und 4 vereinigt ist und schmale horizontale, dehnbare elastische Kantenbänder 5 und 6 enthält, die mit der Oberkante bzw. Unterkante der Teile 1 und 2 vernäht sind. An der Unterkante 6 können Bänder 7 für Strumpfhalter angeordnet sein, wie in der Zeichnung dargestellt.
- Auf der Innenseite des Vorderteile 1 sind gemäß Fig. 3 zwei V° oder pfeilförmige Bandanordnungen A und B angeordnet, die mit dem Vorderteil vernäht sind und die vorzugsweise aus nur in Längsrichtung dehnbarem elastischem Gewebe bestehen. Die Spitzen der beiden Pfeile sind vertikal übereinander angeordnete wobei die Pfeile nach entgegengesetzten Richtungen zeigern. Die Spitzen der Pfeile liegen in der vertikalen Mittellinie des Vorderteils.
- Der Pfeil A besteht aus zwei konvergierenden breiten Streifen 8 und 9 aus elastischem Gewebe, die sich an der Spitze des Pfeiles in der Mittellinie des Vorderteils 1 ein erhebliches Stück unterhalb des oberen Randes treffen und mitdem Vorderteil durch eine vertikale Naht 10 verbunden sindp wobei die sich nach oben erstrekkenden divergierenden Arme 8 und 9 mit dem Vorderteil durch Längsnähte 12 und 13 vernäht sind. Die Bänder 8 und 9 enden an den vertikalen Seitennähten 3 und 4, die auch die Enden der Bänder direkt unterhalb des oberen
26 aus elastischem Gewebe, die sich an der Spitze des Pfeiles in der Mittellinie des Vorderteils 1 direkt über der Spitze des Pfeiles A und direkt unterhalb des Randes 5 treffen und mit dem Vorderteil 1 durch eine Fortsetzung der vertikalen Naht 10 verbunden sindo Die sich nach unten erstreckenden divergierenden Arme 15 und 16 dieses Pfeiles sind mit dem Vorderteil 1 durch Längsnähte 17 und 18 verbundes, die auch die Arme dieses Pfeiles mit den darunterliegenden Armen 8 und 9 des Pfeiles A gemäß Fig 3 an den Stellen verbinden, wo die Bänder sich schneiden und überlappen. Die Enden der Bänder 15 und 16 des Pfeiles B enden wie die des Pfeiles A an den Steitennähten 3 und 4, die auch die Enden dieser Bänder ein erhebliches Stück unterhalb der Taille in der Gegend der Hüften mit dem Hüftformer verbinden.Kantenbandea 5 mit dem Vorder= bzw dem rückwärtigen Teil -. verbinden, wie in Fig. 1 und 3 dargestellt. Der Pfeil B besteht aus zwei konvergierenden, breiten Streifen 15 und - Da die Bänder 8 und 9, die den Pfeil A bilden, vorzugsweise aus nur in einer Richtung, und zwar in Längsrichtung, dehnbarem elastischem Gewebe bestehen (ebenso wie die Bänder 15 und 16 des Pfeiles B) g werden diejenigen Teile des Vorderteils 10 die direkt einen dieser Streifen bedecken, im Endeffekt in Querrichtung des Streb= fens unelastisch sein. Darüber hinaus werden diejenigen Flächsenstücke des Vorderteils 1, an denen die beiden Pfeile A und B sich überdecken und in der Gegend des Bauches insgesamt drei Lagen ergeben (Fig. 1p 3 und 5) 9 unelastisch seine Die in zwei Richtungen dehnbaren Hauptteile (Vorderteil 1 und rückwärtiges Teil 2) bewirken ein straffer Anliegen des Hüftformers am Körper ; wenn der Hüftformer angelegt ist, üben die Bänder des Pfeiles A einen Zug nach oben aus und heben den Bauch an, während die Bänder des Teiles B einen Zug nach oben und unten von der Mittelnaht (an der Spitze des Pfeiles) zu den weiter unten gelegenen Seitennähten bewirken und die Hüften formein, wobei die Spannung dieser Bänder an den überlappen. unelastischen Stellen über dem Bauch auf den letzteren eine abflachende Wirkung aueübto Wie aus Figo 2 und 4 zu ersehenp ist auf der Innenseite des in zwei Richtungen dehnbaren rückwärtigen Teiles 2 des Hüftformers eine pfeilförmige Bandanordnung C (Figo 4) aufgenähte deren Bänder vorzugsweise aus in einer Richtung, und zwar in Längsrichtung dehnbarem elastischem Gewebe bestehen. Der Pfeil C besteht aus zwei konvergieenden breiten Streifen 20 und 21 aus elastischem Gewebe, die sich an der Spitze des Pfeiles in der vertikalen Mittellinie des rückwärtigen Teiles 2 dicht oberhalb des unteren Kantenbandes 6 treffen und mit dem rückwärtigen Teil durch eine vertikale Naht 22 verbunden sind, während die sich nach oben erstreckenden, divergierenden Arme 20 und 21 dieses Pfeiles durch Längsnähte 23 und 24 mit dem rückwärtigsu Teil 2 verbunden sind und an den Seitenaähten 4 und 3 enden, die auch die Enden dieser Bänder mit dem rückwärtigen Teil bzw. dem vorderen Teil unterhalb des oberen Randes des Hüfthalters an den Stellen verbinden ? wo die Bänder des Pfeiles A enden (Fig. 1 und 2). Die Bänder des in Längsrichtung dehnbaren elastischen Gewebes 20
