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DE1747953U - Abschneidvorrichtung an papierklebemaschinen fuer furniere. - Google Patents

Abschneidvorrichtung an papierklebemaschinen fuer furniere.

Info

Publication number
DE1747953U
DE1747953U DE1957K0024728 DEK0024728U DE1747953U DE 1747953 U DE1747953 U DE 1747953U DE 1957K0024728 DE1957K0024728 DE 1957K0024728 DE K0024728 U DEK0024728 U DE K0024728U DE 1747953 U DE1747953 U DE 1747953U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting device
circular saw
rocker
veneers
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957K0024728
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957K0024728 priority Critical patent/DE1747953U/de
Publication of DE1747953U publication Critical patent/DE1747953U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

  • Abschneidvorrichtung an Papierklebemaschinen für Furniere.
  • Die Neuerung betrifft eine Abschneidvorrichtung an einer das Zusammensetzen von Furnierfugen bewirkenden Papierklebemaschiene} wobei die neuerungsgemässe Vorrichtung das Abschneiden der Papierklebestreifen vornimmt.
  • Bei den bisher bekannten Papierklebemaschinen werden die Furniere auf einer Arbeitsplatte liegend mittels Rollen oder Ket. ten vorwärtsbewegt, während ein von oben kommender mechanisch angefeuchteter Papierstreifen mittels einer Andruckrolle auf die Furnierfuge gerollt wird. Hierbei ergibt sich das Problem, dass eine Papierzuführung nur dann erfolgen darf, wenn tatsächlich Furnier in der Maschine ist und demzufolge der Streufen Papier nach jedem Durchlauf des Furnieres abgeschnitten werden muss.
  • Diese Aufgabe ist bei den bisher bekannten Maschinen auf verschiedene Art gelöste jedoch haben alle bekannten Vorrichtungen die Nachteile, dass sie die Maschine stark verteuern und selbst zu kompliziert und daher störanfällig sind. So ist es z. B. bekante den Papierstreifen abzureissen oder abzustechen. Auch die Verwendung von Messer hat man schon versuchte jedoch hat sich dabei der wesentliche Nachteil gezeigte daas dieselben ihre Schneidkraft rasch verlieren* Das Abreissen, des Papierstreifens wirkt sich nachteilig auf die Klebenden aus, so dass dieselben oft Ungenauigkeiten aufweisen. Auch hierbei ist ein, wenn auch nur verhältnismässig kleines Messer erforderliche was leicht verklebt und stumpf wird. Beim Abstechen macht sich vor allem die Störanfälligkeit der Vorrichtung unangenehm bemerkbar, da die scharfen Nadeln leicht verbiegen bzw. auch stumpf werden oder sich verkleben.
  • Diese Übelstände werden durch die Neuerung beseitigt, sie besteht darin, dass am Ende der Gleitbahn der Furniere oberhalb
    derselben eine mit gesondertem Motor versehene KreissQge heb-
    undaenkbar aufgehängt ist, die durch im Bereich des Furnier-
    durchganges angeordnete Tastmittel gesteuert wird, Somit ist es möglich, mit einfachen und verhältnismässig billigen Mitteln einen einwandfreien Abschnitt des Papierstreifens au erzielen. Das rotierende Sägeblatt behält seine Schnittfähigkeit selbst bei regem Gebrauch der Maschine etwa drei Jahre. ohne das es nachgeschliffen zu werden braucht. Somit ist der Verschleiß ausserordentlich gering. Durch seinen geringen Strombedarf kann das Sägeblatt ständig in Umlauf bleiben, so dass keine komplizierten Einschaltmittel notwendig sind. einfache Blechstreifen dienen als Tastmittel und machen das Schneid gerät völlig unabhängig von der sich in der Maschine befindli chen Furnierstärke.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt, und zwar zeigt die Figur einen Ausschnitt aus der Papierklebemaschine in schematischer Seitenansicht, zum Teil im Schnitt.
  • Auf der Arbeitsplatte 1, die in der Zeichnung nur zum Teil dargestellt ist, werden die Furniere mittels der teilweise dargestellten Kette 2 und einiger nicht dargestellter Andruckrollen in Pfeilrichtung A transportiert bis sie über die Druckrollen 3 und 4 die Papierklebemaschine verlassen. Oberhalb des letzten Stückes der Gleitbahn 1 bzw, der Arbeitsplatte ist an einer Wippe 5 hängend eine mit Motor 6 versehene Kreissäge 7 angeordnete Die Wippe 5 besteht aus einem kürzeren Hebel 8 und einem längeren Hebel 9. Wobei an letzterem der Motor 6 hängt, auf dessen Achse lo das Kreissägeblatt 7 mittels einer Mutter 11 befestigt ist. Zum Ausgleich gegenüber dem Gewicht
    des Motors 6 und des Sägeblattes 7 ist auf dem kürzeren Hebel 8
    der Wippe 5 ein Gegengewicht 12 angeordnet, das eine beliebige Form aufweisen kann. Die ganze Vorrichtung dreht sich um einen Punkt 13 eines Haltearmes 14, der am oberen Teil dei Maschinengestells 15 angeordnet ist, An diesem oberen Teil 15 des Maschinengestells ist über ein Scharnier 16 eine Sicherungsplatte 17 angeordnet, die herunterklappbar ist. so dass die ganze Vorrichtung hinter derselben liegt und dadurch eine Unfallgefahr wirksam vermieden wird.
  • Um das Sägeblatt 7 in Pfeilrichtung B bewegen zu können$ sind ar kürzeren Hebelarm 9 der Wippe 5 Tastorgane 18 angeordnet, die zunächst aus einem oder zwei einfachen Blechstreifen bestehen, der bzw. die von einer Klemmvorrichtung 19 des Hebelarmes 8 ausgehend schräg abfallend bis hinter auf die Gleitbahn 1 laufen.
  • Auf jedem dieser Blechstreifen 18 ist ein weiteres gebogenes
    Bleohstück aufgelotet oder dergl. das im Abstand über die
    Gleifbahnhinübergehend in eine Vertiefung 2Q eingreift. die
    hinter dem Eingriffspunkt des Sägeblattes 7 liegt.'Somit hebt das ankommende Furnier zunächst über die Blechstreifen 18 das Sägeblatt 7 etwas an, so das dasselbe aus dem Bereich des Furniers und des Klebstreifens gerät. Beim Weiterlaufen des Furniers hebt dasselbe auch das Blechstück 21, so dass dasselbe während des gesamten Durchlaufes auf dem Furnier ruht und seinen Durchlauf abtastet. Sobald der letzte Punkt des Furniers das Ende 21' des Blechstückes 21 verlassen hat, fällt die. ses in die Vertiefung 20 und senkt damit gleichzeitig die gesamte an der Wippe 5 hängende Vorrichtung und damit auch das Sägeblatt 7, welches nunmehr eine derartige Eingriffstiefe erhält, dass es den Papierstreifen durchschneidet. Die Kreissäge 7 ist vorzugshalber ständig in Umlauf solange die Papierklebemasohine in Betrieb ist. Bei Herannahen eines neuen kurz nierstückes beginnt der Arbeitsvorgang erneute Um ein Stumpfwerden der Kreissäge 7 zu verhindern, ist die Arbeitsplatte bzw. Gleitbahn 1 an der Stelle wo das Sägeblatt 7 dieselbe berühren könnte, mit einer Ausnehmung 22 versehen.
  • Selbstverständlich ist es möglich, einzelne Teile der Neuerung auch anders auszubilden, so z. B. die Tastorgan elektrisch zu gestalten, so dass durch Herunterfallen eines Magneten irgend. welche Rastvorrichtungen für das Sägeblatt diesem den Weg nach unten freigeben. Das dargestellte Ausführugnsbeispiel weist sich jedoch durch seine aussergewöhnliche Einfachheit in der Konstruktion und Billigkeit in der Herstellung aus, so dass es grosse Vorteile gegenüber komplizierteren Anlagen hat.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e.
    1. Abschneidvorrichtugn an Papierklebemaschinen für Furniere, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Gleitbahn (1) der Furniere oberhalb derselben eine mit gesondertem Motor (6) versehene Kreissäge (7) heb-und senkbar aufgehängt ist, die durch im Bereich des Furnierdurchganges angeordnete Rastmittel (18, 21) gesteuert wird.
    2. Abschneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Kreissäge (7) als auch der Motor (16) an einer Wippe (5) angeordnet ist.
    3. Abschneidvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (5) aus einem längeren Hebel (9) an dem der Motor (6) mit dem Kreissägeblatt (7) hängt und aus einem kürzeren Hebel (8). auf dem ein Gegengewicht befestigt ist, besteht, so dass sich alle Teile etwa die Waage halten und lediglich eine leichte Tendenz des längeren Hebels (9) nach unten besteht.
    4. Abschneidvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (5) mit einem oder mehreren als Tastorgan dienenden Blechstreifen (18) und über den Eingriffsraum der Kreissäge (7) hinausgehenden gebogenen Blechstücken (21) verbunden ist.
    5. Abschneidvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastmittel (18,21) eine Zweipunktabtastung vornehmen undsomit die Bewegung der Wippe (5) und die Heb-und Senkung des Kreissägenblattes (7) bewirken, wobei ein Punkt der Abtastung vor der Eingriffslinie der Kreissäge (9) liegt, wahrest der andere Punkt hinter derselben angeordnet ist 6.Absohneidvorrichtung nach Anspruch l und 5, dadurch geknn- zeichnet, dass die Tastmittel (18, 21) lösbar, vorzugsweise mittels Klemmschraube an der Wippe (5) befestigt sind. 7. Absöhneidvorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch derem zeichnet$ dass das Ende (21t) des am Blechstreifen (18) be- festigen Bleohstückes (21) in eine hinter der Eingriffslinie
    der Kreissäge (7) liegenden Vertiefung (20) der Gleitbahn (1) eingreift.
    8. Abschneidvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Sägeblattes (7) in der Gleitbahn (1) eine Ausnehmung (22) angeordnet ist.
    9. Absohneidvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Vorrichtung mittels eines über ein Scharnier (16) am Maschinengestell befestigtes Abdeckblech (17) geschützt ist.
DE1957K0024728 1957-01-30 1957-01-30 Abschneidvorrichtung an papierklebemaschinen fuer furniere. Expired DE1747953U (de)

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DE1747953U true DE1747953U (de) 1957-07-04

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