DE1751653A1 - Brenner fuer Emulsionen aus Heizoel und Wasser - Google Patents
Brenner fuer Emulsionen aus Heizoel und WasserInfo
- Publication number
- DE1751653A1 DE1751653A1 DE19681751653 DE1751653A DE1751653A1 DE 1751653 A1 DE1751653 A1 DE 1751653A1 DE 19681751653 DE19681751653 DE 19681751653 DE 1751653 A DE1751653 A DE 1751653A DE 1751653 A1 DE1751653 A1 DE 1751653A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- burner according
- combustion chamber
- combustion
- burner
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/10—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour
- F23D11/16—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour in which an emulsion of water and fuel is sprayed
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/24—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Spray-Type Burners (AREA)
- Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)
Description
Paris VII , 29 Rue de Champs de Mars
Societe Anonyme dite Union Generale de
Distribution de Produits PitrolieieU.G.D.
Paris VIIe, 12 Rue Jean Nicot (Frankreich).
Brenner für Emulsionen aus Heizöl und Wasser.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenner mit mechanischer Zerstäubung, der mit oder ohne Rückführung eine
Emulsion von flüssigem Brennstoff und Wasser herstellt und die Vergasung sowie die vollkommene B Verbrennung mit
geregelter Geschwindigkeit der brennbaren Bestandteile ohne Verschmutzung durch Ruß oder ohne Rauchentwicklung
selbst bei sehr kleinem Luftüberschuß (2 bis 10%) gewährleistet.
Dadurch ergibt sich ein dauerndes Aufrechterhalten der Bedingungen einer optimalen Nutzleistung, einer Geschwindigkeitssteigerung
des Wärmeaustausche durch Strahleng und Konvektion sowie eine Unterdrückung der Luftverunreinigung
durch feste Rückstände.
Es ist bekannt, daß in der Mehrzahl der Regelungen der ölbrenner
der Anteil an GO2 im allgemeinen etwa 10 bis 13%
und der entsprechende fiuftüberschuß etwa 55 bis 20% beträgt.
Oft liegt auch die Meßzahl für die Undurchsichtigkeit des Rauches in der Größenordnung von 2 bis 6. Die vorgeschriebenen
Reinigungen, der Kessel erreichen Zeiträume, die von einer bis zu fünf Wochen entsprechend de§ zu beachtenden Vorschriften
laufen.
Die RußVerschmutzungen, die eine häufige Reinigung der Kessel
oder der Wärmeaustauscher nötig machen, vergrößern die Unter-
109818/0581
haltungs-
haltungskosten und begünstigen Anrostungen, die aus der
Bildung schwefelhaltiger Säuren entstehen, die sich an den Weniger warmen Wänden kondensieren.
Sie besten Brenner bei industrieller Hegelung können 14 bis
14.5% GO2 mit einem Meßwert für die Undurchsichtigkeit des
Bauches von 2 bis 3 je nach Art des genutzten Heizöles erreichen, aber nur wenn man in die Brennkammer des Kessels
Brennstoff entsprechend 2/3 oder 3/4 der Nennleistung des
Kessels einführt· Wenn man dagegen den Gesamtbrennstoffbedarf zuführt, um dem Kess el die seiner Nennleistung entsprechende
Energie zu geben, stellt man nach sehr kurzer Zeit einen Meßwert der Hauchdurchsichtigkeit fest, der nach den Vorschriften der Städte unannehmbar ist und eine sehr schnelle
Bußverschmutzung der Bohre oder Sammler herbeiführt, die eine sehr häufige Beinigung erforderlich macht.
Die Erfindung hat die Aufgabe, diesen Nachteil zu beheben, und benutzt zu diesem Zweck die Verbrennung eines Heizöles,
das mit Wasser emulsiert und mechanisch zerstäubt wird.
Die Erfindung behandelt ferner die Aufgabe, alle Typen der Brenner mit cmechanischer Zerstäubung der Erfindung anzupassen und neue Brenner zu entwickeln, ohne daß Konstruktionsnormen, Leistung, Pumpendruck, Antriebskraft der Motore,
automatisches Ingangsetzen und Zündung durch Elektrizität oder Gas zu ändern sind.
