DE1750914U - Verbindung von abdeckplatten, z. b. stuhlsitzen oder rueckenlehnen, mit mehrteiligen untergestellen. - Google Patents
Verbindung von abdeckplatten, z. b. stuhlsitzen oder rueckenlehnen, mit mehrteiligen untergestellen.Info
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Description
-
Es sind verschiedene Arten der Befestigung von Abdeckplatten auf einem zugehörigen Untergestell bekannt. Beispielsweise ist es üblich, Stuhlaitze oder Rückenlehnen aus Kunststoff auf dem Untergestell durch Schrauben oder Nieten zu hefestigen, welche durch die Sitzfläche bzw. Lehnfläche oder, um diese völlig glatt zu halten, durch einen ganz oder teilweise umlaufenden Rand-dos Sitzes bzw. der Rückenlehne hindurchführen. Diese Anordnung der Befestigungsmittel besitzt den Nachteil, daß die Schrauben, Nieten oder dergleichen äußerlich sichtbar sind und daß durch scharfe Kanten an den Befestigungsmitteln die Gefahr einer Verletzung oder einer Beschädigung von Kleidungsstücken besteht.PAG Wert A. G, Basen, Mscherchofstr&e 80 a. Verbindung von Abdeckplatten, E. B. StuhlsitjBcn oder Rückenlehnen, mit mehrteiligen Untergestellen. - Die Erfindung betrifft eine Verbindung von Abdeckplatten, z. B. Stuhlsitzen oder Rückenlehnen, mit mehrteiligen Untergestellen, z. B. Stahlrohrgestellen, bei der die vorgenannten Nachteile in der Weise vermieden werden, daß die Abdeckplatte auf der dem Untergestell zugewandten Seite mit einem oder mehreren Stegen versehen ist, die zwischen die zu verbindenden Untergestellteile hineinragen, und daß die Verbindungsmittel für die Untergestellteile die Stege zwi-
für die Abdeckplatte unsichtbar und vor l. erührung geschützt sind, so daß Verletzungen oder Beschädigungen von Kleidungsstücken mit Sicherheit vermieden werden. Da die Verbindungsmittel für die Untergestellteile gleichzeitig zur Befestigung der Abdeckplatte auf dem Untergestell dienen, ist die Verbindung nach der Erfindung insbesondere auch einfach und billig in der Herstellung. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht vor allem darin, daß das Abnehmen der Abdeckplatte und das Zerlegen des Untergestells ebenso wie die Montage des Untergestells und der Abdeckplatte mit wenigen Handgriffen in einfacher Weise und ohne besondere Vorrichtungen durch jedermann erfolgen kann, so daß beispielsweise Stühle, Tische oder dergleichen im zerlegten Zustand verpackt und raumsparend transportiert und versandt werden können.v sehen den Untergestellteilen einklemmen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Befestigungemittel - Das Untergestell kann sowohl aus einem mehrteiligen Stahlrohrgestell oder einem mehrteiligen Holzgeötell als auch aus einem mehrteiligen Gestell aus irgendeinem anderen geeigneten Material bestehen. In gleicher Weise kann auch die Abdeckplatte aus irgendeinem beliebigen geeigneten Material hergestellt werden. Die Stege können nachträglich an der dem Untergestell zugewandten Seite der Abdeckplatte angebracht werden, beispielsweise durch Aufleimen oder Anschrauben eines Holzsteges an eine Holzplatte (wobei selbst-
gewandte Oberfläche der Holzplatte durchdringen) oder durch Anschweißen eines Metallsteges an eine Metallplatte, oder es können Steg und Abdeckplatte aus einem Stück hergestellt werden, beispielsweise durch Gießen der Abdeckplatte und Stege aus Metall in einem Stück oder durch Pressen oder Spritzen von Abdeckplatte und Steg aus Kunststoff in einem Stücke.7 verständlich die Schrauben nicht die dem Untergestell ab - Offensichtlich ist die Verbindung nach der Erfindung nicht nur zur Befestigung von Stuhlsitzen oder Rückenlehnen auf einem Untergestell geeignet, sondern in gleicher Weise auch zur Verbindung von Abdeckplatten beliebiger Art mit einem mehrteiligen Untergestells Die Verbindungamittel, z. B. Schrauben, für die Untergestellteile können beispielsweise durch Bohrungen der Stege hindurchgefu. hrt werden. Auf diese Weise wird sowohl eine einfache Verbindung der Untergestellteile erzielt als auch vermieden, daß der zwischen den Untergestellteilen eingeklemmte Steg unter Überwindung der Reibung zwischen den Untergestellteilen verschoben werden könnte und daß die Abdeckplatte sich auf dem Untergestell lockern könnte. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Steg auf seiner der Abdeckplatte abgewandten Seite verdickt, so daß der Steg auch bei geringer Klemmkraft nicht zwischen den Untergestellteilen herausgezogen und die Abdeckplatte somit nicht vom Untergestell abgehoben werden knn. Die Verbindungsmittel für die Untergestelltene können dabei z. B. seitlich des
