DE1750033C - Vorrichtung, insbesondere an einer Kurbelpresse, zur Übertragung der Dreh bewegung des dem Antrieb eines hin und hergehenden Schlittens dienenden Haupt kurbeltnebes auf ein Drehorgan zum Erzeu gen einer Hubbewegung - Google Patents
Vorrichtung, insbesondere an einer Kurbelpresse, zur Übertragung der Dreh bewegung des dem Antrieb eines hin und hergehenden Schlittens dienenden Haupt kurbeltnebes auf ein Drehorgan zum Erzeu gen einer HubbewegungInfo
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- DE1750033C DE1750033C DE1750033C DE 1750033 C DE1750033 C DE 1750033C DE 1750033 C DE1750033 C DE 1750033C
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Description
I 750 033
Verschiedene Muschinenurlen, uiHer anderem Kurbelpressen,
weisen einen hin- und hergehenden Schlitten auf, dessen Hin- und Herbewegung durch einen
Hauptkurbeltrieb erzeugt wird. Dabei werden andere Bewegungen, welche in Übereinstimmung mit dem
hin- und hergehenden Schlitten erfolgen sollen, vom Hauptkurbeltrieb auf andere Bewegungsorgane übertragen.
Unter anderem erfolgt die Übertragung der Drehbewegung des Hauptkurbeltriebes auch auf
Drehorgane zur Erzeugung von Hubbewegungen. Bei einer Kurbelpresse besteht beispielsweise die Forderung,
daß der im hin- und hergehenden Preßschlitten befindliche Auswerfer in einer bestimmten Schlittenstellung
axial hin- und herverschoben wird, wozu bei bekannten Ausführungen an dem rückwärtigen Ende
des Auswerfers ein schwenkbar gelagerter Winkelhebel angreift, dessen Schwenkbewegung durch eine
umlaufende Kurvenscheibe gesteuert wird, so daß durch diese der Auswerfer die gewünschte Bewegung
ausführt.
Bei einer bekannten Vorrichtung an einer Kurbelpresse zur Übertragung der Drehbewegung des dem
Antrieb des hin- und hergehenden Schlittens dienenden Hauptkurbeltriebes auf eine Kurvenscheibe zum
Erzeugen der Hubbewegung des Auswerfers erfährt die Kurvenscheibe über Zwischenglieder durch den
Kurbeltrieb eine Schwingbewegung. Eine solche Schwingbewegung bringt jedoch den Nachteil mit
»ich, daß die Bewegung des Auswerfers nur im mittleren Bereich des Schwtnkwinkels der Kurvenscheibe
genau ist, weil sich die Winkelgeschwindigkeit bei der
Schwingbewegung laufend verändert und nur etwa im mittleren Bereich konstant ist.
Ferner sind Vorrichtungen bekannt, welche aus einem Hauptkurbeltrieb bestehen, dessen Umlaufbewegung
über Lenker auf einen Hilfskurbeltrieb fibertragen wird. Dabei ist zwar eine übereinstimmende
Winkelgeschwindigkeit zwischen Hauptkurbeltrieb und Hilfskurbeltrieb gewährleistet, doch
läßt sich davon eine Hubbewegung nicht unmittelbar ableiten, da die erforderlichen Zwischenglieder nicht
ohne weiteres eine übereinstimmende Winkelgeschwindigkeit mit dem Haupt- und dem Hilfskurbeltrieb
gewährleisten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung, insbesondere an einer Kurbelpresse, zur Übertragung
der Drehbewegung des dem Antrieb eines hin- und hergehenden Schlittens dienenden Hauptkurbeltriebes
Huf ein Drehorgan zum Erzeugen einer Hubbewegung Hi schaffen, bei welcher das die Hubbewegung erzeugende
Drehorgan mit einer Winkelgeschwindigkeit umläuft, welche genau mit der des Hauptkurbel-Iriebes
übereinstimmt, um so eine Hubbewegung und eine Hubfolgc zu erreichen, weiche genau der hinlind hergehenden Bewegung des Schlittens angepaßt
Ist.