Die Erfindung hat ferner die Aufgabe, Brenner mit mechanischer Zerstäubung und automatischer Einschaltung für industrielle
Zwecke zu entwickeln, um besondere Flammen zu erzeugen, die die Brennkammer ohne Stichflammen ausfüllen und eine neutrale,
automatisch/^ kontrollierte Atmosphäre aufrecht erhalten.
Die Ofen können Schmelzofen für Metall·, Warmbehandlungsöfen
zum Anlassen oder Härten mit direkter Flammenwirkung oder mit Muffel, Brennöfen für Erden oder Emaillen, Trockenkammeröfen, Autoklavenöfen, Teerwärmöfen, Kalkbrennöfen, Dolomitkochöfen, Bäckereiöfen, Fleischereiöfen usw. sein.
- 3 -JMVK-.0QM 8AOOfUGiNAL
Ί7Β1653
Zusammenfassend geht die Erfindung von bekannten Brennern
mit mechanischer Zerstäubung aus oder entwickelt solche
Brenner und stattet diese mit einer Emul^iereinrichtung aus, damit der Brenner Heizöl oder Masut in Emulsion verarbeiten
kann, wobei die Zerstäubung verbessert £und die vollständige Verbrennung des Kohlenstoffanteils der Kohlen-Wasserstoffe
durch Vergasung erreicht wird.
Der Brenner enthält verschiedene bekannte Einrichtungen für die Zuführung der Verbrennungsluft: konische Teile zur
Verteilung oder zur Druckregelung mit^oder ohne wendeiförmige
Hüten, Platten mit Spalten zum Stabilisieren der Flamme λ
an der Vorderkante des Brenners, Absperrorgane für die Luft vor oder hinter einer Turbine uswe Diese Brennertypen sind
für alle Leistungen sowie für alle Betriebsarten und Verwendungszwecke
brauchbar· Dabei bietet die Anpassung einer Emulgierungseinrichtung an diese Bauarten der Brenner keine
Schwierigkeiten bei verschiedenen Brennertypen·
Der Brenner nach der Erfindung kann mit einem Träger für die Einspritzdüse und mit einer festen Emulgierungseinrichtung
ausgerüstet werden, so daß man in gewissen Fällen als Brennstoffe sehr leichte Kohlenwasserstoffe benutzen kann,
die nur unstabile Emulsionen bilden können, z.B. Benzin, Petroleum oder Gasöl. λ
Die Verbrennung einer Emulsion von Öl in Wasser oder von V/asser in Öl gestattet unter geeigneten Bedingungen die
vollständige Verbrennung des Kohlenstoffes im Heizöl, wobei die chemischen Reaktionen sich ändern. Die Anwesenheit des
aus der Zersetzung des Wassers sich bildenden Wasserstoffs und des Sauerstoffs ändert sehr schnell die schweren Bestandteile
im Inneren der Flamme in flüchtige Kohlenwasserstoffe, die leicht brennen. Wenn man jedes Tröpfchen als einen selbstständigen
Feuerraum ansieht, werden die Reaktionsbedingungen, die zur vollständigen Vergasung erforderlich sind, in dem
ganzen Flammenvolumen aufrecht erhalten. Dadurch unterdrückt die Erfindung· die Stichflammen des reinen Juasuts sowie die
honen ir it abnehmender Temperatur in dem iuaiie, wie man sich
von 1098 1 8/ OS ft 1 8AD ORIGINAL
1 7 b 1 6 5 3
von dem Brenner entfernt·
Der Gesamtanteil der Strahlungswirkung wird vergrößert und kann leicht sein Maximum erreichen, weil man den Luftüberschuß
vollständig oder beinahe vollständig vermeiden kann. Dieser Vorteil ermöglicht die Erreichung der theoretischen
Temperatur einer bestimmten Mischung, sei es, um das Maximum der möglichen Wärmeübertragung anzustreben,oder sei es, um
eine genau kontrollierte Temperatur einheitlich aufrecht zu erhalten. Diese Temperatur hängt von dem Wasseranteil
in der Emulsion ab.
