DE1751403A1 - Kraftstoff-Einspritzvorrichtung - Google Patents
Kraftstoff-EinspritzvorrichtungInfo
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Description
N 77
175U03
Patentanmeldung
Dr.-Ing.h.e, P. Porsche KG Stuttgart-Zuffenhausen, Porschestraße 4-2
Kraftstoff-Einspritzvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Einspritzvorrichtung,
insbesondere für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen, mit mindestens einem elektromagnetisch betätigten Einspritzventil und einem
Energiespeicher im Leistungsstromkreis, welcher drehzahlabhängig ausgelöst wird.
Es sind elektrisch gesteuerte Kraftstoff-Einspritzvorrichtungen
bekannt, bei welchen im Stromkreis des Magneten eines Einspritzventiles
ein Kondensator angeordnet ist, dessen gespeicherte Energie in Abhängigkeit
von der Drehzahl der Brennkraftmaschine dem Magneten zugeführt wird. Zur Änderung der Zeit, in welcher der Magnet erregt bleibt, ist ein von
mehreren Parametern der Brennkraftmaschine beeinflußter Regelwiderstand
vorgesehen, über welchen der Kondensator entladen wird. Bei dieser An
ordnung schließt das Einspritzventil, sobald der Strom des sieh entladenden
Kondensators kleiner ist als der Halteetrom des Magneten für das Ventil.
Unter Haltestrom wird hierbei Jen« StrometMrke verstanden, we lohe im·
Magneten eine der Sohließkraft der Federn des Einapritzventiles entsprechende
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ν 77 . r
i 175U03
Kraft erzeugt. Daraus geht hervor* daß bereits bei geringfügigen Abweichungen der Kennlinien der zur Anwendung kommenden Federn die Schließzeiten der einzelnen Einspritzventile voneinander abweichen und damit
auoh die Menge des eingespritzten Brennstoffes. Auch mechanische Einflüsse, beispielsweise die OberflKohenbeschaffenheit und das Gewicht
der Teile, können hierbei eine Verschiebung der Schließzeiten bewirken.
Die gleichen Nachtelle stellen sich bei einer weiteren bekannten
Ausführung ein, in welcher ein Induktiver Speicher vorgesehen ist, der sieh
über einen Regelwiderstand entlädt.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht
darin, bei Kraftstoff-Einspritzvorrichtungen mit einem Energiespeicher la
Leistungsstromkreis exakte Steuerzelten für die Einspritzventile zu erreichen. Jene Zeitpunkte also, in welchen jedes der Einspritzventile einer
mehrzylindrigen Brennkraf öffnet und schließt, um die eingangs
geschilderten Nachtelle zu vermeiden. Außerdem ist das Ziel der Erfindung,
Schaltungen und Schaltkreise alt einfachem Aufbau und fortschrittlicher Wirkung zu schaffen.
Dies wird geaVB der Erfindung dadurch erreicht, dafi die auf
den Elektromagneten das Blnsprltzventllee wirkende Entladung des Bnergleapelohers duroh eine Steuervorrichtung bis zu einem Wert oberhalb des
Haltestromes für das Einspritzventil bagranzt i«t. Dadurch wird im Ablauf
dar Entladung das Energleapalohara ein exakter Zeitpunkt fastgelegt, In
welehem dia Biiupritsvantlla noon gan» off an Bind und dar Bereich das
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ι 175U03
Haltestromes noch nicht erreicht ist. Mechanische Ungenauigkeiten bei
der Herstellung der Einspritzventile können die Schließzeiten nicht ungünstig beeinflussen. Durch die Begrenzung·der auf das Einspritzventil
wirkenden Entladung wird auch eine weitere Regelung der Einspritzdauer, also jene Zeit, in welcher das Einspritzventil offen gehalten wird, erleichtert.
Die Steuervorrichtung begrenzt den Entladevorgang des Energie-Speichers
bis zu einem gleichbleibenden Wert. Es ist auch möglich und gegebenenfalls vorteilhaft, wenn die Steuervorrichtung zur Begrenzung
des Entladevorganges des Energiespeichers mit einer Einrichtung zur Änderung der Zeitdauer der Erregung des Elektromagneten gekoppelt ist.
Dies bedeutet, daß die Abschalteschwelle für den Energiespeicher unmittelbar als Basis für Veränderungen der Einspritz-Zeitdauer dient. Die Steuervorrichtung
zur Begrenzung der Entladung des Energiespeichers ist durch eine an sich bekannte Spannungs- oder Strom-vergleichsmeßeinrichtung gebildet.