Als Lösung sieht die Erfindung vor, daß, wie an sich bekannt, ein ortsfest gelagerter Hilfskurbeltrieb
mit gleichem Kurbelradius und gleicher Pleuellänge wie der Hauptkurbeltrieb zu letzterem parallel angeordnet und mit ihm gekoppelt ist, daß die Koppelung als Lenker-Parallelogramm mit während der
Drehbewegung der Kurbettriebe sich ständig ändernden Winkeln ausgebildet ist, daß am Kurbelzapfen
des Hilfskurbeltriebes ein Umlaufrad mit einem mit dem umlaufend anzutreibenden Drehorgan zum Er*
zeugen einer Hubbewegung axial verbundenen, dem Umlauf rad im Durchmesser genau entsprechenden
angetriebenen Zahnrad in Antriebsverbindung steht und daß das Umlauf rad mit dem Zwischenrad bzw.
den Zwischenrädern in einem den Pleuel des Hilfskurbeltriebes bildenden, um die Achse des anzutreibenden
Drehorgans schwenkbaren Schwingrahmen gelagert ist.
Indem Kurbelradius und Pleuellänge des Hauptkurbeltriebes und des Hilfskurbeliriebes gleich sind
und die Koppelung zwischen beiden als Lenker-
Parallelogramm ausgebildet ist, indem ferner mit den Kurbelzapfen des Hiifskurbeltriebes ein Umlaufrad
drehstarr umläuft, erfährt das die Hubbewegung erzeugende Drehorgan, beispielsweise eine Nockenscheibe,
über ein Zwischenrad zwischen Umlaufrad
und dem auf der Achse des Drehorgans befindlichen Zahnrad eine genau mit dem Hauptkurbeltrieb übereinstimmende
Drehbewegung, so daß jeder Stellung des Hauptkurbeltriebes eine bestimmte Drehstdlung
des Drehorgans entspricht, so daß die Hubbewegun-
gen genau auf die Drehbewegung des Hauptkurbeltriebes abgestimmt sind. Dabei ist noch Voraussetzung,
daß das Umlaufrad mit dem Zwischenrad bzw. den Zwischenrädern in einem den Pleuel des
Hilfskurbeltriebes bildenden, um die Achse des anzutreibenden Drehorgans schwenkbaren Schwingrahmen
gelagert ist.
Statt zwischen dem Antriebsrad des Drehorgans und dem Umlaufrad am Kurbelzapfen des Hilfskurbeltriebes
ein Zwischenrad vorzusehen, können an dessen Stelle auch mehrere Zwischenräder, jedoch
ungerader Anzahl, treten.
Für die Koppelung zwischen Hauptkurbeltrieb und Hilfskurbeltrieb kann in Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen sein, daß das Lenker-Parallelogramm
aus dem als Lenker anzusehenden Schlittenteil, dem daran angelenkten Hauptpleuel und Schwingrahmeii
und einem weiteren Lenker besteht, der gleichlange Verlängerungen vom Hauptpleuel und Schwingrahmen
gelenkig verbindet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann an Stelle des weiteren Lenkers der Antrieb der Hilfskurbel
von der Antriebswelle direkt über ein Getriebe von mindestens drei Zahnrädern erfolgen, von denen
das erste und das letzte Zahnrad gleiche Zähnezahlen aufweisen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung
an einer Kurbelpresse, deren Preßschlitten sich
im Totpunkt am Ende des Verformungsvorganges befindet,
F i g. 2 in schematischer Darstellung eine Draufsich auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer anderen Schlittenstellung und
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer anderen Schlittenstellung und
F i g. 4 eine der Vorrichtung nach den F i g. 1 bis 3 ähnliche Vorrichtung, bei der an die Stelle der Lenkerkoppelung ein Getriebe getreten ist.
Die F1 g. 1 und 3 zeigen in vereinfachter, schema-
tisierter Darstellung einen in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichneten Preßschlitten. Der Preßschlitten 1 ist
mit einem Hauptkurbeltrieb 2 gekuppelt und führt eine durch die Pfeile angedeutete hin- und hergehende Bewegung aus.
H Der Hauptkurbeltrieb 2 weist einen Kurbelzapfen 3
auf, der um die Achse einer Kurbelwelle 4 einen Kurbelkreis 5 beschreibt und mit dem Preßschlitten 1
durch eine Pleuelstange 6 gekuppelt ist. Am Preß-
I 750033
schlitten 1 befindet sich ein Preßstempelhaker 7, an
welchem stirnseitig der Preßstempel 8 befestigt ist. In einer Bohrung 1J, welche sowohl durch den Preßschlittenkörper
als auch durch den Stempelhalterund <len Stempel selbst hindurchgeht, ist ein Auswerferstift
LO axial verschiebbar gelagert. Der Auswerferstift
10 wird durch eine Drückfeder Il stets in Kontakt mit dem unteren Teil eines Winkelhebels 12 gehalten.