™ Der Emulsionsbrenner mit mechanischer Zerstäubung nach der
Erfindung gestattet also:
1. das Emulgieren von Kohlenwasserstoffen mit Wasser, ggfe ohne Rückführungskreislauf, wobei man einen
üblichen Brenner benutzt und diesen mit einer Emulgierungseinrichtung
versieht, die durch die vorhandene Pumpe versorgt wird, ohne daß die Leistung des Motors
zu ändern ist;
2. die Zerstäubung der erfolgten Emulsion unter günstigen Bedingungen bei einer niedrigeren Temperatur als bei
reinen Heizölen (z.B. bei schweren oder hochviskosen Heiaölen) und bei niedrigeren Drücken, oder bei Brennern,
ψ die mit einem Träger für die Einspritzdüse und die
Emulgierungseinrichtung versehen sind, um Emulsionen aus
sehr leichten Kohlenwasserstoffen (z.B. Benzin, Petroleum, oder Gasöl) zu verbrennen;
3. die Anwendung des Vergasungsvorganges des Kohlenstoffs
durch vorhergehende Emulgierung bei einem Brenner mit mechanischer Zerstäubung zu dem Zweck, das Austreten
fester Bestandteile in die Atmosphäre zu bekämpfen;
4. die Anwendung bekannter Eigenschaften bei der Verbrennung
der Emulsionen aus flüssigen Brennstoffen und Wasser bei
- einer Verbrennung, bei der Flammen mit homogener einheitlicher
Temperatur ohne Stichflammen erzeugt werden, die nach Belieben bei neutraler oder bei oxydierender Atmosphäre
geregelt werden.
.A#l , ^» BAD ORIGINAL -5-
\IO9 81STO 5 8 1
17 ja 16
Dieser Verteil gestattet die Ausgestaltung de?? Of en.
oder der industriellen Trockenanlagen zu einen vollständig
automatischen Betrieb bei Brennern mit mechanischer
Zerstäubung. In diesem Falle ermöglicht die Erfindung
eine nicht korrodierende, beinahe neutrale Atmosphäre (thermische Behandlung von Metallen, Verbrennung
in Kesseln, Trockenanlagen, Autoklaven usw.)
oder eine oxydierende Atmosphäre (Brennöfen, 3^handlung
gewisser Stähle, Behandlung feuerfester Steife :iswe)$
5. die Vergrößerung der Flammenstrahlung und das zuführen
des Maximums der Energie zum Erreichen der Neu-leis^ung
der Feuerung oder deren Überschreiten bei ti3--;,:~i"t:8:.
feuerungen, ohne die Durchsichtigkeit des Raue ι.-:■ -iu
vergrößern. Dabei wird stets eine voilkoiLTier.e V?rur^nnuiig
erreicht, wodurch man eine Leistungssteigeruar.- ic■„■ jfeuerung
von 10 bis 30% 30 nach seiner Bauart erreichen kann;
δ* die VerwirkliehJrong der Verbrennung mit einem Linimum an
Luftüberschuß sowie eine 'Verminderung der si laust, sv-jaw-iie
haltiger Säuren, wobei man ggf. diese Saurer a;-r-?-" /eigabe
von wasserlöslichen Stoffen zu dem Lnrulg:.: ώ;;·'.>
Wäaser vollständig neutralisieren kann ^ lie-e .;. ::■:": *
reagieren aann bei der Verbrennung und b^i,1.-.- ■-■ -^ra-.e
Stoffe, die sicr; auf die Metallwände absetz -ir.:. :".', ι',ίη«
r-:;L yeliwereij Brennstoffen, die viel Schwefel enx-';,..'..\:-:.z.· karji
die Verbrennung in der Ozydatxonszone H^3(^ biiäer. r r;'..f;'; diese
£■;.:..uri-- kommt dann sogleich aiit äec: aktiven Aasse.i^'il ..n
!,saltier und bildet SC9 und HpO; sie kann au::L. ir.i" l;i. §e-Χ^ώΤίτίΐ:.
oder suspendierten Zusä.tzen in der Emu- si.cu e...u
ev^st^recneiiies neutrales balz bilden* Man .san:, a'i - ■■■■■■: '..,-,.*
s L-äricV^y; laij Freiwerden von SCn in der Atmospha.:;>- ".: ■.·.■■
ü.:.';.icy::er„ s wenn mar- Heair.tionsstofi'e aur Neutralisier ■■ j ; -.:·■.