Steges liegen oder durch senkrecht zur Abdeckplatte ver-u laufende Schlitze des Steges führen. - Wenn für den Steg ein elastisches Material, z. B. ein thermoplastischer Kunststoff, verwendet wird, könnte unter der dauernden Belastung des zwischen den Untergestellteilen eingeklemmten Steges ein Fließen, ein sogenannter kalter Fluß, des Materials eintreten, wodurch sich die Verbindung der Abdeckplatte mit dem Untergestell lockern würde. Um dies zu vermeiden, werden in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zwischen den Untergestellteilen Distanzstücke angeordnet, deren Dicke höchstens gleich der Dicke der Stege ist. Da die Dicke der Distanzstücke höchstens gleich, in keinem Falle aber größer als die Dicke der Stege ist, wird einerseits eine feste Verbindung der Abdeckplatte mit dem Untergestell gewährleistet, andererseits auf das Stegmaterial kein oder nur ein geringer Druck ausgeübt, wenn nämlich die Dicke der Distanzstücke etwas kleiner ist als die Dicke der Stege, Fo daß sich die Verbindung auch nicht im Laufe der Zeit lockern kann. Die Distanzstücke können beispielsweise aus Metallhülsen oder. rohrstücken bestehen, welche in die Bohrungen der Stege eingesetzt oder über die Verbindungsmittel für die Untergestellteile geschoben werden, oder sie können beispielsweise aus Metallbolzen bestehen, welche in eigens hierfür hergestellte Bohrungen der Stege eingesetzt werden.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Verbindung nach der Erfindung an Hand eines Schemels darge-
Fig. 3 und 4 eine andere Ausführungsform.stellt,und zwar zeigen' Fig. 1 den Schemel im Schnitt nach de Linie 1-1 in Figo 2, Fig. 2 den Schemel nach Fig. 1 in Aufsicht, wobei ein Teil der Abdeckplatte fortgeschnitten ist, - Das Stahlrohr-Untergestell des Schemels nach Fig. 1 und 2 besteht aus zwei Teilen 1 und 2, die durch Schrauben 3 und Muttern 4 miteinander verbunden sind. Die den Schemelsitz bildende Abdeckplatte 5 ist auf ihrer dem Untergestell zugewandten Seite mit einem Steg 6 versehen, welcher zwei Bohrungen besitzt, in die als Distanzstücke dienende Metallhülsen 7 eingesetzt sind, durch die die Schrauben 3 . hindurchgesteckt sind* Durch Anziehen der Schrauben 3 und Muttern 4 wird der Steg 6 zwischen den Untergestellteilen 1 und 2 eingeklemmt und der Sitz 5 fest mit dem Untergestell verbunden.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der Steg 6 auf seiner der Abdeckplatte 5 abgewandten Seite verdickt, Auch bei schwacher Einklemmung des Steges 6 zwischen den Untergestellteilen 1 und 2 sitzt daher der Schemelsitz fest auf dem Untergestell und kann von diesem nicht abgehoben werden. Durch senkrecht zur Abdeckplatte 5 verlaufende
terteilt, welche mit einem Abstand voneinander angeordnet sind. In diesen Schlitzen zwischen den Stegen 6a, 6b und 60 liegen die Schrauben 3. Bei der Montage können daher in ein-Schlitze wird der Steg 6 in drei Teile 6a, 6b und 60 un- stellteil 1 und 2 gesteckt, sodann der Sitz 5 auf das Untergestell aufgelegt und nunmehr die Schrauben 3 und Muttern 4 angezogen werden.A fachster Weise zunächst die Schrauben 3 durch die Unterge-
Claims (1)
-
1. Verbindung von Abdeckplatten, z. B. Stuhlsitzen oder Rückenlehnen, mit mehrteiligen Untergestellen, z. B. Stahlrohrgestellen, dadurch gekennzeichnet, daS die Abdeckplatte auf der dem Untergestell zugewandten Seite mit einem oder mehreren Stegen versehen ist, die zwischen die zu verbindenden Untergeatellteile hineinragen, und daß die Verbindungsmittel für die Untergestellteile die Stege zwischen den Untergestellteilen einklemmen.S c h u t z a n s ß r uche 2& Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg auf seiner der Abdeckplatte abgewandten Seite verdickt ist* 3 Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Untergestellteilen Distanzstücke angeordnet sind, deren Dicke höchstens gleich der Dicke der Stege ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0011731 DE1750914U (de) | 1957-06-08 | 1957-06-08 | Verbindung von abdeckplatten, z. b. stuhlsitzen oder rueckenlehnen, mit mehrteiligen untergestellen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0011731 DE1750914U (de) | 1957-06-08 | 1957-06-08 | Verbindung von abdeckplatten, z. b. stuhlsitzen oder rueckenlehnen, mit mehrteiligen untergestellen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1750914U true DE1750914U (de) | 1957-08-22 |
Family
ID=32744752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957P0011731 Expired DE1750914U (de) | 1957-06-08 | 1957-06-08 | Verbindung von abdeckplatten, z. b. stuhlsitzen oder rueckenlehnen, mit mehrteiligen untergestellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1750914U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4386685A (en) | 1980-08-28 | 1983-06-07 | Dunlop Limited | Brake take-up mechanism with a spring biased rotary adjustment |
-
1957
- 1957-06-08 DE DE1957P0011731 patent/DE1750914U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4386685A (en) | 1980-08-28 | 1983-06-07 | Dunlop Limited | Brake take-up mechanism with a spring biased rotary adjustment |
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