DE1750368U - Aus mehreren blechteilen zusammengesetzter, stapelbarer fluessigkeitsbehaelter, insbesondere kanister. - Google Patents
Aus mehreren blechteilen zusammengesetzter, stapelbarer fluessigkeitsbehaelter, insbesondere kanister.Info
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Description
- Stapelbarer, prismatischer Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Kanister Die Neuerung betrifft einen stapelbaren, prismatischen Flusaigkeitsbehälter, insbesondere Kanister, der aus mehreren, entlang mindestens einer vorzugsweise waagerechten Trennebene miteinander verbundenen Teilen besteht und auf seinem Deckel einen verschließbaren Ausguß sowie einen Traggriff aufweist. Bei einem bekannten Flüssigkeitsbehälter dieser Art ist der Traggriff an dem Deckel angeschweißt und so gestaltet, daß er eine Stapelfläohe für den darüberstehenden Flüasigkeitsbehälter bildet. Demgegenüber besteht die Neuerung darin, daß die beiderseits der Trennebene liegenden und mit den Stapelflächen versehenen Endteile des Behälters einstückig im Tiefziehverfahren hergestellt sind. Gegebenenfalls kann der Behälter so ausgebildet sein, daß zwischen den Endteilen noch eine Zarge eingesetzt ist.
- Die Neuerung hat den Vorteil, daß Endteile des Behälters bei ihrer Herstellung ohne weiteres so gestaltet werden können, daß beim Stapeln der Behälter der Deckel des Behälteroberteiles ohne zusätzlich angebrachte Einrichtungen wie z. B. der Traggriffe des bekannten Behälters die Auflagefläche fUr den oberen Behälter bildet. Dies bedeutet eine wesentliche Verbilligung für die Herstellung der Flüssigkeitsbehälter. Ein weiterer Vorteil der Neuerung besteht darin, daß der Flüssigkeitsbehälter gegenüber dem bekannten Behälter bei gleichem Fassungsvermögen niedriger wird, daher für seine Unterbringung beispielsweise in einem Kraftwagen weniger Raum beansprucht und beim Stapeln der Behälter kein toter Raum zwischen den einzelnen Behältern entsteht.
- Eine größere Stapelfläche des Flüssigkeitsbehälters kann gemäß der Neuerung in vorteilhafter Weise dadurch erreicht werden, daß der Deckel des Behälteroberteiles und gegebenenfalls der Boden des Unterteiles entlang ihrem Rand mit Auswölbungen versehen sind. Die Herstellung der Behälterteile im Tiefziehverfahren läßt jede beliebige Gestaltung des Deckels des Oberteiles und des Bodens des Unterteiles zu. Beispielsweise können die Auswölbungen der Behälterteile so gestaltet sein, daß beim Stapeln der Behälter jeweils die Auswölbungen a. m Deckel des unteren Behälters und die am Boden des oberen Behälters ineinandergreifen und ein Verschieben der Behälter gegeneinander in vorteilhafter Weise verhindern.
- Als Trageinrichtung können gemäß der Neuerung an aen Auswelbungen des Behälterdeckels vorteilhaft zwei Fallgriffe so angebracht sein, daß eie, losgelassen, nach innen zwischen den Auswölbungen herunterklappen und dann über diese nach oben nicht vorstehen. Dabei können diese Fallgriffe in ihren Scharnieren zweckmäßig um mehr als 900 schwenkbar sein, so daß bei zwei mit ihren Breitseiten nebeneinanderstehenden Flüssigkeitbehältern die benachbarten Traggriffe der beiden Behälter, hochgeklappt, einen gemeinsamen Griff bilden, der es ermöglicht, da8 beide Behälter mit einer Hand getragen werden können.