Die Steuervorrichtung ist weiter mit einer Einrichtung zur Steuerung des Ladestromkreises des Energiespeichers und gegebenenfalls der Einrichtung
zur drehzahlabhängigen Auslösung gekoppelt. Damit wird unter anderem eine Aufladung des Energiespeichers unmittelbar nach der Unterbrechung des Entladevorganges
des Speichers in Wege geleitet.
In einer Kraftstoff-Einspritzvorrichtung mit einem kapazitiven
Speicher im Leistungsstromkreis ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß zur Regelung der Zeitdauer der Speioherentladung ein variabler Kondensator, beispielsweise
ein Stufenkondensator, vorgesehen ist. Es können im Entladestromkreis eines Kondensators aber auch ein durch einen oder mehrere Parameter
der Brennkraftmaschine veränderbarer Widerstand, dem ein Kondensator
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parallel geschaltet ist und ein Schaltglied zur Begrenzung der Entladung
des Speichers in Reihe geschaltet sein. In beiden Fällen wird eine Entladekurve des Kondensators mit zu Beginn ungedttaipftem Stromimpuls erreicht,
wodurch ein rasches Öffnen des Ventiles erreicht wird. Das Schließen des
Einsprltzventiles wird ebenfalls exakte durch die die Entladung des Kondensators begrenzende erfindungsgemäße Vorrichtung bewerkstelligt.
In einer Kraftstoff-Einspritzvorrichtung mit einem induktiven
Speicher im Leistungsstromkreis ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß
im Ladestromkreis des Induktiven Speichers ein Schalter, Insbesondere ein
Halbleiter-Schalter, angeordnet ist, welcher über eine Steuereinrichtung
Impulse sowohl zur drehzahlabhängigen Auslösung der Einspritzvorrichtung
als auch zur nachfolgenden Schließung des Ladekreises enthält. Diese Schaltungsanordnung wird weiter dadurch vereinfacht, daß die Ansteuerung
des Schalters im Ladestromkreis des induktiven Speichers zum Schließen des
Stromkreises von der Vorrichtung zur Begrenzung der Speioherentladung ausgelöst wird.
Bei einer Kraftstoff-Einspritzvorrichtung mit einem Induktiven
Speicher und einer drehzahlunabhängigen Vorrichtung zur Änderung der Dauer der Erregung des Magneten des Einsprltzventiles 1st vorgesehen,
daß die Vorrichtung auf einen Schalter im Ladestromkreis des Speichers
einwirkt. Es kann Jedoch gegebenenfalls vorteilhaft sein, wenn die Vorrichtung auf Schalter im Lade- und Entladestromkreis einwirkt oder daß der
Schalter im Ladestromkreis und ein solcher im Entladestromkreis in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern oder Gruppen von Parametern der Brennkraftmaschine beeinflußt werden, so daß eine funktionsbezogene Aufteilung
der Beeinflussungsgrößen möglich 1st.
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In der Zeichnung sind Prinzip-Schaltpläne und Diagramme
mehrerer beispieIsweiser Ausführungsformen von Kraftstoff-Einspritzvorrichtungen
für Brennkraftmaschinen mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung wiedergegeben. Es sind:
Pig. 1 ein Schaltplan einer Vorrichtung mit kapazitiven Energiespeicher,
Fig. 2 ein prinzipielles Strom-Zeit-Entladediagramm des Kondensators
nach der Schaltung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein Schaltplan einer weiteren Vorrichtung zur Kraftstoff-
Fig. 3 ein Schaltplan einer weiteren Vorrichtung zur Kraftstoff-
Einspritzung gemäß der Erfindung mit einem variablen Kondensator als Energiespeicher,
Fig. 4 ein prinzipielles Strom-Zeit-iEntladediagramm des Kondensators nach der Schaltung gemäß Fig. 3,
Fig. 4 ein prinzipielles Strom-Zeit-iEntladediagramm des Kondensators nach der Schaltung gemäß Fig. 3,
Fig. 5 ein Schaltplan einer weiteren erfindungsgemäß ausgelegten Einspritzvorrichtung
mit einem Regelwiderstand im Entladekreis des Kondensators,
Fig. 6 ein vereinfachtes Strom-Zeit-Diagramm mit einer Kondensator-Entladekurve,
entsprechend der Schaltung nach Fig. 5* Fig. 7 ein Schaltplan einer Einspritzvorrichtung gemäß der Erfindung mit
kapazitiven Energiespeicher und einer parameterabhängigen Steuerung des Ladestromkreises des Kondensators,
Fig. 8 ein Sahaltplan einer erfindungsgeraäßen Vorrichtung mit induktiven
Energiespeicher und parameterabhKngiger Steuerung des Ladestromkreises, und
Pig· 9 ein Sehaltplan einer Vorrichtung gemäß der Erfindung mit induktiven Energiespeicher und parameterabhXngigen Steuerung des Lade-
und des Entladeatromkreiees dea Speiohere.