Maße anwendet,,
serid en"-n.äJ.t der brenner xn eir-ai f'-.i.·,.
atxi--::JL,bn r oc.er fest: rx/i aer Vorbei .-a- ::■
q 1
17b1653
Träger für die Einspritzdüse, die miteinander verbunden sein können oder eine gesonderte Einspritzemulgierungseinrichtung,
sowie die Zubehörteile zur Zerstäubung und eine an sich bekannte Regelung der Luftzuführung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung swi anhand der
Zeichnung beschrieben, die aber den Erfindungsgedanken
nicht begrenzen soll.
Der Brenner für Emulsionen aus Heizöl und Wasser besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Gehäuse 1, das im
fe allgemeinen zylindrisch ist und mit Schrauben 2 abnehmbar an der Vorderseite des Ofens angebracht ist. Eine Emulgierungseinrichtung
ist mit ihren Zuführungsleitungen 5 und einem Düsenträger 6 mit einer Einspritzdüse 7 verbunden,
an den eine Rückflußleitung 8 angeschlossen ist. Diese Teile
sind an einem Träger 9 befestigt, der als Kuppel, wie in der Zeichnung dargestellt ist, oder auch in anderer Form,
z.B. als Kegelstumpf ausgestaltet sein kann. Die ganze Anordnung ist in dem Gehäuse 1 gleitbar gelagert, z.B. wie
die Zeichnung zeigt, auf drei Gleitstiften 11, die um 120° versetzt sind, oder auf einer nicht dargestellten Gleitbahn.
Sie kann durch eine hinten angeordnete Stellschraube 12 in der Achsrichtung des Gehäuses 1 verschoben werden.
Der Träger 9 kann mit einer oder mit mehreren Zündelektroden 13 und mit geneigten Leitblechen 14 versehen sein,
die ggf. verstellbar sind. Das Gehäuse trägt eine Luftzuführung 16, die gegenüber der Gehäuseachse geneigt ist,
z.B. tangential wie die Zeichnung zeigt. Dadurch tritt die Luft in einer wendelförmig wirbelnden Bewegung durch einen
konvergierenden ringförmigen Spalt 20 in die Brennkammer
■ ein, die mit divergierenden wandungen versehen ist. Durch
die Leitflächen 14 kann die Wirbelwirkung gesteigert werden.
Zur Beobachtung der Flamme ist ein Kanal 21 mit einem
Schauloch oder einer fotoelektrischen Zelle 22 vorgesehen. Ggf. kann der Düsenträger 6 mit mehreren Einspritzrdüsen
versehen sein, die symmetrisch angeordnet sind.
■■(<iifi'>
8AD ORIGINAL - ? -
1 0 9 8 1 S / 0 5 6 1
Ί7b16 53
Hacii der Zeichnung ist der Düsenträger, die Luftregelung
und die TrageinricJb.tung als ein einheitliches Bauelement
ausgebildet, das einen vollständigen Abbau von der Vorderseite des Brenners ermöglicht und so die Instandhaltung erleichtert.
Die xiegelung der Luftzufuhr wird durch Verschieben des
beweglichen Einbaus gegenüber dem Gehäuse 1 ermöglicht.
Dadurch wird der freie Durchgangsquerschnitt 20 verändert, der die Zuführung der zur Verbrennung benötigten Luft entsprechend
der Austrittsmenge der Emulsion aus der Einspritzdüse
7 ermöglicht, der Flamme die gewüiachte Jona gibt und
die Temperatur und Leistung regelt. Eine durch einen verstellbaren Anschlag begrenzte Stellung für die größte
Leistung und ein aweiter Anschlag für die kleinste Leistung sind vorgesehen. Jie Verstellung kann fortlaufend je nach
der gewünschten Leistung erfolgen. Das Ausmaß und die Art der Luftzuteilung bestimmen die Vergasung der Kohlenstoffe,
die vollständig oder unvollständig, schnell oder langsam sein
kann und von den physikalischen oder chemischen Bedingungen der xieaktionsverhäitnisse abhängt« Diese Bedingungen verändern
sich je nach der im. Vergas-m^sraum auftretenden Temperatur,
nach der Menge des mit des Brennstoff enr.ilgisrtsn
'ffaseers und der im ««"asser gelösten oder suspensierten Stoffe«
3o kann man lie ^ewiüischte Flamme, die Intensität der si lh.
ergebenden Strahlung oder die Eildung brennbarer G-aae erreichen,
wie si-'i i'iir den Brennvorgang oder die Behandlung
in bestimmten Industrieofen ne nach dem Abstand von der
Brennerspitze beiiotn.rt werden.