- Die Füll- und Ausgießeinrichtung des Flüssigkeitsbehälters kann gemäß der Neuerung vorteilhaft so ausgebildet sein, daß der Behälterdeckel mit Ausnahme der ÄuBwölbungen eben und eine in ihm vorgesehene Öffnung durch einen Verschlußdeckel so verschließbar ist, daß die Oberfläche des Verschlußdeckels über die Auswölbungen des Behälterdeckels nicht vorsteht. Dabei kann dieser Verschlußdeckel dadurch möglichst niedrig gehalten sein, daß seine Verschließeinrichtung als Schraub-oder Bajonettverschluß ausgebildet ist. Die Behälteröffnung kann zweckmäßig in einer Ecke des Deckels angeordnet und diese frei von Auswölbungen sein. Sie kann jeden beliebigen Durchmesser erhalten. Bei kleinerem Durchmesser kann das Ausgießen der Flüssigkeit vorteilhaft dadurch erleichtert werden, daß unter dem Behälterd. ekkel eine Beluftungsleitung, z. B. Röhrchen oder Kanal, so angebracht ist, daß sie mit ihrem einen Ende in die Behälteröffnung und mit ihrem anderen Ende am entgegengesetzten Deckelrand mündet.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Neuerung beispielsweise an zwei AusfUhrungsformen des Gegenstandes derselben, und zwar zeigen Fiß. 1 einen neuerungsgemäß ausgebildeten Flüssigkeitsbehälter in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht in der linken Hälfte mit eingesetzter Zarge und in der rechten Hälfte ohne diese und
Unterteil 2. Beide Teile sind einstöckig im Tiefziehverfahren hergestellt. Sie sind an ihrem Rand gesickt und durch eine Schweißnaht 3 flüseigkeitsdicht miteinander verbunden. Bei der Ausführungsform in der linken Hälfte der Fig. 1 sind das Ober-und das Unterteil niedriger gehalten und zwischen ihnen ist eine Zarte 4 eingesetzt, die an ihren Rändern wiederum gesickt und durch Schweißnähte 3 mit den beiden Endteilen verbunden ist.iilî"2 eine Draufsicht hierzu. Bei der in der rechten Hälfte der Fig. 1 dargestellten ,. l dargestellten Ausführungsform des Neuerungsgegenstandes besteht der Flesigkeitsbehälter aus einem Oberteil 1 und einem - Der Deckel des Behälteroberteiles 1 ist so gestaltet, daß er eine ebene Deckelfläche 5 hat, die auf drei Seiten von einem nach oben vorstehenden Rand 6 umgeben ist. Durch diesen Rand 6, der durch eine Auswölbung der Deckelfläche gebildet und im Grundriß U-förmig gestaltet ist, wird der Behälterdeckel in vorteilhafter Weise versteift. An der vierten, randlosen Seite des Deckels ist in diesem eine Öffnung vorgesehen und in diese beispielsweise ein Rohrstutzen 7 eingeschweißt. Dieser ist durch einen Deckel 8 verschließbar, dessen Verschließeinrichtung in an sich
falls an sich bekannter Leckel mit Rebelverschluß angeordnet sein. Die Abmessungen des Rohrstutzens 7 und des Deckels 8 sind so bemessen, daß dieser Aber den riand 6 nicht nach oben vorsteht. Damit beim Ausgießen der Flüssigkeit Luft unter den Deckel des Behälters einströmen kann, ist unterhalb der Deckelfläche 5 an dieser ein Röhrchen 9 fest angebracht, das mit seinem einen nde innerhalb des Rohrstutzens 7 und mit seinem anderen Ende am entgegengesetzten Deckelrand innerhalb des Randes 6 mündet. in der Mitte des Behälterdeckels ist an den einander gegenüberliegenden Schenkeln des Randes 6 je ein Fallgriff 10 beispielsweise mittels Scharnieren 11 angelenkt. Diese Fallgriffe 10 sind so bemessen, daß sie beim Tragen des Behälters giebelförmig aneinander an-bekannter Weise als Schraub-oder bajonettverschluß ausgebildet iet. An Stelle des dargestellten Verschluß- üeckela kann auf der Behälteroffnung, auch ein gleich- etwas, ohne daß sie in dieser Lage nach oben. über den Rand 6 vorstehen. Ihre Anlenkung ist so ausgebildet, daß sie mindestens bis in die Ebene der Außenfläche des Behälters hochgeschwenkt werden können.liefen. Losgelassen fallen sie auf die Dackelfläche 5 innerhalb dee andes 6 herunter und überschneiden sich - Dies bietet die Möglichkeit, daß bei zwei nebeneinanderstehenden Behältern die einander benachbarten Traggriffe 10 hochgeklappt werden können und so einen gemeinsamen Traggriff für beide Behälter bilden.
