DE174837C - - Google Patents
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- DE174837C DE174837C DENDAT174837D DE174837DA DE174837C DE 174837 C DE174837 C DE 174837C DE NDAT174837 D DENDAT174837 D DE NDAT174837D DE 174837D A DE174837D A DE 174837DA DE 174837 C DE174837 C DE 174837C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77h. GRUPPE
ANTOINE PADOUE FILIPPI in PARIS.
Schleuderrad zum Bewegen von Luftschiffen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1902 ab.
Die Erfindung bietet eine Neuerung bei Schleuderrädern zum Bewegen von Luftschiffen.
Sie besteht in einer derartigen Ausbildung des Schleuderrades, daß bei seiner Drehung die
über demselben befindliche Luft von der Mitte nach dem Rande zu weggesaugt und unter
demselben vom Rande nach der Mitte hin zusammengepreßt wird, so daß also oben ein
Unterdruck, unten ein Überdruck geschaffen
ίο wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Schleuderrades gemäß der .Erfindung
veranschaulicht. Dasselbe ist an den gegenüberliegenden Seiten eines Gestelles angebracht,
welches mit einem Boot vereinigt ist. In diesem Boot ist eine Antriebsvorrichtung (Motor oder
dergl.) gelagert, mittels deren die Schleuderräder entsprechende Drehung erhalten. Die
Zeichnung stellt das Gestell mit beiderseits angebrachten Schleuderrädern in Fig. 1 in Vorderansicht,
in Fig. 2 in Aufsicht dar.
Jedes Schleuderrad 15 besitzt die Form einer
kugelförmigen Kappe; an letzterer sind am Rande zwei diametral gestellte, nach unten gebogene
Flügel 16, i6' symmetrisch angeordnet,
welche eine mehr oder weniger schnelle Drehbewegung in Richtung der eingezeichneten
Pfeile erhalten. Der durch die Fliehkraft und durch das Abströmen der Luft über den Flügeln
geschaffene Unterdruck und der zugleich unterhalb erzeugte Überdruck hebt das Gleichgewicht
zwischen dem Druck der Luft über und unter der Kugelfläche auf, so daß eine aufsteigende
Bewegung dieser Fläche und des mit derselben vereinigten Bootes in dem Falle veranlaßt wird,
wenn dieser Druckunterschied größer als das Gesamtgewicht der Vorrichtung ist.
Ein starrer Rahmen 3, durch Leisten 4, 4', 4" gestützt, besitzt spannbare Streben bezw.
Achsen, welche sich in Spurlagern an den Enden des Rahmens drehen und durch Getriebe
10,12 bezw. 11, 13, die mit der Motorachse
14 verbunden sind, entsprechende Bewegung erhalten. Diese Achsen tragen die
kugelförmigen Kappen 15, welche mit den symmetrisch zur Kappenmitte liegenden Flügeln
16, 16' versehen sind.
Die oben eine, glatte Fläche bildende Wölbung
der Kappe 15 trägt an der Unterseite eine Reihe von konzentrischen Kegelstumpfringen
17, 17', 17"
Die durch Spannvorrichtungen anziehbaren Streben 18, i8' usw. sichern die Unveränderlichkeit
der Form der Kappen 15.
Die Arbeits- und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Kappen werden
durch die Antriebswelle 14 im entgegengesetzten Sinne in eine mehr oder minder schnelle
Umdrehung versetzt, und die Luft wird auf der oberen Flächenseite durch die gleichzeitige
Wirkung der Fliehkraft und des ringsum hinter den senkrechten Flächen der Flügel 16, i6' entstehenden Unterdruckes vom Mittelpunkt .nach
dem Rande hin getrieben. Dadurch wird über der ganzen Oberseite jeder Kappe dauernd
Unterdruck erhalten.
Zugleich wird auf der Unterseite der Kappe ständig ein Überdruck erzeugt, da einerseits
(2. Auflage, ausgegeben am 6. Dezember rgog'.J
durch die senkrechten schaufeiförmigen Flächen der Flügel die Luft dauernd von dem Rande
schräg nach oben gegen die Mitte zusammengetrieben wird, andererseits ein durch die
Schleuderkraft bedingtes Abströmen nach dem Rande hin durch die konzentrischen Rippen 17
gehemmt wird.
Der durch diese Vorgänge zwischen Unter- und Oberseite einer jeden Kappe erzeugte
ίο Druckunterschied bewirkt das Aufsteigen der ganzen Vorrichtung.
Durch die symmetrische Verteilung der Flügelenden, die über die gemeinsame Antriebswelle
14 hinweggleiten, werden Schwingungen der gesamten Vorrichtung vermieden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schleuderrad zum Bewegen von Luftschiffen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer mittleren, schwach gewölbten, an ihrer Unterseite mit konzentrischen Ringen versehenen Fläche und aus am Rande derselben unterhalb der Randebene angeordneten Flügeln besteht, welche die Luft schräg aufwärts nach der Mitte hin unter die konzentrischen Ringe werfen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174837C true DE174837C (de) |
Family
ID=439543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174837D Active DE174837C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174837C (de) |
-
0
- DE DENDAT174837D patent/DE174837C/de active Active
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