Auf diese Weise wirkt die elastische Spannung der Bänder des Pfeiles C das rückwärtigen Teiles 2 nicht nur mit dem elastischen Gewebe dieses rückwärtigen Teiles zusammen, um die Körperformen zu korrigieren und abzuflachen sondern vereinigt sich auch durch das Zusammentreffen ihrer Enden mit denen der Bändar des Pfeiles A des Vorderteils 1 (die"ihrerseits die Bänder des Pfeiles B des Vorderteils schneiden und sich mit ihnen in der Wirkung vereinen, um den Bauch, die Taille und die Haften in der dargelegten Weise zu formen) mit den auf das Vorderteil wirkenden Kräften mit neuartiger symmetrischer Wirkung was den Hüftformer instandsetzt, die Figur der Trägerin von Grand auf zu formen und zu verbessern,und 21 ds ffeiles C 8@n einen starken nach oben und un- ten geriehteten Zg. über dor Blbung des Gesäßes aus und bewirkeneine merkbare Abflaehung dieser ganzen KSrperge- gendò ihr dabei aber jede Bewegungsfreiheit zu belassene so thr ds het elas3enf so daß das Tragen des in jeder Stellung des K8rpers angenehm blaibto DieErfindung beaehränkt sieh nicht auf das darge- stellte und beschriebene Ansfuhrungsbeispielp sondern um<=- fàsst aueh Abänderungen., die im Rahmen des Erfindungsge- datl O
Claims (1)
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elastischem Werkstoff besteht ? dadurch gekennzeichnet, daß im Vorderteil des Hüfthalters sich in schräger Richtung (X-förmig) gegenseitig kreuzende Stützstreifen als gummielastische Bänder befestigt sind, und zwar vorzugsweise auf der Innenseite des Vorderteils., AnsprUche Ansprüche 1. Fcrmgebendes Kleidungsstück, insbesondere Hüfthalter für Frauen, welches mindestens teilweise aus gummi- durch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Stützstreifen seitlich-an den unteren Enden der Seitennähte des Hüfthalters angenäht sind.2. Fermgebendes Kleidungsstück-nach Anspruch 1, dadureh gekennzeichnetedaß die oberen Enden der StUtzstreifen seitlich in EHfthShe angenäht sind. Po-rmgebendeo Kleidurgestück nach Anspruch 1 und 29 da- durch gekennzeichnet, daß die oberen Hälften der Stützstreifen, die als V-förmiger Teil den Oberbauch nach oben anheben und zurückdrängen, mit ihren unteren spitz aneinanderstoßenden Enden (Scheitel) die spitz zusammenlaufenden oberen Enden (Scheitel) der unteren in der Form eines umgekehrten V angeordneten, am Unterleib angreifenden Hälften der Stützstreifen überragen.4. Pormgebendes Kleidungsstück nach Anspruch 1 bis 3, da- 5. Formgebenden Kleidungsstück nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnete daß der Scheitel des oberen V um die volle Bandbreite oberhalb vom Scheitel des unteren umgekehrten Y liegt.6. Formgebende Kleidungsstück nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreifen in der Mitte miteinander vernäht sind. dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbänder als nur in ihrer Längsrichtung dehnbare gummielastische Bänder ausgebildet sindg während das Kleidungsstück selbst aus in beiden Bandrichtuagen dehnbarem elastischem Gewebe besteht.7s Fortgebendes meidungsst-Rek nach Anspruch 1 bis 6, dadurchgekennzeichnete daB im Rückenteil des in Sohlnpfform(schlaehartig) gearbeiteten Hüfthalters nur V-fSrmig nach unten zusammenlaufende gummielaat1= sehe Stutsbänder T6 ? g@sehen gindg die seitlich an den Lüften etwa an der selben Stelle wie die oberen Enden der vorderen Stütsbänder beginnen, und sich an der unteren @esäßpartie tffen. 8. Pormgebendeo nach Anspruch 1 bis 7,
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