Bei normalen Betrieb eclilieüt sich di<? Flamme an die Spitze
des Brenners an> Dabei findet die vollständige Vergasung des Kohlenstoffes während des abgegrenzten Durchganges durch
lie Brennkammer '»6 statt. Die Forir der Brennkammer hängt von
iem Winkelwert ab, der aus der Verweigerung des Endkonus der
kuppel 9 und dem Druck der Luft te:.ii.>!^ wird, die als Verbrennungsluft
durch den Spalt 20 emge.r;1 ^t Trird« Im allgemeinen
ergibt eine kegelstumpfförmige ;.k;c .:altung, die sich
der bekannten Venturiform nähert, gute Ergebnisse.»
j-'^f 0:9 81-8/0581 BAD ORIGINAL
Bei kleineren Brennern für Hausheizungen sucht man oft
nach einer Gestaltung, in der alle Steuer- und Zuführungsorgane mit dem Brennerkörper fest verbunden sind. In diesem
falle tenn die Luftzuführung 16 durch eine Turbine oder
einen Ventilator mit einem Antriebsmotor ersetzt werden; die Einrichtung kann auch mit den Steuerungsorganen und
dem Zubehör für die Zuführung von Wasser und Heizöl verbunden sein. Ein Scharnier kann an dem Gehäuse 1 vorgesehen
werden, durch das man leicht die Einspritzstelle und den vorderen Band des Brenners frei machen kann·
Der Brenner nach der Erfindung hat den Vorteil, das man fe eine neutrale Verbrennung und eine veränderliche Flammentemperatur
entsprechend dem Verhältnis von Wasser und Heizöl erreichen kann. Dabei sichert man eine vollkommene Verbrennung
und beseitigt einwandfrei unverbrannte Festteilchen· Ferner unterdrückt man bei schwerem Heizöl durch den hohem
Anteil an COg (15 "bis 15»8%) die Gefahren der Korrosion und
der Bildung von HpSO^.^Ferner ergibt der mögliche Zusatz
von Calcium, Magnesium oder anderen Salzen als Lösung oder Suspension in dem Wasser je nach dem gewünschten Zweck neutrale
Rückstände, die sich an die Asphalte oder andere Stoffe des schweren Heizöls· anlagern und so beinahe trockene
Ablagerungen bilden, die den Ofen nicht verschmutzen.
Die auswechselbaren Teile bei Brennern im Haushalt und in
der Industrie bleiben stets sauberj die Instandhaltung durch
den Schornsteinfeger beschränkt sich auf einen einmaligen Arbeitsgang im Jahr anstelle einer laufenden Wiederholung,
die nach einigen Tagen oder alle zwei Wochen stattfinden müßte. Andererseits führt die Sauberkeit der auswechselbaren
Teile, die thermische Leitfähigkeit der Verbrennungsgase,
die fSmulgierten Heizölen infolge des großen Wasseranteils
höher ist als bei reinen Heizölen, die hohen Anteile an erreichtem 0O2 und die niedrigen Abgastemperaturen dazu,
daß der tatsächliche Wirkungsgrad sehr hoch ist. Dabei kommt man bis zu 95% des unteren Heizwertes ohne Wiedergewinnung
der Abgaswärme· Andererseits ist die vollständige Vergasung - des Kohlenstoffes durch die Verbrennung des emulgierten
9818/0581
Q CAä 8AD ORIGINAL
Q CAä 8AD ORIGINAL
Heizöles von der vollkommenen Zersetzung des Emulgierungswassers
begleitet, die sich in dem Reaktionsgemisch als
Wasserstoff und Sauerstoff bei seiner Entstehung auswirkt· Diese aktiven Elemente sind in Gegenwart des Kohlenstoffs
reaktionswirksam, der im Augenblick des Orackvorganges der schweren Bestandteile des Heizöles entsteht. Die übliche
Kette der unbeständigen Bestandteile, die sich beim Ablauf
der Verbrennungsvorgänge bildet, wird also verändert, so daß die Vergasung des Kohlenstoffes vollständiger ist:
die durch diese Art der Verbrennung des Heizöles erzeugte Flamme ist einer Gasflamme ähnlich und nähert sich der,
die man mit Steinkohlengas oder Naturgas erhält· Dabei wird ein Wirkungsgrad erreicht, der im allgemeinen den
besseren bekannten Wirkungsgraden beträchtlich überlegen ist. Es gibt keine unverbrannten Kleinteilchen mehrj der
Kohlenstoff ist vollkommen in CO^ umgewandelte
Die Einheitlichkeit der Luftverteilung in der ersten Phase
der Verbrennung bestimmt die Homogenität des Eeaktionsvorganges.