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Νπ 6 175-W-03
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Steuerung bzw. zur Begrenzung der Entladung eines Energiespeichers ist für Kraftstoff-Einspritzvorrichtungen insbesondere mehrzyllndriger Brennkraftmaschinen vorgesehen» Der Energiespeicher kann hierbei kapazitiv oder induktiv sein,
also durch einen Kondensator oder duroh einen Transformator gebildet wer-
den. Nachfolgend werden einige AusfUhrungsbeispiele der Erfindung für
elektrische Einspritz-Steuervorrichtungen mit kapazitiven und induktiven
Energiespeicher!! anhand der Pig· beschrieben.
Der in Fig. 1 wiedergegebene Schaltkreis einer Steuervorrichtung
mit kapazitivem Energiespeicher umfaßt im wesentlichen einen Kondensator 1 als Energiespeicher, einen Ladestromkreis 2 und einen Entladestromkreis 3
des Kondensators sowie Einrichtungen 4 und 5 zur Beeinflussung des Stromflusses im Entladestromkreis 3·
Die Steuervorrichtung ist mit dem Ladestromkreis 2 an eine Batterie 6 angeschlossen und mittels eines Schalters 7 zu- und absohaltbar ausgebildet, über einen Gleichspannungswandler 8» eine Lftdedlode 9 und
einen Strombegrenzungs-Wlderstand 10 ist der Speioherkondensator 1 aufladbar.
Im Entladeetromkreie 3 «lad Schalter Π und 12 und eine Kraftstoff-Einspritzdüse 1? in Beine gesohaltet. Als Sehalter 11 und 12 sind
Transistoren vorgesehen. Die Einspritzdüse 13 wird in an «loh bekannter»
in dieser und auoh dm nachfolgenden Fig. niob* nMher dargestellten weise
mit einem Kraftstoff alt im wesentlichen konstantem Druek besohiokt und
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Ν?? >
175HQ3
enthält ein Ventil, welches von einem im Entladestromkreis des Kondensators
liegenden Magneten betätigt wird.
Der Schalttransistor 12 ist an eine Strom- oder Spannungs-Meßeinrichtung
14 angeschlossen und wird von dieser angesteuert· Die Meßeinrichtung 14 ist bei 15 an den Ladestromkreis 2 und bei 16 an den
Entladestromkreis 3 des Kondensators 1 angeschlossen, wo sie jeweils die Vergleichsspannung oder den Vergleichsstrom abnimmt.
Der Transistor 11 wird von einer Einrichtung 17 angesteuert. Die Ansteuerung erfolgt hierbei in Abhängigkeit eines Schalters 18, welcher
von einer Nockenwelle 19 der Brennkraftmaschine, also in Abhängigkeit von
der Motordrehzahl und von Parametern 20 der Brennkraftmaschine geschlossen und geöffnet wird. Über eine Leitung 21 ist die Meßeinrichtung 14 an die
Einrichtung 17 angeschlossen, über welche sie Impulse zum Ansteuern des Transistors 12 zu Beginn der Entladung des Kondensators 1 erhält.