Dieser Winkelhebel ist am Preßschlittenaufbau bei 13 schwenkbar gelagert und weist an seinem
oberen Ende eine lose Rolle 14 auf, welche durch eine Druckfeder 15 ständig gegen den Umfang einer
Kurvenscheibe 16 gedrückt wird. Die Kurvenscheibe 16 ist ihrerseits auf einer Steuerwelle 17, welche zusammen
mit der Kurvenscheibe 16 das Drehorgan zum Erzeugen der Hubbewegung des Auswerfer-
Stiftes 10 bildet, drehstarr befestigt. Dreht sich die Steuerwelle 17, so wird der Winkelhebel 12 in Abhängigkeit
von den Konturen der Kurvenscheibe 16 um die Achse 13 verschwenkt und erteilt damit dem
Auswerferstift 10 eine Bewegung in Richtung seiner Längsachse.
In der in big. 1 veranschaulichten Stellung ragt
der Stempel 8 am Ende eines Verformungsvorganges in die ihm zugewandte Bohrung einer Matrize 18,
in welcher sich noch der verformte Preßling 19 befindet. Aus dieser Lage bewegt sich der Stempel 8
nun in Pfeilrichtung aus der Matrize her js, wobei der Preßling erfahrungsgemäß am Stempel hängenbleibt
und von diesem durch eine Relativbewegung zwischen Stempel 8 und Auswerferstift 10 abgestreift
werden muß (Fig. 4). Diese Relativbewegung muß
daher in einem ganz bestimmten Augenblick in Abhängigkeit von der hin- und hergehenden Bewegung
des Preßschlittens erfolgen. Sie wird, wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, von der Steucrwelle
17 abgleitet. Der Antrieb dieser Steuerweile sei nun nachstehend beschrieben.
Die Steuerwelle 17 erstreckt sich über die ganze Breite des Preßschlittens 1 und ist in diesem frei
drehbar gelagert. Im vorliegender. Falle handelt es sich, wie Fi g. 2 zeigt, um eine Mehrstufenpresse, bei
der derPreßlirn: mehreren aufeinanderfolgenden Verformungsoperati'incn
unterzogen und dabei von Quertransportzangen von Werkzeug zu Werkzeug transportiert
wird. ! s ist daher auf der Steuerwelle 17 für jeden Auswerfer-Uift 10 eine eigene Kurvenscheibe 16
vorgesehen. AtI der Steuerwelle 17 ist außerdem, vorzugsweise in c'cren Mitte, ein Zahnrad 20 drehstarr
befestigt /u beiden Seiten dieses Zahnrades 20 ist auf der Sternwelle 17 femer das eine Ende eines
Schwingrahmens 21 lose gelagert, so daß dieser Schwingrahmen um die Achse der Sleuerwelle 17
eine Drehbewegung ausführen kann. In dem Schwingrahmen 21 sind ferner zwei Zahnräder 22 und 23
angeordnet. Das Zahnrad 23, welches nachstehend als Umlaufrad bezeichnet wird, entpricht in Zahnteilung und Durchmesser genau dem Zahnrad 20 und
ist von diesem m einem Abstand α angeordnet, welcher genau der theoretischen Länge b der Pleuelstange
6 entspricht. Die Nabe des Umlaufrades 23 ist
starr mit zwei beidseits des Umlaufrades 23 verlaufenden
Kurbelarmen 23' verbunden, welche in ein ortsfestes Lager 24 eingreifen. Das Lager 24, welches
in einer einfachsten AusfUhningsform zwei zur Aufnahme
der Kurbclarme 23' dienende Durchgangsbohrungen 25 aufweist, ist um seine in Fig. 1 senkrecht wir Zeichenebcue stehende Achse drehbar, so
daß das mit den Kurbelarmen 23' in die Lugerhnhrungen
25 hineinragende Umlaiifrad 23 ebenfalls um
die genannte Lagerachse eine Drehbewegung ausführen kann, wobei es dem Lager 24 auf Grund seiner
starren Verbindung mit den Kurbelarmen 23' steis die gleiche Seite zuwendet. Der Absitand b zwischen
der Achse des Umlaufrades 23 und derjenigen des
Lagers 24 entspricht genau dem Kurbelradius />' des
Hauptkurbeltriebes 2.