Die theoretische (temperatur des Brennbaren Gemisches wird dadurch erreicht, daß der maximale Anteil an GQ^ 15,6 bis
13$Q% ist. Zu diesem Zweck ist die aus Metall oder feuerfestem Material bestehende Kuppel 9 so gestaltet t daß sie
die Luft in der Flamme symmetrisch verteilt und an dem der
Flamme am nächsten liegenden Ende zu rechtwinkligen oder kurvenförmigen Formen führt, die es ermöglichen«, den Luftstrom
genau auf das Zentrum des Verbrennungsraumes 1? zu lenken« So bildet sich eine bleibende Zone des Unterdruckes
rechts von der Einspritzdüse, die die zerstäubte brennbare
Mischung in Sichtung auf den Vergasungsraum saugt s was ein©
vollkommene Verbrennung zur Folge hat.
Für den Fachmann ist offensichtlich, daß man ausgehend von.
einem bekannten Brenner durch dessen Ausgestaltung gleich-»
wertig© Ergebnisse wie die des vorstehend beschriebenen' Brenners erzielt, indem man auf der Außenseite des Brennex-@s
abgesehen von Brennern für sehr leichte "Kohlenwasserstoff©s
- i-n"Q.ßi 8/0581
die Zuführungs einrichtungen und die Emulgierungseinrichtungen des Heizöles anfügt und die Verhältnisse
der Verbrennung im Vergasungsraum anpaßt.
Es sei noch bemerkt, daß die benutzten Mittel nur Beispiele sind und die Erfindung nicht begrenzen. Der
Fachmann kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, Abänderungen je nach dem Verwendungszweck vorsehen und die
Ausführungsformen umgestalten»
Claims (5)
1. Brenner für Emulsionen aus Heizöl und Wasser gekennzeichnet
durch eine in den Zuleitungen (5) liegende
Emulgierungseinrichtung (4), deren Austrittsleitung zu
einer Einspritzdüse (7) führt, die an der Vorderseite
eines Trägers (9) aus Metall oder feuerfestem Material
liegt, der sich von der Einspritzdüse (7) aus kegelförmig zu der Brennkammer (17) erweitert.
2. Brenner nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der
rohrförmig ausgebildete Düsenkörper (6) auf der der Einspritzdüse
(7) gegenüberliegenden Seite mit einer Bückflußleitung
(8) versehen ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse (7) in der Achse eines beispielsweise zylindrischen
Gehäuses (1) liegt, das lösbar mit der Vorderseite (5) der Brennkammer (17) verbunden ist und die Zuleitungen
(5) für Brennstoff und Wasser sowie für die Verbrennungsluft
(16) trägt.
4* Brenner nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Träger (9) und der inneren Wand des Gehäuses (1) ein ringförmiger Spalt (20) für den Zutritt der Verbrennungsluft
vorgesehen ist, der sich mit konvergierender 'wandung (18)
an die mit divergierender Wandung (19) gestaltete Brennkammer
(17) anschließt·
5. Brenner nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Spalt (20) Leitbleche (14) für den Zutritt der Luft vorgesehen
sind, die die tangential in das Gehäuse (1) eingeführte Luft in wendelförmig wirbelnder Strömung der Brennkammer (17) zuführen.
6· Brenner nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß
der Träger (9) mit der Düse (7)» eier Εκ-Igierungseinrichtung
(4) und den Zuleitungen (5) in Richtung dar Achse des Gehäuses
durch eine Stellschraube (12) verstellbar ist, wobei er auf
fführungs-109818/0581
^0 0WG,NAl.
Führungsschienen oder auf drei um 120° zueinander versetzten Stiften (11) gleiten kann.