Wird beim aufgeladenen Kondensator der Transistor 11 vom Schalter l8 über die Einrichtung 17 angesteuert und ist der Transistor 12 durchgeschaltet,
so ist der Entladestromkreis 3 geschlossen und der Kondensator entlädt sich über das Einspritzventil 13· Im Einspritzventil wird der besagte
Magnet erregt und das Ventil öffnet. Dieser Vorgang 1st im Schaubild
in Fig. 2 wiedergegeben, welches ein Strom(J)- Zeit(t)-Diagramm der Entladung
C des Kondensators zeigt. J- ist der Strom zu Beginn der Entladung des Kondensators· Der Verlauf der Entladung C wird fortlaufend von der
Meßeinrichtung 14 überwaoht und beim Erreichen einer bestimmten Stromstärke
J. wird der Transistor 12 von der Meßeinrichtung 14 gesperrt·
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175U§3
Dadurch wird der Entladevorgang des Kondensators unterbrochen und dieser
kann wieder aufgeladen werden. Die Stromstärke J., bei welcher der Entladevorgang des Kondensators unterbrochen wird, ist größer als die Stromstärke J„ des Haltestromes, d.h. Jener Stromstärke, bei welcher die zugen
hörige Kraft des Magneten der Kraft der Schließfeder des Einspritzventiles
entspricht, wo also beide Kräfte im Gleichgewicht sind.
Die Regelung der Einspritzmenge des Brennstoffes in Abhängigkeit der Belastung der Brennkraftmaschine, der Temperatur der Brennkraftmaschine und der Luft und anderer Kenn- und Bezugsgrößen, erfolgt durch
die Einrichtung 17· Dieser werden die Parameter 20 als Impulse oder Ströme zugeführt, aufgrund derer die Ansteuerung des Transistors 11 und damit die
Dauererregung des Magneten des Einspritzventiles festgelegt wird· Die Entladung des Kondensators kann somit zum beliebigen Zeitpunkt zwischen t_
und t. durch die Einrichtung 17 in Abhängigkeit der Parameter 20 der
Brennkraftmaschine, spätestens Jedoch im Zeltpunkt t. von der Meßeinrichtung 14, unterbrochen werden·
Der Aufbau der Vorrichtung naoh dem Sohaltplan gemäß PIg. J5
entspricht im Grundsätzlichen der Anordnung naoh Fig. 1 Jedoch mit dem
Unterschied, daß als Energiespeicher ein variabler Kondensator 22, wie Stufenkondensator od. dgl.. Verwendung findet. Der Halbleiterschalter 23
dient ausschließlich zur Festlegung des Beginns der Kondensator«Entladung,
also zum Sohließen des Entladestromkreises.
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175H03
N 77 Sf
Das in Pig. 4 wiedergegebene Strom(J)- Zeit(t)-Diagramm gibt
mehrere Entladekurven CL, C , C und Cjl eines Stufenkondensators wieder.
Diese Entladekurven schneiden die Abschaltschwelle J. zu Zeiten t., t ,
t., und ti,, so daß sich von t» aus jeweils eine unterschiedliche Zeit-
p 4 υ
dauer für den Entladevorgang ergibt.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung geht aus dem Schaltplan
nach der Pig· 5 hervor, mit konstanter Begrenzung der Entladevorgänge eines Kondensators 24 als Energiespeicher, wobei lediglich die Art der
variablen Regelung der Einspritzdauer gegenüber den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
geändert ist. Diese Regelung erfolgt wieder mittels einer mit Parametern 25 der Brennkraftmaschine beschickten Einrichtung 26,
welche auf einen Regelwiderstand 27 einwirkt. Um eine Dämpfung des Stromes durch den Widerstand 27 zu Beginn der Entladung auszuschalten, ist parallel
zu diesem ein Kondensator 28 geschaltet.
Das Entladediagramm des Kondensators 24 1st in Fig. 6 wiedergegeben.
Ein konstanter Entladestrom JL zu Beginn der Entladung tQ wird
duroh den Regelwiderstand 27 je nach Einstellung in solchem Maße gedämpft,
daß die Abschaltsohwelle J. entweder in der Zeit t. oder t_ oder t_, erreicht
wird, wo die die Begrenzung der Entladung bewirkende Einrichtung den Schalttransistor JO im Entladestromkreis sperrt. Die Veränderung des
Regelwiderstandes 27 kann selbstverständlich auch stufenlos oder feinstufiger als In Fig. 6 dargestellt erfolgen.
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bei Vorrichtungen mit kapazitiven Energiespeicher ist in Pig. 7 ein
j.
Sehaltkreis mit einer Regelung des Ladestromkreises zur Veränderung der Einspritzdauer wiedergegeben. Diese Änderung wird wieder von einem mit Parametern J>\ der Brennkraftmaschine beschickten Vorrichtung 32 bewirkt, welche auf einen Gleichspannungswandler 33 des Ladestromkreises eines Kondensators 34 einwirkt. Der Entladestromkreis des Kondensators 34 wird im wesentlichen wie bei den vorhergehenden Beispielen, von einem Transistor 35> welcher die Entladung einleitet, einem Transistor 36, der die Entladung des Kondensators erfindungsgemäß begrenzt und von einem Einspritzventil 37 gebildet.