ίο Das Zahnrad 22 ist im Schwenkrahmen 21 lose
drehbar gelagert, entspricht in bezug auf seinen Durchmesser den Zahnrädern 22 und 23 und steht
mit diesen im Eingriff.
Der Schwingrahmen ist über das Lager 24 hinaus
um ein beliebiges Maß c verlängert. Auch die Pleuelstange 6 des Hauptkurbeltriebes 2 weist eine entsprechende
rückwärtige Verlängerung auf, deren Länge c' der Verlängerung c genau entspricht. Das
freie Ende des Schwingrahmens 21 ist mit dem Ende
an der Pleuelstangenverlängerung durch eine Kupplungsstange
26 gelenkig verbunden. Dabei ist das mit la bezeichnete Schlittenteil als d.;r zweite Lenker
des Lenker-Parallelogramms anzusehen.
Die beschriebene Vorrichtung aibeitet nun folpendermaßen:
bine Drehung der Kurbeiwelle 4 im Uhrzeigersinn
(Pfeil in F i g. 1) bewirkt das Zurückziehen des Stempels 8 aus der Matrize 18 Gleichzeitig wird
aber die Bewegung des Pleuels fc durch die Kupplungsstange 26 auf den Schwingrahmen 21 übertra-
gen, so daß dieser Schwingrahmen, der ja über die Steuerwelle 17 auch an der hin- und hergehenden
Bewegung des Preßschlittens teilnimmt, eine Bewegung ausführt, die zu derjenigen des Pleuels 6 genau
parallel verläuft. Bei dieser Bewegung nimmt der Schwingrahmen 21 unter anderem auch das lose
drehbar gelagerte Umlaufrad 23 mit. das somit einen Kreis um die Achse des Lagers 24 beschreibt
(s. F i g. 3). Da das Umlaufrad 23 jedoch immer im Eingriff mit dem Zwischenrad 22 bleibt, wälzt es sich
bei jeder Umdrehung genau einmal auf dessen Umfang ab. Der winkelgerechte Antrieb der Steucrwelle
17 in Abhängigkeit von der Kui'aelwelle 4 ist damit
erreicht.
Gemäß F i g. 3 hat sich die Kurbelwelle 4 um einen bestimmten Winkel in bezug auf F i g. 1 gedreht. Die
mit A-B-E-F bezeichneten Achsen, welche in dem dargestellten Aufriß ein Rechteck bilden, haben ihre
gegenseitige Lage b":behalten und sind lediglich um
ein bestimmtes Maß nach links verschoben worden.
Pie gegenseitige Lage der Achsen A-B-C-D hat sich dagegen verändert, da aus dem ursprünglichen Rechteck
ein Parallelogramm geworden ist. Da die sechs Achsen A, B, C, D, E, F über dii beschriebenen
Zwischenglieder miteinander verbunden sind, liegt eine Überbestimmung des bewegten Systems und somit
das Risiko einer gegenseitigen Verklemmung der beiden Achssystem.eA-B-C-D bzw. AB-E-F vor.
Dieses Risiko wird durch die nachstehend beschriebene Einrichtung beseitigt.
TJm der Gefahr der Verklemmung entgegenzuwirken, muß in dem bewegten System an mindestens
einem Punkt ein Spiel vorgesehen sein, daß eine gegenseitige, ausgleichende Verschiebung der miteinander
gekoppelten Glieder zuläßt. Dies kann bei-
spielsweise dadurch erreicht werden, daß die Kurbelarme 23' des Umlaufrades 23 in den Bohrungen 25
des Lagen 24 nicht befestigt, sondern mit Spiel axial verschiebbar angeordnet sind. Auch wäre es ohne
weiteres möglich, die Nabe des Umlaufrades 23 mit zwei Bohrungen zu versehen, und in diese zwei in
der Achse £ gelagerte und um die Achse drehbare Kurbeiarme mit Spiel hineinragen zu lassen. Eine
derartige Ausführungsform ist in Fig. 3 schematisch dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, bilden die Glieder
21, 23 und 23' in jedem Falle einen Hilfskurbel-' trieb, welcher zu dem Hauptkurbeltrieb 2 parallel
angeordnet ist und diese parallele Lage stets beibehält. Die Arme 23' bilden dabei die Kurbel, die
Zahnradnabe den Kurbelzapfen und der Schwingrahmcn 21 die Pleuelstange dieses Hilfskurbeltriebes.