7· Brenner nach Anspruch 1 bis 6 gekennzeichnet durch einen in die Brennkämmer (17) führenden Kanal (21), der
die Beobachtung der Flamme durch eine fotoelektrische Zelle (22) mit entsprechenden Steuerorganen oder di
Schauglas ermöglicht·
109818/0581
ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR113066A FR1536372A (fr) | 1967-07-04 | 1967-07-04 | Appareillage à brûleur gazéifiant une émulsion pulvérisée de combustible liquide |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1751653A1 true DE1751653A1 (de) | 1971-04-29 |
| DE1751653B2 DE1751653B2 (de) | 1973-04-12 |
| DE1751653C3 DE1751653C3 (de) | 1973-10-31 |
Family
ID=8634449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1751653A Expired DE1751653C3 (de) | 1967-07-04 | 1968-07-04 | Brenner für flüssige Brennstoffe |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3533717A (de) |
| BE (1) | BE717516A (de) |
| DE (1) | DE1751653C3 (de) |
| ES (1) | ES355738A1 (de) |
| FR (1) | FR1536372A (de) |
| GB (1) | GB1228933A (de) |
| NL (1) | NL6809455A (de) |
| SE (1) | SE352433B (de) |
Families Citing this family (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2184427B1 (de) * | 1972-05-16 | 1979-08-17 | Elf Union | |
| JPS5929766B2 (ja) * | 1981-05-15 | 1984-07-23 | 明雄 田中 | 燃焼方法及び装置 |
| FR2525326B1 (fr) * | 1982-04-14 | 1989-08-25 | Provost Charles | Bruleur a gaz a post-combustion d'une emulsion de peroxyde d'hydrogene |
| AU1273483A (en) * | 1982-04-28 | 1983-11-03 | Airco Inc. | Annular frustrum air-fuel mixing device |
| WO1985001568A1 (fr) * | 1983-09-26 | 1985-04-11 | Etablissement Henry Fillaud | Bruleur a gaz a post combustion d'une emulsion de peroxyde d'hydrogene |
| US4600377A (en) * | 1985-05-29 | 1986-07-15 | Cedarapids, Inc. | Refractoriless liquid fuel burner |
| US5209893A (en) * | 1991-11-18 | 1993-05-11 | Southwire Company | Adjustable burner insert and method of adjusting same |
| US5513981A (en) * | 1991-11-22 | 1996-05-07 | Aichelin Gmbh | Burner with variable volume combination chamber |
| US5240409A (en) * | 1992-04-10 | 1993-08-31 | Institute Of Gas Technology | Premixed fuel/air burners |
| US5411393A (en) * | 1993-01-04 | 1995-05-02 | Southwire Company | Premix burner for furnace with gas enrichment |
| EP0646751B1 (de) * | 1993-10-01 | 1999-07-28 | L'air Liquide, Societe Anonyme Pour L'etude Et L'exploitation Des Procedes Georges Claude | Brenner und deren Anwendung in einem Glasofen |
| US5934893A (en) * | 1996-01-05 | 1999-08-10 | L'air Liquide, Societe Anonyme Pour L'etude Et L'exploitation Des Procedes Georges Claude | Burner and utilization of such burner in glass furnace |
| US6220852B1 (en) * | 1999-03-25 | 2001-04-24 | Hauck Manufacturing Company | Variable exit high velocity burner |
| DE102006060867B4 (de) * | 2006-12-22 | 2020-07-02 | Khd Humboldt Wedag Gmbh | Drehofenbrenner |
| FR3018900B1 (fr) * | 2014-03-19 | 2016-04-15 | Yahtec | Dispositif de bruleur a pre melange gaz |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2033010A (en) * | 1930-02-04 | 1936-03-03 | Gas Fuel Corp | Process of burning emulsified compounds |
| US1914355A (en) * | 1932-06-03 | 1933-06-20 | Sinclair Refining Co | Art of heating hydrocarbons |
| DE720703C (de) | 1937-05-21 | 1942-05-13 | Sulzer Ag | Brenner fuer fluessige Brennstoffe |
| US2158521A (en) * | 1937-06-24 | 1939-05-16 | Riley Stoker Corp | Pulvurized fuel burner |
| US2274818A (en) * | 1940-05-17 | 1942-03-03 | John S Zink | Combination gas and oil burner |
| US2325444A (en) | 1942-05-02 | 1943-07-27 | Peabody Engineering Corp | Air register |