Sehaltkreis mit einer Regelung des Ladestromkreises zur Veränderung der Einspritzdauer wiedergegeben. Diese Änderung wird wieder von einem mit Parametern J>\ der Brennkraftmaschine beschickten Vorrichtung 32 bewirkt, welche auf einen Gleichspannungswandler 33 des Ladestromkreises eines Kondensators 34 einwirkt. Der Entladestromkreis des Kondensators 34 wird im wesentlichen wie bei den vorhergehenden Beispielen, von einem Transistor 35> welcher die Entladung einleitet, einem Transistor 36, der die Entladung des Kondensators erfindungsgemäß begrenzt und von einem Einspritzventil 37 gebildet.
In den FIg, 8 und 9 sind zwei Ausftihrungsformen der Erfindung
bei Schaltkreisen mit induktiven Speichern wiedergegeben. Nach Flg. 8 ist an eine Batterie 38 Über einen Hauptschalter 39 ein Gleichspannungswandler 40 angeschlossen, der eine Spule 41 Über einen Sahalttransistor
mit Strom besohlokt. Von der Spule 4l wird über einen Kern 43 eine Spule
Induktiv beeinflußt, in deren Stromkreis eine Diode 45 und ein Einspritz-. ventil 46 in Reihe geschaltet sind. Eine Strom- oder Spannungs-Weßeinriohtung 47 1st einmal bei 48 an den Entladestromkreis des aus den Teilen 41,
43 und 44 bestehenden Transformators 49 angeschlossen, ein andermal bei
mit dem Ladestromkreis des Transformators verbunden. Bei Erreiohen einer
vorbestimmten Spannung oder eines Stromes wird von der Meßeinrichtung 47
ein Impuls zu einer Einrichtung 51 geleitet. Die Einrichtung 51 erhält
weitere Impulse 52 von Parametern der Brennkraftmaschine und Auslöseimpulse der masohinendrehzahlabhSngigen Vorrichtung 53·
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ν 77 ^
Ist der Schalter 39 geschlossen und der Transistor 42 durchgeschaltet,
so wird vom Gleichspannungswandler 40 die Spule 41 mit Strom beschickt. Erhält in der Folge die Einrichtung 51 von der Vorrichtung 53
einen Impuls, so sperrt diese den Transistor 42 und die Spule 44 des Transformators liefert einen Impuls, der ein Öffnen des Einspritzventiles
46 bewirkt. Wenn der Strom im Laufe der Entladung des Transformators einen
bestimmten Wert erreicht hat, der oberhalb des Haltestromes für das Einspritzventil
liegt, so erhält die Einrichtung 51 von der Meßeinrichtung 47
einen weiteren Impuls und der Transistor 42 schaltet durch. Im selben Augenblick
fließt der Strom im Ladekreis des Transformators 49, wodurch sich die
Stromflußrichtung im EntladeStromkreis umkehrt. Die Diode 45 sperrt den
Stromfluß durch das Einspritzventil.
Das Durchschalten des Transistors 42 kann in Abhängigkeit der Parameter-Impulse 52 unabhängig von der Meßeinrichtung 47 erfolgen und zwar
im Sinne einer Verkürzung der Entladezeit im Entladestromkreis.
Die Schaltung nach Fig. 9 entspricht im grundsätzlichen Aufbau derjenigen in Fig. 8 mit dem Unterschied, daß im Entladestromkreis ein
zusätzlicher Schalttransistor 54 angeordnet ist, dem eine eigene Einrichtung
55» vom Parameter 56 gesteuert, zugeordnet ist und welche eine
Steuerung der Einspritzdauer bzw. der Zeitspanne bewirkt, in welcher das Einspritzventil 57 offengehalten wird. In Entladestromkreis sind ein
Transistor 58 für die Begrenzung der Entladung des Energiespeichers
(Transformators 59) und im Ladestromkreis ein Transistor 60 zur Auslösung
der Entladung in Abhängigkeit weiterer Parameter 61 der Brennkraftmaschine über eine Einrichtung 62 angeordnet.
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175U03
N 77 12- -Υί-
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die AusfUhrungsbeispiele eingeschränkt. So können beispielsweise die Gleichspannungswandler in den Fig. 8 und 9 entfallen und die Transformatoren unmittelbar über den Schalttransistoren an die Batterie angeschlossen werden.'