Bei dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispie!
erfolgt die Übertragung der Bewegung des Hauptkurbeltriebes 2 auf den Schwingrahmen 21
durch die Koppelstange 26, welche die Verlängerungen der Pleuelslange 6 und des Schwingrahmens 21
gelenkig miteinander verbindet.
Eine weitere Möglichkeit der Bewegungsübertragung und Koppelung von Haupt- und Hilfskurbeliricb
ist in Fig. 4 dargestellt. Auf der Kurbelwelle4 befindet sich ein drehstarr mit dieser verbundenes
Zahnrad 27, das mit einem am ortsfesten Maschinenrahmen lose drehbar gelagerten Zwischenrad 28
kämmt. Das Zwischenrad 28 ist seinerseits mit einem Zahnrad 29 in Eingriff, welches mit dem drehbaren
Lager 24 bzw. einer Verlängerung desselben, drehstarr verbunden ist. Die Rotationsbewegung der Kurbelwelle
4 wird somit über das Zwischenrad 28 und das Zahnrad 29 auf das Lager 24 übertragen, welches
das Umlaufrad 23 über die Kurbelarme 23' in Rotation versetzt. Die Räder 27, 28 und 29 weisen gleichen
Durchmesser und gleiche Zahnteilung auf.
Claims (3)
1. Vorrichtung, insbesondere an einer Kurbelpresse,
zur Übertragung der Drehbewegung des dem Antrieb eines hin- und hergehenden Schlittens
dienenden Hauptkurbeltrieb auf ein Dreh organ zum Erzeugen einer Hubbewegung, d a
durch gekennzeichnet, daß, wie an siel bekannt, ein ortsfest gelagerter Hilfskurbeltriet
(21, 23, 23') mit gleichem Kurbelradius (b, b']
und gleicher Pleuellänge (o, a") wie der Hauptkurbeltrieb
(6, 3, 4) zu letzterem parallel angeordnet und mit ihm gekoppelt ist, daß die Koppelung
als Lenker-Parallelogramm mit während der Drehbewegung der Kurbeltriebe sich ständig
ändernden Winkel ausgebildet ist, daß am Kurbelzapfen des Hilfskurbeltriebes ein Umlaufrad
(23) drehstarr befestigt ist. das über mindestens ein Zwischenrad (22) mit einem mit dem umlaufend
anzutreibenden Drehorgan (16) zum Erzeugen einer Hubbewegung axial verbundenen, dem
Umlaufrad im Durchmesser genau entsprechenden angetriebenen Zahnrad (20) in Antriebsverbindung steht, und daß das Umlaufrad mit
dem Zwischenrad bzw. den Zwischenrädern in einem den Pleuel des Hilfskurbeltriebes bildenden,
um die Achse des anzutreibenden Drehorgans schwenkbaren Schwingrahmen (21) gelagert
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß das Lenker-Parallelogramm aus dem als Lenker (la) anzusehenden Schlittenteil,
den daran angelenkten Hauptpleuel (6) und Schwingrahmen (21) und einem weiteren Lenker
(26) besteht, der gleichlange Verlängerungen von Hauptplcuel und Schwingrahmen gelenkig verbindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des weiteren Lenkers
(26) der Antrieb der Hilfskurbel (23') von der Antriebswelle (4) direkt über ein Getriebe von
mindestens drei Zahnrädern (27, 28, 29) erfolgt, von denen das erste (27) und das letzte (29) Zahnrad
gleiche Zähnezahlen aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2827561A1 (de) * | 1978-06-23 | 1980-01-10 | Malmedie & Co Maschf | Kurbelpresse mit stempelseitigem auswerfer |
| DE10208720B4 (de) | 2002-02-28 | 2005-11-03 | Wafios Ag | Stempelseitige Auswerfvorrichtung für Werkstücke bei Ein- oder Mehrstufenpressen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2827561A1 (de) * | 1978-06-23 | 1980-01-10 | Malmedie & Co Maschf | Kurbelpresse mit stempelseitigem auswerfer |
| DE10208720B4 (de) | 2002-02-28 | 2005-11-03 | Wafios Ag | Stempelseitige Auswerfvorrichtung für Werkstücke bei Ein- oder Mehrstufenpressen |
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