- Der Boden des Behälterunterteiles 2 ist mit einer mittleren Einprägung versehen, so daß ein nach unten vorstehender Rand 12 gebildet wird, der die. Einprägung rahmenartig umgibt und die Standfläche des Behälters bildet. Durch diese Ausbildung des Behälterbodens wird dieser versteift und der Behälter erhält einen guten Stand.
- Die Behälteröffnung kann gegebenenfalls auch so ausgebildet sein, daß in dem Rohrstutzen 7 eine verschiebbare Ausgußtülle angeordnet ist, die gemeinsam mit dem Rohretutzen 7 durch den Verschlußdeckel 8 verschlossen werden kann. Beim entleeren des Behälters kann diese Ausgußtülle teleakopartig ausgezogen werden und erleichtert dann das Ausgießen der Flüssigkeit. In diesein Falle ist es nicht notwendig, die Auswölbung 6 des Behälterdeckels im Bereich der Öffnung wegzulassen, vielmehr können dann diese Auswölbungen 6 die ebene Delkelfläche 5 auf allen vier Seiten rahmenartig umgeben.
Claims (11)
- Schutzansprüche: 1. Stapelbarer, prismatischer Flüseigkeitabehälter, insbesondere Kanister, der aus mehreren, entlang mindestens einer vorzugsweise waagerechten Trennebene miteinander verbundenen Teilen besteht und auf seinem Deckel einen verschließbaren Ausguß sowie einen Traggriff aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseits der Trennebene liegenden und mit den Stapelflächen versehenen Endteile (1,2) des Behälters einstöckig im Tiefziehverfahren hergestellt sind.
- 2. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Endteilen (1,2) eine Zarge (4) eingesetzt ist.
- 3. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel des Behälteroberteiles (1) und gegebenenfalls der Boden des Unterteiles (2) entlang ihren Rändern mit Auswölbungen (6, 12) versehen sind.
- 4. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswölbungen der Behälterteile (1, 2) so gestaltet sind, daß beim Stapeln der Behalter jeweils die Auswölbungen am Deckel des unteren Behälters und die. am Boden des oberen Behält ters ineinandergreifen.
- 5. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Auswölbungen (6) des Behälterdeckels zwei Falgriffe (10) so angebracht sind. das sie, losgelassen, nach innen zwischen die Auswölbungen (6) herunterklappen und dann über diese nach oben nicht vorstehen.
- 6. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 5, dadurch pekennzeichnet, daß die Fallgriffe (10) in ihren Scharnieren (11) um mehr als 90° schwenkbar sind.
- 7. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterdeckel (5) mit Ausnahme der Auswölbungen (6) eben und eine in ihm vorgesehene Öffnung durch einen Verschlußdeckel (8) so verschließbar ist, daß die Öberfläche des Verschlußdeckels (8) über die Auswdbun-(sein (6) des Behälterdeckels nicht vorsteht.
- 8. Flussikeitabehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließeinrichtung des Verschlußdeckels (8) als Schraub-oder Bajonettverschluß ausgebildet ißt.
- 9. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Behälters in einer Ecke des Deckels (5) angeordnet und diese frei von auswölbungen (6) ist.
- 10. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Behälterdeckel (5) eine Belüftungsleitung, z. B. Röhrchen (9) oder Kanal, so angebracht ist, da3 sie mit ihrem einen Ende in die Behälteröffnung und mit ihrem anderen Ende am entgegengesetzten deckelrand mündet.
- 11. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Behälteröffnung innerhalb des Verschlußdeckels (8) eine ausziehbare Ausgußtülle angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF9079U DE1750368U (de) | 1955-02-19 | 1955-02-19 | Aus mehreren blechteilen zusammengesetzter, stapelbarer fluessigkeitsbehaelter, insbesondere kanister. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEF9079U DE1750368U (de) | 1955-02-19 | 1955-02-19 | Aus mehreren blechteilen zusammengesetzter, stapelbarer fluessigkeitsbehaelter, insbesondere kanister. |
Publications (1)
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| DE1750368U true DE1750368U (de) | 1957-08-08 |
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ID=32741295
Family Applications (1)
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| DEF9079U Expired DE1750368U (de) | 1955-02-19 | 1955-02-19 | Aus mehreren blechteilen zusammengesetzter, stapelbarer fluessigkeitsbehaelter, insbesondere kanister. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1750368U (de) |
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1955
- 1955-02-19 DE DEF9079U patent/DE1750368U/de not_active Expired
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