Andererseits kann auch ein bereits vorhandener Gleichspannungswandler, beispielsweise eine Hochspannungskondensator-Zündanlage, für die
Einspritzvorrichtung verwendet werden.
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Claims (1)
1 1/51403
Patentansprüche
1. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung, insbesondere für mehrzylindrige
Brennkraftmaschinen, mit mindestens einem elektromagnetisch betätigten Einspritzventil und einem Energiespeicher im Leistungsstromkreis,,
welcher drehzahlabhängig ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Elektromagneten des Einspritzventiles wirkende Entladung
(C) des Energiespeichers durch eine Steuervorrichtung bis zu einem Wert (J.) oberhalb des Haltestromes (J„) für das Einspritzventil begrenzt ist.
2. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die .Steuervorrichtung den Entladevorgang des Energiespeichers
bis zu einem gleichbleibenden Wert begrenzt (Pig.Jil·, 5>
6, 7 und 8).
J5. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung zur Begrenzung des Entladevorganges des Energiespeichers mit einer Einrichtung zur Änderung der Zeitdauer
der Erregung des Elektromagneten gekoppelt ist (Fig. 1,2 und 9)·
4. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung zur Begrenzung der Entladung des Energiespeiohers durch eine an sich bekannte
Spannungs- oder Strom-Vergleichameßeinriohtung (14, 29* 4-7) gebildet
ist.
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5· Kraftstoff -Einspritzvorrichtung nach Anspruoh 2 oder J,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung zur Begrenzung der
Entladung des Energiespeiohers mit einer Einrichtung zur Steuerung des Ladestromkreises des Energiespeichers und gegebenenfalls der Einrichtung
zur drehzahlabhängigen Auslösung gekoppelt ist (Fig. 8 und 9).
6. Kraftstoff-einspritzvorrichtung nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche» mit einem kapazitiven Speicher im Leistungsstromkreis, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Zeitdauer der
Speioherentladung ein variabler Kondensator (22), beispielsweise ein
Stufenkondensator, vorgesehen ist.
7· Kraftstoff -Einspritzvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, mit einem kapazitiven Speioher im Leistungsstromkreis, dadurch gekennzeichnet, daß im Entladestromkreis eines Kondensators ein durch einen oder mehrere Parameter (23) der Brennkraftmaschine
veränderbarer Widerstand (27), dem ein Kondensator (28) parallel geschaltet ist, und ein Schaltglied (JO) zur Begrenzung der Entladung des Speichers
(24) In Reihe geschaltet sind.
8. Kraftstoff einspritzvorrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, mit eins« induktiven Speioher Im Leistungsstromkreis, gekennzeichnet durch einen Im Ladestromkreis des Induktiven Speichers (41, 43, 44} 59) angeordneten Sehalter (42, 60), lnsbe- .
sondere einen Halbleiterschalter, welcher über eine Steuereinrichtung
{51, 62) Impulse sowohl zur drehzahlabhünglgen Auslösung der Einspritzvorrichtung, als auch zur nachfolgenden Schließung des Ladestromkreises
erhält' 109808/0718
- 15 -
N 77 4
9. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansteuerung des Schalters im Ladestromkreis des
induktiven Speichers zum Schließen des Stromkreises von der Vorrichtung (47) zur Begrenzung der Speicherentladung ausgelöst wird.
10. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche, mit einem induktiven Speicher und einer
drehzahlunabhängigen Vorrichtung zur Änderung der Dauer der Erregung des Magneten des Einspritzventiles, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung (51) auf einen Schalter (42) im Iadestromkreis des Speichers
einwirkt.
11. Kraftstoff«*Einspritzvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung auf Schalter im Lade- und Entladestromkreis einwirkt.
12. Kraftstoff-Einspritzvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (60) im Ladestromkreis und ein solcher
(54) im Entladestromkreis in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern
(61, 56) oder Gruppen von Parametern der Brennkraftmaschine beeinflußt
werden·
109808/0718
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Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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| GB24994/69A GB1249205A (en) | 1968-05-24 | 1969-05-16 | A control device for a fuel injection device of an internal combustion engine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19681751403 DE1751403A1 (de) | 1968-05-24 | 1968-05-24 | Kraftstoff-Einspritzvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=5692290
Family Applications (1)
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