| GB637960A (en) | 1947-06-18 | 1950-05-31 | Kaj Edvard Hansen | Regulation arrangement in burners for liquid fuel |
| FR1110484A (fr) | 1954-09-06 | 1956-02-13 | Système de chauffage par combustible liquide | |
| US2847063A (en) * | 1955-12-27 | 1958-08-12 | Zink Co John | Gas and liquid fuel burner assembly |
| AT249840B (de) | 1961-07-08 | 1966-10-10 | Optimal Oelfeuerungsmaschb Gmb | Druckölzerstäubungsbrenner |
| FR1462312A (fr) | 1965-10-11 | 1966-04-15 | Grilles & Gazogenes Sauvageot | Procédé de gazéification totale du carbone des combustibles liquides, moyens nouveaux de lutte contre la pollution atmosphérique, et brûleur correspondant |
-
1967
- 1967-07-04 FR FR113066A patent/FR1536372A/fr not_active Expired
-
1968
- 1968-07-02 US US750400A patent/US3533717A/en not_active Expired - Lifetime
- 1968-07-03 BE BE717516D patent/BE717516A/xx unknown
- 1968-07-03 GB GB1228933D patent/GB1228933A/en not_active Expired
- 1968-07-04 NL NL6809455A patent/NL6809455A/xx unknown
- 1968-07-04 ES ES355738A patent/ES355738A1/es not_active Expired
- 1968-07-04 SE SE09259/68A patent/SE352433B/xx unknown
- 1968-07-04 DE DE1751653A patent/DE1751653C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1228933A (de) | 1971-04-21 |
| BE717516A (de) | 1968-12-16 |
| US3533717A (en) | 1970-10-13 |
| SE352433B (de) | 1972-12-27 |
| DE1751653C3 (de) | 1973-10-31 |
| ES355738A1 (es) | 1969-12-16 |
| NL6809455A (de) | 1969-01-07 |
| DE1751653B2 (de) | 1973-04-12 |
| FR1536372A (fr) | 1968-08-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1751653A1 (de) | Brenner fuer Emulsionen aus Heizoel und Wasser | |
| EP3789672B1 (de) | Biomasse-heizanlage mit sekundärluftführung, sowie deren bestandteile | |
| EP3792552B1 (de) | Biomasse-heizanlage mit rauchgaskondensation | |
| DE2459040A1 (de) | Zerstaeubungsverfahren | |
| EP3789673B1 (de) | Biomasse-heizanlage mit optimierter rauchgasbehandlung | |
| DE2534841A1 (de) | Feuerungsverfahren und feuerungsanlage | |
| DE2140354A1 (de) | Brenner fur flüssigen Brennstoff | |
| DE69300647T2 (de) | Vorrichtung zur Aufarbeitung von Altöl. | |
| DE69305796T2 (de) | Zerstäuberbrenner | |
| DE2745756A1 (de) | Verbrennungsofen | |
| EP0475128A1 (de) | Verfahren zur Verringerung von Schadstoffen in den Abgasen brennerbefeuerter Schmelzöfen | |
| DE2040827C2 (de) | Verbrennungsvorrichtung für hochviskose flüssige Brennstoffe | |
| DE645501C (de) | Kesselfeuerung mit einem geneigten, aus zwei wassergekuehlten Rohrreihen bestehendenFeuerungsraum | |
| DE586369C (de) | Feuerung fuer mit fluessigem oder staubfoermigem Brennstoff beheizte Dampfkessel o. dgl. | |
| DE2633634A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zuenden einer flamme, die mit schwer entflammbarem fluessigen brennstoff gespeist wird | |
| DE1454386A1 (de) | Heizkessel | |
| DE2829500C2 (de) | Zündeinrichtung für mit Acetylen betriebene Brenner | |
| DE635117C (de) | Kohlenstaubfeuerung | |
| DE260766C (de) | ||
| DE28017C (de) | Apparat zur Verwendung flüssiger Kohlenwasserstoffe zu Heizzwecken | |
| DE3229063C2 (de) | Vorrichtung zum Anzünden von Festbrennstoffen in einem für feste und flüssige oder gasförmige Brennstoffe ausgelegten Heizkessel | |
| AT113394B (de) | Feuerungsanlage für flüssige Brennstoffe. | |
| DE535093C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Russ aus Anthracen-Rueckstaenden | |
| DE359615C (de) | Vorrichtung zur Verfeuerung fluessiger Brennstoffe | |
| DE86837C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |