DE1747652U - Zahnriemen aus kunststoff. - Google Patents
Zahnriemen aus kunststoff.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G5/00—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
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Description
- Zahnriemen aus Kunststoff Die Erfindung betrifft Riemen mit Verzahnung zum formschlüssigen Eingriff in entsprechend mit Zähnen versehene Zahnräder oder Zahnkörper bzw. Riemen mit Zahneinschnitten auf der Riemenunterseite, wobei die Zahneinsohnitte zur Erhöhung der Flexibilität dienen und die Riemenkraft durch Friktion der seitlichen Flanken übertragen wird. Der eigentliche Riemenkbrper als Kraftübertragungsmittel besteht hierbei aus einem Kunststoffband geringer Stärke oder einem keilförmigen Profilstrang aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polykondensationsprodukten wie Polyamid mit längsorientierter Faser, ohne besondere Einlagen. Bekanntlich besitzen Bänder oder Profilstränge aus diesen Kunststoffen wie Polyamid eine verhältnismäßig hohe Zugfestigkeit, ao daß diese Stränge zur Kraftübertragung als Flachriemen, Rundschnure oder dergl. vielfach eingesetzt werden. Bei Bändern, Fäden oder Schnüren aus Polyamid ist mit einer verhältnismäßig großen Dehnung zu rechnen, die nach Erreichen eines bestimmten Wertes gering wird, wobei dann nur noch eine geringe Elastizität vorhanden ist.
- Bei den bekannten Riemen, sei es Flachriemen, geflochtene Riemen oder Rundriemen aus Polyamid, wird das Kunststoffband als Kraftübertragungsmittel infolge seiner hohen mechanischen Zug-festigkeit ausgenutzt, während die geringere Festigkeit quer zur Zugrichtung durch eine aufgeklebte oder sonst fest mit dem Kunststoffband verbundene Schicht aus Gewebe, Leder oder der überbrückt wird. Es handelt sich hierbei um bekannte Ausführungsformen von Riemen, bei denen die Riemenkraft lediglich durch den Kraftschluß zwischen einer Reibschicht ond der Lauffläche des Antriebs-und Abtriebsradea unter Verwendung des Kunststoffbandes als Zugstrang übertragen wird.
- Der Nachteil ist hierbei die hohe Achsbelastung und die verhältnismäßig große Vorspannung. Ebenfalls sind derartige Riemen infolge ihres Mehrschiohtaufbaues in der Herstellung kompliziert.
- Die erfindungsgemäße Ausführung von Riemen unter Verwendung eines Kunststoffes, vorzugsweise Polyamid, geht von dem Gedanken aus einen einfachen und leicht herstellbaren Riemen für die synchrone Übertragung zwischen vorzugsweise zwei oder mehreren Zahnräderpaaren auszubilden. Hierbei wird die hohe Zugfestigkeit des Kunststoffbandes für die Riemenkraftübertragung ausgenutzt und gleichzeitig die Quersteifigkeit des Riemens durch Anordnung von Zähnen auf der Riemenlaufseite und/oder auf dem Riemenrücken gewährleistet. Hierbei erfolgt die Herstellung des Riemens in der Weise, daß ein um die Zahnhöhe stärkeres Kunststoffband gegenüber der für die reine Riemenkraft zu übertragenden erförderlichen Bandstärke soweit vor-
vorhanden ist. Hierauf werden die Zahnlücken entsprechend der erforderliehen Teilung ausgefräst. so daß auf der laufseite des Riemens die Zähne stehenbleiben. In bekannter Weise können diese Riemen endlos gemacht werden. Es ist auch möglich, da die prozentuale Streckung des Kunststoffbandes bekannt ist den Riemen von vornherein aus einem endlosen Kunststoffband herzustellen, das-nach vorgenommener Streckung die endgültige Riemenlänge aufweist und dann das Ausfräsen der Zähne vorzunehmen. Bureh diese erfindungsgemäße Ausbildung ist es möglich. ohne die komplizierte Herstellungsweise bei Riemen aus mehreren Schichten, teilungsgenau laufende Zahnriemen herzustellen. Durch die Verstärkungen infolge der nach dem Ausfräsen der Zahnlücken zurückbleibenden Zähne ist eine ge-gereckt wird.. daß nur noch eine geringe elastische Verformbarkeit wird durch gut abgerundete Übergangsradien am Zahnfuß noch erhöht.nügende Querfestigkeit des Riemens erreicht. (luerfestigkeit - Es ist ebenfalls möglich, derartige Zahnriemen erfindungsgemäß so herzustellen,, daß zuerst das Kunststoff-Zugband entsprechend vorgereckt wird und dann die in einem besonderen Arbeitsvorgang hergestellten Zahnprofile teilungsgemäß auf das Zugband aufzubringen unter Benutzung der bekannten Verfahren wie Xlebem, Schweißen oder ähnliche
leistet wird und zum anderen die Übertragung der Umfangskraft von den Zähnen des Zahnkorpers über die Zahnflanken der auf das Zugband besonders aufgebrachten Zähne sichergestellt ist.c Die Verbindung der Zähne mit dem Zugband ist hierbei so fest, daß einmal die gewünschte Querfestigkeit des Riemens gewähr- - Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem Kunststoffriemen, der vorgereckt ist und bei dem nadh dem Vorrecken des Bandes 1 nachträglich die Zahnlücken 2 ausgefräst sind, wobei die @Zahnkörper 3 zurückbleiben. In gleicher Weise ist es möglich, sowohl die laufseite wie auch die Rückenseite des Riemens mit Zähnen zu versehen.
- Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus einem solchen Riemen mit Zähnen sowohl auf der Innenseite wie auf der Rückseite, wobei diese Zähne mit der Klebeschicht 4 aufgeklebt oder aufgeschweißt sind,.
- Fig. 3 zeigt einen Keilriemen aus einem keilförmig ausgebildeten Kunststoffstrang 5, bei dem Einschnitte 2' ausgefräst sind, so daß die Zähne 3 stehenbleiben. Die Übertragung der Riemenkraft erfolgt hierbei durch die Friktion an den Riemenflanken.
- Fig. 4 zeigt beispielsweise ein Kunststoffgewebe 6, dasebenfalls nach der Verstreckung teilungsgemäß mit den Zähnen
Klebeschicht 4 oder durch Aufschweißen fest mit dem Zugband6 verbunden sind.beaufschlagt wird wobei diese Zähne durch Kleben mittels - Fig. 5 zeigt beispielsweise eine ähnliche Anordnung, bei der statt der geraden Verzahnung pfeilförmige Zähne, die in einem besonderen Arbeitsgang hergestellt sind, aufgebracht sind.
- Die einzelnen Figuren zeigen beispielsweise Ausführungsformen.
- Es ist auch möglich, das Riemenzugband an den Teilungestellen mit entsprechenden Nuten oder Vertiefungen zu versehen, in welche
die einzelnen Zähne eingesetzt werden, um eine noch günstigere Verankerung der Zähne zu erhalten.
Claims (3)
-
A, 4 tt zatc- (prüche t t"a Kunststoffbandes ausgefräst werden.1) Zahnriemen aus Kunststoffe vorzugsweise.. Polyamide dadurch gekennzeichnet, daß ein Kun5tstoffband (1) soweit vorgereckt wird,daßnur nocheine geringe Elastizität vorhanden ist und nach diesem Vorrecken Zahnlücken 2 quer zu der Zugrichtung des - 2) Zahnriemen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnete daß ein Kunststoffband geringerer Stärke in seiner Zugrichtung soweit vorgereckt wird, daß nur noch eine geringe Elastizität vorhanden ist und nach dem Vorrecken getrennt hergestellte Zähne aus dem gleichen Kunststoff oder anderem Werkstoff durch Kleben oder Schweißen teilungsgemäß aufgebracht werden, so daß die Quersteifigkeit des Zugbandes erhöht wird.
- 3) Zahnriemen nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnete daß ein Kunststoffgewebe, vorzugsweise aus Polyamid, vorgereckt wird und nach dem Verstrecken gerade oder pfeilförmig ausgebil-
vorgereckt und nach dem Verstrecken Einschnitte(2') angebracht werden". wodurch die Flexibilität quer zur Zugrichtung erhöht und durch die Zähne (3) eine Quersteifigkeit herbeigeführt wird.deteZähne durchKleben oder'Schweißen teilungsgemäß aufgebracht werden.wobei gleichzeitig die Querfestigkeit des Zugbandes er- höhtwird 4) Zahnriemen aus Kunststoff nach Anspruch 1 dadurch gekenn- zeichnet, daß ein Zugstrang (5) von trapezförmigem Querschnitt , pez : Eö, rmigem Quer ; 3*hn : Ltt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM22210U DE1747652U (de) | 1956-06-22 | 1956-06-22 | Zahnriemen aus kunststoff. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM22210U DE1747652U (de) | 1956-06-22 | 1956-06-22 | Zahnriemen aus kunststoff. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1747652U true DE1747652U (de) | 1957-06-27 |
Family
ID=32743835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM22210U Expired DE1747652U (de) | 1956-06-22 | 1956-06-22 | Zahnriemen aus kunststoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1747652U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107033B (de) * | 1958-02-07 | 1961-05-18 | Amos Earle Carle | Kombinierter Keil- und Zahnriemen |
| DE3909950A1 (de) * | 1989-03-25 | 1990-09-27 | Breco Kunststoff | Riementrieb bestehend aus einem zahnriemen und einer zahnscheibe |
-
1956
- 1956-06-22 DE DEM22210U patent/DE1747652U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107033B (de) * | 1958-02-07 | 1961-05-18 | Amos Earle Carle | Kombinierter Keil- und Zahnriemen |
| DE3909950A1 (de) * | 1989-03-25 | 1990-09-27 | Breco Kunststoff | Riementrieb bestehend aus einem zahnriemen und einer zahnscheibe |
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